Grégoire Hervier Vintage

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Inhaltsangabe zu „Vintage“ von Grégoire Hervier

Einem jungen Gitarristen und Journalisten bietet sich der große Deal und die Story seines Lebens: eine Million, wenn er beweisen kann, dass die ›Gibson Moderne‹, die legendärste Gitarre aller Zeiten, tatsächlich existiert hat. Auf seiner Suche begegnet er besessenen Musikliebhabern, leidenschaftlichen Sammlern, zwielichtigen Gestalten und sagenumwobenen Instrumenten. Eine faszinierende Reise quer durch Amerika und die goldenen Jahre von Blues und Rock. Ob Freak oder Liebhaber, ›Vintage‹ ist eine Geschichte, bei der in jedem eine Saite erklingt.

Dieses Buch macht Lust auf längst vergangene Tage, gute Rock- und Bluesmusik und auf einen spontanen Trip in die USA!

— Belladonna

Eine spannende Reise durch die Musikgeschichte!

— umivankebookie

Mit Vintage serviert uns Grégoire Hervier eine wahrhaftige Rockkomposition getarnt als Roman ab.

— Ricchizzi

sehr schöne Geschichte um eine legendäre Gitarre und die Geschichte des Rock'n'Roll.

— Kuhtipp

Spannend und informativ! - Ein angenehm lässiger Roman, der nicht nur für Rock- und Bluesliebhaber sehr empfehlenswert ist.

— leolas

Charmante und teilweise spannende Suche nach der wohl berühmtesten E-Gitarre der Welt. Der Kriminalfall wirkt allerdings etwas aufgesetzt.

— Gulan

Ein rasanter Roadtrip zu den Wurzeln des Blues und Rock. Nicht nur für Musikbesessene ein ganz großes Lesevergnügen!

— literatante

Spannende Suche nach einer legendären Gitarre und eine gelungene musikalische Zeitreise.

— ConnyKathsBooks

Ein raffiniert erzählter Krimi über einen Mythos der auch mich als unwissende auf dem Gebiet der Gitarren begeistert hat :)

— Alina97

Besonders empfehlenswert für alle, die an Musikgeschichte interessiert und Gitarrenfans sind.

— banshee

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  • Meine Rezension zu "Vintage"

    Vintage

    Belladonna

    29. March 2018 um 08:55

    Beschreibung Der junge Journalist Thomas Dupré lebt in Paris und träumt davon eines Tages ein erfolgreicher Musiker und Gitarrist zu werden. Bisweilen jobbt er in Alain de Chévignés Laden “Prestige Guitars”, in dem alte Vintage-Gitarren zum Verkauf angeboten werden. Bei einem außergewöhnlichen Botengang macht er die Bekanntschaft mit einem reichen Lord dem die legendäre ›Gibson Moderne‹ gestohlen wurde. Das Angebot den Spuren dieser sagenbehafteten Gitarre nachzuspüren und dafür noch eine Menge Geld zu bekommen kann Thomas nicht widerstehen… Meine Meinung Grégoire Herviers Roman “Vintage” hat mich sozusagen auf den ersten Blick wie magisch angezogen. Denn ich liebe alte Dinge und auch Geschichten die mich in eine andere Zeit entführen. Herviers Geschichte spielt nicht nur in Paris, sondern nimmt den Leser mit auf einen spannenden Roadtrip durch die Vereinigten Staaten Amerikas. "Für mich ist Prestige Guitars der schönste Gitarrenladen in Paris. Um nicht zu sagen der schönste Laden überhaupt in Paris." (Vintage, Seite 12) “Vintage” ist der erste Roman den ich von dem mir bisher unbekannten Autor gelesen habe und ich muss sagen, dass mir sein Erzählstil auf Anhieb zusagte. Schritt für Schritt lernt man die agierenden Persönlichkeiten kennen und während Thomas Roadtrip spinnt sich ein immer weiter ansteigender Spannungsbogen fort. Hoch anrechnen möchte ich dem Autor, dass er mich für etwas begeistern konnte mit dem ich bisher überhaupt keine Berührungspunkte hatte: alte Gitarren! Seine Liebe zu diesen prachtvollen Musikgegenständen funkelt durch die Zeilen mindestens genauso stark wie seine Liebe zu Musiklegenden wie z. B. Elvis Presley, Jimmy Hendrix und Co. Die Mystik die diese Personen und vor allem ihre Musikinstrumente umgeben kommt wunderbar zum tragen und hat mich vollkommen in den Bann gezogen. Es kommen zwar einige für mich als Laie unbekannte Namen (vor allem von Gitarrenmodellen) vor, aber das fand ich überhaupt nicht störend, es bietet vielmehr die Möglichkeit diese Stellen nochmals nachzuschlagen und sich genauer mit den einzelnen Modellen zu beschäftigen. “Vintage” ist daher ein Buch für Gitarren- und Musikliebhaber und solche die dies vielleicht erst werden möchten. "»Muss man sehen, um zu glauben, oder glauben, um zu sehen?«"  (Vintage, Seite 33) Sollte man kein Interesse an dem ganzen Gitarrenkram haben, bietet die Handlung jede Menge Verstrickungen und eine gute Portion Spannung. Außerdem strömt aus den Seiten das Lebensgefühl der Rock ‘n’ Roll- und Bluestage über die Buchfläche hinweg direkt aufs Lesesofa in das Ohr. Obwohl mich der Roman wirklich begeistern konnte fand ich den Plot zum Ende hin nicht mehr ganz so realistisch und passend. Trotzdem gibt es von mir eine Lesempfehlung mit guten 4 von 5 Grinsekatzen. Fazit Dieses Buch macht Lust auf längst vergangene Tage, gute Rock- und Bluesmusik und auf einen spontanen Trip in die USA! --------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 25.03.2018

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  • Spannend und interessant!

