Alle meine Wünsche

von Grégoire Delacourt 
4,0 Sterne bei170 Bewertungen
Alle meine Wünsche
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (124):
Xirxes avatar

Ein kleines, aber sehr feines Büchlein, das zeigt was Glück, aber auch Unglück ist. Ein Plädoyer für die 'kleinen' Dinge des Lebens.

Kritisch (16):
Scholus avatar

Sehr merkwürdig, auch der Stil ... 06/17

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Inhaltsangabe zu "Alle meine Wünsche"

Strickwaren, Hosenknöpfe, Baumwoll- und Elastikspitze oder Bänder mit Pailletten - darum dreht sich die Welt in Jocelynes Kurzwarenladen. Darum kreist auch ihr Blog, mit dem sie immer mehr Frauen das Vergnügen des Handarbeitens nahebringt. Jocelyne hat zwei erwachsene Kinder und ein drittes bei der Geburt verloren, was ihrer Ehe einen zeitweiligen Riss gegeben hat. Ihr Mann ist alles andere als der erträumte Märchenprinz, doch Jocelyne liebt auch ihn. Sie ist einfach glücklich mit ihrem bescheidenen Leben - bis sie sich von ihren Freundinnen überreden lässt, einmal, nur ein einziges Mal Lotto zu spielen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783455651454
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Atlantik Verlag
Erscheinungsdatum:18.11.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 07.09.2012 bei Hoffmann und Campe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Xirxes avatar
    Xirxevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein kleines, aber sehr feines Büchlein, das zeigt was Glück, aber auch Unglück ist. Ein Plädoyer für die 'kleinen' Dinge des Lebens.
    Klein, aber sehr fein!

    Manchmal braucht es gar nicht so viele Worte, um eine wirklich gute Geschichte zu schreiben, wie dieses gerade einmal 120 Seiten umfassende Buch zeigt.
    Jocelyne, 47 Jahre, verheiratet, zwei erwachsene Kinder und eine Leiche (wie sie selber meint), Besitzerin eines Kurzwarenladens, führt ein so unaufgeregtes Leben, dass man es praktisch langweilig nennen könnte. Doch sie ist glücklich: Sie liebt ihren ungehobelten Mann, ihre Kinder, ihren Laden und ihre Kundinnen - sie ist (kaum zu fassen) ein glücklicher Mensch, obwohl ihre Träume nicht in Erfüllung gingen. Eines Tages füllt sie das erste Mal in ihrem Leben einen Lottoschein aus - und gewinnt 18 Millionen Euro. Ob sie jetzt noch glücklicher wird?
    Diese Frage stellt sie sich im Mittelteil des Buches. Welche Wünsche könnte sie sich erfüllen, was würde es mit ihr machen? So bildhaft und nuanciert wie sie im ersten Drittel ihr Glück beschreibt (in diesem unnachahmlichen französischen Sti), das sie auch ohne die Erfüllung ihrer Träume erreicht hat, fallen auch ihre Fragen zu diesem einschneidenden Ereignis aus, das ihr widerfahren ist. Man spürt ihre verhaltene Freude, auch das Nochnichtglaubenkönnen, aber auch ihre Zweifel über diesen überraschenden Gewinn. Es geschieht nicht viel in dieser Geschichte, aber spätestens nach der Bekanntgabe des Lottogewinns (was recht früh geschieht), liegt eine anhaltende Spannung in der Luft. Während ich las, wartete ich die ganze Zeit auf eine Entscheidung, einen Knall, es musste etwas passieren. Das tut es auch, aber völlig anders als gedacht.
    Es ist ein kleines, aber sehr feines Buch über das Glück und das Unglück, die Freude im Leben aber auch das Leid. Am erstaunlichsten fand ich jedoch, dass diese Geschichte, die überzeugend aus der Sicht einer Frau erzählt wird, von einem Mann geschrieben wurde. Diesen Autor muss ich mir merken :-)

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    Arbutuss avatar
    Arbutusvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch voller wunderbarer sprachlicher Pointen und überraschender Wendungen. Aber auch sehr traurig.
    Ein trauriges Buch über das Glück

    Ich kam mir vor wie in einem Kitschfilm von Frank Capra, und ich kann Ihnen sagen, der Kitsch tut manchmal verdammt gut.

