Graham Moore

 4.4 Sterne bei 147 Bewertungen
Autor von Die letzten Tage der Nacht, Die letzten Tage der Nacht und weiteren Büchern.
Graham Moore

Lebenslauf von Graham Moore

Graham Moore, geboren 1981 in Chicago, arbeitet als Drehbuchautor und Schriftsteller. Seine Kindheit verbrachte er in Illinois als Sohn eines Anwalts und einer Universitätsangestellten - seine Eltern erzogen ihn im jüdischen Glauben, ließen sich jedoch sehr früh scheiden. Moore besuchte nach der Highschool die University of Chicago Laboratory und studierte anschließend an der Columbia University Religion. Als Drehbuchautor verfasste er ein Skript zur Fernsehserie "10 Dinge, die ich an dir hasse" und veröffentlichte 2010 seinen Debütroman "The Sherlockian". Seine zweite Arbeit als Drehbuchautor war das Drehbuch zum Film "The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben", für das er 2015 einen Oscar erhielt. Der erste Roman, der auf Deutsch erschien, war "Die letzten Tage der Nacht" im Februar 2017.

Alle Bücher von Graham Moore

Graham MooreDie letzten Tage der Nacht
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Die letzten Tage der Nacht
Die letzten Tage der Nacht
 (124)
Erschienen am 16.02.2017
Graham MooreMalt Whisky
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Malt Whisky
Malt Whisky
 (0)
Erschienen am 31.03.2006
Graham MooreDie letzten Tage der Nacht
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Die letzten Tage der Nacht
Die letzten Tage der Nacht
 (11)
Erschienen am 16.02.2017
Graham MooreThe Sherlockian
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The Sherlockian
The Sherlockian
 (10)
Erschienen am 23.12.2011
Graham MooreThe Last Days of Night
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The Last Days of Night
The Last Days of Night
 (2)
Erschienen am 22.09.2016
Graham MooreMalt Whisky
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Malt Whisky
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 (0)
Erschienen am 01.12.2003
Graham MooreThe Holmes Affair
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The Holmes Affair
The Holmes Affair
 (0)
Erschienen am 06.01.2011

Neue Rezensionen zu Graham Moore

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W

Rezension zu "Die letzten Tage der Nacht" von Graham Moore

Ein tolles Buch!
wschvor 2 Tagen

Der 'Stromkrieg' fand tatsächlich in den weitesten Teilen so statt, wie es Graham Moore in seinem Buch beschreibt. Die mit zahllosen vor Gericht geführten Patenstreitereien um die Erfindung der Glühbirne. Um die Versorgung der USA mit Gleichstrom (Thomas Alva Edisons 'Erfindung' und Bemühungen) oder Wechselstrom (George Westinghouse). Die von einem Protagonisten Edisons tatsächlich durchgeführten Versuche, Tiere, angefangen bei Katzen und Hunden über Pferde bis hin zu einem Elefanten, auf offener Bühne durch die Einwirkungen von Wechselstrom sterben zu lassen. Um damit die behauptete Gefährlichkeit von Wechselstrom im Vergleich zu Edisons Gleichstrom unter Beweis zu stellen. Was schliesslich zum Einsatz des Elektrischen Stuhls als Hinrichtungsmethode in einigen Staaten der USA führte. Die den Tatsachen entsprechende Beschreibung der Hinrichtung des ersten so ermordeten Delinquenten entspricht den Tatsachen! Es sind überprüfbare Tatsachen.
Auch die Personen, die in dem Roman eine Rolle spielen, die beiden sich befehdenden Erfinder Edison und Westinghouse, der Bankier J.P. Morgan, der junge Anwalt Paul Cravath, eine der Hauptpersonen, seine zunächst heimliche Liebe Agnes Huntington, Nikola Tesla, nahezu alles entspricht realer Geschichte.

Was sich Graham Moore in Abänderung der Tatsachen hat einfallen lassen, erklärt und begründet er im Anhang. Nach der kurzweiligen und hochinteressanten Lektüre weiß man(n) und Frau dann auch warum das E-Auto Tesla eben Tesla heißt. Man macht sich doch mal Gedanken, was seinerzeit für Ideen, Mühen, Patentstreitereien dahinter standen, um den völlig unbewussten Griff zum Lichtschalter in der Wand zu betätigen und den Raum mit Licht zu erfüllen. Was sich aus all dem innerhalb von knapp 140 Jahren entwickelte. Bis hin zum Smartphone mit Taschenlampenfunktion etc. etc.

Der Roman ist in einem derart passenden Sprach- und Schreibstil verfasst, dass man die Zeiten um 1890 bildhaft vor sich sieht. Ein Plan von Manhattan im Jahr 1880 macht es leicht, sich auch im 'Kopfkino', welches sich beim Lesen unwillkürlich einstellt, räumlich zurecht zu finden.

Einfach nur Klasse.

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FrauSchafskis avatar

Rezension zu "Die letzten Tage der Nacht" von Graham Moore

Unter Strom
FrauSchafskivor 2 Monaten

Normalerweise lese ich selten historische Romane. Auf „Die letzten Tage der Nacht“ wurde ich durch das tolle Cover aufmerksam und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich mir: „Warum nicht? Ist mal etwas anderes.“ Und ich wurde nicht enttäuscht.

 

Zu Anfang musste ich mich ganz schön durchbeißen. Die Exposition benötigt natürlich einige technische Details zum Verständnis, die aber auch für naturwissenschaftlich völlig unbegabte Personen wie mich gut verständlich in die Handlung eingebaut sind. Zusammen mit der Einführung der Figuren ist der Aufbau dennoch recht zäh. Aber es gibt Entwarnung: Wenn man sich darauf einlässt, legt sich das ziemlich bald und es wird richtig spannend. Große Namen wie Tesla, Edison oder Bell werden auf einmal zu Charakteren, lösen sich von den unglaublichen technischen Errungenschaften, die sie erdacht haben. Graham Moore schafft es, die Menschen hinter den Genies sichtbar zu machen, und er tut dies, ohne sie auf ein goldenes Thrönchen zu heben, sondern deckt auch ihre Schwächen auf.

 

Und so entspinnt sich ein regelrechter Krieg um die Patentierung der Glühbirne, während sich gleichzeitig die neue Technik über den gesamten Kontinent zu verbreiten beginnt. Im wahrsten Sinne des Titels kann der Leser hier „das Ende der Nacht“ beobachten und wird ganz nebenbei Zeuge weiterer großer Erfindungen. Was mir besonders gut gefallen hat: Im Anhang erläutert der Autor selbst, an welchen Stellen er sich an Fakten orientiert und wo er künstleriche Freiheit hat walten lassen. Für besonders Interessierte gibt es schließlich auch noch ein Literaturverzeichnis zum Weiterlesen.

 

Fazit: Auch wenn der Einstieg holprig war, hat mich der Roman überzeugt. Immerhin kenne ich nun den Unterschied zwischen Gleichstrom und Wechselstrom (da habe ich in der Schule wohl gepennt) und gebe nicht zuletzt für die überzeugende Umsetzung der Figuren 4 Sterne.

 

Kommentare: 2
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-nicole-s avatar

Rezension zu "Die letzten Tage der Nacht" von Graham Moore

Ein packendes Buch mit interessanten Fakten
-nicole-vor 8 Monaten

Der Patentkrieg zwischen George Westinghouse und Thomas Edison…

New York im Jahr 1888: Als der junge Anwalt Paul Cravath einen Fall annimmt, ahnt er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dieser zu dem größten Patentkrieg aller Zeiten wird. Als Anwalt von George Westinghouse steht er dem wohl bekanntesten Erfinder gegenüber: Thomas Edison. In diesem Rechtsstreit geht es um eine bahnbrechende Erfindung, die alles verändern könnte: Die Glühbirne. Beide Erfinder beharren darauf, diese erfunden zu haben und hoffen auf den Gewinn dieses Rechtsstreits – denn es geht letztendlich um die Macht, das ganze Land zu elektrifizieren. Der junge Anwalt gerät schon bald in mysteriöse Verstrickungen, gefährliche Gegner und Spione lauern an jeder Ecke. Auch wenn Paul gegen Edison kämpft, hat er eines mit ihm gemeinsam: Das Ziel, zu gewinnen…

„Gefällt Ihnen die Aussicht?“ Edison sah aus dem Fenster. Jenseits der Scheiben erhob sich der untere Teil Manhattans aus dem Meer. Die Stadt flimmerte im Zwielicht von brennendem Öl und Gas, durchsetzt vom gelegentlichen Funkeln einer elektrischen Glühbirne. „Man kann die Freiheitsstatue von hier aus sehen.“
– Seite 24

Wer hat die Glühbirne erfunden? Um diese Frage dreht sich dieser Roman und mit ihr ein Rechtsstreit ungeahnten Ausmaßes. Denn der bekannte Erfinder Thomas Edison beharrt darauf, dass er die Glühbirne erfunden hat und behauptet, dass George Westinghouse das Patentrecht verletzt hat. Hauptfigur ist neben den beiden Erfindern ist aber der siebenundzwanzigjährige Anwalt Paul Cravath, der von Westinghouse engagiert wurde. Und so wird Paul mitten hinein in den größten Patentkrieg aller Zeiten hineingezogen, der damals als „Stromkrieg“ bekannt wurde.
Die Geschichte beginnt im Jahr 1888 - der Zeit, in der die Elektrizität gerade in New York Einzug erhält. Das dieses unerforschte Element auch Gefahren birgt, wird gleich auf den ersten Seiten klar. Der Autor verbindet hier gekonnt historische Fakten mit einer fiktiven Geschichte. Inwieweit die Fakten der Wahrheit entsprechen, erzählt er ausführlich in dem sehr lesenswerten Nachwort.
Aus dem Blickwinkel von Paul Cravath geschrieben ist es spannend zu verfolgen, welche Schritte dieser als nächstes plant. Auch gibt es einige wissenschaftliche und interessante Details rund um Gleich- und Wechselstrom, der hier neben der Glühbirne eine sehr zentrale Rolle spielt. Doch es wird nie zu kompliziert – die Fakten, die immer wieder auftauchen sind sehr gut platziert. Die Story nimmt einen spannenden Verlauf, denn auf New Yorks Straßen ist es für Paul nicht ganz ungefährlich…
Der Schreibstil ist außergewöhnlich, aber sehr klar und gut verständlich. Er hat eine ganz persönliche Note.
Die Gestaltung des Hardcovers ist unheimlich gut gelungen. Das Blau wirkt sehr schön und sieht in natura noch um einiges besser aus als auf dem Foto. Die Freiheitsstatue in Kombination mit dem Umriss der Glühbirne ist sehr treffend.

Ruhig sagte er: „Paul, ich verlasse mich darauf, dass sie solche Dinge kommen sehen.“ Westinghouse‘ Worte waren wie ein kalter Luftzug. Sie kamen so leise, dass sie fast unhörbar waren, und ließen Paul trotzdem an Ort und Stelle erstarren. – Seite 131

Mein Fazit: Ein packendes Buch, das den damaligen Patentkrieg zwischen Edison und Westinghaouse schildert. Gekonnt platziert der Autor historische Fakten in die fiktive Geschichte, die sehr gut recherchiert ist. Der sogenannte Stromkrieg ist spannend zu verfolgen, die wissenschaftlichen Fakten rund um Elektrizität sind interessant. Ein gelungener historischer Roman, der mit einem guten und speziellen Schreibstil überzeugt.

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Gespräche aus der Community

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abas avatar

"Er vollbringt Wunder! Blitze in einer Glasflasche. Stimmen in einem Kupferdraht. Welcher Mensch vermag denn so etwas?"
"Ein reicher."

Wir haben die Nacht besiegt. Wir bezwingen sie sogar ständig. Für uns im 21. Jahrhundert gibt es nichts Einfacheres: Einen kleinen Lichtschalter umlegen und schon haben wir die Nacht zum Tag gemacht! Es wundert sich keiner mehr, das gehört zur Normalität. Aber könnt ihr euch vorstellen, dass die Erfindung der Glühbirne gegen Ende des 19. Jahrhunderts einem Wunder gleichkam? Vor allem bedeutete diese Erfindung ein riesiger Schritt in der Entwicklung der Menschheit und für den Erfinder Ruhm und Reichtum.
Der Oscar-Gewinner Graham Moore hat dieses interessante Thema in seinem Buch "Die letzten Tage der Nacht" behandelt. Das Ergebnis: ein faszinierendes Porträt zweier US-amerikanischer Erfinder und deren Kampf um die Macht, die Welt zu verändern.

Wenn ihr Fans anspruchsvoller Literatur seid, dann dürft ihr diese Leserunde zu Graham Moores Roman auf keinen Fall verpassen!
Wir freuen uns sehr, euch mit "Die letzten Tage der Nacht" einen weiteren Titel im LovelyBooks Literatursalon vorstellen zu dürfen, in dem euch literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben erwarten.

Zum Inhalt
New York, 1888. Thomas Edison hat mit seiner bahnbrechenden Erfindung der Glühbirne ein Wunder gewirkt. Die Elektrizität ist geboren, die dunklen Tage der Menschheit sind Vergangenheit. Nur eine Sache steht Edison und seinem Monopol im Weg, sein Konkurrent George Westinghouse. Zwischen den beiden Männern entbrennt ein juristischer Kampf, es geht um die Milliarden-Dollar-Frage: Wer hat die Glühbirne wirklich erfunden? Und wer hat also die Macht, ein ganzes Land zu elektrifizieren?
Der NEW YORK TIMES-Bestseller jetzt auf Deutsch!


Lust auf eine spannende Leseprobe?

Zum Autor
Graham Moore gewann 2015 den Oscar für das beste Drehbuch. "The Imitation Game" wurde mit Benedict Cumberbatch und Keira Knightley verfilmt und von der internationalen Kritik gefeiert. Moore lebt in Los Angeles.

Möchtet ihr dabei sein, wenn der Kampf zwischen den zwei großen Erfindern entbrennt?
Zusammen mit Eichborn verlosen wir 30 Exemplare von "Die letzten Tage der Nacht" unter allen, die sich über diesen besonderen Roman im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Seid ihr neugierig? Dann bewerbt euch * über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 26.02. und antwortet auf folgende Frage:

Welche ist für euch die wichtigste Erfindung der Menschheit und warum?

Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen euch viel Glück!

Im Rahmen des LovelyBooks Literatursalons könnt ihr in dieser Leserunde ein weiteres Literatursalon-Lesezeichen erlesen! Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier.

* Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.
DamlaBuluts avatar
Letzter Beitrag von  DamlaBulutvor 10 Monaten
Meine Rezension https://www.lovelybooks.de/autor/Graham-Moore/Die-letzten-Tage-der-Nacht-1358266880-w/rezension/1516743794/ Mein Fazit Dieses Buch ist ein schönes Andenken an Thomas Edison und sein Werk. Heutzutage kann man sich das Leben ohne Licht und Elektrizität gar nicht vorstellen
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Graham Moore wurde am 01. Januar 1981 in Chicago (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Graham Moore im Netz:

Community-Statistik

in 273 Bibliotheken

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