Grégoire Delacourt Die vier Jahreszeiten des Sommers

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Inhaltsangabe zu „Die vier Jahreszeiten des Sommers“ von Grégoire Delacourt

Ein Sommer am Strand in Nordfrankreich: Sonne, Meer, Dünen und Bars. Hier treffen vier Paare ganz unterschiedlichen Alters aufeinander: zwei Teenager im Rausch der ersten Liebe, eine 35-Jährige auf der Suche nach einem neuen Glück, eine gelangweilte Hausfrau , die sich ins Abenteuer stürzt, und ein altes Ehepaar, das sich noch genauso liebt wie am ersten Tag. All diese Menschen begegnen sich, ohne zu wissen, dass ihre Geschichten eng miteinander verwoben sind und ihre Schicksale sich gegenseitig beeinflussen. Bis es während des Feuerwerks zum französischen Nationalfeiertag zu einem dramatischen Höhepunkt kommt. Delacourt hat eine Hommage an die Liebe und an den Sommer geschrieben, die einmal mehr zeigt, dass die großen Gefühle ganz unabhängig von Alter und Lebensphase sind.

Melancholisch, poetisch, wunderschön.

— Gwendolyn22
Gwendolyn22

Ein schönes Buch über die Liebe in jedem Alter. Sehr zu empfehlen.

— Cinderella11k
Cinderella11k

Berührende Plots, stimmig miteinander verflochten, aber sprachlich stellenweise zu platt

— BrittaRoeder
BrittaRoeder

Zauberhafte Sommerlektüre über die Liebe in verschiedenen Jahreszeiten des Lebens. Geht ans Herz und berührt.

— Hermione27
Hermione27

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    Die vier Jahreszeiten des Sommers
    Gwendolyn22

    Gwendolyn22

    05. September 2017 um 19:43

    Die vier Jahreszeiten des Sommers - die Jahreszeiten der Liebe in Frankreich am Nationalfeiertag - so könnte man den Roman umschreiben.     Dieser Roman hat mich vor allem der Sprache und des Stils wegen angesprochen. Er erzählt wunderschön von vier Liebesbeziehungen, von Jung und Alt, von unglücklicher Liebe, wiederentdeckter Liebe, ewiger Liebe. Der Autor vermag es, die kurzen Episoden geschickt miteinander zu einem Großen und Ganzen zu verquicken, so dass besonders das Ende berührt. Ich muss zugeben, dass ich so manche Träne geweint habe, da mich das Buch so bewegt hat.   Fazit: Stark beeindruckt bleibe ich zurück und frage mich, ob die anderen Bücher von Delacourt ebenso famos und lesenswert sind!

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  • 14. Juli 1999 an einer Französischen Küste

    Die vier Jahreszeiten des Sommers
    Petra54

    Petra54

    Alles dreht sich um dieses Datum und alles dreht sich um die Liebe. Es ist ein sehr trauriger Roman, obwohl oder WEIL es um die Liebe geht, verzehrende, unstillbare Gefühle, Sehnsüchte und Enttäuschungen. Vier interessante Geschichten über ganz verschiedene Menschen im Alter zwischen 13 und 84 Jahren. Zitat: "Es ist wie immer und überall, alles dreht sich um das übergroße Bedürfnis, nicht allein zu sein. Den Wunsch, geliebt zu werden." Die Punktabzüge gebe ich, weil der Roman vollgestopft ist mit französischen Namen von Orten, Lokalen, Straßen, Firmen und Leuten - sämtlich ohne jede Bedeutung für die Geschichten - es sei denn zu irritieren.

