Graham Joyce Schneestille

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Inhaltsangabe zu „Schneestille“ von Graham Joyce

So unheimlich kann Schnee sein. So bedrohlich die Stille. So hypnotisierend das Grauen Beim Skifahren in den französischen Pyrenäen wird ein junges Paar von einer Lawine verschüttet. Zwar gelingt es Jake und Zoe sich zu befreien, aber als sie zu ihrem Hotel zurückkehren, finden sie alles verlassen vor. Mobilfunkverbindungen sind zusammengebrochen, jeder Kontakt zur Außenwelt ist abgeschnitten. Bald beunruhigen seltsame Träume und unerklärliche Phänomene die beiden. Tagelang warten sie vergebens auf Rettung, dann versuchen sie, ins Tal zu gelangen. Doch jeder Versuch führt sie nur wieder in den menschenleeren Ort zurück. Aber ist da wirklich niemand? Jake und Zoe sind sich sicher: Irgendetwas wartet da draußen auf sie ...

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— Pachi10
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  • Ein Buch über Leben und Tod

    Schneestille
    Pachi10

    Pachi10

    30. August 2016 um 15:16

    Ich hab den Klappentext nicht gelesen und habe mir einen Mystikthriller erwartet. Herausgekommen ist ein sehr spirituelles Buch. Das Ehepaar Zoe und Jake wird von einer Lawine verschüttet und überlebt. Kann sich selbst daraus befreien und kehrt in den kleinen Skiort zurück. Doch dieser ist völlig verlassen. Offenbar war die Lawine schlimmer als angenommen und das Dorf wurde evakuiert. Für die beiden beginnt nun ein Überlebenskampf und doch ist irgendetwas seltsam. Die Zeit scheint still zu stehen. Und plötzlich steht das Paar vor der Frage: Haben wir die Lawine tatsächlich überlebt? Ein bisschen gruselig war die Geschichte schon, aber mir viel zu spirituell. Was passiert nach dem Tod? Gibt es ein Leben danach? Existiert eine Zwischenwelt? Werden unsere Sünden oder guten Taten notiert und bekommen wir eine Abrechnung präsentiert? Meine Erwartungshaltung ging in eine ganz andere Richtung, war aber nicht so schlecht.

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  • Vom Lieben & Sterben

    Schneestille
    guybrush

    guybrush

    12. February 2016 um 17:31

    Das Buch hat mich unterhalten, aber nicht restlos überzeugt. Erst war ich skeptisch, ob die magere Story, für einen – wenn auch kurzen – Roman ausreicht. Es gibt viele Wiederholungen und Lückenfüller. Trotzdem hat es mich irgendwann gepackt und zum Schluss hin war es trotz vorhersehbarem Ausgang richtig spannend. Ich bin ja allergisch gegen Love Sories und genau das ist Schneestille. Also schon mal ein Minuspunkt. Vorrangig geht’s aber um Tod, Sterben und die Wichtigkeit der Erinnerungen, was mich wiederum sehr interessiert. Die Umsetzung war manchmal ein bisschen zu oberflächlich und die meisten Mysrery-Elemente waren schlicht überflüssig (z.B. die Tarotkarten). Andere Passagen waren hingegen authentisch und überzeugend (z.B. die Erfahrungen mit dem Sterben der Eltern). Warum die beiden in dieser surrealen und völlig ausweglosen Situation ständig Ski fahren mussten, hat sich mir nicht erschlossen. Überhaupt darf man es mit der Logik nicht allzu genau nehmen und der Schluss war mir persönlich fast zu kitschig. Dafür war die alptraumhafte Atmosphäre durchgängig spürbar. Alles in allem durchwachsen aber durchaus lesenswert.

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  • "Schneestille"

    Schneestille
    Kaisu

    Kaisu

    25. January 2015 um 15:10

    Handlungsort: franz. Pyrenäen Serie: Einzelband Inhalt:   So unheimlich kann Schnee sein. So bedrohlich die Stille. So hypnotisierend das Grauen Beim Skifahren in den französischen Pyrenäen wird ein junges Paar von einer Lawine verschüttet. Zwar gelingt es Jake und Zoe sich zu befreien, aber als sie zu ihrem Hotel zurückkehren, finden sie alles verlassen vor. Mobilfunkverbindungen sind zusammengebrochen, jeder Kontakt zur Außenwelt ist abgeschnitten. Bald beunruhigen seltsame Träume und unerklärliche Phänomene die beiden. Tagelang warten sie vergebens auf Rettung, dann versuchen sie, ins Tal zu gelangen. Doch jeder Versuch führt sie nur wieder in den menschenleeren Ort zurück. Aber ist da wirklich niemand? Jake und Zoe sind sich sicher: Irgendetwas wartet da draußen auf sie ...  [Goldmann]    Meine Meinung: Gefangen in der Einsamkeit. Allein. Okay, fast alleine. Der Ehepartner leistet einem Gesellschaft. Trotzdem ist man unter sich. Ohne Kontakt zur Außenwelt. Man weißt nicht warum. Das verwirrt einen und man Angst. Angst, die auch Jake und Joe mit der Zeit empfinden. Jeder Versuch dieser Abschottung zu entkommen, scheitert kläglich und sie wissen nicht warum. Auch als Leser steht man vor einem Rätsel, vor allem, wenn man sich komplett auf die Gefühle der beiden ein lässt. Tausend Möglichkeiten und Verschwörungen gehen einem durch den Kopf. Vor allem als sich die seltsamen Begegnungen häufen. Glaubt man irgendwann die Lösung zu wissen, wird man durch neue Gespräche und Sichtungen wieder aus diesem Ansatz rausgeschmissen. Mir wurde erst spät klar, worauf alles hinaus läuft und ich war trotzdem schockiert. Egal wie unterschwellig ich es geahnt habe, man wollte es nicht ans Tageslicht zerren und das Feeling des Buches zerstören. Positiv: + Es ist ein kurzes Buch und entsprechend wird nicht lange gefackelt. Direkt auf den ersten Seiten passiert das Lawinenunglück und man ist sofort mittendrin  + Das Buch ist simpel und übersichtlich aufgebaut, so lebt man von einem Tag in den nächsten und ist trotzdem voller Interesse dabei. + Man bekommt immer wieder Bröckchen vorgeworfen, die einen an zig Verschwörungen glauben lassen. Nettes Verwirrspiel. Glaubt man anfangs nämlich es ist doch ganz einfach, belehrt einen das Buch eines Besseren. + Das Pärchen wirkt absolut glaubhaft. Man hofft und bangt mit ihnen mit, auch wenn sie zeitweise naiv wirken. + Die unterschwellige Spannung ist faszinierend. Passiert, doch im Grunde nicht viel. + Da nur Jake und Joe anwesend sind, konzentriert man sich voll auf die beiden und läuft teilweise mit Scheuklappen durch die Gegend. Geschickt gemacht.  Negativ: - Die Sprache ist sehr schlicht und teilweise wirken die Dialoge etwas gekünstelt. - Noch ein wenig mehr grusel-feeling hätte dem Buch nicht geschadet. - Eigentlich ist es das "und täglich grüßt das Murmeltier" Prinzip. Man erlebt jeden Tag neu. Nur wenige Änderungen ergeben sich, doch ein kleiner Ausreißer hätte definitiv nicht geschadet. - Ab einer gewissen Szene platzt spätestens die Seifenblase und man ahnt worauf alles hinausläuft (trotzdem will man es nicht wahr haben...) +/- Hätte man das Buch weiter ausgebaut und die Figuren entsprechend ihrem Alter agieren lassen, wäre sicher das Ende noch gefühlvoller ausgefallen, als hier dargestellt.   Fazit:  Das Buch ist klein, aber fein. Es ist eine nette Abendunterhaltung für kalte Wintertage, die jetzt keine fünf Sterne plus bekommt. Dennoch unterhält sie perfekt und ist für ein wenig Abwechslung herzlich willkommen. Da man merkt man wieder einmal, dass sich das Wühlen in der Mängelexemplar-Box immer wieder lohnt. Der lockere Schreibstil sorgt für einen zügigen Lesefluss, sodass man es auch schnell gelesen hat. Ich empfehle es also wirklich als einen kleinen Ausreißer aus der Krimi- und Thrillerwelt. Wenn man sich vollkommen auf das Buch einlässt, wird man es auch nicht bereuen. Das Spiel mit der Angst und der Einsamkeit fasziniert einen schließlich immer wieder aufs Neue.    7 von 10 Punkten

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  • Eiskalt

    Schneestille
    Elwen

    Elwen

    19. March 2014 um 18:04

    This was an intense reading. I could really feel the cold and loneliness. Even if I knew the conclusion well before the end I could not stop reading and need to stay up long to know if I`m right (haha).

    Its more a sad than a terrifying story and absolutely worth to read

  • Rezension zu "Schneestille" von Graham Joyce

    Schneestille
    Henriette

    Henriette

    27. September 2012 um 20:36

    Jake und Zoe sind verheiratet und machen gemeinsam Skiurlaub in den Pyrenäen. Gleich zu Beginn des Urlaubs werden sie morgens früh bei der ersten Abfahrt von einer Lawine verschüttet. Sie können sich befreien. Als sie in den Ort und Hotel zurück kommen, müssen sie feststellen, dass dort niemand mehr ist. Es scheint, als wenn alles evakuiert wurde. Doch mit der Zeit geschehen merkwürdige Dinge. Jake und Zoe können aus unerfindlichen Gründen den Ort nicht verlassen. Sie kommen auf den verschiedensten Wegen immer wieder in diesen Ort zurück. Ebenso können sie mit niemanden Kontakt aufnehmen, doch die Telefone scheinen technisch in Ordnung zu sein. Mir wurde dieses Buch sehr empfohlen. Ganz toll und furchtbar spannend. Ich muss gestehen, dass ich total enttäuscht bin. Der Schreibstil ist teilweise sehr primitiv. Ich habe nichts gegen Liebesszenen, doch wenn nur von vögeln und ähnliches geschrieben wird, geht es mir gegen den Strich. Von Spannung konnte ich nichts entdecken. Irgendwie beruhte die ganze Geschichte immer wiederkehrend mit dem selben Begebenheiten, ähnlich eines Déjà-vu. Das habe ich als sehr langweilig empfunden, vor allem als das das Ende auch nicht herausragend war. Ich war in der Versuchung, das Buch abzubrechen, hatte aber gehofft, dass es noch besser wird. Schade. [B]Fazit:[/B] Für diese für mich persönlich langweilige und schlechte Unterhaltung kann ich nur zwei von fünf Sternen vergeben.

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  • Rezension zu "Schneestille" von Graham Joyce

    Schneestille
    BlueNa

    BlueNa

    26. December 2011 um 13:15

    Winter Wonder Land . Zoe und Jake sind sehr früh aufgestanden, um im noch unberührten, jungfräulichen Schnee der französischen Pyrenäen die Skipiste herunter zu brettern. Dann geschieht das Furchtbare: Eine Lawine löst sich und rauscht über das junge Paar hinweg. Zoe ist unter meterdickem Schnee begraben, versucht sich irgendwie zu befreien, kann sich aber nicht bewegen. Bis Jake ihr zu Hilfe kommt und sie ausgräbt. Auch ihn hat die Lawine schlimm erwischt, doch zusammen begeben sie sich hinunter in ihren Skiort zu ihrem Hotel, wo sie alles vollkommen verlassen vorfinden. Keine Menschenseele weit und breit, das Handy funktioniert nicht und die Kerzen scheinen nicht herunterzubrennen. Tagelang versuchen Jake und Zoe dem Ort zu entkommen, doch jeder Weg führt sie wieder zurück und sie scheinen doch nicht ganz allein zu sein… . „Schneestille“ ist ein recht kurzes, aber tiefgründiges Buch. Man erlebt die Tage mi Zoe und Jake, wie sie in dem verlassen Skiort festsitzen, denn irgendetwas scheint sie am Fortkommen zu hindern. Mal stirbt der Automotor an einer bestimmten Stelle ab, mal scheinen sie im Kreis zu laufen. Sie bestreiten zusammen den „Alltag“ in einem leeren Hotel, halten sich nur mit Sex irgendwie über Wasser. Ich war lange Zeit ahnungslos, worauf dies nun alles hinauslaufen sollte, bis mich dann zum Ende hin doch eine gewisse Ahnung beschlichen hat, aber lange bin ich echt im Dunkeln getappt. . Die Geschichte hat mich gefesselt, doch nicht ganz so sehr, wie ich ursprünglich gehofft hatte. Der Schreibstil ist sehr bildlich und beschreibend, wenn es um Landschaft oder Begebenheiten geht. Wenn Zoe und Jake jedoch miteinander sprechen oder interagieren wird es etwas abgehackter. Auch die intimen Szenen zwischen Jake und Zoe, die ein paar Mal vorkommen sind zu Beginn knapp beschrieben, werden doch im Laufe der Handlung ausführlicher. Spannend ist es eigentlich die ganze Zeit, eine mystische Grundstimmung umweht den ganzen Skiort und das Hotel der Beiden, merkwürdige Dinge geschehen und auch mit Jake scheint etwas nicht zu stimmen. . Jake und Zoe, die beiden einzigen Protagonisten, sind sehr gut beschrieben und werden auf den Seiten lebendig. Man spürt die Angst und Verunsicherung der Beiden und erlebt die Entwicklung der Charaktere im Laufe der Geschichte. Mir haben beide sehr gut gefallen, wobei man zu Zoe eine etwas engere Bindung aufbaut, da man einige Szenen nur aus ihrer Sichtweise erzählt bekommt. Nebencharaktere sind eigentlich nicht wirklich vorhanden. . Das Cover finde ich sehr stark! Es ist in Grau- und Blautönen gehalten, was sehr gut zum Schneeszenario der Geschichte passt und eine schwarze Krähe mit einem roten Auge ist auf dem Cover abgebildet, die auch im Buch eine Rolle spielt. Der Titel ist in lila und rot und in Spotlackoptik auf das Cover aufgebracht. Das Titelbild hat mich sofort in seinen Bann gezogen. . Ich kann „Schneestille“ von Graham Joyce all denjenigen empfehlen, die gerne Mistery-Geschichten passend zur Jahreszeit lesen. Hier wird die Kälte des Winters in den französischen Pyrenäen toll eingefangen und man spürt die Kälte richtig in die Knochen kriechen. Ein Blick auf das Buch lohnt sich auf jeden Fall!

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  • Rezension zu "Schneestille" von Graham Joyce

    Schneestille
    MonaMayfair

    MonaMayfair

    22. November 2011 um 11:23

    klappentext: so unheimlich kann schnee sein. so bedrohlich die stille. so hypnotisierend das grauen. beim skifahren in den französischen pyrenäen wird ein junges paar von einer lawine verschüttet. zwar gelingt es jake und zoe, sich zu befreien, aber als sie zu ihrem hotel zurückkehren, finden sie alles verlassen vor. mobilfunkverbindungen sind zusammengebrochen, jeder kontaktzur aussenwelt ist abgeschnitten. bald beunruhigen seltsame träue und uerklrliche phänomene die beiden. tagelang warten sie vergebens auf rettung, dann versuchen sie, ins tal zu gelangen. doch jeer versuch führt sie nur wieder in den menschenleeren ort zurück. aber ist da wirklich niemand? jake undzoe sind sich sicher: irgendetwas warter da draussen auf sie… meine meinung: eine wirklich gelungene xxx-geschichte.. auch wenn ich schon ziemlich schnell einen verdacht hatte - xxx - und sich dieser dann auch ziemlich schnell bestätigte, schadete das der geschichte überhaupt nicht.. ein bisschen doof war nur, dass ich dann einen weiteren verdacht hegte - xxx - der sich erneut bestätigte, das war dann ein bisschen schade und nahm der geschichte etwas von der spannung.. so richtig überrascht hat mich der autor also nicht – dennoch eine gut erzählte geschichte.. und schade, dass der autor nur sooo selten was neueres veröffentlicht…. die stellen, die mit xxx gekennzeichnet sind, habe ich aus dem text entfernt, falls leute die rezi lesen und das buch noch nicht kennen....

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