Grady Hendrix Horrorstör

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Inhaltsangabe zu „Horrorstör“ von Grady Hendrix

Im stilechten Look eines Möbelkatalogs führt Horrorstör in die Untiefen eines ganz besonderen Spukhauses: des Möbelladens ORSK in Cleveland, wo die Angestellten Morgen für Morgen auf zerstörte Ware und Schmierereien an den Wänden treffen. In Ermangelung brauchbaren Materials von den Überwachungskameras werden drei Mitarbeiter dazu verdonnert, eine Nacht im ORSK-Store zu verbringen. Während sie einsam ihre Runden drehen, entwickelt der Laden mehr und mehr ein Eigenleben …

Für den nächsten Besuch bei IKEA besorg ich mir eine Survivalausrüstung im Army-Store!

— Horrortorte

Finde sowohl die Aufmachung als auch die Geschichte super. Schöner Grusel in bekannter Kulisse!!!

— caos44

Ein wunderbares Buch zum Gruseln

— Buecherwurm2108

Ganz solide aber irgendwie kam durch die Aufmachung und die Art nicht wirklich Stimmung und Spannung auf. Leider nichts besonderes.

— Kleines91

Thriller mit branchnunüblichen Twist ganz am Ende

— SnoopyinJuly

Gespannt, erwartungsvoll, lustig und einfach gut gemacht.

— Flash86

Naja ich fands langweilig... Nicht mein geschmack, cool aufgebaut, aber die Story nur durchschnitt.

— Naden

dein Schrank ist ein Killer, dieses Buch auch!

— derMichi

Leider etwas sehr abstrus das Ganze zum Schluss hin.

— Mariosa1984

der etwas andere Horror-Satire-Roman

— niklas1804

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Die Reihe beginnt zu schwächeln, obwohl dies noch ein solider Krimi ist, waren die ersten beiden Bände besser.

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  • Glauben Sie noch an Geister?

    Horrorstör

    Buecherwurm2108

    13. January 2018 um 18:31

    Amy ist 24 Jahre und arbeitet bei Orsk- einem Möbelgeschäft. Mit ihrem Chef kommt sie nur mäßig klar, jedoch geschehen Nachts merkwürdige Dinge mit den Möbeln. Der Chef, sie und eine Mitarbeiterin machen sich auf eine gefährliche Suche nach der Wahrheit von Orsk... Mir gefiel das Buch sehr gut. Es war sehr spannend und es hat mich zum nachdenken gebracht. Gibt es Leben nach dem Tod. Was ist mit Geisterbeschwörung? Humbuck oder doch wahr? Niemand kann es beweisen. Das Ende war mir zu abrupt. Aber sonst: Ich kann das Buch nur empfehlen...

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  • It’s not just a job. It’s the rest of your life

    Horrorstör

    Larypsylon

    13. January 2018 um 10:22

    Die meisten von uns waren schon einmal bei Ikea. Die unendlichen Weiten des Showrooms und die labyrinthartigen Gänge des Selbstbedienungslagers lösen bei vielen von uns schon eine Gänsehaut aus. Der Gedanke an das Zusammenschrauben der Regale mit fröhlichen Namen wie “Billy”, kann zu Tränen der Verzweiflung führen. Beim Anstehen im Café für einen Teller Köttbullar bricht einigen der Angstschweiß aus. Auf dem Weg in die Freiheit kaufen wir unsere Seele frei - mit Teelichtern und Hotdogs. “Horrorstör” greift unsere Urangst auf - im Stil eines Möbelkataloges unseres liebsten schwedischen Einrichtungshauses. Nur geht es in Horrorstör nicht um Ikea, sondern um Orsk. Auch Orsk ist ein Möbelgeschäft mit Showroom, Selbstbedienungslager und Café. Der Unterschied - im Orsk in Cleveland passieren merkwürdige Dinge. Die Angestellten finden morgen für morgen zerstörte Möbel und beschmierte Wände. Eine kleine Gruppe von Angestellten legt eine Nachtschicht ein um das Geheimnis zu lösen. Die Geschichte kommt schnell in Fahrt - nachdem man sich am Anfang eingehend mit der Hauptperson und ihrem verkorksten Leben beschäftigt hat. Dabei ist “Horrorstör” keine Spukgeschichte im klassischen Sinne. Auf nur 276 Seiten vereint dieser Roman Horrorelemente mit sehr viel Humor - mehr eine Parodie auf den Einzelhandel mit dem Flair einer Geisterjagd im Möbelhaus. Zwischen den Kapiteln folgen graphische Darstellungen von Möbeln, gespickt mit der Philosophie des Möbelhauses wie z.B. “Die harte Arbeit macht eine Familie aus Orsk, und alle leisten sie freiwillig.” Was dieses Buch ausmacht, ist nicht nur die Geschichte und die Charaktere, viel mehr ist es das gesamte Konzept, dass “Horrorstör” so interessant macht. Vor allem Menschen, die im Einzelhandel oder auch Kundenservice arbeiten, werden den Humor lieben. Wer Horror mag, wird trotzdem seine Freude haben - denn Horror im Möbelhaus kann auch spannend sein. Nach der Lektüre dieses irrwitzigen Kataloges sieht man Ikea mit anderen Augen. Die Angst vor Showroom und Selbstbedienungslager bleibt. Aber dank “Horrorstör” sind wir vorbereitet! Ab jetzt habe ich bei jedem Ikea Besuch eine Taschenlampe und das “Magic Tool” in der Hosentasche. Man weiß ja nie, was hinter der nächsten Ecke des Showrooms auf uns wartet…

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  • Rezension zu: Horrorstör - Grady Hendrix

    Horrorstör

    Kleines91

    22. August 2017 um 18:36

    KlappentextIm stilechten Look eines Möbelkatalogs führt Horrorstör in die Untiefen eines ganz besonderen Spukhauses: des Möbelladens ORSK in Cleveland, wo die Angestellten Morgen für Morgen auf zerstörte Ware und Schmierereien an den Wänden treffen. In Ermangelung brauchbaren Materials von den Überwachungskameras werden drei Mitarbeiter dazu verdonnert, eine Nacht im ORSK-Store zu verbringen. Während sie einsam ihre Runden drehen, entwickelt der Laden mehr und mehr ein Eigenleben …Meine MeinungDas erste Mal aufmerksam auf das Buch wurde ich, als es zum Erscheinen 2015 plötzlich überall auf instagram zu sehen war. Ich weiß noch, dass ich mich gewundert hatte, dass plötzlich jeder einen IKEA-Katalog postet. Zugegeben, es hat lange gedauert, bis ich dahinter kam, um was es sich da wirklich handelt. Als es dann mal soweit war, habe ich mir natürlich den Klappentext durchgelesen, welcher mich auch irgendwie ansprach. Aber nicht so sehr, dass ich es mir gekauft hätte. Lange hatte ich es dann erfolgreich aus meinen Gedanken verbannt. Bis ich es Anfang des Jahres bei Thalia auf dem Mängelexemplare Tisch liegen sah und zuschlug. Gelesen habe ich es dann im Juni und war leider nur mäßig begeistert.Das Cover und die ganze Aufmachung sind natürlich genial. Der Charme und das Design des schwedischen Möbelhauses spiegeln sich nicht nur in der Aufmachung sondern auch in der Handlung. Jedoch fiel es mir von Anfang an schwer, in die Handlung hineinzufinden. Die Charaktere waren mir nicht wirklich sympathisch und ich hatte die ganze Zeit etwas anderes erwartet, als das, was das Buch war. Ich weiß nicht, wieso aber ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, ich müsse es lustig und amüsant finden, obwohl es sich ja eher um einen Thriller/Krimi/Spannungsroman handelt. Jedoch kam, zum einen aufgrund meiner Erwartungen, und zum anderen aufgrund des Settings und Designs einfach keine Spannung bei mir auf. Ich habe mich gelangweilt bzw. es nicht "verstanden". Ich fand es durchweg komisch und verwirrend. Abstrus und sinnlos auch irgendwie. Ich konnte es nicht greifen. Die Idee dahinter ist an sich echt gut und auch die Umsetzung ist nicht die schlechteste aber ... Ja, aber. Für mich hat einfach nichts wirklich (zusammen)gepasst. Ich weiß nicht, ob es wirklich nur an den Erwartungen lag. Aber mir hat auch einfach das gewisse Etwas gefehlt. Der Schreibstil war auch nicht schlecht aber jetzt, für mich, nichts besonderes. Die Charaktere wurden mir auch im Laufe der Geschichte nicht sympathisch und auch ihre Schicksale berührten mich gar nicht. Da das Buch recht leicht zu lesen ist und vom Umfang auch nicht all zu dick, es gibt recht viele Abbildungen und Schaubilder, kann man es ruhig mal zwischendurch lesen, da man nicht all zu viel Zeit "verschwendet". Jedoch darf man, meiner Meinung nach, nichts all zu ... gutes und lustiges oder spannendes erwarten. Denn beides passiert irgendwie nicht so recht. Schade!