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    • 3
  • Bezauberndes Büchlein über die Liebe in verschiedenen Jahreszeiten des Lebens

    Die vier Jahreszeiten des Sommers
    Hermione27

    Hermione27

    16. July 2017 um 14:16

    In dem Büchlein "Die vier Jahrezeiten des Sommers" von Grégoire Delacourt geht es um vier Paare in unterschiedlichen "Jahreszeiten" ihres Lebens - Frühling, Sommer, Herbst, Winter - und um unterschiedliche Stadien ihrer Liebe. Erwachen, Vergehen, Neu-Entfachen und Halten der Liebe. Alle handelnden Personen sind zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli 1999 in einem Badeort in Nordfrankreich. Zunächst einmal wird die Geschichte der einzelnen Protagonisten in vier - mit Blumennamen überschriebenen - Abschnitten, die wiederum in kleine gut zu lesende Kapitel unterteilt sind, beschrieben. Gegen Ende des Romans schließlich kreuzen sich die Wege der Figuren zum Teil und es gibt die eine oder andere Begegnung.   Typisch französisch ist die Beschreibung der handelnden Personen und ihrer Geschichten ganz bezaubernd und sehr liebevoll. Die Erzählweise ist flüssig und gut zu lesen mit manchem Augenzwinkern und mancher Überraschung, die am Ende eines Kapitels auf den Leser wartet. Sehr schön sind auch die Zusammenhänge zu verschiedenen Blumen in jedem Abschnitt. Jede handelnde Person ist mit bestimmten Blumen verbunden. Ich habe das Buch zufälligerweise am 14. Juli am Strand in Frankreich gelesen, was natürlich sehr gut gepasst hat!   Ein warmherziges Büchlein und eine wunderbare emotionale Lektüre für heiße Sommertage!

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  • Selten so ein schlechtes Buch gelesen

    Die vier Jahreszeiten des Sommers
    schokoloko29

    schokoloko29

    Eigene Meinung:Ich habe lange überlegt, ob ich eine Rezension schreiben sollte. Doch ich habe mich dafür entschieden, um andere zu warnen.Ich hatte mal wieder Lust auf Trivial- Literatur und dachte, dass das Buch dafür geeignet ist.Stattdessen erhielt ich ein Buch mit seltsamen Inhalt. Unglaubwürdige Wendungen und eine Sprache, die wirklich haarsträubend ist.Als Leser musste man sich schon glücklich schätzen, dass der Autor ganze Sätze schreiben konnte (Subjekt- Prädikat- Objekt).Fazit:Vom Autor hatte ich bis jetzt noch nichte gelesen und ich hatte etwas nettes unverfängliches, fränzösischer erwartet.Alle meine Wünsche stehen noch irgendwo in meinem Bücherregal. Und ich hoffe das Buch ist nicht auch so ein Reinfall!

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    • 7
  • Der Autor schickt den Leser auf eine Reise, bei der man alle Facetten der Liebe durchlebt...

