Graeme Simsion Das Rosie-Projekt

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Inhaltsangabe zu „Das Rosie-Projekt“ von Graeme Simsion

Gestatten? Don Tillman sucht die Frau fürs Leben. Don Tillman ist hochintelligent, sportlich, erfolgreich – und er will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist. Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik. Robert Stadlober ist genau die richtige Stimme für Don Tillmann: hoch intelligent und leicht skurril, bei aller Exaktheit voller Wärme und insgesamt unwiderstehlich!

Berührende Geschichte - dauert aber ein wenig

— leniks
leniks

Amüsant, aber letztendlich nur, weil man sich über (Shel)Don (Cooper) und seine soziale Inkompetenz lustig machen kann.

— R_Marie
R_Marie

In einem Rutsch, ohne Pause durchgehört. Das CD Wechseln war schon fast eine Qual. Einfach unbeschreiblich schön. Eine Empfehlung für JEDEN!

— myAvalon
myAvalon

Eine „besondere“ Liebesgeschichte.

— kvel
kvel

Hat mich unglaublich unterhalten! Eine Geschichte voller Witz, skurrilen Situationen und liebenswerten Charakteren.

— missNaseweis
missNaseweis

Ein Held der ganz anderen Art. Witzig, manchmal tragisch, aber auf jeden Fall berührend.

— MirjamMuentefering
MirjamMuentefering

Die wahrscheinlich unromantischste Liebesgeschichte der Welt großartig gelesen. Unbedingt anhören.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein genialer Erzählstil, ein spannender Plot, eine markante Erzählstimme. Was will man mehr bei guter Hörbuchunterhaltung? 5+ Sterne

— Cara_Elea
Cara_Elea

Ein großes humorvolles Projekt, das Chaos mit sich bringt.

— Willia
Willia

ich war zunächst sehr skeptisch, aber es hat mich total begeistert und ich habe viel gelacht

— BubuBubu
BubuBubu

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  • Das Rosie-Projekt

    Das Rosie-Projekt
    leniks

    leniks

    18. June 2017 um 11:15

    Diese Geschichte hatte ich zunächst als Buch, als ich dann aber die Möglichkeit hatte das Hörbuch zu hören, habe ich diese Variante gewählt. Don Tillman ein Professor mit Eigenheiten, sucht für sich eine Frau fürs Leben, das alles will aber nicht fruchten, trotz Fragebogen für die in Frage kommenden Frauen. Von einer Bekannten wird ihm Rosie geschickt, aber diese wendet sich mit einem anderen Problem an ihn, und will an sonsten nichts von Don wissen. Und schon ist man in der Geschichte drinnen. Ich selber habe mindesten die Hälfte des Hörbuches benötigt um mich in der Geschichte wohlzufühlen. Der Erzähler Robert Stadlober bringt die einzelnen Charaktere gut rüber.  Insgesamt dauert die MP3-CD über fünf Stunden und das Hörbuch bekommt von mir drei Sterne.

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  • Wie lustig, ein Autist!

    Das Rosie-Projekt
    R_Marie

    R_Marie

    27. February 2017 um 17:45

    „Das Rosie-Projekt“ ist nicht umsonst so beliebt, es ist wirklich lustig. Aber worüber man da lacht, finde ich nicht so gut. Don Tillman, im Grunde Sheldon Cooper der Genetik, sucht mit Ende dreißig immer noch nach der Frau fürs Leben. Er beschließt, sämtliche Bewerberinnen mit einem eigens konzipierten Fragebogen auf ihre Tauglichkeit zu untersuchen. Sein Freund Gene (auch GENEtiker), ist ein Frauenheld, obwohl er verheiratet ist, und schickt Don Rosie vorbei, die bei seinen Kriterien gleich mehrmals durchfällt. Doch sie sucht nach ihrem biologischen Vater und als Genetiker will Don ihr dabei helfen, wobei die beiden sehr viel Zeit zusammen verbringen. Natürlich rein freundschaftlich, ganz klar. Wie es weitergeht, ist keine große Überraschung mehr. Die Handlungsorte sind vielfältig: mal im Restaurant, bei einem Ehemaligentreffen, auf dem Balkon, in einer großen Stadt, beim Ball … und stets sorgt Dons seltsames Verhalten dafür, dass man amüsiert ist. Das ist mein großer Kritikpunkt: die ganze Komik des Buches entsteht durch ihn und zwar nur durch ihn. Er nimmt alles wörtlich und kann sich nicht in andere hineinversetzen, wobei die Situationen so überzogen sind, dass sie in der Realität nicht stattfinden könnten. Zum Beispiel kämpft er mit einem Portier, nachdem er in funktionaler Sportkleidung in ein Nobelrestaurant gehen wollte. Es dreht sich nicht ALLES um die Liebe, wir können auch über seine penible Ordnung lachen oder ihn wegen eingebauter trauriger Hintergrundgeschichten bedauern. Der Schreibstil in der Ich-Perspektive passt hervorragend zu Dons gefühlsarmer Art.  Im Laufe des Buches ändert er sich natürlich ein wenig … durch Rosie. Und das war´s dann, eine gewöhnliche romantische Komödie, die sich eben über jemanden lustig macht, der durch das Asperger-Syndrom sozial sehr inkompetent ist. Leider ist das wirklich unterhaltsam, eine nette Lektüre für zwischendurch gibt dieses Buch also auf jeden Fall ab!

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  • Eine „besondere“ Liebesgeschichte.

    Das Rosie-Projekt
    kvel

    kvel

    11. August 2016 um 00:18

    Inhalt:Don ist ein junger Mann mit Asperger-Syndrom. Logisches Denken liegt ihm und brachte ihm beruflich zum Professor der Genetik. Da er sich jedoch seiner zwischenmenschlichen Schwächen bewusst ist, er aber dennoch gerne eine Frau für's Leben finden möchte, entschließt er sich das Ehefrau-Projekt ins Leben zu rufen. Meine Meinung: Ja, klar, man weiß, wie es ausgeht – ist ja schließlich eine Lovestory. Aber ich empfand den Lesestoff als sehr spannend, da man als Leser / Hörer ständig mit dem Protagonisten denkt und hofft. Sehr gut fand ich, die Beschreibung und Eindrücke der Welt, Personen und Situationen aus Don's Sicht, mit seinem speziellen Asperger-Blick, -Gefühl und Innenleben. Diesen „trockenen“ Sprachstil des Autors finde ich absolut authentisch für den Autisten Don.Diese Ausdrucksweise wurde vom Sprecher absolut überzeugend umgesetzt! Super großes Kompliment an Beide: Autor und Sprecher! Fazit: War für mich beste Unterhaltung.

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  • Die wahre Liebe lässt sich nicht kalkulieren!

    Das Rosie-Projekt
    missNaseweis

    missNaseweis

    03. August 2016 um 22:06

    Inhalt: Don hat die Nase voll von katastrophalen Dates und ruft das Ehefrau-Projekt ins Leben, um endlich die Richtige zu finden. Mit Hilfe eines Fragebogens will er potenzielle Partnerinnen ausfindig machen und trifft dabei zufällig auf Rosie, die so gar nicht seinen Vorstellungen entspricht und seine Welt gehörig auf den Kopf stellt. Ich wusste eine ganze Weile nicht, ob ich mir Das Rosie-Projekt als Taschen- oder Hörbuch holen sollte. Die liebe Liese von fruehlingsmaerchen riet mir schließlich zum Hörbuch und an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön, denn das war rückblickend eine super Entscheidung! Innerhalb von knapp 1 1/2 Wochen hatte ich die ungekürzte Fassung durchgehört und war ganz schön traurig, als es vorbei war. Die Geschichte um Don ist einfach unheimlich süß. Der Genetiker, der einen streckenweise sehr stark an Sheldon Cooper aus The Big Bang Theory erinnert, lebt nach einem strengen Zeitplan, analysiert und rechnet alles kaputt, anstatt nach seinem Gefühl zu gehen und stellt sich bei der Kommunikation mit seinen Mitmenschen teilweise etwas ungeschickt an. Es kam nicht selten vor, dass ich während des Hörens ein „Hmmm“ oder „Och nee!“ ausstieß, weil ich nicht fassen konnte, was Don da manchmal für Sachen von sich gab – völlig unpassend und der Situation absolut nicht angemessen. Trotzdem schließt man den 39-Jährigen schnell ins Herz und spürt auch, wie er sich im Laufe der Geschichte zu verändern beginnt, was wirklich schön mit anzusehen/-hören ist. Schuld an diversen Veränderungen ist vor allem Rosie. Obwohl sie als Raucherin und mit ihrem Hang zur Unpünktlichkeit sowie zum Fluchen überhaupt nicht Dons Typ ist, beginnen die beiden viel Zeit miteinander zu verbringen. Im Zentrum ihrer Treffen steht aber nicht das Ehefrau-Projekt. Rosie sucht ihren leiblichen Vater und hat bereits einige potenzielle Männer im Auge, die sie mit Dons Hilfe als Genetiker testen möchte. Die beiden versticken sich während ihrer Suche in die verrücktesten Situationen, aus denen sie sich immer mit Köpfchen und einer großen Portion Improvisation herausmanövrieren müssen. Prügeleien und Barkeeper Kurse, stundenlange Autofahrten und Tarnungsversuche, selbst vor dem Gesetzesbruch wird nicht halt gemacht. Doch nicht nur das Verhältnis zwischen Don und Rosie ist spannend, es werden auch noch andere zwischenmenschliche Beziehungen thematisiert, über die man vor allem viel durch Dons Beobachtungen erfährt. Da wären beispielsweise Dons bester Freund Gene und seine Frau, die eine offene Ehe führen, Rosie und ihr Stiefvater, deren Verhältnis seit vielen Jahren sehr angespannt ist und Dons Chefin, die nie gut auf den Genetiker zu sprechen ist. Ja, gibt einige Konflikte, die durch Mangel an Kommunikation entstehen und eventuell schon im Voraus hätten geklärt werden können. Wie das eben oft so ist.  Klar handelt es sich beim Rosie-Projekt um eine Geschichte, die jetzt nicht unbedingt mit Spannung und unerwarteten Wendungen vollgestopft ist, obwohl es durchaus die ein oder andere Überraschung gibt, oder eine groß komplexe Handlung aufweist. Doch das Hörbuch bringt einen zum Lachen, bietet für einige Stunden eine tolle Unterhaltung und konnte mich einfach packen. Für umfassende Fantasywelten oder eine ausufernde Handlung fehlt mir auch einfach die Konzentration, um ganz genau alles mitzubekommen. Nach so etwas suche ich bei Hörbüchern nicht, die mir den Weg zur Arbeit und wieder nach Hause versüßen sollen. Solche Geschichten lese ich einfach lieber. Den zweiten Teil, Der Rosie-Effekt, hätte ich mir auch sehr gerne als Hörbuch geholt, doch als ich in die Hörprobe reinhörte, musste ich den Gedanken leider ganz schnell verwerfen, denn Oliver Kube als Vorleser sagt mir nicht ganz so zu. Das Taschenbuch aber steht bereits auf meiner Wunschliste.

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  • Das Rosie-Projekt

    Das Rosie-Projekt
    nonamed_girl

    nonamed_girl

    13. March 2016 um 18:00

    Don Tillmann ist Professor für Genetik und er will heiraten. Nein, er muss heiraten., denn es ist jetzt an der Zeit. Zwischenmenschliche Beziehungen erscheinen ihm aber eher unlogisch und die Suche nach der passenden Frau empfindet Don zeitraubend. Kurzerhand entwickelt er für sein Ehefrau-Projekt einen Fragebogen, um möglichst zeitsparend ungeeignete Kandidatinnen ausschließen zu können - nämlich beispielsweise solche, die rauchen, übermäßig Alkohol konsumieren und keine Fleisch essen. Und dann lernt er Rosie kennen: Barkeeperin, unpünktlich, Raucherin und auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater. Sie benötigt Dons Kenntnisse als Genetiker. Gemeinsam arbeiten die beiden am Vater-Projekt und ohne wirklich zu begreifen, was passiert, macht Don eine ganz andere Entdeckung: Gefühle haben eine ganz eigene Logik.Graeme Simsion hat mit "Das Rosie-Projekt" einen außergewöhlichen (Liebes-)Romangeschrieben, in deren Mitte mit Don Tillmann eine unheimlich sympathische, wenngleich schräge Hauptfigur steht. Die Ich-Perspektive holt den Leser (Hörer) ab und Dons Gedankengänge sind witzig und erstaunlich zugleich.Robert Stadlober scheint wie geschaffen, Don Tillmann eine Stimme zu verleihen. Vom ersten Satz an hatte ich eine genaue Vorstellung im Kopf und wurde durch das ganze Buch an die Geschichte gebunden. Alles in allem ein wundervoller, witziger Roman, für den ich eine klare (Hör-)Empfehlung aussprechen kann.

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  • Das Rosie-Projekt

    Das Rosie-Projekt
    vormi

    vormi

    Dies ist ein ganz besonderes Buch und wirklich mal "ganz was Anderes". Und ich hätte es fast nie gelesen bzw gehört, da mich Bücher immer abschrecken, wenn alle darüber reden und besonders, wenn alle davon begeistert sind. Auch Harry Potter wäre auf diese Art und Weise fast an mir vorbeigerauscht... Worum geht es? Don Tilman ist etwas anders als andere Menschen, er erinnert stark an "Rainman" aus dem gleichnamigen Film. Wahrscheinlich aber leidet Don eher an dem Asperger-Syndrom, einer leicht "abgeschwächten" Form des Authismus, wenn man etwas so Ernstes  so flappsig ausdrücken kann. Jedenfalls ist Don eben anders, auf eine ganz niedliche und paddelige Art. Sein Tagesablauf ist komplett durchstrukturiert, für das Duschen braucht er genau 3 Minuten und 12 Sekunden, außer wenn er auch Haare wäscht, dann sind es 4 Minuten 16 Sekunden. Don weiß, daß er mit anderen Menschen nicht gut umgehen kann, bzw sie mit ihm. Also hat er gelernt, Gesichtsausdrücke zu deuten. Noch schlimmer ist es mit Gefühlen, ein ganz heikles Thema. Er weiß sehr wohl um seine Unzulänglichkeiten und hat viele Tricks im Laufe seines 40jährigen Lebens gelernt, um mit anderen zu interagieren. Immerhin ist er Genetikprofessor in Melbourne, total inteligent, aber viele Freunde hat er nicht. Denn das zwischenmenschliche ist und bleibt heikel. Das Buch ist so einfühlsam geschrieben, trotz des ernsten Themas erfrischend. Trotzdem sehr humorvoll, ein gutes Zeichen, daß man mit Anderssein, Krankheit oder Behinderung auch so umgehen kann. Nicht immer nur dramatisch. Es hat echt Spaß gemacht und ich habe es innerhalb von nur 2 Tagen gehört. Großartig vorgelesen von Robert Stadlober. Und nun muß ich mich den vielen begeisterten Lesern vor mir anschließen, in dem ich ihm überzeugte 5 Sterne gebe. Und ich kann es nur weiterempfehlen, ein echter Genuß.

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  • Das Rosie Projekt / Graeme simsion

    Das Rosie-Projekt
    Lenny

    Lenny

    20. January 2016 um 20:01

    Eine Empfehlung meiner Freundin, lieben Dank für den guten Tipp, denn diese Geschichte ist eine runde tolle Geschichte. Oft musste ich über unsere Hauptperson Don Tillmann schmunzeln.....einfach klasse! Kann ich nur weiterempfehlen! Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist. Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.

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  • Interessante Thematik, toller Sprecher - hat mir sehr gut gefallen

    Das Rosie-Projekt
    Aer1th

    Aer1th

    01. November 2015 um 19:14

    Worum geht’s? Don Tillman ist eine Klasse für sich. Er ist hochintelligent, sportlich und als Professor erfolgreich. Allerdings sind zwischenmenschliche Beziehungen für ihn ein Buch mit sieben Siegeln. Er findet Beziehungen höchst irrational und irritierend, möchte aber heiraten – eine, für ihn, logische Entscheidung. Doch wie soll er eine Frau finden, wenn die meisten Frauen sowieso nicht passen werden und das Daten eben dieser Frauen höchst ineffizient ist und sich das mit seinem strikten Zeitplan schlecht vereinbaren lässt. Also was tun? Um seinen Zeitplan nicht zu gefährden, entwickelt Don einen Fragebogen, mit dem er die perfekte Frau finden möchte. Eine Frau, die nicht raucht, nicht trinkt, pünktlich ist und am besten alles isst. Mit einer Frau, die seine Kriterien nicht erfüllt, muss er auch nicht seine kostbare Zeit bei einem persönlichen Treffen verschwenden – denkt er. Doch als eines Tages Rosie in sein Leben tritt, weiß Don nicht recht wie ihm geschieht. Rosie gehört so gar nicht in die Kategorie “perfekte Ehefrau”; sie trinkt, raucht, ist sehr unpünktlich und arbeitet als Barkeeperin. Und trotzdem fasziniert Rosie Don. Mit Rosie an seiner Seite lernt er, dass Gefühle ihre eigene Logik haben. Meine Meinung zum Hörbuch Ich höre ja nicht so gerne Hörbücher, sondern bevorzuge das geschriebene Wort, da ich mich viel besser auf den Inhalt konzentrieren kann, wenn ich etwas sehe und nicht nur höre. Da mein Arbeitsweg durch den Umzug nun aber länger geworden ist und ich sie produktiv nutzen wollte, dachte ich mir, ich könnte es ja mal wieder mit einem Hörbuch versuchen. Nachdem mir “Schau mir in die Augen, Audrey” so gut gefallen hat, wobei die Sprecherin stark dafür gesorgt hat, dass es mir so viel Spaß gemacht hat, dachte ich mir, ein weiterer Versuch im Hörbuchbereich kann nicht schaden. “Das Rosie-Projekt” stand auf meiner “Möchte ich irgendwann mal lesen, aber keine Ahnung wann”-Liste, daher war es das perfekte Beutegut in der Bücherei. Ich hab’s gesehen und sofort mitgenommen. Robert Stadlober liest wirklich toll und ich hatte von Anfang an keinerlei Schwierigkeiten dem Inhalt des Buches zu folgen. Don Tillmans sehr spezielle Art zu reden, hat er sehr gut hinbekommen, so dass gleich ein authentisches Gefühl beim Hören entstanden ist. Die einzelnen Kapitel hatten eine angenehme Länge und ließen sich auch problemlos mittendrin pausieren, ohne dass ich beim Wiedereinstieg Schwierigkeiten hatte, wieder in die Geschichte zu finden. Graeme Simsion ist mit “Das Rosie-Projekt” ein humorvolles, aber auch gefühlvolles Buch gelungen, das einen etwas anderen Blick auf das Thema Asperger wirft. Durch meine Ausbildung und meinen Beruf bin ich wage mit dem Thema in Kontakt gekommen und fand es schon immer äußert spannend. Das Rosie-Projekt lässt uns durch die Augen eines Aspergers blicken, was für die meisten Menschen eine neue Sichtweise der Welt bedeutet. Es ist wunderschön zu erleben, wie aus dem nach strikten Regeln lebenden Don Tilman, ein Mann wird, der langsam akzeptiert, dass man im Leben nicht alles mit reiner Logik erklären kann. Es gibt noch einen zweiten Teil zum Rosie-Projekt, den ich mir auch anhören werde, auch wenn ich finde, dass das Buch problemlos als Einzelband stehen kann. Fazit Mein erneuter Hörbuch-Versuch ist auf ganzer Linie geglückt. “Das Rosie-Projekt” ist ein wirklich schönes und auch witziges Buch, mit einem etwas merkwürdigen, aber sehr sympathischen Protagonisten. Robert Stadlober macht seinen Job als Sprecher wirklich hervorragend, so dass das gesamte Hörbuch für mich ein Genuss war.

