Grégoire Delacourt

 3.9 Sterne bei 350 Bewertungen
Autor von Alle meine Wünsche, Die vier Jahreszeiten des Sommers und weiteren Büchern.
Grégoire Delacourt

Lebenslauf von Grégoire Delacourt

Erfolgreicher Bestsellerautor: Der französische Autor Grégoire Delacourt wurde am 26. Juli 1960 in Valenciennes geboren. Nach einer Ausbildung in der Jesuitenschule La Providence studierte er Rechtswissenschaften in Grenoble. Seit 2004 führt er mit seiner Frau Dana Philp eine eigene Werbeagentur. In Frankreich etablierte sich Delacourt bereits 2011 mit seinem Roman "L’Écrivain de la famille" als Schriftsteller und erhielt zahlreiche Literaturpreise. Mit seinem zweiten Roman "Alle meine Wünsche" gelang ihm auch der Durchbruch in Deutschland und 26 anderen Ländern. Gegen seinen Roman "Im ersten Augenblick" reichte die Schauspielerin Scarlett Johansson Klage ein, da die Hauptfigur ihr zum Verwechseln ähnlich sehen sollte. Delacourt lebt mit seiner Familie in Paris.

Alle Bücher von Grégoire Delacourt

Sortieren:
Buchformat:
Alle meine Wünsche

Alle meine Wünsche

 (174)
Erschienen am 18.11.2016
Die vier Jahreszeiten des Sommers

Die vier Jahreszeiten des Sommers

 (89)
Erschienen am 18.07.2017
Der Dichter der Familie

Der Dichter der Familie

 (27)
Erschienen am 18.07.2017
Im ersten Augenblick

Im ersten Augenblick

 (20)
Erschienen am 13.07.2015
Wir sahen nur das Glück

Wir sahen nur das Glück

 (12)
Erschienen am 09.01.2017
Das Leuchten in mir

Das Leuchten in mir

 (11)
Erschienen am 04.10.2018
Alle meine Wünsche

Alle meine Wünsche

 (10)
Erschienen am 07.09.2012
Im ersten Augenblick

Im ersten Augenblick

 (1)
Erschienen am 11.03.2014

Neue Rezensionen zu Grégoire Delacourt

Neu

Rezension zu "Das Leuchten in mir" von Grégoire Delacourt

Das Leuchten in mir von Grégoire Delacourt
19angelika63vor einem Monat

Rückentext
Emma ist vierzig und seit achtzehn Jahren glücklich mit Olivier verheiratet. Sie haben drei Kinder, das Leben könnte nicht besser sein. Doch dann trifft Emmas Blick auf den von Alexandre. Sie weiß sofort Bescheid. Für ihn wird sie alles riskieren, alles aufgeben, koste es, was es wolle.



" Meine bisherigen Tage waren wie die kleinen Kieselsteine eines wohlgeordneten Lebens gewesen, eines alten Versprechens, vorgezeichneten Bahnen zu folgen, vorgezeichnet von anderen, die an perfekte Wege oder wenigstens an tugendhafte Lügen glaubten. Meine künftigen Tage versprachen stürmisch zu werden. Und einer von ihnen erschütternd." (Seite 13)

Emma ist vierzig und schon sehr lange mit Olivier verheiratet. Die Beiden haben schon viel erlebt. Doch eines Tages sieht Emma Alexandre. Die beiden wechseln kaum Worte, doch schnell ist ihnen klar, dass sie ihre jeweiligen Partner verlassen werden, um zusammen glücklich zu werden. Am Tag als sie zusammen weggehen wollen geschieht ein Unglück ...

"Ich war die Fröhlichkeit. Ich war die Melancholie. Ich war das Schmachten, eine Hauptpore und der Äther. Ich war die Lust. Ich war die Liebe. Ich war ohne Ende." (Seite 98)

"Ich weiß jetzt, dass die Trauer eine Liebe ist, die keinen Ort mehr hat." (Seite 118)

"An manchen Tagen saß ich im Sand und weinte. Dann rannte ich ins Meer, um meine Tränen zu ertränken. Seitdem weiß ich, warum das Meer salzig ist." (Seite 128)

Was für eine dramatische und hinreißende Liebesgeschichte. Mir hat vor allem die Erzählweise sehr gut gefallen. Sie ist so sinnlich, erotisch und zärtlich, dass ich gar nicht glauben konnte das hier ein Mann schreibt. Dieses Buch ist irgendwie, wie ein Rausch von dem man nicht genug bekommen kann.