    Die vier Jahreszeiten des Sommers
    LiveReadLove

    LiveReadLove

    15. March 2017 um 17:50

    Inhalt Ein Sommer an einem Strand in Frankreich. Kinder planschen im Meer, Sandburgen werden gebaut, Bücher in der Sonne gelesen und es riecht nach Sonnencreme. Der perfekte Ort um die Liebe zu erleben. Genau das tun vier Paare, die an diesem schönen Badeort ihren Urlaub verbringen. Eine erste Liebe wird erlebt. Eine Liebe ist längst vorbei. Eine weitere wird neu entfacht und eine Liebe hält. Der Autor schickt den Leser auf eine Reise, bei der man alle Facetten der Liebe auf wunderbare Weise durchlebt. Als ich das Buch aus dem Lovelybooks Paket herausgeholt habe und den Klappentext durchlas, war ich mir nicht sicher, ob ich das Buch behalten würde. Es passte nicht so wirklich in meinen Lesegeschmack. Eine Geschichte über die Liebe? Darauf habe ich nur sehr selten Lust. Trotzdem habe ich das Buch vorerst in mein Regal gestellt und vor Kurzem hat mich dann die Lust gepackt, dieses Büchlein doch zu lesen. „Die vier Jahreszeiten des Sommers“ ist eines der Bücher, die bei mir nicht von Anfang an als sehr gut eingestuft werden. Ich habe etwas Zeit dafür gebraucht, um mich zurecht zu finden in der doch recht unerwarteten Geschichte. Nicht nur, dass es so gar nicht die erwartete seichte Liebesgeschichte enthält, sondern auch der Schreibstil, des mir unbekannten französischen Autors, hat mich überrascht. Voller Poesie lässt er seine Charaktere sprechen, handeln und nachdenken. Es ist wunderschön zu lesen, wie die Handlung durch seine Worte voranschreitet. Und erst ganz am Ende, wird das gesamte Ausmaß dessen, was man gerade gelesen hat, deutlich. Tragisch, melancholisch, traurig und trotzdem voller unfassbarer Liebe. „Und die Stille / Hört man am lautesten“ (S. 38) Ich möchte nicht sehr viel über die Charaktere und die Handlung an sich sagen. Alles, was ich verraten würde, könnte zu viel sein und das Erlebnis dieser Geschichte zerstören. wer aber eine kitischige Liebesgeschichte im Sommer erwartet, wird völlig überrascht werden. Dieses Buch ist tiefgründig und poetisch. Ja, es geht um die Liebe aber nicht nur um die, die gerade erst gefunden wird oder die, die hält. Es geht auch um die, die vorbei ist und um die, die neu gefunden werden muss. Es sind vier unterschiedliche Geschichten, die sich am selben Badeort abspielen, alle am 14. Juli, dem Nationalfeiertag von Frankreich. Dieses Buch ist nur wenig fröhlich, die Stimmung ist melancholisch und ruhig. Es gibt wenig Aufregung und eigentlich passiert nicht viel, trotzdem kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen, weil man wissen möchte, wie es weiter geht und was aus den Charakteren wird, die man nur sehr langsam kennen lernt. Und doch schließt man nach und nach jeden in sein Herz. Die Bruchstücke, die man erfährt, fügen sich zu einem großen Gesamtbild zusammen und alles gelangt an seinen Platz. Im Vordergrund von allem steht die Liebe. Die Liebe zwischen den Paaren, von Eltern zu ihren Kindern oder umgekehrt. Die Liebe ist Dreh und Angelpunkt der Geschichte. Sie ist es, was die Charaktere antreibt, weitermachen oder aufgeben lässt. Die Liebe bringt diese Menschen am 14. Juli an diesen Badeort und die Liebe lässt sie glücklich, traurig oder zufrieden werden. Was man aus diesem Buch ebenfalls herauslesen kann ist die Liebe des Autors zum geschriebenen Wort, denn diese lässt sich nicht verbergen. „Ich war für Wörter bestimmt, für Sätze, die vermitteln, Flügel, die sich entfalten. Ich war für das Wunderbare des Lebens bestimmt, eines Lebens, das ohne Bedauern endet.“ (S. 58) Fazit Ein Buch, das voller Poesie, Liebe und Melancholie nur so strotzt. Auf den wenigen Seiten schafft es der Autor vier unterschiedliche Geschichten zu erzählen, die alle mit dem einen großen Thema zu tun haben, das uns Menschen wohl für immer begleiten wird: die Liebe. Ich kann diese wunderbare Geschichte jedem empfehlen, der ab und zu gern einmal etwas besonderes lesen möchte, denn dieses Buch ist besonders.

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  • Ein feines Buch über die Liebe

