Govert Schilling

 4.7 Sterne bei 3 Bewertungen

Neue Bücher

Galaxien

Neu erschienen am 04.10.2018 als Hardcover bei Kosmos.

Alle Bücher von Govert Schilling

Sortieren:
Buchformat:
Einsteins Ahnung

Einsteins Ahnung

 (2)
Erschienen am 02.11.2017
Astronomie - Die größten Entdeckungen

Astronomie - Die größten Entdeckungen

 (1)
Erschienen am 07.08.2009
Das Kosmos Buch der Astronomie

Das Kosmos Buch der Astronomie

 (0)
Erschienen am 08.10.2011
Unser Universum

Unser Universum

 (0)
Erschienen am 01.01.2007
Das KosmosBuch der Astronomie

Das KosmosBuch der Astronomie

 (0)
Erschienen am 08.09.2003
Galaxien

Galaxien

 (0)
Erschienen am 04.10.2018
Unser Fenster zum Weltraum

Unser Fenster zum Weltraum

 (0)
Erschienen am 26.11.2008

Neue Rezensionen zu Govert Schilling

Neu
Buchraettins avatar

Rezension zu "Einsteins Ahnung" von Govert Schilling

Ein gelungenes Buch über ein kompliziertes Wissenschaftsgebiet- gut verständlich erklärt.
Buchraettinvor 10 Monaten

Rezi von meinem Mann

Der Nachweis von Gravitationswellen als Bestätigung von Albert Einsteins Relativitätstheorie ist ein hochkomplexes und spezielles Gebiet der Wissenschaft, welche nur wenige außerordentliche Forscher wirklich in seiner Kenntnis verstehen.
Der Autor versteht es allerdings dieses Thema dem interessierten Leser gut verständlich nahe zu bringen.
Wie entwickelte sich die Forschung sind den letzten 100 Jahren. Bis hin zu den Einrichtungen, mit denen man diese Nachweise der Gravitationswellen erbringen konnte.
Was gab es schon an Erkenntnissen als Albert Einstein noch zur Schule ging? Und wie mündete dieses Wissen in seinen bekannten Formulierungen und denen seiner Nachfolger.
Für mich ein gelungenes und gut zu lesenden Buch, da es sich nicht rein auf die Theorie fixiert ist, sondern auch die Geschichten darum herum erzählt.
So kommt der Autor ohne mathematische Formeln aus außer der bekannten Formel. Es gelingt ihm die komplizierten Sachverhalte, durch bildhafte Veranschaulichung zu erklären.
Nur zum Teil wird der Text durch einige Schwarz- Weiß Bilder aufgelockert. Hier hätte ich mir noch mehr gewünscht.
Dafür gibt es im Anhang für den interessieren Leser der weitergehende Informationen sucht, ein sehr umfangreiches Literaturverzeichnis.
Ein gelungenes Buch über ein kompliziertes Wissenschaftsgebiet, welches dem interessierten Leser ohne große Vorkenntnisse gut verständlich erläutert wird und einen guten Überblick bietet.

Kommentieren0
43
Teilen
M

Rezension zu "Einsteins Ahnung" von Govert Schilling

Bestens und überaus verständlich erläutert
michael_lehmann-papevor einem Jahr

Bestens und überaus verständlich erläutert

„Also können wir beschreiben und visualisieren, wie die Krümmung der Raumzeit dazu führt, dass Lichtstrahlen gebeugt werden und die Zeit schneller oder langsamer fließt“.

Und tatsächlich, das ist das eigentlich erstaunliche vor allem für interessierte Leser, die, was allgemeine Physik, allgemeine und spezielle Relativitätstheorie mitsamt dem erst 2015 gelungenen praktisch-experimentelle und nachgemessene Nachweis der Existenz von Gravitationswellen angeht, von Schilling so eloquent, einfach und klar im Buch erläutert werden, dass es tatsächlich so gut wie jeder Leser nun verstehen und nachvollziehen kann.

Ist vor Beginn der Lektüre doch eine gewissen Sorge vielleicht vorhanden, mit abstrakten Gedanken, kaum deutbaren mathematischen Formeln und Ausflügen in die reine Theorie konfrontiert zu werden, so löst sich diese Sorge bereits nach der Einleitung, spätestens nach dem ersten Fachkapitel („Ein Raum-Zeit Appetitmacher“ übertitelt) völlig auf und einer anregenden, klaren, verständlichen, in Teilen gar spannenden und, vor allem, hoch informativen Lektüre über die „Grundbefindlichkeiten allen Lebens“ steht nichts mehr im Weg.

Dass alles Leben im Kern aus drei Bausteinen besteht, dass das Leben nicht dreidimensional, sondern vierdimensional angelegt ist, dass wirklich alles, auch die Zeit selbst, relativ ist. Dass, gegen alle Annahmen der Newtonschen Gravitätslehre auch Sterne von zig bis hundertfacher Sonnenmasse existieren, dass im Kern eines schwarzen Loches solch hohe Gravitationskräfte wirken (wobei Gravitation an sich eher eine „schwache Kraft“ darstellt), all das vermag Schilling konzentriert, aber in Ton und Sprache spielerisch anmutend, dem Leser näherbringen.

Aufgelockert zudem durch immer wieder biographische Exkurse in die Geschichte der Physik und ihrer Protagonisten, allen voran Albert Einstein, dem „größten Physiker aller Zeiten“. Denn was sonst könnte man am Ende demütig über diesen Mann sagen, der all das, was über einhundert Jahre (und bis heute nicht abgeschlossen) mit einem „Watermann-Fülle“ einem Notizblock und, vor allem, seinem Kopf als alleinige Hilfsmittel theoretisch bedacht und über Jahrzehnte durchgerechnet hat, was sich mehr und mehr und immer wieder dann in praktischen Beobachtungen, Messungen und Experimenten bewahrheitet hat?

Wobei auch das Schilling klar und redlich verbleibt und verdeutlicht (ebenfalls sehr verständlich), dass auch diese physikalischen Großtaten nicht der Wissenschaft letzte Worte bleiben werden, sondern neue Fragen am Horizont der Quantenmechanik auftauchen, die neue, andere Ergebnisse noch nach sich ziehen werden.

Wobei Schilling sich, klugerweise, auf die Erkenntnisse Einsteins konzentriert und die „LIGO“ Messungen von Gravitationswellen riesiger, kollabierender Massen in Entfernungen von Milliarden von Lichtjahren als eine Art roten Faden durch sein Werk sich ziehen lässt.

Anhand dessen allgemeinverständlich der Leser am Ende verstanden hat, was „Raumzeit“ eigentlich ist, wie diese gekrümmt wird, woraus das Universums im Kern seines „Lebens“ besteht und eine Ahnung vermittelt, trotz noch unabsehbar vieler offener Fragen der Wissenschaft, wie das alles zusammenhängt.

Wobei es auf diesem Weg nicht ganz einfach wird für den Leser. Nicht, weil Schilling sich nicht einfach und präzise genug ausdrücken würde, sondern weil immer noch gilt, dass das „Bauchgefühl“ des Menschen, seine intuitive und von ihm als „richtig“ gesetzte Auffassung der Welt und der Abläufe des Lebens zum einen eben nicht der physikalischen Erkenntnisse entsprechen und zum Zweiten definitiv nicht weiterführen in der Frage nach Ursprung, Bausteinen und Vernetzung des Universums.

Hat man aber seine festgefügten „Meinungen“ erst einmal beiseitegelegt und folgt den nackten Erkenntnissen der Wissenschaft, tun sich tatsächliche ganz neue Gedanken- und Verstehenswelten im Rahmen der Lektüre auf. Bis dahin, den Blockbuster „Interstellar“ mit ganz anderen Augen zu sehen. Wenn man weiß, dass einer der führenden Physiker der Gegenwart als Berater engagiert war, mit dem Film Phänomene visualisierte, die dem heutigen Erkenntnisstand entsprechen und im Nachgang des Filmes über die technischen Aspekte, die dargestellt werden, den ein oder anderen „Bestseller“ noch verfasst hat.

Eine hervorragende Lektüre, die jedem wärmsten empfohlen werden kann, der verstehen will, was die Grundlagen des Universums und des (erwiesenen und möglichen) Lebens darin sind.

Kommentieren0
8
Teilen
R_Mantheys avatar

Rezension zu "Astronomie - Die größten Entdeckungen" von Govert Schilling

"Der weitaus größte Teil des Universums ist ein ungelöstes Rätsel." (145)
R_Mantheyvor 3 Jahren

Gewöhnlich können wir uns nur das vorstellen, was sich im Rahmen unserer Erfahrungswelt abspielt. Deshalb ist zu befürchten, dass wir zwar die Ausdehnungen des Universums zur Kenntnis nehmen, sie aber nicht wirklich begreifen können. Ganz zu schweigen von den Dimensionen, die die darin waltenden Kräfte besitzen.

Dieser Bildband hilft uns ein wenig dabei, den kleinen Ausschnitt zu erfassen, den die Menschheit bislang vom Universum kennt. Beginnend mit der Entdeckung von Kratern und Gebirgen auf dem Mond durch Galileo Galilei am 30. November 1609 beschreibt es die wichtigsten astronomischen und astrophysikalischen Erkenntniszuwächse bis ins Jahr 2007, als Udry die Existenz eines wahrscheinlich bewohnbaren Planeten in einer Umlaufbahn um den Roten Zwerg Gliese 581 bekannt gab. Leider schwebt Gliese 581 mehr als 20 Lichtjahre von uns entfernt durchs All.

Das Buch im Format und mit dem Gewicht eines Bildbandes ist einfach aufgebaut. Auf jeweils einer Doppelseite wird in Bildern und mit einem relativ ausführlichen Text die gerade zur Diskussion stehende Entdeckung erläutert. Der Autor bemüht sich dabei um eine verständliche Sprache, auch wenn selbstverständlich nicht immer auf wichtige astronomische Details oder Erläuterungen verzichtet werden kann, die vielleicht nicht jeder auf Anhieb versteht.

Der Band erweist sich als ein lehrreiches und gut aufgemachtes Werk, das an der Zeitlinie die Geschichte der Astronomie der letzten 400 Jahre kurz und prägnant entwickelt. Dadurch kann man sich einen ersten Überblick über die großen Entdeckungen und Themen dieser Wissenschaft verschaffen.

Wer mehr über Gamma-Blitze, dunkle Materie, dunkle Energie, die Struktur von Galaxien oder ähnliche Dinge erfahren möchte, der kann sich nach dieser ersten zeitlichen Einordnung und Erklärung mit speziellerer Literatur, die ein thematisches Konzept besitzt, in die tieferen Zusammenhänge einlesen, die der Text schon allein wegen der Fülle der Entdeckungen in den letzten Jahren nicht bieten kann.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 6 Bibliotheken

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks