Grégoire Delacourt Alle meine Wünsche

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Inhaltsangabe zu „Alle meine Wünsche“ von Grégoire Delacourt

Strickwaren, Hosenknöpfe, Baumwoll- und Elastikspitze oder Bänder mit Pailletten - darum dreht sich die Welt in Jocelynes Kurzwarenladen. Darum kreist auch ihr Blog, mit dem sie immer mehr Frauen das Vergnügen des Handarbeitens nahebringt. Jocelyne hat zwei erwachsene Kinder und ein drittes bei der Geburt verloren, was ihrer Ehe einen zeitweiligen Riss gegeben hat. Ihr Mann ist alles andere als der erträumte Märchenprinz, doch Jocelyne liebt auch ihn. Sie ist einfach glücklich mit ihrem bescheidenen Leben - bis sie sich von ihren Freundinnen überreden lässt, einmal, nur ein einziges Mal Lotto zu spielen.

Als Fortsetzung der Leserunde sehr zu empfehlen ;) Delacourt ist e.i.n.f.a.c.h großartig! - simplement formidable ;)

— SigiLovesBooks
SigiLovesBooks

Ein Buch voller wunderbarer sprachlicher Pointen und überraschender Wendungen. Aber auch sehr traurig.

— Arbutus
Arbutus

Wie Jocelynes mit ihrem Lottogewinn umgeht, ist schon bemerkenswert. Ein Buch mit unvorhersehbarer Wendung.

— Clarissa03
Clarissa03

Es ist nicht alles Gold, was glänzt...und Geld macht reich, aber nicht glücklich! So die Botschaft dieses Büchleins!

— Miamou
Miamou

Berührend.

— KarinJoachim
KarinJoachim

Einfühlsam erzählte Geschichte, die eine dichte Atmosphäre webt.

— ElyseoDaSilva
ElyseoDaSilva

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  • Ein trauriges Buch über das Glück

    Alle meine Wünsche
    Arbutus

    Arbutus

    15. June 2017 um 17:19

    Ich kam mir vor wie in einem Kitschfilm von Frank Capra, und ich kann Ihnen sagen, der Kitsch tut manchmal verdammt gut.Jocelyne besitzt in dem kleinen französischen Provinzstädtchen Arras einen Kurzwarenladen, ist verheiratet und hat zwei Kinder, die bereits ihre eigenen Wege gehen. Je nachdem, aus welcher Perspektive man ihr kleines Leben an der Seite ihres derben, aber treuen Ehemannes betrachtet, könnte man es als glücklich oder trostlos bezeichnen. Aber in dieser bezaubernden französischen Erzählung hat sogar die Trostlosigkeit einen Charme, der alles aufhellt. Mit der Frage, was wahres Glück ausmacht, wird Jocelyne durch einen unverhofften Lottogewinn konfrontiert, und sie erkennt mit Bangen, wie brüchig ihr Glück ist. Sie trifft eine Entscheidung, doch sie ist nicht die einzige, die ihr Glück in die eigene Hand zu nehmen versucht. Grégoire Delacourt beherrscht wunderbare sprachliche Pointen, sei es, um einem Kapitel eine makellose Abrundung zu geben, sei es, um den Leser unangekündigt und noch im ersten Viertel des Buches zum Weinen zu bringen. Und er wartet mit überraschenden Wendungen auf. Am Ende fühlt sich nicht nur der Leser getäuscht. Es ist ein zutiefst trauriges Buch. Ein kleiner und trotzdem bedeutender Logikfehler hat sich leider im hinteren Teil der Geschichte eingeschlichen. Sieht man einmal von diesem ab, ist der Erzählstil dicht und schlüssig. Insgesamt ein starkes Buch.

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  • Alle meine Wünsche

    Alle meine Wünsche
    Clarissa03

    Clarissa03

    27. February 2017 um 21:38

    Wie Jocelynes mit ihrem Lottogewinn umgeht, ist schon bemerkenswert. Ein Buch mit wundersamer Wendung.

