Graham Moore Die letzten Tage der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Die letzten Tage der Nacht“ von Graham Moore

New York, 1888. Thomas Edison hat mit seiner bahnbrechenden Erfindung der Glühbirne ein Wunder gewirkt. Die Elektrizität ist geboren, die dunklen Tage der Menschheit sind Vergangenheit. Nur eine Sache steht Edison und seinem Monopol im Weg, sein Konkurrent George Westinghouse. Zwischen den beiden Männern entbrennt ein juristischer Kampf, es geht um die Millarden-Dollar-Frage: Wer hat die Glühbirne wirklich erfunden? Und wer hat also die Macht, ein ganzes Land zu elektrifizieren?

Filmreife Aufarbeitung des Stromkrieges. Historisch recht 'nah dran', aber eine deutliche Verbeugung von Apple Inc. und Steve Jobs.

— MrsFraser
MrsFraser

Spannende und faszinierende Aufarbeitung der Geschichte

— Bosni
Bosni

Was für eine Zeit! Was für ein Buch!

— Cleo15
Cleo15

Ein Abenteuer über ein entscheidendes Patent, Teslas Erfindungsgeist und Alexander Graham Bells kleines Geheimnis.

— kassandra1010
kassandra1010

Das Buch liest sich wie ein Eis im Sommer. Man geniesst es in vollen Zügen.

— Jari
Jari

Absolut spannend und unterhaltsam! Eine Geschichte nach wahren Begebenheiten über den Stromkrieg und den großen Persönlichkeiten dieser Zeit

— Betsy
Betsy

Interessantes Buch rund um die Erfindung der Glühbirne! Teils spannend wie ein Krimi, aber auch mit einigen Längen. Hat mir gut gefallen!

— Seehase1977
Seehase1977

Lesehighlight 2017! Unglaublich gut recherchiert, wahnsinnig spannend, Unterhaltung ist garantiert!

— Talathiel
Talathiel

Facettenreich, sehr interessant und absolut unterhaltsam! Physik und Geschichte für Belletristikfans!

— papaverorosso
papaverorosso

Inhaltlich top, interessante Figuren, aber sprachlich am Schluss leider etwas zu kitschig, daher nur 4 Sterne

— Insider2199
Insider2199

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  • Modern verpackte Geschichte plus Unternehmensphilosophie

    Die letzten Tage der Nacht
    MrsFraser

    MrsFraser

    11. July 2017 um 13:55

    Ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe, bei dem ich jetzt aber nicht ganz weiß, wie ich es beurteilen soll. Es ist nicht unbedingt der anspruchsvolle Roman, den ich erwartet habe, aber es ist ein sehr gut recherchiertes Buch über den Stromkrieg, das sicherlich verfilmt werden will und nebenbei einen Bogen schlägt zur heutigen Unternehmenskultur. 1888: Edison und Westinghouse liefern sich ein Wettrennen um die Elektrifizierung Amerikas: Wer hat die Glühbirne erfunden? Ist Gleichstrom oder Wechselstrom die erste Wahl? In einem schier undurchdringlichen Wust aus Patentrechtsstreitigkeiten, unbegreiflichen Erfindungen und finanziellen Interessen übernimmt der junge Anwalt Paul Cravath die Verteidigung von Westinghouse und sichert sich so einen übermächtigen Gegner: Edison und sein Netzwerk aus Spionen, parteiischen Journalisten und unerschöpflichen Geldgebern. Graham Moore hat die tatsächlich stattgefundenen Ereignisse des Stromkrieges auf einen Zeitraum von 2 Jahren gestrafft und teilweise ihre Reihenfolge verändert, aber alles, was sich in seinem Roman auf die Erfinder, Anwälte und Unternehmer bezieht, ist tatsächlich so geschehen. Er hätte aber nicht den Oscar für das Drehbuch von 'The Imitation Game' gewonnen, wenn er nicht wüsste, was eine filmreife Story neben einem interessanten Prozess braucht: Also hat er noch eine Liebesgeschichte eingesponnen, die zwar auch auf einer realen Person beruht, aber nicht verbürgt und wohl größtenteils erfunden ist. Agnes ist die in meinen Augen interessanteste Figur des Romans. Sie erscheint irgendwie deutlich intelligenter als das vermeintliche juristische Wunderkind Paul und ist für sein Vorankommen fast so entscheidend wie er selbst.Generell habe ich beim Lesen immer wieder denken müssen 'Wie geschrieben für's Kino.' und das ist bei der Geschichte des Autors ja wohl auch keine Überraschung. Trotzdem hat es irgendwie einen leicht bedauerlichen Beigeschmack, weil es dem Roman bzw. seinen Figuren etwas Oberflächlichkeit verleiht. Die Hauptfigur Paul erscheint eher passiv und mitgerissen von den Ereignissen, als dass er selbst derjenige wäre, der sie beeinflusst. Dass ihm das passiert, obwohl er doch so ausgesprochen begabt und gewieft ist, schwächt seinen Charakter leider. Auf der Leinwand ist das aber natürlich spannend, wenn man gemeinsam mit der Hauptfigur erst nach und nach die Zusammenhänge begreift.Moore hat jedes seiner Kapitel mit einem Zitat überschrieben. Viele Zitate stammen, natürlich neben Zitaten von Edison selbst oder dem Wissenschafttheoretiker Karl Popper, von Steve Jobs oder Bill Gates. Zu Beginn hat mich das verwundert, weil es mir schlicht zeitlich nicht zur Story passen wollte, aber zum Schluss des Buches wird ziemlich klar, was Moore vermitteln will: Wirklich bahnbrechender Fortschritt, richtig 'gute' Erfindungen entstehen nicht in Einzelarbeit im Kämmerlein, nein, dafür ist ein Unternehmen erforderlich, in dem eine Struktur herrscht und in Teams an unterschiedlichen Fronten gearbeitet wird. Und mir scheint, Moore glaubt das Steve Jobs mit Apple Inc. einiges in dieser Hinsicht richtig gemacht hat. So gelesen ist 'Die letzten Tage der Nacht' nicht nur eine kurzweilige Geschichtsstunde mit interessanten Biografien, sondern auch eine Huldigung eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt und ein begeistertes Plädoyer für die Teamarbeit.

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  • Die letzten Tage der Nacht

    Die letzten Tage der Nacht
    Bosni

    Bosni

    30. June 2017 um 22:03

    Wer hat die Glühbirne erfunden? Diese Frage muss der junge New Yorker Anwalt Paul Cravath in seinem ersten Fall lösen. Denn sein Mandant, George Westinghouse, wird von Thomas Edison gleich mehrmals verklagt, weil er angeblich dessen Patet für die Glühbirne verletzt hat....."Die letzten Tage der Nacht" von Graham Moore ist ein Buch, welches ich rein von der Thematik her wohl nie in die Hand genommen hätte. Physik gehörte nämlich nicht unbedingt zu meinen Lieblingsschulfächern.Da das Buch aber von Anfang an fast ausschließlich sehr gute Bewertungen erhielt, entschied ich mich, es mir doch einmal näher anzusehen. Und glücklicherweise wurde ich nicht enttäuscht.Zu Beginn (okay, eigentlich bis zu den letzten 5 Seiten) dachte ich, dass das Buch nur einige reale Fakten bzw. Personen enthält und der Rest rein fiktiv ist. Gehört hatte ich lediglich schon einmal von Tesla und Edison, alle anderen Personen und auch Handlungen (inkl. dem Stromkrieg) waren mir gänzlich unbekannt. Umso faszinierter war ich, als ich am Ende des Buches las, dass das allermeiste des Buches wirklich auf realen Tatsachen beruht. Sogar den jungen Anwalt Paul gab es wirklich. An dieser Stelle muss ich schon einmal ein großes Lob an den Autor aussprechen: In diesem Buch steckt vermutlich unglaublich viel Recherchezeit und diese vielen Informationen dann auch noch in einem Roman zu verpacken, dass ist schon hohe Kunst!Besonders mochte ich auch, wie Graham Moore am Ende in einem Nachwort noch einmal für alle Szenen erwähnt, was der Wahrheit entspricht und was seiner Fantasie entspringt.Weiterhin gefielen mir die Zitate, mit denen jedes neue Kapitel beginnt, sehr gut. Denn teilweise stammen sie von Personen aus dem 21. Jahrhundert und passen trotzdem wunderbar. Daran sieht man vor allem auch, dass die Grundthematik des Streites immer noch absolut aktuell ist. Wenn es auch heutzutage nicht mehr um Glühlampen geht.Den Schreibstil des Autors fand ich leider nicht durchgänging gelungen. Ich kann kein konkretes Beispiel nennen, aber einige Sätze wurden meiner Meinung nach durch die Grammatik noch etwas verkompliziert (besonders an sowieso schon komplizierteren Stellen, an denen irgendwelche physikalischen Gesetze erklärt werden :D). Trotzdem ist das Buch aber auch ohne größeres physikalisches Fachwissen definitiv sehr gut verständlich und wenn nicht, dann kann man die Ausschweifungen der Erfinder über ihre verschiedenen Glühfädenarten auch einfach etwas überspringen ;) Ich gebe ehrlich zu, ich habe das das ein oder andere Mal gemacht, weil mich diese Szenen einfach etwas langweilten. Insgesamt ist "Die letzten Tage der Nacht" von Graham Moore trotz einigen wenigen etwas langatmigeren Szenen ein tolles Buch und besonders für alle Technik- bzw. Physikbegeisterten Menschen absolut zu empfehlen. Natürlich auch für alle anderen, die sich einfach mal auf ein außergewöhnliches Buch, welches es so sicher kein zweites mal gibt, einlassen möchten.

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  • Was für eine Zeit!

    Die letzten Tage der Nacht
    Cleo15

    Cleo15

    21. June 2017 um 07:34

    In dem Buch  „Die letzten Tage der Nacht“ geht es vorrangig um den Rechtsstreit zwischen Thomas Edison und Georg Westinghouse. Beide wollen die Glühbirne erfunden haben und vertreiben. Doch nur Edison darf das, weil er das Patent zuerst eingereicht hat. Doch in diesem Buch geht es noch um viel mehr. Es geht um das Erfinden von heute so selbstverständlichen Dingen, wie z.B. den Röntgenapparat. Und es geht um Menschen, die großes geleistet haben, wie Tesla oder Bell und ihr Leben in dieser sich rasant ändernden Zeit. Charaktere: Paul Cravath ist der Erzähler der Geschichte. Er vertritt Georg Westinghouse als Anwalt und versucht dessen Firma gegen Thomas Edison zu verteidigen. Er ist ein sehr kluger und gerissener Mensch und doch erkennt er das Böse und Verschlagene in den Menschen nicht immer gleich. Für einen Anwalt ist er nicht egoistisch genug, wobei er mit dem Verlauf der Geschichte immer mehr seiner Prinzipien über Bord wirft. Sein Charakter hat mir gut gefallen, auch die kleine Liebesgeschichte, die den Rechtsstreit aufgelockert hat. Von den Erfindern kommen viele zu Wort und jeder hat seine eigene Persönlichkeit. Die Hauptcharaktere sind an den wahren Persönlichkeiten orientiert, was mich mit unter wirklich staunen ließ. Ich hätte nie gedacht, dass Nicola Tesla so ein verrückter Mensch war oder dass Edison so ruchlos gewesen ist. Jeder hat seine eigenen Ziele und möchte diese um jeden Preis verwirklichen. Das war sehr interessant zu lesen, hat mich aber auch oft überrascht bis erschreckt. Schreibstil: Graham Moore hat es geschafft, wahre Ereignisse und Menschen mit etwas Fantasie in eine spannende Geschichte zu stecken. Im Nachwort wird noch einmal erklärt, was von all dem wirklich geschehen ist und ich war erstaunt, wie viel das doch war. Die Zeit der großen Erfindungen ist nicht nur geprägt von den Sprüngen hin zu einer moderneren, verbesserten Welt, sondern auch von viel Missgunst und Neid. Das hat Herr Moore sehr eindrucksvoll und detailliert geschildert. Fazit: Die Zeit der Erfinder, die einfach nur aus Spaß und ohne finanzielles Interesse in ihrem Keller herumschrauben, ist vorbei. Das zumindest behauptete Edison am Ende. Damit hatte er nicht ganz Recht, da noch die ein oder andere große Erfindung kam. Nicht umsonst wird am Anfang der Kapitel immer mal unter anderen Steve Jobs rezitiert. Und trotzdem war die Zeit damals schon eine besondere. Bisher habe ich noch viel zu wenig darüber gewusst, deswegen bin ich sehr froh, dieses interessante und spannende Buch gelesen zu haben. Von daher vergebe ich fünf Sterne :)

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  • Unterhaltsame literarische Aufarbeitung des Stromkrieges Ende des 19. Jahrhunderts

    Die letzten Tage der Nacht
    Forti

    Forti

    19. June 2017 um 15:19

    Der Inhalt von Graham Moores "Die letzten Tage der Nacht" hört sich zunächst etwas dröge an: Patentstreitigkeiten und der Stromkrieg Ende des 19. Jahrhunderts. Umgesetzt ist das aber fantastisch, was das Buch zu überaus lesenswerter Literatur macht.Zusammen mit dem jungen Anwalt Paul Cravath, der Sängerin Agnes Huntington und den Erfindern Thomas Edison, George Westinghouse und Nikola Tesla erlebt der Leser den sogenannten Stromkrieg, der rund um die Glühbirne und Gleich- und Wechselstrom Ende des 19. Jahrhunderts in den USA stattfand. Vorallem die Charaktere Paul Cravath, Agnes Huntington und Nikola Tesla sind liebevoll gezeichnet und größtenteils sympathisch. Überraschende Wendungen führen immer wieder dazu, dass die Geschichte spannend bleibt und nicht in juristischen oder wissenschaftlichen Details untergeht.Auch Leser, die wenig Kenntnisse in Technik- und amerikanischer Geschichte haben, können der Geschichte gut folgen - die Frage, was tatsächlich so passiert ist und was der Fantasie des Autors entspringt, sollte man meiner Meinung nach aber hinten an stellen und die gut erzählte Geschichte einfach genießen. In seinem Nachwort legt der Autor dann ausführlich dar, wo er den tatsächlichen Ereignissen folgt und wo er dichterische Freiheit hat walten lassen.

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  • Leserunde zu "Die letzten Tage der Nacht" von Graham Moore

    Die letzten Tage der Nacht
    aba

    aba

    "Er vollbringt Wunder! Blitze in einer Glasflasche. Stimmen in einem Kupferdraht. Welcher Mensch vermag denn so etwas?""Ein reicher." Wir haben die Nacht besiegt. Wir bezwingen sie sogar ständig. Für uns im 21. Jahrhundert gibt es nichts Einfacheres: Einen kleinen Lichtschalter umlegen und schon haben wir die Nacht zum Tag gemacht! Es wundert sich keiner mehr, das gehört zur Normalität. Aber könnt ihr euch vorstellen, dass die Erfindung der Glühbirne gegen Ende des 19. Jahrhunderts einem Wunder gleichkam? Vor allem bedeutete diese Erfindung ein riesiger Schritt in der Entwicklung der Menschheit und für den Erfinder Ruhm und Reichtum. Der Oscar-Gewinner Graham Moore hat dieses interessante Thema in seinem Buch "Die letzten Tage der Nacht" behandelt. Das Ergebnis: ein faszinierendes Porträt zweier US-amerikanischer Erfinder und deren Kampf um die Macht, die Welt zu verändern. Wenn ihr Fans anspruchsvoller Literatur seid, dann dürft ihr diese Leserunde zu Graham Moores Roman auf keinen Fall verpassen! Wir freuen uns sehr, euch mit "Die letzten Tage der Nacht" einen weiteren Titel im LovelyBooks Literatursalon vorstellen zu dürfen, in dem euch literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben erwarten. Zum Inhalt New York, 1888. Thomas Edison hat mit seiner bahnbrechenden Erfindung der Glühbirne ein Wunder gewirkt. Die Elektrizität ist geboren, die dunklen Tage der Menschheit sind Vergangenheit. Nur eine Sache steht Edison und seinem Monopol im Weg, sein Konkurrent George Westinghouse. Zwischen den beiden Männern entbrennt ein juristischer Kampf, es geht um die Milliarden-Dollar-Frage: Wer hat die Glühbirne wirklich erfunden? Und wer hat also die Macht, ein ganzes Land zu elektrifizieren?Der NEW YORK TIMES-Bestseller jetzt auf Deutsch! Lust auf eine spannende Leseprobe? Zum Autor Graham Moore gewann 2015 den Oscar für das beste Drehbuch. "The Imitation Game" wurde mit Benedict Cumberbatch und Keira Knightley verfilmt und von der internationalen Kritik gefeiert. Moore lebt in Los Angeles. Möchtet ihr dabei sein, wenn der Kampf zwischen den zwei großen Erfindern entbrennt? Zusammen mit Eichborn verlosen wir 30 Exemplare von "Die letzten Tage der Nacht" unter allen, die sich über diesen besonderen Roman im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Seid ihr neugierig? Dann bewerbt euch * über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 26.02. und antwortet auf folgende Frage: Welche ist für euch die wichtigste Erfindung der Menschheit und warum? Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen euch viel Glück! Im Rahmen des LovelyBooks Literatursalons könnt ihr in dieser Leserunde ein weiteres Literatursalon-Lesezeichen erlesen! Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier. * Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 1794
  • Gelungene Mischung aus Wissenschaft, Geschichte und spannender Unterhaltung