    Die vier Jahreszeiten des Sommers
    Nina2401

    Nina2401

    28. November 2016 um 18:25

    Ein trauriger Sommerhit, der französische Nationalfeiertag und der Strand von Le Touquet, das verbindet die vier Paare, die sich dort treffen. Sie sind verschieden alt und sie befinden sich in verschiedenen Phasen ihrer Beziehung. Was ich hier so nüchtern beschreibe, daraus hat Grégoire Delacourt einen zauberhaften Roman gemacht. Seine Worte berühren mich, seine Poesie lässt mich lächeln. Die vier Liebesgeschichten sind keineswegs romantisch, aber dennoch erwärmen sie das Herz. Das liegt vor allem an Delacourts Art zu erzählen. Auch traurigen Situationen kann er etwas Positives abgewinnen, auch Liebeskummer ist eine Art von Liebe. Besonders faszinierend finde ich, dass alle vier Paare irgendwie miteinander verbunden sind. Manches erlebe ich sogar aus verschiedenen Perspektiven, was mir natürlich nicht gleich bei der ersten Geschichte auffällt. Aber so nach und nach verbindet sich alles immer mehr. Ein wichtiges Bindeglied sind die Blumen. Anfangs habe ich mich gewundert, warum Delacourt Blumennamen als Überschriften für seine einzelnen Kapitel gewählt hat bis ich merke, wie wichtig sie für diese Geschichten sind. Französische Autoren haben ihre ganz eigene Art zu schreiben und dazu gehört auch Grégoire Delacourt. Ich mag es total, für mich haben diese Bücher genau wie französische Filme ein besonderes Flair und eine besondere Atmosphäre. Delacourt hat sie auf eine besondere Art eingefangen. Ich mag kleine feine Bücher, die ich immer wieder lesen kann, und jedes mal entdecke ich Neues zwischen den Zeilen. Ich finde die Sprache von Delacourt einfach wunderschön, seine Sätze sind sehr liebevoll konstruiert und stecken voller Botschaften. Das Cover allerdings täuscht, denn wer hier ein sommerleichtes Lesevergnügen erwartet, der wird sicherlich enttäuscht werden. Der Titel hätte passender nicht gewählt werden können, auch wenn man seine Hintergründigkeit erst auf den zweiten Blick erkennt. Fazit: Ich habe mich schon nach wenigen Sätzen in dieses feine Buch verliebt. Nicht wirklich romantisch, aber wunderbar französisch und feinsinnig!

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  • Ein Sommer am Strand von Le Touquet

    Die vier Jahreszeiten des Sommers
    jenvo82

    jenvo82

    06. November 2016 um 15:12

    Vier Lieben, vier Leben – ein Sommer. Inhalt Ein französischer Strand, an dem sich Jahr für Jahr das Sommerleben verschiedener Menschen abspielt, die immer gleichen Bewegungsabläufe, die ähnlichen Hoffnungen, Wünsche und Probleme und das Meer, welches vieles relativiert, manches hervorlockt und einiges wegwischt. Am 14. Juli 1999 sind am Strand von Le Touquet im Norden von Frankreich vier verschiedene Personen, die sich nicht kennen, die alle ein anderes Alter haben und die der Zufall dennoch irgendwie verbindet. Sie sind die Gesichter der Liebe, in jungen Jahren, im Erwachsenenalter, im zweiten Frühling ihres Lebens und im Alter. Sie stehen gleichbedeutend für Sehnsucht, Begehren, Enttäuschung, Hoffnung, Neuanfang und Ewigkeit. Meinung Ich bin froh, mit diesem kleinen aber feinen Roman ein Juwel des französischen Autors Grégoire Delacourt kennengelernt zu haben, welches emotional, liebenswürdig, feinsinnig und mitreißend zugleich ist. Eine ganz klare Struktur schafft hier den Erzählrahmen, bei dem der Leser aus vier Perspektiven etwas über den Sommer der Liebe am Strand von Touquet erfährt. Egal ob man den sehnsuchtsvollen Blick des Teenagers spürt oder die enttäuschte Mittdreißigerin kennenlernt, die nie den Richtigen getroffen hat, immer findet der Leser neue Ansatzpunkte, die ebenso flüssig wie bekannt erscheinen und nichts weiter sind als einfache Lebensbetrachtungen. Und dennoch verbirgt sich hinter der simplen Beschreibung diverser Gefühlsregungen das ganze Leben. Besonders gelungen finde ich die zufällig wirkende Verkettung der Protagonisten, die sich im Roman dadurch begegnen, dass sie zur gleichen Zeit am gleichen Ort aufhalten und von den anderen wahrgenommen werden, als das, was sie sind oder zu sein scheinen. Dadurch entsteht ein runder, in sich geschlossener Roman der den Leser mitnimmt zu den Grundsätzen seines Lebens, zu den vergessenen oder wiederentdeckten Gefühlen. Im Mittelpunkt steht hier nicht ein einzelner Charakter, noch nicht einmal ein Menschenleben sondern vielmehr die Liebe und ihre zahlreichen Schattierungen im Verlauf der Zeit. Mühelos könnte man weitere Geschichten einfügen und hätte die Grundaussage dadurch dennoch nicht verändert. Fazit Ich vergebe 5 Lesesterne und eine eindeutige Leseempfehlung für alle, die französische Erzählkunst mögen und sich gerne in andere Menschen hineinversetzen oder auch nur Berührungspunkte zwischen sich selbst und den Romanfiguren suchen. Dieser Roman bietet nicht nur eine in sich geschlossene Erzählung über die Facetten der Liebe, sondern auch die Möglichkeit Dinge und Handlungen zu hinterfragen und sich wichtigen Lebensfragen zu stellen. Außerdem berührt er das Herz des Lesers, weil man doch zu gerne an das Gute, das Vorherbestimmte, das Besondere glauben mag, an die Einzigartigkeit der Liebe und die Unendlichkeit der Gefühle. Vielleicht ist es auch eine Lektüre für Idealisten, die gerne so bleiben möchten, wie sie sind.  

