Graham Masterton Irre Seelen

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Inhaltsangabe zu „Irre Seelen“ von Graham Masterton

Die alte aufgegebene Irrenanstalt im Wald ist nicht verlassen. Oh nein. In den Wänden wimmelt es vor. vor Wahnsinn?

Jack Reed stößt im Wald von Wisconsin auf ein verlassenes Gebäude, das einst eine bekannte Heilanstalt war. Vor fast 60 Jahren wurde sie aus düsteren Gründen aufgegeben.
Jack will das alte Haus sanieren, um dort ein Ferienhotel zu eröffnen. Doch es beherbergt gefährliche Geheimnisse: 135 geisteskranke Patienten verschwanden mithilfe von Druiden-Magie 'in die Wände' – und dort leben sie noch immer.
Nun hält sie nichts mehr auf. Angeführt von dem bösartigen Quintus kidnappen sie Jacks kleinen Sohn und fordern die Rückkehr des Priesters, der sie damals einfing.

Peter James: Masterton erzählt die ungewöhnlichsten und schaurigsten Geschichten.

L'Express Paris: Mastertons Romane sind faszinierend, gewagt und gespenstisch zugleich. aber immer hervorragend recherchiert.

San Francisco Chronicle: Der Hohepriester des Schreckens, der würdige Erbe von Edgar Allan Poe!

Le Figaro: Graham Masterton ist ein Großmeister der Angst!

"Irre Seelen" ist ein fantastischer Horror-Roman für alle Mutigen, die sich nicht zu schnell ekeln und sich eine gehörige Portion Grusel abh

— Bookilicious

gruseliges, abgefahrenes Horror-Szenario - lehnt euch nicht gegen dne Wände!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Gruseliges Lesevergnügen und nichts für schwache Nerven

— Ginger1986

Wahnsinnig, erdrückend und ein wahres Vergnügen für Horrorfans.

— MaariSkog

Das Buch ist wie diese Zitat aus dem Buch: "Er war unglaublich intelligent, überaus stark und völlig meschugge." S. 184

— Taluzi

Unheimlich, unmenschlich - voller Spannung und Horror - erleben wir das Grauen von "The Oaks" am eigenen Leib mit! Toll!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Ein spannender Horror-Roman, der fesselt!

    Irre Seelen

    Bookilicious

    17. June 2017 um 00:22

    *Inhalt*"Die alte aufgegebene Irrenanstalt im Wald ist nicht verlassen. Oh nein. In den Wänden wimmelt es vor ... vor Wahnsinn?Jack Reed stößt im Wald von Wisconsin auf ein verlassenes Gebäude, das einst eine bekannte Heilanstalt war. Vor fast 60 Jahren wurde sie aus düsteren Gründen aufgegeben. Jack will das alte Haus sanieren, um dort ein Ferienhotel zu eröffnen. Doch es beherbergt gefährliche Geheimnisse: 135 geisteskranke Patienten verschwanden mithilfe von Druiden-Magie »in die Wände« – und dort leben sie noch immer. Nun hält sie nichts mehr auf ... Angeführt von dem bösartigen Quintus kidnappen sie Jacks kleinen Sohn und fordern die Rückkehr des Priesters, der sie damals einfing ..." (Quelle)  *Erster Satz des Buches*"Er hatte den Blick nur für wenige Sekunden von der Straße abgewandt, um seine Santana-Kassette aus dem Handschuhfach zu fischen."*Infos zum Buch*Seitenzahl: 448 SeitenVerlag: Festa VerlagISBN: 978-3-86552-164-4Preis: 13,95 €  (Taschenbuch) / 4,99 € (E-Book)*Infos zum Autor*"Graham Masterton ist einer der erfolgreichsten Autoren moderner Spannungsromane. Er schreibt Thriller, Horrorromane und erotische Ratgeber. 1975 erschien mit Der Manitou sein erster unheimlicher Roman, der sofort zum Bestseller wurde und mit Tony Curtis and Susan Strasberg in den Hauptrollen verfilmt wurde. Inzwischen sind etwa 50 Horrorromane erschienen, deren verkaufte Auflage bei über 20 Millionen liegt. Seine Website: www.grahammasterton.co.uk»Leute zu erschrecken, hat mir schon als kleiner Junge Spaß gemacht«, erklärt er vergnügt. »Als ich 11 war, schrieb ich eine Story über einen Mann ohne Kopf, der aber immer noch singen konnte und der ständig Tiptoe through the tulips (Auf Zehenspitzen durch die Tulpen) trällerte. Vor kurzem traf ich einen Schulfreund, der sich immer noch sehr gut an diese Geschichte erinnert. Er gestand mir, dass ihm heute noch, sobald er einen Topf mit Tulpen sieht, ein Schauder über den Rücken läuft.«." (Quelle)*Fazit*-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Nachdem ich schon so viel vom Festa-Verlag gehört hatte, war ich natürlich neugierig, ob dieser Verlag auch etwas für mich im Programm hat. Die liebe Arya Green Vermont empfahl mir daraufhin "Irre Seelen" - was ich mir zu Herzen nahm. -> Cover: Ein nicht ganz so schauderhaftes, aber absolut passendes Cover für einen Roman wie diesen. Schlicht gehalten, aber sehr eindrucksvoll, wie ich finde! -> Story: Gerade eben habe ich "Irre Seelen" beendet und muss diese Rezension nun einfach direkt im Anschluss schreiben - weil ich sonst wohl vergesse, bzw. nicht so deutlich auf den Punkt bringen kann, was ich sagen möchte. Wir alle kennen wohl Horrorfilme aus dem Kino, der eine liebt sie, der andere hasst sie, manch einer guckt "halt mal" zwischendurch einen. Ich gehöre seit jeher zur ersten Kategorie, denn ich liebe Horrorfilme, seit ich sie von Zuhause aus schauen durfte. Bisher habe ich jedoch noch nie einen Roman aus dieser Sparte gelesen, war also dementsprechend noch gespannter, ob mich dieses Buch wirklich in den Bann ziehen kann. Nachdem ich nun innerhalb eines knappen Tages den Großteil des Buches verschlungen habe muss ich euch sagen: es konnte. Graham Masterton wird nicht umsonst der Großmeister der Angst genannt, denn auch wenn ich nun nicht gerade schlotternd in der Ecke saß, konnte er mich genau dort abholen, wo ich es gebraucht habe. Schon die ersten 40 Seiten konnten mich dermaßen in den Bann ziehen, dass ich völlig unter Strom stand und unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Seine Art und Weise, Spannung aufzubauen und den Leser durch seine perfekte Wortwahl zu fesseln machten das Lesen nicht nur zu einem unglaublichen Vergnügen, ich vergaß meine komplette Umwelt völlig und lebte für ein paar Stunden nur noch in der Welt von Jack und dem ehemaligen Irrenhaus "The Oaks". Die Geschichte ist nicht nur wahnsinnig spannend und einfallsreich sondern auch unvorhersehbar und sehr informativ - wenn man sich für Druiden/Druidenmagie interessiert. Wer hier einen rein blutigen und stumpfsinnigen Roman ohne jede Handlung erwartet, den kann ich allerdings beruhigen: auch wenn sich Masterton durchaus einiger ekliger/blutiger Szenen bedient, hätte ich hier deutlich "schlimmeres" erwartet und wer nicht gar so zart besaitet ist, sollte mit dem Roman keine Probleme haben (auszutesten beim lesen des Zitates, siehe mein Blog). Auch die Handlung kommt keinesfalls zu kurz und ist nicht nur wahnsinnig gut durchdacht, sondern so fesselnd, dass man es geradezu inhaliert. -> Schreibstil: Graham Masterton bedient sich einer sehr bildgewaltigen Sprache und vermag es, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Die Vergangenheitsform macht das Lesen angenehm, erzählt wird die Geschichte aus der Sicht einer dritten Person. -> Gesamt: "Irre Seelen" ist ein fantastischer Horror-Roman für alle Mutigen, die sich nicht zu schnell ekeln und sich eine gehörige Portion Grusel abholen möchten. Sehr empfehlenswert!Wertung: 5 von 5 Sterne!

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  • Blutiger Grusel!

    Irre Seelen

    Books-have-a-soul

    29. March 2016 um 11:21

    Das Buch wurde mir bereits mehrfach empfohlen, Cover und Klappentext haben mir sehr gut gefallen, also musste ich mir unbedingt eine eigene Meinung bilden. Der Schreibstil ist locker und angenehm gehalten, einzig die Kapitellänge hätte für meinen Geschmack etwas minimiert werden können. Spannung wird langsam aufgebaut, ist aber die ganze Geschichte hindurch ausreichend vorhanden. Auch Charaktere und Örtlichkeiten sind detailliert beschrieben. Die ehemalige Irrenanstalt konnte ich mir bildhaft vorstellen und dabei lief mir nicht nur einmal ein kalter Schauer den Rücken hinunter. Jack war mir allerdings gerade anfangs sehr unsympathisch. Allein die Tatsache, dass er seinen fünfjährigen Sohn spät abends zu einem verlassenen Gebäude mitnimmt und in dann auch noch vorsätzlich alleine lässt, hat nicht unbedingt für ihn gesprochen. Seine Noch-Ehefrau Maggie hat zum Glück nur eine nebensächliche Rolle, denn ihre Art fand ich ganz furchtbar nervig. Die einzige Person, die mir schnell ans Herz gewachsen ist, war der kleine Randy. Nichtsdestotrotz fiel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen. Es sind einige blutige Szenen vorhanden, der Gruselfaktor ist in Ordnung, hätte allerdings etwas mehr sein können. Im Großen und Ganzen allerdings ist das Buch nichts für schwache Nerven. Für Thriller/Horror-Fans ist das Buch auf jeden Fall sehr empfehlenswert!

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  • Eine Geschichte, die dich in einen Bannkreis zieht.

    Irre Seelen

    polina_79

    07. February 2016 um 11:51

    Jack stößt im Wald auf ein verlassenes Gebäude. Zufall? Oder hat ihn die weiße Gestalt des Kindes dorthin geführt? Nachdem er sich durch das  Gitter zwängt wird ihm klar: Darein möchte es seine Zukunft investieren und sich einen Traum erfüllen. Doch was verbirgt sich in den Wänden der alten Irrenanstalt? Meine Meinung:  Stil: Das Buch ist in der auktorialen Erzählerperspektive geschrieben. Charaktere: Jack ist der Protagonist der Geschichte. Er ist sehr emotional und man spürt die Liebe zu seinem verlorenen Sohn. Genauso wie alle anderen macht er Fehler und kann sie sich auch eingestehen. Es entsteht eine Bindung zwischen Ihm und Karen, die sich mehr in ihren Aktionen als Worten wiederspiegelt. Inhalt: Die Geschichte ist sehr anspruchsvoll und sicher nichts für schwache Nerven. Wer, wie ich, auf Horror und Psycho-Spielchen steht, ist hier genau richtig. Sehr viel Supernatural und Druidenmagie, die aber die ganze Geschichte überhaupt nicht ins Lächerliche zieht, sondern die ganze Sache einfach nur spannender macht Fazit: Ein Buch das sehr anspruchsvoll ist, aber dennoch verständlich und definitiv nicht für schwache Nerven.

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  • wer lauert da in den Wänden?

    Irre Seelen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. November 2015 um 12:51

    Hach wie hübsch: da findet man ein malerisches altes Häuschen im Wald, kann es günstig ersteigern und malt sich gerade in den grellsten Farben aus, wie es wäre, dort eine Frühstückspension zu eröffnen. Und dann das: irgendwer scheint doch noch im Haus zu sein. Irgendwo, in den Wänden, den Decken und dem Boden. Und diejenigen möchten dort raus...

    https://youtu.be/2hGL2Npv9B8

  • Anders besonders

    Irre Seelen

    Susi180

    11. October 2015 um 17:53

    Die alte aufgegebene Irrenanstalt im Wald ist nicht verlassen. Oh nein. In den Wänden wimmelt es vor ... vor Wahnsinn? Jack Reed stößt im Wald von Wisconsin auf ein verlassenes Gebäude, das einst eine bekannte Heilanstalt war. Vor fast 60 Jahren wurde sie aus düsteren Gründen aufgegeben. Jack will das alte Haus sanieren, um dort ein Ferienhotel zu eröffnen. Doch es beherbergt gefährliche Geheimnisse: 135 geisteskranke Patienten verschwanden mithilfe von Druiden-Magie »in die Wände« - und dort leben sie noch immer. Nun hält sie nichts mehr auf ... Angeführt von dem bösartigen Quintus kidnappen sie Jacks kleinen Sohn und fordern die Rückkehr des Priesters, der sie damals einfing ... Der Autor: Nach einer Ausbildung zum Zeitungsreporter wurde Masterton im Alter von 24 Jahren Redakteur beim Magazin Penthouse. Zu dieser Zeit begann er, eine Reihe von Sex-Ratgebern zu schreiben, die zu Bestsellern wurden, darunter How to drive your man wild in bed, das sich weltweit über drei Millionen Mal verkaufte. Er schrieb auch für Magazine wie Cosmopolitan, Men’s Health, Woman und Woman’s Own. Mastertons erfolgreiche Karriere als Horror-Autor begann 1976 mit The Manitou, einer Story über einen alten indianischen Medizinmann, der in unserer Zeit wiedergeboren wird, um sich am „Weißen Mann“ zu rächen. Das Buch wurde zum Bestseller und mit Tony Curtis, Susan Strasberg, Burgess Meredith, Michael Ansara, Stella Stevens und Ann Sothern verfilmt. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ich hatte es schon einmal begonnen zu lesen aber dann wieder zugeschlagen und ins Regal gestellt. Es war einfach noch nicht die Zeit dafür. Doch jetzt in den dunkleren Tagen hatte ich Lust auf die Geschichte. Ich war sofort in der Geschichte gefangen. Der Autor hat einen unglaublich tollen Schreibstil und seine Erklärungen schaffen eine ganz eigene Atmosphäre. Ich konnte mir das alte Gebäude so genau vorstellen, das ich fast das Gefühl hatte selbst darin zu wandeln. Die Story ist ungewöhnlich und der Gedanke dahinter ist faszinierend. Wie kommen Autoren bloß immer auf solche Geschichten? Die einzelnen Charaktere konnte ich mir gut vorstellen. Der Autor lässt Raum für eigene Phantasie und das mag ich immer besonders. Die Charaktere sind in diesem Buch zwar nicht ausführlich beschrieben so wie man es vielleicht von anderen Büchern kennt, aber hier steht ja auch die Story im Vordergrund. Mich hat es nicht wirklich gegruselt aber das liegt wahrscheinlich daran das ich schon zu viel in diese Richtung gelesen habe und auch von Natur aus ziemlich hart im nehmen bin. Für alle Anfänger des Horrors ist es aber ein gutes Buch und ein Autor der sein Handwerk versteht. Ich finde hier wurde die Idee gut umgesetzt und auch der Schluss lässt bei mir keine Fragen mehr offen. Ein Autor den ich nicht aus den Augen verlieren werde. Man sollte hier nicht zu viel Blut erwarten, es kommt zwar vor aber es spielt sich doch eher auf der Psyche ab. Das hat mir gut gefallen. Wir werden hier mit den Ängsten konfrontiert. Ich kann dieses Buch ohne Einschränkung weiterempfehlen. Man muss dieses Gengre allerdings mögen, doch dann ist es ein wahrer Genuss. Für alle Einsteiger und auch Profis ein Buch an dem man nicht vorbeigehen sollte. Tolle Lektüre und volle Punkte von mir.

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  • Was ist wenn der Boden dich verschlingt

    Irre Seelen

    Ginger1986

    14. May 2015 um 16:51

    Inhalt: Jack entdeckt im Wald ein verlassenes imposantes Gebäude, welches ihn sofort in seinen Bann zieht. Irgendetwas hat ihn hierher gelockt, er ist geradezu besessen von der Idee aus diesem Gebäude ein Hotel zu machen. Spät erfährt Jack, dass es sich bei dem Haus um eine ehemalige Irrenanstalt handelt, die seit 60 Jahren geschlossen ist. Doch als er dies erfährt, ist es schon fast zu spät,das Grauen in den Wänden der Anstalt aufzuhalten... Meine Meinung: Der Anfang des Buches hat mich richtig gefesselt. Als Jack die dunkle verlassene Anstalt erkundet, laufen einem wirklich Gänsehautschauer über den Rücken. Man hört quasi den Regen an die Fenster trommeln und das leise SSSSssssssch .... Die Geschichte um Jack und die "Irren Seelen" finde ich sehr gut. Allerdings hat mich zwischendurch die Sache mit den Wänden etwas gestört, ich hätte mir das Grauen irgendwie anders vorgestellt. Bemerkenswert finde ich das die Figur Jack nicht aufgibt, auch wenn die Situation aussichtslos erscheint und ihm niemand zu glauben scheint. Bei der ersten blutigen Szene musste ich ehrlich schlucken und das Buch kurz beiseite legen, weil es wirklich detailiert und schlimm geschildert wird. Man stellt sich zwischendurch die Frage : "Wie ist es wenn der Boden dich verschluckt ? " Das Ende ist spektakulär und ein spannendes Finale. Allerdings finde ich das der englische Titel "Walkers" viel besser zu der Geschichte passt als der deutsche.  Fazit: Das Buch war mein erstes aus der Festa Horror TB Reihe und hat mir gut gefallen. Allerdings ist es absolut nichts für schwache Nerven.

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  • Irre Seelen

    Irre Seelen

    Elmar Huber

    25. July 2014 um 12:15

    „Sie sind immer noch da drinnen, sagen Sie? Nach all diesen Jahren? Mein Gott … ich hätte nie geglaubt, dass sie das überleben. Sie müssen doch längst verhungert sein. Sie hätten innerhalb weniger Tage sterben sollen. Immer noch da! Mein Gott, immer noch da!“ STORY Dass Jack Reed in einem dichten Waldstück beinahe einen Unfall hatte – er glaubte, ein kleines Kind im Regenmantel auf die Straße rennen zu sehen – erweist sich zunächst als Glück im Unglück. Bei der Untersuchung der näheren Umgebung stößt er auf ein verlassenes Anwesen, das von der Straße aus kaum zu sehen ist. Sofort reift in ihm der Gedanke, das riesige Anwesen namens „The Oaks“ zu kaufen und daraus einen exklusiven Country Club zu machen. Bei einem weiteren Besuch verschwindet plötzlich sein Sohn Randy und aus Wand und Decke drücken sich plötzlich die Umrisse von Gestalten. Die ehemaligen Patienten von „The Oaks“, die eines Nachts plötzlich „in die Wände“ verschwunden sind, verlangen von Jack, den Priester beizuschaffen, der sie dort gebannt hat. Damals, in der Mittsommernacht 1926, als sie mit Hilfe von Druidenmagie an den Leylinien entlang aus der Anstalt fliehen wollten. „Sie waren alle gewalttätig. […] Jeder einzelne von ihnen, totale Scheißkerle, bitte entschuldigen Sie meine Wortwahl. Das Staatsgefängnis hat sie hierhin abgeschoben, weil die Wächter nicht mit ihnen fertig wurden, Alle Sorten von Verbrechern hatten wir hier. Axtmörder, welche, die ihre Mutter erstickten oder Babys erwürgten, Brandstifter und so weiter. Männer, Frauen und sogar Kinder. 137 waren’s in der Nacht, als wir dichtmachten.“ MEINUNG Nach der Wiederveröffentlichung von DAS ATMEN DER BESTIE erscheint IRRE SEELEN als deutsche Erstveröffentlichung im Festa Verlag. Ein Horrorthriller alter Schule und vergleichsweise blutarm im Gegensatz zum überwiegenden aktuellen Programm der Festa Horror-Taschenbücher. Zumindest in den Eröffnungsszenen macht Graham Masterton seinem Titel als „Großmeister der Angst“ alle Ehre. Die Szenen, in denen Jack zufällig auf das Gelände von „The Oaks“ gerät, in der Dunkelheit und im strömenden Regen die ehemalige Irrenanstalt erkundet und hier und dort undefinierbare Geräusche vernimmt, strotzen geradezu vor klaustrophobischer Atmosphäre. Die Stimmung kippt jedoch, als Masterton die verfluchten Insassen von „The Oaks“ auftreten lässt, deren Umrisse sich aus den Wänden des Gebäudes drücken; ein Effekt, der inzwischen in jedem drittklassigen Haunted-House-Film vorkommt und auch durch den vermehrten Einsatz nicht gruseliger wird. In der Folge schwenkt Masterton dann in bekannte Storymuster ein: Jack Reed gelingt es, die Hintergründe und Ursachen der Ereignisse in Erfahrung zu bringen, er kann einige Mitstreiter um sich scharen und verfolgt gemeinsam mit ihnen den Anführer der Irren. Zu guter Letzt „geht“ Jack selbst in die Wand und es kommt – natürlich in „The Oaks“ – zum Showdown mit Pauken und Trompeten und einem obligatorischen Gewitter. Dabei treibt der Autor das Tempo der Geschichte immer höher, so dass die zuvor eingeleitete Charakterentwicklung schließlich vollständig entgleist und Jack Reed sogar zunehmend zum Unsympath wird. Coverdesign, Satz und Verarbeitung des Buches sind dagegen wieder gewohnt hochwertig, auch wenn das Coverbild mit dem Romaninhalt absolut nichts zu tun hat und komplett andere Assoziationen weckt. FAZIT Wie schon in früheren Romanen opfert Graham Masterton die anfängliche Atmosphäre einem chaotischen Hals-über-Kopf-Actionstakkato ohne jedoch die Figuren mitzunehmen. So entwickelt sich der eingangs angenehme Grusler zu einer Aneinanderreihung sich grundsätzlich wiederholender inhaltsleerer Effektszenen.

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  • Der Wahnsinn!

    Irre Seelen

    Webbee

    31. January 2014 um 09:23

    Der Besitzer einer Autowerkstatt – Jack Reed – stößt auf ziemlich seltsame Weise, mitten im Wald von Wisconsin, auf ein verlassenes Haus. Die Villa zieht ihn sofort in seinen Bann und er verspürt das dringende Verlangen, dieses Haus zu besitzen. Seine Frau reagiert mit Unverständnis auf sein Vorhaben, aus dem Gebäude einen Country-Club zu machen, doch Jack lässt sich nicht davon abbringen. Seine sowieso schon angeschlagene Ehe, scheint das nicht zu überstehen, doch ihm ist alles egal. Gemeinsam mit seinem Sohn sucht er erneut das Haus auf und findet recht seltsame Dinge darin vor: nur von außen zu öffnende Türen, von innen vergitterte Fenster, Kratzspuren… Es handelt sich um eine ehemalige Irrenanstalt, aus der vor fast 60 Jahren alle 135 schwer geistesgestörten und extrem gewalttätigen Insassen spurlos verschwunden sind. Jacks Sohn macht eine ganz eigene, sehr beunruhigende, ja fast wahnsinnige Entdeckung im Obergeschoss des Hauses, von der er seinem Vater jedoch nichts erzählt – und nichts erzählen darf! Bei einem weiteren Besuch in dem Haus passiert es dann – Jacks Sohn verschwindet – man hört seine markerschütternden Schreie überall im Haus, doch er ist nicht mehr auffindbar. Dafür jedoch regen sich andere Dinge – die Wände. Denn in diesen alten Mauern lebt etwas Böses und extrem Gefährliches und es will hinaus. Jack muss dem, was in den Wänden haust, bei seiner Flucht helfen und damit das Leben von zig Tausenden Menschen opfern, um seinen Sohn zu retten. Als er sieht, wie das Böse sich seine ersten Opfer in die Wände hinein holt und dabei bestialisch tötet, kommen ihm Zweifel… Darf er diese grausame Macht wirklich entfesseln? Seine Vaterliebe ist stärker und unter großen Opfern gelingt die Befreiung. Doch was dann folgt, hätte sich Jack niemals ausmalen können. Das Grauen fällt über die Welt her und Jack bleibt nur noch eine einzige Möglichkeit, um es zu stoppen und seinen Sohn zu retten – er muss selbst HINEIN! Das mag vielleicht alles etwas kryptisch klingen aber ich wollte nicht allzu viel verraten von dem, was wirklich vorgeht und was es mit den Wänden auf sich hat. Diese Geschichte hat mich von der ersten Minute an gefesselt und einen Gänsehautschauer nach dem anderen beschert. Die völlig ausweglose Situation und die Verzweiflung von Jack, gepaart mit einer durchweg düsteren Stimmung, schlagen dem Leser schon enorm aufs Gemüt. Doch das, was in den Wänden lebt, was es vorhat und mit den Menschen tut, ist so wahnsinnig, dass man einfach Angst haben muss! Wie auch die anderen Bücher von Masterton, die ich bisher gelesen habe, hat auch dieses Buch ein Ende, dass man nicht unbedingt als gut (im Sinne von – die Gefahr ist vorüber) empfindet. Der Wahnsinn ist zwar vorbei – aber das Wissen, um das was in dieser Welt möglich ist, lässt eigentlich nur noch ein Leben in Angst zu. Also lässt das Buch den Leser mit genau derselben Stimmung zurück, die er während der ganzen Zeit schon durchleben musste. ;-) Fazit: Extrem unheimlich, brutal, spannend, intelligent, durchdacht und toll geschrieben – ein Buch, das auf keinen Fall etwas für Menschen mit schwachen Nerven oder sensiblem Gemüt ist. Aber es ist genau das richtige für Horror-Fans!

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  • Spannungs-Pakete für den Winter aus dem Knaur Verlag gewinnen!

    Todeskleid

    Eltragalibros

    Ihr seid Fans blutiger Spannung? Dann lest weiter! Die Verlagsgruppe Droemer Knaur verlost an euch 5 Buchpakete mit je 4 aufregenden Krimis und Thrillern! Eine brutale Mordserie an jungen Mädchen, der Beginn einer komissarischen Karriere, der >Eismumien-Mörder< und zwei tote Amerikaner kreuzen euren Weg in diesem spannungsgeladenen Quartett. Karen Rose: Todeskleid Privatdetektivin Paige Holden vertritt einen Klienten, der wegen Mordes im Gefängnis sitzt. Unschuldig, behauptet er. Wer aber hat den brutalen Mord an dem 12-jährigen Mädchen im blauen Kleid verübt? Die attraktive Privatdetektivin findet heraus, dass es eine ganze Serie toter Mädchen gibt. Alle blondgelockt, alle blau gekleidet. Durch ihre Ermittlungen bringt sich Paige selbst in größte Gefahr. Ein Scharfschütze verfehlt sie nur um Millimeter. Höchste Zeit, den charismatischen Staatsanwalt Grayson Smith um Hilfe zu bitten … Andreas Föhr: Totensonntag TOTENSONNTAG erzählt Kommissar Wallners allerersten Fall: Im Herbst 1992 ist Clemens Wallner frischgebackener Kriminalkommissar. Bei einem Besäufnis auf einer Berghütte am Tegernsee, zu dem Kreuthner ihn mitgenommen hatte, geraten Wallner und Kreuthner in eine Geiselnahme. Vom Geiselnehmer erfährt Wallner von einer dramatischen Geschichte, die sich in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs ereignet hat und die Kreuthner alias »Leichen-Leo« den Hinweis zur Entdeckung seiner ersten Toten liefert. Es handelt sich um ein Skelett in einem edelsteinbesetzten Sarg mit einer Kugel im Schädel … Lisa Jackson: Vipernbrut Eine Villa im Hamburger Süden und darin zwei tote Amerikaner. Außerdem: ein schnüffelnder Ex-Kommissar, ein paar sehr höfliche Autonome, eine durchgeknallte Schwedin, Immobilienhaie, eine Freundin, die vielleicht ein Kind bekommt, ein schnöseliger Kollege – und überall der mafiose Behördensumpf. Mittendrin stapft Staatsanwältin Chas Riley durch den Novembernebel und braucht all ihre Kraft, um nicht darin unterzugehen. Simone Buchholz: Schwedenbitter Der neueste Fall für Detective Selena Alvarez und Regan Pescoli: In der Kleinstadt Grizzly Falls, Montana, werden mehrere Frauen vermisst. Eine der Vermissten taucht schließlich auf bizarre Weise wieder auf: nackt eingefroren in einen kunstvoll bearbeiteten Eisblock, integriert in ein Weihnachtskrippenensemble. Schon wenig später stoßen die Detectives auf die nächste Frauenleiche – positioniert als eisige Skulptur in einem Vorgarten. Schauerliches Detail: Die Tote trägt ein Schmuckstück von Selena Alvarez. Der »Eismumien-Mörder« macht Schlagzeilen. Steht die Polizistin im Visier dieses Psychopathen? Ihr habt Lust auf 4x puren Nervenkitzel? Dann bewerbt euch für eines der 5 Buchpakete! Bis einschließlich 18. Dezember habt ihr Zeit folgende Bewerbungsfrage zu beantworten: Was war für euch die schockierendste oder gruseligste Mordvariante, von der ihr je gelesen habt?

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    • 632
  • GESCHLOSSEN Wanderbuch: Irre Seelen von Graham Masterton - Englands Großmeister der Angst

    Irre Seelen

    ChattysBuecherblog

    Mir wurde das Buch: Irre Seelen vom FESTA Verlag für eine Wanderbuchrunde bei lovelybooks zur Verfügung gestellt. ** Wie das Wanderbuch funktioniert ** Ihr sagt einfach hier Bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste ein. Ich schicke es an den Ersten los und jeder hat dann zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Ist das Buch nach 2 Wochen (ab Versandtag, der hier gepostet werden muss)noch nicht beim nächsten Empfänger angekommen, müssen wir davon ausgehen, dass es verloren gegangen ist, in diesem Fall teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues bzw. gleichwertiges Exemplar. Es gelten natürlich die üblichen Wanderbuch Regeln: - Jeder geht mit dem Buch um als wäre es das Eigene - Jeder sagt bitte Bescheid, wenn es angekommen bzw weitergeschickt wurde - Jeder hat 2 Wochen Zeit, das Buch zu lesen, bevor er es weiter schickt - Ihr kümmert euch selbst um die Weitergabe der Anschriften!! NUN ABER NOCH GANZ WICHTIG: Der Verlag möchte gerne die Links von euren Rezis haben. Am liebsten eine Veröffentlichung auf 2-3 Plattformen (der eigene Blog zählt natürlich auch dazu). Diese Links bitte hier posten, damit ich die dann weiterleiten kann. Die Wanderbuchrunde startet am: 30.03.2013 1.) Rezihexe (setzt für eine Weile aus) 2.) SabrinaK1685 erhalten am: 12.04.2013 - verschickt am: 03.05.2013 - Rezi erl. 3.) melanie_reichert erhalten am 17.05.2013 - verschickt am: 25.06.2013 - Rezi erl. 4.) Taluzi erhalten am: 29.06.2013 - verschickt am: ??? - Rezi erl. 5. guybrush erhalten am: ? - verschickt am: 13.07.2013 - Rezi erl. 6.) papierelch erhalten am: ? - verschickt am: ? - Rezi erl. 7.) Alchemilla - keine Info mehr, hat nicht auf PN reagiert 8.) DieBerta erhalten am:

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    • 80
  • The Oaks

    Irre Seelen

    guybrush

    12. July 2013 um 19:03

    Jack Reed, ein durch und durch pragmatischer amerikanischer Geschäftsmann, entdeckt durch Zufall ein völlig verwahrlostes Gebäude mitten im Wald von Wisconsin. Ganz in den Bann des alten Hauses geraten, beschließt er, sich einen Traum zu erfüllen. Er möchte es erwerben und zu einem luxuriösen Landhotel umbauen. Auch merkwürdige Geräusche in der Wand und schaurige Statuen mit geschlossenen Augen, können ihn nicht von diesem Vorhaben abbringen. Doch dann verschwindet sein 9 jähriger Sohn spurlos und Jack entdeckt, dass in den Wänden des ehemaligen Irrenhauses für Schwerverbrecher etwas unvorstellbar Grauenhaftes lebt. Graham Masterton ist zweifellos ein Meister des guten englischen Gruselromans und er schafft es von der ersten Zeile an, eine dichte und  spannungsgeladene Atmosphäre zu schaffen. Im Kopf entstehen schaurige Bilder und die eigene Fantasie läuft auf Hochtouren. Leider verlässt er dieses altbewährte Konzept im weiteren Verlauf der Geschichte. Es wird zusehends detailreicher und vor allem sehr blutig. Der subtile Horror gleitet in actionreiche Splatter-Orgien ab und verliert dadurch viel von seinem morbiden Charme. Zudem hat die Story im Mittelteil auch einige Längen. Der Titel „Irre Seelen“ ist irreführend. Im Original heißt das Buch „Walkers“ und das trifft es wesentlich besser. Geht es hier doch hauptsächlich um uralte keltische Rituale, die es den Druiden erlaubten, in die Erde einzutauchen und durch sie hindurch zu gehen. Die Charaktere sind dem Engländer Masterson eher scherenschnittartig geraten. So, wie sich ein Europäer den Durchschnittsamerikaner eben vorstellt. Es hat mich allerdings nicht weiter gestört, Übertreibung macht ja bekanntlich auch anschaulich. Fazit: Stellenweise sehr fesselnder Horror mit einigen Schwächen.

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  • Unglaublich intelligent, überaus stark und völlig meschugge.

    Irre Seelen

    Taluzi

    07. July 2013 um 10:52

    Der Titel „Irre Seelen“ und die Stichwörter zu dem Buch „ehemalige Heilanstalt, Druiden-Magie, Geheimnisse“ machten mich neugierig auf diesen Thriller. Das Buch begann auch gleich vielversprechend: Jack Reed ist auf dem Weg nach Hause, als er mitten im Wald fast ein Kind anfährt. Was hat das Kind allein im Wald verloren? Er versucht das Kind zu finden und entdeckt ein großes verlassenes Haus. Sofort ist er von dem Haus magisch angezogen. Schon bei seinem ersten Erkundungsrundgang durch das düstere Haus, fühlt er sich klaustrophobisch und hört seltsame Geräusche. Trotzdem malt er sich aus eine Ferienanlage daraus zu machen. Das Haus, eine ehemalige Heilanstalt, wurde vor 60 Jahren plötzlich aufgegeben. Was ist damals passiert? Jack muss es herausfinden, weil sein Sohn in den Wänden des Hauses verschwunden ist. Der Hauptprotagonist Jack handelt nicht immer überlegt. Als Leser will man ihn anschreien, z.B.: „Geh nicht wieder in das Haus!“ und muss hilflos mit an sehen wie er es doch tut. Mit Gänsehaut will man nun wissen was passiert und liest weiter. Die anderen Charaktere bleiben etwas farblos, vielleicht auch weil es in kurzer Zeit viele sind und die meisten sterben. Die Szenen in der alten Heilanstalt sind gut gelungen. Beim Lesen hat man eine Gänsehaut und ist ganz gefesselt vor Horror. Die Druiden-Magie belebt und bereichert den Thriller ungemein Die Vorstellung, dass es so etwas wirklich geben könnte, vielleicht sogar gegeben hat, finde ich unheimlich interessant und spannend. Für mich kippte der Spannungsbogen in der Mitte des Thrillers, da ein brutaler und blutiger Mord nach dem anderen beschrieben wurde. Es schien ein abstruses Gemetzel zu sein. Das erzeugt bei mir keinen Horror. Das Ende der Geschichte war wieder gut gemacht. Hier wurde es wieder deutlich spannender und auch das Ende fand ich schlüssig. Graham Masterton schmückt seine Geschichte mit vielen Adjektiven aus. Die Sprache ist meist einfach und verständlich mit kurzen Sätzen. Begriffe, die ich noch aus meiner Teenie – Zeit kannte, tauchten wieder auf, z. B. Meschugge Er war unglaublich intelligent, überaus stark und völlig meschugge. S. 184 Ja, so war dieses Buch!

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  • Trotz ein paar kleiner Schwächen gelungen

    Irre Seelen

    melanie_reichert

    20. June 2013 um 19:07

    Nachdem ich den skurrilen Klappentext gelesen hatte, musste dieses Buch einen Weg in meine Hände finden. Ich wurde zwar gut unterhalten, komplett überzeugt wurde ich aber nicht. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und dem Genre angepasst. So werden uns keine blutigen Details erspart und wir können uns vollkommen auf die gruselige Stimmung in der ehemaligen Irrenanstalt einlassen. Für mich ist die Sprache ein absoluter Pluspunkt, weil die Seiten förmlich dahin geflogen sind. Kaum hatte ich angefangen, war die Geschichte auch schon wieder vorbei und ich werde sicher noch das ein oder andere Buch des Autors lesen. Die Story hat mich von Anfang an gepackt und man wurde auch sofort ins Geschehen geworfen. Der Autor hält sich nicht lange mit Einführungen auf, trotzdem kann der Leser aber sehr gut folgen. Die Spannung war von Beginn an da, leider geht mein größter Kritikpunkt auch in diese Richtung, denn im letzten Drittel ist sie für mich zu stark abgeflacht und das Lesen ging nicht mehr ganz so zügig voran. Auf den letzten paar Seiten hatte man dann wieder das Gefühl, dass der Autor keine Lust mehr hatte und die Geschichte schnell zu Ende bringen wollte. Generell gab es auch ein paar Details, die die Story an manchen Stellen zu unglaubhaft gemacht haben. Leider kann ich dazu nichts sagen, ohne zu spoilern. Jack hat mir als Protagonist ganz gut gefallen. Natürlich setzt er als Vater alles daran, seinen Sohn zu retten. Trotzdem hat er ein paar charakterliche Schwächen, die ihn aber nur menschlich und damit auch sympathisch machen. Die Charaktere haben mir allgemein sehr gut gefallen, weil hier keine perfekten Menschen, sondern Personen aus dem Alltag wie du und ich beschrieben werden. Sie sind mit Liebe zum Detail ausgearbeitet und konnten so vor meinem inneren Auge zum Leben erwachen. Als besonderes Setting war die ehemalige Irrenanstalt einfach super. Man hat immer dieses bestimmte Feeling gehabt, wenn eine Szene dort beschrieben wurde. Man hat eine Gänsehaut bekommen und war trotzdem auf die eine oder andere Weise fasziniert. Auch das Thema Druidenmagie wurde ausreichend gewürdigt und für mein Verständnis glaubhaft beschrieben. Einen kleinen Kritikpunkt muss ich aber noch anbringen: Ein paar kleine Fehlerchen haben sich schon noch in das Buch eingeschlichen. Da wird aus einem “vorgestern” ein “gestern” und aus einem “23.30 Uhr” ein “22.30 Uhr”. Das mag pingelig erscheinen, aber mir fallen solche Dinge auf und sie stören mich, wenn sie vom Sinn her falsch sind. Wer sich auf dieses Buch einlässt, sollte nicht zimperlich sein, denn so viel sei verraten: Wie für den Festa Verlag typisch, kommt mehr als eine Person auf nicht gerade unblutige Weise ums Leben (abgeschlachtet wäre der bessere Ausdruck). 3,5 Sterne

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  • Graham Masterton - Irre Seelen

    Irre Seelen

    burnedeyez

    04. June 2013 um 21:47

    Es ist ja nun mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass es mir die Veröffentlichungen des Festa Verlages ziemlich angetan haben. Graham Masterton hingegen war für mich noch ein gänzlich unbeschriebenes Blatt, allerdings waren es wieder einmal die Kritiken (und nicht zuletzt natürlich der Umstand, dass ich das Buch geschenkt bekommen habe), die mich zu diesem Roman haben greifen lassen. Die Geschichte ist dabei nur auf den ersten Blick der übliche “Irrenanstalts”-Horror, den man aus diversen anderen Veröffentlichungen schon kennt, denn sehr schnell entdeckt man, dass Masterton seine Version dieser Art von Erzählung mit einigen eigenständigen Elementen angereichert hat, welche man so bislang noch nicht so häufig in Horrorromanen angetroffen hat. Er vermischt dabei den klassischen Grusel mit einigen recht deftigen Gewaltspitzen (welche sich aber im direkten Vergleich zu so manch anderem Festa-Schriftsteller immer noch in Grenzen halten) und mengt dieser Melange noch eine Portion Druiden-Mystik bei. Die dadurch entstehende Atmosphäre ist, je nach Handlungsort, irgendwo zwischen düster und actionbetont zu suchen, zu jedem Zeitpunkt aber gelungen und stimmig. Spannend ist “Irre Seelen” dabei von der ersten Seite an, sehr schnell fühlte ich als Leser mich in das Geschehen rund um die Psychiatrie hinein gezogen und konnte es zum starken Finale hin auch nicht mehr abwarten zu erfahren wie es nun ausgehen würde. Also unter’m Strich alles richtig gemacht. Die Charaktere in Mastertons Geschichte sind dabei gut gezeichnet und es gelingt dem Autoren wunderbar, vor allem die Verzweiflung und damit einhergehend natürlich auch die Motivation seiner Hauptfigur zu transportieren. Dennoch muss ich sagen, dass Reed sich für mich nie zu einem echten Sympathieträger entwickelt hat, was später im Buch jedoch von einem der Nebencharaktere übernommen wurde. Keine der Figuren erschien mir oberflächlich zu sein, alle waren mit einem guten Hintergrund versehen. Allerdings muss ich anmerken, dass ich stellenweise einige Verhaltensweisen der Figuren nicht nachvollziehen konnte. So gibt es in “Irre Seelen” eine angedeutete Romanze, in welcher die beiden Beteiligten von “wir haben gar nichts miteinander” blitzschnell zu “Liebling” und “mein Schatz” wechseln. Ging mir persönlich etwas zu schnell, lässt sich aber noch verschmerzen, da sich diese Problematik lediglich auf diesen einen Nebenzweig der Geschichte konzentrierte. Stilistisch musste ich mich zunächst etwas an Masterton gewöhnen. Ja, er schreibt gut – das will ich auch sicher nicht in Abrede stellten. Allerdings hat es mich, besonders zu Beginn, schon etwas gestört, dass grundsätzlich alle Figuren mit Vor- und Zunamen genannt werden. Das liest sich mitunter etwas seltsam, aber im Lauf der Story gewöhnt man sich daran. Davon ab kann ich aber auch in dieser Hinsicht nichts bemängeln. Fazit: “Irre Seelen” ist ein sehr spannender und gut geschriebener Horrorthriller mit einem gewissen “mystischen” Touch. Die Geschichte zieht den Leser in ihren Bann und lässt ihn auch bis zum Ende nicht mehr los. Masterton bewegt sich in meinen Augen durchaus auf dem Niveau von anderen “Großmeistern” des Genres und ich finde es sehr bedauernswert, dass von seinen vielen Werken bislang nur eine begrenzte Auswahl auf Deutsch verfügbar ist.

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  • Von einer verfluchten Irrenanstalt und Leylinien

    Irre Seelen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. May 2013 um 16:41

    Jack lebt mit seiner Frau und seinem Sohn zusammen und repariert Autos. Doch zufrieden stellt ihn das nicht wirklich. Alles wird anders als Jack, durch einen Zufall, auf das heruntergekommmene Anwesen im Wald trifft. „The Oaks“ ist ein ehemaliges Irrenhaus und in seinen Mauern verschwindet sein kleiner Sohn – und das ist nicht alles, was dort verschwunden ist. Das Irrenhaus wurde geschlossen, als plötzlich das Haus über Nacht leer steht. Was ist damals geschehen und was ist mit Jacks Sohn passiert? „Irre Seelen“ ist das erste Buch von Graham Masterton was ich gelesen habe. Sein Schreibstil lässt sich leicht lesen und er schafft es auch eine unheimlich und teilweise sehr grausame Atmosphäre zu erschaffen. Aber auch eine trostlose Leere heraufzubeschwören, die auch in „The Oaks“ vorherrscht. Das Irrenhaus als Handlungsort für einen Horrorthriller scheint schon ausgelutscht zu sein, aber sind es nicht immer wieder die gleichen Orte, die uns Gänsehaut über den Rücken laufen lassen? Alte, leerstehende oder heimgesuchte Häuser haben es mir angetan. Der Verfall, der beschrieben wird, die Orte, die plötzlich menschenleer sind und die Möglichkeiten, was dort alles passiert sein mag. So etwas trägt einfach unheimlich viel Potential in sich. Die Insassen, die plötzlich verschwunden sind – aber immer noch da. Das alles klingt ziemlich unheimlich – und die aufgestaute Wut der untoten Geister will man auch nicht spüren müssen. Aber Jack wird sie spüren. Er und all seine Gefährten müssen gegen die Geister ankämpfen um zu überleben und Jacks Sohn wieder zurückzuholen... Ich finde, dass „Irre Seelen“ ein wirklicher guter Horrorroman ist. Der Druidenzauber war mir zwar teilweise etwas zu abgehoben, aber es war nicht schlecht. Es ist eben eine Geschmackssache. Auch der Gruselfaktor ist definitiv gegeben, dennoch habe ich leider nicht das Gefühl gehabt, dass die Angst nach mir greift. Entweder hat man irgendwann zu viele Bücher in diese Richtung gelesen, oder man brüht einfach ab. Aber das liegt nicht am Buch, sondern an mir! Wer eine etwas andere Geschichte, mit altbekannten, aber gut bewährten Handlungsorten sucht und auch atmosphärische und bildliche Beschreibungen mag, sollte es wirklich einmal mit „Irre Seelen“ versuchen! Spannend, gruselig und manchmal auch ein wenig abgehoben – aber definitiv lesenswert!

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