    Vintage

    umivankebookie

    20. March 2018 um 20:02

    Neugierig geworden durch das Cover und den Titel, das ich bei der lieben Sarah Ricchizzi entdeckte, fragte ich es beim schönen Diogenes Verlag an und erhielt es auch gleich nach wenigen Tagen. An dieser Stelle: Vielen dank an den Verlag!*Bevor ich mit der Lektüre begann, blätterte ich auf den ersten Seiten und war schon von dem Inhaltsverzeichnis angetan, denn das Buch war aufgebaut wie ein Song! Ein unglaublich vielversprechender Start noch bevor ich viel über den Inhalt wusste, was mich aber ab diesem Zeitpunkt schon begeisterte.Der Einstieg fiel mir leicht: Ich wurde in einen Gitarren – Geschäft in Paris geworfen, wo ich den Besitzer Alain de Chévigné und dem temporär jobbenden Verkäufer Thomas Dupré kennen lernte. Beide haben ein unglaubliches Wissen über die Beschaffenheiten verschiedenster Gitarren sowie darüber, Originale von nicht gleichwertigen Kopien zu unterscheiden. Zwischendurch googelte ich die verschiedene E-Gitarren, von denen die Rede war und fand es total spannend, dass der Autor nicht nur umfassende Informationen zu diesen unglaublichen Instrumenten gibt. Sondern auch dem Leser eine Bandbreite an Erläuterungen über die Geschichte des Rockmusik bietet, was ich sehr interessant fand. Wenn dann Namen wie Jimmy Hendrix oder Elvis Presley fielen, stimmte ich in die Begeisterung von Thomas mit ein, in welchen ich mich gut hineinversetzen konnte. Auch wenn ich nicht über viel Wissen bezüglich der einzelnen Etappen der Rockgeschichte verfüge, konnte mich die Begeisterung des Protagonisten mitreißen und damit auch die Lektüre verschönern.Auch die anderen Charaktere, auf welche Thomas während seiner Reise trifft, finde ich überwiegend authentisch, da wäre vor allem Lord Winsley zu nennen, der den jungen Gitarristen auf eine interessante Reise durch die ganze Welt schickt, um (salopp formuliert) Detektivarbeit für ihn zu erledigen. Auf seiner Reise besucht er nebenher auch Orte, die in direktem Zusammenhang mit der Musikgeschichte stehen, wie z.B Graceland, Tenessee, wo Elvis Presleys‘ Anwesen, welches heute gleichzeitig Museum und Mausoleum des den King of Roch ’n Roll ist. Obwohl ich kein großer Fan von Krimis bin, hielt sich der detektivische Part im Buch in Grenzen. Einige Passagen empfand ich aber doch als etwas in die Länge gezogen, aber in einem Rahmen, bei dem ich (entgegen meiner anfänglich aufkommenden Befürchtung) nicht das Interesse an der Geschichte verlor und die Lektüre trotzdem die meiste Zeit über genießen konnte.Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm, so dass sich das Buch in einem guten Tempo lesen lässt und auch die Spannung, neben den vielen, aber nicht überladenden Informationen, konstant bleib. Wann immer ich das Buch in die Hand nahm, konnte ich nicht nur einige Seiten lesen, sondern es packte mich für eine Weile, so dass ich mehrere Stunden in die Geschichte eintauchte und es auch dabei belassen wollte.Vintage von Grégoire Hervier konnte mich mit seiner spannenden Geschichte durch die Musikgeschichte und die vielen verschiedenen Gitarrenmodelle überzeugen, wozu die authentischen Protagonisten sowie das Setting insgesamt beitragen konnten. Da Krimis leider nicht zu meinen Favoriten gehören, empfand ich einige Textabschnitte als ein wenig in die Länge gezogen, was der Geschichte als Ganzes aber nichts abtut. Bewerten möchte ich es gerne mit der Kategorie Tauchgenuss und kann es vor allem Musikfans sowie musizierenden Buchfans sehr ans Herz legen, aber auch allgemein allen wärmstens weiterempfehlen, die mal eine etwas andere Geschichte lesen möchten.

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  • Musikalisch. Abenteuerlich. Leidenschaftlich.

    Vintage

    Ricchizzi

    11. March 2018 um 01:35

    Grégoire Hervier hat mit Vintage einen intensiven Roman über die Leidenschaft zur Rockmusik niedergeschrieben. Dabei ist es ihm auf eine wirklich beeindruckende Art gelungen, unfassbar viele Informationen hinsichtlich der Musikgeschichte in die eigentliche Handlung unterzubringen. Je weiter sich die Geschichte vertieft, desto mehr erfahren wir über die Schaffensart von Gitarren, die Wichtigkeit derer im Verlauf der Rockgeschichte und wie sie zu spielen sind. Dabei vollbrachte es Hervier, ungemein viele Fakten mit einer beeindruckenden Genauigkeit in eine prosaische Ummantelung zu verpacken. „Keinen Erfolg gehabt?“„Kann man so sagen.“„Haben Sie auch eigene Stücke geschrieben?“„Ja.“„Musik, die Ihnen gefiel, oder Musik, von der Sie glaubten, sie könnte gut ankommen?“„Hm. Gute Frage… Ich würde sagen, eher Musik, die mir gefiel.“– Thomas | Vintage – Grégoire Hervier | Seite 28 Durch die Fülle an Informationen garantiert dieser Roman absolut keine Langeweile. Ich glaube zuvor ist mir noch keine Geschichte untergekommen, die so viel Input lieferte, dass ich zwischendurch versucht war, Schrift zu führen. Es geschieht so viel, dass ich manchmal langsam weiterlesen musste, um der Handlung auch wirklich folgen zu können. Wie selbstverständlich schilderte der Autor eine Hintergrundgeschichte nach der anderen, über bekannte Rockmusiker und Gitarrenbauten. Die Fülle war derart beachtlich, dass der Roman schon fast als Weiterbildung im Bereich Musik gelten könnte, und sei es nur, um etwas Blut in dem Bereich zu lecken. „Ob man, wie in Ihrem Beispiel, Musik machen will, zu der man nur selbst Zugang hat, oder Musik, die einen Teil des Planeten berührt.“| Vintage – Grégoire Hervier | Seite 29 Hinter jedem Satz ist die Leidenschaft des Protagonisten deutlich spürbar. Die Musik bestimmt sein Leben, sie nimmt es derart umfassend ein, dass ihm jegliche Mittel auf seinem Weg recht sind, um allem auf den Grund zu gehen. Seine Leidenschaft zur Musik wirkt ansteckend. Nicht selten schlug ich Musiker und Songs nach, über die er in Ekstase verfiel, um selbst nachvollziehen zu können, was ihn reizt und vorantreibt. Dieser Roman ist mehr als eine Geschichte. Es führt den Leser auf eine Entdeckungsreise durch die Musikgeschichte. „Was nützte mir das Geld, wenn ich nicht einmal die Musik machen kann, um die es mir geht?“– Seite 269 | Vintage – Grégoire Hervier In seiner Leidenschaft zur Musik steuerte Grégoire Hervier allerdings die Handlung mitunter in wirklich fragwürdige Richtungen. Was zu Beginn noch nach einer wohl durchdachten Reise klang, auf die er uns mitnehmen wollte, wurde mit der Zeit zu einer Verkettung von Ereignissen, die etwas zu bewusst platziert schienen, um schließlich zum Schluss zu gelangen. Wo Hervier bei der Musik an Details keineswegs sparte, ließ er die eigentliche Handlung eher skurril verlaufen. Gerade das Ende empfand ich etwas merkwürdig und zu gestellt, um es wirklich nachvollziehen zu können, obwohl es mir gleichzeitig ein Schmunzeln abverlangte.

