Graham Masterton Das Atmen der Bestie

(26)

Lovelybooks Bewertung

  • 31 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 7 Rezensionen
(9)
(7)
(5)
(4)
(1)

Inhaltsangabe zu „Das Atmen der Bestie“ von Graham Masterton

Als der alte Seymour Willis zu mir ins Gesundheitsamt kam, hielt ich ihn für verrückt.
'Okay. Und Ihr Problem ist Lärm im Haus?'
'Nicht Lärm', sagte er sanft. 'Atmen.'
'Vielleicht strömt ja ein Luftzug durch Ihren Kamin? Manchmal bläst die Luft durch einen alten Schornstein herab und findet ihren Weg durch Risse in den Ziegelsteinen der Feuerstelle.'
Er schüttelte den Kopf.
'Hören Sie Kratzen? Füßegetrampel? Irgend so etwas?'
Er schüttelte wieder den Kopf.
'Es atmet, das ist alles. Wie ein Hund an einem heißen Tag. Es keucht und keucht, die ganze Nacht lang – und manchmal keucht es sogar am Tag.'

Anmerkung des Autors: Den Dämon, dem Sie in diesem Buch begegnen werden, war (und ist) ein echter indianischer Dämon. Die Legenden, von denen Sie hören werden, sind in den Zelten der großen Medizinmänner schon vor langer Zeit erzählt worden.
Es ist selbstverständlich möglich, die übernatürlichen Kräfte des indianischen Volkes einfach als Aberglaube abzutun. Doch während ich über diese besonders bösartige Erscheinung schrieb, erlebte ich eine Pechsträhne voller eigenartiger Zufälle. Unvorhersehbare Ereignisse brachen über mich herein: Der Tod meines Stiefvaters, ein Verkehrsunfall bei 70 km/h, bei dem mein neuer Mustang gegen eine Mauer krachte, meine Frau wurde ebenfalls in einen Verkehrsunfall verwickelt, außerdem verlor ich zahllose persönliche Dinge, etwa Scheckbücher und Andenken. Seltsam war auch, dass ich beim Schreiben immer wieder ins völlig Nebensächliche abirrte. Es war, als ob das Buch sich dagegen sträubte geschrieben zu werden.
Aber jetzt ist es fertig, endlich, und ich hoffe, dass Sie die unheimliche Vergangenheit Amerikas nun etwas besser verstehen werden und dass dieses Buch Ihnen auch für zukünftige Gedanken hilfreich sein wird.
Falls Sie es überhaupt wagen – denn dieser Dämon verzeiht nicht.

Peter James: "Masterton erzählt die einzigartigsten und schaurigsten Geschichten."

L'Express Paris: "Mastertons Romane sind faszinierend, gewagt und gespenstisch zugleich. aber immer hervorragend recherchiert."

San Francisco Chronicle: "Der Hohepriester des Schreckens, der würdige Erbe von Edgar Allan Poe!"

Le Figaro: "Graham Masterton ist ein Großmeister der Angst!" (Quelle:'Flexibler Einband/01.11.2012')

Es ging mir zeitweise so nahe, dass sogar ich ein mulmiges Gefühl bekam

— DunklesKapitel

Gelungener Okkult-Thriller um einen indianischen Dämon. Ein echter Masterton aus Zeiten ohne Handy und Internet. Klasse!

— BerniGunther

Gruselig!

— VeraliebtSonne

Stöbern in Krimi & Thriller

Stille Wasser

Psychologischer Sprengstoff in und um HH

dreamlady66

Die Brut - Sie sind da

Ein Thriller, der es echt in sich hat! Er ist nichts für schwache Nerven und baut eine atemberaubende Spannung und Grauen auf...

Leseratte2007

Stimme der Toten

Ein toller Krimi, besser als Band 1 der Reihe

faanie

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Ein Kriminalroman der Stellung bezieht und nachdenklich macht, ohne dass die Spannung zu kurz kommt.

Bibliomarie

Die gute Tochter

Perfekt konzipiert, spannend, psychologisch tiefgehend.

tardy

Das stumme Mädchen

toller Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. sehr empfehlenswert

romanasylvia

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannend, fesselnd - grandios!

    Das Atmen der Bestie

    Bookilicious

    01. October 2017 um 17:13

    *Inhalt*"Als der alte Seymour Willis zu mir ins Gesundheitsamt kam, hielt ich ihn für verrückt. »Okay. Und Ihr Problem ist Lärm im Haus?«»Nicht Lärm«, sagte er sanft. »Atmen.«»Vielleicht strömt ja ein Luftzug durch Ihren Kamin? Manchmal bläst die Luft durch einen alten Schornstein herab und findet ihren Weg durch Risse in den Ziegelstei­nen der Feuerstelle.«Er schüttelte den Kopf.»Hören Sie Kratzen? Füßegetrampel? Irgend so etwas?«Er schüttelte wieder den Kopf. »Es atmet, das ist alles. Wie ein Hund an einem heißen Tag. Es keucht und keucht, die ganze Nacht lang - und manchmal keucht es sogar am Tag.«" (Quelle: Amazon) *Erster Satz des Buches*"Der alte Mann betrat mein Büro und schloss die Tür."*Zitat*"Es atmete. Langsames, tiefes Atmen, wie das Atmen eines Schlafenden. Es atmete ein und aus, ein und aus, als würden die Lungen endlos gefüllt und geleert - das Atmen von jemandem, der schlief und schlief und niemals den Morgen erleben sollte." (S. 35)*Infos zum Buch*Seitenzahl: 256 Seiten
Verlag: Festa Verlag
ISBN: 978-3865521354Übersetzer: Felix F. FreyOriginaltitel: Charnel HousePreis: 12,80 € (Taschenbuch) / 4,99 € (E-Book)*Infos zum Autor*"Masterton erzählt die einzigartigsten und schaurigsten Geschichten. (Peter James)Mastertons Romane sind faszinierend, gewagt und gespenstisch zugleich ... aber immer hervorragend recherchiert. (L'Express Paris)Der Hohepriester des Schreckens, der würdige Erbe von Edgar Allan Poe! (San Francisco Chronicle)." (Quelle: Amazon)*Fazit*-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Graham Masterton ist ein absolut fantastischer Roman, der mich schon mit seinen Romanen "Irre Seelen" und "Die Schlaflosen" überzeugen konnte. Aus diesem Grund war ich neugierig, ob er mich mit diesem Roman ebenso überzeugen könnte...
-> Cover: Ein gruseliges Gemäuer, ein zerfranstes Seil....Das Cover ist schlicht, aber passt - und gefällt.
-> Story + Charaktere: John Hyatt ist ein gewöhnlicher Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und es ist ein gewöhnlicher Tag - bis Seymour Willis zu ihm ins Büro kommt und um Hilfe bittet: denn sein Haus atmet. Zuerst nimmt John die Bitte des alten Herrn nicht ernst und glaubt an einen Luftzug, der für merkwürdige Geräusche sorgt. Doch irgendwie will ihm Seymour Willis nicht aus dem Kopf gehen und so entschließt er sich, gemeinsam mit einem Kollegen bei dem Alten aufzukreuzen und der Sache auf den Grund zu gehen. Dort angekommen, stellen sie fest... das Haus atmet wirklich.Doch durch was wird das Atmen hervorgerufen? Das versuchen John und sein Kollege Dan schließlich herauszufinden, doch irgendetwas scheint sich gegen sie verschworen zu haben... John schart ein paar Leute um sich, die bereit sind, das Geheimnis um das Haus zu lüften und wir erleben nicht nur spannende, sondern auch gruselige Momente mit ihnen. Auch wenn Graham Masterton im Vergleich zu anderen Horror-Autoren mit seinen Grausamkeiten eher etwas hinter dem Berg hält, weiß er dennoch blutige Szenen zu beschreiben - aber in Maßen - und gibt so dem Horror-Roman den richtigen Touch. Auch der Grusel kommt nicht zu kurz und wer sich für indianische Mythologie, Dämonen, etc. interessiert, kommt auf alle Fälle auf seine Kosten.Die Charaktere gefielen mir ebenfalls richtig gut, denn auch wenn man sie nicht im Detail kennenlernt, so genügen die Informationen die man erhält doch auf jeden Fall, um mit den Charakteren mitzufühlen - und an deren Seite mitzufiebern! Besonders toll fand ich George Thousand Names, den indianischen Medizinmann, denn er lehrt uns nicht nur einiges über die Indianer, sondern strahlt auch eine Ruhe und eine sympathische Art aus, die mir unsagbar gut gefallen hat.-> Schreibstil: Mastertons Schreibstil ist fesselnd, sehr bildgewaltig und angenehm. Der Roman wurde aus Sicht des Protagonisten John Hyatt in Vergangenheitsform verfasst.
-> Gesamt: Graham Masterton ist ein Meister, ein wahrer Meister des Horror! Auch "Das Atmen der Bestie" konnte mich wieder auf voller Linie erzeugen, denn neben einer wahnsinnig spannenden Story und interessanten Charakteren bietet uns der Autor auch einen guten Einblick in indianische Mythologie.Wertung: 5 von 5 Sterne! 

    Mehr
  • Es ging mir zeitweise so nahe, dass sogar ich ein mulmiges Gefühl bekam.

    Das Atmen der Bestie

    DunklesKapitel

    19. June 2016 um 10:13

    Schon bei der Anmerkung des Autors wurde ich neugierig. War es wirklich möglich, dass eine Art „Macht“ ihn davon abhalten wollte, dieses Buch zu schreiben und ihm eine regelrechte Pechsträhne verursachte? Ich glaube stark daran, dass es Dinge im Leben gibt, mit denen man sich besser nicht anlegen sollte. Als Seymour Wallis das „Atmen“ in seinem Haus schilderte, war ich schon in den Bann der Geschichte gezogen worden. Graham lässt den Leser nicht lange auf unerklärliche, dämonische Geschehnisse warten. Meiner Meinung nach wurde kein Teil des Buches unnötig in die Länge gezogen. Das Wichtigste wurde gut und ausführlich und ebenfalls gut leserlich niedergeschrieben, was der Geschichte eine angenehme Länge verlieh. Ebenfalls wurde ein wenig Brutalität eingebaut. Nach und nach trifft John auf mehrere Charaktere, die ihn auf seinem Weg begleiten und helfen, auch diese wurden ausreichend ausgebaut. Die Spannung wird dem Leser nicht vorenthalten und hielt bei mir auch bis zum Schluss durchgehend an. Besonders die Reise in den Okkultismus fand ich außerordentlich interessant. Eventuell die Ausarbeitung des Dämonen „Coyote“ war zum Ende hin zu viel.

    Mehr
  • Graham Masterton: Das Atmen der Bestie

    Das Atmen der Bestie

    Elmar Huber

    31. January 2014 um 11:47

    „Der Name des Dämons lautet Coyote, manchmal wird er auch der Erste, der Worte zur Gewalt benutzte, genannt. Er wird allgemein als ein Dämon der Verwirrung, des Zorns, des Streites angesehen, abgesehen von seiner unersättlichen Gier nach Frauen.“ STORY Als der alte Seymor Willis John Hyatts Büro im Gesundheitsamt betritt, um ihm zu sagen, dass sein Haus Nacht für Nacht atmet, ist dies der Auftakt zu einem Trip, der tief in die indianische Mythologie und ihrer barbarischen Dämonen führt. Bereits die Ortsbesichtigung in Willis Haus fordert ein Opfer: Hyatts Kollege Dan Machin, der fortan im Koma liegt und ebenso atmet, wie es das Haus getan hatte. Nach einem weiteren unerklärlichen Unfall in dem Haus stößt Hyatt auf die indianische Legende des „Ersten, der Worte zur Gewalt benutzte“. Ein barbarischer Dämon, der einst gebannt wurde, indem sein Atmen, sein Herzschlag, sein Blut und sein Haar an verschiedenen Orten versteckt wurden. Doch die Zeit der Rückkehr ist nun da. Die Teile des Dämons finden im heutigen Los Angeles wieder zusammen und Coyote bahnt sich seinen Weg zurück in die Welt. „Dann schien die Luft selbst sich zu verdunkeln und aus dieser Dunkelheit heraus kam etwas, das mit Bryan Corder und Dan Machin gar nichts ehr zu tun hatte. Es war eine gespenstische Erscheinung: ein Geist von unheimlicher Dichte, gebildet aus verrenktem Fleisch. Eine Art negatives Glühen umgab die Gestalt, ein Glühen aus düsteren Schatten oder glühender Leere.“ MEINUNG CHARNEL HOUSE (was korrekt übersetzt Beinhaus oder Leichenhaus bedeutet) wurde bereits 1978 veröffentlicht und kann damit als Roman gesehen werden, mit dem sich Graham Masterton nach seinem Erfolgsroman THE MANITOU (1976) entweder als beständig guter Autor profilieren musste oder der schlicht von der Popularität und vom Erfolg des Erstlings zehren sollte. Nach der Lektüre tendiere ich stark zu Letzterem, schon alleine, da beide Romane im Großen und Ganzen dem gleichen Handlungsschema folgen und auch bemerkenswert ähnliche Zutaten aufweisen: Ein Dämon aus der Indianischen Folklore soll in der Moderne wiedergeboren werden, eine Gruppe Leute erkennt dies und versucht die Bedrohung abzuwenden, während sich diese beständig steigert. Auch ein Krankenhaus als Schauplatz wichtiger Ereignisse ist gleich geblieben. Dabei ist DAS ATMEN DER BESTIE ein typischer Vertreter seiner Zeit, der ganz ohne große Charakterentwicklungen oder Grautöne auskommt. Der Fokus liegt ganz auf der berechenbaren Story, die nach einem ganz akzeptablen Beginn im Schweinsgalopp abgefackelt wird und schließlich in einem infernalischen Finale endet. Erschwerend kommt hinzu, dass der Roman stilistisch etwas hölzern wirkt, was allerdings an der Übersetzung liegen könnte. Das Taschenbuch erschien in exklusiver und bewährter „Festa-Lederoptik“ und ist wie gewohnt sehr gut gearbeitet, so dass nach der Lektüre keine Lesespuren zu erkennen sind, Das Coverbild ist eine Montage aus verschiedenen Quellen und weißt keinen Bezug zum Inhalt auf. Nachdem bereits DIE OPFERUNG, DER AUSGEGOSSENE und BLUTERBE (und einigen Anthologiebeiträgen) bei Festa erschienen sind und Graham Masterton trotz seines bekannten Namens von großen Verlagen weitestgehend ignoriert wird, etabliert Verlagsleiter Frank Festa „Englands Großmeister der Angst“ nun (wieder) als Stammautor seines Verlags. Im November 2012 folgte IRRE SEELEN (OT: WALKERS); als limitierte gebundene Sammlerausgabe folgt im Dezember 2013 BESTIALISCH – UNMENSCHLICHE GESCHICHTEN (bestellbar nur direkt beim Verlag) als Originalausgabe. FAZIT DAS ATMEN DER BESTIE könnte durch die Nostalgiebrille gesehen ganz gut funktionieren, hätte man diese Geschichte im Grunde nicht schon mehrfach gelesen und wäre sie nicht weitestgehend vorhersehbar.

    Mehr
  • Das Atmen der Bestie

    Das Atmen der Bestie

    Webbee

    24. November 2013 um 17:19

    Ein Buch, dass ich ganz spontan und innerhalb von nicht mal 2 Tagen gelesen habe – hier eine Kurz-Rezi dazu. San Francisco – im Büro des Gesundheitsbeamten John Hyatt sitzt ein alter Mann, der Hilfe sucht, denn sein Haus atmet. Er hört es atmen, jede Nacht und auch bei Tag. Klingt verrückt aber John und ein Kollege, wollen sich persönlich davon überzeugen. Sie besuchen den alten Mann in seinem alten, verstaubten und ziemlich unheimlichen Anwesen. Und dann beginnt es! Zunächst hören sie nur das unheimliche Atmen, doch sehr schnell wird das absolute Grauen daraus. Johns Kollege wird aus heiterem Himmel angefallen und ist danach nicht mehr er selbst. Weitere Untersuchungen folgen und dabei passieren grauenvolle Dinge, die man nicht erklären kann. John und eine Freundin stoßen nach Recherchen über das Haus auf eine indianische Legende. Sie suchen einen bekannten Medizinmann auf, der sofort den Ernst der Lage erkennt. Er weiß – aus dem Haus will etwas abgrundtief Böses hinaus und es ist auf dem besten Weg, sein Ziel zu erreichen. Dies war mein zweites Buch von Masterton und wieder bin ich restlos begeistert. Die Geschichte begann so mysteriös, dass es mich sofort gepackt hat. Masterton erschafft eine greifbar gruselige Atmosphäre und obwohl die Geschichte sehr temporeich ist, kommen sprachliche Feinheiten nicht zu kurz. Und hier mal zwei Bespiele für die tolle Atmosphäre, die Masterton der Geschichte verleiht: “…und doch herrschte hier am Eingang zu Nummer 1551 nichts als dunkles Schweigen und ein Gefühl, als wirbelten vergessene Jahre an uns vorüber, die aus dem Briefkasten und unter der verzierten Vordertür herausrannen…” “…Es war das Atmen von jemandem, der niemals wieder aufwacht. Es hatte mehr mit dem Tod als mit dem Leben zu tun, und es ging immer weiter, lauter und lauter, bis wir unsere Ohren nicht mehr spitzen mussten, sondern einfach nur dasaßen und uns gegenseitig in Schrecken und Angst ansahen.” Also ich habe mich wirklich beim Lesen gegruselt und vor lauter Spannung konnte ich den E-Reader kaum noch weglegen. Fazit: Ein wunderbar gruseliger und atmosphärischer Horror-Roman. Nichts für schwache Nerven aber genau das Richtige für lange dunkle Herbstabende bei Kerzenschein. Ich kann ihn allen Mutigen wärmstens empfehlen.

    Mehr
  • Schnörkellos

    Das Atmen der Bestie

    Thrill

    08. November 2013 um 13:22

    Das Atmen der Bestie ist eine gradlinige, schnörkellose Horrorstory. Das Buch ist relativ schmal, ich hätte gern noch etwas mehr davon gelesen. Kurz zum Inhalt, John Hyatt arbeitet beim Gesundheitsamt und macht hier Dienst nach Vorschrift. Bis zu dem Tag an dem Seymour Willis sein Büro betritt und ihm erklärt, dass sein Haus atme. Zuerst glaubt John ihm nicht wird dann aber schnell eines Besseren belehrt als er mit einem Kollegen den alten Mann zuhause besucht. Das Atmen gibt es tatsächlich und nicht nur das, eine böse Kreatur scheint sich immer mehr zu manifestieren und den Weg in unsere Welt zu suchen. Mit Hilfe eines alten Indianers finden sie heraus dass es sich um einen alten indianischen Dämon handelt der fast unbezwingbar scheint. Alles in allem ist mir das Buch 4 Sterne wert! Denn wie gesagt das ist quasi eine Story aus dem Horror-Lehrbuch, klassisch und gut aber nicht herausragend. Liegt vielleicht auch daran, dass die Story schon 1978 geschrieben wurde.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Atmen der Bestie" von Graham Masterton

    Das Atmen der Bestie

    TheSarahStory

    10. November 2012 um 21:01

    Als der alte Mann Seymour Wallis in das Büro des Gesundheitsbeamten John Hyatt betritt, und diesem erzählt, sein Haus würde atmen, glaubt dieser zuerst an eine logische Erklärung. Doch Wallis lässt nicht locker und lädt John Hyatt zu sich nach Hause ein, damit er sich selbst überzeugen kann. Als dieser die Einladen letztendlich annimmt, trifft er am Abend mit einem Bekannten bei Wallis ein. Zuerst passiert überhaupt nichts, doch dann tritt das Atmen tatsächlich ein und alle hören dem Haus gebannt zu. Als der Bekannte von John Hyatt beginnt, mit diesem Atmen zu kommunizieren, nimmt dieses plötzlich Kraft an und schlägt zurück. Und mit diesem ersten Schlag, wurde einer längst vergessenen Legende der Indianer, die Tür zur Rückkehr geöffnet... Handlung & Stil. Die Handlung ist mit einem einfachen Daumen Hoch zu beschreiben. Ich hätte nicht erwartet, dass einer derart interessante Geschichte in diesen Seiten steckt. Ich habe diese Legende, die hinter den Vorfällen in dem Buch steckt, wirklich mit Spannung verfolgt. Der Stil ist auf jeden Fall sehr einladend. Ich denke nicht, dass es viele Leute geben wird, die damit nicht klar kommen oder keinen Gefallen daran finden würden. Es ist kein schwieriger Stil, aber er hat erkennungswert und auch etwas Eigenes. Vor allem aber etwas sehr Angenehmes. Das Buch lässt sich auch wirklich locker weg lesen. Die Seiten sind nur so geflogen, und wenn das bei mir so ist, soll das schon etwas heißen. Normalerweise brauche ich für die dünnsten Bücher schon einige Tage, auf Grund des Zeitmangels. Spannung wurde auf jeden Fall vermittelt, auch der Schauer war da, diese kleine Angst im Hinterkopf. Allerdings kommt das Blut definitiv mit wenig Blut aus und wenig Schockeffekten. Ob das einem letztendlich fehlt oder nicht, das ist wohl bei jedem Leser unterschiedlich. Ich denke, ein bisschen mehr hätte dem Buch nicht geschadet. Aber so war es auch sehr gut. Charaktere & Setting. Natürlich hat man in einem solchen Thriller nicht die Möglichkeit, mit den Charakteren wirklich Freundschaft aufzubauen. Es ist nicht leicht, sich mit Leuten zu identifizieren, die für dich einfach flach bleiben. Die Zeit, auf sie wirklich einzugehen, ist einfach nicht gegeben. Das bin ich aber gewöhnt von diesen Bücher, von daher hat es das Buch nicht verschlechtert. Aber die Charaktere werden mir eben auch nicht ewig im Kopf bleiben, logisch. Das Setting war ebenfalls nicht ganz so detailreich gehalten, außer der Ort, an dem alles praktisch beginnt. An dem die Geschichte wirklich ins Laufen kommt. Die Atmosphäre war recht dicht, vor allem zu Anfang und es hat eine gewisse Atmosphäre entwickelt. Sonstiges. Das Buch hat mir auf jeden Fall Grusel bereitet. Diese leise Angst, die zu dir spricht, wenn du nachts nach Hause kommst, im Dunkeln, allein. Wenn du die Tür aufsperrst und lauschst, ob auch wirklich alles still ist, um dich herum. Ich kann sagen, dass ich wirklich ein mulmiges Gefühl bekommen hätte, wenn ich das Buch in unserem großen Haus gelesen hätte. Das Haus ist alt und groß und irgendetwas hat immer Geräusche gemacht. Das wäre schon etwas ganz anderes gewesen, als das hier. Aber auch hier in meinem derzeitigen Zuhause, gab es eine Situation, die mich echt aufhorchen lies. Und zwar gibt es in dem Buch eine Stelle, die mit einem Herzschlag zu tun hat. Und gerade als ich bei dieser Stelle war, mitten in der Nacht am lesen, kamen von irgendwo im Haus leise Klopfgeräusche. Sie hörten zwar schnell wieder auf, aber ich hatte für diese zwanzig Sekunden definitiv die Luft angehalten.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Atmen der Bestie" von Graham Masterton

    Das Atmen der Bestie

    lord-byron

    23. October 2012 um 19:45

    Ein herzliches Dankeschön an den Festa-Verlag, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. John Hyatt arbeitet beim Gesundheitsamt. Eines Tages kommt Seymour Willis zu ihm ins Büro und erzählt ihm, sein Haus würde atmen und er hätte Angst. John solle doch bitte so nett sein und ihn zu Hause besuchen um sich das Atmen anzuhören. Vielleicht könne er ja etwas dagegen unternehmen. Hyatt hält den alten Mann für einen Spinner, verspricht ihm aber nach der Arbeit bei ihm vorbeizuschauen. Als er seinem Kollegen Dan von dem sonderbaren Gespräch erzählt, bittet dieser ihn doch mitzunehmen, da er großes Interesse an allem Übernatürlichen hat. Also machen sich die Beiden auf den Weg. Beim Haus angekommen entdecken sie einen schrecklichen Türklopfer, der einem Wolf ähnelt. Willis ist überglücklich, dass er doch noch ernst genommen wurde und bringt die beiden Männer in sein Büro. Kurze Zeit später hören sie tatsächlich ein Atmen und keuchen. John beginnt auf die Wände einzureden, doch je mehr er spricht desto lauter wird das Keuchen. Plötzlich entlädt sich eine Energie und Dan wird durch das Zimmer geschleudert. Und was dann beginnt, ist wohl der schlimmste Alptraum den sich John nur vorstellen kann, denn etwas altes und böses ist erwacht. "Das Atmen der Bestie" war wieder ein Roman so richtig nach meinem Geschmack. Das Buch war spannend, gruselig und teilweise brutal. Also genau das, was ich lesen wollte. Masterton verschwendet keine Zeit mit ellenlangen Beschreibungen, denn es geht gleich richtig zur Sache. Die Handlung entwickelt sich rasant und es kommt keine Sekunde Langeweile auf. Die Geschichte liest sich schnell und flüssig, die Charaktere sind sympathisch, wenn auch etwas oberflächlich. Aber das stört bei einem Horrorroman überhaupt nicht. Da muss ich absolut nicht wissen, was in den Personen alles vorgeht. Es reicht zu wissen, dass sie verwirrt sind und Angst haben. Besonders gut hat mir gefallen, dass etwas von der indianischen Mythologie in die Geschichte verwebt ist. Was mich am Anfang etwas verwirrt hat war, dass es die Protagonisten sehr eilig hatten, aber nie ein Handy benutzten. Das klärte sich aber auf, als ich sah, dass der Roman schon 1978 in England erschienen ist. "Das Atmen der Bestie" war mein erster Roman von Graham Masterton und es wird mit Sicherheit nicht der Letzte sein. Im Gegenteil, ich frage mich, warum ich bisher noch nichts von diesem Autor gelesen habe, der in England und Amerika schon seit vielen Jahre Kult ist. Ich vergebe 5 von 5 Punkten und eine absolute Leseempfehlung für alle Freunde des Horrorgenres

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks