Gräfin von Carnarvon Lady Almina und das wahre Downton Abbey

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Inhaltsangabe zu „Lady Almina und das wahre Downton Abbey“ von Gräfin von Carnarvon

Sie reiste mit Dutzenden von Koffern an und erhielt jährlich ein Taschengeld von 6,5 Millionen Pfund.
Als die bürgerliche Almina im Alter von 19 Jahren den Grafen von Carnarvon, Herr von Highclere Castle, heiratet und in die Kreise des Adels aufsteigt, scheint ihr Leben perfekt. Als Erbin eines immensen Vermögens und Frau eines Adeligen feiert sie rauschende Feste und hüllt sich in teure Kleider. Doch mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs nimmt Lady Alminas Schicksal eine unerwartete Wendung und sie muss beweisen, was wirklich in ihr steckt.
Seit 2010 die erste Folge von Downton Abbey in Großbritannien ausgestrahlt wurde, ist das Kostümdrama zu einem TV-Hit geworden. Von der Kritik gefeiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wurde die Serie schnell auch international zu einem Erfolg. Mithilfe von Tagebüchern, Briefen und Fotografien aus dem Archiv von Highclere Castle erzählt die aktuelle Lady von Carnarvon die faszinierende Geschichte von Lady Almina und Schloss Highclere, welches sowohl als Kulisse als auch als Inspiration für Downton Abbey dient.

Konnte mich echt nicht begeistern. Eine pure Auflistung von Leuten und Gegenständen....

— AllerleiRausch

Informativ – eigentlich fast schon zu informativ...

— page394

Interessant, aber stellenweise ziemlich langatmig und mit Informationen und Personen überladen.

— Svenjas_BookChallenges

Sehr informativ!

— talisha

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  • Ein Einblick in das wahre Downton Abbey

    Lady Almina und das wahre Downton Abbey

    ellyfortune

    31. October 2017 um 14:38

    Ich bin ein großer Downton Abbey Fan und dann war es natürlich auch eine Überraschung das ich mir diese Buch kaufe. Zu Anfang das Buch ist sehr gut geschrieben und bringt einen tollen Einblick in das wahre Downton Abbey und den ersten Weltkrieg. Was mich vor allem fasziniert hat war Lord Carnarvons Zusammenarbeit mit Howard Carter und den Fund des Garbs Tutanchamun. Nun aber zum negativ Part, in den ersten beiden Kapiteln werden so viele Namen genannt das man davon regelrecht erschlagen wird. Das lässt zwar mitten drin etwas nach aber es werden immer wieder neue Namen genannt. Ebenfalls ein kleiner Negativ Punkt sind die Zeitsprünge. Zu Anfang des Kapitels noch ist es das Jahr 1922, doch in manchen Abschnitten ist von 1917 die Rede. Es kommt oft zu ein paar Verwirrungen aber im Großen und Ganzen ist es ein interessantes Buch für alle Downton Abbey Fans. 

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  • Informativ – eigentlich fast schon zu informativ...

    Lady Almina und das wahre Downton Abbey

    page394

    22. July 2017 um 19:44

    Als großer Fan der Serie Downton Abbey musste ich natürlich nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch lesen sollte. Schließlich interessiere ich mich nicht nur für die Serie, sondern allgemein für den alten britischen Adel. Im Großen und Ganzen gibt es nichts zu meckern: Hier wurde anscheinend gründlich recherchiert, man bekommt einige Einblicke in das damalige gesellschaftliche Leben, Downton-Fans erkennen auch einige Parallelen, über die ich persönlich sehr in Verzückung geraten bin.Dennoch haben mich zwei Dinge sehr gestört – daher gab es auch zwei Sterne Abzug.Zum einen ist das Buch einfach zu überladen mit Informationen. Es kommen unglaublich viele Personen vor, die größtenteils nur für einen Satz von Bedeutung sind oder deren Schicksale mich – bei allem Interesse für das Thema des Buches – einfach nicht interessieren. Auch das Thema Krieg wurde zu sehr in die Länge gezogen; teilweise mit Details, die auch eine sehr geschichtsbegeisterte Leserin wie mich etwas gelangweilt haben. Die ein oder andere Anekdote hätte einfach wegfallen können, dafür hätte ich mir mehr allgemeine Infos zum Leben des Adels damals gewünscht.Außerdem war die Darstellung von Almina recht einseitig, sie wurde in meinen Augen nahezu glorifiziert. Man sollte doch nicht vergessen, dass auch die Autorin die ehemalige Countess nicht gekannt hat; dennoch wird sie so beschrieben, als sei sie deren beste Freundin gewesen. Hier hätte man meiner Meinung nach etwas mehr mit vagen Beschreibungen arbeiten können, so wie es auch bei den anderen Personen der Fall war. Sollte Almina tatsächlich genau so wie im Buch beschrieben gewesen sein: Glückwunsch, Ihr wart eine nahezu perfekte Frau, mylady.Dennoch gibt es zwischen so manch langatmiger Beschreibung immer noch viele interessante Infos, für die es sich lohnt, das Buch zu lesen. Ein Roman oder zu viel Spannung sollten aber nicht erwartet werden. 

