Graham Moore

 4.3 Sterne bei 235 Bewertungen
Autorenbild von Graham Moore (©Matt Sayles / Lübbe Verlag)

Lebenslauf von Graham Moore

Oscarreife Leistungen: Graham Moore, geboren 1981 in Chicago, ist Drehbuchautor und Schriftsteller. Seine Kindheit verbrachte er in Illinois. Moore besuchte nach der Highschool die University of Chicago Laboratory und studierte anschließend an der Columbia University Religion. Als Drehbuchautor verfasste er zahlreiche erfolgreiche Skripte. So ein Skript zur Fernsehserie "10 Dinge, die ich an dir hasse" und veröffentlichte 2010 seinen Debütroman "The Sherlockian". Seine zweite Arbeit als Drehbuchautor war das Drehbuch zum Film "The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben", für das er 2015 den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch erhielt. 

Alle Bücher von Graham Moore

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Cover des Buches Die letzten Tage der Nacht9783404177066

Die letzten Tage der Nacht

 (144)
Erschienen am 31.08.2018
Cover des Buches Der Mann, der Sherlock Holmes tötete9783847900382

Der Mann, der Sherlock Holmes tötete

 (58)
Erschienen am 28.02.2019
Cover des Buches Verweigerung9783847900535

Verweigerung

 (0)
Erscheint am 21.12.2020
Cover des Buches Die letzten Tage der Nacht9783785754849

Die letzten Tage der Nacht

 (14)
Erschienen am 16.02.2017
Cover des Buches Der Mann, der Sherlock Holmes töteteB07NBPGQ8Q

Der Mann, der Sherlock Holmes tötete

 (6)
Erschienen am 28.02.2019
Cover des Buches Die letzten Tage der NachtB01MT8HO5P

Die letzten Tage der Nacht

 (1)
Erschienen am 16.02.2017
Cover des Buches Verweigerung9783838795614

Verweigerung

 (0)
Erscheint am 21.12.2020
Cover des Buches The Sherlockian9781455509065

The Sherlockian

 (10)
Erschienen am 23.12.2011

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Graham Moore

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Rezension zu "Der Mann, der Sherlock Holmes tötete" von Graham Moore

vergnügliche Lektüre für Insider
derMichivor 12 Tagen

Auch wenn es die beiden zu lösenden Fälle durchaus in sich haben - sie sind nicht die eigentliche Stärke dieses Romans. Am meisten Freude hat man damit, wenn man das Werk Conan Doyles und die verschrobenen Empfindlichkeiten der Hardcore-Fans schon kennen und lieben gelernt hat. Entsprechend gefüllt mit Verweisen und Anspielungen sind die in der Gegenwart spielenden Szenen, denn der zugehörige Mord findet ausgerechnet während eines Treffens von Holmes-Experten (den "Baker Street Irregulars") statt.

Viktorianische Krimiatmosphäre kommt vor allem im um 1900 spielenden Teil auf, der zugleich dafür sorgt, dass die erste Hälfte des Buchs keine Parodie auf das Genre wird. Im letzten Drittel liegt der Schwerpunkt sogar hauptsächlich dort, was dem Buch aber nicht schadet. Arthur Conan Doyle kann als Ermittler wider Willen durchaus überzeugen, auch wenn er sich vielfach mit dem Unmut seiner Leser über den vorzeitigen Tod von Sherlock Holmes konfrontiert sieht. Die Begegnung mit seinen überaus empörten Lesern gehört zu den witzigsten Momenten dieses Handlungsstrangs, der für alle Fans der Epoche trotzdem genug ernstes Material à la "Ripper Street" liefert. Überraschende Auflösung inklusive sowie gut recherchierte Details über die Sufragetten-Proteste dieser Zeit.

Der Wechsel zwischen Früh- und Postmoderne verleiht beiden Mordfällen den nötigen Schwung, denn so will man gleich das nächste Kapitel lesen. Ein passendes Zitat aus den Werken Doyles oder Bram Stokers (letzterer ermittelt in der Vergangenheit gemeinsam mit diesem) gibt vor jedem Kapitel einen Ausblick in dessen Stimmung und suggeriert damit gleichzeitig, wie es vielleicht zu diesem oder jenem Phänomen in den entsprechenden Büchern gekommen sein könnte. Der von Doyle untersuchte Mordfall ist zwar fiktiv, doch Scotland Yard ließ sich tatsächlich hin und wieder von dem Schriftsteller beraten.

Graham Moore (Oscar-Gewinner für das Drehbuch zu "Imitation Game") hat hier einen rundum spannenden, unterhaltsamen Krimi geschrieben, den man schon aufgrund seiner vielfältigen Anspielungen und Querverweise gerne zweimal liest. Gleichzeitig ist es kein Geheimnis, dass eingefleischte Fans des Meisterdetektivs und Kenner der viktorianischen britischen Literatur ihn vermutlich am meisten zu schätzen wissen werden.

Originaltitel: "The Sherlockian"
Bonusmaterial: Stadtpläne von London 1900 und 2010

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Rezension zu "Der Mann, der Sherlock Holmes tötete" von Graham Moore

nicht genutztes Potential
LiLLivor 3 Monaten

Der Titel des Buches sorgt erstmal für viel Spannung; so hatte ich mich schon gefühlt ein Jahr darauf gefreut, es zu lesen. 


Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, aber letztendlich bin ich doch enttäuscht. 


Das Buch hat zwei Handlungsstränge: einmal geht es um Arthur Conan Doyle selbst, der seine Romanfigur Sherlock Holmes tötet und dann in eine Reihe an Morden verwickelt wird. 


Und dann geht es um Harold, einen in der heutigen Zeit lebenden Sherlockianer (Sherlock Holmes Fan), der ebenfalls einen Mordfall aufklärt und das verschollene Tagebuch von Arthur Conan Doyle sucht. 


Diese beiden Fälle haben eigentlich nichts miteinander zu tun, außer dass es am Ende eine kleine Zusammenführung gibt.


Der Teil über Conan Doyle hat mir persönlich deutlich besser gefallen, da es hier viele Informationen über seine Geschichten und ihn gab. Ich mochte seinen Freund Bram stoker (der auch real gelebt hat) sehr gerne und insgesamt hat mich der fall mehr gecatcht, obwohl ich am Ende ein bisschen enttäuscht war. 


Bei dem modernen Part war ich das sowieso, da mich keine der Figuren wirklich begeistern konnte und obwohl ich den Aufbau rund um das Fandom Sherlock Holmes und die Sherlockianer sehr spannend fand, war ich sehr enttäuscht. 


Insgesamt finde ich, birgt dieses Buch, vor allem mit der Thematik, viel hier nicht genutztes Potential. 


Im übrigen hätte ich den englischen Titel the Sherlockian sehr viel besser gefunden, als den irreführenden deutschen Titel. 





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Rezension zu "Die letzten Tage der Nacht" von Graham Moore

Wer erfand die Glühbirne?
chumavor 5 Monaten

»… Mit dieser Frage war die ganze Geschichte ins Rollen gekommen.«

Wir schreiben das Jahr 1888. New York steht an einem Wendepunkt, denn obwohl die meisten Straßen noch von Kohlegaslampen beleuchtet werden, ist die strombetriebene Glühbirne auf dem Siegeszug. Doch zwischen dem via Patenteintrag offiziell bestätigtem Erfinder Thomas Alva Edison und seinem Konkurrenten George Westinghouse entbrennt ein erbitterter Streit um die bahnbrechende Erfindung, denn Westinghouse behauptet, Edisons Birne sei nur eine Birne und nicht DIE Birne. Der junge, intelligente und ehrgeizige Anwalt Paul Cravath muss sich seine Sporen zwar noch verdienen, wird aber dennoch von Westinghouse engagiert, um für das Recht, die eigenen (besseren?) Glühbirnen herstellen und verkaufen zu dürfen, zu kämpfen. Neben technischen Schwierigkeiten, dem Patentrechtstreit und anderen Spitzfindigkeiten kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu: Mit welchem Strom soll das Netz zur Versorgung der Birnen etabliert werden? Gleichstrom oder Wechselstrom? Während der Geschäftsmann Edison auf Gleichstrom schwört, baut der handwerklich versierte Westinghouse auf Wechselstrom und stützt sich dabei auf die Versuche des genialen aber äußerst exzentrischen Visionärs Nikola Tesla.

Die Glühbirne – Wer hat sie denn nun wirklich erfunden? Und wie endete der in den USA zwischen 1888 und 1896 tobende "Stromkrieg"?

In »Die letzten Tage der Nacht« (OT: The Last Days of Night) nimmt uns der Autor Graham Moore auf eine spannende, interessante und zugleich lehrreiche Reise in ein aufregendes Zeitalter bahnbrechender Erfindungen mit. Obwohl es ein fiktiver Roman ist, basiert er doch auf historischen Fakten und real existierenden Personen sowie Ereignissen. In seinen überaus interessanten Nachbemerkungen klärt Moore im Detail auf, welche künstlerischen Freiheiten er sich wo genommen hat.

Die Geschichte selbst lässt er den aufstrebenden Anwalt Paul Cravath erzählen, ein Mann, der zu Anfang des Romans noch absolut keine Ahnung von Technik, Glühbirnen oder Elektrizität hat. Etwas, das sich im Verlauf ändern wird und mit ihm gemeinsam lernen auch wir – die Leser – wie komplex dieser gigantische Patentstreit und der "Stromkrieg" selbst sind. Während man gebannt der vielschichtigen Geschichte folgt, werden beinahe ganz nebenbei einfach und verständlich Grundlagen der Physik und Chemie erklärt. Wir werden mit unglaublichem Erfindergeist, Genialität, Ehrgeiz aber auch mit politischem Machthunger und Korruption konfrontiert. Außerdem erleben wir hautnah die interessante persönliche Entwicklung Cravaths mit, der aus der Not eine Tugend macht und das Anwaltswesen modernisiert.

Der Roman ist an vielen Stellen durchaus technisch und komplex, man sollte also ein gewisses Interesse für das Thema an sich mitbringen, um die Geschichte in vollen Zügen genießen zu können. Aber Moore lässt so gut wie keine Längen aufkommen, fesselt den Leser mit seinen interessanten Charakteren und würzt das Ganze dezent mit einer zarten Liebesgeschichte ganz ohne Kitsch. Jedem Kapitel vorangestellt sind kluge Zitate bekannter Persönlichkeiten, womöglich schlägt der Autor so auch einen Bogen zur Gegenwart, denn die Themen Moral und Gesellschaftskritik sind stets allgegenwärtig – damals wie heute.

Fazit

Graham Moore hat einen in jeder Hinsicht interessanten und spannenden Roman geschrieben, der mich nicht nur gekonnt unterhalten hat, sondern mir auch noch ganz nebenbei das ein oder andere beibringen konnte. In diesem Sinne eine klare Leseempfehlung für alle, die sich für das Thema an sich und für (unsere) Historie als solches interessieren.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Die letzten Tage der Nachtundefined

"Er vollbringt Wunder! Blitze in einer Glasflasche. Stimmen in einem Kupferdraht. Welcher Mensch vermag denn so etwas?"
"Ein reicher."

Wir haben die Nacht besiegt. Wir bezwingen sie sogar ständig. Für uns im 21. Jahrhundert gibt es nichts Einfacheres: Einen kleinen Lichtschalter umlegen und schon haben wir die Nacht zum Tag gemacht! Es wundert sich keiner mehr, das gehört zur Normalität. Aber könnt ihr euch vorstellen, dass die Erfindung der Glühbirne gegen Ende des 19. Jahrhunderts einem Wunder gleichkam? Vor allem bedeutete diese Erfindung ein riesiger Schritt in der Entwicklung der Menschheit und für den Erfinder Ruhm und Reichtum.
Der Oscar-Gewinner Graham Moore hat dieses interessante Thema in seinem Buch "Die letzten Tage der Nacht" behandelt. Das Ergebnis: ein faszinierendes Porträt zweier US-amerikanischer Erfinder und deren Kampf um die Macht, die Welt zu verändern.

Wenn ihr Fans anspruchsvoller Literatur seid, dann dürft ihr diese Leserunde zu Graham Moores Roman auf keinen Fall verpassen!
Wir freuen uns sehr, euch mit "Die letzten Tage der Nacht" einen weiteren Titel im LovelyBooks Literatursalon vorstellen zu dürfen, in dem euch literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben erwarten.

Zum Inhalt
New York, 1888. Thomas Edison hat mit seiner bahnbrechenden Erfindung der Glühbirne ein Wunder gewirkt. Die Elektrizität ist geboren, die dunklen Tage der Menschheit sind Vergangenheit. Nur eine Sache steht Edison und seinem Monopol im Weg, sein Konkurrent George Westinghouse. Zwischen den beiden Männern entbrennt ein juristischer Kampf, es geht um die Milliarden-Dollar-Frage: Wer hat die Glühbirne wirklich erfunden? Und wer hat also die Macht, ein ganzes Land zu elektrifizieren?
Der NEW YORK TIMES-Bestseller jetzt auf Deutsch!


Lust auf eine spannende Leseprobe?

Zum Autor
Graham Moore gewann 2015 den Oscar für das beste Drehbuch. "The Imitation Game" wurde mit Benedict Cumberbatch und Keira Knightley verfilmt und von der internationalen Kritik gefeiert. Moore lebt in Los Angeles.

Möchtet ihr dabei sein, wenn der Kampf zwischen den zwei großen Erfindern entbrennt?
Zusammen mit Eichborn verlosen wir 30 Exemplare von "Die letzten Tage der Nacht" unter allen, die sich über diesen besonderen Roman im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Seid ihr neugierig? Dann bewerbt euch * über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 26.02. und antwortet auf folgende Frage:

Welche ist für euch die wichtigste Erfindung der Menschheit und warum?

Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen euch viel Glück!

Im Rahmen des LovelyBooks Literatursalons könnt ihr in dieser Leserunde ein weiteres Literatursalon-Lesezeichen erlesen! Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier.

* Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.
1854 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
Meine Rezension https://www.lovelybooks.de/autor/Graham-Moore/Die-letzten-Tage-der-Nacht-1358266880-w/rezension/1516743794/ Mein Fazit Dieses Buch ist ein schönes Andenken an Thomas Edison und sein Werk. Heutzutage kann man sich das Leben ohne Licht und Elektrizität gar nicht vorstellen

Zusätzliche Informationen

Graham Moore wurde am 01. Januar 1981 in Chicago (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Graham Moore im Netz:

Community-Statistik

in 387 Bibliotheken

auf 90 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

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