Gotthold Ephraim Lessing

 3.5 Sterne bei 2.356 Bewertungen
Autor von Nathan der Weise, Emilia Galotti und weiteren Büchern.
Autorenbild von Gotthold Ephraim Lessing (©Gemeinfrei, Bild von Anna Rosina de Gasc)

Lebenslauf von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessing wurde 1729 als eines von 10 Kindern geboren. Durch eine Stipendium wurde es Lessing ermöglicht eine höhere Schule in Meißen zu besuchen. Er immatrikulierte sich in Leipzig und studierte Theologie und anschließend Medizin. 1770 ging er nach Wolfenbüttel und wurde dort Bibliothekar. 1780 wurde er Mitglied der Hamburger Freimaurerloge, besuchte diese allerdings nie wieder, schätzte sie aber sehr hoch! 1776 heiratete er Eva König, diese starb ein Jahr später mit ihrem Sohn an Kindbettfieber. Lessing starb am 15. Februar 1781 in Braunschweig an Brustwassersucht.

Neue Bücher

Emilia Galotti

Neu erschienen am 25.05.2020 als Taschenbuch bei BoD – Books on Demand.

Emilia Galotti: Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen

Erscheint am 10.09.2020 als Hardcover bei Nikol.

Gert Westphal liest: Die schönsten deutschen Gedichte

Neu erschienen am 01.06.2020 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

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Cover des Buches Nathan der Weise (ISBN: 9783960550907)

Nathan der Weise

 (1.089)
Erschienen am 26.01.2016
Cover des Buches Emilia Galotti (ISBN: 9783518188446)

Emilia Galotti

 (865)
Erschienen am 06.05.2009
Cover des Buches Minna von Barnhelm, oder das Soldatenglück (ISBN: 9783150193129)

Minna von Barnhelm, oder das Soldatenglück

 (137)
Erschienen am 16.03.2016
Cover des Buches Miss Sara Sampson (ISBN: 9783872912480)

Miss Sara Sampson

 (73)
Erschienen am 01.01.2018
Cover des Buches Emilia Galotti (ISBN: 9783159606255)

Emilia Galotti

 (35)
Erschienen am 01.10.2014
Cover des Buches Die Juden (ISBN: 9783150076798)

Die Juden

 (20)
Erschienen am 01.01.2002

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Neue Rezensionen zu Gotthold Ephraim Lessing

Neu

Rezension zu "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing

Wann ist ein Mensch ein Mensch?
Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Monaten

Da Lessings "Nathan der Weise" im übernächsten Abiturdurchgang Thema sein könnte, habe ich das Werk in Vorbereitung auf einen Grundkurs erneut gelesen. Gewiss, die Sprache mag für heutige Jugendliche etwas sperrig erscheinen, doch das sollte kein Grund sein, dieses Werk vom Lehrplan zu verdammen, denn die Thamatik ist nach über 240 Jahren nach wie vor höchst aktuell.
Da ist zum einen der Handlungsort Jerusalem, auch heute noch ein politischer Brennpunkt der Welt, viel wichtiger aber der in dem Drama propagierte Toleranzgedanke. Frei nach Grönemeier "Wann ist der Mensch ein Mensch?" Was macht seinen "Wert" aus? Die Zugehörigkeit zu einer Religion, einem Volk oder einer Ideologie? Oder nicht doch eher seine Taten? Kleingeistige Borniertheit, im Stück unter anderem am Beispiel der Figur des Patriarchen beschrieben, gibt es leider immer noch zuhauf. Sollte sich diese erneut in Deutschland durchsetzen, darf dann dieses Stück, das ja bereits wegen seines jüdischen Protagonisten und dessen positiver Darstellung verboten war, noch gespielt werden? Oder wird es wieder Denkverbote geben? Jedenfalls sind mir persönlich Weltoffenheit und Toleranz tausendmal lieber als Vorurteile und die Einordnung von Menschen nach Kriterien wie Religionszugehörigkeit und/oder Hautfarbe. In diesem Sinne: lieber ein aufgeklärter Moslem als ein bornierter Höcke.
Ein kalter Schauder überkam mich im Übrigen, als ich folgenden Satz des Patriarchen las: "Denn ist nicht alles, was man Kinden tut, Gewalt?/Zu sagen: -ausgenommen, was die Kirch'/an Kindern tut: (V.2540ff). Irgendwie erinnert das an die heutigen hillflosen Versuche der Amtskirche, die zahlreichen Missbrauchsskandale innerhalb ihrer Reihen zu relativieren.

Kommentare: 2
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Rezension zu "Emilia Galotti" von Gotthold Ephraim Lessing

Nicht in die Moderne zu übertragen.
Lisa_Diessnervor einem Jahr

Das Buch behandelt die rasende Liebe des Prinzen zu Emilia, die jedoch bereits einem Anderen versprochen ist. Wie die Tatsche, das es sich um ein Drama handelt vermuten lässt, endet dies nicht gut. Intrigen Dritter verhindern letztlich das Zusammensein der beiden Liebenden. Nur leider kommt der Herzschmerz hier zu kurz. Eine Vertiefung von Gefühlen gibt es nicht & die baldige Hochzeit wirkt eher geschäftlich als leidenschaftlich. Auch der übliche Tod der Hauptfigur, der aus Angst vor der Sünde passiert, ist aus moderner Sicht heraus nicht mehr übertragbar. Obgleich ich sonst sehr angetan von den Werken Lessings & seiner klaren, fast modernen Sprache bin, war dieses Stück nicht mein Geschmack. 

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Rezension zu "Emilia Galotti" von Gotthold Ephraim Lessing

Ein typisches Trauerspiel
Blintschikvor einem Jahr

Der Prinz ist in Emilia Galotti verliebt. Diese heiratet jedoch einen anderen Grafen und so muss der Prinz sich etwas anderes einfallen lassen, um sie zu gewinnen.

Der Schreibstil ist leicht zu lesen und zu verstehen und klingt sehr schön poetisch. Aber auch die Geschichte ist ziemlich interessant, auch wenn sie einfach gehalten ist. Die Spannung steigt im Laufe des Buches und wird teilweise sogar richtig intensiv, was das Buch interessant macht. Da es ein Schauspiel ist, erfährt man nicht allzu viel über die Charaktere, aber dennoch wirken sie nicht zu platt. Dennoch sind die Handlungen nicht mehr ganz aktuell, weshalb man die Geschichte aus einer anderen Sicht sehen sollte.

Insgesamt ist das Buch schnell durchgelesen und ich fand es sehr angenehm und interessant zu lesen. Die Thematik ist wohl eher Geschmackssache, ziemlich dramatisch und nichts, was man nicht auch von vielen anderen Geschichten kennt, aber dafür ein sehr gelungenes Werk.

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Gotthold Ephraim Lessing wurde am 21. Januar 1729 in Kamenz (Deutschland) geboren.

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