Graeme Simsion Der Rosie-Effekt

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Inhaltsangabe zu „Der Rosie-Effekt“ von Graeme Simsion

Nach dem Mega- Bestseller ›Das Rosie-Projekt‹ geht es weiter! In Graeme Simsions romantischer Komödie ›Der Rosie-Effekt‹ entdeckt Don Tillman, unser Traummann der Herzen, die Liebe in der Ehe. O Baby! Für Don, den unwahrscheinlichsten romantischen Helden, den es je gab, geht’s nach dem Happy-End geht’s erst richtig los. Don Tillmans 'Ehefrau-Projekt' hat geklappt. Er lebt mit Rosie in New York. Und Rosie ist schwanger. Don will natürlich der brillanteste werdende Vater aller Zeiten sein, stürzt sich in die Forschung und entwickelt einen wissenschaftlich exakten Schwangerschafts-Zeitplan für Rosie. Aber seine ungewöhnlichen Recherchemethoden führen erstmal dazu, dass er verhaftet wird. Was Rosie auf keinen Fall erfahren darf, um ihre Beziehung nicht zu belasten. Also muss Don improvisieren, seinen Freund Gene einspannen und Lydia, die Sozialarbeiterin, davon überzeugen, dass er ein Superdad sein wird. Bei alledem übersieht er fast das Wichtigste: seine Liebe zu Rosie und die Gefahr, sie genau dann zu verlieren, wenn sie ihn am meisten braucht.

Der erste Band war um Klassen besser.

— Campe

Eine Fortsetzung, die nicht an den ersten Teil herankommt.

— buchstabenkonfetti

Leider nicht so gut, wie der erste Teil. Es gab, für meinen Geschmack, viel zu viele Fremdschämmomente

— beyond_redemption

Leider nicht so gut wie der erste Teil, die Figuren haben mich gegen Ende doch schon genervt, aber ein netter Roman für Zwischendurch.

— Paularisierend

Manchmal kommt man einfach nicht hinterher, aber der Roman bleibt trotzdem süß

— MsStorymaker

Ich fand Teil 2 noch besser als den ersten Teil

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Hat mich leider nicht überzeugt. Seine Krankheit steht im Vordergrund, nichts wird ihm zugetraut. Zum Ende wirds wieder gut. schade!

— Zuckerwatte-im-Kopf

Gelungene Fortsetzung mit großem Mitfühlpotenzial.

— BoboJu

Gut, aber nicht so gut wie Teil 1

— thesmallnoble

Tolle und witzige Fortsetzung! Don und Rosie muss man einfach lieben!

— Mary-and-Jocasta

Stöbern in Liebesromane

Herzkonfetti und Popcornküsse

Diese Buch - ich liebe es. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen ;)

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zessi79

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Süße Idee, an der Umsetzung hapert es aber. Es sind mehr unzusammenhängende Kurzgeschichten.

jackiherzi

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  • Tolle Fortsetzung des Rosie-Projekts

    Der Rosie-Effekt

    Lilli33

    30. April 2017 um 15:28

    aschenbuch: 448 Seiten Verlag: FISCHER Taschenbuch (22. März 2016) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3596031856 Originaltitel: The Rosie Effect Preis: 9,99€ auch als gebundenes Buch, als E-Book und als Hörbuch erhältlich Tolle Fortsetzung des Rosie-Projekts Inhalt: Don Tillman und Rosie Jarman sind mittlerweile verheiratet und leben in New York. Don schafft es mit seiner sozialen Inkompetenz immer wieder, seine Mitmenschen vor den Kopf zu stoßen und Missverständnisse hervorzurufen. So droht dem jungen Paar bald schon der Verlust der Wohnung. Außerdem hat Dons Freund Gene sich angekündigt, und den mag Rosie ja so gar nicht. Doch Don findet für jedes Problem eine seiner Meinung nach passende Lösung … Meine Meinung: Sicher kann man diesen Roman ohne Vorkenntnisse lesen, aber das volle Vergnügen wird man dann wohl nicht haben. Ich denke, der Vorgänger „Das Rosie-Projekt“ liefert einige Informationen zu Don und Rosie und beschreibt ihre Charaktere und ihr Kennen- und Liebenlernen sehr schön, sodass man sich diesen Band als Erstes gönnen sollte, sofern man ihn noch nicht kennt. Don hat mich hier mit seiner trockenen Logik und seinen stets wissenschaftlichen Ansätzen, mit denen er sein Umfeld analysiert, immer wieder zum Lachen gebracht. Er hat mittlerweile erkannt, dass seine absolute Ehrlichkeit, die ihm von Natur aus eigen ist, nicht immer gut beim Gegenüber ankommt. So versucht er es einmal mit dem Verschweigen der Wahrheit oder sogar mit Lügen, was ihm unheimlich schwerfällt. Doch die Wahrheit würde Stress für Rosie bedeuten, und das will Don unbedingt vermeiden. Dass diese Taktik natürlich auch nicht aufgeht, liegt auf der Hand. Am Ende richtet Don auch damit mal wieder Unheil an und hat alle Hände voll zu tun, das Schlimmste abzuwenden. Ich fand auch die vielen Nebencharaktere sehr interessant und vielseitig dargestellt. Jeder trägt seinen Teil zum Gelingen dieser herrlich humorvollen und doch auch ernsten Geschichte bei. Graeme Simsion nimmt mit seinem Roman gesellschaftliche Normen und Erwartungen auf die Schippe und regt immer wieder zum Nachdenken an. Was ist wirklich wichtig im Leben? Fazit: „Der Rosie-Effekt“ ist ein genauso warmherziger Roman wie sein Vorgänger. Ich habe mich sehr amüsiert und konnte mich sehr gut in diesen liebenswerten und wahrlich nicht durchschnittlichen Protagonisten einfühlen. Absolute Leseempfehlung! Die Reihe: 1. Das Rosie-Projekt 2. Der Rosie-Effekt ★★★★★

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  • eBook Kommentar zu Der Rosie-Effekt von Graeme Simsion

    Der Rosie-Effekt

    MaWy

    via eBook 'Der Rosie-Effekt'

    Es ist eines der Bücher, das sich abhebt vom Mainstream. Es ist die Hauptfigur, Don, die so einmalig charakterisiert wird. Sie erlaubt mir einen unglaublich tiefen Einblick in ein "Anderssein". Obwohl ich fast durchgehend auch ein Schmunzeln im Gesicht hatte, spürte ich auch die Traurigkeit und Schwerde dieses Dasein, das Don fristet. Für mich eine unglaubliche Leistung des Schriftstellers diese Figur so zu erfassen und beschreibe.n. Ich könnte noch viel mehr über Rosie und Don lesen. Beide Bücher waren so spannend wie ein Krimi.

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    • 8
  • Oh, Baby!

    Der Rosie-Effekt

    Mary-and-Jocasta

    18. February 2017 um 14:32

    Ich hob mein Glas und sprach die ersten Worte aus, die mir in den Sinn kamen. „Auf die perfekteste Frau der Welt!“ Ich hatte Glück, dass mein Vater nicht anwesend war. „Perfekt“ ist ein Absolutismus, der nicht gesteigert werden kann, genau wie „einzigartig“ oder „schwanger“. Meine Liebe zu Rosie war so mächtig, dass sie mein Gehirn zu grammatischen Fehlern anstiftete. Don Tillman, der unwahrscheinlichste romantische Held, den es je gab, hat seine Rosie gefunden. Aber mit dem Happy-End wird es erst richtig kompliziert. Don entdeckt die Liebe nach der Hochzeit und lernt dabei, dass Vernunft in der Ehe nicht immer an erster Stelle steht… Der Rosie-Effekt ist der Nachfolgeband zu Das Rosie-Projekt, das ich allen, die es noch nicht kennen, an dieser Stelle wärmstens empfehlen will. Genau wie der Vorgängerband hat Der Rosie-Effekt seinen ganz eigenen Charme – wissenschaftlich-schräg, emotional und mit ganz viel Humor. Graeme Simsion hat einfach das Talent, eine sonst so gewöhnliche Geschichte durch besondere Charaktere und seinen wundervollen Schreibstil zum Leben zu erwecken. Wie schon bei Das Rosie-Projekt, spielt Don Tillman auch in diesem Teil wieder die Hauptrolle und erzählt uns die Geschichte seines ersten Ehejahres aus seiner ganz eigenen, wissenschaftlich-schrägen und ungewollt humorvollen Sichtweise, die beim Mitlesen einfach nur Spaß macht und ganz schnell ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Der sozial ungelenke, alles planen wollende Professor aus Melbourne erinnert dabei an eine etwas realistischere (nicht ganz so abgedrehte…) Version von Sheldon Cooper aus der TV-Serie The Big Bang Theory. Auch Rosie hatte ich bereits nach dem ersten Band ins Herz geschlossen und war wirklich happy, sie in diesem Buch endlich wieder dabei zu haben. Die Mischung aus Stärke, Humor und dieser liebenswerten Prise Verkorkstheit macht sie einfach zur perfekten Frau für Don und die Beziehung zwischen den beiden ist so erfrischend, dass ich auch nach dem Ende dieses Bandes unbedingt mehr davon wollte... Weiterlesen?

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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  • Hilfsbedürftiger Nerd versucht sich mit der Zukunft als Vater zu arrangieren

    Der Rosie-Effekt

    carathis

    09. January 2017 um 00:37

    Nachdem das vorangegangene "Rosie-Projekt" erfolgreich abgeschlossen werden konnte und Don und Rosie nun verheiratet sind, müssen beide lernen mit den Eigenarten des Anderen im Alltag zu leben. Dazu kommt nun aber noch, dass Rosie unerwartet schwanger ist. Das Ganze überfordert Don gewaltig und die Vorfälle überschlagen sich.  Die erste Hälfte des Buches liest sich sehr unterhaltsam. Man begleitet Don und Rosie in den unwahrscheinlichsten Situationen, die meist durch bloße Unwissenheit oder fehlender sozialer Anpassungsfähigkeit unaufhaltsam zur Katastrophe führen. Das wird einem schnell klar, denn die Verstrickungen werden immer chaotischer. Oftmals möchte man Don nehmen und ihn einmal kräftig schütteln, aber meist mit einem Grinsen im Gesicht.Ein Beispiel: Don wird verhaftet. Er sitzt im Vernehmungsraum. Der Polizist: "Sie dürfen einen Anwalt anrufen, wenn Sie wollen. Vielleicht brauchen Sie aber auch keinen. Möchten Sie etwas trinken?"Meine Antwort kam automatisch. "Ja, bitte. Einen Tequilla - pur."Der Vernehmungsbeamte sah mich (Don) etwa fünf Sekunden lang an. [...] "Sind Sie sicher, dass Sie keine Margarita wollen? Oder einen Erdbeer-Daiquiri?" "Nein, die Zubereitung eines Cocktails ist komplex. Ein Tequila reicht vollkommen aus." Ich hatte nicht die Absicht, einem hart arbeitenden Polizisten noch mehr Arbeit aufzubürden; abgesehen davon vermutete ich, dass sie keinen frisch gepressten Saft vorrätig hätten. Naja, er meinte das eben genau so. Es störte mich manchmal, dass die Freunde, die er doch mittlerweile hat, ihm nicht deutlicher seine Fehler aufgezeigt haben. Aber das mag daran liegen, dass diese auch, wie im richtigen Leben, alle ihre eigenen Probleme haben. Aber eben genau das führt in der zweiten Hälfte des Buches Schritt für Schritt dazu, dass die Beziehung zwischen Don und Rosie zu leiden hat. Und da die beiden so reizende Figuren sind und man nicht wahrhaben möchte, dass sie auf ihre Trennung zuschlittern, musste das letzte Drittel des Romans auf einmal gelesen werden, einfach um das Resultat endlich zu kennen. Also spannend auf jeden Fall, aber auch ein Auf- und Ab der Gefühle, das manchmal etwas Überstrapaziert wurde.    

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  • Leider nicht so gut wie sein Vorgänger

    Der Rosie-Effekt

    thebooklettes

    06. January 2017 um 17:09

    Don und Rosie sind wieder zurück. Nach der etwas anderen Liebesgeschichte, die im ersten Buch "Das Rosie-Projekt" beschrieben wurde, dürfen wir wieder Teil am Leben von Don und Rosie haben. Die beiden sind nun verheiratet und leben in New York, wo Rosie an ihrer Doktor-Arbeit schreibt und Don an einer amerikanischen Universität als Dozent arbeitet. Doch nur weil Don nun verheiratet ist, heißt dies nicht, dass er weniger "anders" ist. Er gibt sein bestes sich den Normen anzupassen, doch Don wäre nicht Don, wenn alles nach Plan laufen würde. Sein bester Freund Gene, den Rosie bereits im ersten Buch nicht leiden konnte, hat sich von seiner Frau getrennt und zieht nun zu den Tillmans in ihrer New Yorker Wohnung. Und als ob dies nicht schon genug Veränderung bedeutet, findet Rosie auch noch heraus, dass sie ein Baby erwartet. Don ist mit dieser Information absolut überfordert und fühlt sich als Vater mehr als ungeeignet. Er versucht auf seiner ganz eignen Art mit der Situation umzugehen, doch Rosie interpretiert dies als Desinteresse an dem Baby und die beiden entzweien sich immer mehr. Wird dieses etwas andere Paar es schaffen die gemeinsamen Hürden zu meistern?Jeder der das erste Buch von Graeme Simsion gelesen hatte war sicherlich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Doch manchmal sollte man es bei einem Buch belassen. Zwar hatte Don immer noch seinen Charme, doch man hatte das Gefühl, dass zu viel passiert. Waren die Schlammassel, in die sich Don im ersten Buch mit seiner Art brachte noch süß und witzig, wirken sie nun gezwungen und aufgesetzt. Man hat das Gefühl als dass es etwas "Over-the-top" ist. Einfach zu viel! Auch passiert zu Beginn des Romans zu viel und der Lesefluss ebbt zum Schluss hin etwas ab. Leider schafft es diese Fortsetzung nicht an ihren Vorgänger heran zu kommen. Wirklich sehr schade!Geällt euch unserer Rezension? Dann schaut doch mal auf www.thebooklettes.de vorbei - dort findet ihr noch viele weitere Rezensionen zu tollen Büchern. Wir freuen uns auf euch!

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  • "Der Rosie-Effekt" von Graeme Simsion

    Der Rosie-Effekt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2016 um 21:58

    Autor: Graeme SimsionTitel: Der Rosie-EffektGattung: Roman, Mädchenbuch, Chiclit, LiebeskomödieErschienen: 2014Gelesene Ausgabe: Edition Fischer, 2016ISBN: 978-3-596-03185-6Gelesen auf: DeutschGelesen im: Mai 2016               Zum Buch:Nachdem ich von dem ersten Band so begeistert war, habe ich mich voller Elan auf die Fortsetzung gestürzt. Don Tillman hat sich mit Haut und Haar auf das Rosie-Projekt eingelassen - das Paar lebt inzwischen glücklich verheiratet in New York. Doch als Rosie heraus findet, dass sie schwanger ist, stellt dies ihre kompromissreiche Beziehung auf eine unerwartet schwere Probe. Denn Don wäre nicht Don, wenn er mit einer solchen Planänderung gut umgehen könnte, und dann schalten sich auch noch sämtliche Freunde und Feinde ein um dieses neue Projekt "Familie" zu sabotieren. Viele Fortsetzungen enttäuschen eher als zu begeistern. Der Rosie-Effekt ist leider eine davon. Simsion lässt sowohl im storytelling als auch in der Gestaltung seiner Charaktere deutlich nach und hinterlässt ein (nur) nettes Mädchenbuch, dem allerdings der Witz und Charme seines Vorgängers fehlt. Eine der LieblingsstellenZitat: "Ich wäre davon ausgegangen, dass er lieber einen professionellen Piloten im Cockpit hätte als einen Genetiker, aber ich nahm an, er wollte betonen, dass Emotionen rationales Verhalten behindern können."[1] Stil und Sprache: Locker geschrieben und leicht zu lesen.Zitat: "Orangensaft war für freitags nicht vorgesehen. Obwohl Rosie und ich das Standardmahlzeitenmodell aufgegeben hatten, was eine Steigerung der "Spontaneität" auf Kosten von Einkaufszeit, Lagerbestand und Essensresten ergab, hatten wir vereinbart, jede Woche drei alkoholfreie Tage einzulegen."[2] Schlüssigkeit der Handlung: Teilweise handeln die Charaktere zu willkürlich, ansonsten gegeben. Das hat mir gefallen: Der Humor.Das hat mir nicht gefallen: Die etwas plattere Ausarbeitung der Charaktere. In One Sentence: Leider keine ganz gelungene Fortsetzung. Sterne: 3 [1] S.86[2] S.7

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  • Chaotisch liebenswerter Don Tillmann

    Der Rosie-Effekt

    MelE

    05. November 2016 um 15:13

    "Das Rosie - Projekt" geht in die nächste Runde. Für mich ein Reraed, welches ich nicht bereue, da ich auch beim erneuten Lesen genauso begeistert war, wie beim ersten Mal. Um das Buch in seiner Einzigartigkeit zu verstehen, sollte man zuerst "Das Rosie - Projekt" lesen, um manche Hintergründe zu verstehen. Natürlich kann man auch beide Bände getrennt voneinander lesen, aber ich vermute dann bleibt hier und da der AHA-Effekt aus. Es macht einfach Spaß Don in seinen Analysen zu begleiten, denn Emotionen sind Dinge die ihm fremd sind und auch schwer fallen. Dieses ist ein Grund dafür, dass er sich von Rosie entfernt (und Rosie von ihm) und seine Ehe zu scheitern droht. Auch ein Baby kann nicht retten, was schon immer schwierig war. Don ist chaotisch, analytisch und absolut liebenswert, aber sind dies Eigenschaften, die für eine Ehe von Vorteil sind? Leider ist Rosie in diesem Buch eher blass beschrieben und Gene nimmt quasi ihren Platz ein, denn er zieht in die gemeinsame Wohnung von Don und Rosie. Was nur für den Übergang geplant ist, führt dazu, dass sich Don und Rosie immer mehr voneinander entfernen. Selbst Rosies Schwangerschaft wird analysiert und die Kacheln im Bad als Whiteboard genutzt. Manchmal wäre es mir lieber gewesen Rosie hätte mehr geredet, als sich nur ihrem Medizinstudium zu widmen. Don ist zwar einzigartig in seinen Forschungen, aber wenn man ihn nicht anstupst, wird er manche Dinge, die für uns völlig selbstverständlich sind, nicht sehen können. Sagte ich schon, das es ihm schwer fällt zwischen den Zeilen zu lesen oder Gefühle in der Mimik seines Gegenübers zu lesen? Auch wenn Asperger Autismus nie wirklich diagnostiziert wurde,sehe ich vieles, was dafür sprechen würde. Don baut aufgrund seiner wirklich genialen Eigenschaften einigen Bockmist, den er vor Rosie zu verbergen versucht. Eigentlich traurig, wenn der Autor es nicht verstanden hätte, seinen eigenen Humor einzubauen. "Der Rosie - Effekt" ist ein Buch mit Schmunzelgarantie. Ich habe es genossen und kann es wirklich weiterempfehlen. Don redet sich manchmal wirklich um Kopf und Kragen, auch wenn es Sinn und Verstand hat, immerhin ist er Genetiker, aber da oft das Emotionale, Menschliche fehlt, wirkt er auf sein Gegenüber doch eigentümlich. Das ist er sicherlich auch, aber er ist auch ein Mann zum Pferde stehlen und das ist, was ihn so Besonders macht. Auch von "Der Rosie - Effekt" bin ich sehr begeistert und hätte mir trotzdem gewünscht mehr von Rosie zu lesen, die hier leider nur eine Nebenrolle gespielt hat. Es war wunderbar erneut in das Standardmahlzeitenprogramm, das Berechnen des BMI und das geschätzte Alter einzutauchen. Mir war nicht bewusst, wie sehr ich Don vermisst hatte ☺ Für mich eine echte Leseempfehlung! Wenn ich ehrlich bin, bin ich ganz froh, dass mein Mann nicht wie Don Tillmann ist, denn es ist mitunter auch sehr anstrengend gerade in Gefühlsdingen immer wieder erklären zu müssen. Rosie meistert es mit Bravour, auch wenn es mitunter erscheint, als hätte sie einfach keine Kraft mehr. Ein Happy End ist vorprogrammiert, oder?

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  • Interessante und amüsante Fortsetzung mit neuen Herausforderungen für Don

    Der Rosie-Effekt

    MamaSandra

    20. September 2016 um 12:17

    Zum Inhalt: Don und Rosie sind nun verheiratet und nach New York gezogen. Rosie ist dabei ihr Medizin-Studium zu beenden und will in Richtung Psychologie arbeiten. Don hat nun ein paar mehr Freunde. Neben der eigentlichen Arbeit sind Don und Rosie in einer Bar angestellt, um an ihre Cocktail-Karriere anzuknüpfen.  Eine anständige – enge, teure – Wohnung ist auch bezogen. Dons Leben musste nun umgestellt werden auf eine Ehe, einen neuen Zeitplan und vor allem wurde sein striktes Essensmodell über den Haufen geworfen. Alles starke Einflüsse auf Dons bisher stark strukturiertes Leben.  Plötzlich gibt es eine weitere Veränderung, die Dons Zeitplan abermals über den Haufen wirft: Rosie ist schwanger! Wie soll sich Don darauf vorbereiten, zumal ihm kürzlich eine Frau vom Fach (=Sozialarbeiterin) geraten hat, niemals Kinder zu bekommen? Wie wird Don „die Sache“ angehen? Natürlich mit einem großen Hauch Wissenschaft!  Dons Freunde unterstützen ihn. Gene kommt auch nach New York und zieht bei Don und Rosie ein, da Claudia ihn nach wiederholter Untreue vor die Tür gesetzt hat. Diese Ehe möchte Don am liebsten auch noch retten. Nebenher gerät er mit dem Gesetz in Schwierigkeiten bei dem Versuch sich auf seine Vaterrolle vorzubereiten. Und Dave will er auch noch helfen einen großen Auftrag zu erfüllen. Dafür zieht er mit Rosie in eine tolle, kostenfreie Wohnung, kümmert sich um die Temperatur von Bier und erträgt Musikproben. Nicht nur Dons Nerven sondern auch seine Ehe werden ordentlich auf die Probe gestellt und Don unternimmt so einiges um sich auf die Vaterrolle vorzubereiten.     Der Schreibstil Das Buch ist in 39 Kapitel unterteilt. Der Stil ist locker und einfach gehalten mit gewohnt wissenschaftlichen Aspekten, die man aus dem 1. Teil kennt. Auch hier erhält man Einblicke in die kuriose Welt eines Wissenschaftlers. Daher wird man auch mal mit dem einem oder anderem Fachbegriff konfrontiert. Daneben ist wieder der schöne, teils trockene Humor im Text verarbeitet, den man ebenfalls aus dem 1. Teil kennt. Erzählt wird aus Dons Perspektive.   Meine Einschätzung: „Das Rosie-Projekt“ hat mir weitaus besser gefallen als der Nachfolger. Im Mittelpunkt steht hier die baldige Vaterschaft von Don und wie er sich auf diese große Veränderung in seinem Leben vorbereitet. In Teil 1 muss er sich erst einmal auf eine Frau einstellen und dahingehend sein Leben ändern. Da war die Suche nach eben dieser spannender. Nun kommt noch ein Mensch in sein Leben um den sich bald alles drehen soll. Don geht die Sache wieder sehr wissenschaftlich an. Seine persönliche Art steht natürlich wieder im Vordergrund und ich finde es auch spannend aus seiner Perspektive mal ganz andere Probleme zu erkennen, die ein „normaler“ Mensch vielleicht gar nicht hat. Aber viele Aspekte an dieser Geschichte haben mir weniger gefallen. Rosie hat deutlich weniger Anteil in diesem Buch. Sie wird Mutter und scheint sich überhaupt nicht dafür zu interessieren. Als prototypisch „verrückte“ Wissenschaftlerin geht sie eigentlich nicht durch, daher finde ich keinen Grund, der ihr Verhalten rechtfertigen würde. Sie befasst sich kaum mit dem Thema Schwangerschaft, sie trinkt Alkohol! Und sie isst rohen Fisch und andere Dinge, die man dem Baby zuliebe eigentlich meiden sollte. Aber vielleicht sind die Tipps in Australien und den USA etwas anders als bei uns? Bei jeder 2. Mahlzeit dachte ich an die Liste, die mir der Arzt in die Hand gedrückt hat. Außerdem ist Rosie noch unorganisierter als vorher.  Vielleicht bin ich zu befangen als 2-fache Mama oder sehe einiges etwas zu engstirnig. Aber die Herangehensweise von Rosie bezüglich der Schwangerschaft gefiel mir gar nicht, wurde auch nicht gut dargestellt. Rosies Rolle an sich ließ hier allgemein sehr zu wünschen übrig.  Das Thema Alkohol ist mir in diesem Buch auch sehr aufgefallen und ich kann gar nicht mehr sagen, ob Don auch im 1. Teil so viel getrunken hat. Man wird ja direkt mit Alkohol in die Story geworfen und irgendwie muss zu jeder Gelegenheit ein Gläschen eine Rolle spielen.  Dons Persönlichkeit gab wieder einiges her und brachte ihn in lustige, missverständliche und schwierige Lagen und er versuchte alles von Rosie fern zu halten, damit sie sich nicht aufregt. Rosies Entscheidungen bezüglich Don und der weiteren Planung konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Seine Art war ihr doch bekannt, plötzlich störte sie alles daran. Jede Frau würde sich wünschen, wenn der werdende Vater sich so engagieren würde. Vielleicht anders als Don, denn er geht ja alles etwas besonders an, aber zumindest in ähnlichem Maße wäre es wünschenswert. Doch Rosie sieht in allen Handlungen nur schlechtes, bekommt die Hälfte gar nicht mit und ist eigentlich noch passiver als werdende Mutter, als es ein uninteressierter Vater jemals sein könnte.  In dem Buch dreht sich ja alles um Dons besonderen Charakter und seine Art. Dies wurde nun auch im „Rosie-Effekt“ wieder sehr gut thematisiert und auf humorvolle Art und Weise verarbeitet. Vor allem die Flugzeug-Szene zum Schluss ist gut gelungen, ebenso Dons Arbeit mit den Babys im Lesbische-Mütter-Projekt. Aber rund um die Thematik Schwangerschaft haben mir einige Abschnitte nicht sonderlich gefallen. Das „Rosie-Projekt“ gefällt mir besser und würde man Teil 2 nicht lesen, wäre es sicher auch ok :- )

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  • Witzig, spritzig – Die Wissenschaft der Ehe und des Kinder Bekommens.

    Der Rosie-Effekt

    Steffinitiv

    27. August 2016 um 09:46

    Klappentext: O Baby! Für Don, den unwahrscheinlichsten romantischen Helden, den es je gab, geht’s nach dem Happy-End geht’s erst richtig los. Don Tillmans »Ehefrau-Projekt« hat geklappt. Er lebt mit Rosie in New York. Und Rosie ist schwanger. Don will natürlich der brillanteste werdende Vater aller Zeiten sein, stürzt sich in die Forschung und entwickelt einen wissenschaftlich exakten Schwangerschafts-Zeitplan für Rosie. Aber seine ungewöhnlichen Recherchemethoden führen erstmal dazu, dass er verhaftet wird. Was Rosie auf keinen Fall erfahren darf, um ihre Beziehung nicht zu belasten. Also muss Don improvisieren, seinen Freund Gene einspannen und Lydia, die Sozialarbeiterin, davon überzeugen, dass er ein Superdad sein wird. Bei alledem übersieht er fast das Wichtigste: seine Liebe zu Rosie und die Gefahr, sie genau dann zu verlieren, wenn sie ihn am meisten braucht. Cover: Das Cover ist simpel zweifarbig gehalten – türkisblau und darauf sieht man Don mit mit einer Rose entlang eine Straße entlangfahren. Wieder sehr passend, um Dons Charakter darzustellen. Mein Fazit Inhalt & Gedanken: Nachdem Don im ersten Band seine große Liebe Rosie gefunden hat, geht es nun um das Eheleben und ihre Abenteuer in New York. Rosie schreibt an ihrer Doktorarbeit und Don arbeitet am dortigen College. Dann trifft ihn die Neuigkeit von Rosies Schwangerschaft. Zuerst weiß Don gar nicht, wie er reagieren soll, da er sein Leben – wie auch in Australien schon – doch etwas anders geplant hatte als es nun läuft. Doch er versucht sich das Verhalten mit einem Baby und als Vater anzueignen und gerät dabei zwischen Recht und Unrecht und muss sich einer Therapie unterziehen. Doch eben jene ist es, die ihm am Ende hilft ein wirklich guter Vater zu werden und für Rosie da zu sein. Im Laufe des Buches entwickelt sich auch zwischen einem Nachbarn, einem Bierkühllagerbauer und Don eine gute Männerfreundschaft und er kann nun nicht nur 3 Menschen zu seinen Freunden zählen, sondern einige mehr. Im Verlauf der Handlung gab es einige Stellen an denen ich mit Don mitgefühlt, mitgelitten und mitgetrauert habe. Aber auch gab es wieder einige Stellen, die meine Lachmuskeln gefördert haben. Sprache und Stil: Man ist Don, man liest Don, man fühlt Don und man hasst Don. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive des „verkorksten“ Wissenschaftlers geschrieben und man lebt das Buch. Man durchlebt mit Don alle Höhe- und Tiefpunkte, die ihm auf der Reise mit Rosie in New York begegnen. Meine Meinung: Das Buch war, wie schon der Vorgänger schön geschrieben. Doch ich muss ehrlich sagen, dass mit der Vorgänger etwas besser gefallen hat. Daher gebe ich dem zweiten Teil leider ein wenig Abzug, aber dennoch sehr lesenswert! Bewertung Witz/Handlung ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Romantik ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Charaktere ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Schreibstil ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Gesamt ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

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  • Eine süße Liebesgeschichte, die sich eindeutig in die Länge zieht

    Der Rosie-Effekt

    Bambisusuu

    03. August 2016 um 16:06

    Der Liebesroman "Der Rosie-Effekt" wurde von dem Autor "Graeme Simsion" geschrieben und ist im "Fischer Verlag" erschienen. Dieses Buch ist die Fortsetzung der Liebesgeschichte zwischen Don und Rosie.Don Tillman hat es geschafft. Er hat seine große Liebe gefunden und ist jetzt glücklich verheiratet. Doch nach dem Happy-End geht es erst richtig los. Rosie und Till erwarten ein Kind und natürlich ist die Freude groß. Doch ist Don der Sache gewachsen? Mit aller Mühe versucht er sich das Vatersein anzueignen, indem er fleißig Bücher liest, Experimente startet und Forschungsexkursionen veranstaltet. Dann wird sein bester Freund Gene von seiner Frau Claudia verlassen und wohnt seitdem bei Don und Rosie. Don gerät in Hektik: wie soll er nur allen gerecht werden?Durch die positiven Bewertungen des ersten Teils, bin ich auf dieses Buch mit voller Vorfreude gestoßen. Auch der Klappentext und das Cover haben mich förmlich angesprochen und klangen nach einer unterhaltsamen Liebesgeschichte der anderen Art. Doch leider hat mich das Buch enttäuscht.Der Inhalt klingt zu Anfang lustig und auch der Inhalt als solches fand ich interessant. Die Charaktere sind gut gewählt und nicht unbedingt zu kritisieren. Don ist ein typischer "Freak", der im Leben nicht wirklich viel weiß, aber in der Wissenschaft ein absolutes Genie ist. Trotzdem wirkt Don sympathisch und versucht ein zufriedenes Leben zu führen. Mit seiner Frau Rosie hat er im vorherigen Teil sein Glück gefunden und genießt jede freie Zeit mit ihr. Durch die bevorstehende Geburt, scheint aber auch Don nicht mehr entspannt zu sein und macht sich selber nervös. Mit seinen Forschungen versucht er sich sein Leben zu vereinfachen. Unter anderem stellt er die verschiedensten Listen rund um das Baby und seinem Alltag auf. Auch sein Freund Gene bringt ihn durcheinander. Don fühlt sich hin und her gerissen und möchte jeden zufrieden stellen, doch das scheint ihm gar nicht so einfach zu fallen.Der Aufbau des Romanes ist gelungen. In diesem Teil dreht sich alles um Don, sein Liebesleben und dem bevorstehenden Kind. Inhaltlich gibt es auch einige unterhaltsame und lustige Szenen, die die Stimmung des Lesers aufrecht erhalten. Doch nach einer gewissen Zeit zieht sich das Buch absolut in die Länge. Don scheint nur noch verzweifelt zu sein, möchte der perfekte Vater sein und auch der Humor lässt nach. Die Probleme von Don werden nicht verändert und auch den Höhepunkt der Geschichte habe ich kaum wahrgenommen. Das Ende konnte man sich ab der Hälfte selbst erahnen und somit hätte man eindeutig 200 Seiten verkürzen können. Die Liebe zu Anfang hat sich in eine langweilige Handlung gewandelt, die nicht unbedingt begeistert hat.Ich hätte dem Buch gerne mehr Sterne  gegeben, aber das ist leider nicht möglich. Die Ansätze waren da und auch die Idee des Buches hat mir grundsätzlich gefallen, dadurch bin ich etwas zwiegespalten und werde es im mittleren Bereich bewerten.

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  • Teil 2 kann man sich schenken

    Der Rosie-Effekt

    Gwhynwhyfar

    28. June 2016 um 13:30

    Nachdem mich „Das Rosie Projekt“ absolut begeistert hatte, freute ich mich auf den Folgeband. Für mich ein zweiter Teil, den man sich sparen kann. Don und Rosie sind nun verheiratet und wohnen in New York. Rosie ist schwanger. Der erste Band hatte seinen Charme durch die Leichtigkeit und Verrücktheit der Aktionen, an die DNA’s der in Frage kommenden Väter von Rosie zu kommen, Dons Strukturiertheit, seine Ticks. Eben das fehlt mir in diesem Buch, es beißt sich fest, wird langweilig. Don selbst macht nicht unbedingt mehr den Eindruck eines „Aspergers“, er lebt relativ normal mit Rosie, gar nicht mehr durchstrukturiert, das ist völlig unglaubwürdig. Auch das Lügenkonstrukt, das er aufbaut passt in keiner Weise zu diesem Krankheitsbild. Von vorn. Don möchte sich natürlich perfekt auf seine Vaterschaft vorbereiten und beschäftigt sich mit Schwangerschaft und Kindererziehung. Er schreibt Rosie einen Menüplan, damit sie sich perfekt ernähren kann, macht alles, um ihre Wünsche zu erfüllen. Und Don möchte Kinder rational genau analysieren, plant eine Feldstudie. Dabei stellt er sich in die Büsche hinter einem Kindergarten, filmt. Prompt wird er von der Polizei erwischt, unter Verdacht ein Pädophiler zu sein. Er muss sich nun regelmäßig bei der Sozialarbeiterin Lydia melden. Natürlich wird dies Treffen eine Katastrophe und hieraus entstehen neue Schwierigkeiten. Einer der wenigen Lacher in diesem Buch. Rosie darf davon nichts wissen. Der verheimlicht er auch zunächst, dass Gene für eine unbestimmte Zeit bei Ihnen einziehen wird. Don hatte eine neue Wohnung besorgt, die ich etwas zu grotesk beschrieben empfinde. Man kann es auch übertreiben. Rosie hat Medizin studiert. Sie kennt Don und liebt ihn wie er ist. Im ersten Band fand ich sie herzlich und locker. Im 2. Teil erscheint sie mir unglaubwürdig. Eine Ärztin, die mit einen „Asperger“ lebt, ihn plötzlich nicht mehr in seiner Art akzeptieren kann? Eine Ärztin die während der Schwangerschaft raucht und Alkohol trinkt, den Ultraschall verweigert? Eine so starke Frau, die plötzlich nicht weiß, wie sie Beruf und Baby zusammenbringen soll? Eine lebenslustige, fröhliche Frau, die ganz plötzlich zur übelgelaunten Zicke mutiert? Auch der Rest der Geschichte ist völlig konstruiert und nicht nachvollziehbar. Bis zur Hälfte habe ich mich durchgequält und dann nur noch quergelesen. Irgendwann nervt es auch, wenn Don gebetsmühlenartig alle Typen nach Bodymassindex eintütet. Schnell kommt der Verdacht auf, dass nach dem Erfolg von dem ersten Rosie-Band der Verlag auf die Idee kam, Band 2 nachzusetzen um auf der Welle mitzuschwimmen, der Autor unter Druck etwas konstruiert hat, das vorn und hinten wackelt. Es gibt ein paar Schmunzler, Lacher keine mehr. Die Leichtigkeit ist fortgespült und hat einem zähen Brei Platz gemacht. 

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    • 2
  • rosie projekt

    Der Rosie-Effekt

    angelj222012

    15. June 2016 um 13:12

    Das Prinzip dieses Buches ist sehr niedlich. Ein Nerd der sich in der normalen Welt rumschlägt wenn er sich verliebt. Sehr nett aber auch nicht mehr. Mir hat ein bisschen die Chemie zwischen den beiden gefehlt.

  • Der Rosie-Effekt - Graeme Simsion

    Der Rosie-Effekt

    SonnenBlume

    06. June 2016 um 21:00

    Don hat seine Traumfrau in Rosie gefunden, die einfach allen Prinzipien widerspricht, die er für seine Ehefrau aufgestellt hat. Trotzdem haben sie geheiratet und trotzdem leben die beiden in New York.Als Rosie dann aber eröffnet, dass die schwanger ist, steckt Don in einer Zwickmühle. Er will der beste Vater der Welt sein, aber durch seine Bemühungen wird er sogar verhaftet. Nebenbei muss er noch versuchen, die Eher seiner Freunde Gene und Claudia zu retten, sich weiteres Wissen über Schwangerschaft anzueignen und zeitgleich will er auch noch Dave und Sonia bei deren Schwangerschaft unterstützen. Alles in allem versinkt Dons sonst so strukturierte Welt im Chaos.Er sieht jedoch den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, denn das größte Problem, das direkt vor seiner Nase sitzt, ist genau das, das er nicht erkennt: Durch seine Bemühungen droht seine Ehe mit Rosie zu zerbrechen.Selbst wenn Don zwischenmenschlich nicht so begabt ist und er mit Gefühlen nicht so recht klar kommt, die Botschaft des Buches ist klar: Liebe siegt über die Vernunft. Selbst Don, der sonst in allem die Logik entdeckt, muss das einsehen. Es ist so wunderbar zu lesen, wie ihm klar wird, dass auch er irgendwann einmal machtlos ist und in der Theorie nicht mehr weiterkommt.Das Buch ist sicher keine Steigerung zum ersten Band, aber auch hierbei ging mir wieder das Herz auf. Trotzdem Don Empathie von Grund auf lernen musste, hat er doch ein gutes Herz und räumt jeder anderen Person höhere Priorität ein als sich selbst.Seine bedingungslose Ehrlichkeit bringt ihn wieder in die eine oder andere prekäre Situation, vor allem die Geschichte auf dem Spielplatz und im Flieger waren sehr riskant für ihn. Aber auch diese hat er gemeistert, denn mit seiner unverblümten Art hat er später auch die größten Skeptiker überzeugt.Und eines steht mit Sicherheit fest: Von Don könnte sich bestimmt so gut wie jeder auf diesem Planeten eine Scheibe abschneiden, denn so eine bedingungslose Liebe, wie hier geschildert wurde, könnte niemandem schaden.

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  • Ein schwächerer Nachfolger

    Der Rosie-Effekt

    Orest

    02. May 2016 um 20:38

    Zunächst möchte ich jedem dazu raten das erste Buch "das Rosie Projekt" zu lesen. Ich stehe zwar eigentlich nicht auf Liebesromane, habe nur zufällig in dem Buch geblättert und konnte dann aber  mitten in einer Szeneplötzlich nicht mehr aufhören das Buch zu lesen. Dementsprechend hat es mich gefreut in dem Nachfolgeband die liebgewonnenen Personen wiederzusehen und die ein oder andere wirklich lustige Szene mit ihnen zu erleben. Allerdings liegen, mit einem derart gelungenen ersten Band, auch die Erwartungen an den Nachfolgerrecht hoch und denen konnte er leider nicht ganz gerecht werden. Die Story war wesentlich weniger Temporeich, wo sich im ersten Band die Szenen bei denen ich laut lachen musste rasant aneinander gereiht haben, waren sie hier nur sehr versprenkelt eingestreut. Was mich am meisten gestört hat war Rosies Charakter, der sich, angeblich durch die Schwangerschaft, deutlich verändert hat. Im ersten Band sorgte Dons wissenschaftlich berechnende, sachliche und doch liebenswürdige und vor allem unterhaltsame Art, für den Konflikt in der Beziehung. Im zweiten Band stellt vor allem Rosies schwangerschaftliche Gereizheit den Konflikt dar und irgendwie fällt es schwieriger dieser Gereiztheit etwas lustiges oder liebenswertes abzugewinnen. Da aber die restliche Besetzung stark wie im ersten Teil ist, war es keineswegs Zeitverschwendung das Buch zu lesen, es bleibt nur weit hinter der Genialität des ersten Bandes zurück.

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