    Jocelyne besitzt in dem kleinen französischen Provinzstädtchen Arras einen Kurzwarenladen, ist verheiratet und hat zwei Kinder, die bereits ihre eigenen Wege gehen. Je nachdem, aus welcher Perspektive man ihr kleines Leben an der Seite ihres derben, aber treuen Ehemannes betrachtet, könnte man es als glücklich oder trostlos bezeichnen. Aber in dieser bezaubernden französischen Erzählung hat sogar die Trostlosigkeit einen Charme, der alles aufhellt. Mit der Frage, was wahres Glück ausmacht, wird Jocelyne durch einen unverhofften Lottogewinn konfrontiert, und sie erkennt mit Bangen, wie brüchig ihr Glück ist. Sie trifft eine Entscheidung, doch sie ist nicht die einzige, die ihr Glück in die eigene Hand zu nehmen versucht.

    Grégoire Delacourt beherrscht wunderbare sprachliche Pointen, sei es, um einem Kapitel eine makellose Abrundung zu geben, sei es, um den Leser unangekündigt und noch im ersten Viertel des Buches zum Weinen zu bringen. Und er wartet mit überraschenden Wendungen auf. Am Ende fühlt sich nicht nur der Leser getäuscht. Es ist ein zutiefst trauriges Buch.

    Ein kleiner und trotzdem bedeutender Logikfehler hat sich leider im hinteren Teil der Geschichte eingeschlichen. Sieht man einmal von diesem ab, ist der Erzählstil dicht und schlüssig. Insgesamt ein starkes Buch.

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    Clarissa03s avatar
    Clarissa03vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wie Jocelynes mit ihrem Lottogewinn umgeht, ist schon bemerkenswert. Ein Buch mit unvorhersehbarer Wendung.
    Alle meine Wünsche

    Wie Jocelynes mit ihrem Lottogewinn umgeht, ist schon bemerkenswert. Ein Buch mit wundersamer Wendung.

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    Christiannas avatar
    Christiannavor 3 Jahren
    Ein Kleines, Feines

    Ein Feines, Kleines. Es ist nicht immer Glück, auch wenn es danach aussieht. Eine wunderbare Lektüre, einfühlsam erzählt. Zum Weiterempfehlen.

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    Saphir610s avatar
    Saphir610vor 3 Jahren
    Was wichtig ist

    Ein ruhiges Leben führt Jocelyne und ist eigentlich damit zufrieden. Ihr Mann hat seine Arbeit und seine Träume, sie hat ihren Kurzwarenladen und seit neustem einen eigenen Blog, der regen Zuspruch erfährt. Doch dann gewinnt sie im Lotto, und das Leben gerät aus den Fugen. Jocelyne verschweigt, ihr Mann entdeckt und verschwindet einfach. Es scheint, dass am Ende wenigstens eine Person ihr Glück, Zufriedenheit findet. Ein nicht sehr dickes Buch, doch hier wird alles angesprochen was wichtig ist und lässt einen noch nach dem Lesen nachdenklich zurück.

    Mich persönlich hat das Buch einfach nicht gepackt, oder es war nicht mein Schreibstil. Doch es zeigt, dass Geld allein tatsächlich nicht alles ist.

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    gsimaks avatar
    gsimakvor 4 Jahren
    Klein aber fein

    Ich war erstaunt, als das Buch bei mir ankam. So ein winziges Büchlein! In das gelungene Cover habe ich mich auf Anhieb verliebt. Es zeigt einen Kurzwarenladen und eine Frau, die diesen  gerade verlässt. Der Klappentext verspricht eine wunderschöne Geschichte. Ja, und das ist sie wirklich......


    Zum Inhalt


    Jocelyne ist eine mollige Frau, die ihr Leben eigentlich liebt, so wie es ist. Sie hat zwei erwachsene Kinder  und eine Ehe, die gar nicht mal so schlecht ist. Ihr Kurzwarenladen macht ihr sehr viel Freude. Nachdem sie einen Blog eröffnet hat, floriert das Geschäft so richtig gut. Daniéle und Francoise sind Zwillingsschwestern und haben vor zwölf Jahren im Lotto gewonnen. Von diesem Geld haben sie ihren Laden Coiff´Esthétique eröffnet. Jocelyne verbindet zu den Schwestern eine herzliche Freundschaft. Regelmäßig gehen sie zusammen essen und bequatschen alles, was in Arras so geboten ist. Jocelyne strickt für die Beiden und die Schwestern revanchieren sich mit Beauty Behandlungen. Da überreden sie Jocelyne auch mal Lotto zu spielen. Sie gewinnt eine Riesensumme.......


    Jo, Jocelyns Ehemann, ist ein derber und fülliger Mann. Lange Zeit hatte er damit zu kämpfen, dass seine Frau eine Totgeburt hatte. Er hat er dem Alkohol zugesprochen und war nicht gerade nett zu seiner Frau. Ein Ereignis hat dafür gesorgt, dass Jo wieder die Kurve gekriegt hat. Er arbeitet bei Häägen-Dazs und bekommt von Nestle ein gutes Angebot. Er muss beruflich verreisen......


    Meine Meinung


    Jocelyne ist eine Frau von der man lernen kann glücklich zu sein. Mit ihrem Aussehen ist sie eigentlich zufrieden. Doch, sieht irgendwer diese Schönheit? Ich musste schmunzeln über das Ritual, dass sie regelmäßig vor dem Spiegel absolviert hat. Sie hat ihrer Ehe immer wieder eine Chance gegeben, was nicht leicht für sie war. Jocelyne hat immer das Gute in ihrem Mann gesehen.

    Sie ist immer noch traumatisiert, von dem plötzlichen Tod ihrer Mutter. Ihr Vater ist in einem Pflegeheim und erkennt sie nie für längeren Zeitraum. Doch, die kurzen Momente des  Erkennens geben ihr sehr viel. Ihre Kinder sieht sie selten.


    Nachdem Jocelyne im Lotto gewonnen hat, beschließt sie erstmal normal weiter zu leben. Niemanden erzählt sie von ihrem Gewinn. Sie hat Angst, dass ihr beschauliches Leben in tausend Stücke zerbricht.


    Dafür hab ich Jocelyne bewundert. Ehrlich gesagt, ich wüsste nicht wie ich mich verhalten würde, wenn ich so einen großen Gewinn hätte. Die bescheidene Wunschliste von Jocelyne fand ich rührend. Ihre warmherzige Art und die Gabe sich über Kleinigkeiten zu freuen, haben mich sehr berührt.

    Der Schreibstil ist wunderschön. Die Geschichte geht einem an´s Herz. Der Verlauf der Story war ganz anders, als ich erwartet habe. Ganz ehrlich, am Anfang des Buches hätte ich mir nicht träumen lassen, dass Jo mir noch leid tun wird. Denn, eigentlich hat er mein Mitgefühl gar nicht verdient..........


    Fazit


    Man kann Bücher mit 1000 Seiten schreiben! Man kann aber auch ein Buch mit 160 Seiten schreiben, dass eine Ausdruckskraft besitzt, die dem mit 1000 Seiten in nichts nachsteht. Genau das ist Grégoire Delacourt mit "Alle meine Wünsche" gelungen! 

    Dieses warmherzige Büchlein führt einem vor Augen, was im Leben wichtig ist. Dem Autor ist es gelungen, dem Buch eine Wendung zu geben, die mich sprachlos gemacht hat. Die Protagonistin Jocelyne hat von Grégoire Delacourt einen zauberhaften Charakter erhalten. Alle Charaktere kommen authentisch rüber. Ich hatte das Gefühl, diese Menschen zu kennen. Einer von meinen Wünschen: Nochmal so ein schönes Buch!



    Eine Empfehlung von mir und 5 Sterne



    Mein Dank geht an den Atlantik Verlag!




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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Zwischen Träumen und der Realität

    „Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt“ sagte schon Einstein und treffender könnte man die Lehre des 127 Seiten starken Romans von Grégoire Delacourt nicht auf den Punkt bringen.

    Jocelynes Kinder wohnen schon lange nicht mehr zu Hause und ihr ungehobelter Mann schenkt ihr nur selten Beachtung, gleichwohl liebt sie ihn und führt ein zufriedenes Leben als Betreiberin eines Kurzwarenladens in Arras. Ihre ganze Leidenschaft steckt sie in ihren Internet- Blog Zehngoldfinger und so plätschert das Leben an ihr vorbei. Doch mit einem Schlag, durch ein einziges, winziges Los, wird ihr Alltag gründlich auf den Kopf gestellt: Jocelyne gewinnt im Lotto. „Die Chance lag bei eins zu siebenundsechzig Millionen, und mich musste es treffen. […] 18547301 Euro und 28 Cent. Ich wurde ohnmächtig.“ (S. 36)

    Gefühlvoll entfaltet sich ein Gleichnis über die Freuden und Leiden des Glücks. Während Jocelyn zwischen Fassungslosigkeit, überschwänglicher Freude und Zweifeln schwankt, stellt ihr Gewinn ohne dass sie es ahnen kann ihre Ehe auf die Probe und kehrt das Schlechteste der von ihr geliebten Menschen heraus. Schließlich erkennt sie, dass nicht alles Gold ist, was glänzt, dass Liebe Vertrauen voraussetzt und das wahre Glück nicht an Geld gebunden ist, sondern an die Kleinigkeiten des Alltags, die jedem einzelnen von uns das Herz vor Freude überquellen lassen. 

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    Lennys avatar
    Lennyvor 4 Jahren
    Alle meine Wünsche / Gregoire Delacourt

    Ein großes kleines Buch! Mit nur 128 Seiten ein dünnes Buch, das ganz ohne wörtlicher Rede auskommt. Ich liebe wörtliche Rede, doch das habe ich in diesem Buch nicht vermisst. Die Hauptperson Jocelyne schreibt sich gern Listen, das fand ich ganz toll, denn ab und an kann man auch bei mir eine Liste finden...Ein schönes Buch, das an das kleine Glück erinnert, das oft völlig unterschätzt wird!

    Jocelyne und Jocelyn haben erwachsene Kinder, die bereits auf eigenen Beinen stehen. Jocelyne hat einen Kurzwarenladen und einen Internet Blog, liebt ihr Leben, ihren Mann und ist eigentlich rundum zufrieden. Dann gewinnt sie im Lotto und mag es keinem erzählen, aus Angst mit dem vielen Geld die Harmonie zu zerstören. Sie versteckt den Scheck und macht weiter wie bisher, doch dann entdeckt sie, dass der Scheck nicht mehr da ist................

    Kommentare: 1
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    Mareias avatar
    Mareiavor 4 Jahren
    Es geht...

    Der Schreibstil

    Den Schreibstil fand ich etwas kompliziert. Es gab sogut wie nie eine gekennzeichnete wörtliche Rede (obwohl natürlich viel geredet wurde). Dadurch, dass die beiden Protagonisten nahezu den gleichen Namen haben und v.a. auch den gleichen Spitznamen kam ich mehrfach durcheinander, wer nun gemeint war, über wen/mit wem gesprochen wurde, oder ob nur gedacht wurde. Dafür gibt es leider erhebliche Abzüge.

    Die Handlung

    Jocelyne führt seit dem Jahr ihrer Hochzeit mit Jocelyn einen Kurzwarenladen. Nebenher führt sie seit einigen Jahren ein Blog, der immer mehr und mehr Publikum hat und scheinbar vielen Leserinnen sehr gut tut. Sie hat zwei Freundinnen, die Zwillinge Françoise und Danièle, obwohl sie die beiden glaube ich nie als solche bezeichnet. 
    Die Zwillinge sind es auch, die Jocelyne eines Tages dazu bringen, wenigstens einmal Lotto zu spielen. Und wie könnte e anders sein?!: Sie gewinnt mit einem Einsatz von 2€ mehr als 18 Millionen. Total geschockt davon, holt sie sich ihren Scheck ab, erzählt jedoch niemandem von ihrem Gewinn und beschließt irgendwann, ihn zu verbrennen. Als sie zu diesem Entschluss kommt, trifft sie der Schlag: Der Scheck ist weg und es ist eindeutig, wer ihn genommen hat: ihr absolut, ich weiß nicht, ... brutaler Mann Jocelyn. Der ist plötzlich durchgebrannt. Mit dem Geld, versteht sich.
    Doch natürlich bereut er irgendwann seine Tat und möchte zu seiner Frau zurück, welche ihm jedoch endlich mal nicht vergeben wird.