  • Ein Kleines, Feines

    Alle meine Wünsche
    Christianna

    Christianna

    05. August 2015 um 14:53

    Ein Feines, Kleines. Es ist nicht immer Glück, auch wenn es danach aussieht. Eine wunderbare Lektüre, einfühlsam erzählt. Zum Weiterempfehlen.

  • Was wichtig ist

    Alle meine Wünsche
    Saphir610

    Saphir610

    24. July 2015 um 00:47

    Ein ruhiges Leben führt Jocelyne und ist eigentlich damit zufrieden. Ihr Mann hat seine Arbeit und seine Träume, sie hat ihren Kurzwarenladen und seit neustem einen eigenen Blog, der regen Zuspruch erfährt. Doch dann gewinnt sie im Lotto, und das Leben gerät aus den Fugen. Jocelyne verschweigt, ihr Mann entdeckt und verschwindet einfach. Es scheint, dass am Ende wenigstens eine Person ihr Glück, Zufriedenheit findet. Ein nicht sehr dickes Buch, doch hier wird alles angesprochen was wichtig ist und lässt einen noch nach dem Lesen nachdenklich zurück. Mich persönlich hat das Buch einfach nicht gepackt, oder es war nicht mein Schreibstil. Doch es zeigt, dass Geld allein tatsächlich nicht alles ist.

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    • 2
  • Klein aber fein

    Alle meine Wünsche
    gsimak

    gsimak

    26. October 2014 um 10:49

    Ich war erstaunt, als das Buch bei mir ankam. So ein winziges Büchlein! In das gelungene Cover habe ich mich auf Anhieb verliebt. Es zeigt einen Kurzwarenladen und eine Frau, die diesen  gerade verlässt. Der Klappentext verspricht eine wunderschöne Geschichte. Ja, und das ist sie wirklich...... Zum Inhalt Jocelyne ist eine mollige Frau, die ihr Leben eigentlich liebt, so wie es ist. Sie hat zwei erwachsene Kinder  und eine Ehe, die gar nicht mal so schlecht ist. Ihr Kurzwarenladen macht ihr sehr viel Freude. Nachdem sie einen Blog eröffnet hat, floriert das Geschäft so richtig gut. Daniéle und Francoise sind Zwillingsschwestern und haben vor zwölf Jahren im Lotto gewonnen. Von diesem Geld haben sie ihren Laden Coiff´Esthétique eröffnet. Jocelyne verbindet zu den Schwestern eine herzliche Freundschaft. Regelmäßig gehen sie zusammen essen und bequatschen alles, was in Arras so geboten ist. Jocelyne strickt für die Beiden und die Schwestern revanchieren sich mit Beauty Behandlungen. Da überreden sie Jocelyne auch mal Lotto zu spielen. Sie gewinnt eine Riesensumme....... Jo, Jocelyns Ehemann, ist ein derber und fülliger Mann. Lange Zeit hatte er damit zu kämpfen, dass seine Frau eine Totgeburt hatte. Er hat er dem Alkohol zugesprochen und war nicht gerade nett zu seiner Frau. Ein Ereignis hat dafür gesorgt, dass Jo wieder die Kurve gekriegt hat. Er arbeitet bei Häägen-Dazs und bekommt von Nestle ein gutes Angebot. Er muss beruflich verreisen...... Meine Meinung Jocelyne ist eine Frau von der man lernen kann glücklich zu sein. Mit ihrem Aussehen ist sie eigentlich zufrieden. Doch, sieht irgendwer diese Schönheit? Ich musste schmunzeln über das Ritual, dass sie regelmäßig vor dem Spiegel absolviert hat. Sie hat ihrer Ehe immer wieder eine Chance gegeben, was nicht leicht für sie war. Jocelyne hat immer das Gute in ihrem Mann gesehen. Sie ist immer noch traumatisiert, von dem plötzlichen Tod ihrer Mutter. Ihr Vater ist in einem Pflegeheim und erkennt sie nie für längeren Zeitraum. Doch, die kurzen Momente des  Erkennens geben ihr sehr viel. Ihre Kinder sieht sie selten. Nachdem Jocelyne im Lotto gewonnen hat, beschließt sie erstmal normal weiter zu leben. Niemanden erzählt sie von ihrem Gewinn. Sie hat Angst, dass ihr beschauliches Leben in tausend Stücke zerbricht. Dafür hab ich Jocelyne bewundert. Ehrlich gesagt, ich wüsste nicht wie ich mich verhalten würde, wenn ich so einen großen Gewinn hätte. Die bescheidene Wunschliste von Jocelyne fand ich rührend. Ihre warmherzige Art und die Gabe sich über Kleinigkeiten zu freuen, haben mich sehr berührt. Der Schreibstil ist wunderschön. Die Geschichte geht einem an´s Herz. Der Verlauf der Story war ganz anders, als ich erwartet habe. Ganz ehrlich, am Anfang des Buches hätte ich mir nicht träumen lassen, dass Jo mir noch leid tun wird. Denn, eigentlich hat er mein Mitgefühl gar nicht verdient.......... Fazit Man kann Bücher mit 1000 Seiten schreiben! Man kann aber auch ein Buch mit 160 Seiten schreiben, dass eine Ausdruckskraft besitzt, die dem mit 1000 Seiten in nichts nachsteht. Genau das ist Grégoire Delacourt mit "Alle meine Wünsche" gelungen!  Dieses warmherzige Büchlein führt einem vor Augen, was im Leben wichtig ist. Dem Autor ist es gelungen, dem Buch eine Wendung zu geben, die mich sprachlos gemacht hat. Die Protagonistin Jocelyne hat von Grégoire Delacourt einen zauberhaften Charakter erhalten. Alle Charaktere kommen authentisch rüber. Ich hatte das Gefühl, diese Menschen zu kennen. Einer von meinen Wünschen: Nochmal so ein schönes Buch! Eine Empfehlung von mir und 5 Sterne Mein Dank geht an den Atlantik Verlag!