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  • Guns'n'Roses

    Vintage

    Neil Jung

    04. February 2018 um 22:18

    Im Auftrag eines misteriösen englischen Lords (der auf dem ehemaligen Landsitz von Jimmy Page residiert) macht sich ein französischer Jourmalist und Hobbygitarrist auf die Suche nach der legendären Gibson Moderne. Inhaltlich für Gitarrenfans noch leidlich interessant, ist der Roman literarisch weitgehend doch eher Guns'n'Roses als Led Zeppelin.

  • Große Verlosung zum Leserpreis 2017: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2017 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 30. November feststehen wird, gar nicht erwarten! Unsere große Verlosung für euch! Nicht nur eure Lieblingsbücher haben die Chance, den Leserpreis 2017 zu gewinnen, auch auf euch warten ganz großartige Buchgewinne. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen und zusätzlich 25 weitere Buchpakete mit je 10 Neuerscheinungen verlosen. Ein wahrer Traum für jeden Buchliebhaber, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Schreibt einen Blogbeitrag mit Link zum Leserpreis auf LovelyBooks. Ladet eure Leser darin ein, ebenfalls ihre Lieblingsbücher 2017 zu nominieren.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2. Berichtet auf euren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram über den Leserpeis und verlinkt darauf. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt. Verwendet dabei den Hashtag #Leserpreis.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Bitte klickt für alle 3 Varianten zunächst auf den "Jetzt bewerben"-Button und füllt das Formular komplett aus. Gebt bei den Varianten 1 und 2 bitte den direkten Link zum Blogbeitrag oder zum Social Media Posting an und verlinkt nicht nur aufs Profil. Selbstverständlich haben wir Grafikmaterial vorbereitet, das wir euch gern zur Verwendung zur Verfügung stellen.Ihr dürft natürlich auch mehrere der Punkte erfüllen und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 3. Dezember möglich!Wir wünschen euch ganz viel Spaß!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1813
  • Verlosung der Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams 2017

