Graham Greene Das Ende einer Affäre

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Inhaltsangabe zu „Das Ende einer Affäre“ von Graham Greene

»Ich halte ›Das Ende einer Affäre‹ für den besten, wahrhaftigsten und herzbewegendsten Roman meiner Zeit, weil er an die Herzen aller Menschen auf dieser Welt appelliert.« William FaulknerLondon 1946. Bei einem Spaziergang trifft der Romanschriftsteller Maurice Bendrix seinen alten Bekannten Henry Miles, mit dessen Frau Sarah er ein Verhältnis hatte. Zu Bendrix' Überraschung erweist sich der sonst so einsilbige und ungelenke Beamte Miles als überaus gesprächig und schüttet ihm sein Herz aus: Miles verdächtigt Sarah, eine Affäre zu haben. Brisanterweise erwartet der ratlose Ehemann ausgerechnet von Bendrix, ihm bei seinen Nachforschungen zu helfen. Und plötzlich ist der Liebhaber eifersüchtiger als der Gatte. Er beauftragt einen Detektiv, denn er selbst ist es, der unbedingt herausbekommen will, ob und wen Sarah liebt, aber vor allem, warum sie ihn damals verließ, nach jener gefährlichen Liebesnacht im Bombenhagel des Krieges. Neil Jordan überrascht das Kinopublikum mit einer Neuverfilmung des Klassikers von Graham Greene, die von der New York Times als die »beste Greeene-Verfilmung seit ›Der dritte Mann‹« umjubelt wurde.

Geschichte einer verlorenen Liebe aus der Perspektive eines Jammerlappens. Enttäuschend.

— katharose
katharose

Nicht meins, ich fand es ziemlich langatmig und teilweise konfus

— LionsAngel
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    Das Ende einer Affäre
    katharose

    katharose

    21. March 2017 um 12:54

    Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden, um diesen Roman zu rezensieren, denn ich meine noch nie ein derart seltsames Buch gelesen zu haben. Der Leser wird aus der Perspektive des Ich-Erzählers Maurice durch die Geschichte geführt, erlebt all seine Gedanken, Gefühle und Blickwinkel, was das Buch schon sehr besonders macht. Hierbei handelt es sich weniger um den typischen Ich-Erzähler, nein, man wird wirklich Teil der Wut, des Hasses und des Selbstmitleides, in dem sich Maurice über 256 Seiten badet. Zwar ist sehr spannend, de facto alles mit zu bekommen und das gibt der Figur unheimlich Charakter, Salz und Pfeffer, endlich mal kein platter, nichtssagender Charakter – doch es ist auch anstrengend, ganz als jammere einen ständig jemand über seinen Liebeskummer die Ohren voll. Der Schreibstil ist schön, die Worte gut gewählt aber auch sehr pathetisch und dramatisch. Ich denke, hier ist ein Punkt, an welchem viele den Roman nicht mögen, denn diese sehr selbstmitleidige, pathetische Art kann durchaus nerven – hat dennoch was lehrreiches und faszinierendes. Denn dies ist ein Punkt, welcher mir an dem Roman durchaus gefällt: Man reflektiert sehr viel, Maurice zwingt einen flrmlich, über sich selbst nachzudenken und gibt einem selbst teilweise durch eigenes, offensichtliches Fehlverhalten, die Möglichkeit zu lernen. Auch den Einstieg in den Roman, wie er darüber philosophiert, dass man bei einem Anfang eines Buches ja einen x-beliebigen Moment aus jemandes ‚Leben‘ nehme und ob dies angemessen sei, faszinierte mich. Dennoch bin ich etwas enttäuscht, es ist ganz, als sei die Geschichte wirklich gut gemeint, auf eine ganz neue Art und Weise ausgelegt, nichtsdestotrotz erscheinen mit diese fast 260 Seiten lang – langatmig und häufig wiederholend, was mich ziemlich störte, denn ab und an wollte ich es wirklich nur gelernt in die Ecke werfen und Maurice endlich meine Meinung sagen! Fazit: Zusammenfassend bin ich gemischter Gefühle: Ja, ich mag den Ansatz, die Umsetzung jedoch ist sehr gewöhnungsbedürftig und dürfe nicht jedermanns Sache sein. Genauso, wie man sich mit viel Liebe und Geduld an eine Freundin mit Liebeskummer und einem Hang zur Dramatik wendet, genauso sollte man dieses Buch behandeln. Irgendwie hatte ich mir etwas mehr erhofft.

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