Gottfried von Straßburg

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Autor von Tristan, Tristan und Isolde und weiteren Büchern.

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Gottfried von StraßburgTristan
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Tristan
Tristan
 (19)
Erschienen am 14.10.2004
Gottfried von StraßburgTristan und Isolde
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Tristan und Isolde
Tristan und Isolde
 (6)
Erschienen am 03.03.2008
Gottfried von StraßburgTristan und Isolde (Mittelhochdeutsch)
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Tristan und Isolde (Mittelhochdeutsch)
Tristan und Isolde (Mittelhochdeutsch)
 (4)
Erschienen am 20.02.2013
Gottfried von StraßburgTristan - Band 3
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Tristan - Band 3
Tristan - Band 3
 (4)
Erschienen am 01.01.1986
Gottfried von StraßburgTristan
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Tristan
Tristan
 (2)
Erschienen am 14.07.2017
Gottfried von StraßburgTristan und Isolde: Roman (Fischer Klassik PLUS)
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Tristan und Isolde: Roman (Fischer Klassik PLUS)
Gottfried von StraßburgTristan
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Tristan
Tristan
 (1)
Erschienen am 30.09.2009
Gottfried von StraßburgTristan, 2 Bde.
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Tristan, 2 Bde.

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Yolandes avatar

Rezension zu "Tristan und Isolde" von Gottfried von Straßburg

Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte
Yolandevor 2 Monaten

Gottfried von Straßburg war einer der bedeutendsten Dichter des Mittelalters. Er lebte Ende des 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts. Über sein Leben ist nicht viel bekannt. es ist wahrscheinlich, dass er nichtadeliger Herkunft war und als Kleriker weltliche Aufgaben übernahm. Er besaß eine umfassende Bildung und war mit der höfischen Literatur des 12. Jahrhunderts vertraut. Gottfied von Straßburg starb vermutlich vor der Vollendung seines Tristan-Romans zwischen 1210 und 1220.

Der Stoff des Tristan-Romans gehört dem irischen Sagenkreis an. Gottfried hat als Quelle das Werk "Tomas von Britanje" genommen. Dieses Werk ist allerdings nur noch in Bruchstücken vorhanden.
(Quelle: Wikipedia)

Inhalt (Wikipedia):
Tristan, der Sohn Riwalins von Parmenien und Blanscheflurs, der Schwester  Markes von Cornwall , wird nach dem frühen Tod seiner Eltern vom treuen Marschall seines Vaters, Rual li Foitenant, erzogen und kommt nach mannigfachen Abenteuern zu seinem Onkel, König Marke von Cornwall.
Nachdem Tristan seinem Onkel gegen Morold (einen Gesandten aus Irland, der Tributforderungen überbrachte) geholfen hat und er Morold im Zweikampf besiegte und tötete, muss Tristan nach Irland reisen, da er sich von Morolds vergiftetem Schwert eine tödliche Verwundung zugezogen hat. Nur die Königin Isolde von Irland verfügt über die Kenntnisse und Fähigkeiten, diese Wunde zu heilen, da auch sie es war, die das Schwert ihres Bruders Morold mit dem Gift tränkte.
Mit einer List verbirgt Tristan seine Identität: Er gibt sich als Spielmann Tantris aus, da er Rache befürchten muss. Schließlich wird er geheilt. Als Gegenleistung für seine Heilung macht ihn die Königin Isolde zum Erzieher ihrer gleichnamigen Tochter, der schönen Isolde, der er dann für eine gewisse Zeit Unterricht in Musik, Sprachen und Sittenlehre erteilt.
Nach Tristans Rückkehr nach Cornwall beschließt Marke zu heiraten. Tristan empfiehlt Isolde als geeignete Braut, und so sendet Marke ihn als Boten aus, bei König Gurmun und Königin Isolde von Irland für ihn um Isoldes Hand anzuhalten.
Tristan erlegt in Irland zunächst einen Drachen, auf dessen Tötung der König seine Tochter als Preis ausgesetzt hatte. Isolde erkennt Tristan als den vermeintlichen Spielmann Tantris wieder. Seine wahre Identität als Besieger Morolds wird ebenfalls entdeckt. Trotz dieser Enthüllungen wird Tristan am Leben gelassen und ihm Isolde für König Marke als Braut mitgegeben.
Die beiden reisen per Schiff ab. Brangaene, eine der Hofdamen in Isoldes Gefolge, erhält von der Königin heimlich einen „Minnetrank“, den sie Isolde und ihrem Gemahl bei der Hochzeit zu trinken geben soll, damit beide mit unwandelbarer  Liebe  aneinander gekettet würden. In Brangaenes Abwesenheit löschen Tristan und Isolde ahnungslos mit dem Trank ihren Durst, und so verstricken sich diese beiden in eine unwandelbare Liebe.
Schon auf der Überfahrt geben sie sich ganz ihrer Liebe hin und geraten dadurch in große Schwierigkeiten: Isolde wird nicht jungfräulich in die Ehe gehen. Sie denken sich daher eine List aus, um dies zu verbergen: In Isoldes und Markes Hochzeitsnacht schläft die jungfräuliche Brangaene mit Marke, ohne dass dieser etwas merkt. Fortan wird der Ehemann mit allen Mitteln der Liebesklugheit von Tristan und Isolde – nicht selten mit Unterstützung der klugen Brangaene – meisterhaft betrogen. Als am Hof ruchbar wird, dass sich Isolde und Tristan näher stehen als erlaubt, gerät Marke in argen Zweifel ob der Treue seiner Frau und seines Neffen zu ihm. Nach einer Reihe von Liebesabenteuern Tristans und Isoldens und ebensovielen Täuschungsmanövern werden die Liebenden endlich von Marke in flagranti entdeckt. Tristan zieht in die Normandie. Hier lernt er eine andere Isolde,  Isolde Weißhand , kennen, die sich in ihn verliebt. Tristan wird durch den Namen an „seine“ Isolde erinnert und gerät nun in einen Konflikt mit seinen Gefühlen für die beiden Isolden. Mit der Schilderung dieses Zwiespalts in Tristan bricht Gottfrieds Erzählung ab.

Ich habe die Übertragung von Dieter Kühn sehr gerne gelesen, weil er es geschafft hat, die mittelalterlichen Redewendungen moderner zu gestalten, ohne dass die Verse ihren Charakter verlieren. Ich finde es immer ganz furchtbar, wenn die Übersetzer solcher Werke unbedingt die Reimform des Originals beibehalten wollen und dadurch die abenteuerlichsten Satzkonstruktionen produzieren. Im Anhang des Buches gibt es dazu wieder äußerst aufschluss- und lehrreiche Anmerkungen des Übersetzers.

Fazit: Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die sich in der Übertragung von Dieter Kühn sehr gut lesen lässt.

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Angelseys85s avatar

Rezension zu "Tristan und Isolde" von Gottfried von Straßburg

Rezension zu "Tristan und Isolde" von Gottfried von Straßburg
Angelseys85vor 10 Jahren

Das ist das nächste Buch auf der Liste meiner Klassiker die ich lesen will.

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