    Was man von hier aus sehen kann

    Daniliesing

    Es ist für uns schon eine liebgewonnene Tradition geworden und vielleicht für euch ja auch? Zum Ende des Jahres blicken wir auf unsere gelesenen Bücher zurück und jeder im LovelyBooks Team überlegt sich ein Buch, das ihn in diesem Jahr ganz besonders begeistern konnte. Die Lieblingsbücher des LB-Teams 2017 möchten wir euch hier verraten und ans Herz lesen. Es ist eine bunte Mischung verschiedener Genres und bestimmt für jeden was dabei.Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 17 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:diewortklauberin empfiehlt "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana LekyEin Okapi ist ein abwegiges Tier. Ebenso abwegig erscheint es, dass ein Traum von einem ebensolchen einen Todesfall ankündigen soll. Doch das ist nur eine der Kuriositäten, die dem Leser in diesem kleinen Dorf im Westerwald begegnen.„Was man von hier aus sehen kann“ hat mich besonders durch seine Unaufgeregtheit begeistert. Es ist eine Geschichte, die leise und schlicht daher kommt und die großen Themen bespricht, ohne sie anzusprechen: den Tod, der uns immer plötzlich trifft, obwohl er unweigerlich Teil des Lebens ist, die Liebe, auf die das Gleiche zutrifft, und den Mut trotzdem (oder eben deswegen) das Leben zu wagen.PiaDis empfiehlt "Die Blutschule" von Max RhodeDieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist wirklich verstörend, spannend und gleichzeitig richtig gut. Es steht zwar Thriller drauf, aber da ist schon auch ein wenig Horror drin. Nichts für schwache Nerven ;-) Ein Buch das mich wirklich immer noch ein wenig beschäftigt. Ich habe das Buch fast am Stück gelesen, weil es mich nicht los lassen wollte ...sarah_elise empfiehlt "Rendezvous mit einem Oktopus" von Sy MontgomeryEr kann 16.000 Küsse auf einmal verteilen, Tricks lernen, Türen öffnen, miese Laune verbreiten und mit seinen Tiefseeaugen die Türen zu einer noch unbekannten Welt öffnen. Der Oktopus. Mein Buch des Jahres hat mich auf jeder Seite verzaubert und zugleich meinen Blick erweitert. Meinen Blick auf meine große Liebe, das Meer. Ein liebevolles und tiefgründiges Buch über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher, Hobbyaquanauten und jeden Literaturliebhaber.infinitejourney empfiehlt "Blade Runner" von Philip K. DickEin Klassiker, der hochaktuelle Fragen aufwirft: Was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Entworfen wird eine dystopische Zukunft, die theoretisch in erschreckend greifbarer Nähe liegt und zum Reflektieren anregt. In Verbindung mit dem filmischen Sequel mein persönliches Lesehighlight in diesem Jahr.Marina_Nordbreze empfielt "The Hate U Give" von Angie ThomasSelten hat mich beim Lesen ein Buch so wütend gemacht. Warum ist unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert noch immer so furchtbar rassistisch? Für mehr Wut auf die Missstände und mehr Kraft zur Veränderung empfehle ich ganz dringend die Lektüre von "The hate u give" von Angie Thomas, die ungeschont den Alltagsrassismus in den USA beschreibt. Vielleicht bewirkt das Buch auch hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchem Leser. Wünschenswert wäre es. Malista empfielt "Warten auf Bojangles" von Olivier BourdeautEine Liebeserklärung an das Leben in allen seinen Facetten! Voll Liebe, Hoffnung und Mut erzählt der Autor die Geschichte eines Familienlebens, das auf Grund der Krankheit der Mutter, eigentlich alles andere als leicht sein sollte. Dennoch erscheint das Leben dieser Familie beneidenswert liebevoll und leichtfüßig und es begleitet einem beim Lesen ein herrliches Gefühl, das alles möglich sein kann.SandraKath empfiehlt "Caraval" von Stephanie GarberStephanie Garber hat mich beim Lesen komplett vergessen lassen, dass "Caraval" ihr Debüt ist. Man taucht ein in diese magische Welt und kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was nur eine Illusion ist, wem man vertrauen kann und wer lügt. Man folgt Scarlett in ein Spiel um Leben und Tod und sucht mit ihr gemeinsam nach den Antworten auf so viele Fragen. Und gerade, wenn man denkt, dass alle Rätsel gelöst sind, liest man die letzte Seite...markusros empfiehlt "Die Geschichte der Bienen" von Maja LundeAngestachelt und aufgerüttelt von meiner Tochter, die in der Schule das Thema Bienen und Bienensterben behandelt hat, habe ich mich im Urlaub auf den Roman gestürzt. Ein paar wenige laue Sommerabende am Campingplatz später hatte ich das Buch verschlungen. Neben viel Spannung und schöne Lesestunden hat mir das Buch auch beim aktuellen Thema „Insektensterben“ geholfen, einige aktuelle politische Diskussionen besser einordnen zu können, etwa rund um Glyphosat. Und um selber wenigstens im Kleinen was Gutes zu tun: Im eigenen Garten haben wir seit dem Herbst eine extra bienenfreundliche Wildblumenwiese gesät.kultfigur empfiehlt "1Q84" (Buch 1 & 2) von Haruki MurakamiIch habe in diesem Jahr für mich das erste Mal Hörbücher ausprobiert. Eigentlich war ich skeptisch, doch nachdem ich 1Q84 von Haruki Murakami (Buch 1 + 2) ungekürzt bei Spotify entdeckt und gehört habe, bin ich absolut fasziniert. Zur erzählerischen Qualität des Autors muss man, glaube ich, nichts sagen und die Geschichte hat, unaufgeregt gelesen von David Nathan, einen unglaublichen Sog. Noch nie waren Figuren für mich so real und zum Greifen nahe und als es zu Ende ging, war ich tieftraurig. Was für ein Glück, dass Buch 3 noch auf mich wartet :-)TanjaMaFi empfiehlt "Ein Gentleman in Moskau" von Amor TowlesEinen klügeren, warmherzigeren und optimistischeren Charakter als Graf Rostov habe ich in einem Buch selten erlebt. 1922 wird er im Hotel Metropol in Moskau unter Hausarrest gestellt und durchlebt in diesem irgendwie sehr gemächlichen Mikrokosmos die nächsten 30 turbulenten Jahre im sich rapide ändernden Russland. Quasi durch das Fenster erlebt der Leser nicht nur einzigartige Figuren aber auch eine faszinierende Reise durch die Zeit. "Ein Gentleman in Moskau" ist definitiv das Buch, das mich dieses Jahr am meisten begeistert hat.Sharyssima empfiehlt "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay KristoffEin Buch, das mich dieses Jahr vollkommen überrascht und überzeugt hat, ist "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff. Wer glaubt, ein ganz normales Science-Fiction-Buch vor sich zu haben, täuscht sich gewaltig. Die spannende Story wird nämlich mit einem bunten Mix aus Chats, Protokollen, Berichten, Funksprüchen und Bauplänen erzählt, die die Geschichte so plastisch und realistisch machen, dass man sich selbst auf den Raumschiffen im Weltall wähnt. Ein Buch, das geradezu nach einer Verfilmung schreit!NaddlDaddl empfiehlt "Im Traum kannst du nicht lügen" von Malin Persson GiolitoEndlich mal wieder ein Thriller, der mich komplett überzeugen konnte! "Im Traum kannst du nicht lügen" fängt zwar eher ruhig an, zieht einen aber immer mehr in seinen Sog. Majas Gedanken rund um den Prozess sind absolut spannend, ich war wie gebannt von der Frage, was passiert ist, wer welche Rolle gespielt hat und wer die Schuld an den Geschehnissen trägt. Eine Geschichte, die nicht nur aus schwarz und weiß besteht – schon lange hat mich kein Buch mehr so nachdenklich hinterlassen.Daniliesing empfiehlt "Before they pass away" von Jimmy NelsonSo wenige Romane, wie in diesem Jahr, habe ich wohl selten gelesen. Dafür durfte ich große Mengen an (Papp)bilderbüchern anschauen und ein paar interessante Sachbücher entdecken. Kurz vor knapp sind mir jedoch ein Buch und ein Fotograf begegnet, die mich nicht mehr losgelassen haben. Deshalb geht meine Empfehlung an den Bildband "Before they pass away" mit den atemberaubenden Fotos von Jimmy Nelson. Er hat es sich zur Aufgabe und Berufung gemacht, indigene Völker auf der ganzen Welt und in den entlegensten Winkeln der Erde zu entdecken, sie kennen zu lernen und natürlich zu fotografieren. Dieser kleine Einblick in ihren Alltag, der zugleich in starkem Kontrast zu unserer modernen, schnelllebigen Welt steht, macht dieses Buch für mich so eindrucksvoll!Cari_f empfiehlt "Nevernight - Die Prüfung" von Jay KristoffMeine persönliche Entdeckung dieses Jahres sind die Bücher von Jay Kristoff. Sowohl "Illuminae", das er zusammen mit Amie Kaufman geschrieben hat, als auch "Nevernight - Die Prüfung" haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Letzteres lässt die Leser in eine düstere Fantasywelt eintauchen und strotzt nur so vor Ironie, Schonungslosigkeit und Ideenreichtum. Dieses Buch ist zwar nichts für Zartbesaitete, lässt aber die Herzen all jener höher schlagen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit wunderbar unperfekten Protagonisten lesen. Eins meiner Highlights des Jahres 2017!aba empfiehlt "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo AgualusaEin Buch, das mich zugleich berührt, unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht hat, ist "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa. In seinem Roman erzählt er die Geschichte einer Frau, die 30 Jahre lang allein und isoliert in der angolanischen Hauptstadt gelebt hat. In ihrer eigenen Wohnung! In derselben Zeit erlebt das Land große politische und wirtschaftliche Umstellungen. Die Protagonistin dieses Romans schafft es, das Schicksal vieler Menschen zu beeinflussen, und das während ihrer Isolation und ohne es überhaupt zu ahnen. Glaubhaft und höchst spannend erzählt Agualusa diese unglaubliche Geschichte, an die ich noch sehr sehr lange denken werde!Gexi empfiehlt "Götterblut" von Stella A. TackFür Fantasy mit griechischer Mythologie bin ich eigentlich immer zu haben und Stella A. Tacks Buch war ein Volltreffer. Warrior ist eine eigenwillige und etwas kratzbürstige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die einen oft zum Lachen bringt. Sie nimmt uns mit auf eine Taxifahrt durch die Hölle und auf ein Golfspiel der Götter im Olymp und richtet dabei einiges an Chaos an. Für mich wurde durch dieses Buch klar, dass deutsche Fantasy viel kann! Mein Fazit: einfach göttlich.Daria87 empfiehlt "Der Junge auf dem Berg" von John BoyneDieses war mein erstes Buch des Autors und ich war vollends begeistert. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Meisterhaft beschreibt John Boyne wie leicht vor allem Kinder beeinflussbar sind und wie wichtig es ist, dass sie gute Vorbilder haben. Eine absolute Leseempfehlung!Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch das ein oder andere - oder gleich alle ;-) - unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten.Wenn ihr also dieses schöne Buchpaket mit unseren 17 Top-Büchern des Jahres gewinnen möchtet, klickt einfach auf "Jetzt bewerben" und verratet uns folgendes:Mal angenommen, ihr dieses Jahr nur ein einiziges Buch zu Weihnachten verschenken, das für euch ein echtes Highlight war. Für welches Buch würdet ihr euch entscheiden und wieso?Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 3. Januar 2018 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!

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    • 903
  • Lautstarker, actionreicher Musikkrimi für Gitarrenfans

    Vintage

    liesdochmaleinbuch

    21. November 2017 um 15:22

    Wow, was für ein geniales Cover. Ein Gitarrenkopf auf rotem Samt, darauf der Titel des Romans - "Vintage". Und damit ist die Ausgangssituation im Wesentlichen schon beschrieben: Thomas ein passionierter Gitarrist, der im Gitarrenladen jobbt, soll sich für den geheimnisvollen Lord Winsley auf die Suche nach der sagenumwobenen Gitarre "Moderne" machen und sie finden, koste es, was es wolle. Das Abenteuer führt Thomas nach Schottland, Singapur und die USA, dem Heimatland vieler Rockgrößen und natürlich des Gibson-Werks, denn dort soll die "Moderne" hergestellt worden sein - sollt es sie je gegeben haben. Auf seinem absurden Roadtrip trifft Thomas immer wieder skurrile Gestalten. Zwischenzeitlich gleitet der Roman ins Surreale über - was der Geschichte eher zuträglich und zwischenzeitlich höchst amüsant ist. Das furiose Finale ist ein Spektakel, auf das so mancher Hollywood-Action-Streifen neidisch werden könnte. Mir war es ein bisschen zu laut und zu viel von allem. Alles in allem war der Roman ein guter Urlaubsbegleiter, eine leichte Lektüre, die Spaß macht und nebenbei auch noch einige Fakten zum Thema Gitarre und Rockmusik bereithält!

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  • Ein musikalischer Roadtrip

    Vintage

    literatante

    14. November 2017 um 13:21

    Mit dem Begriff Vintage werden alte, hochwertige Musikinstrumente bezeichnet, die als besonders wertvoll gelten und bei Sammlern äußerst begehrt sind. Gerade bei Gitarren aus den 50er und 60er Jahren wird dieser Begriff gerne genutzt, denn diese Gitarren zeichnen sich durch höchste handwerkliche Qualität aus. Gibson und Fender waren mir natürlich Begriffe, aber so richtig Ahnung von Gitarren hatte ich nicht. Nach der Lektüre von Vintage von Grégoire Hervier hat sich das nun geändert. Thomas Dupré ist ein junger Gitarrist und Journalist, der in einem renommierten Pariser Gitarrenladen arbeitet. So recht weiß er noch nicht, wohin es mit ihm gehen soll und da kommt es ihm sehr gelegen, als ihn sein Chef nach Schottland schickt. Ein reicher Sammler hat eine Gitarre gekauft und möchte, dass die Les Paul Goldtop von 1954 persönlich bei ihm abgeliefert wird. So macht sich Thomas auf den Weg nach Schottland und ist vollkommen überwältigt, als er das Anwesen Lord Winsleys betritt. Das Anwesen gehörte einst Jimmy Page, dem Gitarristen von Led Zeppelin. Doch damit nicht genug! Als Thomas die Gitarrensammlung Lord Winsleys sieht, ist er im Himmel. Denn Lord Winsley besitzt einfach jede Gitarre, so selten sie auch sein mag. Jede? Oh nein. Eine Gitarre wurde ihm angeblich gestohlen: Die legendäre Gibson Moderne. Die Existenz dieser mythenumrankten Gitarre ist unbewiesen, doch Lord Winsley beauftragt Thomas das zu ändern. Er soll Beweise finden, dass es die Gibson Moderne wirklich gegeben hat. Der Lohn: Eine Million Euro. Und so begibt sich Thomas auf einen rasanten Roadtrip, der ihn durch die Tiefen des Internets nach Sydney und schließlich in die USA, zu den Wurzeln des Blues und Rock führt. Unterwegs trifft er so einige verrückte und musikbesessene Gestalten und gerät in manch skurrile und auch gefährliche Situation. Ob Begegnungen mit gewalttätigen Elvis-Imitatoren oder vergessenen Musikgenies, die Reise stellt Thomas gesamtes Leben auf den Kopf. Romane über Musik verbinden meine beiden großen Leidenschaften und dieser Roman hat mich völlig begeistert zurückgelassen. Grégoire Hervier schafft es Fakten und Fiktion so wunderbar zu verweben, dass eine abgefahrene Geschichte entstanden ist, die trotzdem genau so passiert sein könnte. Das Buch erschafft eine so wohlige Atmosphäre, die Lust auf eine Reise nach Memphis und ins Land des Blues macht. Und irgendwie auch darauf, verschollene Vintage-Gitarren zu entdecken und die größte Gitarrensammlung überhaupt aufzubauen. Nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, musste ich es erstmal meinem Vater in die Hand drücken, der ebenfalls völlig musikverrückt ist. Mit der Folge, dass er sich in Literatur über Musikinstrumente vergraben hat und sich nun von Monsieur Hervier noch einen Roman über die Geschichte der Orgel und des Schlagzeugs wünscht. Ein wahres Lesevergnügen für Musikliebhaber, Krimifreunde und Fernwehhabende.

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  • Faszinierender Mix aus Rockgeschichte, Roadmovie, Krimi und Thriller

    Vintage

    ConnyKathsBooks

    14. November 2017 um 12:31

    "Muss man sehen, um zu glauben, oder glauben, um zu sehen?" (S. 33)Thomas Dupré, ein 25jährige Pariser Gitarrist und Journalist, steht vor dem Deal seines Lebens. Wenn er beweisen kann, dass die Gibson Moderne, die legendärste Vintage-Gitarre aller Zeiten, tatsächlich existiert und gebaut wurde, winken ihm eine Million Dollar. Sofort begibt er sich auf Spurensuche und auf eine musikalische Zeitreise in die goldenen Jahre des Blues und Rock 'n' Roll."Vintage" stammt aus der Feder von Grégoire Hervier. Der französische Autor legt hier einen faszinierenden Mix aus Rockgeschichte, Roadmovie, Krimi und Thriller vor und verbindet dabei gekonnt Fakten mit Fiktion.Alles dreht sich um die Gibson Moderne - die wohl seltenste, rätselhafteste und teuerste E-Gitarre der Welt. Der Heilige Gral aller Vintage - Gitarren. Im Jahr 1957 entwickelt die Gibson Guitar Corporation drei futuristische Modelle - die Flying V, die Futura bzw. Explorer und die besagte Moderne. Doch während die ersten beiden kurz darauf in Serie gingen, blieb die Moderne ein Prototyp, bis 1982 eine limitierte Auflage erschien. Aber von dem ursprünglichen Prototyp fehlt bis heute jede Spur - kein Wunder, dass sich viele Legenden darum ranken.Ich spiele zwar selbst ein wenig Akustikgitarre, doch von Vintage-Gitarren und ihren Besonderheiten hatte ich bislang nicht viel Ahnung. So fand ich das Buch in dieser Hinsicht nicht nur äußerst interessant, sondern auch sehr lehrreich. Dazu kommen die vielen Querverweise zu Größen des Blues, Rock und auch Heavy Metal und zu legendären Gitarristen wie Jimmy Page, Les Paul, Muddy Waters, Robert Johnson, Jimi Hendrix, Billy Gibbons oder Eric Clapton. Eine kurzweilige musikalische Zeitreise in die Fünfziger und Sechziger Jahre,  die jeden Musikfan begeistern wird.Der Roman liest sich angenehm flüssig und wird recht humorvoll aus der Ich-Perspektive von Thomas erzählt. Die einzelnen Kapitel sind dabei mit Intro, Strophe, Refrain, Solo usw. benannt - ein orgineller und gelungener Einfall. Thomas spannende Recherche führt ihn dabei über Schottland nach Australien bis hin nach Amerika und mitten hinein in solch glanzvolle Orte der Musikgeschichte wie Memphis, Tennessee. Dabei begegnet er Musikliebhabern, Sammlern und zwielichtigen Gestalten wie den Elvis-Imitator Bruce und entdeckt bald eine heiße Spur zum geheimnisvollen Gitarristen Li Grand Zombi Robertson. Doch das Ganze erweist sich als ziemlich gefährlich und auch sein Auftraggeber, ein mysteriöser Lord, hat einiges zu verbergen. Die eingebauten Thrillerelemente sind zwar manchmal etwas unglaubwürdig, dennoch fühlte ich mich stets ausgesprochen gut unterhalten. Zudem wird alles sehr anschaulich beschrieben, gerade was den Sound der einzelnen Gitarren und die Musikstücke betrifft - ein literarisches Klangerlebnis. Insgesamt kann ich daher "Vintage" empfehlen. Ein unterhaltsamer und gut geschriebener Gitarren-Krimi, der ein ganz besonderes Lesevergnügen bietet. Ich freue mich schon auf weitere Romane des Autors! 5 Sterne von mir.

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  • Reise durch die Rockgeschichte

    Vintage

    YukBook

    04. November 2017 um 09:39

    Wer hätte nicht gern eine Million Dollar, um ein sorgloses Leben als Rockgitarrist zu führen. Das denkt sich auch Hauptfigur Thomas Dupré. Als Musikjournalist und Verkäufer in einem Pariser Gitarren-Laden hält er sich finanziell über Wasser. Kein Wunder, dass er das Angebot eines Kunden nicht ausschlagen kann: Er soll für ihn den Beweis liefern, dass die sagenumwobene E-Gitarre Gibson Moderne existiert hat. Von diesem Auftrag ahnt er noch nichts, als er den mysteriösen Käufer Lord Charles Winsley in den schottischen Highland aufsucht. Dieser hat gerade die seltene, wertvolle Gitarre Les Paul Goldtop erworben – unter der Bedingung, dass man sie ihm persönlich überbringt. So landet Thomas im Boleskine House in Loch Ness, einem Landhaus, das einst dem Led Zeppelin-Gitarristen Jimmy Page gehörte, und in dem er nun vom Lord empfangen wird. Dieser zeigt ihm stolz seine umfangreiche Sammlung von Kultgitarren. Seine Freude ist jedoch getrübt, denn angeblich ist ihm das wertvollste Stück durch einen Diebstahl abhanden gekommen: ein Original der Gibson Moderne. Damit die Versicherung einen Schadenersatz zahlt, bittet er Thomas für einen Finderlohn von 1 Million Dollar den Beweis für die Existenz zu erbringen. Und so beginnt für Thomas ein Road-Trip, der über viele legendäre und prestigeträchtige Stationen in Memphis und Australien führt und sich als gefährlicher herausstellt als erwartet. Ging das 1957 entworfene E-Gitarren-Modell tatsächlich in Produktion oder gab es womöglich nur einen Prototypen? Der Autor lässt in dieser wendungsreichen Story viel Wissen über die Geschichte des Blues und Rock’n’Rolls einfließen. Stellenweise wurde ich von der Begeisterung und Leidenschaft der Figuren regelrecht angesteckt, dann wieder ließ meine Aufmerksamkeit vor lauter Fachsimpelei etwas nach. Doch die sympathische Hauptfigur und ihre spannende Jagd auf die Gitarre hält auch Musiklaien bis zum Schluss bei der Stange.

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  • Ein Buch für Musikbegeisterte

    Vintage

    banshee

    31. October 2017 um 06:27

    Das Cover des Romans "Vintage" hat mich gleich sehr angesprochen, weil ich mich für Musik, besonders Rock'n'Roll und Gitarren, interessiere. Aber wie wenig ich eigentlich darüber weiß, hat mir dieses Buch deutlich vor Augen geführt und ich konnte einiges über Musikgeschichte und über Gitarren hinzulernen! Dabei waren diese eher sachlich orientierten Exkursionen nicht langweilig, sondern interessant zu lesen, was ein klarer Verdienst des Autors ist. Denn Hervier schafft es, seine deutlich zu spürende Begeisterung für Musik auf den Leser überspringen zu lassen. Mit klarer, verständlicher Sprache führt er in die Details zu Gitarrenbau o.ä. und die Geschichte des Blues und Rock'n'Roll ein und man merkt, dass Hervier auch weiß, worüber er so leidenschaftlich schreibt. Die Handlung des Buches klingt zunächst ja auch sehr spannend: Die Suche nach einer verschollenen Gibsongitarre, die den Protagonisten Thomas in verschiedene Länder führt, wo er auf die unterschiedlichsten Charaktere trifft. Leider hat es mich dabei gestört, dass die Figuren sich bei Zeiten nicht sehr logisch verhalten, wodurch der Roman etwas an den Haaren herbeigezogen wirkt. Zum Beispiel wird ein Mord, der im Kontext der Gitarrensuche geschieht, recht lapidar hingenommen. Auch wenn Thomas ein sympathischer Charakter ist, wirken andere Figuren recht schablonenhaft auf mich, sodass ich keinen Bezug zu ihnen entwickeln konnte, was die Lesemotivation gehemmt hat. Dazu nimmt gerade in der zweiten Hälfte des Buches die Spannung passagenweise stark ab, weil über weite Teile Sachen geschildert werden, die die Handlung nicht weiterbringen. Quasi als wenn die Platte hängen geblieben ist... Man erfährt viel zum Hintergrund der verschollenen Moderne-Gitarre und ihrer ehemaligen Besitzer, aber leider senkt das den Spannungsbogen. Aber weil ich doch wissen wollte, was es nun mit dem mysteriösen Instrument auf sich hat (denn das fand ich wirklich spannend!), habe ich doch bis zum Ende durchgehalten, um das Rätsel zu lösen.Als Fazit lässt sich sagen, dass man durch die Lektüre von "Vintage" auf jeden Fall sein Musikwissen auf meist unterhaltsame Weise erweitern kann. Die Story ist eigentlich auch sehr spannend und mysteriös, was einen zum Weiterlesen animiert. Schade, dass dieses Spannungspotential nicht voll ausgenutzt wird, da der Roman teilweise auf der Stelle tritt und die Handlung nicht zügig voranschreitet.

