Gotthold Efraim Lessing Nathan der Weise

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Inhaltsangabe zu „Nathan der Weise“ von Gotthold Efraim Lessing

Christentum, Judentum und Islam: die gegenseitige Verwandtschaft und Untrennbarkeit der drei großen monotheistischen Religionen bilden den Kern von Lessings Klassiker „Nathan der Weise“. Die Figur des Nathan ist Sinnbild geworden für gegenseitige Toleranz und Menschlichkeit. Die von ihm vorgetragene Interpretation der Ringparabel, die der Frage nach der einen, „wahren“ Religion nachgeht, gilt als Schlüsseltext der Aufklärung. Dabei ist das bis heute aufgeführte Theaterstück ein Plädoyer für den aufklärerischen Toleranzgedanken.

Auch wenn einige dieses Buch belächeln: Es ist absolut empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing

    Nathan der Weise

    Obsidiark

    01. August 2017 um 13:10

    Wie alle Schriften Lessings, schrieb Heinrich Heine, hätten auch seine Dramen "eine soziale Bedeutung, und Nathan der Weise ist im Grunde nicht bloß eine gute Komödie, sondern auch eine philosophisch-theologische Abhandlung zugunsten des reinen Deismus. Die Kunst war für Lessing ebenfalls eine Tribüne, und wenn man ihn von der Kanzel oder vom Katheder herabstieße, dann sprang er aufs Theater und sprach dort noch viel deutlicher, und gewann ein noch zahlreicheres Publikum.InhaltIn Nathan der Weise geht es um Toleranz zwischen den drei großen monotheistischen Weltreligionen. Dieser Gedanke wird im Drama durch den Hauptakteuer Nathan vermittelt, welcher sich zur Zeit der Kreuzzüge als Jude in Jerusalem befindet undimmer wieder mit dem Christentum und dem Islam konfrontiert wird. Er lehrt die Menschen um ihn herum, nicht voreingenommen gegenüber anderen Religionsanhängern zu sein, sondern sich auf die menschlichen Werte zu konzentrieren. Der Toleranzgedanke wird vor allem auch in der bekannten Ringparabel aufgegriffen, in der Nathan verdeutlicht, dass es die wahre Religion gar nicht gibt und deshalb keine schlechter ist, als die andere.SchreibstilDas Drama ist in gehobener Kunstsprache verfasst, ist aber gut verständlich, wenn man sich erst einmal eingelesen hat. In einigen Ausgaben sind hinten drin außerdem Anmerkungen bzw. Erklärungen zu manch einem Wort, wodurch die gute Verständlichkeit gefördert wird. Persönliche MeinungDiese Werk ist meiner Meinung nach ein Muss für jeden gebildeten Menschen. Es vermittelt Toleranz auf einem logischen und direktem Weg. Wer dieses Drama also einmal gelesen hat, kann nur schwer vorurteilsbehaftet handeln, denn Lessing äußert hier absolut überzeugende Worte.Wenn das Buch also nicht schon in der Schule bearbeitet wurde ist es doch absolut empfehlenswert es mal in der Freizeit zu lesen, da es sehr wichtige Werte vermittelt.Außerdem ist das Drama nicht einfach nur trockene Philosophie, sondern, wie Heinrich Heine schon sagte, eine wundervolle Komödie mit vielen Wendungen und intensiven Emotionen!

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  • Ein Klassiker der Schullektüre

    Nathan der Weise

    Tintenklecks98

    16. April 2016 um 10:37

    Es ist wieder Zeit für Schullektüre. Diesmal pirsche ich mich an "Nathan der Weise" heran. Wenn ich an dieses Buch denke, kommen mir sofort zwei Begriffe in den Kopf: Ringparabel und Religionen. Dabei geht es eigentlich um noch mehr - Verwandtschaft, Geheimnisse, Gefühle und Herkunft. Allerdings treten diese Aspekte hiner der einen allesüberschattenden Aussage "Es gibt nicht die eine Religion, alle sind miteinander verflochten" zurück, was ich schade finde. Vom Schreibstil her (in heutigen Ohren) wahrlich kein Genuss, was will man bei einem Drama aus der Zeit der Aufklärung auch erwarten, doch auch insgesamt empfinde ich dieses Buch als eine einzig große Metapher. Eine durchschnittliche Schullektüre, deshalb 3 Sterne.

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