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  • Zwischen Träumen und der Realität

    Alle meine Wünsche
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. August 2014 um 15:58

    „Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt“ sagte schon Einstein und treffender könnte man die Lehre des 127 Seiten starken Romans von Grégoire Delacourt nicht auf den Punkt bringen. Jocelynes Kinder wohnen schon lange nicht mehr zu Hause und ihr ungehobelter Mann schenkt ihr nur selten Beachtung, gleichwohl liebt sie ihn und führt ein zufriedenes Leben als Betreiberin eines Kurzwarenladens in Arras. Ihre ganze Leidenschaft steckt sie in ihren Internet- Blog Zehngoldfinger und so plätschert das Leben an ihr vorbei. Doch mit einem Schlag, durch ein einziges, winziges Los, wird ihr Alltag gründlich auf den Kopf gestellt: Jocelyne gewinnt im Lotto. „Die Chance lag bei eins zu siebenundsechzig Millionen, und mich musste es treffen. […] 18547301 Euro und 28 Cent. Ich wurde ohnmächtig.“ (S. 36) Gefühlvoll entfaltet sich ein Gleichnis über die Freuden und Leiden des Glücks. Während Jocelyn zwischen Fassungslosigkeit, überschwänglicher Freude und Zweifeln schwankt, stellt ihr Gewinn ohne dass sie es ahnen kann ihre Ehe auf die Probe und kehrt das Schlechteste der von ihr geliebten Menschen heraus. Schließlich erkennt sie, dass nicht alles Gold ist, was glänzt, dass Liebe Vertrauen voraussetzt und das wahre Glück nicht an Geld gebunden ist, sondern an die Kleinigkeiten des Alltags, die jedem einzelnen von uns das Herz vor Freude überquellen lassen. 

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  • Alle meine Wünsche / Gregoire Delacourt

    Alle meine Wünsche
    Lenny

    Lenny

    Ein großes kleines Buch! Mit nur 128 Seiten ein dünnes Buch, das ganz ohne wörtlicher Rede auskommt. Ich liebe wörtliche Rede, doch das habe ich in diesem Buch nicht vermisst. Die Hauptperson Jocelyne schreibt sich gern Listen, das fand ich ganz toll, denn ab und an kann man auch bei mir eine Liste finden...Ein schönes Buch, das an das kleine Glück erinnert, das oft völlig unterschätzt wird! Jocelyne und Jocelyn haben erwachsene Kinder, die bereits auf eigenen Beinen stehen. Jocelyne hat einen Kurzwarenladen und einen Internet Blog, liebt ihr Leben, ihren Mann und ist eigentlich rundum zufrieden. Dann gewinnt sie im Lotto und mag es keinem erzählen, aus Angst mit dem vielen Geld die Harmonie zu zerstören. Sie versteckt den Scheck und macht weiter wie bisher, doch dann entdeckt sie, dass der Scheck nicht mehr da ist................

