Graham Moore Die letzten Tage der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Die letzten Tage der Nacht“ von Graham Moore

New York, 1888. Thomas Edison hat mit seiner bahnbrechenden Erfindung der Glühbirne ein Wunder gewirkt. Die Elektrizität ist geboren, die dunklen Tage der Menschheit sind Vergangenheit. Nur eine Sache steht Edison und seinem Monopol im Weg, sein Konkurrent George Westinghouse. Zwischen den beiden Männern entbrennt ein juristischer Kampf, es geht um die Millarden-Dollar-Frage: Wer hat die Glühbirne wirklich erfunden? Und wer hat also die Macht, ein ganzes Land zu elektrifizieren?

Inhaltlich top, interessante Figuren, aber sprachlich am Schluss leider etwas zu kitschig, daher nur 4 Sterne

— Insider2199
Insider2199

Ein spannendes Buch rund um die Erfindung der Glühbirne. Toll zu lesen!

— JuLe_81
JuLe_81

Einfach fantastisch!

— Yuyun
Yuyun

Eine wahre Geschichte - spannend serviert

— Yolande
Yolande

Wer hat die Glühbirne erfunden und was haben Edison und Westinghouse damit zu tun? Lest UNBEDINGT selbst was 1888 geschah! Grandios!

— Nil
Nil

Das Buch liest sich wie ein mehrfach preisgekrönter Film - Sehr empfehlenswert! http://irveliest.wordpress.com

— Irve
Irve

Spannend und interessant zugleich. Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen!

— Lit-Trip
Lit-Trip

Zündet wie eine Rakete & geht dann geradewegs durch die Decke! Tolles & spannendes Buch um Erfinder, Entdecker & Geschäftsmänner.

— anushka
anushka

Hier waren die Erfinder unter sich. Kämpferische und Siegeswilliger Roman

— Postbote
Postbote

Einfach eine großartige Mischung aus tatsächlicher Geschichte, Krimi und Wissenschaft

— Buchina
Buchina

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  • Die Geschichte von die Glühbirne

    Die letzten Tage der Nacht
    marpije

    marpije

    25. April 2017 um 18:25

    Der junge Paul Cravath hat seine Kariere als Anwalt in der Kanzlei von Walter Carter angefangen, schnell war er von eine Referenderstelle zum Partner hochgestiegen , der Kanzlei hat nur unter zu wenig Aufträgen geleidet. Dank Paul alles ändert sich blitzschnell, er hat der George Westinghouse als Klient gewonnen in den gr0ßen Prozess alles Zeiten gegen berühmten Thomas Edison ,und die Prestige war schnell hochgewachsen. In diesen Patentenkrieg geht um die Glühbirne, die Seiten wissen - der wer der Patent bekommt hat gewonnen- die große Macht und das große Geld- darum ist der Prozess für alle so wichtig. Paul Cravath nimmt das ganze sehr ernst, er opfert für diese Prozess "seine Leben", er hat keine Angst die Spione einzusetzen und er nimmt der Kontakt mit Nikola Tesla an. Tesla ist große Erfinder, sehr exzentrisch und hat nur ein Ziel - Tomas Edison fertig machen. der Spiel beginnt...Graham Moore hat gut recherchiertes , historisches Roman geschrieben, dank ihm ich weiß jetzt viel mehr über die Elektrizität und über den berühmten Prozess und auch die Personen wie Edison, Tesla und Westinghouse kenne ich jetzt viel besser. Die Protagonisten aus dieser Geschichte sind gut beschrieben mit vielen Details, die Charakteren sind sehr unterschiedlich und gut ausgebaut, dank die leichter, einfacher Schreibweise kann ich zu den Personen schnell die Nähe finden. Auch über die komplizierten Prozess mit die vielen Intrigen schreibt der Autor flüssig und für mich verständlich, einzige was mir zu viel war , waren die Passagen über die Elektrizität und die dazugehörigen Regeln.Die Geschichte "lebt" und nimmt der Leser auf eine Zeitreise nach New York 1888 wo gerade der gr0ße Durchbruch in die Geschichte statt findet.

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  • Showman Edison, Unternehmer Westinghouse und Erfinder Tesla

    Die letzten Tage der Nacht
    Insider2199

    Insider2199

    25. April 2017 um 00:23

    Showman Edison, Unternehmer Westinghouse und Erfinder Tesla Der 1981 in Chicago geborene Autor studierte an der Columbia University Religion und arbeitet als Drehbuchautor und Schriftsteller. Seine zweite Arbeit als Drehbuchautor war das Drehbuch zum Film "The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben", für das er 2015 einen Oscar erhielt. Zum Inhalt (Klappentext): New York, 1888. Thomas Edison hat mit seiner bahnbrechenden Erfindung der Glühbirne ein Wunder gewirkt. Die Elektrizität ist geboren, die dunklen Tage der Menschheit sind Vergangenheit. Nur eine Sache steht Edison und seinem Monopol im Weg, sein Konkurrent George Westinghouse. Zwischen den beiden Männern entbrennt ein juristischer Kampf, es geht um die Millarden-Dollar-Frage: Wer hat die Glühbirne wirklich erfunden? Und wer hat also die Macht, ein ganzes Land zu elektrifizieren? Meine Meinung: Als ich las, dass der Autor das Drehbuch zu „The Imitation Game“ geschrieben hatte, ein Film, der mir ausgesprochen gut gefallen hatte, und die Themen „Erfindungen“ bzw. „Elektrizität“ überaus interessant sind, konnte ich wie so viele andere bei diesem Roman nicht widerstehen ... und wurde NICHT enttäuscht! Der Roman ist – soweit ich das einschätzen kann – sehr gut recherchiert und unterhaltsam von der ersten bis zur letzten Seite. „Sehen Sie denn nicht, dass Steve keine Ahnung von Technologie hat? Er ist nur ein hervorragender Verkäufer … Er hat keine Ahnung von Technik, und 99 Prozent von dem, was er sagt und denkt, sind falsch. – BILL GATES“ Vor jedes der Kapitel stellt Moore ein zum Kapitel passendes Zitat, und es gibt sehr viele von Gates und Jobs. Ich habe das als Anspielung darauf verstanden, dass der Autor hier einen Vergleich mit den beiden Protagonisten ziehen möchte, wobei der „Technik-Kenner“ Bill Gates stellvertretend für den Unternehmer Westinghouse und der „Verkäufer“ Steve Jobs für den Showman Edison steht. Dem genialen Erfinder Nikola Tesla kommt eine Sonder-Rolle zu: „Edisons Öffentlichkeit und Westinghouse’ Produkte sind ihm völlig egal. Für Tesla zählt nur die Idee als solche. Ob sie bekannt wird oder nicht, spielt für ihn keine Rolle. Tesla ist sich selbst Publikum genug, und seine Ideen sind seine Produkte, es reicht ihm, sie für sich allein zu haben. Er ist schon fertig, wenn ihm eine Idee gekommen ist. Sobald er das eine Problem gelöst hat, wendet er sich dem nächsten zu. Er weiß, dass er es war, der Wechselstrom zum Funktionieren und damit betriebene Glühbirnen zum Leuchten gebracht hat. Aber seine Entwürfe dann auch tatsächlich zu bauen hat für ihn keine Relevanz.“ Sprachlich bleibt der Roman auf Unterhaltungsniveau, obwohl ich mir bei diesem Thema fast etwas mehr Anspruch gewünscht hätte – dies allerdings ist jedoch kein Kritikpunkt für mich. Was ich allerdings vom Schluss nicht behaupten kann, denn hier driftet der Roman leider etwas in Pathos und Kitsch ab – da hat der Drehbuchschreiber Moore wahrscheinlich schon den Hollywood-Film vor Augen gehabt und Amerikaner lieben ja Emotionalität in ihren Filmen. Ich auch, aber hier wäre weniger mehr gewesen: „Paul blieb als Letzter zurück. Er sah die Sonne hinter den Wasserfällen untergehen. Der Tag neigte sich dem Ende zu, und der Fluss erglühte noch ein letztes Mal in einem Regenbogen aus Goldgelb und leuchtendem Orange. Paul wandte sich ab und stieg die Treppe hinunter ins trübe Zwielicht eines Landes, das noch dabei war, Amerika zu werden.“ Fazit: Inhaltlich ein überaus unterhaltsamer Roman mit interessanter Handlung und Figuren, was man leider beides dem Autor nicht zugutehalten kann, da der Plot und die Charaktere auf tatsächlichen Ereignissen bzw. Personen beruhen. Somit bewerte ich nur Recherche, Erzählweise und Sprache: dafür vergebe ich 4 Sterne; ein Stern fiel leider dem kitschigen Schluss zum Opfer. Dennoch sehr lesenswert!

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    • 2
  • Ein Paradebeispiel der Vielschichtigkeit

    Die letzten Tage der Nacht
    Lit-Trip

    Lit-Trip

    18. April 2017 um 12:48

    Moore nimmt den Leser mit auf eine Reise ins Amerika des 19. Jahrhunderts. Paul Cravath ist gerade dabei, sich in der Anwaltsbranche einen Namen zu machen und stellt fest, dass dies gar nicht so einfach ist. Als Neuling steht er im Schatten vieler anderer Anwälte, die sich mit großen Erfolgen vor Gericht bereits einen Namen machen konnten. Doch Paul ist ehrgeizig und bereit, alles für seine Karriere zu geben. Er möchte unbedingt seinen Vater davon überzeugen, dass er es zu etwas bringen und erfolgreich werden kann - Stolz ist alles, was er im Gegenzug erwartet. Doch noch während er nicht so recht weiß, wie er seine Karriere in Gang bringen kann, ist er plötzlich Hals über Kopf in einem der heißesten Rechtsstreits Amerikas verwickelt - dem Patentkrieg zwischen Thomas Edison und George Westinghouse. Moores Schreibstil ist wie gemacht für diese Geschichte! Er beschreibt die Geschehnisse so bildhaft und real, dass es manchmal fast schon erschreckend ist. Beim Lesen fühlte ich mich, als wäre ich mitten in der Geschichte. Und genau dieses Gefühl macht ein Buch zu einem einzigartigen Erlebnis, das noch lange im Kopf bleibt. Doch wer jetzt denkt "Ein Buch über Patente und Recht kann doch nur langweilig und trocken sein", der hat sich gewaltig geirrt und sollte unbedingt dieses Buch lesen. Klar, es werden physikalische Phänomene beschrieben und es wird viel über Glühbirnen, Spulen und Wechsel- und Gleichstrom gesprochen. Allerdings werden diese brillant vom Autor beschrieben, sodass sie jeder Laie nachvollziehen kann - ganz ohne Probleme. Und neben dem Patentstreit hat die Geschichte noch so viel mehr zu bieten. Das Verfolgen von Träumen und Ehrgeiz spielen eine große Rolle. Die Message dahinter: Mache Fehler, stecke Misserfolge ein, lerne draus und feiere Erfolge. Doch auch Ruhm und Anerkennung werden kritisch betrachtet. Paul steckt immer zwischen dem Drang nach schnellem Erfolg und den Zwängen der High-Society. Und auch für die Romantiker ist ein bisschen Liebe im Spiel - aber keine Angst: es nimmt nicht Überhand und es wird in keinster Weise kitschig. Besonders zu loben ist das Nachwort. Es gibt sehr ausführliche Informationen über die wahren Geschehnisse im Rechtsstreit zwischen Edison und Westinghouse, über weitere involvierte Personen und über die historischen und faktischen Veränderungen, die der Autor vorgenommen hat, um dem Roman mehr Feinschliff und Spannung zu geben. Einen Minuspunkt gibt es von mir, da ich mir an einigen Stellen gewünscht hätte, dass noch etwas ausführlicher auf gewisse Punkte eingegangen wäre. So werden zum Beispiel weitere Wissenschaftler wie Röntgen erwähnt. In seinem Fall wurde sogar auf seine Entdeckung eingegangen - allerdings viel viel viel zu kurz. In solchen Fällen hätte ich gerne etwas mehr Input gehabt. Insgesamt hat mir das Buch jedoch sehr, sehr gut gefallen und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, der sich gerne in die Materie um Edison, Westinghouse und Tesla einlesen möchte. Im Nachwort und in der Bibliographie gibt es dann auch gleich Vorschläge für weiterführende Literatur, falls man nach der Geschichte noch immer nicht genug haben sollte und das Interesse für die Fakten geweckt worden sind. 

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 14. - 17. April 2017 bei LovelyBooks

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Hoppel-Hoppel – Mit LovelyBooks durch die Oster-Tage! Endlich ist es wieder soweit! Wir nutzen das lange Wochenende um Ostern, um uns gemeinsam mit euch in den nächsten Lesemarathon zu stürzen! Den Schoko-Osterhasen lassen wir links liegen (obwohl ... vielleicht auch nicht ;)), stattdessen widmen wir uns dem schönsten Zeitvertreib – Lesen! Auf gehts, wir starten in den Lesemarathon zu Ostern! Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 14. - 17. April (Karfreitag bis Ostermontag) möchten wir uns ganz bewusst Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt doch immer der Alltag dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein – wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele fantastische, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch!

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    • 1292
  • Sehr gut geschrieben!

