Der dritte Mann

von Graham Greene 
3,9 Sterne bei96 Bewertungen
Der dritte Mann
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Positiv (60):
Antigone8s avatar

Wunderbare Ausgabe des Klassikers! Illustration und Geschichte ergänzen sich perfekt und entfalten einen besonderen Lesegenuss!

Kritisch (5):
Hazel93s avatar

Fällt schwer zu lesen und büßt Spannung durch unnötige Beschreibungen ein. Vielleicht ist der Film ja besser...

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Inhaltsangabe zu "Der dritte Mann"

Wien 1945. Russen, Amerikaner, Franzosen und Briten haben die zerstörte Stadt besetzt. In den Trümmern blüht der Schwarzmarkt und Rollo Martins steht vor einem Rätsel: War sein Jugendfreund Harry Lime tatsächlich der gewissenlose Kopf einer Schieberbande?

Ein Spiel mit Licht und Schatten – Annika Siems setzt den Kampf um eine alte Freundschaft im Zeichen von Korruption und Verbrechen eindrucksvoll in Szene. In den sepiafarbenen Tuschezeichnungen der Hamburger Künstlerin werden bekannte Wahrzeichen und der Untergrund der österreichischen Hauptstadt zur Kulisse eines düsteren Versteckspiels. Fast hört man beim Betrachten der Seiten das charakteristische Zither-Thema aus dem Film.

Greene selbst betrachtete die Filmversion des britischen Regisseurs Carol Reed aus dem Jahr 1949 als Endfassung seiner Erzählung. Ob auf Leinwand oder als Roman: "Der dritte Mann" ist ein beispielloses Zeitdokument der Nachkriegsgeschichte. Noch viel stärker als das gleichnamige Drehbuch fasziniert der Roman durch schwarzen Humor und erzählerische Tiefe, die Annika Siems auf den Spuren von Hans Hillmann ("Fliegenpapier") eindrucksvoll visualisiert.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783864060762
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:200 Seiten
Verlag:Edition Büchergilde
Erscheinungsdatum:16.03.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 18.03.2016 bei Der Audio Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    walli007s avatar
    walli007vor 10 Monaten
    Wiener Untergrund

    Auf eine Einladung seines Freundes Harry Lime kommt Rollo Martins ins Wien der ersten Nachkriegsjahre. Als Autor von Western verdient Rollo nicht so besonders gut und deshalb ist er sehr froh über das Angebot. Doch Harry taucht nicht am Flughafen auf. Und auch seine Wohnung scheint verlassen. Entsetzt muss Martins von einem Nachbarn erfahren, dass Harry Lime bei einem Unfall ums Leben gekommen ist und dass gerade seine Beerdigung stattfindet. Auf dem Friedhof trifft Martins auf den britischen Militärpolizisten Calloway. Natürlich stellt Rollo sich die Frage, was dieser auf der Bestattung seines Jugendfreundes zu suchen hat.


    Ein Buch zu sehen, sagte der Autor Graham Greene, über sein Werk „Der dritte Mann“. Eigentlich sollte er ein Drehbuch verfassen. Um ein gutes Drehbuch zu erstellen, benötigte er seiner Meinung nach eine ordentliche Grundlage und so verfasste er einen Roman, der zunächst nicht zwingend zur Veröffentlichung bestimmt war. 


    Den Film und die wohlbekannte Musik von Anton Karas im Kopf beginnt man zu lesen und vor dem Hintergrund der neuen Information, dass das Buch als Grundlage für den Film diente, für das spätere Drehbuch aber doch einige Änderungen vorgenommen wurden, sucht man nach Unterschieden, aber auch nach Gemeinsamkeiten. Grundsätzlich wird schon dieselbe Geschichte erzählt. Doch wirkt der Film in der Erinnerung, die man bald auffrischen möchte, wesentlich düsterer. Vielleicht weil gerade die beeindruckendsten Szenen, die sich im Gedächtnis festgesetzt haben, die düsteren sind. Obwohl von Schiebereien, gemeinen Verbrechen, Mord und Totschlag erzählt wird, wohnt einzelnen Szenen ein hintersinniger Humor inne, der dem Roman eine nicht so endzeitmäßige Stimmung gibt. 


    Die Lektüre der vorliegenden Ausgabe der Büchergilde in einer Neuübersetzung und mit herausragenden Illustrationen versehen, die eine ausgesprochen gute Verbindung zwischen Buch und Film erstellen, ist ein besonderes Erlebnis. Sie verführt zum Eintauchen ins Wien der Nachkriegszeit und zeichnet ein Bild einer schweren Zeit, in der die Menschen durch die Knappheit der Güter verführt wurden, kleine Verbrechen zu begehen. Doch was geschieht mit kleinen Verbrechen, wenn erst die Gier geweckt ist, sie werden zu großen Verbrechen, durch die der Charakter verdorben wird und die Skrupellosigkeit das Menschliche überdeckt. Eine Erfahrung, durch die Rollo Martins seine Freundschaft zu Harry Lime in einem ganz anderen Licht sieht.


    In der Zeit des Schenkens bietet dieses Buch eine wunderbare Gelegenheit, einem lieben und interessierten Menschen eine Freude zu machen.

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    pardens avatar
    pardenvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Roman der düsteren Nachkriegszeit - hier bilden Text und Zeichnungen eine absolut stimmige Einheit. Ein Schmuckstück!
    Ein beeindruckendes Zeitdokument der Nachkriegsgeschichte...

    EIN BEEINDRUCKENDES ZEITDOKUMENT DER NACHKRIEGSGESCHICHTE...

    Den gleichnamigen Filmklassiker aus dem Jahr 1949 werden wohl viele kennen. In ursprünglicher Form und als Novelle aufbereitet wurde die dem Film zugrunde liegende Erzählung 1950 erstmals veröffentlicht. Greene selbst betrachtete die Filmversion des britischen Regisseurs Carol Reed aus dem Jahr 1949 als Endfassung seiner Erzählung.



    Die Erzählung spielt im Wien der Nachkriegzeit, unter der Regierung der vier Siegermächte. Trotz der Besetzung durch die Russen, die Amerikaner, die Franzosen und die Briten blüht in Wien der Schwarzmarkt. Unter diesen Gegenbenheiten trifft der wenig erfolgreiche Westernautor Rollo Martins in Österreichs Hauptstadt ein, ohne Geld in der Tasche und auf Einladung seines langjährigen Freundes Harry Lime, der von seinem derzeitigen Engpass erfahren hat und ihm einen Posten anbieten will.

    Gleich nach seiner Ankunft erfährt Martins jedoch, dass sein Freund verstorben ist, und kommt gerade noch rechtzeitig zu dessen Beerdigung. Zunächst als Unfall deklariert, tauchen hinsichtlich des Todes von Harry Lime jedoch schon bald Widersprüche in den Zeugenaussagen auf, die Martins misstrauisch werden lassen. Ein Katz- und Mausspiel entspinnt sich alsbald, wobei niemals sicher scheint, wem zu trauen ist und wem nicht. Den Polizeigewalten der verschiedenen Nationen wird hier ebenso Rechnung getragen wie den Tätigkeiten im Untergrund, Freundschaft und Liebe werden ebenso thematisiert wie Korruption, Verrat und Menschlichkeit.

    Auch wenn Greene die Erzählung im Grunde nur verfasst hat, um anschließend das Drehbuch schreiben zu können, konnte sie mich doch in vielerlei Hinsicht beeindrucken. So skizziert sie nahezu greifbar die düstere Atmosphäre der Nachkriegszeit, was in dieser ausgesprochen liebevoll gestalteten Ausgabe noch überaus eindrucksvoll unterstrichen wird durch die zahlreichen in Sepia gehaltenen Tuschezeichnungen der Hamburger Künstlerin Annika Siems. Ähnlich wie im Film findet sich in ihren Bildern ein gekonntes Spiel mit Licht und langen Schatten. Zeitweise fühlte ich mich an eine Graphic Novel erinnert, und auch wenn der Vergleich hinkt, nehmen die Illustrationen hier immerhin einen großen Raum ein und unterstreichen die düstere Atmosphäre der Erzählung ganz hervorragend! Hier bilden Text und Zeichnungen eine absolut stimmige Einheit.

    Intensiver als im Film wird im Roman auf die Zusammenhänge der Ereignisse mit den spezifischen Bedingungen im Wien der Nachkriegszeit eingegangen, so dass sich mir diese eingängig erschlossen. Dadurch empfand ich diesen Roman nicht nur als eine spannende Erzählung sondern wenigstens genauso als grandioses Zeitdokument der Nachkriegsgeschichte. Während der Film sicher durch eine gelungene Regie und Kameraführung punkten kann, sowie durch seine Besetzung mit Orson Welles und das charakteristische musikalische Thema (das ich übrigens seit Tagen als Ohrwurm nicht mehr loswerde), besticht der Roman durch eine größere erzählerische Tiefe sowie zu meinem Erstaunen auch durch einen immer wieder geschickt pointierten schwarzen Humor. Roman und Film stimmen nicht in allen Punkten überein, und welche Version einem besser gefällt, ist sicher Geschmackssache. Insgesamt fand ich die Erzählung selbst versöhnlicher als den Film.

    Tatsache ist: beides lohnt sich - der Film ebenso wie der Roman selbst. Und mit dieser prachtvollen Ausgabe der Editon Büchergilde holt man sich ein wahres Schmuckstück ins Regal. Wer hier alle für meine Verhältnisse ungewöhnlich häufig verwendeten Lobeshymnen zusammenzählt, der ahnt schon: von mir kann es hier nur die Höchstwertung geben...


    © Parden

    Kommentare: 6
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    L
    Liebes_Buchvor einem Jahr
    Mit Witz

    An den Film erinnere ich mich natürlich hauptsächlich wegen der hervorragend gefilmten Szenen der Verfolgungsjagd.
    Aber ich kann mich nicht an einen besonderen Witz erinnern.
    Deshalb bin ich ziemlich überrascht, dass die Erzählung einen britischen Humor aufweist, der der Geschichte Schwung verleiht.
    Der arglose Schundromanautor Rollo Martins reist ins besetze Nachkriegs-Wien, um seinen früheren Schulfreund zu treffen.
    Doch der kam bei einem Autounfall ums Leben. Nach und nach findet Martins heraus, was wirlich passierte...
    An dieser Geschichte liebe ich, wie jemand traurigen Wahrheiten über seinen Freund ins Auge blicken und sich neu entscheiden muss, ob es sich wirklich um Freundschaft handelt oder nicht.
    Graham Green hatte nur wenige Anfangssätze in der Schublade liegen, als Regisseur Alexander Korda ihn um Stoff bat. "Der dritte Mann" wäre fast eine ungenutzte Idee geblieben, die jahrelang herumliegt...

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    NiWas avatar
    NiWavor einem Jahr
    Wer ist der dritte Mann?

    Nachkriegszeit in Wien. Die Stadt ist in vier Besatzungszonen eingeteilt, notwendigste Güter sind rar und es ist genau die richtige Zeit, um sich am Schwarzmarkt eine goldene Nase zu verdienen. Rollo Martins wird von seinem Freund Harry Lime in dieses Wien eingeladen, allerdings kommt er nur mehr zu dessen Begräbnis zurecht.

    „Der dritte Mann“ ist ein Filmklassiker, den viele allein aufgrund der berühmt-berüchtigten Filmmusik - der Zither-Melodie - kennen. Deshalb hat es mich gejuckt, zur Buchvorlage zu greifen und dem Tod von Harry Lime auf den Grund zu gehen.

    Tragende Themen sind natürlich die Nachkriegszeit, der Schwarzmarkt, die Besatzer und welche Konsequenten diese Konstellation für die Menschen bedeuten. Denn für Gauner und Ganoven sind Zeiten des Mangels die Gelegenheit, um als Schieber am eigenen Vermögen zu arbeiten. Gepaart mit einem Hauch Agenten-Charme und einer Prise Emotion ergibt sich daraus ein interessanter Krimi, der sich nicht nur sehen sondern auch lesen lässt.

    Rollo Martin kommt also nach Wien, um seinen Freund Harry Lime aufzusuchen. Allerdings ist Harry Lime zu diesem Zeitpunkt schon tot und wird am Wiener Zentralfriedhof beigesetzt. Der schockierte Rollo Martin kann den Unfalltod seines besten Freundes nicht einfach so hinnehmen und geht eine eigene Untersuchung an. Schnell stellt sich heraus, dass ein mysteriöser dritter Mann beteiligt war, den Rollo unbedingt finden will.

    Besonders gut gefällt mir, wie Graham Greene das komplizierte Wesen dieser Zeit einfängt. Wien ist von Amerikanern, Briten, Franzosen und Russen besetzt, und allein die Verständigung der Alliierten untereinander ist eine wahre Herausforderung. Ermittlungstätigkeiten sind meist nur in der eigenen Zone möglich, Kooperationen werden rigoros abgelehnt, es wird der eigene Wille durchgesetzt und wenn es hart auf hart kommt, wird lapidar die Sprachbarriere mit einem Schulterzucken als Ursache vorgeschoben.

    In diesem Wien versucht Rollo Martin den Tod seines Freundes aufzuklären, weil er nicht fassen kann, dass dieser nicht mehr am Leben ist. Dabei kommt er Schmugglern auf die Spur und landet kurzerhand selbst in der Gefahrenzone.

    Außerdem nimmt die Handlung sehr charmante Züge an, weil Rollo Martin in interessante Situationen schlittert, die er für sich nutzen kann.

    Leider merkt man diesem Buch an, dass es von Vornherein als Filmvorlage geschrieben wurde. Es ist zwar nicht unbedingt als Drehbuch verfasst, trotzdem sind mir viele Passagen zu skizzenhaft. Graham Greene geht nur auf Schlüsselszenen besonders ein, die Umgebung wird großteils vernachlässigt und die Tiefe der Figuren ist teilweise mangelhaft. Meist habe ich es als Aneinanderreihung von Filmszenen empfunden, obwohl die Geschichte an sich großartig ist. Greene geht schon im Vorwort auf diesen Umstand ein, sodass der Erzählstil eigentlich keine Überraschung ist:

    „Der dritte Mann wurde nicht geschrieben, um gelesen, sondern nur, um gesehen zu werden.“ (S. 9)

    Ich finde es sehr schade, dass „Der dritte Mann“ dadurch an Atmosphäre und Tiefe verliert, weil es eine wahnsinnig gute, spannende Geschichte ist. Sie lebt von der Nachkriegszeit, dem Agenten-Charme und von der Wiener Szenerie, wobei die Stadt an sich nicht unbedingt gut wegkommt:

    „Ich habe Wien zwischen den Kriegen nicht gekannt, und ich bin zu jung, um mich an das alte Wien mit seiner Strauß-Musik und seinem verlogenen oberflächlichen Charme zu erinnern; für mich ist es einfach eine Stadt aus würdelosen Ruinen …" (S. 16)

    Nichtsdestotrotz kann ich diese Buchvorlage zu „Der dritte Mann“ jedem ans Herz legen, der diesen Filmklassiker im ganz persönlichen Kopfkino erleben will, weil sie trotz mancher Abstriche durch und durch lesenswert ist. 

    Kommentare: 10
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    marcelsarmanvor 4 Jahren
    Rezension zu "Der dritte Mann" von Graham Greene

    In der turbulenten Nachkriegszeit ist Wien in 4 Besatzungszonen aufgeteilt und der Schwarzmarkt mit Waren aller Art blüht. Rollo Martins, ein als Benjamin Dexter leidlich erfolgreicher Verfasser von Wild-West- Schundromanen, macht sich auf den Weg nach Wien, um seinen Freund Harry Lime zu besuchen. Doch er kommt zu spät und kann nur noch der Beerdigung von Harry Lime beiwohnen. Anschließend erleidet Martins noch einen weiteren Schock, er wird von der Polizei damit konfrontiert, dass sein Freund Harry Lime in dunkle Machenschaften verwickelt war und sein Geld mit dem Handel mit verunreinigten Medikamenten verdient hat. Rollo Martins beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen und bleibt vorerst in Wien, um auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Harry soll nach Augenzeugenberichten von einem Jeep überfahren worden sein, der es nicht mehr geschafft hat, rechtzeitig zu bremsen. Für diesen tragischen Unfall soll es zwei Zeugen geben, ein Herr Koch meint allerdings drei Männer gesehen zu haben. Martins hält Koch für glaubwürdig und beginnt nach dem geheimnisvollen dritten Mann zu forschen. Als Koch allerdings kurze Zeit später ermordet wird, gerät Martins, als sein letzter Besucher in Verdacht etwas mit Kochs Ermordung zu tun zu haben. Rollo Martins irrt fortan durch Wien und möchte die rätselhafte Geschichte endlich aufklären.

    Eines Nachts bemerkt er, dass er verfolgt wird. Er kann seinen Verfolger zunächst nicht erkennen, doch plötzlich fällt ein Lichtschein auf das Antlitz seines Verfolgers. Rollo Martins ist wie erstarrt vor Schreck - denn er glaubt seinen vermeintlich toten Freund Harry Lime zu erkennen. Kurze Zeit später ist dieser aber wie vom Erdboden verschluckt. Eine genaue Nachforschung kann das plötzliche Verschwinden rational erklären und Martins muss in einem dramatischen Finale um sein Leben kämpfen.


    Bewertung:

    Eine spannende Geschichte ohne überflüssige Nebenhandlungen oder Experimente. Die Einblicke in das Wien der Nachkriegszeit sind sehr interessant und gut beschrieben. Der Moralist Graham Greene schreibt sehr nüchtern und es kommt ein pessimistisches Menschenbild zum Vorschein: Menschen handeln, besonders in Extremsituationen, nur eigennützig. An einigen Stellen wirken die Formulierungen etwas umständlich und altbacken, trotzdem ein gutes Buch: 4 Sterne.

    Kommentare: 1
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    Monsignores avatar
    Monsignorevor 9 Jahren
    Rezension zu "Der dritte Mann" von Graham Greene

    Ja, ich weiß - "Der dritte Mann" ist ein hervorragender weltberühmter Film und durch nichts zu toppen. Der Film ist so gut, dass allein der Gedanke daran, nach dem Film auch noch das Buch zu lesen, schlichtweg abwegig ist. Einzige Rettung für das Buch: Es ist von Graham Greene geschrieben, dem Meister spannenden Erzählens in dichter Atmosphäre. Und der Plot ist wie geschaffen für Graham Greene: Kalter Krieg, Wien unter Viermächtebesatzung, eine zerstörte Stadt, Zentrum der Geheimdienste .,.. was will man mehr? - Nun, das Buch ist gänzlich anders als der Film. Graham Greene erzählt ruhig, läßt sachte seine Bilder entstehen. Der Leser braucht keinen Nebel und keine Musik.

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    Beagles avatar
    Beaglevor 10 Jahren
    Rezension zu "Der dritte Mann" von Graham Greene

    Ein lesenswerte Geschichte, trotz der, meiner Meinung nach oft zu langatmigen Sätze

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    A
    Aprilscherzvor 11 Jahren
    Rezension zu "Der dritte Mann" von Graham Greene

    Spionageromane waren für mich immer wie Krimis - spannend, aber nicht mehr. Außerdem bringe ich sie immer mit dem film noir in Verbindung. "Der dritte Mann" passt zwar wunderbar in mein Weltbild hinein, aber die Geschichte hat es geschafft, meine Lust auf den Film zu wecken. (Das Buch wirkte auf mich auch gar nicht so "unfertig", wie der Autor es selbst sagt.)

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    Berits avatar
    Beritvor 12 Jahren
    Rezension zu "Der dritte Mann" von Graham Greene

    Wien im Winter 1945. In der von drei Siegermächten besetzten Stadt versucht der englische Schriftsteller Rollo Martins herauszufinden, ob sein angeblich bei einem Unfall umgekommener Freund Harry Limes Mitglied eines Schmuggler-Ringes war. Eine sehr spannende Geschichte, die unerwartet endet.
    Greene schrieb das Buch zunächst als Vorlage für den gleichnamigen Film.

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    Antigone8s avatar
    Antigone8vor einem Monat
    Kurzmeinung: Wunderbare Ausgabe des Klassikers! Illustration und Geschichte ergänzen sich perfekt und entfalten einen besonderen Lesegenuss!
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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