Gotthold Ephraim Lessing Emilia Galotti

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Inhaltsangabe zu „Emilia Galotti“ von Gotthold Ephraim Lessing

Mit dem 1772 erschienenen und uraufgeführten Drama »Emilia Galotti« schuf Gotthold Ephraim Lessing eines der bedeutendsten Beispiele für die Gattung des bürgerlichen Trauerspiels. Das Stück, das zu den Schlüsselwerken der Aufklärung und Empfindsamkeit gehört sowie als eines der ersten politischen Dramen der deutschen Literatur gilt, übt scharfe Kritik an der Willkürherrschaft des Adels. Die Studienausgabe erschließt den Text in seiner historischen Gestalt und Überlieferung, auf dem aktuellen Stand der Editionswissenschaft. E-Book mit Seitenzählung der gedruckten Ausgabe: Buch und E-Book können parallel benutzt werden.

schockierendes Ende.

— beckyx06
beckyx06

Ein Stückschulgeschichte, ich lese es aber noch immer gerne mal wieder, :-)

— EisAmazone
EisAmazone

Ein schönes Trauerspiel!

— Chiaramaus
Chiaramaus
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  • Gut gelungener, zeitloser Klassiker

    Emilia Galotti
    EisAmazone

    EisAmazone

    09. June 2017 um 11:11

    Klar, Dramen sind nicht unbedingt jedermanns Lieblingsliteratur und gerade solch Stoff wie Emilia Galotti erinnert unsereins eher an den ungeliebten Deutsch-Schulunterricht als an grandiose Lesemomente, zu unrecht, wie ich finde. Man muss Dramen mögen, das ist einfach so, wie mit jedem Genre und man muss die Grundzüge der Dramenkonzeption schon irgendwie mal gehört haben, sonst kann man damit wahrlich wenig anfangen, denn der geneigte Romanleser wird schnell feststellen: es ist ja (fast) nur wörtliche Rede! Es fehlte so gut wie jedes Beiwerk, dass uns erzählt, was eine Figur fühlt, denkt oder wie sie aussieht. Da muss man sich schon etwas bemühen, sich hinein zu fühlen und die Fantasie selbst spielen zu lassen. Bei Emilia Galotti gelang mir das unglaublich leicht und es gab hier auch gleich zwei Personen mit denen ich mich unumwunden identifizieren und verbunden fühlen konnte. Das schaffen viele Romane im Ansatz nicht.Lessing hat hier, finde ich, ein grandioses Drama geschrieben, in dem jeder seinen Part finden kann, sei es der Prinz, der ein wenig verzogen und selbstverliebt ist, der Diener Marinelli, der eine Intrige nach der anderen spinnt und vergisst, dass er selbst sich am tiefsten im Netz befindet, die treue, bisweilen naive aber absolut standhafte Emilia oder der Ehrenhafte Verlobte Appiani...Klar, es ist ein Drama, das wenig fulminante und doch für dieses Stück perfekte -unausweichlich tragische- Ende, ist absehbar, es wird kein "Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende" geben, logisch. Aber der tragische Moment kommt am Ende doch irgendwie in seiner Form unerwartet daher und rundet das verhalten aller Figuren ab. Für mich blieben in diesem Stück keine Fragen offen, ich hatte nirgends das Gefühl 'Mensch, das passt aber gar nicht zum Rollenbild' oder 'oh weh, was hat er sich nur dabei gedacht?'Eine vollumfänglich runde Sache. Also, falls ihr noch nicht genug von vermeintlich trockener Schulliteratur habt: Schnappt euch Emilia Galotti ♥

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  • Emilia Galotti

    Emilia Galotti
    Chiaramaus

    Chiaramaus

    31. January 2017 um 09:20

    Mit dem 1772 erschienenen und uraufgeführten Drama »Emilia Galotti« schuf Gotthold Ephraim Lessing eines der bedeutendsten Beispiele für die Gattung des bürgerlichen Trauerspiels. Das Stück, das zu den Schlüsselwerken der Aufklärung und Empfindsamkeit gehört sowie als eines der ersten politischen Dramen der deutschen Literatur gilt, übt scharfe Kritik an der Willkürherrschaft des Adels.  Als ich das Trauerspiel zum ersten Mal gelesen habe, konnte ich nicht alles verstehen. Deshalb einfach Versuch 2 - und der war erfolgreich! In diesem sehr gut geschrieben Trauerspiel schildert Lessing die Geschichte der Emilia Galotti, die vom Prinzen umworben wird, der sogar bis zum Mord geht, um Emilia für sich zu gewinnen. In der ersten Szene noch war mir der Prinz sehr sympathisch, aber das legte sich schnell wieder. Was für ein Psychopath! Ein lesenswerter Klassiker, den jeder kennen sollte!

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