    Die letzten Tage der Nacht
    JuLe_81

    JuLe_81

    15. April 2017 um 10:14

    Paul Cravath hat gerade sein Jura-Studium beendet, als George Westinghouse ihn als Anwalt einstellt. Paul wird in den Stromkrieg hineingezogen, denn Westinghouse möchte beweisen, dass er die elektrische Glühbirne erfunden hat und nicht Thomas Edison. Außerdem spielt noch der Erfinder Nikola Tesla eine Rolle und die schöne Sängerin Agnes Huntington.Zunächst muss ich sagen, dass der Autor unglaublich gut schreibt. Er schafft es mühelos, mich in das New York um 1888 mitzunehmen und mir die Welt und die Zeit vor Augen zu führen. Das finde ich großartig - normalerweise lese ich ungern Romane mit historischem Hintergrund, weil mir das Ganze dann so fremd vorkommt. Davon war hier keine Spur.Die Handlung ist wirklich spannend und ständig passiert etwas. Sowohl die technischen Beschreibungen als auch die Vorgehensweise des Anwalts (beides nicht so meine Interessengebiete...) waren interessant und unterhaltsam geschrieben. Die Charaktere waren alle sehr lebendig, natürlich vor allem Paul, aber auch Tesla oder Agnes konnte ich mir gut vorstellen. Und vor allem die Atmosphäre damals kam für mich sehr gut rüber.Das einzige, was ich kritisieren könnte, wäre das Ende. Das könnte ich mir perfekt im Hollywoodfilm vorstellen, ein Happy End, das sehr rund ist und keine Fragen offen lässt. Gestört hat mich das aber nicht wirklich, denn zum Glück war es nicht kitschig. Auf einer der letzten Seiten geht es sogar philosophisch um den Stellenwert von Erfindungen und wie der sich in der Zukunft verändern wird - das hat mir sehr gefallen.Ein tolles Buch, das ich nur empfehlen kann!

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  • Leserunde zu "Die letzten Tage der Nacht" von Graham Moore

    Die letzten Tage der Nacht
    aba

    aba

    "Er vollbringt Wunder! Blitze in einer Glasflasche. Stimmen in einem Kupferdraht. Welcher Mensch vermag denn so etwas?""Ein reicher." Wir haben die Nacht besiegt. Wir bezwingen sie sogar ständig. Für uns im 21. Jahrhundert gibt es nichts Einfacheres: Einen kleinen Lichtschalter umlegen und schon haben wir die Nacht zum Tag gemacht! Es wundert sich keiner mehr, das gehört zur Normalität. Aber könnt ihr euch vorstellen, dass die Erfindung der Glühbirne gegen Ende des 19. Jahrhunderts einem Wunder gleichkam? Vor allem bedeutete diese Erfindung ein riesiger Schritt in der Entwicklung der Menschheit und für den Erfinder Ruhm und Reichtum. Der Oscar-Gewinner Graham Moore hat dieses interessante Thema in seinem Buch "Die letzten Tage der Nacht" behandelt. Das Ergebnis: ein faszinierendes Porträt zweier US-amerikanischer Erfinder und deren Kampf um die Macht, die Welt zu verändern. Wenn ihr Fans anspruchsvoller Literatur seid, dann dürft ihr diese Leserunde zu Graham Moores Roman auf keinen Fall verpassen! Wir freuen uns sehr, euch mit "Die letzten Tage der Nacht" einen weiteren Titel im LovelyBooks Literatursalon vorstellen zu dürfen, in dem euch literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben erwarten. Zum Inhalt New York, 1888. Thomas Edison hat mit seiner bahnbrechenden Erfindung der Glühbirne ein Wunder gewirkt. Die Elektrizität ist geboren, die dunklen Tage der Menschheit sind Vergangenheit. Nur eine Sache steht Edison und seinem Monopol im Weg, sein Konkurrent George Westinghouse. Zwischen den beiden Männern entbrennt ein juristischer Kampf, es geht um die Milliarden-Dollar-Frage: Wer hat die Glühbirne wirklich erfunden? Und wer hat also die Macht, ein ganzes Land zu elektrifizieren?Der NEW YORK TIMES-Bestseller jetzt auf Deutsch! Lust auf eine spannende Leseprobe? Zum Autor Graham Moore gewann 2015 den Oscar für das beste Drehbuch. "The Imitation Game" wurde mit Benedict Cumberbatch und Keira Knightley verfilmt und von der internationalen Kritik gefeiert. Moore lebt in Los Angeles. Möchtet ihr dabei sein, wenn der Kampf zwischen den zwei großen Erfindern entbrennt? Zusammen mit Eichborn verlosen wir 30 Exemplare von "Die letzten Tage der Nacht" unter allen, die sich über diesen besonderen Roman im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Seid ihr neugierig? Dann bewerbt euch * über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 26.02. und antwortet auf folgende Frage: Welche ist für euch die wichtigste Erfindung der Menschheit und warum? Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen euch viel Glück! Im Rahmen des LovelyBooks Literatursalons könnt ihr in dieser Leserunde ein weiteres Literatursalon-Lesezeichen erlesen! Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier. * Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 1755
    aba

    aba

    15. April 2017 um 09:28
    LiberteToujours schreibt Tesla will einfach nur nichts mit dem "niederen Volk" zu tun haben, wenn es nicht seinem Vergnügen dient. Für mich isses vollkommen ok, wenn jemand ein Arsch ist, solange er niemanden damit verletzt.

    Aber wenn man niemanden verletzt, ist man auch kein A. Und ich finde schon, dass der Tesla in diesem Buch mit seiner Art Leute verletzt. Ob er nichts dafür kann oder ob es ihm nicht bewusst ist, ...

  • Große Erfinder auf Kriegsfuß

    Die letzten Tage der Nacht
    Yuyun

    Yuyun

    14. April 2017 um 16:18

    Kurze Fassung: Wunderschöner Schreibstil, äußerst fesselnd, nur zu empfehlen.Lange Fassung:Ein meiner Meinung nach äußerst spannender Roman, den Graham Moore da verfasst hat.Ich persönlich bin fasziniert von Wissenschaft, bin mir aber natürlich auch ihrer vielen Gefahren und Fehler bewusst. Genau diesen Balance Akt schafft Moore es wunderbar aufs Papier zu bringen. Er beschreibt die Faszination und die Ehrfurcht, die jede neue Entdeckung und Erfindung in uns aufkommen lässt, die Begeisterung der Wissenschaftler, der Tüftler, der Genies, aber auch die Schattenseiten. Die Eigentümlichkeiten, die Gier und Kalkulation, die hinter der Vermarktung stecken.Moore scheut nicht, große Fragen in seinem Buch zu verpacken, die vor über 100 Jahren eine Rolle spielten, aber auch heute noch. Dies bringt er geschickt durch Zitate zu Beginn jedes Kapitels zum Ausdruck: Worte von Steve Jobs, Bill Gates oder dem „Erfinder des Internets“ lassen einen fast unbewusst immer wieder die Parallelen zum heute ziehen. Denn auch heute ist die Frage, wann eine Erfindung etwas Eigenes ist, und nicht nur eine Weiterentwicklung von Bedeutung. War Steve Jobs Erfinder oder geschickter PR-Mensch? Wessen Glühbirne ist die Überlegenere? Was darf man patentieren? Die Glühbirne an sich? Gibt es diese überhaupt? Nicht nur um wissenschaftlichen Bereich, lädt er den Leser zum Denken ein: Monopolstellung (damals Edison, heute Mark Zuckerberg?), die Tatsache, dass Menschen nicht Fakten, sondern oft Gefühle leiten, und die Schwierigkeit, das Genie dem Wahnsinn leider manchmal näher liegt.Dazu muss gesagt werden, dass er im Prinzip auch einen Gerichtsroman geschrieben hat. Anwalt gegen Anwalt. Was sich langweilig anhört. Es aber definitiv nicht ist. Klingt paradox, aber sobald man die erste Seite gelesen hat, wirkt es überhaupt nicht mehr so.So, wie Moore die Geschichte Turings (mit ein paar Fehlern(Freiheiten, ähnlich wie in diesem Buch) auf die Leinwand gemalt hat und so Millionen Zuschauer mit grundlegender Kryptografie fesseln konnte, schafft er diese Meisterleistung auch auf dem Papier. Er erweckt die Zeit, die Menschen, die Erfinder im Kopf des Lesers zum Leben und sie wollen nicht mehr gehen. Ich persönlich finde, ihm ist es sehr gut gelungen für Leser, deren ganzes Leben durch Elektrizität geprägt ist, die wirklich, wie der Titel bereits sagt, keine Nacht und Dunkelheit mehr kennen, zu beschreiben, was für ein Wunder helles Licht war. Was sich allein in dem Wort „Magier“ für Edison zeigt. Doch war er das wirklich? War er der Magier? Oder lief das alles vielleicht ganz anders?Wie bei so vielen anderen großen Entdeckungen, verlief auch die der Glühbirne nicht ganz so glamourös, wie es uns die Geschichtsbücher gerne glauben machen: Lampe, Strom, Licht, großes AH – nein. Leider nicht. Oder was heißt leider. So ist es doch viel spannender. Aber wenn ich die Verstrickungen jetzt beschreiben würde, gäbe es keinen Grund mehr das Buch zu lesen. Ich habe dieses Buch kaum aus der Hand legen können, was mir in letzter Zeit nicht mehr oft passiert. 100% weiter empfohlen.

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  • Eine Geschichte über große Erfinder, gerissene Anwälte und geldhungrige Geschäftsmänner

    Die letzten Tage der Nacht
    SteffiSteff

    SteffiSteff

    09. April 2017 um 14:08

    Worum geht’s: Graham Moore erzählt in seinem Buch über eines der bedeutendsten Ereignisse in der amerikanischen Geschichte: den Krieg um den Strom. Zwei große Erfinder streiten sich vor Gericht darum, wer die Glühbirne wirklich erfunden hat und wer das Land zukünftig mit Strom versorgen wird. Edison vs. Westinghouse. Gleichstrom vs. Wechselstrom. Hinter dem Team von Westinghouse steht der junge Anwalt Paul Cravath, der mit allen Mitteln versucht die Angriffe von Edisons Team abzuwehren und eine von vielen Seiten prophezeite Niederlage in einen Sieg zu verwandeln. Charaktere und Story: Der Leser folgt der Geschichte und den Handlungen von Paul Cravath, dem Anwalt von George Westinghouse. Der strebsame Anwalt ist mit 28 Jahren schon Partner in der Kanzlei Carter, Hughes & Cravath und wurde von seinem aller ersten Mandanten beauftragt in einem der größten Rechtsstreite der Geschichte gegen den berühmten Erfinder Thomas Edison anzutreten. Im Labor von George Westinghouse in Pittsburgh entwickelte er mit seinen Mitarbeitern eine bessere Version der Glühfadenlampe von Edison und ist nun mit einer Klage wegen Patentrechtsverletzungen konfrontiert. Während George Westinghouses Produkte erst langsam verbreitet werden, beherrschen Edison und sein Geldgeber J.P. Morgan quasi ganz New York. Auch der serbische Wissenschaftler Nikola Tesla wird in den Stromkrieg hineingezogen. Und auch die zweite Mandantin von Paul Cravath, die aufstrebende Sängerin Agnes Huntington spielt eine wesentliche Rolle. Dazu kommen noch eine Anzahl an Mitarbeiter und Unterstützer auf beiden Seiten. Zeitweise kam bei mir dabei Verwirrung auf, da Personen nach kurzer Erwähnung in späteren Kapiteln wieder auftauchen. Um mich an ihre Rolle zu erinnern musste ich teilweise wieder zurückblättern und nochmals nachlesen. Das tat der Geschichte insgesamt aber keinen Abbruch. Stil und Genre: Die Kapitel sind kurz gehalten und der Schreibstil ist leicht und locker. Die auktoriale Erzählperspektive finde ich sehr gut gewählt. Dadurch behält man leicht den Überblich über die vielen verstrickten Geschehnisse. Dadurch, dass man der Geschichte von Paul Cravath, dem Anwalt, der selbst keine Ahnung von Wissenschaft, Technik und Elektrizität  hat, folgt bekommt man auch alle Erfindungen und Begriffe sehr gut erklärt. Somit ist das Buch auch für Laien in diesem Gebiet (wie mich ;) ) gut geeignet. Wie in der Nachbemerkung des Autors erwähnt wird, ist das Buch ein Werk historischer Fiktion. Dennoch hat der Großteil der Ereignisse wirklich stattgefunden. Somit wird das Lesen zusätzlich noch zur interessanten Geschichtsstunde. Sehr gut finde ich auch, dass der Autor am Ende genau erklärt was wirklich passiert ist und was er abgeändert. Fazit: Graham Moore versetzt den Leser in eine Welt wo Erfinder noch wie Zauberer wirkten und Elektrizität noch als Wunder betrachtet wurde. Obwohl ich mich davor noch nie genauer mit dem Thema und speziell mit der Geschichte der Glühbirne beschäftigt habe, hat es der Autor geschafft mein Interesse zu wecken. Mit Hochspannung habe ich die Winkelzüge der Anwälte und Erfinder verfolgt und konnte das Buch zeitweise gar nicht mehr aus der Hand legen. Kurzum: Eine faszinierende Geschichte über große Erfinder, gerissene Anwälte und geldhungrige Geschäftsmänner, die einen in die wundersame Welt New Yorks um 1890 versetzt. Das Buch hat mich wirklich begeistert; deshalb vergebe ich auch 5 Sterne.

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  • Lesenswert!

