Graham Greene Der menschliche Faktor

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Inhaltsangabe zu „Der menschliche Faktor“ von Graham Greene

Zum 20. Todestag von Graham Greene am 3. April 2011Maurice Castle, ein sympathischer älterer Herr mit Familie, arbeitet seit mehr als dreißig Jahren beim britischen Geheimdienst. Plötzlich wird bekannt, dass es im Amt einen Verräter gibt, der Moskau mit Nachrichten aus Afrika versorgt. Auch sein Kollege Davis wird verdächtigt und muss dies mit dem Leben bezahlen – unschuldig, wie Castle sehr wohl weiß. Allerdings wird auch für ihn die Situation immer prekärer: Als er der Gegenseite einen letzten Dienst erweisen will, wird er enttarnt.

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  • Rezension zu "Der menschliche Faktor" von Graham Greene

    Der menschliche Faktor

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. January 2013 um 19:09

    Der kalte Krieg ist nun schon eine ganze Weile vorbei - Gott sein Dank! Ebenso wie das Apartheidsregime in Südafrika. Aber genau um diese Themen dreht sich dieser gemächliche Spionageroman von Graham Greene. Hauptperson ist Maurice Castle, der kurz vor der Pensionierung steht, einen recht ruhigen Job beim MI5 hat und mit einer dunkelhäutigen Südafrikanerin verheiratet ist. Sarah ist einst selbst als Agentin tätig gewesen und wurde mitsamt ihres Sohnes aus Südafrika geschleust. Sie weiß jedoch nicht, daß ihr Mann deshalb als Doppelagent arbeitet: für den englischen Geheimdienst ebenso wie für den sowjetischen. Lange Zeit bleibt sein Tun auch dem Leser verschlossen. Nur laut Klappentext kann man erahnen, dass Maurice ein Doppelagent ist. Sein Kollege wird verdächtigt, als eine undichte Stelle in der Abteilung entdeckt wird. Dieser wird sogar mundtot gemacht und es ereilt ihn eine "Leberzirrhose". Ich brauchte wirklich eine ganze Weile, bis ich verstand, wie die Kontaktaufnahme und die Codierung der Informationen ablief - zu entfernt war die damalige Technik von der heutigen. Es mutet im wahrsten Sinne des Wortes schon sehr antiquarisch an, die Chiffrierung mittels Büchern in den 70er Jahren, in denen das Buch entstand. So richtig wollte der Funke beim Lesen nicht überspringen. Ich empfand die Geschichte nicht als spannend, erst am Ende nahm sie etwas Fahrt auf. Vielmehr würde ich die Erzählweise als behäbig bezeichnen. Am Ende war die Lektüre für mich ein kleiner historischer Ausflug in die Zeiten von schwarz und weiß.

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  • Rezension zu "Der menschliche Faktor" von Graham Greene

    Der menschliche Faktor

    Thomas_Kastura

    07. December 2011 um 09:10

    Very british - aber leider auch etwas handlungsarm. Die im "Ausland" spielenden Romane von Greene, etwa "Unser Mann in Havanna", mag ich lieber.

  • Rezension zu "Der menschliche Faktor" von Graham Greene

    Der menschliche Faktor

    Franny

    06. February 2008 um 21:45

    Ein Agent des britischen Geheindienstes verliebt sich während eines Einsatzes in eine schwarze Agentin und stößt mit seiner Heirat, mit der selbigen, auf wenig Verständnis. Die Liebe zu ihr und ihrer Heimat, Afrika, lässt ihm zum Doppelagenten werden. Spannend geschrieben und gut recherchiert. Man will unbedingt wissen, wie er die Doppelbelastung und die Feinseligkeit gegenüber seiner Familie meistert ....

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