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    • 2
    Floh

    Floh

    21. August 2014 um 11:52
  • Es geht...

    Alle meine Wünsche
    Mareia

    Mareia

    20. August 2014 um 19:17

    Der Schreibstil Den Schreibstil fand ich etwas kompliziert. Es gab sogut wie nie eine gekennzeichnete wörtliche Rede (obwohl natürlich viel geredet wurde). Dadurch, dass die beiden Protagonisten nahezu den gleichen Namen haben und v.a. auch den gleichen Spitznamen kam ich mehrfach durcheinander, wer nun gemeint war, über wen/mit wem gesprochen wurde, oder ob nur gedacht wurde. Dafür gibt es leider erhebliche Abzüge. Die Handlung Jocelyne führt seit dem Jahr ihrer Hochzeit mit Jocelyn einen Kurzwarenladen. Nebenher führt sie seit einigen Jahren ein Blog, der immer mehr und mehr Publikum hat und scheinbar vielen Leserinnen sehr gut tut. Sie hat zwei Freundinnen, die Zwillinge Françoise und Danièle, obwohl sie die beiden glaube ich nie als solche bezeichnet.  Die Zwillinge sind es auch, die Jocelyne eines Tages dazu bringen, wenigstens einmal Lotto zu spielen. Und wie könnte e anders sein?!: Sie gewinnt mit einem Einsatz von 2€ mehr als 18 Millionen. Total geschockt davon, holt sie sich ihren Scheck ab, erzählt jedoch niemandem von ihrem Gewinn und beschließt irgendwann, ihn zu verbrennen. Als sie zu diesem Entschluss kommt, trifft sie der Schlag: Der Scheck ist weg und es ist eindeutig, wer ihn genommen hat: ihr absolut, ich weiß nicht, ... brutaler Mann Jocelyn. Der ist plötzlich durchgebrannt. Mit dem Geld, versteht sich. Doch natürlich bereut er irgendwann seine Tat und möchte zu seiner Frau zurück, welche ihm jedoch endlich mal nicht vergeben wird. Die Charaktere Jocelyne ist naiv. Sie liebt ihren Mann, der sie mehrfach mehr oder weniger vergewaltigt, ihr physisch und seelisch weh tut und auch sonst kein guter Ehemann ist und schiebt es auf die Trauer um ihr verlorenes Kind. Sie steckt immer zurück und merkt nicht, wie er ihr schlecht tut. Außerdem kennt sie ihn kaum. Ständig sagt sie, sie müsse ihm einen Porsche Cayenne, die komplette Sammlung aller James Bond Filme und sowas kaufen. Letztlich lauft er sich von ihrem Geld bspw. einen Audi A6 und die Jason Bourne Filme. Jocelyn ist mir im ganzen Buch nicht gerade sympathisch vorgekommen, auch als er Jocelyne scheinbar noch liebte. (Auch wenn ich nicht weiß, wie viel ihm diese Liebe wirklich bedeutete). Die, die ich im Buch am genialsten finde, sind die Zwillinge. Sie bringen immer wieder bisschen schwung in die Geschichte und sind sehr offen und herzlich. Mit ihnen könnte ich mich am eheseten identifizieren, auch, wenn ich einen ganz anderen Charakter habe. Fazit "Alle meine Wünsche" ist recht leichte Kost für zwischendurch. Ein Großteil des Buches ist leider sehr vorhersehbar und es fehlten mir spannungsbringende Elemente. Ich gebe 3 Sterne.