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  • Eine Lesereis durch die Musikgeschichte

    Vintage

    Das_Leseleben

    27. October 2017 um 12:31

    ‚Vintage‘ ist der zweite Roman aus der Lovelybox vom August 2017. Für mich ist es der Auftakt zu meinen persönlichen Diogeneslesemonat Oktober 17. Der Roman selber ist der dritte Roman von Grégoire Hervier und im August 2017 im Diogenes Verlag erschienen. Der Musikroman hat als Hardcover 400 Seiten.   Inhalt:Thomas Dupré ist Musikjournalist und Vintage-Gitarren-Liebhaber. Liebevoll restauriert er E-Gitarren. Durch einen Zufall bietet sich ihm eines Tages die Gelegenheit sich auf die Spurensuche nach der Legendären Gibson Moderne zu begeben. Die Legende dieser mysteriösen E-Gitarre führt Thomas durch ganz USA vom Blues hin zum Rock.   Meine Meinung:Ich bin wirklich kein Gitarrengenie und kann entsprechend die Fakten nicht wirklich überprüfen. Aber trotz allem hat mir das Buch wieder erwarten recht gut gefallen. Die Handlung ist abstrus, witzig und nimmt den Leser mit durch die amerikanische Musikgeschichte. Besser der Geschichte der E-Gitarre vom Blues hin zu Rock. Dem Leser begegnen Musikgrößen wie Jamie Hendrix, den Stones und noch sehr vielen Anderen. Einige sind mir besser bekannt als Andere. Als ich die Rezension vorbereitet habe, entdeckte ich beim Diogenes Verlag eine Playlist mit allen wichtigen Musikstücken und Künstlern die im Roman eine Rolle spielen. Ich werde diese unten verlinken, eine sehr schöne Ergänzung zur Geschichte.  Mir wurde wurde beim Lesen sehr schnell bewusst, dass der Schwerpunkt in jeder Form auf der Musik liegt. Nehme ich mir mal Thomas Duprés, er ist leidenschaftlicher Musiker, Vintage-Gitarren-Sammler und Musikjournalist. Dies spiegelte sich oft im Buch so wieder, in allem wobei es in irgendeiner Form um Musik geht hatte ich einen ausgereiften Charakter vor mir, der tiefsinnig, intelligent und bewandert ist. Allerdings ging es um zwischenmenschliche Beziehungen, wirkte Thomas plump fast schon dumm.Mit den anderen Figuren ging es mir ähnlich, jede Figur erfüllte eine Stereotype. Es ist fast so als ob sich die Handlung ihre eigenen Figuren erschafft und, im Normalfall ist es ja anders rum. Der Prota erzählt die Geschichte. Im letzen Drittel hat sich dieses Gefühl zum Glück etwas gelegt.Auch der wunderbar, amüsante leicht französische Schreibstil und die Idee eines Roadtrips durch die USA haben mich über das Figurenmanko und die teilweise leicht vorhersehbare Handlung hinweg getröstet. Die spürbare Liebe zur Musik von Grégoire Hervier, sowie mein eigener Wissensdurst haben mich durch das Buch durchfliegen lassen.   Wer Musikbegeisterte Freunde und Verwandte hat und dafür eine Geschenk braucht, der kann mit ‚Vintage‘ nichts verkehrt machen. Ich freue mich schon auf weitere Bücher von Grégoire Hervier.Mehr Infos: http://das-leseleben.webnode.com/news/vintage-von-gregoire-hervier/

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  • While My Guitar Gently Weeps

    Vintage

    SusannePichler

    24. October 2017 um 13:05

    "Vintage" von Gregoire Hervier ist einer der außergewöhnlichsten Romane, die ich jemals gelesen habe. Er lässt sich mühelos den Genres Roman, Krimi, Reisebericht und Sachbuch/Musikgeschichte zuordnen.Thomas Dupre, ehemaliger Gitarrist einer kaum bekannten Band, erfolgloser Journalist, Zeilenschinder, wie er sich selbst bezeichnet und seiner Definition nach Besitzer von rein gar nichts, arbeitet aushilfsweise in Alain de Chevignes "Prestige Guitars" in Paris. Die Vintage-Gitarren, die dort verkauft, gehandelt und repariert werden, sind Thomas'ganze Leidenschaft. Als ein mysteriöser Schotte eine der teuersten Gitarren des Ladens erwirbt, überbringt Thomas diese persönlich nach Schottland.Lord Charles Winsley, fanatischer Sammler alter Gitarren und wohnhaft in Jimmy Pages ehemaligem Landhaus, Boleskine House, zieht Thomas regelrecht in seinen Bann. Es ist dem Lord ein leichtes, ihn dazu zu überreden, die sagenumwobene Gibson Moderne von 1957 zu suchen. Eine Gitarre, die zwar als Heiliger Gral der Vintage-Gitarren gilt, aber von der es nicht einmal einen gesicherten Beweis gibt, ob es sie jemals gegeben hat. Da Geld keine Rolle spielt, beginnt Thomas allen Hinweisen, seien sie noch so obskur, nachzugehen. Über Sydney - Memphis, Tennessee - Clarksdale, Mississippi kommt er schließlich nach Oxford, Mississippi. An der dortigen Ole Miss University trifft er auf einen Professor und eine Doktorandin, die seine Suche nach der Gibson Moderne begeistert unterstützen. Ein vollkommen in Vergessenheit geratener Musiker namens Li Grand Zombi Robertson, der konsequent nur die Musik spielte, die ihm gefiel und der seiner Zeit Jahrzehnte voraus war und der Tiefe Süden ziehen Thomas in ihren Bann. Akribisch geht er jedem noch so kleinen Hinweis nach; Mississippi, Tennessee und Louisiana, kleine Orte, in denen die Zeit scheinbar seit einem halben Jahrhundert stillsteht, die Sumpflandschaften in Mississippi und Louisiana, die ein Vorankommen nur mit einem Boot möglich machen, bittere Armut und über allem eine Musik, die scheinbar nicht von dieser Welt ist.Seltsame Todesfälle, Lügen, ein psychopathischer Elvis-Imitator und ein Lord, der ganz eigene Ziele verfolgt, bringen Thomas'Leben gehörig aus dem Gleichgewicht.Ein Roman, der so explizit einem Thema folgt und dennoch spannend, vielfältig, lehrreich und unterhaltsam ist, bedarf eines ganz besonderen Autors. Gregoire Hervier erzählt von den legendären Gibson Gitarren, der Entwicklung der Musik und ihrer Aufnahmetechniken, verflicht all dies mit Mythen und Legenden, siedelt es im Tiefen Süden der USA an und bringt damit ein Road Movie zu Papier, das seinesgleichen sucht. Jedes Wort, jeder Satz und jedes Kapitel ergeben eine perfekte Melodie, es gibt keine falschen Zwischentöne. Gregoire Hervier gelingt es, die Fakten zum Thema Musikgeschichte lebendig und spannend in seiner Geschichte zu verpacken. Der Leser sieht seine Figuren vor sich, spürt die Schwüle des Bayous und die Einsamkeit der amerikanischen Landstraßen, und vor allem vergisst er alles rund um sich während er sich Seite um Seite "Vintage" zu Eigen macht.Mehr kann ich mir von einem Buch gar nicht wünschen!