    Die letzten Tage der Nacht
    Nabura

    Nabura

    11. June 2017 um 17:45

    New York, 1888. Paul Cravath ist ein junger und aufstrebender Anwalt, dessen erster eigener Mandant gleich ein echtes Schwergewicht ist: George Westinghouse wird von Thomas Edison auf unglaubliche eine Milliarde Dollar verklagt, weil er angeblich dessen Patent an der Glühfadenlampe verletzt hat. Doch Westinghouse ist der Meinung, er habe die Glühlampe erheblich weiterentwickelt, da Edisons Version nicht richtig funktioniert hat. Paul beginnt damit, Schlupflöcher zu suchen und die Gerichtsurteile hinauszuzögern. Unterdessen scheint Edison jedes Mittel recht zu sein, um aus der Angelegenheit als Sieger hervorzugehen: Einschüchterungen, Rufmord und Intrigen folgen Schlag auf Schlag. Kann Paul trotzdem einen Weg finden, um Westinghouse zu helfen? Und wie weit ist er selbst bereit, dafür zu gehen?Das Thema des Buches hat mich sofort neugierig gemacht. Der Klappentext versprach eine interessante Geschichts- und Physikstunde zugleich zu werden. Mit dem Stromkrieg hatte ich mich bislang noch nicht beschäftigt, und so startete ich ohne Vorwissen in den Roman, der als auf wahren Ereignissen beruhend angepriesen wurde.Das Buch wirft den Leser gleich mitten hinein in den tobenden Stromkrieg. Auf den ersten Seiten erlebt der Protagonist Paul mit, wie ein Techniker bei Reparaturen an Stromkabeln durch einen falschen Handgriff bei lebendigem Leib verbrennt. Ein erschütterndes Erlebnis für Paul. Kurz darauf erhält er auch noch eine Einladung von Thomas Edison, der ihm klarmachen möchte, wie aussichtlos Pauls Mandat ist. Erst danach wird erläutert, wie Paul überhaupt Anwalt von Westinghouse wurde. Dank dieses schwungvollen und abwechslungsreichen Einstiegs war ich im Nu gefesselt.Dem Buch gelingt es, Wissen zu vermitteln, zum Beispiel über die Glühbirne, Gleich- und Wechselstrom sowie Patentrecht Indem der Autor die Perspektive des Anwalts Paul gewählt hat, wird es nicht zu technisch, sondern ich konnte den Erklärungen mühelos folgen. Der Autor hat sich dabei an die wichtigsten Fakten gehalten und beschreibt im Nachwort die wichtigsten Quellen und größten Abweichungen zugunsten der Dramaturgie.Bei der Ausschmückung der Fakten ist eine unterhaltsame und spannende Geschichte entstanden. Den historischen Personen wurde Leben eingehaucht und in der Folge erlebt der Leser Charaktere, die für ihre Ziele brennen und entscheiden müssen, wie weit zu gehen sie bereit sind. Ihre Persönlichkeiten sind vielschichtig und nicht so leicht zu durchschauen. Nebencharaktere wie der verschrobene Erfinder Tesla brachten weitere Abwechslung in die Geschichte. Höchst dramatische Momente ließen mich begierig weiterlesen und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Paul als Protagonist ist schließlich sehr reflektiert, und so gibt es auch nachdenkliche Abschnitte voller markierungswürdiger Sätze, in der Moral, Ziele und Ambition eine Rolle spielen. Immer wieder gibt es Cliffhanger am Kapitelende und Spannungsspitzen, die das Tempo hoch hielten. Paul als aufstrebender Anwalt, der Fallstricken ausweichen muss und sich beweisen will, ohne sich selbst untreu zu werden, hat mir sehr gefallen. Graham Moore ist hier eine tolle Mischung aus Wissenschaft, Geschichte und spannender Unterhaltung gelungen, die das Buch für mich zu einem Highlight macht.

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  • Ein Roman ganz unter Strom!

    Die letzten Tage der Nacht
    kassandra1010

    kassandra1010

    27. May 2017 um 17:43

    Paul Cravath ist jung und frisch gebackener Anwalt. Als angestellter Anwalt in einer kleinen Kanzlei in New York bringt keine eigenen Fälle, sondern vorerst nur Langeweile und Zuarbeit für seine Chefs. Doch dann kommt plötzlich das entscheidende Angebot. Ausgerechnet Paul soll in dem riesigen Patent-Rechtsstreit Westinghouse gegen Edison vertreten. Er kann nicht ablehnen und begibt sich auf eine Reise unter „Strom“ mit unbekanntem Ziel.Es gilt die 312 angestrebten Klagen gegen Westinghouse abzuwehren und Paul geht mehr oder weniger bisher unbeschrittene Pfade. Die ganze Situation scheint nur rettbar, wenn Tesla den entscheidenden Hinweis zum Ursprung der Glühbirne erbringt, doch sein Abwerben zwingt die Westinghouse-Company finanziell fast in die Knie.Paul verguckt sich in die faszinierende Sängerin Agnes Huntigton, welche ihm den Zugang zu der Welt der Schönen und Reichen eröffnet und damit die Weichen für diese irrwitzige Szenerie stellt.Ein Abenteuer über ein entscheidendes Patent, Teslas Erfindungsgeist und Alexander Graham Bells kleines Geheimnis.Ein wunderbarer Roman über die Wissenschaft, die Welt der Erfindungen und insbesondere die intrigante Welt der Mächtigen und Reichen.

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  • Graham Moore - Die letzten Tage der Nacht

    Die letzten Tage der Nacht
    Jari

    Jari

    21. May 2017 um 13:13

    Auf dieses wundervolle Buch wurde ich dank Lovelybooks aufmerksam. Und obwohl ich ziemlich lange brauchte, bis ich es beendet hatte, so habe ich doch jede Seite davon genossen. Man sagt ja, dass man die guten Dinge langsam geniessen soll - so war es bei mir mit diesem Buch. Seit der Hexenmeister mich mit Nikola Tesla bekannt gemacht hat, bin ich sehr fasziniert von diesem Mann und kein Buch, das sich mit dem Thema Elektrizität und Strom befasst, kommt um Tesla herum. Ein weiterer Grund, weshalb ich „Die letzten Tage der Nacht“ lesen wollte. Wer nun denkt, dass er/sie von diesen Themen doch eh nichts verstehe, sollte sich bitte nicht abschrecken lassen! Hauptperson Paul, als Normalsterblicher umgeben von Göttern, ist auch nicht ganz im Bilde, wenn es um Schaltkreise, Wechselstrom und neumodische Erfindungen wie das Telefon geht. Autor Moore beschränkt bei den technischen Sachen auf das Nötigste und das erklärt er so gut, dass man als Leser von einem Aha-Erlebnis zum nächsten hüpft. Überhaupt liest sich das Buch wie ein Eis im Sommer. Man geniesst es in vollen Zügen. Die Kapitel sind kurz gehalten, sodass man stets denken kann „eines schaff ich noch!“ und die warme, weiche Sprache Moores deckt einen zu, sodass man sich kuschelig und geborgen fühlt. Und das obwohl man sich hier mitten in ganz grosser Geschichte befindet; denn ohne diese Männer wäre unsere Gesellschaft nicht das, was sie heute ist. Die moderne Welt wäre ohne sie nicht möglich gewesen. Ich liebe Bücher, in denen man etwas lernt, während man genüsslich Tee schlürft, und „Die letzten Tage der Nacht“ ist genau so ein Buch. Wir erleben Geschichte mit, während sie geschrieben wird, und obwohl Moore darauf aufmerksam macht, dass es sich um einen Roman handelt und als solcher behandelt werden soll, so halten wir doch viele wahre Begebenheiten in der Hand. Am Ende des Buches führt Moore sogar die Punkte auf, die geändert wurden, sodass man als Leser Wahrheit und Fiktion leichter trennen kann. Ich habe vieles nachgeschlagen und muss gestehen, dass Moore sehr gute Arbeit geleistet hat. Wer sich für Geschichte interessiert, aber die Lehrwerke zu öde findet - der hat hier die perfekte Lösung für sein Problem. Als kleines Extra sind jedem Kapitel Zitate vorausgestellt, die den Stromkrieg von damals ins 21. Jahrhundert vernetzen. Namentlich kommen immer wieder Steve Jobs und Bill Gates zu Wort. Dies als kleines I-Tüpfelchen auf einem wundervollen, durch und durch grossartigen Werk. Da möge noch einmal jemand sagen, Geschichte sei langweilig…!

