Der Mann, der zu träumen wagte

von Graeme Simsion 
3,2 Sterne bei40 Bewertungen
Der Mann, der zu träumen wagte
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Positiv (13):
UlliAnnas avatar

Ich liebe die Bücher von Simsion! Angelina, Adam Sharps früherer Schwarm meldet sich nach langer Zeit wieder bei ihm....

Kritisch (9):
Betsys avatar

Unglaublich langatmig und stellenweise fehlte mir einfach das Verständnis, besonders da es zum Ende hin auch recht obskur wird.

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Inhaltsangabe zu "Der Mann, der zu träumen wagte"

Was wäre, wenn deine große Liebe nach langen Jahren wieder auftaucht?

Darfst du alles riskieren für die Chance aufs Glück?

Keiner schreibt so unnachahmlich über Beziehungen und Gefühle wie ›Das Rosie-Projekt‹-Autor Simsion.

Es war der große Traum. Angelina und Adam lernten sich im sonnigen Melbourne kennen. Sie erlebten, was es bedeutet, die Liebe zu finden – und sie wieder zu verlieren. Beide hatten sie nicht den Mut, sich füreinander zu entscheiden. Wie wäre ihr Leben verlaufen, wenn sie zusammen geblieben wären?

Völlig überraschend meldet sich Angelina jetzt nach über 20 Jahren bei Adam in London. Was will sie? Haben die Songs doch recht, die von der ewigen Liebe erzählen? Sie lädt ihn in ihr Landhaus nach Frankreich ein. Adam und Angelina müssen sich fragen: wieviel Risiko darf man eingehen, wenn Träume auf einmal wahr werden könnten?

Der große Roman übers Begegnen und Auseinanderleben, und eigentlich darüber, ob in der Liebe gestern und heute zusammenpassen.

Vom Autor des Weltbestsellers ›Das Rosie-Projekt‹, Graeme Simsion.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596297443
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:25.04.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.03.2018 bei Argon erschienen.

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    Betsys avatar
    Betsyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Unglaublich langatmig und stellenweise fehlte mir einfach das Verständnis, besonders da es zum Ende hin auch recht obskur wird.
    Sehnsucht nach längst vergangenen Tagen

    Hi, ein simples Wort, geschrieben per Mail von seiner großen Liebe Angelina, bringt den sonst so ruhigen Alltag des IT-Beraters Adam Sharp plötzlich aus dem Gleichgewicht. Obwohl eigentlich recht zufrieden in seiner Beziehung mit Claire, drängt sich nun wieder die Erinnerung an die 22 Jahre zurückliegende Romanze in Melbourne zurück in sein Leben. Damals, im Alter von 26 Jahren, als er für einige Monate aufgrund eines Jobs in Australien traf er in einer Bar eines Abends als er mal wieder auf dem Klavier spielte auf Angelina, die ihn von Anfang an in ihren Bann zog. Ihre Wege trennten sich damals und mittlerweile lebt Adam wieder in England, zusammen mit Claire, während Angelina verheiratet ist. Durch die Mails die sie sich nun schreiben kommt alles wieder hoch und sogleich gibt es erneut eine ganz besondere Verbindung zwischen ihnen. Doch wie weit wird Adam gehen und warum schreibt Angelina gerade jetzt? Gibt es noch eine Chance für beide oder ist es nur eine Sehnsucht nach vergangenen Tagen?

    Während das Erstlingswerk des Autors, "Das Rosie-Projekt", viele Leser mit seiner unterhaltsamen Note und den sympathischen Hauptprotagonisten begeistern konnte, ist dieses Buch von einer ganz anderen Machart. Zum einen, weil es eigentlich die ganze Zeit recht ruhig vor sich hinplätschert und zum anderen, weil die Charaktere einen recht kalt lassen und man von ihnen und ihrem Verhalten im weiteren Verlauf der Geschichte bald die Nase voll hat. Der Funke wollte bei dieser Geschichte einfach nicht überspringen, obwohl es anfänglich durchaus nicht schlecht beginnt.

    Die Geschichte gliedert sich in 2 Teile und wird gänzlich aus Adams Sicht geschildert. Während der 1. Teil der Geschichte trotz des eher trägen Dahinplätscherns und einigen Längen durchaus noch interessant ist, da man erfährt wie Adam damals auf Angelina trifft, wie sein jetziges Leben aussieht und auch warum es einst kein Happy End für beide gab. Dabei ist man natürlich auch gespannt welche Konsequenzen diese E-Mail wohl für Adams Leben mit Claire nachsichziehen wird, denn schon das erste Lebenszeichen von Angelina nach so langer Zeit lässt ihn über die derzeitige Situation nachdenken und bringt Veränderungen mit sich. 
    Der 2. Teil fällt allerdings um einiges anders aus als vielleicht erwartet und ist stellenweise ziemlich bizarr, sodass es einem als Leser wirklich schwer fällt weiterzulesen, weil es so abläuft wie es abläuft. Man kann hier teilweise nur den Kopf schütteln, so verquer wirkt hier vieles und sorgt für Verständnislosigkeit. Das Ende selbst kann dann durchaus überraschen und ist durchaus akzeptabel, aber überzeugt hat es mich nach all den Ereignissen nicht wirklich und letztendlich wirkt alles auch etwas lieblos. Klare Worte fallen hier nur selten, am ehesten noch am Ende, aber ansonsten wird viel um den heißen Brei geredet bzw. um die wirklich wichtigen Themen ein großer Bogen gemacht, was für den Leser scheinbar frustrierender und unbefriedigender ist als für die Figuren selbst, weshalb man am Ende wirklich erleichtert das Buch weglegt.

    Die unspektakuläre Geschichte eines typischen Durchschnittstyps, in Gestalt von Adam, der in jungen Jahren am anderen Ende der Welt auf eine wunderschöne Frau trifft, die gerade als Schauspielerin Karriere macht und eigentlich in einer ganz anderen Liga spielt, wenn da nicht doch etwas wäre, dass sie auf ganz eigentümliche Weise miteinander verbindet und ihre Beziehung von Anfang an prägt, nämlich die Musik. Dieser Aspekt ist eigentlich ganz nett, da die Musik viele Erinnerungen an seinen Vater weckt, sondern sie auch vieles auszudrücken vermag wofür ihm sonst die Worte fehlen und er danach auch beim spielen am Klavier, vor allem bei bestimmten Liedern immer an Angelina denken muss und wie sie ihn mit ihrer Stimme begleitet hat. Leider war mir der Großteil der Lieder unbekannt, was natürlich durchaus ein kleines Manko sein kann und da mich die Geschichte an und für sich nicht wirklich mitreißen konnte, lag mir auch wenig daran mir die Lieder übers Internet anzuhören umso vielleicht die Stimmung nachzuvollziehen. Letztendlich ist sowohl die Beziehung zur Musik als auch die zu Angelina eine sehr komplexe Sache.

    Fazit: Insgesamt eine doch recht schwerfällige Geschichte, die den Leser immer mehr verliert, weil es im weiteren Verlauf einfach zu obskur wird und weder Sympathie, Emotion noch teilweise echtes Verständnis für die Figuren und das Geschehen aufkommt. Fans die sich ein Buch im Stil seines Erstlingswerkes „Das Rosie-Projekt“ erwarten, werden hier mehr als enttäuscht sein, da es einfach gänzlich anders ist und alles andere als eine lockere und unterhaltsame Lektüre für Zwischendurch, was an und für sich ja nichts Schlechtes sein muss, hier aber teilweise den Leser regelrecht wegdämmern lässt und man durchaus auch immer genervter über das Verhalten der Figuren ist. Ein Buch, das sicher die Geister scheidet, je nachdem wie man mit der Handlung und den Figuren klarkommt, mich vermochte leider beides letztendlich nicht wirklich zu begeistern, da es eine gänzlich andere Richtung einschlägt als erwartet und mich im Großen und Ganzen kalt gelassen hat, wer allerdings auf eine etwas andere Liebesgeschichte steht, die den Leser fordert und absolut nichts kitschiges an sich hat, der könnte an dieser Geschichte mit viel musikalischem Einschlag durchaus seine Freude haben.

    Kommentare: 2
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    Buecherfee82s avatar
    Buecherfee82vor 6 Monaten
    Eine Geschichte voller Gefühl

    Inhalt: 
    Eigentlich ist Adam Sharp mit seinem Leben ganz zufrieden. Er ist IT- Berater in London, lebt mit Claire zusammen und gewinnt beim Pub- Quiz alle Musikfragen.
    Doch bei bestimmten Liedern schwelgt er immer wieder in der Vergangenheit von vor über 20 Jahren in Melbourne. Denn dort fand er Angelina, die Liebe seines Lebens und verlor sie auch wieder. Was wäre aus seinem Leben geworden wenn es damals anders verlaufen wäre?
    Wie das Leben so spielt, meldet sie sich überraschend bei ihm und die Vergangenheit ist wieder greifbar. Doch was will sie? Haben die Lieder, die über die ewige Liebe singen, doch Recht?
    Als sie Adam in ein Landhaus nach Frankreich einlädt, muss er sich fragen, wie viel Risiko man eingehen sollte, wenn Träume wahr werden könnten.

    Meine Meinung:
    Das letzte Buch des Autors habe ich nicht gelesen, aber der Klappentext klang sehr vielversprechend und schon auf den ersten beiden Seiten steckte ich im Buch und wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Es passiert mir selten, dass mich Bücher so fesseln und ich wirklich jede freie Minute nutzen mag um sie zu lesen, aber für dieses Buch habe ich keine zwei Tage gebraucht.
    Einen kleinen Minuspunkt gibt es von mir aber, denn ich halte absolut nichts von Seitensprüngen und die kommen hier vor.
    Sehr gut hat mir die Songauswahl gefallen, da ich auch den größten Teil davon kenne.
    Allgemein spielt Musik in diesem Buch eine sehr große Rolle und macht es demnach noch etwas interessanter. Ich hatte beim lesen fast jedes mal die dazugehörige Musik im Ohr und hatte das Gefühl die Szenen teilweise mitzuerleben.
    Zu der Musik kommen auch noch sehr viele Emotionen die damit verbunden sind und die Protagonisten in der Vergangenheit verweilen lassen.
    Adam ist durch sein Wesen das er an den Tag legt sehr sympathisch, und sein Sarkasmus hat mir auch recht gut gefallen.
    Mit Angelina hingegen bin ich nie richtig warm geworden, denn sie ist mir etwas zu viel Prinzessin und der Eindruck hat sich für mich noch verhärtet, als sich die beiden nach über 20 Jahren wiedersehen.
    Obwohl die beiden Charaktere von Claire und Charlie, eher als Nebendarsteller zu betrachten sind, tragen sie einiges zur Geschichte bei und waren mir beide auch recht sympathisch.
    Bedenkt man, was Claire in ihrem Leben alles durchmachen musste, ist sie eine richtig starke Frau und man sollte den Hut vor ihr ziehen, dass sie alles so wegsteckt.
    Charlie lernt man erst recht spät kennen. Er ist Angelinas Mann und ich muss ehrlich sagen, dass er mir sogar sehr sympathisch ist.

    Mein Fazit:
    Eine Geschichte voller Gefühl, mit tollen Protagonisten und einem Soundtrack, der mich in eine andere Zeit versetzt hat.

    www.buecherwesen.de

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    Adina13s avatar
    Adina13vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Der erste Teil des Buches ist fantastisch, der 2. leider weniger. Für Musikliebhaber trotzdem lesenswert :)
    Toller erster Teil, leider nicht so guter 2.

    Der erste Teil des Buches ist fantastische, der 2. leider weniger. 
    So sehr ich Adam und Angelina am Anfang des Buches mochte desto weniger konnte ich ihre nun wirklich sehr schräge Woche in Frankreich nachvollziehen.. Der Bezug zur Musik hat mich weiterlesen lassen! Tolle Playlist am Ende des Buches, Adam hat wirklich sehr guten Geschmack :)
    Das Ende ist nicht so wie ich erwartet habe, und für mich irgendwie nicht ganz durchschaubar gewesen. Die letzten Seiten und das Ende selbst kam mir sehr gehetzt vor, da hätte man gerne die gefühlten 20 Seiten die es im Buch um Wein ging nutzen können.
     Nichtsdestotrotz für Musikliebhaber trotzdem lesenswert :)

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    MsChilis avatar
    MsChilivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: 3,5 Sterne, da mir der zweite Teil nicht so zugesagt hat.
    Lässt leider nach

    In „Der Mann, der zu träumen wagte“ geht es um Adam und seine Jugendliebe Angelina, die sich überraschend nach 20 Jahre wieder meldet.

     

    Adam, der Protagonist, erzählt in der Ich-Form und ist somit der Mittelpunkt dieses Buches. Bis zur Hälfte konnten mich auch der lebendige Schreibstil und die Rückblicke in die ganze Vorgeschichte von Adam und Angelina fesseln. Doch der Klappentext greift zu weit vor und die Zeit in Frankreich mit den Spielchen fand ich etwas geschmacklos. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Seiten aber nur so vorbeigeflogen und es hat mir Spaß gemacht in die Geschichte einzutauchen. Adam und Angelina waren mir in ihrer Jugendzeit auch sympathischer, doch viele Geheimnisse stören die Basis der Beziehung. Die Auflösung am Schluss passt aber zum restlichen Buch und so hat es mir im Großen und Ganzen gefallen.

     

    Lässt sich gut lesen, wenn es auch einige Stellen hat, die mir gar nicht gefallen haben.

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    Nelebookss avatar
    Nelebooksvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch, das mich leider gar nicht begeistern konnte - mir hat die Story nicht zugesagt und ich empfand es als langatmig.
    Ein Buch, das mich leider gar nicht begeistern konnte.

    Inhalt: "Was wäre, wenn deine große Liebe nach langen Jahren wieder auftaucht? Darfst du alles riskieren für einen Traum? Für das ganz große Glück? Adam Sharp gefällt sein Leben: Er lebt mit Claire zusammen, arbeitet als IT-Berater in London und gewinnt beim Pub-Quiz alle Musikfragen. Aber ab und zu überkommt ihn die Erinnerung an Angelina Brown. Vor über 20 Jahren, im sonnigen Melbourne, erlebte er mit ihr, was es bedeutet, wenn man die Liebe findet – und sie verliert. Wie wäre sein Leben verlaufen, wenn er sie damals nicht hätte gehen lassen? Völlig überraschend meldet sich Angelina bei ihm. Was will sie? Haben die Songs doch recht, die von der ewigen Liebe erzählen? Sie lädt ihn in ihr Landhaus nach Frankreich ein. Adam muss sich fragen: wieviel Risiko darf man eingehen, wenn Träume auf einmal wahr werden könnten? Der große Roman über die Mitte des Lebens und das Gefühl, noch jung zu sein, übers Begegnen und Auseinanderleben, und eigentlich darüber, ob in der Liebe gestern und heute zusammenpassen."

    Cover: Das Cover passt zu anderen Büchern des Autors und hat somit einen Widererkennungseffekt. Würde ich den Autor nicht kennen, fände ich das Cover wohl etwas langweilig, doch der Titel klingt sehr interessant.

    Meinung: Der Einstieg in die Geschichte war recht leicht. Teilweise war es da dann schon etwas langatmig. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass es endlich los geht, doch dieses Dahinplätschern zog sich bis zum Ende hin durch. Es war zu keiner Zeit etwas spannender oder interessanter. Ich fand die Geschichte nicht unterhaltend, sondern musste mich auf das Weiterrmachen sehr konzentrieren, da ich einfach weder mit den Charakteren, noch der Handlung warm wurde. Adam, der Protagonist, und Angelina sind mir nicht sympathisch geworden, genauso wie mit Claire und Charly. Ich verstehe von allen recht wenig die Denkweise und die Handlungen. Vielleicht hätte ich es besser verstanden, wenn ich in deren Alter gewesen wäre (nicht am Anfang, sondern später).

    Fazit: Ein Buch, das mich leider gar nicht begeistern konnte - mir hat die Story nicht zugesagt und ich empfand es als langatmig.

    (c) Nelebooks

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    Mary-and-Jocastas avatar
    Mary-and-Jocastavor einem Jahr
    I better don't fall in love with you

    Adam Sharp gefällt sein Leben: Er hat in Claire die perfekte Gefährtin gefunden, arbeitet als IT-Berater in London und gewinnt beim Pub-Quiz alle Musikfragen. Aber ab und zu überkommt ihn die Erinnerung an Angelina Brown. Vor über 20 Jahren, im sonnigen Melbourne, erlebte er mit ihr, was es bedeutet, wenn man die Liebe findet – und sie verliert. Wie wäre sein Leben verlaufen, wenn er sie damals nicht hätte gehen lassen?
    Völlig überraschend meldet sich Angelina bei ihm. Was will sie? Haben die Songs doch recht, die von der ewigen Liebe erzählen? Und wieviel Risiko darf man eingehen, wenn Träume auf einmal wahr werden könnten?

    Nachdem ich seine ersten beiden Bücher, Das Rosie-Projekt und Der Rosie-Effekt sofort ins Herz geschlossen habe, habe ich mich natürlich unheimlich auf den neuen Roman von Graeme Simsion gefreut. Ich war gespannt, ob Der Mann, der zu träumen wagte dieselbe Portion spritzigen Humors enthielt und ob es Simsion ein zweites Mal gelungen ist, so charmante wie eigenwillige Charaktere zu erschaffen. Im Endeffekt war es ganz anders als das, was ich erwartet hatte, aber dennoch ein typischer Simsion-Roman.

    Aber von vorn: Adam Sharp ist eigentlich der völlige Durchschnittstyp – Informatiker mit einer Passion für Musik und einer zugegebenermaßen sehr melancholischen Ader. Mit fast jeder seiner Erinnerungen an seine große Liebe Angelina verbindet er auch einen Song, weshalb sich am Ende des Romans schließlich auch eine ausführliche Playlist befindet, die man sich vor dem Lesen zurechtlegen kann. Ich persönlich bin ja nicht der Typ Mensch, der gern beim Lesen Musik hört, zumal ich viele der Lieder nicht kannte, aber ich könnte mir vorstellen, dass es mit der Playlist noch ein Stück emotionaler wird. Aber auch ohne Playlist wird schnell klar – Musik spielt in diesem Roman eine außergewöhnlich große Rolle, spiegelt sie doch all jede glücklichen und traurigen Momente wieder, die Adam vor Jahrzehnten mit Angelina verbracht hat. Denn diese Momente sind schließlich auch der Grund, Adam zu einer Wende in seinem Leben zu überreden, ihn ins Zweifeln und Wanken zu bringen.

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    engineerwifes avatar
    engineerwifevor einem Jahr
    Leider nur recht durchschnittlich ...

    Naja, das war jetzt nicht schlecht aber auch nicht soooooooooo der Hit. Wie schon x-mal erwähnt, kein Vergleich zum Rosie-Projekt.

    Es gibt eine Redensart, die da lautet: Das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite des Zaunes und genauso scheint Adam zu denken. Obwohl er in keiner schlechten Beziehung lebt, sehnt er sich nochmal nach der großen Liebe oder zu mindestens das, was er dafür hält. Er trifft sich mit Angelina, die große Liebe aus seiner Sturm- und Drangzeit, doch diesmal ist auch ihr Mann dabei und die Geschichte nimmt eine eigenartige Wendung …

    Das Buch ist flüssig aber nicht sehr spannend geschrieben und am Ende steht eine Art Happy End. Aber ich denke, es wird mir nicht lange im Gedächtnis bleiben. Geschichtenschreiben geht auch noch besser.   

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    Bambisusuus avatar
    Bambisusuuvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein interessanter Ansatz, trotzdem konnte mich die Geschichte nicht überzeugen!
    Geschichte konnte mich nicht überzeugen

    Der Liebesroman "Der Mann, der zu träumen wagte" ist von dem bekannten Bestseller-Autor "Graeme Simsion" und ist im "Fischer Verlag" erschienen.

    Adam Sharp ist mit seinem Leben zufrieden. Er hat eine tolle Frau und arbeitet erfolgreich als IT-Berater in London. Vor ca. 20 Jahren begegnete er seiner ersten großen Liebe Angelina Brown, an die er bis heute noch gerne zurückdenkt. Eine plötzliche Nachricht von ihr lässt alte Erinnerungen aufsteigen. Nach einer so langen Zeit hätte Adam Sharp damit nicht gerechnet und ist überrascht. Ein Treffen soll Klarheit verschaffen. Wie wäre sein Leben verlaufen, wenn er sie damals nicht hätte gehen lassen?

    Eine E-Mail von Angelina Brown verändert in Adams Leben alles. Beide sind vor über 20 Jahren getrennte Wege gegangen und haben sich ein komplett neues Leben geschaffen. Die E-Mails zwischen Angelina und Adam lassen die alten Erinnerungen aufblühen und wecken ihre Gefühle. Da beide sehr eingespannt in die Arbeit sind, kommt es vorerst nicht zu einem Treffen. Adam wartet zwar sehnsüchtig auf ein Wiedersehen, trotzdem ist er nervös und stellt sich viele Fragen. Werden seine Träume am Ende noch war?

    Graeme Simsion ist mir als Autor durch das Buch "Das Rosie-Projekt" bekannt. Ungewöhnlich wählt er männliche Hauptprotagonisten in seinen Liebesromanen, was ich sehr interessant finde. Die Perspektive eines Mannes in einer Beziehung zu sehen wird nur in wenigen Büchern angewendet. Der Hauptprotagonist Adam Sharp ist ein Mann, der an seine Träume glaubt. Schnell fühlt er sich zu Angelina Brown wieder hingezogen. Adam Sharps Gefühle werden durch die Ich-Perspektive besonders deutlich und geben dem Leser die Authentizität. 

    Der Schreibstil hingegen hat mich bei diesem Roman enttäuscht. Die Handlung wird kaum umschmückt und wirkt traurig und trist. Außerdem war sie bis zur Hälfte sehr zäh und hat keine Spannung erzeug. Die Höhen und Tiefen werden kaum verstärkt, sodass das Lesen langweilig und die Handlung unnötig in die Länge gezogen wurde. Dabei habe ich gemerkt, dass man das Buch ruhig um 200 Seiten hätte kürzen können. Vielleicht hätte dann die Geschichte für Unterhaltung gesorgt und wäre schneller zum Höhepunkt gekommen.

    Die Geschichte umrundet der Autor mit vielen Liedern bzw. Songs, die das Empfinden von Adam verdeutlichen sollen. Die Lieder spiegeln seine Gefühle wieder und werden mit den Erinnerungen seiner Vergangenheit geknüpft. Da mir die meisten Lieder unbekannt waren, konnte ich die Stimmung kaum spüren. Jedes Lied dann zu recherchieren hätte meiner Meinung nach die Leseatmosphäre zerstört.

    Die Idee hinter der Geschichte finde ich interessant, jedoch konnte mich das Endergebnis nicht überzeugen. Mit dem Schreibstil komme ich nicht zurecht, sodass ich wahrscheinlich kein Buch mehr von Graeme Simsion lesen werde!

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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor einem Jahr
    Interessante Story, aber mit Längen

    Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
    Verlag: FISCHER Krüger (23. Februar 2017)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-13: 978-3810530318
    Originaltitel: The Best of Adam Sharp
    Preis: 19,99€
    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich 

    Interessante Story, aber mit Längen

    Inhalt:
    Als 26-Jähriger arbeitete Adam Sharp für einige Monate in Australien und verliebte sich in die junge Schauspielerin Angelina. Doch ihre Beziehung sollte keine Zukunft haben. Nun lebt er schon seit vielen Jahren mehr oder weniger glücklich mit seiner Lebensgefährtin Claire in Norwich, England.

    Nach 22 Jahren Funkstille erreicht Adam eine E-Mail von Angelina: „Hi.“ Was erwartet Angelina als Antwort? Was will sie nach so langer Zeit von Adam? Bedeutet Angelina ihm noch irgendwas? Dies sind die Fragen, denen sich Adam im Folgenden stellen muss.

    Meine Meinung:
    Ich hatte mich sehr auf den neuen Roman von Graeme Simsion gefreut, denn die Rosie-Dilogie hat mich restlos begeistert. Natürlich habe ich hier nicht dasselbe in Grün erwartet, aber auch nicht diesen krassen Gegensatz. Die Rosie-Bücher sprühen vor Witz und Charme – beides sucht man hier vergeblich.

    Der Protagonist Adam Sharp erzählt in der Ich-Form, und das kommt recht trocken rüber, so nach dem Motto: Ich machte dies, dann machte ich das. Obwohl man dem Protagonisten ganz nahe und die Story eigentlich sehr von Gefühlen geprägt sein sollte, vermisste ich hier ebendiese Gefühle. Da kam einfach nichts bei mir an. Hier muss ich anmerken, dass mir weder Adam noch Angelina und auch nicht die Partner der beiden wirklich sympathisch waren. Auf eine gewisse Weise wirkten alle Beteiligten irgendwie berechnend auf mich und nicht offen und ehrlich.

    So konnte mich der Autor also leider nicht durch seinen Schreibstil fesseln. Die Handlung ist da schon besser. Die Beziehungskonstellationen sind nicht gerade alltäglich. Und auch wenn ich mit einigen unmoralischen Handlungsweisen nicht einverstanden bin, konnte ich sie doch nachvollziehen. Interessant waren diese Interaktionen auf jeden Fall, und mit der ein oder anderen Wendung konnte Simsion mich auch kurz überraschen.

    Musik spielt eine große Rolle in diesem Roman, und der Autor empfiehlt, die im Anhang aufgelisteten Songs beim Lesen zu hören. Es sind Songs, die zur jeweiligen Situation passen und die Emotionen widerspiegeln sollen. Da mir die meisten der Lieder bekannt sind, habe ich meinen Lesefluss lieber nicht ständig unterbrechen wollen. Im Nachhinein denke ich, ich hätte es vielleicht doch besser gemacht, um die Gefühle, die ich beim puren Lesen vermisste, an mich herankommen zu lassen.

    ★★★☆☆


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    MelEs avatar
    MelEvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Alles bleibt wie es ist, auch wenn es einen Mann in der Story gab, der zu träumen wagte und dennoch nichts gewonnen hat.
    Der Soundtrack eines Lebens in D - Dur

    Leider konnte "Der Mann, der zu träumen wagte" nicht an den Erfolg des "Der Rosie - Effekt" oder "Das Rosie - Projekt" anknüpfen. Wo der Autor mich zuvor begeistert hat, hat er mich in seinem neusten Roman leicht gelangweilt zurück gelassen.  Ein Mann, der sich in seiner Ehe unwohl fühlt, bricht aus und trifft sich erneut mit seiner großen Jugendliebe. Nichts anderes als sexuelle Anziehungskraft lässt Adams Handeln rechtfertigen. Ich konnte mich leider wenig mit dieser Oberflächlichkeit anfreunden. Lediglich manche kurz eingeblendeten Songtexte oder Titel diverser Songs zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht, denn auch für mich spielt Musik eine große Rolle. Für Adam ist es "Alles", denn sein Leben ist in D-Dur geschrieben. Eine Playlist ist auf Spotify verfügbar -> HIER!  Für jede Situation in Adams Leben gibt es einen Song, der auch zu passen scheint. Vielleicht hätte es tatsächlich geholfen die Songs während des Lesens zu hören wie vom Autor vorgeschlagen? 
    Der Roman ist komplett in Ich - Form geschrieben und daher wirkt Adam sehr lebendig, dennoch wurde ich nicht warm mit ihm, ebenso wenig wie mit Angelina seiner Jugendliebe, die sich mit einem "Hi" in sein Leben zurück schleicht. Ob man tatsächlich da anknüpfen kann, wo man vor 20 Jahren aufgehört hat? 
    Mich hinterlässt der Roman zwiespältig, da ich mit Ehebruch und Untreue nichts anfangen kann, zumal diese von Angelinas Ehemann geduldet wird. Dieser ist sich seiner Frau absolut sicher, denn er kann ihr all das bieten, was Adam nicht kann und daher bekommt der Roman einen bitteren Nachgeschmack. Leidenschaft die Leiden schafft oder ein Neuanfang mit Claire ergibt?  "Der Mann, der zu träumen wagte" hat  ich leider eher enttäuscht als begeistert. Für mich war es nach Rosie und Don Tillman ein Buch, welches auf meiner Wunschliste ganz oben gestanden hat und auch nur kurz im Buchregal Platz nahm, da ich sehr neugierig auf die Story war. Es war nur leider nicht das, was ich mir erhofft hatte, Mir fehlte der Witz und der Charme der vorherigen Bücher. Vielleicht schlich sich deshalb schnell Langeweile ein? Da Bücher Geschmackssache sind, sollte sich jede/r selbst ein Bild machen. Von mir gibt es allerdings eine eingeschränkte Leseempfehlung, da ich mich zwischendurch wirklich durch den Roman gequält habe und auch das Ende nicht wirklich als gut gelungen empfunden habe, obwohl sich alles darauf hin konzentrierte, dass alles bleibt wie es ist, auch wenn es einen Mann in der Story gab, der zu träumen wagte und dennoch nichts gewonnen hat. 

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    Eine vielschichtige, intensive Geschichte

    Graeme Simsions neuer Roman ist unterhaltsam, liest sich einfach, trifft den Nerv vieler Menschen, hat Bestsellerpotential.

    […] schafft er es, mit seiner Geschichte über Träume, Hoffnung und die ganz große Liebe zu berühren – und einem den Kopf zu verdrehen

    Absolut lesenswert! Ein intelligenter, mit diversen Musikstücken untermalter Gute-Laune-Roman

    ebenso berührend wie fesselnd

    Ein psychisches Auf und Ab. Die Lesefreude dagegen, die bleibt auf konstant hohem Niveau, fast 400 Seiten lang.

    Graeme Simsion gelingt mit seinem neuen Roman ein bittersüßer Blick auf verpasste Chancen, der durch die vielen musikalischen Verweise für die Leser wunderbar erfahrbar wird.

    Ein brillanter Roman, voller verhaltener Erotik, knisternder Spannung und überzeugender Dramaturgie.

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