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    • 8
  • Liebe ist was wunderbares!

    Die vier Jahreszeiten des Sommers
    evafl

    evafl

    15. September 2016 um 07:24

    Auf dieses Buch war ich wirklich gespannt, ich hatte schon ein bißchen was darüber gehört, die Geschichte klang wirklich toll – also war meine Erwartungshaltung hoch… was vielleicht nicht ganz so gut war. Zu Beginn des Buches habe ich mir wirklich schwer getan mit dem Schreibstil und der Sprache, der Art der Erzählung klar zu kommen. Es hat für mich lange gedauert bis ich so richtig warm mit dem Buch geworden bin – was leider erst ab der Hälfte bzw. der dritten „Geschichte“ im Buch der Fall war.  Von der Sprache her merkt man, dass der Autor einen hohen Anspruch an sich und seine Ausdrucksweise hat. Es ist schon oftmals sehr poetisch geschrieben, was durchaus schön sein kann. Aber eben teilweise auch schwierig zu lesen. Gelegentlich kommen französische Wörter vor – bei denen ich nicht sagen kann ob es sich nur um Orte oder gar um Begriffe dabei gehandelt hat. Ich habe diese Sprache nicht gelernt. Ansonsten war es vom Satzbau her gut geschrieben, wenige arg verschachtelte Sätze, oftmals eher kurze Sätze, Fachbegriffe nicht wirklich.  Die Geschichten sind schon interessant, jedoch fand ich die ersten beiden Geschichten noch nicht so spannend. Als es dann um eine Wiederentfachung einer alten Liebe geht hat sich für mich ein Schalter umgelegt – oder der Stil hat gewechselt, ich kann es nicht genau sagen. Auf alle Fälle war es für mich dann viel flüssiger zu lesen, hat mir viel mehr Spaß gemacht. Es gab im Buch durchaus mal lustige Momente, gerade aber zum Schluß hin habe ich es als sehr emotional empfunden, ging es mir sehr nahe. Vielleicht auch weil das Buch in gewisser Weise das beschreibt, was man/viele gerne hätten… (ich mag hier nichts vorweg nehmen!).  Mir hat das Buch zum Schluß hin gut gefallen, aber zu Beginn hat es lange gedauert bis ich damit warm geworden bin. Entsprechend kann ich zwar eine Empfehlung aussprechen, vergebe aber 3 von 5 Sternen, denn ein Teil des Buches kann es einfach nicht aufwiegen, was vorher für mich hier lesetechnisch nicht da war. 