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  • Spannungsgeladen im wahrsten Sinne des Wortes!

    Die letzten Tage der Nacht
    Betsy

    Betsy

    19. May 2017 um 12:00

    „Die Nacht unserer Vorfahren nähert sich ihrem Ende. Das elektrische Licht ist unsere Zukunft. Der Mann, der es kontrolliert wird nicht nur zu einem unvorstellbaren Vermögen gelangen. Er wir nicht einfach nur die Politik diktieren. Er wird nicht bloß die Kontrolle haben über die Wall Street, Washington, die Zeitungen, die Telegrafengesellschaften und die Millionen elektrischer Haushaltsgeräte, von denen wir jetzt noch nicht einmal zu träumen wagen. Nein, nein, nein. Der Mann, der die Elektrizität beherrscht, wird zum Herrscher über die Sonne am Firmament.“ New York 1888: Der junge Anwalt Paul Cravath bekommt die Chance seines Lebens als er von George Westinghouse dazu auserwählt wird ihn in juristischer Hinsicht gegen seinen erbittertsten Gegner und Konkurrenten Thomas Alva Edison, den Erfinder der Glühbirne, zu vertreten. Er wird hineingezogen in die Welt der großen Unternehmer und Erfinder, ohne zu ahnen auf was er sich da einlässt und wird Zeuge wie die Welt mithilfe von Elektrizität langsam erleuchtet wird. Doch Edison will dieses Recht für sich allein beanspruchen und versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass Westinghouse ihm die Show stiehlt. Und während es noch darum geht zu entscheiden welcher Strom ungefährlicher ist und jeder auf seine Art versucht dies zu beweisen, bleibt letztendlich die wichtigeste Frage bestehen: Wer ist der tatsächliche Erfinder der Glühbirne? Ein wirklich großartiger Roman von Anfang bis Ende! Der Autor lässt einen Einblick nehmen in die Zeit des großen Thomas Alva Edison und seinen nicht minder berühmten Kollegen und tut dies auf eine unterhaltsame, lehrreiche und zugleich auch spannende Art und Weise, indem er die Geschichte aus Sicht des jungen und noch sehr unerfahrenen Anwalts Paul Cravath erzählt, der hier zwischen all den großen Persönlichkeiten noch recht naiv und gutgläubig ans Werk geht und bald erkennen muss, dass er erst die Regeln dieses Spiels verstehen muss, um etwas zu erreichen. Basierend auf den echten historischen Persönlichkeiten und dem damaligen Stromkrieg (Gleichstrom vs. Wechselstrom), wird man regelrecht hineingezogen in die Welt der Erfinder und Unternehmer und trotz des scheinbar so faden und simplen Themas wie Strom ist es einfach faszinierend zu erleben wie unser Underdog Paul gegen den berühmten, reichen und einflussreichen Edison antritt und versucht diesen geschichtsträchtigen Fall zu gewinnen. Durchaus unterhaltsam, wenn auch ein wenig klischeehaft sind die Erfinder hier selbst, die oftmals in ihrer eigenen Welt zu leben scheinen und sich dennoch auch wieder voneinander unterscheiden. Da hätten wir einerseits den wohl größten Erfinder seiner Zeit, nämlich Edison, der nicht nur eine wahre Ideenfabrik errichtet hat, mächtige Freunde hat und alles dafür tut um seine Vorrangstellung zu behalten, dann Westinghouse, der die Druckluftbremse erfand und oftmals ein wenig von der wahren Welt entrückt zu sein scheint und lieber an neuen Ideen tüftelt als sich mit den langweiligen juristischen Angelegenheiten zu beschäftigen oder auch Nikola Tesla, der schlaksige und große Serbe der letztendlich alle ordentlich aufmischt mit seinen Ideen über den Wechselstrom, selbst allerdings einfach nur erfinden will und dem es nicht ums Geld, sondern um den Fortschritt geht, denn letztendlich gibt es doch nichts schöneres als eine anfängliche Idee verwirklicht zu sehen. Teilweise fühlt man sich hier an die Nerds aus der Serie „The Big Bang Theorie“ erinnert, in die Paul hier als jemand der wenig von dieser Materie versteht hineinschlittert, und einmal mehr scheint sich zu bestätigen, dass Wissenschaftler schon ein sehr eigenes Völkchen sind, die auf verschiedenste Weise doch anders sind als der Rest der Welt und nichtsdestotrotz ist es einfach beeindruckend was diese Männer in ihrer Zeit erreicht und geschaffen haben und damit immer ein Teil unserer Geschichte sind, was dem Autor hier sehr gut gelingt zu vermitteln. Letztendlich geht es aber auch hier nicht nur um die Erfindungen selbst, sondern auch um Prestige und das liebe Geld, das dann für die meisten doch ihre Liebe zur Wissenschaft überflügelt und sie teilweise zu nicht gerade schönen Mitteln greifen lässt um ihren Status zu sichern und dann, wie im Falle Edison gegen Westinghouse und dem Patent der Glühbirne, große Wellen schlagen kann. Die Kapitelanfänge sind versehen mit Zitaten vieler historischer Persönlichkeiten, die alle auf ihre Weise etwas Großes vollbracht haben, wie zB Steve Jobs, Thomas Alva Edison, Alexander Graham Bell, Benjamin Franklin, uvm. Perfekt abgerundet wird diese Geschichte dann mit Bemerkungen des Autors bezüglich historischer Korrektheiten und inwieweit er sich ein paar Freiheiten herausgenommen hat, in punkto Zeitablauf, Anwesenheiten der Personen, sowie ihren Lebenswegen, doch alle diese Personen hat es tatsächlich gegeben. Selbst über den passenden Titel und auch das Cover (obwohl vielleicht optisch nicht gerade ein Eyecatcher) lässt sich in Hinblick auf die Handlung nichts negatives sagen.  Fazit: Packend und kurzweilig wird der Leser Zeuge wie komplex die Welt der Erfinder und Erfindungen ist und begegnet dabei allerhand berühmten Persönlichkeiten und ihren visionären Ideen die unsere Welt nachhaltig verändert haben. Teilweise ist es fast so als wäre man in einem Krimi gelandet, so spannend und unerwartet sind manche Enthüllungen und Entwicklungen. Dieses Buch hat einfach alles! Tolle und auch sehr eigenwillige Charaktere ihrer Zeit, eine im Laufe der Zeit über sich hinauswachsende Hauptfigur, Spannung, ein wenig Romantik, viel Wissenswertes über den Stromkrieg und die Erfindungen dieser Zeit, sowie die Hoffnungen, Träume und Visionen dieser Menschen, die zwar alle unterschiedlich sind, aber in ihrem Herzen alle davon träumten in die Geschichte einzugehen. Ein wahres Lesehighlight, das einen Teil unserer Geschichte lebendig werden lässt und selbst für Wissenschaftsmuffel sehr einfach und verständlich ist. Der Kampf David gegen Goliath auf Wissenschaftsebene mit der Technologie von Strom, der damals noch viel Unwissen und Unsicherheit in sich barg. Einfach Großartig!

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    Hereinspaziert und herzlich willkommen im Literatursalon! Ihr lest gerne besondere belletristische Bücher und seid auf der Suche nach außergewöhnlichen Neuerscheinungen? Dann tretet gleich in den LovelyBooks Literatursalon ein! Hier habt ihr ab sofort das ganze Jahr über die Gelegenheit, Lektüre-Hochkaräter zu entdecken, euch in spannenden Leserunden mit Gleichgesinnten über Literatur auszutauschen und an spannenden Spezialaufgaben teilzunehmen.  Da wir die Liebe zum gedruckten Buch im Literatursalon feiern, bekommt ihr als Mitglied zwar ein schickes Abzeichen auf eurem Profil. Sammeln könnt ihr dieses Mal aber ganz reale Lesezeichen, die wir euch in regelmäßigen Abständen per Post zukommen lassen (bitte hinterlegt dafür eure Adresse im Profil oder verratet sie uns über die Eingabemaske des Literatursalons). Und zusammengelegt ergeben diese dann ein tolles Plakat für euer Bücherzimmer! 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EURE SAMMELBEITRÄGE: _0lisa0_ 9angelika63 AberRush abuelita  AdrienneAvaAkantha akoya Aleida Alexlaura alinarsAmbermoonAmelienandy123 andymichihelli Angie*AnisheAnnabethAphrodiete97Anne42Annika_70 Antonella anushka Areti Arietta Arizona Badenserinbanditsandra banshee Barbara62 Becky_Bloomwood BeeLu BetsyBettinaR87 Beust Bibilotta Blackfairy71  black_horse blauerklaus blessedBlubb0butterfly Bluebell2004Bluely BlueSunset book2pia BookfantasyXY  bookgirl Bookmarked BooksWillTurnYouOn BonnieParker Bosni Brina britta70 buchbunt Buchfee81 Buchgespenst BuchinaBuchstabenliebhaberin BuecherDanny buecherwurm1310 Buecherwurm1973Burgkelfe c_awards_ya_sinCathyCassidy calimero8169Carameli Carlosia Caroas Cattie Ceciliasophie ChattysBuecherblog Chelly2511 CherryGraphics Chirise ClaraGanoClaraOswald clary999  Cleo15 conny  connychaos Corsicana Curin Crazy-Girl6789 cyrana dani_eb DebbieS1887 Dion DieBerta DonnaViviDreamdancer1296 Dreamworxdreijungsmama ech Ela1989 elafisch elane_eodain Elektronikerin  ElfeliyaElla1411 Emotionen-emwa- EnysBooks erinrosewell Estel90 Estrelas eulenaugeeulenmatz Even fairybooksFanti2412 Farbwirbelfasersprosse Fauchi2206   Federfee FederzauberFilzblume Flamingo Flocke86 Floh  Fornika Forti FrauSchafski frenx1 Galladan Gartenfee007 Gela_HK genihaku GetReady Gina1627 Girdie Gruenente gst  Gwendolina HaliaxHarlequin hasirasi2 heinoko Henny176 Herbstmädchen hexepanki Himmelfarb histeriker  HoffinHortensia13hundeliebhaber ichundelaine Igelmanu66 Insider2199  Irve Isaopera iur83 janaka Janinasmind Jari Jashrin jasimaus123 jenvo82  JessSpa81 JoBerlin Johanna_JayJokersLaugh Josetta jrr510 Jule89 JuLe_81 JulesWhethether JuliaSperfeldt JuliB JulieMalie   Kady Kaito kalestra kalligraphinKallisto92Kapri_ziöskarinasophie Kartoffelschaf kassandra1010 katha_strophe Katharina99 KatykateKellerbandewordpresscom KerstinThKiddoSevenkillmonotony kingofmusic Kirschbluetensommer KlaasHarbour KleineElfe12Knusperflocke Kodabaer kornmuhme  krimielse KruemelGizmo Kuhni77 LadyIceTea  LadyOfTheBooks LadySamira091062 Larii-MausiLarischenLauraLesedracheLeenChavetteLena_Leseratte lenicool11 LeonoraVonToffiefeelesebiene27 leseleaLeseMaus LeseteufelLesezeichen16 letzchen Leuchtturmwaerterin leucoryx  LiberaceLibriHolly Lilith79LiesellaLilli33Lilith79LimaKatze LimitLess Linatost Linker_Mops Lit-Trip littlebanshee  Loooora LostHope2000 Lucyra Makaria  maria1   Maria135 marpije MartinchenMax0103 Melli274 Mercadomesumiah MichicornMickeyGirlRoyalMiiaMilagro milkshakee Mine_B Minky  miro76 misanthropyMissErfolg MissGoldblatt MissStrawberryMissWatson76miss_mesmerized mistellor mona_lisas_laecheln Mondenchild monethiMrsFraserMrslaw mrs-luckyMrs_Nanny_Ogg mylittlebookworld MurphyS91   Nabura Nane_M naninka  Narr  Nele75 Nelebooks Nepomurks Nerissa Newspaperjunkie Nicky_G Nil NiWa NiQue  Nooki nordfrau once-upon-a-time Orisha    Pagina86  papaschluffPaperPrincess PapierVagabund parden  pat_meeresbrise  Pergamentrascheln Petris Ping PinocaPippo121 Plush  PMelittaM PostbotePucki60 querleserin_102 RAMOBA79 Raven raven1711 raveneye   ReadratRebekkaT redamancyxreisendebuecher Ritja robberta Runa961 sabatayn76Sabine_Hartmann SaintGermain sajo1606  sakusamantha_se sandrar44 sanjasar89SarahJanina scarlett59 Schmiesen schnaeppchenjaegerin SchnapsprinzessinSchneefalkeSchnuck59 Schnuffelchen  schokoloko29  Schugga  Schnupfel_Janine seschat Seehase1977 Shira-Yuri SigiLovesBooks Sikal  simone_richter smayrhofer sofalxx sofie solveigSolvejg SomeBody sommerlese Starlet StefanieFreigericht  Steffi_zeilenwerkeSteffiSteffSteffiZi sternchennagel stravaganzaSumsi1990sunlight suppenfee sursulapitschi suryaSweetheart_90 sweetyx99   Talathiel tanlin_11 Tanya_Carpenter TanyBee  Tapsi0709 tardy TheUjulala thora01 TigerkatziTina2803 TinaLivia tinstamp TochterAlice tootsy3000  TortumeeTouchTheSky tragalibrosTraubenbaer Treat2402 tschulixx twentytwo ulrikerabe  unfabulous Valabe  Vali89 vanessabln vielleser18 vivreavecdeslivres   Wedma  Weltensucher werderaner Wicki72 widder1987 Wolly WordART worldwanderer wortjongleurwusl xDropsyx Xirxe Yolande  YuyunYwikiwi   Zaramee 