    Die Charaktere

    Jocelyne ist naiv. Sie liebt ihren Mann, der sie mehrfach mehr oder weniger vergewaltigt, ihr physisch und seelisch weh tut und auch sonst kein guter Ehemann ist und schiebt es auf die Trauer um ihr verlorenes Kind. Sie steckt immer zurück und merkt nicht, wie er ihr schlecht tut. Außerdem kennt sie ihn kaum. Ständig sagt sie, sie müsse ihm einen Porsche Cayenne, die komplette Sammlung aller James Bond Filme und sowas kaufen. Letztlich lauft er sich von ihrem Geld bspw. einen Audi A6 und die Jason Bourne Filme.
    Jocelyn ist mir im ganzen Buch nicht gerade sympathisch vorgekommen, auch als er Jocelyne scheinbar noch liebte. (Auch wenn ich nicht weiß, wie viel ihm diese Liebe wirklich bedeutete).
    Die, die ich im Buch am genialsten finde, sind die Zwillinge. Sie bringen immer wieder bisschen schwung in die Geschichte und sind sehr offen und herzlich. Mit ihnen könnte ich mich am eheseten identifizieren, auch, wenn ich einen ganz anderen Charakter habe.

    Fazit

    "Alle meine Wünsche" ist recht leichte Kost für zwischendurch. Ein Großteil des Buches ist leider sehr vorhersehbar und es fehlten mir spannungsbringende Elemente. Ich gebe 3 Sterne.

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    M
    Marcsbuechereckevor 4 Jahren
    Interessante Grundidee

    Meine Meinung:
    Schreibstil: Sehr locker, sehr flüssig und dadurch einfach wegzulesen. 
    Charaktere: Jocelyne und Jocelyn konnte ich nicht so recht an mich ranlassen. Er wird mir mit jeder Szene, in der er auftaucht nur unsympathischer und sie fand ich einfach irgendwie .... dämlich. Die Reaktion auf den Gewinn konnte ich ja durchaus auch noch nachvollziehen, aber gegen Ende des Buches, konnte ich mich mit ihr überhaupt nicht mehr identifizieren.
    Handlung: Die Grundidee finde ich wirklich gelungen, muss aber sagen, dass mich die Umsetzung leider nicht ganz so überzeugen konnte. Allerdings muss ich zugeben, dass es dann doch noch einen Moment gab, bei dem ich Jocelyne wahrlich mochte: Die Erstellung ihrer Wunschlisten war einfach nur herzerweichend. Auch der Handlungsstrang um ihren Mann lies mich mit ihr mitfiebern. Aber bei gerade einmal 128 Seiten kann ich eine Handlung schwer beurteilen, da natürlich hier keine großen Irrungen und Wirrungen oder tiefgehende Erlebnisse ebenfalls eher untergehen. 
     
    Fazit:
    Dennoch muss ich sagen, dass ich dieses Buch für ein zwei entpannte Stunden im Park sehr empfehlen kann. 
     
    Viel Spaß beim Lesen!
     Bis bald!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Alina-Ks avatar
    Was tun, wenn ein Lottogewinn dein Leben plötzlich auf den Kopf stellt? In "Alle meine Wünsche" von Grégoire Delacourt steht Jocelyne vor genau dieser Frage. Kann sie mit dem Geld alle ihre Wünsche verwirklichen und ihre Träume leben?


    Mehr zum Inhalt:
    Jocelyne, 47, führt einen Kurzwarenladen im nordfranzösischen Arras. Die Kinder sind aus dem Haus und Jocelynes ganze Leidenschaft gilt ihrem Internet-Blog übers Sticken, Nähen und Stricken. Sie liebt ihr kleines Leben, liebt sogar ihren ungehobelten Mann - bis durch einen riesigen Lottogewinn alles aus den Fugen gerät.


    Hier findet ihr die Leseprobe zum Buch.


    Zusammen mit dem Hoffmann und Campe Verlag suchen wir 25 Testleser für diese besondere Geschichte über Träume, Wünsche und das kleine (oder große?) Glück. Habt ihr Lust, euch mit anderen Lesern über das Buch auszutauschen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben? Dann bewerbt euch bis zum 5. September im Unterthema "Bewerbung als Testleser"!

    Beantwortet dazu einfach folgende Frage:

    Welchen großen Wunsch würdet ihr euch mit einem Lottogewinn erfüllen? Und was ist für euch das größte Glück, das man mit Geld nicht kaufen kann?
    blueberlin49s avatar
    Letzter Beitrag von  blueberlin49vor 6 Jahren
    http://www.lovelybooks.de/autor/Gr%C3%A9goire-Delacourt/Alle-meine-W%C3%BCnsche-952426467-w/rezension-994592288/ hier ist nun auch endlich meine Rezension. :D Und danke nochmal, dass ich mitlesen durfte!!!
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