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  • TV-Serien-Schauplatz führt zu einer faszinierenden Frau

    Lady Almina und das wahre Downton Abbey

    TheSaint

    Welch fantastische Geschichten doch das Leben selbst liefert! Die Biografie der Lady Almina, einer illegitimen Tochter des Bankiers Alfred de Rothschild, liest sich spannend und kurzweilig. Eine faszinierende Frau, eine faszinierende Familie (ihr Ehemann, der 5. Earl of Carnarvon, war ein großer Ägyptologe und unterstützte fleißig mit dem von Rothschildt an seine Tochter überlassenen Vermögen viele Ausgrabungen - u. a. jene, die zur Grabstätte Tutanchamun's führte) auf einem wunderschönen Anwesen, welches die Familie Carnarvon während des Ersten Weltkrieges sogar als Wiederherstellungs- und Erholungsstätte aber auch als Operationsort für die Gepeinigten und Verletzten des Krieges zur Verfügung stellte. Eine sehr lesenswerte Biografie und eine wunderschöne Ergänzung für die Freunde der herrlichen TV-Serie "Downton Abbey".

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    • 2

    Lienz

    04. October 2015 um 07:26
  • Eine interessante Geschichte, die allerdings besser hätte erzählt werden können

    Lady Almina und das wahre Downton Abbey

    Svenjas_BookChallenges

    26. February 2015 um 07:26

    "Downton Abbey" ist eine meiner absoluten Lieblingsserien, nicht zuletzt deswegen, weil sie sowohl das Leben des Adels als auch das der Dienerschaft im Großbritannien zu Beginn des 20. Jahrhunderts beleuchtet - eine Zeit, die mich sehr interessiert. Aus diesem Grund fand ich es sehr spannend, mehr über das wahre Highclere Castle und seine Bewohner zu erfahren und so kam ich schließlich zu dem Buch, das die aktuelle Lady von Carnarvon schrieb. Das Cover mutet schon sehr nostalgisch an: Der Sepia-Ton und das Profil von Lady Almina sowie die Abbildung des Schlosses machen bereits deutlich, dass es sich um etwas Ähnliches wie eine historische Abhandlung handelt.In ihrem Vorwort betont die Lady, dass Lady Almina und das wahre Downton Abbeyweder eine Biografie noch ein Roman ist, was den Leser schließlich mit der Frage zurücklässt, was es dann ist. Ich persönlich bin zu dem Schluss gekommen, dass das Buch durchaus an einigen Stellen biografisch ist und dass es sich außerdem wohl am ehesten um ein historisches Essay handelt. Demzufolge hat es sich meiner Meinung auch nicht besonders spannend gelesen. Zwar ist die Familiengeschichte der Carnarvons an sich nicht uninteressant und es lassen sich auch einige Parallelen zur TV-Serie finden, doch insgesamt hat mich vor allem die Fülle an Personen schier erschlagen. Die Erwähnung dutzender Lords und Ladys, Angestellter, Politiker und Bekannter der Familie war schlichtweg verwirrend, vor allem weil deren Geschichten immer wieder aufkamen und zwischen den eigentlichen Geschehnissen erzählt wurden. So fiel es mir an einigen Stellen schwer, zu rekapitulieren, um wen es gerade geht. Die Passagen, die sich mit dem Leben von Lady Almina und ihren Kindern beschäftigen, sind jedoch schon interessant. Die Gräfin zeichnet ein Bild von ihrer Vorfahrin, das es dem Leser erlaubt, sich eine selbstbewusste und starke Frau vorzustellen, die sich zwar nicht ausdrücklich für die Emanzipation ihres Geschlechts engagierte, aber auch politisch interessiert und dafür bekannt war, eine großartige Rednerin und Organisatorin von Bällen gewesen zu sein. Auch ihr soziales Engagement, vor allem während des Ersten Weltkrieges ist beeindruckend. Beim Lesen spürt man, dass die Gräfin von Carnarvon sich sehr ausführlich mit ihrer Familiengeschichte beschäftigt und entsprechende historische Dokumente akribisch recherchiert hat. Fotografien, Briefe und weitere Aufzeichnungen untermauern ihre Ausführungen - was mich einmal mehr in der Annahme bestärkt, dass es sich bei dem Buch um eine Art Essay, eine Art Dokumentation und letztlich auch ein bisschen um die Biografie Lady Alminas handelt. Das wiederum machtLady Almina und das wahre Downton Abbey natürlich in erster Linie zu einer sehr authentischen Erzählung. Insgesamt kann ich sagen, dass mich einige Aspekte schon interessiert haben, dass die Realität aber - wie zu erwarten - weniger spektakulär ist als die TV-Serie. Wer sich intensiv über die Geschichte von Highclere Castle, des wahren Downton Abbey, informieren möchte, dem kann ich Lady Almina und das wahre Downton Abbey durchaus empfehlen. Man muss sich allerdings darüber bewusst sein, dass die Fülle an historischen Fakten teilweise beinahe erschlagend und die Erzählweise eine sehr nüchterne und trockene ist. Informativ ist das Buch jedoch auf jeden Fall.

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