Graham Brown Black Rain

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Inhaltsangabe zu „Black Rain“ von Graham Brown

Es regnete Tag und Nacht und die Erde wurde schwarz ... Eine junge Wissenschaftlerin entdeckt in einer uralten Maya-Pyramide eine längst vergessene Technologie. Doch als sie erkennt, dass die Ruine von Kreaturen bewacht wird, die der Menschheit keine Zukunft gönnen, ist es beinahe zu spät!

Für mich die richtige Portion Thriller und Sci-Fi. Es war spannend und hätte gerne noch länger sein können. Auf zum zweiten Teil!

— spookie

Leider mehr SciFi und Fantasy als ein Thriller - ganz okay, aber Erwartungen wurden nicht erfüllt.

— jasbr

Alles, nur kein Thriller! Ich hab mir mehr davon versprochen gehabt!

— Watseka

Ich habe das ungekürzte Hörbuch gehört. Allerdings hatte ich eher das Gefühl in einen billigen B-Movie geraten zu sein. An sich ist die Story nicht schlecht, aber es hat einfach zu wenig Tiefgang. Die Charaktere bleiben farblos, mir war sogar egal ob nun einer der Protagonisten stirbt oder nicht. Gerade den Anfang fand ich noch recht interessant, doch dann fing das Geballere an. Bäm baller bum - nachladen - *gähn* Irgendwann wurde mir so langweilig, dass ich mich quälen musste es weiter zu hören und kurz vorm Schluss habe ich abgebrochen. Es war nicht schlecht, aber auch nicht gut - es war mir egal. Und dafür war mir im Endeffekt die Zeit zu schade. Übrigens, der Sprecher war auch nur mittelmäßig.

— Niniji

Ein sehr gute Thriller, der die Geschichte und die Prophezeiungen der Maya mit dem wohl größten Problem des 21. Jahrhunderts, nämlich das Energiedilemma, gekonnt miteinander verbindet. Mehr davon!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Leider mehr SciFi und Fantasy als ein Thriller - ganz okay, aber Erwartungen wurden nicht erfüllt.

    Black Rain

    jasbr

    13. September 2015 um 12:51

    Der Klappentext klang vielversprechend: Eine mehr oder weniger geheime Einheit der US-Regierung macht sich im brasilianischen Regenwald auf die Suche nach einer neuen Energiequelle, die uns von Kernkraft, Öl und Co. unabhängig macht. Ich erwartete einen rasanten Thriller und Abenteuer im Regenwald. Abenteuer gab es wirklich, aber mit der Zeit entwickelte sich das Buch in eine Richtung, die mir nicht so ganz gefallen hat.  Was nämlich am Anfang noch nach einer ganz normalen, zwar schwierigen Expedition ähnelt, entwickelt sich immer mehr zum SciFi-Abenteuer mit unbekannten, tödlichen Tieren und so weiter (mehr kann ich nicht verraten, ohne zu spoilern). Verstrickt wird das Ganze dann noch mit dem Mythos der Maya, was mir eigentlich ganz gut gefallen hat, mit der Zeit aber einfach zu ausgeschlachtet wurde. Das Buch ist sehr brutal: Es sterben sehr viele Menschen, aber natürlich entweder nur die Bösen oder namenlose Randfiguren. Die Brutalität und das gegenseitige Töten ist nichts so meins - noch mehr hat mich dann aber doch gestört, dass die Hauptfiguren zwar mehr oder weniger immer der größten Gefahr ausgesetzt waren, am Ende aber nie mehr als einen Kratzer davon trugen. Das machte das Ganze sehr unglaubwürdig. Die Sprache des Buches ist sehr flüssig und es lässt sich gut lesen. Allerdings ist sie auch sehr emotionslos, was vor allem in den Kampfpassagen zum Tragen kommt. Ansonsten enthält sie viele unbekannte Wörter und Namen, die allesamt mit der Maya-Kultur im Zusammenhang stehen. Diese werden aber immer gut erklärt, sodass es keine Verständnisprobleme gibt. Gut fand ich, dass hier wirklich die Expedition im Mittelpunkt stand. Auch wenn der Autor noch eine Liebesgeschichte hätte einpflechten können, hat er darauf verzichtet. Alles in allem war das Buch ganz okay, das Ende dann aber für mich definitiv zu abgehoben. Der Verlag sollte wirklich überdenken, wie das Buch beworben wird, denn ein Thriller ist es meiner Meinung nach nicht. Wer sich aber für die Maya interessiert, sollte sich das Buch schnappen!

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  • Rezension zu "Black Rain" von Graham Brown

    Black Rain

    Lilasan

    23. August 2012 um 22:25

    Black Rain von Graham Brown . Eine etwas andere Sicht auf die Prophezeiung der Mayas, ein gelungenes Buch. . Es regnete Tag und Nacht und die Erde wurde schwarz … Eine junge Wissenschaftlerin entdeckt in einer uralten Maya-Pyramide eine längst vergessene Technologie. Doch als sie erkennt, dass die Ruine von Kreaturen bewacht wird, die der Menschheit keine Zukunft gönnen, ist es beinahe zu spät! (Quelle: randomhouse.de) . Das Buch gliedert sich in zwei Handlungen einmal die Suche/Expedition zu der Energiequelle und das andere ist die gegnerische Partei die erst über verdeckte Ermittlungen und dann auch über nicht mehr ganz so verdeckte Angriffe die Energiequelle finden will. Anfangs läuft beides parallel später verbindet es sich zu einem nachvollziehbaren Geschehen. Durch diese anfangs getrennt laufenden Handlungen gibt es öfters Personen und Ortswechsel, welche nachvollziehbar sind und es stört auch nicht beim lesen. Die Charaktere sind glaubhaft vor allem Hawker hat es mir angetan und die Chemie zur Expeditionsleiterin Danielle passt auf Anhieb. Aber es ist keine Liebesgeschichte, denn darum geht es in diesem Buch nicht. Es geht um leuchtende Steine, Mayas, wilde Kreaturen und eine gefahrvolle Suche. Danielle Laidlaw sucht nach einer Energiequelle, die dafür sorgen würde das Kohle- und Atomkraft nicht mehr notwendig sind. Und dies bei den Mayas? Das kam mir anfangs etwas komisch vor, aber im Laufe des Buches wurdes es immer glaubhafter und zum Schluss war ich dann überzeugt. Und in der heutigen Zeit eine Energiequelle zu finden die ewig hält und die Umwelt nicht zerstört, das wäre doch gar nicht schlecht.Das denkt sich auch die gegnerische Partei um Kaufmann. Der will diese Energiequelle ebenfalls, um Milliarden damit zu verdienen und die größte Macht auf dem Energiemarkt zusein und scheut er auch nicht vor Mord zurück und fliegt selbst zum Tempel. Doch die beiden Gruppen sind nicht nur ein Problem füreinander, sondern auch für Kreaturen die im Tempel leben und die am liebsten Töten. Diese Kreaturen sind ware Tötungsmaschinen und denen will man lieber nicht begegnen. Die Mythologie der Maya spielt im Buch eine große Rolle und es ist interessant mehr darüber zu erfahren und das ganz nebenbei. Ich weiß natürlich nicht, in wie weit das alles der wahren Mythologie entspricht, aber es schien alles glaubhaft und passte perfekt hinein. Die einzige Kritik ist der etwas zähe Einstieg in die Geschichte, aber sobald die Expedition los geht, nimmt die Geschichte an fahrt auf und macht den langatmigen Einstieg wieder weg. Sobald die Expedition begonnen hatte konnte ich das Buch kaum noch zu Seite legen, ich war echt gefesselt und wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Der zweite Teil heißt Black Sun und führt die Geschichte um die Energiequelle und deren bisher unklaren Ursprung weiter, rettet sie unsere Welt oder wird durch sie der Untergang der Welt, wie in der Prophezeiung der Mayas vorrausegsagt geschehen? . Danke, an den Blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar. . Zur Info: Verlag: blanvalet Originaltitel: Black Rain Taschenbuch, 544 Seiten € 8,95 [D] ISBN: 978-3-442-37384-0

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  • Rezension zu "Black Rain" von Graham Brown

    Black Rain

    HarryF

    30. June 2011 um 16:37

    Weder Fisch noch Fleisch: Der Autor konnte sich nicht entscheiden, ob er einen Spionageroman a' la John Le Carre, einen wissenschaftlich fundierten Abenteuerroman a' la Thomas Thiemeyer oder einen Action-Thriller a' la James Rollins schreiben soll. Dementspreched viel das Ergebnis aus: Bemüht in allen Belangen, kommt er über das Mittelmaß nicht hinaus. Nächstes Mal ein wenig mehr Fokus und man kann sich über einen tollen Roman freuen!

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  • Rezension zu "Black Rain" von Graham Brown

    Black Rain

    sabisteb

    Danielle Laidlaw arbeitet für eine Zweigstelle des NRI, die sich hauptsächlich mit Industriespionage beschäftigt. Ihr neuester Auftrag ist jedoch von besonderer Brisanz. Erst verschwindet ein Vorausteam spurlos, dann wird ihr langjähriger Partner und Menthor von diesem Fall abgezogen und es scheint ein Informationsleck zu geben, denn ein weiteres Team sucht, was Danielle auch sucht: ein Artefakt im brasilianischen Urwald, dass die Geschichte der Menschheit verändern kann. Sie und ein Team aus Zivilisten machen sich also auf die gefährliche Reise auf den Spuren der mythologischen ersten Maya nach Tulan Zuyua, in ein Gebiet, das von einem feindlichen Indianerstamm bewohnt wird, der ihnen schon bald eine Warnung in Form einer Leiche zukommen lassen. Vorab, das Buch hat nichts mit dem gleichnahmigen Film mit Michael Douglas aus den späten achtziger Jahren zu tun, aber man hat schon das Gefühl es mit einem billigen Hollywoodactionspektakel zu tun zu haben. Zum einen sind da die üblichen stereotypen Protagonisten, die junge, erfolgreiche, gut aussehende Teamleiterin Danielle. Dann wäre da noch der von seiner Regierung gesuchte, Ex-Agent, Pilot und Retter in der Not (natürlich auch gut aussehend) Hawker, Diverse Standardwissenschaftler wie Linguisten, Archäologen und natürlich die obligatorischen Söldner zur Sicherheit. Ab hier können Spoiler enthalten sein, weil ich auf die logischen Fehler des "Plots" eingehe: Das Team macht sich auf in den Dschungel und findet natürlich recht bald den gesuchten Ort, eine große Pyramide mitten im Urwald. Diese liegt auf einer gerodeten Lichtung, schon hier sollte bei allen beteiligten die Alarmglocken Leuten, denn normalerweise müsste die Pyramide zugewachsen und kaum zu finden sein, aber nein, sie ist von einer großen, sonnigen Lichtung umgeben. Da fragt man sich natürlich, warum wurde sie nicht vom Satelliten aus schon vor langer Zeit entdeckt und wer hält die Lichtung sauber und warum? Damit nicht genug der logischen Probleme des Plots. Die "Wissenschaftler" öffnen die Pyramide, es stinkt gottserbärmlich, und ihnen fällt nichts Besseres ein als sofort reinzugehen. Hallo?! Schon mal vom Fluch des Pharao gehört? Alle Grabkammern und anderen lange verschlossenen Orte müssen lange belüftet werden bevor man sie betritt. Auch ist es nicht wirklich sinnvoll sich in Schützengräben um die Pyramide herum zu verschanzen und wild in den Wald zu ballern, wenn man in seinem Rücken ein wunderbar erhöhtes Bauwerk hat, auf dem man sich verschanzen kann und alles abknallen kann, was die eine Treppe hochkommt, zumal die anderen 3 Seiten glatt sind. Es wird aber noch schlimmer. Die obligatorischen (außerirdischen?) Monster, woher kommen sie? Sicherlich nicht nur aus der Pyramide würde ich sagen, denn diese war verschlossen, es muss also einen weiteren Ausgang geben und daher ist es unlogisch nur die Pyramide zu verschließen und zu bewachen, wenn man die Viecher töten will, man sollte vielleicht auch nach dem zweiten Ausgang suchen, ganz abgesehen davon sollte man sich auch fragen wie die lieben Tierchen so viele Jahrhunderte überleben konnten ohne aufzufallen, bzw. warum sie nicht vorher verhungert sind, wenn sie in der Pyramide eingeschlossen waren. Immerhin erspart uns der Autor die obligatorische Affaire zwischen Teamleiterin und sexy Ex Agent auch wenn er sonst kaum ein Klischee auslässt. S. 432, der allseits beliebte Übersetzungsfehler "Es macht Sinn", in direkter Rede mag das ja noch sein, nicht alle beherrschen die deutsche Sprache, aber nicht in erzählenden Abschnitten, da ist es grammatikalisch einfach nur falsch. Fazit: Das Buch liest sich wie ein billiges Hollywood Actionspektakel mit viel Ballerei, Urwaldfeeling und bösen, bösen menschenfressenden Monstern. Nach dem ersten drittel des Buches hat sich die Handlung erübrigt und es beginnt die große Ballerei, die ab und an noch mal von Handlungssträngen durchbrochen wird. Erstaunlicherweise liest sich das Buch dafür sehr gut, naja obwohl vielleicht nicht wirklich erstaunlich, denn sonderlich viel Hinrkapazität braucht man wirklich nicht um diese "Handlung" zu folgen. Kein Thriller, eher ein Actionspektakel, früher nannte man so was Abenteuerbuch, garniert mit ein paar Monstern und viel Ballerei. Die Fortsetzung erscheint übrigens dieses Jahr unter dem Namen Black Sun: A Thriller.

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  • Rezension zu "Black Rain" von Graham Brown

    Black Rain

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. April 2011 um 19:00

    Der Anfang vom Ende Die Menschheit hat ein Problem! Naja, genau genommen hat sie einige Problem, aber in diesem Thriller, der im übrigen das Erstlinkswerk des US-amerikanischen Piloten Graham Brown ist, wird ein Problem in dem Mittelpunkt gerückt, nämlich das des Energiedilemmas. Den wir Menschen verbrauchen immer mehr Erdöl, Gas und andere natürliche Ressourcen der Erde und beuten sie förmlich aus. Das Problem an diesen Ressourcen ist, dass sie irgendwann leer sind – und das wird nicht mehr lange dauern. Graham Brown hat dieses Problem erkannt und es sich zu Nutzen gemacht, in dem er einen Thriller schrieb, der sich genau mit dieser Problematik befasst, und verknüpft dies noch mit anderen Themen, die die Menschheit bewegen – das nenne ich literarisches Können! In „Black Rain“ schickt der Pilot mit Abschlüssen in Rechtswissenschaften und Aeronautik die junge Wissenschaftlerin Danielle Laidlaw in den brasilianischen Regenwald, wo sie der Spur eines Forscherteams folgt, das scheinbar den Schlüssel zu einer schier unerschöpflichen Energiequelle gefunden hat. Allerdings sind noch andere Menschen auf der Suche nach dieser Energiequelle und sie lassen sich durch nichts von ihren Plänen ablenken – und gehen dabei über Leichen. Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, sind auch noch Stämme von Eingeborenen hinter Danielle und ihrem Team her und eine uralte Kreatur lauert im Dschungel. Eine Kreatur, die laut den Maya das Böse, das Dunkle auf Erden ist. Und diese Kreaktur hat eine Aufgabe: jenen Ort zu schützen, der die Zukunft der Menschheit sichern könnte. Wird Danielle es gemeinsam mit ihrem Team schaffen die Menschheit zu retten? Und was haben die Maya mit diesen Energiequellen zu tun? Bedeuten die Energiequellen vielleicht gar kein Neuanfang, sondern vielleicht das Ende der Menschheit? Wie viele Bücher gibt es mittlerweile über die Maya mit ihrer Prophezeiung, dass am 21. Dezember 2012 die Welt untergehen soll? Mit Sicherheit hunderte, wenn nicht sogar noch mehr. Natürlich habe ich nicht alle gelesen, aber ich kann mit Gewissheit sagen, dass dieser Thriller das gesamte Gebiet der Mayageschichte und –prophezeiung von einer völlig anderen und neuen Seite aufrollt. Im letzten Sommer habe ich zwei Thriller von Steve Alten gelesen, die sich ebenfalls mit den Maya und ihren Prophezeiungen beschäftigen, aber von der archäologischen und historischen Seite daran gehen. Sie waren deshalb keineswegs schlecht, doch sie zeigten dem Leser in sofern nichts Neues, dass es in zig anderen Büchern schon zu lesen war. Aber da „Black Rain“ die ganze Thematik von der Seite der Energieversorung und nicht von der Seite der Archäologie aufrollt, ist dieser Thriller so besonders! Aber nicht nur das macht dieses Buch so besonders, sondern auch viele andere Aspekte, darunter vor allem die Gestaltung der Charaktere. So sind die Protagonisten weniger detailliert ausgearbeitet, was aber nicht schlecht ist, da man so eigene Gedanken und Verhaltensweisen projezieren kann. Auch die Charaktere lassen dieses Buch von herkömmlichen Thrillern abheben. Ein weiterer sehr positiver Punkt ist das so offen gestaltete Ende. Normalerweise bin ich kein Fan von offenen Enden, auch nicht bei Mehrteilern, aber hier passt es ausgesprochen gut, da es an das Buch insgesamt angepasst ist. Die Kapitel enden oft offen und die Handlung wird erst nach einigen weiteren Kapitel beendet, sodass der Leser viel darüber nachdenkt. Des Weiteren ist so die Garantie gegeben, dass der begierige Leser auf die Fortzsetzung liest, die im Mai erscheinen wird. Insgesamt ein sehr guter Thriller, der mal neuen Wind auf den Thrillermarkt bringt. Das gesamte Buch, sowohl der Spannungsbogen als auch die Charaktere, sind sehr offen gestaltet, was hier durchaus passt und den Leser dazu zwingt, die Fortsetzung zu lesen. Literarisches Können pur! Erstveröffentlichung auf http://literaturecosmos.wordpress.com/

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  • Rezension zu "Black Rain" von Graham Brown

    Black Rain

    horrorbiene

    28. December 2010 um 13:00

    Die gutaussehende 31-jährige Danielle Laidlaw und ihr doppelt so alter Partner Arnold Moore befinden sich auf einer Mission ihres Arbeitgebers in Brasilien. Sie sollen dort eine Operation durchführen, die so geheim ist, dass sie als Helfer nur Zivilisten statt der eigenen Männer engagieren. Sie arbeiten für ein Institut namens NRI – National Research Institut – eine von der Regierung geförderte Forschungseinrichtung, welche offiziell innovative Projekte sucht und unterstützt, die für die USA von Interesse sind. Ein anderer Teil dieses Instituts ist weit weniger offiziell: die Abteilung „Operations“ der auch Laidlaw und Moore angehören und die von Gibbs geleitet wird. Ihnen stehen alle Mittel zur Verfügung um Erkenntnisse und Technologien zu Beschaffen. Ihre Mission lautet nun sich auf die Spuren von Blackjack Martin zu begeben und herauszufinden wo er die Kristalle damals in den 20er Jahren gefunden hat und ob es dort noch mehr gibt. Das offizielle Ziel der Mission ist es im Dschungel Brasiliens Kultstätten der Maya aus ihrer frühen Zeit zu finden. Sie haben bei einem Händler einen Stein mit alten Maya-Hieroglyphen gefunden. Er kann ihnen eine Richtung aufzeigen, doch bereits beim Zusammenstellen der Expedition ergeben sich Schwierigkeiten: Moore wird auf Gibbs Befehl hin von der Mission abgezogen und der Versuch ein Boot zu chartern endet in einer Schießerei. Meine Meinung: Das Buch ist ein technisch einwandfreies Buch und verdient den Titel „intelligenter Thriller“ zu Recht, da allerlei wissenschaftliche Themen angeschnitten werden. Dabei erklärt der Autor, die für den Fortgang des Buches wichtige Fakten, auch für Laien verständlich und darüber hinaus wird viel von der Mythologie der Maya aufgegriffen. Ohnehin spielt dieses antike Volk in diesem Buch einen entscheidenden Part. Sehr schön finde ich auch die verschiedenen Perspektiven: Sie wechseln sehr häufig, ohne das Verwirrung entsteht. Stattdessen erlebt der Leser das Buch aus der Perspektive beinahe aller handelnden Akteure sogar aus der Gegenpartei. Dies lockert den Erzählstrang ungemein auf und ermöglicht dem Leser mehr zu wissen, als die Protagonisten. Dabei ist der Erzählstil schön flüssig, so dass man das Buch ohne Probleme schnell durchlesen kann. Erfreulich fand ich auch die Zeitsprünge, die vom Autor an passenden Stellen eingefügt wurden, um dem Leser langatmige Szenen beim Suchen der Kultstätten zu ersparen. Diese Konzentration auf das Wesentliche hält das Tempo auf einem hohen Niveau. Das Buch hat zudem eine konstant hohe Spannung durch eine regelrechte Bedrohung von allen Seiten. Für das Forscherteam im Dschungel bedeutet dies sie müssen sich vor einem Angriff des Stammes der Chollokwan oder der eigenartigen Wesen fürchten, des weiteren könnte die Gegenseite jeden Moment eintreffen, da sich ein Maulwurf unter ihnen befindet. Doch auch für Gibbs in den heimischen Staaten sieht die Welt nicht rosig aus. Diese eigenartigen Wesen mit Exoskelett konnte ich zu Anfang nicht wirklich einsortieren. Ich habe mich zwischendurch gefragt, ob dies ein Fantasy-Element darstellen soll. Doch dies wurde gegen Ende sinnvoll aufgelöst. Mir hat das Buch alles in allem wirklich gut gefallen. Im ersten Moment war ich aufgrund der Titulierung als „intelligenter Thriller in der Tradition von Michael Crichton“ etwas abgeschreckt, doch ich konnte das Buch zügig lesen ohne mir das Hirn über wissenschaftliche Zusammenhänge zu zermartern. Das Buch war actiongeladen und konstant spannend und aufgrund der verschiedenen Bedrohungen und der Beschreibungen der örtlichen Gegebenheiten fühlte ich mich, als wäre ich auch mit im Regenwald. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Handlung an einigen Stellen noch besser hätte ausgebaut werden können. So wurde z.B. der Konflikt zweier Protagonisten (Hawker und Verhoven) aus alter Zeit zwar angesprochen und dramatisch dargestellt, doch wirklich ausgewirkt hat sich dieser auf die Handlung nicht. Das fand ich sehr schade. Hawker, ein sympathischer Mann, und Verhoven, ein Söldnerführer aus Südamerika waren alte Freunde, die durch Hawkers Handeln zu Feinden wurden. Doch im Lager verhalten sie sich normal und kooperieren. Das macht Sinn, da sie schließlich beide lebend aus dem Dschungel gelangen wollen, doch bevor die Bedrohung sich zuspitzt, hätte der Konflikt besser ausgebaut werden können, um die Handlung noch etwas spannender zu gestalten. So kommt die Feindschaft doch etwas unglaubwürdig rüber. Zudem finde ich, dass das Tempo an einigen Stellen vielleicht etwas sehr hoch war und dies ging ein klein wenig auf Kosten der Atmosphäre des Buches. Nichtsdestotrotz macht das Ende des Buches Lust auf eine Fortsetzung! Der Roman an sich ist abgeschlossen, doch die Funde und deren Auswertung legen den Schluss nahe, dass die Geschichte noch nicht abgeschlossen ist und siehe da im Mai 2011 erscheint die Fortsetzung unter dem Titel „Black Sun“. Ich bin gespannt wie es weitergeht! Fazit: Wer einen tempo- und actionreichen, spannenden Thriller sucht ist mit „Black Rain“ sehr gut bedient! Ebenso bietet dieses Buch interessante Einblicke über die Mythologie der Maya, die sich Interessierte nicht entgehen lassen sollten. Alles in allem ist „Black Rain“ ein wirklich guter intelligenter Thriller.

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  • Rezension zu "Black Rain" von Graham Brown

    Black Rain

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. September 2010 um 19:43

    VORSICHT: MILDE SPOILER Das Buch hat einen sehr dramatischen Klapptext. Im Prinzip geht es um dasselbe wie in allen Thrillern dieser Art: besondere Sache wird gefunden und Amerika möchte sich dieser Sache zuerst bemächtigen, koste es, was es wolle. Hier ist es eine Organisation, die diese unerschöpfliche Energiequelle für sich haben möchte, so dass Amerika das Land Nr. 1 bleibt, egal wie. Danielle Laidlaw stellt ein Team zusammen, um nach der alten Maya-Ruine und deren Geheimnis zu suchen, nachdem niemand von dem ersten Team je zurückgekehrt ist. Allerdings verheimlicht sie ihrem Team die wahren Gründe, weshalb sie die Ruine suchen. Sie lässt es wie ein archäologisches Projekt aussehen. Brown hat eine Reihe unterschiedlicher Charaktere aufeinander treffen lassen, die gemeinsam im Amazonas nach einem "Schatz" suchen. Natürlich gibt es die Guten, die Bösen, Freundschaft und Feindschaft und eine Prise Übernatürliches. Dazu kommt noch die Vergangenheit des ein oder anderen Charakters, die meines Erachtens aber an der falschen Stelle in die Handlung eingestreut wurde. Der Thriller hat sich mit Spannung gelesen, wenn man sich auch ein wenig für die alten Maya Legenden interessiert und auch generell Interesse an einem Mix aus Archäologie und Wissenschaft mag. Ich muss allerdings gestehen, dass ich die Erklärung des Übernatürlichen gegen Ende hin ein wenig abstrus empfunden habe. Ich denke, das ist Geschmacksache. Es wird einen Nachfolger zu diesem Buch geben und darauf bin ich schon gespannt. Ich habe dieses Buch recht schnell durchgelesen und es war angenehm, denn es war für mich Bettlektüre, während einer Erkältung. Genau das Richtig für diese Situation.

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  • Rezension zu "Black Rain" von Graham Brown

    Black Rain

    Aataensic

    07. February 2010 um 20:44

    Über diesen Auto sagt man,er sei der Nachfolger von Michael Crichton.Das weckt Erwartungen,die er meiner Meinung nach nicht erfüllen kann.Der Anfang des Buches scheint noch ganz ok,aber dann merkt man,das sich irgendwie nicht so Recht Spannung aufbauern will.Bis zur Hälfte plätschert das Buch so vor sich hin,aber dann gehts auf einmal zur Sache,und man kann förmlich vor sich sehen,wie einer nach dem anderen das Zeitliche segnet.Dann ist es auch ganz spannend und actionreich.Wer bis dahin durch gehalten hat,wird dann auch vom Rest nicht mehr enttäuscht.Mir persönlich zu langatmig,daher nur drei Sterne

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