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    • 1131
  • Kann ich nur empfehlen

    Die letzten Tage der Nacht
    MissWatson76

    MissWatson76

    14. May 2017 um 17:26

    Bei diesem Buch wusste ich nicht so genau, worauf ich mich da einlasse. Literarisch oder nicht?! Dann hatte ich was gehört von Edison und seiner Glühlampe. Also egal, drauf einlassen. Anfangs war es nicht ganz einfach, lag vielleicht doch am Hörbuch, wäre mir dem Buch evt. einfacher gewesen. Aber später war ich mittendrin und auch ganz begeistert. Das Cover gefällt mir super und passt einfach genau. Der Inhalt hat mir auch sehr gut gefallen. Das was für uns total bekannt und eigentlich nicht mehr wegzudenken ist, ist für die Zeit und die Menschen damals noch ganz neu und sie kennen die Gefahren, aber auch die Annehmlichkeiten noch nicht. Sie tasten sich gewissermaßen langsam da ran. Und es geht hier aber auch um die Hintergründe, um Edison selbst, um Patente, um Gerichtsverfahren und die Menschen und Firmen drumherum. Ich fand das alles sehr spannend und gut beobachtet und rechieriert. Vor allem als dann die Geschichte um den Elektrischen Stuhl kommt, hat man doch ein komisches Gefühl dabei. Also vom Inhalt her, ein tolles Buch, aber auch als Hörbuch genial. Kann ich nur empfehlen.

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  • Die letzten Tage der Nacht - Wer erfand sie nun, die Glühbirne?

    Die letzten Tage der Nacht
    Seehase1977

    Seehase1977

    08. May 2017 um 23:10

    Interessanter Roman zur Frage: Wer hat die Glühbirne wirklich erfunden?Ende des 19. Jahrhunderts in New York. Der junge und talentierte Rechtsanwalt Paul Cravath erhält seinen ersten eigenen Auftrag. Sein Mandant ist kein geringerer als der Industrielle George Westinghouse. Dieser befindet sich mit dem scheinbar übermächtigen Erfinder Thomas Edison in einem erbitterten Streit um das Patentrecht an der Glühbirne, eine bahnbrechende und lukrative Erfindung für denjenigen, der das Monopol darauf bekommt. Edison erscheint jedes Mittel recht hier als Gewinner vom Platz zu gehen, denn ein Sieg würde Ruhm, Reichtum und Macht bedeuten. Westinghouse setzt alle Hoffnungen in den jungen Anwalt, wird Paul Cravath zum Stolperstein für den großen Thomas Edison?Meine Meinung:In dem Roman „Die letzten Tage der Nacht“ von Graham Moore geht es um den großen Stromkrieg Ende des 19. Jahrhunderts und um die spektakuläre Erfindung der Glühbirne. Ehrlich gesagt, war ich mehr als skeptisch, ob dieses Buch meinem Interesse entspricht, doch ich wurde angenehm überrascht. In relativ kurz gehaltenen Kapiteln, die alle mit einer aussägekräftigen Überschrift und einem Zitat einer bekannten Persönlichkeit beginnen, erzählt Graham Moore aus der Sicht des jungen Anwalts Paul Cravath die Geschichte um den Glühbirnen-Streit zwischen Thomas Edison und George Westinghouse. Bildhaft und atmosphärisch schildert der Autor das New York im Jahre 1888 und bringt dem Leser die Wissenschaft und die mit ihr einhergehenden technischen Erläuterungen z.B. zum Gleich- und Wechselstrom, verständlich und auf faszinierende Art und Weise näher. Wirklich interessant war für mich, das einige, im Buch beschriebene und meines Erachtens präzise recherchierten Ereignisse wirklich geschehen sind und das es manche erwähnten Protagonisten wie z.B. Nicola Tesla, tatsächlich gab. Stellenweise liest sich der Roman fast wie ein Krimi, spannend und fesselnd. Auch ein Hauch von Romantik in Form einer kleinen Liebesgeschichte wurde gekonnt in der Story verankert. Dennoch gab es für mich auch einige Abschnitte, die etwas zäh und langatmig zu lesen waren.Mein Fazit:Mit seinem Roman „Die letzten Tage der Nacht“ ist Graham Moore nicht nur ein ganz außergewöhnliches Buch, sondern auch eine spannende und äußerst unterhaltsame Komposition von historisch belegten Ereignissen, Personen und Fiktionen gelungen. Auch wenn die eine oder andere Länge den Lesefluss etwas bremst, mir hat es schöne und interessante Lesestunden beschert.

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    • 2
  • Unter Strom

    Die letzten Tage der Nacht
    Fornika

    Fornika

    08. May 2017 um 10:02

    Ende des 19ten Jahrhunderts tobt in den USA ein Krieg. Der Stromkrieg nämlich. Thomas Edison mit seinem Gleichstrom auf der einen, George Westinghouse mit dem Wechselstrom auf der anderen Seite. Wer kann sich durchsetzen und das Land erhellen? Und wer darf sich wirklich als Erfinder der Glühbirne sehen? Zwischen den zwei Größen, Paul Caravath, frischgebackener Anwalt, der Licht in den juristischen Dschungel bringen will. Ein Fall von wahnwitziger Größe.  Graham Moore hat mich mit seinem Werk wirklich vollends überzeugt. Er erzählt die Geschichte des Stromkriegs sehr unterhaltsam, lässt aber gleichzeitig immer wieder physikalische Zusammenhänge einfließen, die so aufbereitet sind, dass man sie auch als Laie gut versteht. Der Autor hält sich soweit möglich an die historischen Fakten, so unglaublich die dem Leser manchmal auch scheinen mögen. Ich habe viel über Edison, Westinghouse und auch Tesla gelernt, und so manche Vorstellung wurde ein bisschen gerade gerückt. Das Ganze erzählt Moore sehr ansprechend und kurzweilig, seine Interpretation der Person Caravaths trägt dazu ebenfalls eine Menge bei. Der ist sehr sympathisch, und man kann sich gut in ihn hineinversetzen: erster Job als Anwalt und dann gleich so ein Großprojekt. Manchmal konnte er einem leidtun ; ) Auch die New Yorker Society hat Moore sehr gekonnt skizziert und bietet so dem Leser ein authentisches Bild jener Zeit. Authentisch sind auch die Zitate großer Erfinder (alter und neuer), die der Autor jedem Kapitel voranstellt. Insgesamt ein gelungenes Werk, das ein wichtiges Kapitel der Geschichte äußerst unterhaltsam aufbereitet. Man darf auf weitere Bücher des Autors gespannt sein.

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  • Was hätten diese Männer bewirken können, wenn es nicht um Geld gegangen wäre?

    Die letzten Tage der Nacht
    Galladan

    Galladan

    02. May 2017 um 09:32

    Die letzten Tage der Nacht von Graham Moore, erschienen im Eichborn Verlag am 16.02.2017 Ende des 19. Jahrhunderts beginnt man New York zu elektrifizieren. Dabei kommt es zwischen Edison und Westinghouse zu einem heftigen Streit. Edison hat die Glühbirne marktfähig gemacht und ein Patent drauf, Westinghouse setzt auf Wechselstrom, hat aber das Problem, dass Edison auf den Patenten der Glühbirne sitzt. Hat Edison wirklich die Gluehbirne erfunden, oder hat er sie einfach nur als erster zum Patent angemeldet? Graham Moore hat Geschichte zum Leben erweckt und das sogar für den Laien verständlich. Die Geschichte wird aus der Sicht von Paul Cravath erzählt. Er ist ein junger Anwalt der Westinghouse in diesem ersten Formatkrieg der Weltgeschichte gegen Edison und seinen Geldgeber Morgan vertritt. Das Herz kommt auch nicht zu kurz. Cravaths Werben um die junge Sängerin Agnes zieht sich durch das Buch. Die Sprache des Buches ist würdevoll, die Charaktere des Buches sehr interessant. Wer wissen möchte wie der Stromkrieg genau abgelaufen ist, sollte das nach der Lektüre des Buches gerne nochmals nachlesen da sich der Autor nicht sklavisch an die Realität gehalten hat. Ein Buch, welches die weiße, männliche Welt des ausklingenden 19. Jahrhunderts in schönen Bildern wiedererweckt.    

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  • Sehr gut recherchiert und unglaublich unterhaltsam

    Die letzten Tage der Nacht
    Talathiel

    Talathiel

    01. May 2017 um 11:12

    New York, 1888. Thomas Edison hat mit seiner bahnbrechenden Erfindung der Glühbirne ein Wunder gewirkt. Die Elektrizität ist geboren, die dunklen Tage der Menschheit sind Vergangenheit. Nur eine Sache steht Edison und seinem Monopol im Weg, sein Konkurrent George Westinghouse. Zwischen den beiden Männern entbrennt ein juristischer Kampf, es geht um die Millarden-Dollar-Frage: Wer hat die Glühbirne wirklich erfunden? Und wer hat also die Macht, ein ganzes Land zu elektrifizieren? (Klappentext)„Die letzten Tage der Nacht“ ist eines meiner bisherigen Lesehighlights 2017. Der Drehbuchautor Graham Moore schafft es mit seinem Roman den Leser in das New York City von 1888 zu versetzen. Gefühlt erleben wir hautnah, die Rivalität zwischen Thomas Edison und George Westinghouse. In ihrem Patentstreit, wer nun dir Glühlampe erfunden habe, wird Westinghouse durch den jungen und noch recht unerfahrenen Anwalt Paul Cravath vertreten. Viel mehr werden wir Zeugen des Stromkrieges, was ist nun besser? Wechselstrom oder Gleichstrom? Wir der Stromkrieg ausging, wissen wir heutzutage.Die Charaktere sind sehr überzeugend. Moore porträtiert Edison als Erfinder und geizigen Geschäftsmann, Westinghouse ist er ein aggressiver Geschäftsmann, der auf Produktqualität aus ist. Außerdem treffen wir auf den sehr launenhaften Wissenschaftler Nicola Tesla. Die gesamte Handlung wird durch den sehr ehrgeizigen jungen Anwalt Paul Cravath zu einer sich sehr gut lesbaren und unglaublich spannenden Geschichte vereint. Natürlich dürfen auch andere wichtige Personen im Zuge des Stromkrieges nicht fehlen: Alexander Graham Bell und J.P. Morgan.Moore schafft es, das New York im Gilded Age wieder aufleben zu lassen, die Geschichte so packend zu erzählen, als wäre es erst gestern gewesen. Das Buch schafft es, den Leser in die aufkommenden Ereignisse hineinzuziehen und den unglaublichen Geschehnissen zu folgen. Moores Recherchen dazu sind sehr gut, wodurch sich eine lang nachklingender, aber auch unterhaltsamer Roman entwickelt hat.Graham Moore schafft es in „Die letzten Tage der Nacht“, den Leser in die Ereignisse um den Stromkrieg zwischen Edison und Westinghouse hineinzuziehen. Unglaublich gut recherchiert, wahnsinnig spannend, Unterhaltung ist garantiert!

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