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  • Interessante Grundidee

    Alle meine Wünsche
    Marcsbuecherecke

    Marcsbuecherecke

    22. July 2014 um 10:18

    Meine Meinung: Schreibstil: Sehr locker, sehr flüssig und dadurch einfach wegzulesen.  Charaktere: Jocelyne und Jocelyn konnte ich nicht so recht an mich ranlassen. Er wird mir mit jeder Szene, in der er auftaucht nur unsympathischer und sie fand ich einfach irgendwie .... dämlich. Die Reaktion auf den Gewinn konnte ich ja durchaus auch noch nachvollziehen, aber gegen Ende des Buches, konnte ich mich mit ihr überhaupt nicht mehr identifizieren. Handlung: Die Grundidee finde ich wirklich gelungen, muss aber sagen, dass mich die Umsetzung leider nicht ganz so überzeugen konnte. Allerdings muss ich zugeben, dass es dann doch noch einen Moment gab, bei dem ich Jocelyne wahrlich mochte: Die Erstellung ihrer Wunschlisten war einfach nur herzerweichend. Auch der Handlungsstrang um ihren Mann lies mich mit ihr mitfiebern. Aber bei gerade einmal 128 Seiten kann ich eine Handlung schwer beurteilen, da natürlich hier keine großen Irrungen und Wirrungen oder tiefgehende Erlebnisse ebenfalls eher untergehen.    Fazit: Dennoch muss ich sagen, dass ich dieses Buch für ein zwei entpannte Stunden im Park sehr empfehlen kann.    Viel Spaß beim Lesen!  Bis bald!

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  • Interessante Grundidee

    Alle meine Wünsche
    Marcsbuecherecke

    Marcsbuecherecke

    22. July 2014 um 10:18

    Meine Meinung: Schreibstil: Sehr locker, sehr flüssig und dadurch einfach wegzulesen.  Charaktere: Jocelyne und Jocelyn konnte ich nicht so recht an mich ranlassen. Er wird mir mit jeder Szene, in der er auftaucht nur unsympathischer und sie fand ich einfach irgendwie .... dämlich. Die Reaktion auf den Gewinn konnte ich ja durchaus auch noch nachvollziehen, aber gegen Ende des Buches, konnte ich mich mit ihr überhaupt nicht mehr identifizieren. Handlung: Die Grundidee finde ich wirklich gelungen, muss aber sagen, dass mich die Umsetzung leider nicht ganz so überzeugen konnte. Allerdings muss ich zugeben, dass es dann doch noch einen Moment gab, bei dem ich Jocelyne wahrlich mochte: Die Erstellung ihrer Wunschlisten war einfach nur herzerweichend. Auch der Handlungsstrang um ihren Mann lies mich mit ihr mitfiebern. Aber bei gerade einmal 128 Seiten kann ich eine Handlung schwer beurteilen, da natürlich hier keine großen Irrungen und Wirrungen oder tiefgehende Erlebnisse ebenfalls eher untergehen.    Fazit: Dennoch muss ich sagen, dass ich dieses Buch für ein zwei entpannte Stunden im Park sehr empfehlen kann.    Viel Spaß beim Lesen!  Bis bald!

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  • 18 Millionen ändern das Leben eben doch

    Alle meine Wünsche
    Bibliomania

    Bibliomania

    20. July 2014 um 22:30

    Jocelyne hat einen Mann und zwei Kinder, wohnt in einem Haus und betreibt einen Kurzwarenladen. Sie hat Freunde, ihren eigenen Blog und damit alles, was sie braucht und möchte. Doch dann wendet sich das Blatt. Plötzlich gewinnt sie im Lotto mehr als 18 Millionen Euro. Sie hat Angst, dass sich ihr Leben ändert. Ihr Leben, das zwar nicht überragend toll ist, das sich aber dennoch nicht missen möchte. Sie erzählt es niemandem und dann passiert, was sie immer befürchtet hat. Irgendwie strotzt das ganze Buch vor Melancholie, Resignation und dass das Leben aus voller Kompromisse und Abfindungen besteht. Permanent tut einem Jocelyne leid. Warum tut sie dieses oder jenes oder warum gerade nicht? Eine Geschichte in Moll, die irgendwie nie aus diesem Tief herauskommt und am Ende irgendwie alles noch schlimmer wird.

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  • Berührendes Buch mit viel Stoff zum Nachdenken

    Alle meine Wünsche
    katze267

    katze267

    24. May 2014 um 10:18

    Jocelyne, 47, Inhaberin eines Kurzwarengeschäftes in der französischen Kleinstadt Arras, Schreiberin eines Blogs, verheiratet mit Jocelyn, Mutter 2er erwachsene Kinder passiert etwas wirklich Aussergewöhnliches : sie gewinnt über 18 Millionen Euro in der Lotterie. Dies ist die Ausgangssituation dieses wirklich grossartigen, mit 127 Seiten eher kurzen Romans. Jocelyne überlegt lange . wem soll sie davon erzählen, welche Wünsche erfüllen, was hat das alles für Folgen, was wird besser ??? Und der Leser wird unaufdringlich in diese Welt, Jocelynes Alltag  und ihre Überlegungen mit einbezogen und fängt seinerseits an, nachzudenken. Den Verlauf der Geschichte möchte ich hier nicht verraten, was letztendlich mit dem Gewinn wird , ob und wie sich das Leben Jocelynes und ihrer Familie verändert. Ich.wurde jedenfalls in den Bann dieser leisen, unaufdringlichen Geschichte gezogen . Der Roman regt zum Nachdenken an, über Wünsche Vertrauen, Beziehungen, Liebe, Mir hat er sehr gut gefallen.

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  • Rezension zu Alle meine Wünsche von Grégoire Delacourt

    Alle meine Wünsche
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele "Alle meine Wünsche" von Grégoire Delacourt ist ein, mit seinen 128 Seiten zwar nur sehr kurzer, aber nichtsdestotrotz wunderschöner Roman über das Glück. Delacoutrs Protagonistin Jocelyne war mir von Anfang an sehr sympathisch in ihrer bodenständigen und so lebensnahen Art und auch die anderen Figuren überzeugen durch ihr Facettenreichtum und die realistische Darstellung, mit der der Autor sie zum Leben erweckt. Und die Geschichte selbst ist einfach schön. Zum Inhalt selbst will ich gar nichts sagen, da verrät die Inhaltsangabe schon fast zu viel, aber auch sprachlich ist die Geschichte sehr gelungen. Der Stil des Autors ist angenehm zu lesen und gibt der Erzählung einen ganz eigenen Zauber, eine wirklich stimmungsvolle Atmosphäre. Alles in allem ist "Alle meine Wünsche" von Grégoire Delacourt ein kleines aber überaus feines Buch, das ich wirklich nur empfehlen kann :D

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    • 2
  • Ein kleines großes Buch...