Ich habe bisher zwei Bücher von Delacourt gelesen. Die mir sehr gut gefallen haben. Doch dieses Buch übertrifft alles. Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem ein Mann so zärtlich über eine Frau schreibt, und über das Leben und die Liebe sinniert.

Unbedingt lesen!

"Unser Treiben auf Erden ist so kurz, von so vernichtender Kürze, dass es nicht verdient, durch falsche Liebe, Wutausbrüche oder Schrecken zusätzlich verkürzt zu werde: Weil man keine Zeit hat, muss man lieben, so sehr man kann. Und man muss vergeben und Vergebung erfahren, wenn man leben will." (Seite 163)






Kommentare: 1
4
Teilen

Rezension zu "Alle meine Wünsche" von Grégoire Delacourt

tiefgründig, poetisch, schön
Lemas_Buecherweltvor 2 Monaten

Jocelyn und Jocelyne sind seit 21 Jahren verheiratet. Sie ist frustriert, er hofft auf gute Wünsche seitdem Verlust ihrer zweiten Tochter. Jocelyne hat den Glauben an ihre Wünsche verloren seit ihre zwei Kinder ihr eigenes Leben haben. Ihre Kinder leben jeweils in der Wahrheit und der Lüge, doch sie selbst kommt aus den Lügen nicht mehr hinaus.

Ihre Listen mit Wünschen und Plänen sind so herrlich bescheiden und erfrischend, dass das für mich Phasen waren die ich gerne gelesen habe.

An sich finde ich das Buch nicht schlecht. Ein doch schlichter Roman, der die Tiefgründigkeit und große Sehnsucht nach Glück deutlich widerspiegelt. Doch wird auch klar gemacht, auf eine sehr rationale Art und Weise, das Geld nicht alles bedeutet!

Was mich an der Aufmachung des Buches erfreut hat, waren die Knöpfe als Seitenumbruch, das hat auch optisch zum Kurzwarenladen gepasst. Und das Cover ist absolut gelungen.

Jocelyne ist ein wunderbarer klar gezeichneter Charakter auch wenn es mich im letzten Teil sehr aufgeregt hat, dass sie immer noch zögerte. Ihren Mann finde ich dagegen etwas lieblos und zu kalt. Die Zwillinge lockern das doch sehr dunkle Thema mit viel bunter Freude auf.

Mich hat das Buch sehr zum Nachdenken gebracht und auch auf eine ganz bestimmte, nicht ganz definierbare Art berührt. Ich bin sehr froh darüber, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Das Leuchten in mir" von Grégoire Delacourt

Tolles Thema, Protagonistin und Schreibstil gefielen mir aber nicht
buchstabentraeumerinvor 4 Monaten

Meine bisherigen Tage waren die kleinen Kieselsteine eines wohlgeordneten Lebens gewesen, eines alten Versprechens, vorgezeichneten Bahnen zu folgen, vorgezeichnet von anderen, die an perfekte Wege oder wenigstens an tugendhafte Lügen glaubten. Meine künftigen Tage versprachen stürmisch zu werden. (Seite 13)

An „Das Leuchten in mir“ von Grégoire Delacourt hat mir einiges gefallen, vieles hingegen nicht so sehr. Das Thema war spannend, die Einblicke in das Seelenleben einer erwachsenen Frau und Mutter auch, doch ich wurde nicht warm mit der Art und Weise, auf die diese Geschichte erzählt wird. Sie ist mir zu französisch, zu schwülstig und schwermütig, die Protagonistin zu intensiv und exzentrisch.

Emmanuelle, genannt Emma, ist verheiratet und hat drei Kinder, vermeintlich führt sie also ein glückliches und erfülltes Leben. Doch als sie Alexandre in einem Bistro begegnet, weiß sie, was ihr fehlt. Das Verlangen, die Lust, der Rausch. Sie kann an nichts anderes mehr denken, als an ihn. Mich interessierte dieser Zwiespalt, in den Emma unversehens katapultiert wird und die Fragen, die sie beschäftigen müssten. Gibt sie der Versuchung nach oder nicht? Wie werden die Kinder diese Veränderung verkraften und wie begleitet Emma sie durch diese turbulente Zeit? Doch genau hier enttäuschte mich der Roman am allermeisten.

Der Mann aus der Brasserie André hatte in mir Dinge durcheinandergebracht, hatte Porzellan zerschlagen und Nöte wachgerüttelt, die durch die Ruhe meines Lebens betäubt gewesen waren.
Er hatte mich wieder angezündet. (Seite 29)

Denn (und hier folgt ein ganz kleiner Spoiler, mit dem ich aber nicht viel vorwegnehme) tatsächlich nimmt Emma keinerlei Rücksicht auf ihre Kinder. Sie verlässt kompromisslos nicht nur ihren Mann, sondern auch ihre Kinder. Sie geht einfach. Von jetzt auf gleich. Sie sagt: Sie sollen Verständnis haben für die Situation, in der sie sich befinde. Sie sollen dieses Verlangen verstehen, diesen Durst nach Beachtung, den Wunsch, sich in den Augen eines Mannes wieder schön zu fühlen. Diesen Egoismus und vor allem die Kompromisslosigkeit konnte ich nicht verstehen. Als Mutter ist mir nichts wichtiger als das Wohl meines Kindes. Das könnte nichts verändern. In dieser Hinsicht wurde mir die Protagonistin leider vollkommen unsympathisch.

Wenn man das Ende kennt, tut alles noch mehr weh. Man sieht sich selbst in der Vergangenheit, und man hasst sich. (Seite 144)

Erzählt wird die Geschichte ähnlich eines Tagebuchs. Emma blickt zurück, sie schaut auf die Vergangenheit, greift manchmal vor, lässt ihren Gefühlen und Gedanken freien Lauf. Dabei gibt sie sich oft philosophischen Überlegungen hin, sie begibt sich auf eine Reise in ihr intimstes Innerstes. Diese Momente der Reflexion beschreibt Delacourt wunderbar poetisch. Überhaupt überwiegt in den letzten beiden Dritteln eine melancholische, trunkene und weinselige Stimmung, deren Ton perfekt zum Geschehen passt. Das gefiel mir gut, auch wenn es gelegentlich zu viel wurde, regelrecht erschöpfend auf mich wirkte.

Eher am Rande werden weitere interessante Themen aufgegriffen. Was bedeutet es Mutter und Ehefrau zu sein und wie kann man gleichzeitig Frau bleiben? Oder schließt das eine das andere aus, wie es in „Das Leuchten in mir“ zu sein scheint? Emma fühlt sich gefangen und so ist dieser Roman ein einziger großer Ausbruch, ein niederreißen und zerschmettern von Zuhause, Familie und Ordnung. Hier ist der Drang, die Versuchung frei und begehrt zu sein, größer und mächtiger als die beständige Zuneigung der Familie. Doch was bleibt davon am Ende der Gier? Dieser Frage widmet sich Delacourt in seinem Roman.

Fazit

„Das Leuchten in mir“ ist ein Roman über eine Frau, die einer Sehnsucht nachgibt. Sie sucht, sie findet und sie verliert. Grégoire Delacourt beschreibt in aller Deutlichkeit und Intimität, wie eine Frau mittleren Alters sich in den geordneten Bahnen des Familienlebens verliert, wie sie nach Freiheit dürstet, wie sie sich nimmt, wonach sie sich sehnt und welche Folgen das hat. Ein spannendes Thema! Mir war jedoch die Protagonistin Emma leider nicht sympathisch, ihre von Kompromisslosigkeit und Egoismus geprägten Handlungen stießen bei mir auf wenig Verständnis. Auch der Schreibstil war nicht immer mein Fall, oft war mir Delacourt zu schwermütig, zu melancholisch, zu intensiv.

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Nach dem Bestseller »Die vier Jahreszeiten des Sommers«, der zeitgleich im Taschenbuch erscheint, freuen wir uns über eine neue Geschichte von Grégoire Delacourt!
Der Dichter der Familie ist ein sinnliches Buch über die heilende Kraft der Wörter und steckt wie alle Geschichten des Autors voller unverwechselbarer Emotion.

»Ein wundervoller, zarter Roman über die Schwierigkeit, sich von den Träumen zu lösen, die andere für uns formuliert haben, und unser Leben selbst in die Hand zu nehmen.« Le Monde


Zum Buch:

Mit sieben Jahren schreibt Édouard sein erstes Gedicht. Wie charmant! Die Familie ist entzückt, von jetzt an steht fest: Édouard ist der Dichter der Familie. Doch für ihn beginnt damit der unaufhaltsame Abstieg: Die Jahre vergehen, und vergebens versucht er diesen einen Moment reiner Liebe und Bewunderung wiederauferstehen zu lassen. Nichts will ihm gelingen: Er wählt die falsche Frau und muss machtlos zusehen, wie seine Familie zerbricht. Statt Schriftsteller wird er Werbetexter, trotz seiner Erfolge fühlt er sich als Versager. »Schreiben heilt«, hat sein Vater immer gesagt -wird Édouard schließlich die Worte finden, die ihn und seine Liebsten zu heilen vermögen?


Zum Autor:

Grégoire Delacourt wurde 1960 im nordfranzösischen Valenciennes geboren und lebt mit seiner Familie in Paris. Sein Bestseller Alle meine Wünsche wurde in fünfunddreißig Ländern veröffentlicht. Im Atlantik Verlag ist von ihm zuletzt Die vier Jahreszeiten des Sommers (2016) erscheinen. www.delacourt.de


Wir möchten mit euch gemeinsam exklusiv vor der Veröffentlichung den Roman Der Dichter der Familie lesen und diskutieren. Dafür stellen wir 20 Exemplare zur Verfügung. Ihr könnt euch bewerben, indem ihr uns in einem Kommentar folgende Frage beantwortet:


Welche Wörter, Sprüche oder Zeilen haben euch in bestimmten Situationen schon Kraft, Trost und Mut gespendet?


Wir wünschen viel Glück und freuen uns auf eine schöne Leserunde!
Zur Leserunde

Der Sommer ist deine Lieblingsjahreszeit? Du liebst nichts so sehr wie Sand unter deinen Füßen, eine Meeresbrise in der Nase und Sonne in den Haaren? Dann ist der neue Roman von Bestsellerautor Grégoire Delacourt genau das richtige Buch für dich! »Die vier Jahreszeiten des Sommers« ist ein mitreißender Roman über die Liebe in jedem Alter. 

Grégoire Delacourt »Die vier Jahreszeiten des Sommers«

Ein Sommer am Strand in Nordfrankreich: Sonne, Meer, Dünen und Bars. Hier treffen vier Paare ganz unterschiedlichen Alters aufeinander: zwei Teenager im Rausch der ersten Liebe, eine 35-Jährige auf der Suche nach einem neuen Glück, eine gelangweilte Hausfrau , die sich ins Abenteuer stürzt, und ein altes Ehepaar, das sich noch genauso liebt wie am ersten Tag. All diese Menschen begegnen sich, ohne zu wissen, dass ihre Geschichten eng miteinander verwoben sind und ihre Schicksale sich gegenseitig beeinflussen. Bis es während des Feuerwerks zum französischen Nationalfeiertag zu einem dramatischen Höhepunkt kommt.

Delacourt hat eine Hommage an die Liebe und an den Sommer geschrieben, die einmal mehr zeigt, dass die großen Gefühle ganz unabhängig von Alter und Lebensphase sind.

Zum Autor:
Grégoire Delacourt wurde 1960 im nordfranzösischen Valenciennes geboren und lebt mit seiner Familie in Paris. Sein Bestseller »Alle meine Wünsche« wurde in fünfunddreißig Ländern veröffentlicht. Im Atlantik Verlag erschien von ihm zuletzt »Im ersten Augenblick« (2014) und »Wir sahen nur das Glück« (2015).


Wir möchten mit euch gemeinsam exklusiv vor der Veröffentlichung das Buch »Die vier Jahreszeiten des Sommers« lesen und diskutieren. Dafür stellen wir 40 Exemplare zur Verfügung.
Ihr könnt euch bewerben, in dem ihr uns in einem Kommentar folgende Frage beantwortet:

Wo habt ihr euren schönsten Sommer verbracht? 
Zur Leserunde
Hallo, auf unserem nigelnagelneuen Blog findet ein Adventsgewinnspiel statt. Alles weitere findet ihr hier:

http://nichtohnebuch.blogspot.de/2015/11/adventsgewinnspiel.html

PS: Wir verlosen ein Taschenbuch-Exemplar!
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Grégoire Delacourt wurde am 26. Juli 1960 in Valenciennes (Frankreich) geboren.

Grégoire Delacourt im Netz:

Community-Statistik

in 419 Bibliotheken

auf 60 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks