Grady Hendrix

 3.4 Sterne bei 53 Bewertungen
Autor von Horrorstör, Horrorstor und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Der Exorzismus der Gretchen Lang

Erscheint am 01.03.2019 als Taschenbuch bei Knaur.

Alle Bücher von Grady Hendrix

Horrorstör

Horrorstör

 (46)
Erschienen am 01.09.2015
Der Exorzismus der Gretchen Lang

Der Exorzismus der Gretchen Lang

 (0)
Erschienen am 01.03.2019
Horrorstor

Horrorstor

 (6)
Erschienen am 23.09.2014
Horrorstor

Horrorstor

 (0)
Erschienen am 23.09.2014

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Rezension zu "Horrorstör" von Grady Hendrix

Tolle Aufmachung, tolle Storyidee, aber null Spannung
DrunkenCherryvor 3 Monaten

Die Aufmachung des Buches ist einfach genial. Man muss schon zweimal hingucken, um zu merken, dass man hier keinen IKEA Katalog vor sich hat. Doch auch im Innern des Buches finden sich tolle Grafiken, die das Leseerlebnis zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.
Die Idee, eine Gruselstory in einen Möbelmarkt zu verlegen war wirklich super. Und auch die Figuren haben mir sehr gut gefallen. Die gelangweilte Amy, die gar keine Lust auf ihren Job hat, der überambitionierte Basil, der das Mitarbeiterhandbuch auswendig kann und die anderen waren wirklich toll gezeichnet.
Und auch die Story ist eigentlich total gut und macht Spaß. Sie entwickelt sich langsam und dennoch sind die 270 Seiten völlig ausreichend und man hat nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Zudem spielt die Geschichte größtenteils in einer einzigen Nacht, von daher finde ich die Länge des Buchs doch passend.
Alles hätte so schön sein können, wäre da nicht ein gravierendes Manko: Der Autor schafft es zu keinem Zeitpunkt, Spannung aufzubauen. Die rasantesten Szenen lesen sich wie die Reklameheftchen, die Sonntags immer in meinem Briefkasten liegen. Die Sätze sind zu lang und träge, da kommt keine Gruselstimmung auf, obwohl es hier teilweise um (zwar skurilen aber dennoch) harten Tobak geht. Das ist einfach super schade, denn sonst ist ja alles perfekt.
Horrorstör ist optisch einfach ein Knaller, und durch den fehlenden Spannungsaufbau auch für Leser zu empfehlen, die es sonst nicht so mit Thrillern haben.
Ein bisschen hat mich auch das Ende wieder mit dem Autoren versöhnt, denn das ist einfach klasse. Horrorstör ist ein Buch, das ich nur zu gerne als Film sehen würde.

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B

Rezension zu "Horrorstör" von Grady Hendrix

Glauben Sie noch an Geister?
Buecherwurm2108vor einem Jahr

Amy ist 24 Jahre und arbeitet bei Orsk- einem Möbelgeschäft. Mit ihrem Chef kommt sie nur mäßig klar, jedoch geschehen Nachts merkwürdige Dinge mit den Möbeln. Der Chef, sie und eine Mitarbeiterin machen sich auf eine gefährliche Suche nach der Wahrheit von Orsk... 
Mir gefiel das Buch sehr gut. Es war sehr spannend und es hat mich zum nachdenken gebracht. Gibt es Leben nach dem Tod. Was ist mit Geisterbeschwörung? Humbuck oder doch wahr? Niemand kann es beweisen. Das Ende war mir zu abrupt. Aber sonst: Ich kann das Buch nur empfehlen...

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Rezension zu "Horrorstör" von Grady Hendrix

It’s not just a job. It’s the rest of your life
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Die meisten von uns waren schon einmal bei Ikea.

Die unendlichen Weiten des Showrooms und die labyrinthartigen Gänge des Selbstbedienungslagers lösen bei vielen von uns schon eine Gänsehaut aus. Der Gedanke an das Zusammenschrauben der Regale mit fröhlichen Namen wie “Billy”, kann zu Tränen der Verzweiflung führen. Beim Anstehen im Café für einen Teller Köttbullar bricht einigen der Angstschweiß aus. Auf dem Weg in die Freiheit kaufen wir unsere Seele frei - mit Teelichtern und Hotdogs.

“Horrorstör” greift unsere Urangst auf - im Stil eines Möbelkataloges unseres liebsten schwedischen Einrichtungshauses.

Nur geht es in Horrorstör nicht um Ikea, sondern um Orsk.

Auch Orsk ist ein Möbelgeschäft mit Showroom, Selbstbedienungslager und Café. Der Unterschied - im Orsk in Cleveland passieren merkwürdige Dinge. Die Angestellten finden morgen für morgen zerstörte Möbel und beschmierte Wände. Eine kleine Gruppe von Angestellten legt eine Nachtschicht ein um das Geheimnis zu lösen. Die Geschichte kommt schnell in Fahrt - nachdem man sich am Anfang eingehend mit der Hauptperson und ihrem verkorksten Leben beschäftigt hat.

Dabei ist “Horrorstör” keine Spukgeschichte im klassischen Sinne. Auf nur 276 Seiten vereint dieser Roman Horrorelemente mit sehr viel Humor - mehr eine Parodie auf den Einzelhandel mit dem Flair einer Geisterjagd im Möbelhaus. Zwischen den Kapiteln folgen graphische Darstellungen von Möbeln, gespickt mit der Philosophie des Möbelhauses wie z.B. “Die harte Arbeit macht eine Familie aus Orsk, und alle leisten sie freiwillig.”

Was dieses Buch ausmacht, ist nicht nur die Geschichte und die Charaktere, viel mehr ist es das gesamte Konzept, dass “Horrorstör” so interessant macht. Vor allem Menschen, die im Einzelhandel oder auch Kundenservice arbeiten, werden den Humor lieben. Wer Horror mag, wird trotzdem seine Freude haben - denn Horror im Möbelhaus kann auch spannend sein.


Nach der Lektüre dieses irrwitzigen Kataloges sieht man Ikea mit anderen Augen. Die Angst vor Showroom und Selbstbedienungslager bleibt. Aber dank “Horrorstör” sind wir vorbereitet! Ab jetzt habe ich bei jedem Ikea Besuch eine Taschenlampe und das “Magic Tool” in der Hosentasche. Man weiß ja nie, was hinter der nächsten Ecke des Showrooms auf uns wartet…


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