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  • Eine Geschichte die zurecht gehypt wird!

    Das Rosie-Projekt
    Lese-wollmaus

    Lese-wollmaus

    29. June 2015 um 14:06

    Der Protagonist ist sooo symphatisch. Man hat das Gefühl ihn richtig kennen zu lernen. Ich hab das Hörbuch regelrecht verschlungen. Sogar mein Mann ist restlos begeistert. Und da wir es so toll fanden, bekommt meine Schwester eine Ausgabe zu ihrem Geburtstag. 

  • Rezension - Das Rosie-Projekt

    Das Rosie-Projekt
    Willia

    Willia

    16. June 2015 um 11:13

    Don ist Naturwissenschaftler, um genau zu sein Genetiker und auf der Suche nach der perfekten Partnerin. Er  lebt ein strukturiertes und geordnetes Leben, ist intelligent und sportlich. Schwierigkeiten bereiten ihm nur soziale Beziehungen und Emotionen. Er entwickelt das Ehefrau-Projekt, um die ideale Frau für sein zukünftiges Leben zu finden. Also eine Frau, die püntklich ist, nicht raucht und wenns geht so ordnungsfanatisch ist wie er. Nur geht wie gewöhnlich das Leben nicht immer nach Plan. Eines Tages steht Rosie vor seiner Tür und Don nimmt sie als Ehefrau-Bewerberin sehr genau unter die Lupe. Das Ehefrau-Projekt nimmt seinen Lauf und es häufen sich auch noch andere Projekte in Dons Leben. Rosie sucht zum Beispiel ihren leiblichen Vater und als Genetiker fühlt Don sich verpflichtet Rosie zu helfen. Es wird das Vater-Projekt gestartet. Und bis Don merkt, dass er wahre Gefühle für Rosie hegt, obwohl sie das komplette Gegenteil seiner idealen Ehefrau ist, muss auch schon das Rosie-Projekt losgehen.  Meine Meinung: Don ist ein schräger Typ, der absolut keine Ahnung hat wie man mit Menschen umgeht und wie die Liebe funktioniert. Bei ihm ist alles von morgens bis abends geplant und gehandelt wird nur nach Logik. Diese Eigenschaften machen ihn unheimlich sympathisch und das Rosie-Projekt sehr humorvoll. Mir hat es wirklich Spaß gemacht wie Don in einige Fettnäpfchen getreten ist und ihm einfach nichts peinlich ist. Wenn man alles aus seiner Perspektive betrachtet, machen seinen Handlungen durchaus Sinn. Nur eins versteht Don wirklich nicht: Gefühle sind absolut nicht logisch zu erklären. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht wie sich die beiden näher kommen und Don auch erkennt, dass die perfekte Frau nach seinen Vorstellungen vielleicht existiert, aber nicht unbedingt mit ihm harmoniert. Das Ende ist erst der Anfang der beiden als Liebespaar und lässt auf eine spannende Fortsetzung hoffen. Für eine locker leichte Lektüre, kann ich das Buch jedem empfehlen, der gerade etwas zum Aufheitern braucht. Und jeder der "The Big Bang Theorie" kennt und mag, wird seinen Spaß damit haben.

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  • Der zweite Sheldon Cooper..

    Das Rosie-Projekt
    marycx

    marycx

    01. June 2015 um 23:03

    Der Genetiker Don ist Ende Dreißig und auf der Suche nach einer festen Partnerin, die er mit seinem "Ehefrau-Projekt" finden möchte. Er lässt Frauen Fragebögen ausfüllen und wertet diese aus, um systematisch die "Eine" mit dem gewissen Potenzial herauszufiltern.  Dabei trifft er unter gewissen Umständen Rosie, die so gut wie jedem seiner Ansprüche widerspricht und eigentlich so gar nicht zu ihm passt.. Klingt nach einer klischeehaften Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen unter ganz verrückten Umständen dann irgendwie doch verlieben und für immer glücklich zusammen leben, ist es aber nicht !  Denn Don entspricht nicht dem Prototyp vom "normalen Mann" , was dem Hörer gleich auffällt, als dieser zu Beginn eine Vorlesung über das Asperger-Syndrom halten soll, von dem er selbst ganz offensichtlich Züge aufweist. Ihm selbst ist das jedoch nicht bewusst, ganz im Gegenteil empfindet er seine neurotische Tagesplanung für völlig normal - sehr zur Belustigung seines Umfeldes und auch der Zuhörer ! Das Buch ist mit Witz geschrieben, unheimlich echt und unterhaltsam und gerade als Hörbuch total klasse !

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  • Ein Projekt für die Liebe

    Das Rosie-Projekt
    MelliSt13

    MelliSt13

    Don ist ein bekannter und erfolgreicher Gentechniker. Er hat alles erreicht, nur bei den Frauen konnte er bisher nicht landen, er nimmt sich vor zu heiraten und findet seinen eigenen Weg. Don erstellt einen Fragebogen, in denen er Fragen stellt, die dazu führen sollen,daß er DIE Frau findet. Er trifft so einige Frauen, doch sie entsprechen alle nicht dem gewünschten Ideal,doch dann trifft Don auf Rosi und sie ist das genaue Gegenteil von dem,was er sich als Lebensgefährtin vorstellt. Durch ein Projekt,daß Don ins Leben ruft,kommen die beiden sich näher und Don lernt endlich zu leben und Gefühle zu entwickeln... :)   Don ist wirklich ein ulkiger Kauz, der so gar nicht mit Gefühlen umgehen kann, Gesichtsausdrücke deuten kann und und schon gar nicht spontan ist, denn alles in seinem Leben hat er geplant und ist von vornherein festgelegt . ...und Rosi bringt diese "Zufriedenheit" ins Wanken und Don ist überrascht wieviel es im leben noch zu erleben gibt!!! Ein hochintelligentes Lesevergnügen bzw Hörvergnügen.

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    • 2
    _Sahara_

    _Sahara_

    21. March 2015 um 10:26
  • Nett - obwohl es ein Bestseller ist!

    Das Rosie-Projekt
    Domic

    Domic

    15. March 2015 um 09:38

    Ich bin ja immer skeptisch, wenn was ein Bestseller ist - drum bin ich hier auch ziemlich lange darum herum geschlichen. Aber doch - ist nett! Solide Unterhaltung, differenzierte Auseinandersetzung mit Autismus/Asperger sollte frau natürlich nicht erwarten. Aber es ist extrem unterhaltsam und auch sehr gut gelesen. Den zweiten Teil werde ich mir wohl auch anschaffen - auch wenn es da leider einen neuen Vorleser gibt, den ich jetzt auf den ersten Blick nicht ganz so gut finde.

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  • Den Spaß verlängern mit dem Buch nachfolgenden Hörbuch? Geht das?

    Das Rosie-Projekt
    thursdaynext

    thursdaynext

    Letztes Jahr geriet mir das Rosie - Projekt zwischen die gierigen Buchhalterfinger (im Sinne von Bücher halten, um sie zu lesen) und es war ein herrliches Leseerlebnis. Lakonisch erzählt, berührend lebensnah und mit intelligentem Witz. Ein absoluter Gute - Laune - Pageturner. Genetikprof. Donald Tillman wurde der DON. Das fleischgewordene Versprechen dass sich das Gros der Frauen (vermessen hier für andere zu sprechen , daher unterstelle  ich das jetzt einfach mal frech) von ihrem zukünftigen Ehegespons erträumen. Lebenslange Verrückheit und unendlicher Spaß und Lachen ;)   Im trüben elenden Januar dieses Vergnügen zu wiederholen ist fast gänzlich geglückt. Lesung und Stimme von Robert Stadlober sind nicht schlecht, aber eben auch nicht überragend. Eine im konventionellen Sinne etwas maskulinere Stimme mit Timbre und mehr Wandlungsfähigkeit in Höhen und Tiefen hätte das Hörvergnügen noch deutlich steigern können. Genug gemeckert. Es hat auch beim zweiten Mal und schlicht vorgelesen erheblichen Spaß gemacht die gängigen gesellschaftlichen Konventionen und Floskeln von einem Menschen der sie nicht, oder nur bedingt (weil er eben Teil dieser Gesellschaft ist) benötigt, entblösst zu bekommen. Die Wertschätzung anders konfiguriert denkender Menschen ist selten so fröhlich und lebensbejahend herbeibeschrieben worden. Hören!

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    • 3
  • Das Rosie-Projekt

    Das Rosie-Projekt
    Crazy

    Crazy

    30. January 2015 um 08:42

    Das Cover ist gar nicht meins und die Beschreibung hört sich nach einem schnulzigen Liebesroman an. Schnulzig ist es ganz und gar nicht, denn wenn man Don reden hört, kann dieses Gefühl gar nicht aufkommen. Vorab gesagt: Ich liebe das Buch und ich bin traurig, dass es so schnell vorbei war. Ich will mehr! Mehr von Don! Don Tillman ist anders konfiguriert als die anderen Menschen. Er hat sein Leben in logische Abfolgen aufgeteilt, Effizienz und Zeit sparen ist sein Motto. Gefühle? Kennt er nicht. Er nimmt alles logisch auseinander, was einen normalen Menschen ausmacht. Logischerweise möchte Don, er ist mittlerweile 39 Jahre alt, heiraten. Also entwirft er einen Fragebogen für sein Ehefrau-Projekt. Nach einigen Singleveranstaltungen und etlichen ausgeteilten Fragebögen steht Rosie plötzlich im Türrahmen seines Büros. Und damit fängt Dons Leben an Kopf zu stehen. Denn Rosie ist, nun ja, sie ist einfach Rosie. Vom ersten Moment an habe ich das Hörbuch geliebt. Don ist so herrlich verklemmt, dabei immer darauf bedacht, dass er die Konventionen einhält. Er erklärt das Aussehen von Menschen beispielsweise am BMI, woran man ja schon ablesen kann, dass er eigentlich gar nicht weiß, was ihm gefällt und was nicht. Er kann keine Gefühle vom Gesicht ablesen, lernt es aber im Laufe des Buches aber immer mehr. Nicht nur, weil Rosie ihn einfach unter ihre Fittiche nimmt, sondern weil er sich nach und nach auf sie einlässt. Zu köstlich waren die Momente, in denen Don versuchte wie alle anderen Menschen zu sein. Erst analysiert er die Situation, dann zieht er seine Schlussfolgerungen daraus und ob dann das passiert, was er sich wünscht, tja, das müsst ihr selber lesen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es als gelesenes Buch genauso toll finden würde, denn der Sprecher (Robert Stadlober) hat Don einfach brilliant umgesetzt. Genauso könnte Dons Art zu sprechen sein. Etwas emotionslos und wie ein Automat, aber ein Automat mit Seele. Großartig! So manches Mal musste ich laut auflachen - leider auch im Fitnessstudio :-) Ihr seht, ich bin wirklich begeistert von dem Buch, obwohl ich das vorher gar nicht gedacht habe. Es gibt noch einen zweiten Teil, "Der Rosie-Effekt", das ich auf jeden Fall auch hören werde. Hören deshalb, weil ich Robert Stadlober noch mal in der Rolle des Don hören möchte. 

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