Graham Gardner

 3.6 Sterne bei 34 Bewertungen
Autor von Im Schatten der Wächter, Inventing Elliot und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Graham Gardner

Im Schatten der Wächter

Im Schatten der Wächter

 (29)
Erschienen am 01.12.2017
Im Schatten der Wächter

Im Schatten der Wächter

 (2)
Erschienen am 01.08.2007
Inventing Elliot

Inventing Elliot

 (3)
Erschienen am 01.07.2007

Neue Rezensionen zu Graham Gardner

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Rezension zu "Im Schatten der Wächter" von Graham Gardner

Erinnerte mich an die Welle nur moderner
Seelensplittervor einem Jahr

Meine Meinung zum Jugendbuch:
Im Schatten der Wächter

Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt findet ihr ,auf meinem Original Beitrag, auf meinem Blog.

Inhalt in meinen Worten:
Mobbing ist ein Thema, das Täter und Opfer verändert. In welche Richtung ist meist so abgefahren und auch haarsträubend, wie es in diesem Buch näher gebracht wird, dabei sollte man aber beachten, das Opfer Hilfe brauchen, doch nicht nur diese brauchen Hilfe, sogar die Täter brauchen hin und wieder Hilfe, damit sie selbst auch aus einer Spirale wieder herausfinden können.
In diesem Buch möchte der Autor den Leser an den Abgrund führen, wirst du dich darauf einlassen?

Wie ich das Buch empfand:
Dieses Buch ist keine leichte Kost, und hin und wieder ist es sehr ausschweifend, weswegen ich dieses Buch nicht in einem Rutsch durchlesen konnte und wollte.

Charakter:
Vor allem lerne ich Elliot kennen. Sein Vater ist Arbeitsunfähig und die Depression ist in der Familie angekommen. Dennoch bleiben Vater und Mutter von Elliot eher durchsichtig und sind nicht völlig griffig.
Elliot dagegen lernt man in diesem Buch sehr gut kennen, wenn mich auch hin und wieder sein Selbstmitleid leicht an den Rand des genervt sein, brachte.
Gleichzeitig sieht man aber die Entwicklung von Elliot sehr deutlich. Von einem Mobbingopfer wird er letztlich selbst zu einem Täter und verliert sich selbst. Es gibt nicht nur mehr einen Elliot, sondern er ist gespalten und spielt zu viele Rollen auf einmal, wie er da wieder heraus finden wird, ob ihm das gelingt, das muss euch das Buch verraten.

Geschichte:
Die Geschichte spielt hauptsächlich in einer Schule. Elliot wird ausgewählt und darf den Wächtern angehören, doch diese sind nicht ohne, und Gefahr droht allen, die anders sind. Passt das also für Elliot und den Wächtern zusammen?
Als Elliot sich auch noch verliebt, und auf falsche Ratgeber hört, wird das Unterfangen Wächter mehr als Gefährlich.
Für mich war die Geschichte jedoch an vielen Stellen nicht griffig und es wirkte sehr angestrengt.
Ich würde das Buch keinem Opfer von Mobbing empfehlen, denn dazu ist das Buch zu heftig.

Altersgerecht:
Für Jugendliche ab 14 Jahren, die schon mit schwereren Texten und Handlungen zurecht kommen, kann das Buch sehr interessant sein, für jüngere Leser und für Leser die mit schweren Handlungen nicht so viel anfangen können, muss ich ehrlich sagen, lest es nicht alleine.

Ähnliche Werke?
Kennt ihr die Welle oder sogar die Wolke? Dann könnt ihr erahnen, wo sich dieses Buch ansiedeln kann, und das ist an sich gar nicht schlecht, es ist eben keine leichte Kost, und kann gerne auch mal seltsame Gefühle auslösen. So ging es mir aber auch mit die Welle (jedoch als Kinofilm) eine Geschichte die so nah an einem selbst dran ist und doch wieder so ferne wie der Mond zur Erde, zu Fuß nicht erreichbar.
Letztlich hat dieses Buch aber etwas zu sagen, und die Frage ist, möchtest du dir vom Buch etwas sagen lassen?

Das Buch hat übrigens schon einen Preis erhalten und ist schon bei einigen anderen Verlagen unter gekommen.

Empfehlung:
Ich kann euch das Buch nicht ohne Warnung empfehlen, dazu ist es einfach keine leichte Kost und es sollte besonnen und souverän gelesen werden.

Bewertung:
Dieser Geschichte gebe ich leider nur drei Sterne. Dazu hat sich das Buch trotz der kurzen Seiten sehr gezogen und ich sehe manches eher kritisch.

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K

Rezension zu "Im Schatten der Wächter" von Graham Gardner

spannender Roman über Macht, Gewalt, Kontrolle, den Umgang damit und die Angst davor
katze102vor einem Jahr

Nachdem Elliot an seiner Schule immer wieder Opfer von Gewalt wird und sich daran nichts ändern wird, setzt ihre Mutter ihren Plan für einen Neuanfang in die Tat um: Die Familie zieht um und Elliot muß die Schule wechseln und beschließt dort vom ersten Augenblick an, alles anders machen. Er legt sich ein neues Image zu, kontrolliert jeden seiner Gedanken und seine Wirkung auf andere und ist weit davon entfernt, in die Opferrolle zu geraten - ganz im Gegenteil, denn die subtil machtausübende Gruppierung der „Wächter“ hat ihn beoabachtet und schult ihn für eine baldige Mitgliedschaft. Elliot befreundet sich mit einem der regelmäßigen „Opfer“, was von den Wächtern nicht wahrgenommen werden darf. Auch deshalb muß er in immer mehr Rollen schlüpfen, wechselnde Masken aufsetzen und weiß bald selber nicht mehr, wer er nun tatsächlich ist. Hinzu kommen erschwerte Bedingungen zu Hause, da sein Vater stark unter Depressionen leidet und seine Mutter alle Aufgaben alleine bewältigen muß...

Immer wieder erscheinen Zitate oder Beschreibungen aus Orwells 1984, die in Elliots Geschichte aufleben und miteinfließen. Sehr tiefgründig, detail- und stimmungsreich erzählt Gardner eine spannende Geschichte um Ängste, Gewalt , Kontrolle und Macht, darüber, wie weit man geht um nicht zu den Opfern sondern zur anderen Seite zu gehören und, wie einzelne damit umgehen.

Ein beeindruckender Jugendroman, der für Erwachsene genauso spannend sein wird.

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erdbeerliebe.s avatar

Rezension zu "Im Schatten der Wächter" von Graham Gardner

Rezension zu "Im Schatten der Wächter" von Graham Gardner
erdbeerliebe.vor 6 Jahren

Elliot ist 14 und ein ziemlicher Mitläufer, der schon oft das undankbare Vergnügen hatte, verprügelt zu werden - doch das alles könnte sich jetzt, dank dem Schulwechsel ändern. Also verpasst er sich eine neue Frisur und eine neue Schuluniform - doch sein Verhalten zu wechseln stellt sich als viel schwieriger als gedacht heraus.. Dann erfährt er von der 'Gang' an seiner neuen Schule, den Wächtern. Einer elitären Clique von Jungs die andere das Fürchten lehren..
Im Grunde genommen ist der Grundgedanke des Buches simpel: Neuer Schule, neue Situationen, neue Gang - und auf einmal kann Elliot selbst darüber entscheiden, wer Opfer ist und wer nicht. Was mich an dem Buch "Im Schatten der Wächter" jedoch wirklich gestört hat ist der Erzählstil. Der bleibt nämlich sehr sehr sachlich. Trotz sparsamer Versuche des Autoren Elliot als normalen Schüler zu beschreiben bleibt der gezeichnete Protagonist grau und einseitig. Während des Lesens bekam ich immer mehr die Vorstellung, der Autor wollte mit Hilfe dieser Lektüre seine Idee eines bestimmten Gruppenverhalten schildern und auseinandernehmen, keine Geschichte erzählen. Spannung kommt kaum auf, die Charaktere neben Elliot bleiben so einseitig und blass wie er selbst. Auch Elliots Verhalten wird zwar begründet, bleibt aber emotionslos und irgendwie uneindrücklich.

Fazit: Meiner Meinung nach fehlen dem Buch essenzielle Mittel für ein gutes Buch: Authentizität. Das Buch bleibt stets logisch und Elliot geht analytisch vor - zu erwachsen, zu steif, irgendwie nicht.. wie ein 14 jähriger Junge.
Im Grunde genommen keine Kaufempfehlung, Elliot ist mir durch das ganze Buch hinweg egal, ich kann einfach keine Bindung zu ihm aufnehmen.

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