Gotthold Ephraim Lessing Miss Sara Sampson

(61)

Lovelybooks Bewertung

  • 84 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 3 Rezensionen
(7)
(20)
(29)
(3)
(2)

Inhaltsangabe zu „Miss Sara Sampson“ von Gotthold Ephraim Lessing

Miss Sara Sampson von Gotthold Ephraim Lessing ist das erste bürgerliche Trauerspiel der neueren deutschen Literatur. Es erschien und wurde uraufgeführt im Jahre 1755. Die Serie "Meisterwerke der Literatur" beinhaltet die Klassiker der deutschen und weltweiten Literatur in einer einzigartigen Sammlung. Lesen Sie die besten Werke großer Schriftsteller,Poeten, Autoren und Philosophen auf Ihrem elektronischen Lesegerät. Dieses Werk bietet zusätzlich * Eine Biografie/Bibliografie des Autors. (Quelle:'E-Buch Text/21.07.2012')

Kurzweilig und gut geschrieben.

— SaSu13
SaSu13

ein tragischer und dramatischer klassiker der sehr lesenswert ist!

— Nele
Nele

Stöbern in Klassiker

Der Steppenwolf

Der Spiegel, der die 'Fratze' der Wahrheit zeigt, wird von den Dummen gehasst.

Hofmann-J

Die schönsten Märchen

Ich liebe es. Kindheitserinnerungen wurden wieder wach.

Sasi1990

Der alte Mann und das Meer

Großartige Erzählung eines großen Dichters!

de_schwob

Das Fräulein von Scuderi

Man mag es, oder nicht. E. T. A. Hoffmann hat jedoch den ersten Kriminalroman geschrieben, in welchem eine Frau die Hauptrolle spielt.

AnneEstermann

Effi Briest

Ein Roman über ein trauriges Frauenschicksal im 19. Jhrd

FraeuleinHuetchen

Stolz und Vorurteil

Egal wie oft ich dieses Buch in die Hand nehme: es ist und bleibt eines der besten Werke von Jane Austen!

Janine1212

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Miss Sara Sampson" von Gotthold Ephraim Lessing

    Miss Sara Sampson
    Heike110566

    Heike110566

    09. July 2010 um 08:47

    Das Trauerspiel "Miss Sra Sampson" wurde 1755 uraufgeführt. Der 26-jährige Lessing schuf damit das erste bürgerliche Trauerspiel. Im Mittelpunkt des Stückes stehen die unterschiedlichen Moralauffassungen, in diesem Falle speziell in Bezug zu den zwischenmenschlichen Beziehungen, jener Zeit. Die junge Miss Sara ist in Mellefont verliebt und er in sie. Ihr Vater ist gegen diese Verbindung. Deshalb "fliehen" die beiden Verliebten aus dem Hause des Vaters. In einem kleinen Gasthaus tauchen sie unter. Sara möchte Mellefont natürlich gern heiraten, aber der schiebt die Zeremonie immer wieder hinaus, schiebt Vermächtnisgründe um eine Erbschaft, die noch geklärt werden müssen, vor. Mellefont war zuvor mit einer gewissen Marwood zehn Jahre lang zusammen, hat mit dieser sogar eine gemeinsame Tochter, war aber nie mit Marwood verheiratet. Aber auch während dieser Beziehung hatte er zwischendurch andere Affairen. Sara weiß, dass ihr Geliebter andere Frauen hatte, auch um Marwood weiß sie, aber sie findet dies normal, denn Mellefont konnte Sara ja nicht lieben, bevor sie kennenlernte. Marwood hat Mellefont aber nicht aufgegeben. Sie weiß zwar, dass er sie nicht liebt, will ihn aber dennoch, weil sie ja die Tochter haben und eine gemeinsame Ehe auch ihren gesellschaftlichen Status wieder heben würde. - Deshalb macht sie Mellefont und Sara ausfindig und folgt ihnen. Sie informiert auch Saras Vater, der auch in das Gasthaus reist. Marwood setzt darauf, dass er seine Tochter zurückholt und den Geliebten verstößt. Aber: weit gefehlt. Sir Williams liebt seine Tochter. Er vermisst sie und hat inzwischen begriffen, dass er sie nur halten kann, wenn er sie loslässt. Wenn er die Verbindung akzeptiert. Marwood, die inzwischen erfolglos versucht hat mit Hilfe ihrer Verführungs-, Überredungs- und Erpressungskünste Mellefont zurückzugewinnen, sieht ihre Felle endgültig davon schwimmen, als sie erfährt, dass Sir Williams seiner Tochter Sara vergeben hat und Mellefont als Schwiegersohn bereit ist zu akzeptieren. - Sara freut sich über diese Entwicklung, Mellefont bekommt Panikattacken, weil er Ängste vor einer endgültigen Bindung an Sara hat. Er liebt Sara, aber er liebt auch seine Freiheit. Marwood ist nicht bereit Mellefont aufzugeben. Sie ist zum Äußersten entschlossen. Die Tragödie nimmt ihren Lauf. Und diesen nimmt sie in einer inhaltlich spannend gestalteten Art und Weise. Jede der vier Hauptfiguren (Sara, Mellefont, Marwood, Saras Vater) vertritt im Grunde ein eigenes Wertesystem zum zwischenmenschlichen Leben. Das Aufeinanderprallen dieser Moralansichten führt zu den Konflikten zwischen den Handelnden. Allerdings: für meinen Geschmack dramatisiert Lessing hier einige Aspekte sehr überspitzt. Auch wenn man natürlich berücksichtigen muss, damals härtere sittliche Konventionen galten als heute. Sprachlich ist dieses Stück in einer sehr schwülstigen Art gehalten. Für viele sicher eine ungewohnte Srache, die das Erschließen der Zusammenhänge dem heutigen Leser nicht gerade erleichtert. Es ist ein Frühwerk des Nathan-Schöpfers, was man dem Stück auch anmerkt.

    Mehr
  • Rezension zu "Miss Sara Sampson" von Gotthold Ephraim Lessing

    Miss Sara Sampson
    Eltragalibros

    Eltragalibros

    13. May 2009 um 09:56

    Sara ist gemeinsam mit ihrem Geliebten Mellefont in einen englischen Gasthof geflüchtet, um dann nach Frankreich überzusetzen, um dort zu heiraten. Doch Mellefont schiebt die Vermählung immer weiter hinaus. Er gibt vor, dass ein Erbe auf ihn wartet, das er aber nur bekommt, wenn er eine ihm verhasste Anverwandte heiratet. Da diese ihn aber genauso wenig leiden kann, ist sie zu einem Vergleich bereit, weshalb der Hochzeit eigentlich nichts mehr im Wege stehen sollte. Dennoch scheut sich Mellefont eine Verbindung für die Ewigkeit einzugehen. Sara hingegen ist sich seiner Liebe naiverweise gewiss. Sie weiß von seiner lüsternen Vergangenheit und der Beziehung zu Marwood. Was sie allerdings nicht weiß, ist dass Marwood Mellefont immer noch zurückgewinnen will und noch viel schlimmer, dass sie eine gemeinsame Tochter Arabella haben. Saras Vater Sir William Sampson ist seiner Tochter hinterher gereist und obwohl er sie eigentlich verstoßen müsste, für die Schande, die sie ihm und ihr selbst mit ihrer Flucht gemacht hat, will er seiner einzigen Tochter verzeihen, denn er liebt sie immer noch. Doch Marwoods Rache und blinde Liebe lassen alles aus dem Ufer laufen. In Lessings Drama Miss Sara Sampson geht es hoch her. Es werden Intrigen und Lügen gesponnen, Scheinrollen angenommen (so wird aus Marwood die Lady Solmes) und Mordanschläge verübt. Die Protagonistin Miss Sara Sampson ist wohl weniger sympathisch, als man hätte denken können. Sie ist völlig blind vor der Liebe zu ihrem Mellefont und glaubt ihm jedes Wort. Zwar ist sie sehr traurig darüber, dass sie ihren Vater verlassen hat und dass Mellefont die Hochzeit immer weiter aufschiebt, doch das Vertrauen in ihn verliert sie einfach nicht, bis es letztendlich zu spät ist. Mellefont hingegen ist ein zwielichtiger Charakter. Einerseits gibt er zu, Sara zu lieben, aber andererseits zweifelt er daran, dass seine Liebe für alle Ewigkeit halten soll/muss durch eine Heirat „erzwungen“. Vielmehr sieht er sich immer noch durch Marwood angezogen, deren Charakter zwar aufs Äußerste verdorben ist – und ihm sogar droht ihre gemeinsame Tochter bis zum Tode zu quälen, wenn er nicht bei ihr bleibt. Mellefont wird von ihr in ihre Spielchen aus Schein, Lug und Trug integriert, was letztlich ein böses Ende nimmt.

    Mehr
  • Rezension zu "Miss Sara Sampson" von Gotthold Ephraim Lessing

    Miss Sara Sampson
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. December 2008 um 20:51

    Amüsant und interessant zu lesen, und sehr spannend!