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    • 3
  • Leserunde zu "Vintage" von Grégoire Hervier

    Vintage

    aba

    Mythos oder Realität? Hat die Gibson Moderne wirklich existiert?Wenn man kein Musik-Fan ist, wird man sehr wahrscheinlich nicht wissen können, worum es sich dabei handelt. Zur Erklärung: Die Gibson Moderne ist eine Gitarre, um die sich viele Legenden ranken. Jetzt muss Thomas beweisen, dass es diese Gitarre wirklich gegeben hat, denn es geht nicht nur um viel Geld: Die Gibson Moderne wäre die teuerste Gitarre aller Zeiten, und ihre Existenz eine absolute Sensation in der Geschichte des Rock 'n' Roll!Thomas ist der junge Held von "Vintage", dem neuen Roman des französischen Autors Grégoire Hervier.Wenn ihr Musik liebt, ist dieses Buch genau das Richtige für euch. Und wenn nicht … dann werdet ihr garantiert nach dem Lesen eine neue Leidenschaft haben!Zum InhaltEinem jungen Gitarristen und Journalisten bietet sich der große Deal und die Story seines Lebens: eine Million, wenn er beweisen kann, dass die Gibson Moderne, die legendärste Gitarre aller Zeiten, tatsächlich existiert hat. Auf seiner Suche begegnet er besessenen Musikliebhabern, leidenschaftlichen Sammlern, zwielichtigen Gestalten und sagenumwobenen Instrumenten. Eine faszinierende Reise quer durch Amerika und die gol­denen Jahre von Blues und Rock. Ob Freak oder Liebhaber, "Vintage" ist eine Geschichte, bei der in jedem eine Saite erklingt.Leseprobe gefällig?Zum AutorGrégoire Hervier, geboren 1977 in Villeneuve-Saint-Georges, hat eine Schwäche für Rockmusik, Science-Fiction-Filme und Karate. "Vintage", in dem wahre Fakten in eine raffinierte Erzählung hineinverwoben sind, ist sein dritter Roman.Let's Rock 'n' Roll!Zusammen mit Diogenes verlosen wir 25 Exemplare von "Vintage" unter allen, die sich im Rahmen unserer Leserunde über diesen spannenden Roman austauschen und eine Rezension schreiben möchten. Bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 23.08. und antwortet auf folgende Frage:Wer von euch ist ein echter Musik-Liebhaber? Spielt ihr vielleicht sogar ein Instrument? Welche besondere Bedeutung hat Musik für euch? Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche viel Glück!Möchtet ihr noch mehr über Grégoire Hervier und seinen rockigen Roman erfahren? Das Special zu "Vintage" bietet nicht nur viel Hintergrundinformation zu der Gibson Moderne, da könnt ihr auch an einem Gewinnspiel teilnehmen und euch den Soundtrack zum Buch anhören, der von Grégoire Hervier persönlich zusammengestellt wurde!Viel Spaß!Und alle, die nicht genug von Diogenes haben können, sollten die Leserunde zu "Palast der Finsternis" von Stefan Bachmann, nicht verpassen! * Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 722
  • Ein wirklich aussergewöhnliches Buch!

    Vintage

    Mira20

    18. October 2017 um 22:47

    Dieses Buch wurde mit aussergewöhnlich viel Liebe und grossem Fachwissen geschrieben. Gleichzeitig hat der Autor sein Wissen in einen spannenden Roadmovie verpackt. Diese gelungene Kombination macht der Roman auch zu einer lohnenden Lektüre für weniger ausgeprägte Liebhaber der Musik und der Entwicklung der E-Gitarren im Besonderen.Als Thomas Dupré den Auftrag erhält den Beweis zu erbringen, dass die legendärste Gitarre – die Gibson Moderne- tatsächlich gebaut wurde, ergreift er die Gelegenheit. Denn nicht weniger als eine Million Dollar ist seinem Auftragsgeber diesen Beweis wert. Selber ein Fan von Vintage-Gitarren ist er bald einer sehr geheimnisvollen Geschichte auf der Spur.Dieses Buch taucht wirklich sehr tief in die Geschichte der Musik ein. Der Schreibstil des Autors konnte mich von Anfang an packen. Lebendig beschreibt er die Abenteuer des Hauptprotagonisten Thomas. Interessant sind die vielen Details und abwechslungsreich ist die Gestaltung des Buches. Wie ein Musikwerk sind die einzelnen Kapitel betitelt. Der Ich- Erzähler Thomas ist clever, witzig und vor allem sehr hartnäckig. Nicht nur der Lohn bei Erfolg seiner Mission treibt ihn an, sondern auch echtes Interesse.Die vielen Details fand ich manchmal etwas zu lang. Allerdings kann der Leser hier selber entscheiden, ob er manches dann auch querlesen will. Ich konnte dem Verlauf der Geschichte trotzdem sehr gut folgen. Da der Roadmovie aber wirklich sehr gelungen eingebaut ist, und Thomas neben viel Interessantem auch einige handfeste Abenteuer zu bestehen hat, bleibt das Buch eine spannende und lohnende Lektüre.Von mir erhält das Buch 4 Sterne und eine Leseempfehlung an neugierige Leser.

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