Gotthold Ephraim Lessing

 3.5 Sterne bei 2,226 Bewertungen
Autor von Nathan der Weise, Emilia Galotti und weiteren Büchern.
Gotthold Ephraim Lessing

Lebenslauf von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessing wurde 1729 als eines von 10 Kindern geboren. Durch eine Stipendium wurde es Lessing ermöglicht eine höhere Schule in Meißen zu besuchen. Er immatrikulierte sich in Leipzig und studierte Theologie und anschließend Medizin. 1770 ging er nach Wolfenbüttel und wurde dort Bibliothekar. 1780 wurde er Mitglied der Hamburger Freimaurerloge, besuchte diese allerdings nie wieder, schätzte sie aber sehr hoch! 1776 heiratete er Eva König, diese starb ein Jahr später mit ihrem Sohn an Kindbettfieber. Lessing starb am 15. Februar 1781 in Braunschweig an Brustwassersucht.

Neue Bücher

Die Erziehung des Menschengeschlechts
Erscheint am 01.11.2018 als Buch bei Evangelische Verlagsanstalt.
Mina von Barnhelm
Neu erschienen am 01.10.2018 als Hardcover bei Anthea-Verlag.
Mein Herz, ich will dich fragen!
Neu erschienen am 24.08.2018 als Taschenbuch bei Nova MD.

Alle Bücher von Gotthold Ephraim Lessing

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Gotthold Ephraim LessingNathan der Weise
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Nathan der Weise
Nathan der Weise
 (1,031)
Erschienen am 26.01.2016
Gotthold Ephraim LessingEmilia Galotti
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Emilia Galotti
Emilia Galotti
 (821)
Erschienen am 06.05.2009
Gotthold Ephraim LessingMinna von Barnhelm, oder das Soldatenglück
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Minna von Barnhelm, oder das Soldatenglück
Minna von Barnhelm, oder das Soldatenglück
 (128)
Erschienen am 16.03.2016
Gotthold Ephraim LessingMiss Sara Sampson
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Miss Sara Sampson
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 (67)
Erschienen am 01.01.2018
Gotthold Ephraim LessingNathan der Weise von Lessing. Gotthold Ephraim (1987) Taschenbuch
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Nathan der Weise von Lessing. Gotthold Ephraim (1987) Taschenbuch
Gotthold Ephraim LessingEmilia Galotti
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Emilia Galotti
Emilia Galotti
 (33)
Erschienen am 01.10.2014
Gotthold Ephraim LessingDie Juden
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Die Juden
Die Juden
 (18)
Erschienen am 01.01.2002
Gotthold Ephraim LessingLaokoon oder über die Grenzen der Mahlerey und Poesie
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Laokoon oder über die Grenzen der Mahlerey und Poesie

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Neue Rezensionen zu Gotthold Ephraim Lessing

Neu
W

Rezension zu "Nathan der Weise von Lessing. Gotthold Ephraim (1987) Taschenbuch" von Gotthold Ephraim Lessing

Rezension zu Nathan der Weise
WennausBuechernLiebewirdvor einem Jahr

Klappentext

 

"Lessings Nathan der Weise gehört zu den prominentesten Werken der deutschen Literaturgeschichte, in philologisch-editorischer Hinsicht aber ganz im Gegenteil zu den großen Unbekannten mit bekanntermaßen komplizierter Druckgeschichte.

Das liegt paradoxerweise daran, dass die historisch-kritische Ausgabe schon in Gründungszeiten der Germanistik als Wissenschaft entstand. Vorentscheidungen von Karl Lachmann und Franz Muncker sind bis heute zu Gewichten und zu revidieren, was in Ermangelung einer neuen KHA diese Studienausgabe unternimmt."

 

 

Daten

 

Titel: Nathan der Weise (Studienausgabe)

Autor: Gotthold Ephraim Lessing

Verlag: Reclam

ISBN: 978-3-15-019142-2

Seitenanzahl: 167

Sterne: 2,5/5 ⭐️

Preis: 7,00€

 

Meine Meinung

 

Eine Schullektüre ist und bleibt eine Schullektüre. Mit diesem Satz möchte ich die Rezension eröffnen. An keine einzige Schullektüre gehe ich ohne den Satz: "Muss ich das wirklich lesen" heran. Jede Schullektüre ist schlimm, alleine die Tatsache, dass das Wort Schule darin steckt und sie meistens keinen guten Inhalt mit sich bringen.

 

Diese Schullektüre ist meiner Meinung nach sehr schwer zu verstehen. Ich habe über 1,5 Monate gebraucht sie zu beenden und schlussendlich haben wir gestern das Hörbuch dazu gehört, weshalb es diese Rezension überhaupt jetzt schon gibt.

 

Ich finde in dem Buch kommen sehr gut die Vorurteile rüber und generell wie die Religionen miteinander umgehen.

 

Jede der drei großen Weltreligionen hat Bezug in dem Buch: Islam, Judentum und Christentum.

 

Die Vorurteile gegenüber den Juden kommen sehr stark zum Ausdruck und so weiter.

 

Das schönste an dem Buch ist der Schluss, denn da wird alles aufgedeckt. Denn dieses Drama ist ein analytisches Drama.

 

 

Diese Rezension fällt sehr kur aus, hängt einfach damit zusammen, dass ich nicht wirklich weiss, was ich groß über das Buch sagen soll. Ich wollte euch mehr oder minder damit nur mitteilen, dass es nicht sehr schlecht ist, aber auch nicht sehr gut. Ich finde es naja jedoch kann man aus dem Buch sehr viel lernen.

 

 

Liebe Grüße 

 

 

Chiara

 

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FairyOfBookss avatar

Rezension zu "Emilia Galotti" von Gotthold Ephraim Lessing

Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing
FairyOfBooksvor einem Jahr

„Nichts klingt in dieser Sprache wie Alles: und Alles ist in ihr so viel wie nichts.“

Zum Inhalt: „Emilia Galotti“ aus dem Jahr 1772 handelt von dem Prinzen Hettore Gonzaga, seiner besessenen Liebe zu dem bürgerlichen Mädchen Emilia Galotti und seinem Plan, das Mädchen für sich zu gewinnen. Das Trauerspiel spielt in einem kleinen Fürstentum in Italien im 18. Jahrhundert.
87 Seiten sind in fünf Aufzüge aufgeteilt, die in Skriptform geschrieben sind.

Der Prinz von Guastalla hat Emilia Galotti gesehen und begehrt sie augenblicklich leidenschaftlich. Um sie zu gewinnen, muss er seine Mätresse Gräfin Orsina verabschieden und Emilias Heirat mit dem Grafen Appiani verhindern, die noch am gleichen Tag stattfinden sollte, als er ihr am Morgen in der Kirche begegnet war. Während er, wie gesagt, noch sehr angetan von ihr ist, hat Emilia Sorgen, die sie ihrer Mutter beichtet, diese aber wiederum für unbegründet erklärt. Appiani würde sie dennoch heiraten, wenn sie diesem nur nicht von dieser Begegnung erzählte.
Der Kammerherr Marinelli lässt den Grafen auf Befehl des Prinzen daraufhin allerdings überfallen, umbringen und Emilia auf das Lustschloss des Prinzen bringen. Mithilfe leistet ihm dabei der Gauner Angelo und Pierro, der Diener der Galottis.
Die Orsina erkennt die Hintergründe der Ereignisse und klärt Emilias Vater Odoardo auf.
Emilia spürt, dass sie der Verführung durch den Prinzen weder entgehen noch widerstehen kann; sie muss etwas für sich unternehmen. Das übernimmt ihr Vater in der Tat aber letztlich für sie, der sich danach der himmlischen und der irdischen Gerechtigkeit stellt.
Der Prinz verbannt damit seinen Kammerherr Marinelli.

Meine Meinung: Zum einen mag ich das Setting, wo die Geschichte spielt, denn Italien ist für mich doch ein echt schönes Land. Zum anderen finde ich, dass der Erzählstil zwar unglaublich anstrengend zu lesen ist, da es eine sehr altertümliche Art von Sprache ist, aber doch sehr spannend, was ich so gar nicht gedacht hätte. Auch die Charaktere sind interessanter als man auf den ersten Blick glaubt. Besonders die Gräfin Orsina hat es mir dabei angetan, weil sie teilweise ihrer Zeit voraus ist, sehr intelligent und auf eine andere Art und Weise mutig. Das gefällt mir in dieserlei Hinsicht doch ziemlich gut. Emilia und ihre Eltern sind mir ehrlich gesagt nicht wirklich sympathisch in Erinnerung, vielleicht muss man über deren Beweggründe allerdings eher etwas länger nachdenken. Marinelli hingegen ist eindeutig doch eher unsympathisch. Beim Prinz aber kann ich gar nicht sagen, ob ich ihn authentisch finde oder nicht. Er hat als Charakter schon irgendwie etwas, doch ich glaube, von Sympathie kann auch nicht die Rede sein.
Wie dem auch sei, in der Geschichte geht es schon sehr in die Historie, die ich hierbei schon oben so halbwegs erwähnt habe, deshalb werde ich so weiter nicht darauf eingehen. Nur so viel: Die Rolle der Frau in dieser Zeit ist hier doch eher untergestellt, selbst wenn sie verheiratet sind, müssen sie ihre Männer siezen und sehr viel Körperkontakt ist eben auch nicht gegeben, was in unserer, heutigen Zeit in einer Beziehung ja deutlich und definitiv lockerer zugeht. Aber das ist, denke ich, sogar eigentlich recht bekannt, sehr gut dargestellt ist es in diesem Buch trotzdem. Für uns ist diese Abhängigkeit von den Männern heutzutage doch undenkbar, und das wir Frauen heute eben auch die Chance haben, auf ein Leben, das wir wollen, das ist ja auch gut so. Denn, wie sagt man oft so schön, jeder hat das Recht dazu, sein Leben so zu leben, wie er es leben will. Und das ist auch ein gutes Schlusswort, das ich hierbei setzen möchte, da mich das Ende doch eher minder zufrieden gestellt hat. Wer weiß, was passiert, weiß, was ich meine.
Ich fand ich trotz allem wirklich gut, aber eigentlich konnte man das Ende doch irgendwie schon fast vorausahnen, aufgrund dessen, das am Anfang „Trauerspiel“ geschrieben stand.

