Grace Burrowes The Virtuoso

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  • Amerikaner in der Regency-Zeit

    The Virtuoso
    sKnaerzle

    sKnaerzle

    04. January 2014 um 22:00

    Valentine ist der jüngste Sohn aus der großen Kinderschar eines Herzogs. Er hat Tag und Nacht am Klavier verbracht, jetzt ist seine Hand so überlastet, dass er sie schonen muss und vielleicht nie wieder Musik machen kann. Praktischerweise gewinnt er im Spiel einen heruntergekommenen Landsitz, den er wieder auf Vordermann bringen muss und zum Glück kommen Freunde und Brüder vorbei, die ihm helfen, seine Krise zu überwinden. Und natürlich gibt es eine geheimnisumwitterte Nachbarin, verwitwet und vereinsamt, die Kräuter für Tees und Kosmetika verkauft und von der sich nach und nach herausstellt, dass sie die eigentliche Besitzerin von Valentines Landsitz wäre, wenn ihr Stiefsohn sie nicht darum betrogen hätte. Klar, dass Valentine sie erst verführt und dann heiratet und um das Happy End zu vervollständigen: zur Verlobung dirigiert Valentine ein eigenes Musikstück in einem Londoner Konzerthaus. Ich finde Grace Burrowes ja faszinierend. Es sind halt Liebesromane, aber ihre Helden umweht immer so ein Hauch von Tragik, da wirken die Bücher immer viel tiefsinniger als sie wirklich sind. Und ihr Personal ist so amerikanisch und modern, dass man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll: der höchste Wert ist die Familie, Geschwister halten unter allen Umständen zusammen, eine alleinstehende Frau aus dem Großbürgertum verdient ihren Lebensunterhalt im Handel und der Sohn eines Dukes wird reich durch den Export von Spinette und produziert sich dann auch noch vor aller Öffentlichkeit als Künstler. Der echte Sohn eines echten Herzogs würde sich ob einer solchen Zumutung schaudernd abwenden.

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