Graham Greene Der stille Amerikaner

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Inhaltsangabe zu „Der stille Amerikaner“ von Graham Greene

Graham Greenes berühmter Vietnam-Roman wieder im Programm: Ein desillusionierender und zugleich spannender Klassiker, der soeben verfilmt wurde. »Mit den Menschen, wie sie nun mal waren, mochten sie kämpfen, mochten sie lieben, mochten sie morden: Ich wollte nichts damit zu tun haben.« Der englische Journalist Thomas Fowler sieht den Kolonialkrieg der Franzosen in Vietnam mit kühler Distanz. Er interessiert sich mehr für seine vietnamesische Geliebte Phuong und die asiatische Lebensart als für Politik. Der Amerikaner Aldon Pyle dagegen arbeitet angeblich für eine Wirtschaftshilfe-Organisation und will, scheinbar naiv, sendungsbewußt und demokratiegläubig, etwas Gutes tun: » einem Land, einem Kontinent, einer Welt«. Erstaunlicherweise benutzt er Plastikbomben dazu.

Dreiecksbeziehung vor politisch-zeithistorischem Hintergrund mit einem Hauch Exotik.

— hurenkind

Ein Krimi, ein Thriller, eine Dreiecks-Liebesgeschichte. Ganz große Literatur. Und Greene nimmt das Desaster in Vietnam vorweg.

— Gulan

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  • Der stille Amerikaner

    Der stille Amerikaner

    SwissCouchPotato

    04. January 2017 um 13:55

    Starke Dialoge, starke Charakterzeichnung der beiden Hauptpersonen, während die Vietnamesin Phuong nicht viel mehr als ein Objekt in den unterschiedlichen Lebensplänen des Engländers Fowler und des Amerikaners Pyle ist. Alden Pyle ist eine Art Personifizierung der amerikanischen Aussenpolitik, die auch nach mehr als 60 Jahren noch bestürzend aktuell ist.

  • Vietnamkrieg, persönlich gesehen

    Der stille Amerikaner

    KatalinMaerz

    11. January 2015 um 13:00

    Der alternde englische Reporter Thomas Fowler berichtet über seine Zeit als Korrespondent während des Vietnamkrieges. Er wohnt in Saigon, hat eine schöne, junge, vietnamesische Geliebte und will in allen Angelegenheiten seine distanzierte Haltung bewahren. Das ändert sich, als er Pyle kennenlernt. „Der stille Amerikaner“ schnappt ihm die Geliebte weg und sein Aufenthalt in Vietnam hat offensichtlich einen anderen Grund als humanitäre Hilfe. Fowler muss sich entscheiden, ob und wie er handeln soll. Graham Green ist unbestritten ein großer Schriftsteller. So ist „Der stille Amerikaner“ gut geschrieben. Keine Frage. Interessant ist auch das Thema des Buches: Soll man sich heraushalten oder doch Stellung beziehen, wenn man als Einziger das Wissen und die Möglichkeit hat, etwas gegen Unrecht zu tun? Der Autor hat auch die Diskrepanz zwischen den gelangweilten Journalisten, die aufgrund der Zensur oder dem Desinteresse ihrer Zeitungen eh nicht die Wahrheit schreiben können, und dem menschenverachtenden Krieg gut dargestellt.  Allerdings fand ich das Setting ganz subjektiv langweilig. Ein alternder Mann hat in Vietnam natürlich eine schöne, junge Geliebte, die natürlich von dem jüngeren Mann ebenso begehrt wird. Alles aus der Sicht der Männer geschrieben. Die Frau scheint so einfach gestrickt zu sein, dass es auf ihren Standpunkt nicht ankommt. Gefühle scheint die Asiatin keine zu haben. Klischee über Klischee. Mich lassen die „Seelenqualen“ dieser rein egoistisch denkenden Männer kalt.

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  • Rezension zu "Der stille Amerikaner" von Graham Greene

    Der stille Amerikaner

    Vampi_77

    26. September 2011 um 15:05

    klassiker, indochina

  • Rezension zu "Der stille Amerikaner" von Graham Greene

    Der stille Amerikaner

    oblo99

    28. November 2008 um 12:03

    Eigentlich baut sich die ganze Geschichte um eine Frau auf (wie so häufig) Dabei zeigt das Buch aber gut, den Konflikt in Vietnam vor dem Eingreifen der Amerikaner und auch wenn es nur ein Roman ist, zeigt es doch gut die verschiedenen Rollen der Nationen auf!
    Das Buch fesselt nicht unbedingt duch Spannung, mehr durch eine gute Geschichte.

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