    Die letzten Tage der Nacht
    Yolande

    Yolande

    07. April 2017 um 22:42

    Die letzten Tage der Nacht ist ein historischer Roman des US-amerikanischen Schriftstellers Graham Moore. In diesem Roman geht es um den sogenannten "Stromkrieg", eine Auseinandersetzung der beiden erfolgreichen Erfinder Thomas Alva Edison und George Westinghouse. Der junge und unerfahrene Paul Cravath wird von George Westinghouse als Anwalt in seinem Patentrechtsstreit um die kommerzielle Nutzung der Glühbirne gegen Thomas A. Edison engagiert. Paul geht mit viel Enthusiasmus und Engagement an die Arbeit, aber die Gegenseite kämpft mit harten Bandagen und auch manch unsauberen Tricks.Ich muss gestehen, dass ich von diesem "Stromkrieg" bisher noch nichts gehört habe. Da es sich um eine wahre Begebenheit handelt, war ich mehrfach versucht, den Ausgang dieses Rechtsstreits zu googeln, aber die Geschichte war so spannend und informativ geschrieben, dass mich mir dann doch lieber nicht die Spannung nehmen wollte. Graham Moore hat einen sehr guten Schreibstil und trotz des wissenschaftlichen Themas kommt keine Langeweile auf. Die Charaktere sind gut dargestellt, wobei mir Thomas Edison ein bisschen schlecht wegkommt. Sehr gut gefallen hat mir, dass es am Ende eine Nachbemerkung des Autors gab, in der Moore genau seine Quellen beschreibt und angibt, welche Begebenheiten historisch belegt sind und was Fiktion ist. Fazit: Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen,  was mich doch sehr überrascht hat, weil ich mich in letzter Zeit mit Büchern mit wissenschaftlichen Themen ziemlich schwer getan habe. Graham Moore schreibt sehr gut und ich glaube, ich habe einen neuen Lieblingsautor gefunden. 

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    • 3
  • Recht ungleich Gerechtigkeit.

    Die letzten Tage der Nacht
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    06. April 2017 um 17:03

    Wenn man uns heute fragt, wer die Glühbirne erfunden hat wird wohl jeder mit Edison antworten. Der sah das damals genauso und wollte seinem Stromkonkurrenten Westinghouse die Herstellung verbieten, was jenen in den Ruin getrieben hätte. Ein Rechtsstreit entbrennt - und die Frage nach dem Erfinder ist halt nicht beantwortet, wenn man rausfindet wer von den beiden schneller war. Viel mehr stellt sich die Frage - wann ist ein Patent eigentlich ein Patent? Gibt es überhaupt DIE Glühbirne? Neuanwalt Paul wittert seinen großen Karrieresprung.Man merkt sofort, dass Moore eigentlich aus der Filmszene kommt - und was sonst oftmal ein Problem für Romane ist rettet dieses Buch hier vollkommen. Wissenschaftsthemen und ein Rechtsstreit, das klingt erstmal fürchterlich trocken und nicht wirklich reizvoll. Dadurch dass Moore aus einem anderen Metier kommt schreibt er aber auch anders - es geht oft mehr um Bilder die im Kopf entstehen als um langwierige Erklärungen. Und diese Bilder sind gewaltig, dazu muss man sie gar nicht erst sehen, Moore ist halt auch ohne Leinwand ein Cineast.Auch die wirklich Drögen Passagen wurden ganz gut verpackt. Ja, wirklich spritzig sind ellenlange Erklärungen rund um Stromleiter und Physik jetzt nicht, schon klar. Aber für mich als bekennenden Physikmuffel war es auch lange nicht so schlimm, wie ich vielleicht befürchtet hatte. Um sich zwischen den ganzen superintelligenten Wissenschaftlern nicht ganz so verloren fühlen kann man sich einfach mit unserem Protagonisten Paul identifizieren. Dem geht es streckenweise nämlich genau so wie uns - er ist planlos.Das hätte ihn eigentlich sympathisch machen können, wie er da so ein bisschen ahnungslos aber gewieft und mit den besten Intentionen durch die Welt der Wissenschaft und der Justiz stolpert. Hat es auch irgendwie, aber halt doch nicht so wirklich. Komischerweise war mir keiner der Akteure so fern wie Paul, obwohl der nachvollziehbar, schlüssig und sympathisch gestaltet war konnte ich einfach keinen Zugang zu ihm finden.Umso leichter viel mir das mit unserem exzentrischen Genie Tesla. Der hat gerade mal zwei Sätze und Kauderwelsch-Englisch (oder in unserem Fall halt deutsch) gebraucht um mein Herz zu erobern. Der ist einfach ein Fall für sich - entweder man rauft sich die Haare oder man möchte ihn mit heim nehmen und adoptieren.Was mich massiv gestört hat war die Liebesgeschichte zwischen Agnes und Paul - die war in der ganzen Handlung dermaßen deplatziert und unnötig, dass ich die Seiten am liebsten übersprungen hätte. Schon klar, wenn man sich an historische Ereignisse halten will hat man nur begrenzt Spielraum, für mich hätte es dann aber einfach gereicht, wenn man das Thema nur angeschnitten hätte. Mich nervt es, wenn auf Teufel komm raus immer irgendwo ein kleiner dicker Amor durch die Luft fliegen muss. Trotzdem ist das Buch wenn man in den Bereich der Popliteratur guckt definitiv eins der anspruchsvollen Sorte. Noch nie was vom Stromkrieg gehört und das Bedürfnis die eigene Allgemeinbildung ein bisschen aufzufrischen? Genau das richtige!

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  • Solide Unterhaltung zwischen Anspruch und Kitsch

    Die letzten Tage der Nacht
    Joachim_Tiele

    Joachim_Tiele

    05. April 2017 um 20:56

    Bestsellertaugliche Prosa sieht sich häufig in der Situation, einen Spagat zwischen Anspruch (oder dem Leser zumindest das Gefühl zu geben, seine Zeit nicht mit etwas völlig Geistlosem verbracht zu haben) und einer zu Herzen gehenden Gefühligkeit zu erreichen, deren Kitsch-Level erträglich erscheint. In anspruchsvoller Popmusik, um diese als Beispiel zu nehmen, tritt etwa eine Bridge zwischen Strophe und Refrain oder sus-Akkorde erzeugen spannungsfördernde und gleichermaßen wohlige Dissonanzen, ohne dass der Hörer weiß, wie ihm geschieht, wenn er keine tiefergehende Kenntnisse in Arrangement oder Harmonielehre hat. Auch im Umgang mit Sprache gibt es Trickkisten, die dem Leser häufig verborgen bleiben (oder er blendet um des Lesevergnügens seine Kenntnisse davon für die Dauer der Lektüre aus). Graham Moore ist ein virtuoser Zauberer der Nuancen des als ob, suggeriert Anspruch ohne den Leser zu überfordern oder offeriert Illustriertenniveau ohne ins Triviale abzugleiten. Dies ist eine Kunst für sich, und es gibt aktuell nur wenige Autoren, die sie souverän beherrschen. Das Thema von Die letzten Tage der Nacht sind die Stromkriege der 1880er Jahre, in denen Tüftler, Erfinder-Unternehmer, Geldmagnaten und Anwälte die Grundlage für die technische Moderne gelegt haben. Das Personal des Romans ist historisch verbürgt: Thomas Edison, George Westinghouse, Alexander Graham Bell, Nikola Tesla, J. P. Morgan und auch der hierzulande etwas unbekanntere Paul Cravath, dessen Name bis heute der einer angesehenen New Yorker Anwaltskanzlei ist. Sie alle waren Pioniere der Elektrifizierung der Vereinigten Staaten, insbesondere der Privathaushalte mit Glühbirnen, und der Leser des Romans erhält einen (fast) genauen Eindruck der historischen Abläufe und der Charaktere der Protagonisten. Es geht um Denk- und Forschungsstile, Persönlichkeiten und Egos, Durchsetzungswillen und unternehmerisches Kalkül. Nicht alles in diesem Roman ist vollständig historisch, weder die Ereignisse noch die Charaktere der Personen, aber Moore zeigt seine fiktionalen Veränderungen in einer ausführlichen Nachbemerkung auf, die – Zufall oder nicht – den von Freud beschriebenen Bearbeitungsmerkmalen von Träumen folgen: Verdichtung und Verschiebung, kapitelweise erläutert und auf der Webseite des Autors durch eine Synopse des realen und fiktiven Zeitablaufs ergänzt.Dies macht den Roman uneingeschränkt seriös. Dennoch fühlt er sich, so auch für den Rezensenten der New York Times ( 1 ), nicht durchgängig wahrhaftig an. Der Roman beginnt ausgesprochen stark, nicht nur wegen eines eindrücklich beschriebenen Stromunfalls im Eingangskapitel. Die ersten Kapitel führen nicht nur die Hauptprotagonisten und in die Problemkonstellation des Patentstreits um die Erfindung der Glühbirne ein, sondern vermitteln Denkstile und Handlungsprämissen weit über das engere Thema des Romans hinaus. Von trial and error als Verfahren anwendungsorientierter Forschung über bewusste und kontrollierte Perspektivenwechsel bis hin zu wissenschaftlichen Idealisierungen kann der Leser einiges hinzulernen ohne sich belehrt zu fühlen. Eine unaufdringliche Wissensvermittlung der Entstehung der Grundlagen komplexen Denkens. Danach wird die Geschichte zum historischen Gesellschaftsroman, solide Salonliteratur, gut geschrieben und schon vor der Realisierung der geplanten Verfilmung anregendes Kopfkino für den Leser. Der letzte Teil wird – zumindest in der Wahrnehmung dieses Rezensenten – dann leider doch zu Kitsch auf Illustriertenniveau. Alle lieben sich, alle vertragen sich, der technische und wirtschaftliche Fortschritt lässt sich nicht aufhalten… Den Begriff Kitsch nimmt der bereits erwähnte Rezensent der New York Times nicht in den Mund, aber er beschreibt sehr gut, was er bezeichnet. 'The Last Days of Night’ is a novel primarily concerned with a linear series of relevant events, and it has shaped those events to have a singular meaning. As a result, the reader is unable to suspend a feeling of disbelief as Moore’s plucky underdogs scrap their way through various twists and setbacks while struggling toward their endgame. As it charges forward, the novel leaves no dot unconnected. And this makes its true story feel false. Die Uneindeutigkeit, die unausgesprochenen Nebenbedeutungen machen den Roman zu Beginn weit über reine Unterhaltungsliteratur hinaus anspruchsvoll, was er aber nicht durchhält. Der Spagat ist gewollt – und unbestritten elegant ausgeführt – und wohl der Preis für eine breite Popularität. Anspruchsvoller Pop, um zum Anfang dieser Rezension zurückzukehren, nicht weniger, aber auch nicht mehr.Joachim Tiele, 05.04.2017__________( 1 ) https://www.nytimes.com/2016/09/04/books/review/noah-hawley-reviews-last-days-of-night-graham-moore.html?_r=0

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  • Wer hat’s erfunden?

    Die letzten Tage der Nacht
    Nil

    Nil

    05. April 2017 um 13:24

    Wer hat die Glühbirne erfunden? Genau, Edison! Aber, wenn man es genau nimmt nicht nur er! Da waren auch noch Tesla und Westinghouse und sicher viele andere unbekannte beteiligt. Was waren das für Männer? Und was genau hat dieser Westinghouse damit zu tun? Und was machen Tesla und Bell auch noch in dieser Geschichte? Die letzten Tage der Nacht von Graham Moore ist ein toller historischer Roman, der uns in das Jahr 1888 zurückversetzt in die USA. Dort erleben wir an der Seite eines brillanten aber sehr jungen Anwalts, Paul Cravath, die Patentrechtsstreitigkeit zwischen Edison und Westinghouse über die Glühbirne. Dröge? Mit Nichten! Spannend wie ein Krimi wird hier die Entdeckung des Gleich- und Wechselstroms eingeführt. Die eingerosteten Physikkenntnisse werden wieder aufgefrischt und ich verstand warum ein Erfinder so viel Spaß am Tüfteln haben kann! Gespickt ist das ganze natürlich auch mit einer nebensächlichen Liebesgeschichte…und vor allem sind die Erfindercharaktere sehr unterschiedlich und unterhaltsam skizziert! Ein Wälzer mit über 400 Seiten ist das Ganze, aber abschrecken sollte es nicht. Der Autor Graham Moore ist auch Drehbuchhautor, woher sicherlich der temporeiche Erzählstil rührt sowie die kurzen Kapitel. Fazit: Ein gutes Buch, dass bei vielen Interessen genau das richtige sein kann. Aber bitte, es ist kein „Männerbuch" oder dergleichen. Es ist ein lesenswerter Roman für alle die mal wieder ein gutes Buch in den Händen halten wollen!

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  • Leserunde zu "Die Festung am Rhein" von Maria W. Peter

    Die Festung am Rhein
    Maria_W_Peter

    Maria_W_Peter

    In dieser malerischen Jahreszeit, in der nicht nur in der Region von Rhein und Mosel der Frühling in voller Blüte anbricht,  möchte ich ganz herzlich zu einer Leserunde zu „Die Festung am Rhein“ einladen.  Mein neuestes Buch entführt in die Rheinprovinz der Preußenzeit, im frühen 19. Jahrhundert. Vor der malerischen Kulisse von Rhein und Mosel, von Coblenz, Cöln, Ehrenbreitstein und Stolzenfels, entfaltet sich ein spannendes Gewirr aus Intrigen, Verrat und Liebe rund um die freiheitsliebende Halbfranzösin Franziska, ihren inhaftierten Bruder Christian, den jungen, aber strengen Leutnant Rudolph Harten und dessen Freund, den schottischen Maler Alasdair McBaird, den es nach einer bewegten Vergangenheit als wandernden Künstler an den Rhein verschlagen hat. Vielleicht habt Ihr ja Lust, meine Protagonisten bei ihren Erlebnissen literarisch zu begleiten – und Euch dabei mit anderen Lesern/Leserinnen und mit mir, als Autorin, auszutauschen. Wenn ja, könnte ihr vom 17. April bis zum 14. Mai 2017 an einer Leserunde zu „Die Festung am Rhein“ teilnehmen.  Ihr könnt Euch bis Dienstag, den 12. April 2017 bewerben. Schreibt mir dazu einfach, was Euch an dem Roman, dem Schauplatz, der Epoche oder der Thematik interessiert. Oder, was Ihr mit der Geschichte des Rheinlandes und der Vergangenheit Preußens so verbindet. Schon seid Ihr im Lostopf. Übrigens ist die Leserunde auch für Teilnehmer offen, die das Buch bereits haben. Alle interessierten Leser sind eingeladen, mitzuschmökern, mitzufiebern und mitzudiskutieren.   Wer vorab mal reinschnuppern möchte, ob das Buch das Richtige ist, findet eine Lesprobe auf Miss Norge´s Bøker-Welt: http://missnorges.blogspot.de/2016/12/maria-w-peter.html  und unter: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/historische-romane/die-festung-am-rhein/id_5408043   Weitere Informationen zu den historischen Hintergründen, zu meinen Büchern und zu mir selbst, findet man auf meiner Homepage www.mariawpeter.de und auf meiner FB-Autorenseite: www.facebook.com/mariawpeter Nun freue ich mich sehr auf Eure Kommentare und Bewerbungen, und auch darauf, mich mit Euch zusammen an geheimnisvolle Orte an Rhein und Mosel begeben zu dürfen, in eine längst vergangene Zeit.   Eure Maria

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    Floh

    Floh

    05. April 2017 um 08:53
    Maria_W_Peter schreibt Das 19. Jahthundert ist in der Tat ungeheuer spannend. Nicht zuletzt, da es in dieser Epoche unglaublich viele Entwicklungen gab, die unsere heutige Zeit entscheidend mitprägten.

    Absolut. Ich habe erst kürzlich zwei sehr empfehlenswerte Bücher mit dem Thema gelesen. * Die letzen Tage der Nacht * Der Jahrhundertsturm

  • *+* Graham Moore: "Die letzten Tage der Nacht" *+*

    Die letzten Tage der Nacht
    Irve

    Irve

    04. April 2017 um 21:43

    Wer hat die Glühbirne erfunden? Jedes Schulkind weiß, dass die Antwort darauf „Thomas Edison“ lautet. Aber kaum jemand – egal ob Kind oder Erwachsener – kennt den dramatischen Rechtsstreit um dieses Wunderwerk. Denn George Westinghouse erhob ebenfalls Anspruch auf dieses Patent. Auch vom Stromkrieg werden eher wenige Menschen Bescheid wissen – ich gehörte vor der Lektüre dieses Buches auch dazu. Der Name Tesla war mir ein Begriff, aber welche herausragenden Leistungen in einigen Forschungsbereichen er vollbracht hat, habe ich gleichermaßen durch dieses wunderbare Sachbuch gelernt. Wir befinden uns in New York und schreiben das Jahr 1888. Paul, ein aufstrebender Anwalt, – wie grün er noch hinter den Ohren ist, wird er an späterer Stelle noch leidvoll erfahren – bekommt das Angebot seines noch jungen Lebens: George Westinghouse möchte in seinem umfangreichen Patentrechtsstreit gegen Thomas Alva Edison von ihm vertreten werden.Diese Chance lässt Paul sich nicht entgehen, nicht ahnend, welche turbulenten Wenden diese Arbeit vielen Bereichen seines Lebens immer wieder geben wird. Vom Zeitpunkt der Annahme des Jobangebots bis hin zur verbindlichen Klärung aller Streitigkeiten nimmt der Autor seine Leser mit auf eine großartig recherchierte, historische Wissenschaftsreise und macht auch vor den sachlichen Details nicht halt. Diese fachspezifischen Passagen löst er brillant, denn auch für Laien erklärt er sehr gut nachvollziehbar und verständlich Dinge wie beispielsweise die Konstruktionsprobleme der idealen Glühbirne, die verschiedenen Stromarten, gibt aber auch interessante Einblicke in das Prozedere der damaligen Juristerei. Mit seiner flüssigen, bildhaften Sprache, die lebhaft die Handlungen darstellt und die Charaktere lebendig und authentisch wirken lässt, zog mich der Autor recht schnell in seine Geschichte hinein. Manchmal fühlte es sich so an, als säße ich bei Paul im Büro und studierte gemeinsam mit ihm die Anklageschriften, oder ich schaute dem Vollblutforscher Nikola Tesla in seinem Labor über die Schulter! Das Lesegefühl war durchweg fantastisch! Das lag nicht zuletzt auch an der Wärme, die diesen Sachbuch-Roman durchzog. Trotz aller Streitigkeiten zog sich ein liebenswerter, leidenschaftlicher, einnehmender Erzählton durch die Geschehnisse, und zwischendurch blitzte gar ein wenig Poesie zwischen den Zeilen hervor. Die Protagonisten wirken durch den einnehmenden und intensiven Stil fast greifbar, die Handlungen, die bis ins Detail erforschten Settings beschwören ein interessantes, ansprechendes Kopfkino hervor – Graham Moore kann seine Haupttätigkeit als Drehbuchautor nicht verleugen Schnell weiß man, wem man seine Sympathien zufliegen lässt, aber auch, wen man nicht sehr schätzt. Das, was der Autor in seinem Roman fabriziert, hat Hand und Fuß. In einer umfassenden Nachbemerkung des Autors erfährt der Leser von dessen intensiven Recherchen. Zudem erläutert Moore, welche zahlreichen historisch belegten Fakten das Grundgerüst seines Romans bilden, und mit welchen Details aus seiner kreativen Schatzkiste er es zu einer unterhaltsamen Geschichte ergänzt hat. Dabei fand ich es sehr interessant zu erfahren, dass es Agnes Huntington, die einen starken Reiz auf den jungen Anwalt ausübte und den Hauch einer Liebesgeschichte zur Auflockerung der Wissenschaft in den Roman hineinbrachte, tatsächlich existierte. Dieser auf hohem Niveau unterhaltsame und bildende Roman, der zudem stellenweise auch an Moral und Anstand kratzt, überzeugte mich vom ersten bis zum letzten Satz. Das Cover fasst die gesamte Geschichte kurz und prägnant sehr stimmig zusammen. Auch die Zitate zu Beginn eines jeden Kapitels – jeweils aus dem Mund eines bekannten Naturwissenschaftlers – passen sehr gut zum Inhalt von „Die letzten Tage der Nacht“. Inhalt „Eine geniale Reise in die Vergangenheit“ The Washington Post New York, 1888. Thomas Edison hat mit seiner bahnbrechenden Erfindung der Glühbirne ein Wunder gewirkt. Die Elektrizität ist geboren, die dunklen Tage der Menschheit sind Vergangenheit. Nur eine Sache steht Edison und seinem Monopol im Weg, sein Konkurrent George Westinghouse. Zwischen den beiden Männern entbrennt ein juristischer Kampf, es geht um die Milliarden-Dollar-Frage: Wer hat die Glühbirne wirklich erfunden? Und wer hat also die Macht, ein ganzes Land zu elektrifizieren? Der NEW YORK TIMES-Bestseller jetzt auf deutsch! Graham Moore, der für sein Drehbuch für den Film „Imitation Game“ mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, ist mit „Die letzten Tage der Nacht“ ein packender historischer Roman gelungen, der auf wahren Ereignissen beruht. Autor Graham Moore gewann 2015 den Oscar für das beste Drehbuch. „The Imitation Game“ wurde mit Benedict Cumberbatch und Keira Knightley verfilmt und von der internationalen Kritik gefeiert. Moore lebt in Los Angeles. Quelle: Eichborn Verlag