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  • Horrorstör

    Horrorstör

    Mali133

    21. January 2017 um 09:44

    „Horrorstör“ ist ein Thriller von Grady Hendrix und ist 2015 im Knaur Verlag erschienen. Inhalt: Seltsames geht vor im ORSK-Einrichtungshaus in Cleveland, Ohio. Wenn die Angestellten morgens eintreffen, finden sie zerstörte KJER-RING-Bücherregale, zerschmetterte GLANS-Trinkgläser und zertrümmerte LIRIPIP-Schränke. Die Verkaufszahlen sind im freien Fall, auf den Überwachungskameras ist nichts zu sehen, und die Filialleitung ist ratlos. Schließlich erklären sich drei Mitarbeiter bereit, eine Schicht vom Einbruch der Dunkelheit bis zum Morgengrauen einzulegen, um die geheimnisvollen Vorfälle aufzuklären. In finsterster Nacht patroullieren sie durch die Möbelausstellung, gehen unheimlichen Sichtungen und Geräuschen nach und treffen dabei auf Schrecken, die jenseits aller Vorstellungskraft liegen. Fazit: Die Aufmachung des Buches erinnert insgesamt sehr an einen IKEA-Möbelkatalog. Das Cover ist liebevoll gestaltet und jedes Kapitel startet mit einer ausführlichen Produktbeschreibung der Möbel, die es beim ORSK-Einrichtungshaus zu kaufen gibt. Horrorstör ist der erste Roman von Grady Hendrix, der auch als Journalist tätig ist. Das Buch ist sehr flüssig und humorvoll geschrieben, wodurch ich sehr viel Spaß am Lesen der Geschichte hatte. Die Story selbst ist im Grunde eine Geistergeschichte der etwas anderen Art. Vielleicht ist die Story nicht komplett ausgereift, aber mir persönlich hat das Buch trotzdem sehr gut gefallen. Alle Charaktere werden gut beschrieben mit ihren Stärken und Schwächen und man fühlt mit ihnen, wenn sie ihrem Schicksal bei ORSK überlassen werden. Alles in allem ist Horrorstör ein solides Buch für zwischendurch und ich hoffe noch mehr von Grady Hendrix lesen zu dürfen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung mit 4 von 5 Sternen!

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  • Völlig schräg!

    Horrorstör

    Bibsi72

    11. January 2017 um 12:24

    Meine Güte, was ist das denn für ein schräges Buch?! ;o)) Die Story war nicht so ganz mein Fall, dafür ist die Aufmachung aber absolut genial und entschädigt für die eher schwache Geschichte.

  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  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Yolande                                       --   233 Punkte

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    • 2656
  • Und welches Einkaufszentrum ist es?

    Horrorstör

    Flash86

    15. December 2016 um 17:38

    Du lebst es. Du kennst es. Du fühlst dich wohl. Alles aus Schweden ist doch schön.  Doch was ist wenn Schönheit nicht reicht?  Wenn Regale nicht einfach Regale bleiben. Was passiert wenn die Lichter ausgehen? Kennst du dich aus?

  • dein Schrank ist ein Killer

    Horrorstör

    derMichi

    29. February 2016 um 22:44

    Wer sich schon immer gefragt hat, wie eine gewisse Möbelhausfiliale wohl nach Ladenschluss aussieht, der kann hier einiges dazulernen. Erst recht, wenn plötzlich kein Weg mehr dahin führt, wo er eigentlich enden sollte und unheimliche Schriften an den Wänden auftauchen, setzt sich die erhoffte Gruselstimmung durch. Die amüsante Parodie, die man angesichts des bis ins letzte Detail genialen Layouts vermutet haben mag, weicht schließlich einem waschechten Horrorroman, den kein Stephen King besser schreiben könnte. Dabei bedient sich Grady Hendrix erstaunlicherweise fast ausschließlich klassischer Erzählstrukturen, die der geradlinigen Story gut tun und trotzdem nie langweilig werden. Eine lupenreine Geisterhaus-Geschichte, die dank ihres ungewöhnlichen Handlungsortes erst richtig interessant wird. Ganz ohne Augenzwinkern geht es dann aber doch nicht. Die Kapitel sind jeweils einem bestimmten Möbelstück gewidmet, das mit den üblichen Werbephrasen und vollständiger Artikelbeschreibung angepriesen wird, nur um wenig später eine eher unrühmliche Rolle zu spielen. Fiktive Namen wie "Brooka", "Kjërring" oder "Liripip", sowie das scheinbar geniale ORSK-Multifunktionswerkzeug weisen deutliche Anleihen bei realen IKEA-Produkten auf und führen diese auf geniale Art ad absurdum. Auch die Konzernpolitik wird parodiert, bei der Mitarbeiter auch mal gegen ihren Willen "geschult" werden oder wo "Impulskäufe" ein wichtiger Marketingfaktor sind. Die typografische Meisterleistung unterstützt das Konzept bis in den letzten Winkel der Klappenbroschur. So findet sich im Buch unter anderem der komplette Lageplan der Filiale, ein Bestellschein, Gutscheine zum Ausschneiden und viele weitere Überraschungen. Deshalb blättert man auch nach der Lektüre (oder mittendrin) gerne noch mit ungläubigem Kopfschütteln weiter und erfreut sich an einem Roman, der noch so viel mehr als schwarze Buchstaben auf Papier enthält. Wer es erträgt, dass ein sich einigermaßen ernst nehmender Horrorthriller komisch und trotzdem gruselig sein kann, der ist hier genau richtig. Moderate IKEA-Fans werden sich möglicherweise ebenfalls damit wohlfühlen und in Zukunft ihr Billy-Regal mit kritischen Blicken prüfen. Es könnte ja zur tödlichen Falle werden. Seitenzahl: 276 Format: 12,5 x 22,6 cm Verlag: Knaur

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    08. January 2016 um 17:04
  • Beurteile ein Buch nie nach seinem Cover...

    Horrorstör

    DerMichel

    06. December 2015 um 11:36

    Bei Horrorstör gilt das für mich mal in die umgekehrte Richtung.  Das Buch erinnert sofort - auch von den Maßen - an einen IKEA-Katalog. IKEA ist auch eines der Konkurrenzunternehmen von ORSK, einem amerikanischen Bau-Dir-die-Möbel-selbst-zusammen-haus irgendwo in der Pampa, in welchem die junge Amy mit recht wenig Engagement ihr Geld verdient. Weil in der Möbelausstellung seltsame Dinge vor sich gehen, werden Amy und die fleißige Mitarbeiterin Ruth von deren Chef Basil zu einer Nachschicht überredet, um eventuelle Eindringlinge, die für die ständigen Verwüstungen und Schmierereien nach Ladenschluss verantwortlich sein könnten, zu stellen. Die etwas durchgeknallte Trinity und ihr Freund Matt, ebenfalls Mitarbeiter von ORSK, vermuten jedoch Geister hinter den seltsamen Vorgängen und verstecken sich nach Ladenschluss in den Räumen und wollen auf Geistersuche gehen. Am Ende schaffen es nicht alle, aus den Fängen des Hauses zu entkommen. Ich habe das Buch im Laden gesehen und es rief mir direkt "Nimm mich mit, ich bin doch so hübsch" zu. Es ist von außen und innen wirklich mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Leider hat mich die Story nicht ganz so überzeugt. Überwiegend ist es eine sehr gelungene Persiflage auf den schwedischen Möbelriesen. Es gibt zwar einige spannende Momente. Ich musste allerdings die meiste Zeit schmunzeln, war wenig gefesselt und das Ende rief gaaanz laut "Fortsetzung folgt". Das hat für mich leider wenig mit "Thriller" zu tun. Das Buch ist nicht schlecht. Wer aber einen spannenden Thriller lesen möchte, sollte sich anderen Büchern zuwenden. Weil es keine halben Sterne gibt, runde ich auch drei Sterne auf.

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  • Horrorthriller in ungewöhnlicher Aufmachung

    Horrorstör

    Warin

    28. November 2015 um 17:52

    Ein Buch in Form und Aussehen eines IKEA Kataloges, das wirkt schon sehr Aufmerksamkeit heischend. Wer IKEA Märkte allerdings schon immer für einen Ort des Grauens hielt, könnte in Horrorstör Bestätigung finden... Amy verdient sich mit wenig Motivation ihren kargen Unterhalt in der Orsk Filiale Cuyahoga County, Ohio. Von ihrem Chef Basil genervt, hat sie die Rückversetzung in ihre alte Filiale beantragt. Nur die Angst um ihren Arbeitsplatz und die Aussicht auf einen Extrascheck für ihre Mietschulden veranlasst sie, sich mit Basil und einer Kollegin nachts im Möbelmarkt auf die Lauer zu legen, um rauszubekommen, was es mit den Verunreinigungen und den merkwürdigen technischen Störungen auf sich hat. Dabei geraten die drei unerwartet in Lebensgefahr, denn das Grundstück, auf dem der Markt errichtet wurde, birgt ein dunkles Geheimnis. Sozusagen Nachts im Museum im Möbelmarkt. Nur brutaler und mit Zombies. Wer angesichts der Aufmachung mit feiner Ironie oder ordentlichen Humor rechnet, wird enttäuscht sein. Außer dem einleitenden Absatz ist Horrostör ein klassischer Mystery-/Horror Thriller à la Akte X. Daran kann auch die verbale und zeichnerische Verballhornung von IKEA-Produkten nichts ändern. Eher schon wird der Leser mit Blut und Gewalt bedient. Nicht schlecht, aber auch nicht begeisternd. Wer das Zombiegenre mag und ein Buch mit witzigen Cover (und ungewöhnlichen Format) im Regal haben möchte, der kann auf seine Kosten kommen, ansonsten bin ich der Meinung, dass das Äußere hier mehr verspricht, als der Inhalt hält. Fazit: Durchschnittlich, drei Sterne

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  • Als Horrorthriller eher enttäuschend, dafür unterhaltsam und witzig

    Horrorstör

    Immchen

    21. November 2015 um 14:15

    Mein Eindruck: Was geht da vor sich in der ORSK – Filiale in Cuyahoga, Cleveland? Für Mitarbeiterin Amy und ihre Kollegen ist es ebenso ein Rätsel wie für Basil, den neuen stellvertretenden Filialleiter des Möbelhauses, das den Leser doch stark an einen hierzulande hinreichend bekannten, schwedischen Anbieter erinnert. Aber beinahe jeden Morgen finden sie den Laden und die Möbelausstellung in einem schlimmen Zustand vor: nicht nur zerstörte Einrichtung, nein auch noch mit Fäkalien beschmierte Polstermöbel – wer tut so etwas? Aufgrund ohnehin schlechter Umsatzzahlen der Filiale gerät Basil unter Druck und muss sich schleunigst etwas einfallen lassen. Einen Tag bevor seine ORSK- Filiale durch ein Team aus dem Mutterkonzern begutachtet werden soll, lassen ihn die ungewöhnlichen Vorkommnisse zu einer ebenso ungewöhnlichen Maßnahme greifen. Er wählt zwei Mitarbeiterinnen aus, die spontan mit ihm eine Nachtschicht einlegen sollen, um zu ergründen was nach Feierabend dort passiert. Die Kolleginnen Amy und Ruth-Anne könnten unterschiedlicher nicht sein: Amy, eine junge Frau, die ständig in Geldnöten steckt und den Job bei Orsk mit mäßiger Hingabe macht und Ruth-Anne, eine Frau in den mittleren Jahren, die als langjährige ORSK – Mitarbeiterin für alle so etwas wie die gute Seele des Ladens ist, während ihr Privatleben eher einsam ist. Als sie von Basil den Auftrag bekommen, mit ihm gemeinsam eine Nachtschicht einzulegen, willigen jedoch beide ein. Schon zu Beginn der Nacht stellen sie fest, dass außer ihnen noch zwei weitere Kollegen im ORSK – Laden sind: Matt und Trinity sind angerückt in der Hoffnung, in dieser Nacht einen Geist anzutreffen. Sollte es ihnen gelingen, diesen Geist zu filmen, lockt der große Durchbruch im Fernsehen. Basil ist zwar alles andere als begeistert, als er davon erfährt, übernimmt aber weiterhin die Verantwortung für den gemeinsamen Einsatz. Als der Obdachlose Carl von dem Team in der Möbelausstellung gestellt werden kann und zugibt, dass er sich schon öfter dort auf der Suche nach einem Unterschlupf für die Nacht hereingemogelt hat, scheint die Ursache gefunden zu sein. Alle sind einigermaßen begeistert, aber Matt und Trinity reicht es natürlich nicht: um doch noch den gewünschten Erfolg mit dem Geist zu erzielen, schlagen sie vor, hinter Basils Rücken eine Seance abzuhalten. Und prompt geschehen lauter merkwürdige Dinge und der eigentliche Horror dieser nicht enden wollenden Nacht beginnt. Wir erfahren, dass an der Stelle der ORSK – Filiale in früheren Zeiten ein Gefängnis stand und plötzlich ist zwischen den so vertrauten Möbeln mit den unaussprechlichen Namen nichts mehr, wie es war. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und besonders Amy wächst dabei über sich hinaus. Wird sie Basil und die Kollegen retten können? Mein Fazit: Wer „Horrorstör“ zum ersten Mal in die Hände nimmt, wird nicht schlecht staunen: Format und Layout des Buches sehen dem Katalog eines schwedischen Möbelhauses wirklich dermaßen zum Verwechseln ähnlich, dass es hoffentlich nicht versehentlich im Altpapier landet wie möglicherweise sein Doppelgänger. Denn beim genaueren Hinsehen kann man bereits Details entdecken, die das fröhlich – bunte Möbelidyll empfindlich stören. Dreht man den Katalog um, wecken weitere gruselige Dinge spätestens an dieser Stelle die Neugier auf den Roman von Grady Hendrix. Der Thriller Horrorstör kommt ungewöhnlich witzig daher und nimmt so manches Vorurteil über (schwedische) Möbelhäuser, Corporate Identities, betriebswirtschaftliche Stilblüten und Geisterjäger auf die Schippe. Die eigentliche Horrorgeschichte lässt zwar nicht lange auf sich warten. Stellen Sie sich vor, sie verlaufen sich nachts allein auf dem Pfad durch eine verlassene Möbelausstellung, umgeben von Möbeln mit unaussprechlichen Namen! Auch wenn diese Vorstellung für den einen oder anderen – in welcher Hinsicht auch immer (*zwinker*) - schon gruselig erscheinen mag, in der Story springt leider kein Funke über. Die Horrorszenen können nicht richtig überzeugen und die Geschichte ist zeitweise etwas langatmig. Trotzdem gefällt mir die Idee zu Aufmachung und Gestaltung von Horrorstör wirklich gut und das Buch schafft es dafür, humorvoll zu unterhalten. In seine Persiflage auf die moderne Arbeitswelt in einem Einrichtungshaus hat Hendrix sogar ein bißchen Gesellschaftskritik gepaart mit witzigen Denkanstößen eingebaut. Wer jedoch einen ernstgemeinten Thriller oder gruseligen Horrorschocker sucht oder erwartet, wird sicher eher enttäuscht.

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  • Horrorstör

    Horrorstör

    Amerdale

    05. November 2015 um 23:36

    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2015/09/23/gelesen-grady-hendrix-horrorstoer/

  • Horror mit Augenzwinkern

    Horrorstör

    bieberbruda

    04. November 2015 um 09:30

    Wie cool ist das denn? Ein Horrorroman in einem Möbelhaus im stilechten Look: Das Buch sieht tatsächlich aus wie ein Möbelkatalog und hat sogar entspreche Wegweiser, Bestellformulare etc. Die Story: Im riesigen Möbel-Komplex ORSK in Cleveland geht es nicht mir rechten Dingen zu: Jeden Morgen finden die Angestellten Schmierereien, beschädigte Ausstellungsstücke und auch die elektrischen Geräte spielen verrückt. Und dann sieht die Verkäuferin Amy eines morgens sogar einen Mann, der sich aber sofort vor ihr versteckt. Ihr Chef Basil verdonnert sie und ihre Kollegin Ruth Anne zu einer Nachtschicht, um die Randalierer zu stellen. Doch diese Nacht im verlassenen Möbelhaus entpuppt sich als wahrer Horrortrip... Meine Meinung: Die gesamte Aufmachung und auch das Layout ist ein satirischer Keulenschlag gegen IKEA, denn der Aufbau des Katalogs, des Marktes, die Namen der Produkte und sogar die Uniforme der Mitarbeiter sind praktisch identisch mit denen des Möbelgiganten. Doch was satirisch startet entpuppt sich immer weiter als Horrortrip: Schnell ändert sich die Stimmung des Buches und auch die Möbelstücke des Katalogs gehen eher in Richtung Folterkammer. Das Konzept des Buches ist also sehr stimmig und auch der Inhalt hat mich überzeugt! Ein riesiges Möbelhaus bei Nacht bietet an sich schon viel Potential für Horrorgeschichten, aber der Autor bedient sich zusätzlich an anderen paranormalen Gruselelementen und bietet sogar einem echten Bösewichten (hier will ich aber nicht zu viel verraten). Das Ganze ist natürlich ziemlich überzeugen und voller Klischees - aber bei dieser Aufmachung erwartet auch keiner einen bierernsten Roman. Fazit: Ein außergewöhnlicher, satirischer Horrorroman in stilechter Aufmachung eines Möbelkatalogs. Ich bin total begeistert und vergebe 5 Sterne!

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  • Außenn hui, innen...

    Horrorstör

    ForeverAngel

    13. October 2015 um 21:03

    Wie ein Ikea-Katalog kommt er daher, Horrorstör, die Horror-Ikea-Satire im originellen Outfit. Ein knalliges Cover, das zu einem schwedischen Möbelunternehmen passt, ein ungewöhnliches Romanformat. Erst auf dem zweiten Blick sieht man die so gar nicht idyllischen Fotos, die auf dem Coverbild an der Wand hängen. Die Rückseite ist noch viel deutlicher, blutige Hände greifen durch Gitterstäbe, die ebenfalls wie Bilder an der Wand hängen. Das Cover zeigt einen Prospekt von Orsk, dem Möbelhaus, in dem Horrorstör spielt. Protagonistin ist Amy, eine Verkäuferin bei Orsk in Cleveland, die immer pleite ist, sich ständig Geld leihen muss, die ihren Chef nicht ausstehen kann, der es an Motivation mangelt und die ihre Versetzung angefordert hat. Bevor es jedoch dazu kommen kann, spannt ihr Chef Basil sie und ihre besonnene und hilfsbereite Kollegin Ruth Anne für eine nächtliche Patrouille ein: die Toilette war beschmiert und zerkratzt, morgens entdeckten Mitarbeiten Kot auf einem ausgestellten Sofa. Basil will herausfinden, welcher Schmutzfink nachts sein Unwesen in dem Möbelhaus treibt. Er denkt an einen Einbrecher und glaubt, ihn in Form des Obdachlosen Carl gefunden zu haben. Trinity und Matt, die sich heimlich nachts in Möbelhaus geschlichen haben, denken dabei an etwas ganz anderes: sie glauben, es ist ein Geist aus den Zeiten, als auf dem Grundstück noch ein Gefängnis stand, und wollen die nächtlichen Spukaktivitäten aufnehmen, um damit berühmt zu werden. Doch nach einer Séance läuft plötzlich alles aus dem Ruder und in Orsk öffnen sich Türen, die es nicht geben dürfte. Türen, die in das dunkle Herz des Geschäfts führen. Türen, hinter denen das Böse lauert. Horrorstör hat Potenzial. Eine Möbelhauskette, riesig, verwinkelt, in denen nachts Seltsames vor sich geht, das sich zunächst rational zu erklären scheint. Eine Adresse, die die Polizei nicht kennt. Ein Obdachloser. Eine Frau, die an Geister glaubt und einen zu filmen erhofft. Ein Stromausfall. In einem Möbelhaus gibt es jede Menge Möglichkeiten, schaurige Spannung aufzubauen. Und ich liebe Spukhausgeschichten. Was Grady Hendrix allerdings daraus gemacht hat... Ja, ich weiß, dass es eine Satire sein soll, aber lachen konnte ich über sie nicht, nicht mal schmunzeln. Natürlich wird hier ein ganz spezielles schwedisches Möbelhaus veralbert, der Name fällt sogar mehr als einmal, damit es auch jeder versteht. Und nicht nur die Möbel selbst und dass immer etwas fehlt oder die Möbel schnell kaputt gehen und man spezielles Werkzeug braucht, sondern auch die "Lebensweisheiten" des Möbelhauses werden hier veralbert. Alles gute Ideen und scheinbar hat Hendrix auch gut recherchiert und einige Internafakten mit eingebaut, die vor allem den Alltag der Mitarbeiter betreffen. Für mich ist es aber einfach ein Roman, der versucht, durch eklige Absurditäten zu schocken. Ich fand ihn nicht gruselig. Ich fand ihn nicht spannend. Ich konnte Amys Entwicklung nicht nachvollziehen. Ich fand ihn nur eklig und überzogen und meistens eher langweilig. Die Geister - oder die Büßer - sind so überdreht dargestellt, dass sie eher lächerlich erscheinen (aber nicht witzig). Einfach nur unglaubwürdig. Dazu kommt der in meinen Augen sehr schlechte Schreibstil. Sprachliche Klischees, wiederholte und seltsam klingende Ausdrücke (ständig knallt etwas irgendwo drauf oder gegen oder hinein), unpassende Verniedlichungen (beispielsweise sagt jeder zu den Fäkalien auf dem Sofa "Kacka"). Der Geruch, den die übernatürlichen Erscheine verursachen, wird gefühlt auf jeder Seite beschrieben. Irgendwann dachte ich nur noch "Ist ja guuuut, ich habe verstanden, dass es da stinkt!" und noch ein paar Kapitel später habe ich bei der x-ten Wiederholung nur noch mit den Augen gerollt. Vielleicht ist der schlechte Schreibstil Absicht, der es in meinen Augen nicht schafft, eine passende Gruselatmosphäre aufzubauen. Aber ich hätte lieber eine Horror-Möbelhaus-Satire gelesen, die gut geschrieben ist. Stattdessen ist es ein platter, ekliger, klischeebehafteter, überzogener Splatter. Die Idee ist der Wahnsinn. Die Katalogaufmachung. Die grünblaue Schrift. Die Kapitel, die nach Möbeln benannt sind und wie sich diese von normaler Beschreibung zu Büßer-Verwendungs-Beschreibung verändern. Die Coupons, die Regeln, der Ausfüllbogen für Mitarbeiter, die Bewertungsbögen. Es gibt viele zusätzliche Details, die ein tolles Konzept bilden. Aber der Roman selbst ist leider furchtbar schlecht.   (c) Books and Biscuit

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