    Alle meine Wünsche
    MissRose1989

    MissRose1989

    04. April 2014 um 03:24

    Jocelyne ist 47 Jahre alt, lebt in einer französischen Kleinstadt mit dem Namen Arras, ist Mutter zweier erwachsener Kinder, die sehr unterschiedlich sind und Ehefrau von Jocelyn, der in der Eisfabrik der Stadt arbeitet und dort sein Geld verdient. Sie hat einen kleinen Kurzwarenladen, der sie von ihrere früheren Chefin übernommen hat, und führt einen Internetblog, der andere Frauen wieder zum Stricken animiert. Nach schwierigen Zeiten, in denen sie ihre Tochter verloren hat und eine Depression bekommt, ausgelöst durch den Verlust des 3. Kindes und der darauf folgenden Alkoholsucht ihres Mannes, die sie durchstehen musste, ist sie nun mit ihrem Leben zufrieden.  Sie liebt ihren Mann, ist stolz auf ihre Tochter, die Filme mache, sorgt sich aber um den Sohn, der etwas auf die schiefe Bahn kommt, ihr Laden läuft eher mäßig, aber ihr Internetblog ist erfolgreich. Als Jo im Lotto gewinnt, fürchtet sie, ihr gewohntes Leben könnte sich ändern, ihr Glück verloren gehen. Den Scheck versteckt sie im Kleiderschrank und erählt vorerst niemandem vom Gewinn. Eigentlich könnte alles perfekt sein und so weitergehen, aber leider tut es das nicht. Im zweiten Teil des Buches nimmt die Geschichte eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet hätte, auch wenn man als Leser eine Ahnung hat, wie es vielleicht weitergehen könnte, möchte ich nicht zu viel verraten und euch das Buch selber entdecken lassen.  So kurz die Geschichte auch zu seinen scheint, so dünn das Buch aus ist, so gewaltig ist die Sprache des Autors und das sich zuspitzende Ende. Grégoire Delacourt kann wunderbar mit der Sprache umgehen und zeichnet Bilder, die einen Leser träumen lassen. Gleichzeitig kommt er aber ohne Kitsch oder große Verschnörkelungen aus, die zwar passen würden, aber die er bewusst weglässt. Man leidet mit Jocelyne, die zwar zufrieden ist, aber erst ihr persönliches Glück findet, als sich ihr komplettes Leben verändert. Das Buch zeigt man wieder, dass sich erst alles ändern muss, bevor man begreifen kann, was im Leben wichtig ist und das es manchmal die kleinen Sachen sind, die das ganz große Glück bedeuten können und das Geld alleine nicht glücklich macht.  Nachdem ich das Buch beendet hatte, brauchte ich erstmal ein paar Minuten, weil es doch den Gedanken an das eigenen Leben zulässig und man beginnt, manche Dinge einfach anders zu sehen und ihnen eine größere Bedeutung beizumessen.    Das Buch ist also für jeden etwas, der denkt, dass Geld nicht alles im Leben ist. ;-)  Fazit: Man erwartet eigentlich keine große Geschichte in so einem dünnen Buch, aber es ist mehr als ein Buch, es ist eine Buch, dass zum Nachdenken über das eigene Leben anregt und das zeigt, dass Geld eben nicht glücklich macht.  Es ist ein kleine großes Buch über das Leben und die Liebe, das zeigt, dass einen nicht immer die Umstände ändern, sondern das man sich auch selber ändern muss um das Glück zu finden.

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  • Füllhorn verschwenderisch ausgeschüttet

    Alle meine Wünsche
    wandablue

    wandablue

    Jocelyne Guerbette erlebt, wovon andere träumen: sie gewinnt im Lotto mehrere Millionen Euro. Ihr Leben könnte sich nun ändern, doch davor hat sie Angst. In ihrem Kopf läuft der Film ihres bisherigen Lebens ab, als sie 17Jahre alt ist, stirbt ihre Mutter in einer gefühlten unwürdigen Weise, ihr Vater sinkt wenige Zeit später in ein Nirwana des Vergessens – ihm bleibt jedoch eine tägliche Sechs-Minuten-Schleife der Gegenwart. Nach diesen Schicksalschlägen übernimmt die Heldin den schlecht laufenden Kurzwarenladen der Eltern und heiratet Jocelyn. Weder Jocelyne noch Joceyln sind besondere Menschen, ganz im Gegenteil, sie sind durch und durch gewöhnlich: wie du und ich sozusagen. So ist auch ihr Leben eine durchschnittliche Portion an Glück und Leid bis es sich auf einem erträglichen Level einpendelt. Und nun dieser Gewinn: Damit wird Mme Guerbette nicht fertig und tut erstmal nichts. Und das ist von allen möglichen Optionen immer die schlechteste. Der Autor Grégoire Delacourt erzählt mit sicherem Sprachgefühl die Geschichte eines doppelten Betrugs, denn Jocelyne wird betrogen, aber nicht allein das, auch sie betrügt, denn sie hat nicht genügend Mumm, Wein statt Wasser einzuschenken. Die Geschichte dieses doppelten Betrugs ist eine authentische Geschichte: denn so sind Menschen wirklich, fehlerhaft, schuldhaft und schuldbeladen. Und am Ende können alle, die übrigbleiben, nur eines tun, einfach irgendwie weitermachen. Fazit: ein bezeichnendes Büchlein über menschliche Schuld, Denk- und Handlungsweisen, ausnahmsweise einmal habe ich darin den Schurken am besten verstanden.

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