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  • Das Literatursalon Plauderthema

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    Hereinspaziert und herzlich willkommen im Literatursalon! Ihr lest gerne besondere belletristische Bücher und seid auf der Suche nach außergewöhnlichen Neuerscheinungen? Dann tretet gleich in den LovelyBooks Literatursalon ein! Hier habt ihr ab sofort das ganze Jahr über die Gelegenheit, Lektüre-Hochkaräter zu entdecken, euch in spannenden Leserunden mit Gleichgesinnten über Literatur auszutauschen und an spannenden Spezialaufgaben teilzunehmen.  Da wir die Liebe zum gedruckten Buch im Literatursalon feiern, bekommt ihr als Mitglied zwar ein schickes Abzeichen auf eurem Profil. Sammeln könnt ihr dieses Mal aber ganz reale Lesezeichen, die wir euch in regelmäßigen Abständen per Post zukommen lassen (bitte hinterlegt dafür eure Adresse im Profil oder verratet sie uns über die Eingabemaske des Literatursalons). Und zusammengelegt ergeben diese dann ein tolles Plakat für euer Bücherzimmer! Ein literarischer Hauptgewinn wartet natürlich auch auf euch - dazu aber in Kürze mehr! Damit wir den Überblick behalten, wer wann welches Abzeichen erspielt bzw. erlesen hat, erstellt bitte einen Sammelbeitrag, wie ihr es auch schon vom Wichteln her kennt. Diesen verlinke ich dann hier zu eurem Namen. Das Besondere: ihr müsst nicht an jeder Aufgabe zwangsläufig teilnehmen. um zu gewinnen! Wer bis zum Ende des Jahres mindestens 12 Abzeichen gesammelt hat, nimmt automatisch an der großen Verlosung teil! EURE SAMMELBEITRÄGE: _0lisa0_ 9angelika63 AberRush abuelita  AdrienneAvaAkantha akoya Aleida alinarsAmbermoonandy123 andymichihelli Angie*AnisheAnnika_70 Antonella anushka Areti Arietta Arizona banditsandra banshee Barbara62 Becky_Bloomwood BeeLu BetsyBettinaR87 Beust Blackfairy71  black_horse blauerklaus blessedBlubb0butterfly Bluebell2004 BlueSunset book2pia BookfantasyXY  bookgirl Bookmarked BooksWillTurnYouOn BonnieParker Bosni Brina britta70 buchbunt Buchfee81 BuchinaBuchstabenliebhaberin BuecherDanny Buecherwurm1973Burgkelfe CathyCassidy calimero8169Carameli Carlosia Caroas Cattie Ceciliasophie ChattysBuecherblog Chelly2511 CherryGraphics Chirise ClaraOswald clary999  conny  connychaos Corsicana Curin Crazy-Girl6789 cyrana dani_eb Dion DieBerta Dreamworxdreijungsmama ech elafisch elane_eodain Elektronikerin  ElfeliyaElla1411 Emotionen-emwa- erinrosewell Estel90 Estrelas eulenmatz Even fairybooksFanti2412 Farbwirbelfasersprosse Fauchi2206   Federfee FederzauberFilzblume Flamingo Flocke86 Floh  Fornika FrauSchafski Galladan Gartenfee007 Gela_HK genihaku Gina1627 Gruenente gst  Gwendolina HaliaxHarlequin hasirasi2 Henny176 Herbstmädchen hexepanki Himmelfarb histeriker  HoffinHortensia13 ichundelaine Igelmanu66 Insider2199  Irve Isaopera iur83 janaka Janinasmind Jari Jashrin jenvo82  JessSpa81 JoBerlin Johanna_JayJokersLaugh Josetta jrr510 Jule89 JuLe_81 JulesWhethether JuliB JulieMalie   Kady Kaito kalestra kalligraphinKapri_ziöskarinasophie Kartoffelschaf katha_strophe Katharina99 KatykateKellerbandewordpresscom KerstinTh kingofmusic Kirschbluetensommer KlaasHarbour KleineElfe12Knusperflocke Kodabaer kornmuhme  krimielse KruemelGizmo Kuhni77 LadyIceTea  LadyOfTheBooks LadySamira091062 Larii-MausiLeenChavetteLena_Leseratte lenicool11 LeonoraVonToffiefeelesebiene27 leseleaLeseMaus LeseteufelLesezeichen16 letzchen Leuchtturmwaerterin leucoryx  LiberaceLibriHolly Lilith79Lilli33Lilith79LimaKatze LimitLess Linatost Linker_Mops Lit-Trip littlebanshee  LostHope2000 Makaria  maria1   Maria135 marpije MartinchenMax0103 Melli274 Mercadomesumiah MichicornMilagro milkshakee Minky  miro76 misanthropyMissErfolg MissGoldblatt MissStrawberrymiss_mesmerized mistellor mona_lisas_laecheln Mondenchild monethiMrslaw mrs-luckyMrs_Nanny_Ogg mylittlebookworld MurphyS91   Nabura Nane_M naninka  Narr  Nele75 Nelebooks Nerissa Newspaperjunkie Nicky_G Nil NiWa NiQue  Nooki nordfrau once-upon-a-time Orisha    Pagina86  papaschluffPaperPrincess PapierVagabund parden  pat_meeresbrise  Petris Ping PinocaPippo121 Plush  PMelittaM PostbotePucki60 querleserin_102 RAMOBA79 Raven raveneye   ReadratRebekkaT redamancyx Ritja Runa961 sabatayn76Sabine_Hartmann SaintGermain sajo1606  sakusamantha_se sandrar44 sanjasar89SarahJanina scarlett59 Schmiesen SchnapsprinzessinSchneefalkeSchnuck59 Schnuffelchen  schokoloko29  Schugga  seschat Seehase1977 Shira-Yuri SigiLovesBooks Sikal  smayrhofer sofie solveigSolvejg SomeBody sommerlese Starlet StefanieFreigericht  SteffiSteffSteffiZi sternchennagel stravaganzaSumsi1990sunlight suppenfee sursulapitschi suryaSweetheart_90 sweetyx99   Talathiel tanlin_11 Tanya_Carpenter TanyBee  Tapsi0709 tardy TheUjulala thora01 TigerkatziTina2803 tinstamp TochterAlice tootsy3000  TortumeeTouchTheSky tragalibros Treat2402 tschulixx twentytwo ulrikerabe   Valabe  vanessabln vielleser18   Wedma werderaner widder1987 WordART worldwanderer wortjongleurwusl xDropsyx Xirxe Yolande  YuyunYwikiwi   Zaramee 

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