Gottfried Zurbrügg Westwärts, Wellenreiter

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Inhaltsangabe zu „Westwärts, Wellenreiter“ von Gottfried Zurbrügg

Der große, junge Kontinent braucht Menschen. Millionen zieht es hin. Zuerst bringen kleine Segelschiffe die Auswanderer von Le Havre nach New York. Bald schon entwickeln sich Rotterdam und Bremerhaven zu den wichtigen Emigrationshäfen mit ihren Seglern und riesigen Ozeandampfern. Ellis Island wird zur großen Auffangstation, um der Menschenmenge Herr zu werden – mit der Freiheitsstatue bis heute Symbol der neuen Welt.
Am Beginn dieser Auwanderungswelle, dem hölzernen Zeitalter, in dem die Flößerei noch eine wichtige Rolle spielte, macht sich der Schiffer Hans, der Wellenreiter, von seiner badischen Heimat auf einen langen Weg. Napoleon hat gerade die Armensiedlungen im Schwarzwald aufgelöst und den Bewohnern die Möglichkeit gegeben nach Amerika überzusiedeln.
„Nichts hinterlässt tiefere Wunden als der Abschied von der Heimat! Es ist, als ob ein Baum gefällt würde und dann den Fluss hinuntertreibt an seinen neuen Bestimmungsort. Was auch immer aus ihm wird, er wird nie wieder Wurzeln schlagen.“ So beginnt der Bericht einer Auswanderung von Nordrach im Schwarzwald nach Amerika. Gottfried Zurbrügg hat die Geschichte dieser Kolonie in zwei Bänden beschrieben. Der erste Band, „Wellenreiter“, erzählt von der Flößerei. „Westwärts, Wellenreiter“ erzählt von der Auswanderung. Es ist ein historischer Roman, der nah an der Wirklichkeit von all jenen berichtet, die im 19. Jahrhundert die Reise westwärts antraten, von ihren Träumen, ihrem Bangen, dem zähen Durchhalten und unbändigen Drang nach Freiheit. Obschon das Buch zu einem großen Teil in Amerika spielt, ist es gleichwohl eine Liebeserklärung an den Schwarzwald.

Ein spannender Roman auf geschichtlicher Grundlage

— BuehlerZwetschge

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    Westwärts, Wellenreiter

    BuehlerZwetschge

    17. June 2015 um 16:09

    Mein Heimatort Nordrach hatte im 18. Jahrhundert eine florierende Glasfabrik. Nachdem aller Wald abgeholzt und im Glasofen verfeuert war, wurde der Betrieb eingestellt. Die Bevölkerung der "Kolonie", wie der Ortsteil heisst, verarmte. Man wollte die Hungerleider los werden und bezahlte die Überfahrt nach Amerika und ein kleines Handgeld. Nicht einmal die Hälfte kam überhaupt lebend an. Der Autor hat diesen Hindergrund treffend in seinem Roman verarbeitet und lässt den Leser hautnah am harten Leben im neuen Land, in der neuen Heimat teilhaben. Jeder war damals in Amerika willkommen, musste aber selber sehen, wo er bleibt und was er zum Leben - zum Überleben - findet.

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