Fazit: Nun, eigentlich ist „Emilia Galotti“ zwar nur eine Schullektüre von mir, aber ich gebe ihm trotzdem mal gute 4 Sterne. Denn eines muss ich sagen, für eine Schullektüre war es echt erstaunlich spannend, wie man von ihr ja oftmals eher weniger erwartet. Gut, die Sprache ist schon wahnsinnig anstrengend, aber wenn man sich erst mal reingelesen hat, kommt man doch ganz gut damit klar, daher sehe ich das gar nicht als ein Minuspunkt. Vielleicht ist die Geschichte allerdings ein wenig vorhersehbar, doch ansonsten finde ich, dass sie doch eine ganz passable Schullektüre ist, die überhaupt nicht langweilig wirkt, dafür liest man sie auch recht gerne.

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EisAmazones avatar

Rezension zu "Emilia Galotti" von Gotthold Ephraim Lessing

Gut gelungener, zeitloser Klassiker
EisAmazonevor einem Jahr


Klar, Dramen sind nicht unbedingt jedermanns Lieblingsliteratur und gerade solch Stoff wie Emilia Galotti erinnert unsereins eher an den ungeliebten Deutsch-Schulunterricht als an grandiose Lesemomente, zu unrecht, wie ich finde.


Man muss Dramen mögen, das ist einfach so, wie mit jedem Genre und man muss die Grundzüge der Dramenkonzeption schon irgendwie mal gehört haben, sonst kann man damit wahrlich wenig anfangen, denn der geneigte Romanleser wird schnell feststellen: es ist ja (fast) nur wörtliche Rede! Es fehlte so gut wie jedes Beiwerk, dass uns erzählt, was eine Figur fühlt, denkt oder wie sie aussieht. Da muss man sich schon etwas bemühen, sich hinein zu fühlen und die Fantasie selbst spielen zu lassen.


Bei Emilia Galotti gelang mir das unglaublich leicht und es gab hier auch gleich zwei Personen mit denen ich mich unumwunden identifizieren und verbunden fühlen konnte. Das schaffen viele Romane im Ansatz nicht.
Lessing hat hier, finde ich, ein grandioses Drama geschrieben, in dem jeder seinen Part finden kann, sei es der Prinz, der ein wenig verzogen und selbstverliebt ist, der Diener Marinelli, der eine Intrige nach der anderen spinnt und vergisst, dass er selbst sich am tiefsten im Netz befindet, die treue, bisweilen naive aber absolut standhafte Emilia oder der Ehrenhafte Verlobte Appiani...


Klar, es ist ein Drama, das wenig fulminante und doch für dieses Stück perfekte -unausweichlich tragische- Ende, ist absehbar, es wird kein "Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende" geben, logisch. Aber der tragische Moment kommt am Ende doch irgendwie in seiner Form unerwartet daher und rundet das verhalten aller Figuren ab.


Für mich blieben in diesem Stück keine Fragen offen, ich hatte nirgends das Gefühl 'Mensch, das passt aber gar nicht zum Rollenbild' oder 'oh weh, was hat er sich nur dabei gedacht?'
Eine vollumfänglich runde Sache.


Also, falls ihr noch nicht genug von vermeintlich trockener Schulliteratur habt: Schnappt euch Emilia Galotti ♥

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Gotthold Ephraim Lessing wurde am 22. Januar 1729 in Kamenz (Deutschland) geboren.

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