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  • Die vier Jahreszeiten des Sommers

    Die vier Jahreszeiten des Sommers
    Mauela

    Mauela

    21. August 2016 um 11:21

    Vier Liebespaare, die unterschiedlicher nicht sein können, verbringen ihren Sommerurlaub an der Küste Frankreichs. Und alle vier haben eine eigene und individuelle Liebesgeschichte zu erzählen. Und obwohl sich die vier Paare nicht kennen, sind sie doch miteinander verbunden. Das Buch „Die vier Jahreszeiten des Sommer“ von Grégoire Delacourt beschreibt die Liebe ganz normaler Menschen in vielen unterschiedlichen Facetten mit viel Herz und Einfühlungsvermögen. Und doch bleibt jede Liebe einzigartig, individuell und besonders. Der Schreibstil ist einfühlsam, melancholisch und sehr blumig. Stellenweise für mich zu blumig und zu schwülstig, so dass die anfängliche Lesefreude bei mir langsam immer mehr abnahm. Aber dieser individuelle Eindruck kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Geschichten mit viel Herz und Liebe geschrieben wurden und daher kann ich das Buch Jedem Liebesgeschichten-Liebhaber guten Gewissens empfehlen.

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  • Urlaubslektüre

    Die vier Jahreszeiten des Sommers
    RedSpice

    RedSpice

    15. August 2016 um 17:11

    Delacourt beschreibt in seinem neuen Buch die verschiedenen Facetten von Liebe anhand von vier unterschiedlichen Liebesgeschichten. Im Laufe des Buches stellt sich heraus, dass die Geschichten teilweise verknüpft sind oder sich begegnen. Alle Geschichten spielen an einem bestimmten Küstenstädtchen in Frankreich zu einer bestimmten Zeit. Für mich war es pures Lesevergnügen und ich würde es jedem weiterempfehlen, der gerne anspruchsvollere Liebesgeschichten lest, die durchaus zum Nachdenken anregen und noch lange in Erinnerung bleiben.

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  • Leserunde zu "Die vier Jahreszeiten des Sommers" von Grégoire Delacourt

    Die vier Jahreszeiten des Sommers
    AtlantikVerlag

    AtlantikVerlag

    Der Sommer ist deine Lieblingsjahreszeit? Du liebst nichts so sehr wie Sand unter deinen Füßen, eine Meeresbrise in der Nase und Sonne in den Haaren? Dann ist der neue Roman von Bestsellerautor Grégoire Delacourt genau das richtige Buch für dich! »Die vier Jahreszeiten des Sommers« ist ein mitreißender Roman über die Liebe in jedem Alter.  Grégoire Delacourt »Die vier Jahreszeiten des Sommers« Ein Sommer am Strand in Nordfrankreich: Sonne, Meer, Dünen und Bars. Hier treffen vier Paare ganz unterschiedlichen Alters aufeinander: zwei Teenager im Rausch der ersten Liebe, eine 35-Jährige auf der Suche nach einem neuen Glück, eine gelangweilte Hausfrau , die sich ins Abenteuer stürzt, und ein altes Ehepaar, das sich noch genauso liebt wie am ersten Tag. All diese Menschen begegnen sich, ohne zu wissen, dass ihre Geschichten eng miteinander verwoben sind und ihre Schicksale sich gegenseitig beeinflussen. Bis es während des Feuerwerks zum französischen Nationalfeiertag zu einem dramatischen Höhepunkt kommt.Delacourt hat eine Hommage an die Liebe und an den Sommer geschrieben, die einmal mehr zeigt, dass die großen Gefühle ganz unabhängig von Alter und Lebensphase sind.Zum Autor:Grégoire Delacourt wurde 1960 im nordfranzösischen Valenciennes geboren und lebt mit seiner Familie in Paris. Sein Bestseller »Alle meine Wünsche« wurde in fünfunddreißig Ländern veröffentlicht. Im Atlantik Verlag erschien von ihm zuletzt »Im ersten Augenblick« (2014) und »Wir sahen nur das Glück« (2015). Wir möchten mit euch gemeinsam exklusiv vor der Veröffentlichung das Buch »Die vier Jahreszeiten des Sommers« lesen und diskutieren. Dafür stellen wir 40 Exemplare zur Verfügung. Ihr könnt euch bewerben, in dem ihr uns in einem Kommentar folgende Frage beantwortet:Wo habt ihr euren schönsten Sommer verbracht? 

