Graham Lawton

 4 Sterne bei 5 Bewertungen

Lebenslauf

Graham Lawton ist studierter Biochemiker und seit vielen Jahren Redakteur der renommierten Wissenschaftszeitschrift The Scientist. Er arbeitet für das Ressort Gesundheit, sein Spezialgebiet ist die Ernährungswissenschaft.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Graham Lawton

Cover des Buches Der Ursprung von (fast) allem (ISBN: 9783990550250)

Der Ursprung von (fast) allem

(5)
Erschienen am 18.12.2020
Cover des Buches Dieses Buch könnte Ihr Leben retten (ISBN: 9783742316011)

Dieses Buch könnte Ihr Leben retten

(0)
Erschienen am 23.02.2021

Neue Rezensionen zu Graham Lawton

Cover des Buches Der Ursprung von (fast) allem (ISBN: 9783990550250)
oceanlovers avatar

Rezension zu "Der Ursprung von (fast) allem" von Graham Lawton

oceanlover
Lesenswert!

Äußerst unterhaltsame und aufschlussreiche Zusammentragung faszinierender wie kurioser Fakten, vom Urknall bis zur heutigen Zeit!


Zur vollständigen Rezension: https://oceanlove--r.blogspot.com/2020/11/der-ursprung-von-fast-allem.html


Sachbücher des Typs "unnützes Wissen" liebe ich ja und so musste ich diesen Titel einfach lesen, als ich es in der Vorschau entdeckte :D Doch was habe ich mitnehmen können?

Eine ganze Menge! Denn das Buch ist ein informatives Kompendium bedeutender wissenschaftlicher Erkenntnisse aber auch abstruser Fakten - vom Urknall bis zur Mondlandung, über die QWERTY-Tastatur zu Bauchnabelflusen. Durchaus humorvoll berichtet Graham Lawton hier von den Ursprüngen von (fast) allem.
Unterteilt ist das Buch in die sechs Abschnitte Universum, unser Planet, Leben, Zivilisation, Wissen und Erfindungen, die dann wiederum in etwa 5-10 Fragen mit griffig betitelten Unterabschnitten gegliedert sind. Eine perfekte Abendlektüre also, um vor dem Schlafen noch ein paar Seiten zu lesen, aber jederzeit eine Pause einlegen zu können :D

Ich hatte dabei viel Spaß, in Zellen, Weltall und Steinzeit aber auch neuerer Geschichte herumzuschnüffeln, der Sache mit dem Kleber auf die Spur zu kommen und vom ersten Klopapier zu hören. Vieles knüpfte an Gelerntes aus Schule und Studium an; wieder anderes war völliges Neuland, sodass ich nach dem Lesen das angenehme Gefühl hatte, einiges schon gewusst zu haben, während ich auch vieles neu dazugelernt habe.

Natürlich ist der Titel provokant und mt einem Zwinkern gemeint, den Ursprung von auch nur annähernd allem irgendwo aufzulisten, würde Lebenszeit und Druckkapazität sprengen; ich finde jedoch, dass hier eine gelungene Ausgewogenheit zwischen bahnbrechender Forschung und Alltagserkenntnissen, weltverändernden Erfindungen und kleinen Entdeckungen gefunden wurde. 

Über ein paar kleine Lektoratsfehler bin ich gestolpert, finde diese aber nicht weiter tragisch. Erfreulich ist die Auflistung weiterführender Literatur zu den einzelnen Themengebieten - vor allem, weil der Autor hier ansprechend klingende Titel und keine tiefwissenschaftlichen Ausführungen gewählt hat.

Cover des Buches Der Ursprung von (fast) allem (ISBN: 9783990550250)
Sikals avatar

Rezension zu "Der Ursprung von (fast) allem" von Graham Lawton

Sikal
Fragen und Antworten

Was es mit dem Urknall auf sich hat, brauche ich hier nicht zu erklären, denn dasas lernen wir ja bereits in der Schule – was aber hat die Erfindung des „Post-Its“ mit dem Urknall zu tun?

 

Viele Dinge des täglichen Lebens, über die man sich kaum Gedanken macht, hängen von fundamentalen Gegebenheiten unserer Erde ab. Wir wissen woher die Gravitation kommt, wir wissen, dass Fleming (nein – nicht der Erfinder von James Bond, der andere Fleming) das Penizillin entdeckt hat. Aber stimmt das überhaupt? Hat das Penizillin nicht doch ein Mann namens Florey entdeckt? Und wissen wir wirklich Bescheid über die Gravitation?

 

Dieses Buch erweitert unseren Horizont in vielen Bereichen des täglichen Lebens und gibt uns einen Einblick auf Banalitäten, die uns selbstverständlich erscheinen, jedoch, eine faszinierende Entwicklungsgeschichte hinter sich haben. Zu diesen Dingen gehört auch unsere Sprache…

 

Wie sich diese kleinen und großen Dinge zusammenfügen und wie der Verlauf vom Urknall bis heute in Bezug auf manchen Alltagsgegenstand seinen Weg genommen hat, stellt dieses Buch dar. Wenngleich nicht alle Beiträge wirklich verifizierbar sind.

 

Spannend und humorvoll aber immer mit dem Prädikat der Wissenschaftlichkeit erfährt der Leser einiges über die Welt, in der wir leben – aber auch über sich selbst.

 

Die Frage „Woher komme ich?“ (oder zumindest die Flusen in meinem Bauchnabel) scheinen nach der Lektüre dieses Buches beinahe lückenlos geklärt zu sein. 4 Sterne

Cover des Buches Der Ursprung von (fast) allem (ISBN: 9783990550250)
wschs avatar

Rezension zu "Der Ursprung von (fast) allem" von Graham Lawton

wsch
Von Stephen Hawking sind wirklich nur die eineinhalb Seiten Einführung...

Alles andere ist eine Zusammenstellung durchaus interessanter Beiträge aus der wöchentlich in englischer Sprache erscheinenden wissenschaftlichen Fachzeitschrift 'New Scientist'.

Es werden einige Themen zum Universum, zu unserem Planeten, zum Leben. der Zivilisation oder auch Erfindungen im Stil von Frage - Antwort behandelt. Zu Letzterem beispielsweise die Frage "Warum hocken wir immer noch vor einer QUERTY-Tastatur?", zum erstgenannten Themenblock als Beispiel die Frage "Woher kommen schwarze Löcher?".

Die ohne weiterführende Literatur-Hinweise im Anhang insgesamt 288 Seiten am Stück zu lesen wie einen Roman ist etwas mühsam, macht keinen Riesenspass. Aber hin und wieder mal das eine oder andere Kapitel zu lesen, pardon, die eine oder andere der gestellten Fragen beantwortet zu bekommen, erweitert das Allgemeinwissen sehr. Zumal immer wieder grau unterlegte Textbereiche zu finden sind, in denen eher kuriose Fragen ihre Antwort bekommen. Als Beispiel sei genannt "Essen Sie Ihre Popel?". Oder der abgesetzte Textbereich "Nächtlich Reisen", bei dem es um die verschiedenen Schlafphasen (REM-Schlaf --> Rapid Eye Movement) geht. In dieser Phase träumt jeder Mensch am intensivsten.

Ein nettes Buch für die, die mehr wissen wollen.


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