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    • 554
  • Die Liebe ist wie eine Blume, man muss sich stehts um sie bemühen

    Die vier Jahreszeiten des Sommers
    Schnuck59

    Schnuck59

    13. August 2016 um 17:39

    In seinem Roman „Die vier Jahreszeiten des Sommers“ schreibt Grégoire Delacourt über vier unterschiedliche Liebespaare, die ihren Urlaub in einem nordfranzösischen Badeort verbringen. Grégoire Delacourt, 1960 in Nordfrankreich geboren, ist Publizist, Schriftsteller, Filmregisseur und Drehbuchautor. Sein Roman „Alle meine Wünsche“ ist ein internationaler Bestseller.Die vier Jahreszeiten stehen hier für vier Facetten der Liebe. Die Geschichten spielen an der nordfranzösischen Küste und die Schicksale der Paare kommen am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag, zusammen. Der Schreibstil ist gefühlvoll, berührend und auf seine Art poetisch und blumig. Die Sprache wirkt leicht, aber auch tiefgründig. Blumen und ihre Bedeutung spielen immer wieder eine Rolle. Etwas gestört wurde mein Lesefluss durch die vielen französischen Namen und Begriffe. Die Charaktere der einzelnen Protagonisten/Liebenden sind gut ausgearbeitet. Hier wird auch die Liebe in unterschiedlichen Lebensabschnitten deutlich. Leider entsteht erst am Schluss ein Zusammenhang zwischen den Geschichten. Mir hat dieses Buch als Hommage an die Liebe gut gefallen. 

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  • Vier berührende Liebesgeschichten

    Die vier Jahreszeiten des Sommers
    Literaturliebe

    Literaturliebe

    12. August 2016 um 21:34

    „An den letzten Tagen des Sommers erklärte ich meinem Sohn, dass Liebeskummer auch eine Form von Liebe ist. Dass auch in der Wehmut noch Glück liegt. Und dass ein Scheitern in der Liebe niemals nur ein Scheitern ist.“ S. 90 Grégoire Delacourt hat bisher viele positive Stimmen auf seine bisherigen Romane erhalten, einige seiner bisherigen Bücher sprachen mich sogar an, jedoch ging es nie so weit, dass ich jemals ein Buch des Autors gelesen hätte. Wie jedoch so oft im Leben eines Lesers, sollte man irgendwann zumindest versucht haben, alles einmal auszuprobieren. Und wie so oft fragt man sich hinterher: Warum nicht schon früher? Genau so ging es mir mit Delacourts aktuellem Roman „Die vier Jahreszeiten des Sommers“, in denen sich der Autor mit vier verschiedenen Liebespaaren unterschiedlichen Alters auseinandersetzt und vier Schicksale aufzeigt, die berührender nicht sein könnten. In jeden einzelnen Charakter und in jedes einzelne Pärchen kann man sich als Leser hineinversetzen, ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen, ihre Leiden und Freuden nur allzu gut verstehen. Aufgrund der Kürze des Buches sind auch die Abschnitte der einzelnen Paare nie von langer Dauer. Dennoch gelingt es Delacourt gekonnt Blicke in die Vergangenheit und die Zukunft zu werfen und den Fokus trotzdem auf die Gegenwart, jenem 14. Juli 1999 in Le Touquet, zu legen. Die Geschichten, die man dabei kennenlernt sind unglaublich interessant, eindringlich und herzerwärmend. Durch charmante und geschickte Verbindungen dieser vier Geschichten bekommt der Leser zudem einige Szenen nochmals aus einem anderen Blickwinkel präsentiert. Grégoire Delacourt hat einen wunderbaren leichten und dennoch poetischen Schreibstil, mit einer melancholischen Grundstimmung, die trotzdem die Leichtigkeit des Sommers darstellt. Bildliche Verbindungen, Symbole in Formen von Blumen und kleine, aber herzergreifende Episoden runden diesen Roman ab. Dabei geht es – wie sich unschwer erahnen lässt – um Beziehungen und die Liebe. Die Liebe mit all ihren unterschiedlichen und vielschichtigen Phasen, Entwicklungen und Facetten, die sie im Laufe der Zeit zeigt. Trotz der gerade einmal knapp 200 Seiten hat „Die vier Jahreszeiten des Sommers“ eine faszinierend ausgereifte Thematik und bietet eine gut durchdachte Geschichte. Ein Punkt, der mich persönlich sehr überraschte, da ich in es in dieser Form einfach nicht erwartet habe. Und genau deshalb stellt sich mir die eingangs gestellte Frage: Warum nicht schon früher ein Roman von Delacourt? Abschlussworte Wie so oft muss man es immer erst versuchen und einer Geschichte eine Chance geben, einem von sich zu überzeugen. Grégoire Delacourt hat dies mit „Die vier Jahreszeiten des Sommers“ geschafft und mir vier verschiedene, aber sehr berührende Liebesgeschichten präsentiert, die schöner, unterschiedlicher und eindringlicher nicht sein könnten. Ich bin mir sicher, dass dies nicht mein letzter Roman von Delacourt gewesen ist.

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  • Ein sehr besondere und gefühlvoller Liebesroman

    Die vier Jahreszeiten des Sommers
    Limarie

    Limarie

    11. August 2016 um 16:27

    Es ist Sommer in Frankreich, Zeit für Urlaub, Strand und die Liebe. Dies ist ein Buch über vier verschiedene Liebesgeschichten. Junge Liebe, alte Liebe, verlorene Liebe, leidenschaftliche Liebe, hoffnungsvolle Liebe,… alles dabei. Liest man den Titel das erste Mal, vermutet man wahrscheinlich eine leichte Urlaubslektüre, doch der Roman ist voll von gefühlvollen und nachdenklichen Zeilen, da macht das Lesen einfach Spaß! Die einzelnen Liebesgeschichten verweben sich nach und nach und Blumen spielen eine große Rolle, aber wie es ausgeht, muss jeder selbst herausfinden. Die Sprache von Delacourt ist sehr bildlich und blumig, passt super zur Geschichte. Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus!

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  • Dieses Buch hat mich sehr berührt

    Die vier Jahreszeiten des Sommers
    Isador

    Isador

    10. August 2016 um 19:00

    Gregoire Delacourt beschreibt in seinem Buch "Die vier Jahreszeiten des Sommers" die Liebesgeschichten von vier verschiedenen Paaren.Das Besondere ist, dass sich alle Menschen, über die er schreibt, am Nationalfeiertag, dem 14. Juli des Jahres 1999 am Strand von Le Touquet aufhalten und teilweise auch begegnen.Zunächst geht es um eine junge vergangene Liebe von Louis und Victoria, dann um Eugénie, die von sich sagt, kein Glück bei Männern zu haben, aber eine vergangene Liebe wiederfindet, dann um Monique und Robert, die ihre Liebe wiederbeleben, und schließlich um das alte Paar Rose und Pierre, das sich Liebe bis in den Tod geschworen hat.Der Schreibstil des Autors ist sehr poetisch, die Übersetzungen aus der französischen Sprache sind überaus gelungen und lassen den Leser die Sprache genießen.Ich habe mich vom Anfang bis zum Schluss in die Geschichten hineinversetzen können und war auf eine ganz besondere Art berührt von den Schicksalen.Das Buch hat noch lange in mir nachgewirkt. Ich bin total begeistert von der Fähigkeit des Autors, seine Leser zu verzaubern und habe mir gleich ein weiteres Buch von ihm besorgt.Dieses Buch bekommt volle 5 Sterne von mir und einen festen Platz in meinem Bücherregal!

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