Graham Moore Die letzten Tage der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Die letzten Tage der Nacht“ von Graham Moore

New York, 1888. Thomas Edison hat mit seiner bahnbrechenden Erfindung der Glühbirne ein Wunder gewirkt. Die Elektrizität ist geboren, die dunklen Tage der Menschheit sind Vergangenheit. Nur eine Sache steht Edison und seinem Monopol im Weg, sein Konkurrent George Westinghouse. Zwischen den beiden Männern entbrennt ein juristischer Kampf, es geht um die Millarden-Dollar-Frage: Wer hat die Glühbirne wirklich erfunden? Und wer hat also die Macht, ein ganzes Land zu elektrifizieren?

Toller historischer Roman. Nicht nur für Physik Fans

— chrikri

Ein fantastisches Buch das man trotz der nicht einfachen Themen (Physik und Jura) nicht aus der Hand legen kann.

— histeriker

Wundervoll gelungener Wechsel zwischen Fiction und historischer Wahrheit - das ganze fesselnd erzählt

— markusros

Unterhaltsame Geschichte mit interessantem Hintergrund. Es gab einige unerwartete Wendungen, aber das Ende ist dennoch früh klar.

— leucoryx

Brillant recherchiert - genial erzählt - ganz großes Hollywoodkino! Der beste historische Roman, den ich bis dato gelesen habe! Must Read!

— Emotionen

Spannender Roman mit sehr interessantem historischen Thema.

— -Leselust-

Am Anfang etwas holprig, nimmt das Buch gegen Ende hin enorm an Spannung auf und lässt sich nicht mehr weg legen :D

— Acida-2

Hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Ein Werk, das ich nicht so schnell vergessen werde

— HarIequin

Interessant, aber näher an der Realität (Chronik) wäre auch schön gewesen.

— ClaraOswald

Sehr gut geschriebenes und spannendes Buch über den Stromkrieg in den USA im 19. Jhd. Definitiv empfehlenswert!

— Valabe

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    • 1068
    • 05. December 2017 um 23:59
  • Sehr zu empfehlen.

    Die letzten Tage der Nacht

    chrikri

    14. November 2017 um 18:34

    Hier soll geklärt werden, wer die Glühbirne tatsächlich erfunden hat. Es geht um Macht und Geld, Intrigen in die man reingezogen wird, Existenzen stehen auf dem Spiel und es geht um Patentrechte. Ein flüssiger, Interessanter und Spannungsgeladener Schreibstil sorgt dafür dass man das Buch ungern aus der Hand legt. Jedes Kapitel wird mit einem berühmten Zitat anderer Erfinder eingeleitet und im sehr ausführlichen Nachwort wird man informiert was der Realität entspricht. Es werden Fiktion und Realität klasse zusammengefügt. Es könnte alles genau so passiert sein. Ein absoluter lesen-und empfehlenswerter Roman für alle die sich für Physik und deren Geschichte sowie einem Anwalt im Patentstreit interessieren

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  • Ein fantastisches Buch

    Die letzten Tage der Nacht

    histeriker

    12. October 2017 um 09:15

    Inhalt:Paul ist eine junger Anwalt, der von George Westinghouse angeheuert wird, ihm im großen Rechtsstreit der Patentgeschichte gegen Thomas Edison zu vertreten.Bewertung:Ich liebe historische Romane, aber vor diesem hatte ich etwas Angst, weil es mir nach Klappentext thematisch etwas trocken und vielleicht auch kompliziert vorkam. meine Sorge hat sich aber gar nicht bestätigt, das Gegenteil ist eingetreten! Das Buch hat mich völlig umgehauen und ich habe es in einigen wenigen Tagen verschlungen.Die Themen sind natürlich immer noch nicht einfach, aber gut in das Buch integriert, so das man sich nicht doof vorkommt und sehr gut folgen kann. Das hat der Autor wirklich klasse gemacht!Die Charaktere sind nicht eindimensional, sie entwickeln sich während des Buches und man kann ihre Handlungen und Gefühle gut nachvollziehen. So wirklich identifizieren konnte ich mich mit keinem, aber das fand ich nicht störend, die Geschichte an sich war spannend genug. Ich habe sehr viel über die historischen Persönlichkeiten gelernt, vor allem hat mich das Buch dazu inspiriert selber zu recherchieren, was ich als große Bereicherung ansehe.Der Stil des Autors ist sehr angenehm, es fließt und man stolpert über keine Probleme. Sogar der Stil von Nikola Tesla ist nicht störend. Ich kann das Buch wirklich empfehlen!

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  • Rezension zu "Die letzten Tage der Nacht" von Graham Moore

    Die letzten Tage der Nacht

    SomeBody

    19. September 2017 um 20:42

    „Die letzten Tage der Nacht“ ist ein wirklich bildhafter Roman und Graham Moore und versteht es, fast schon kinderleicht relativ komplexe technische Themen und historische Ereignisse an den Mann / in meinem Fall an die Frau zu bringen. Sehr spannend fand ich die gewählte Perspektive des blutjungen Anwalts Paul Cravath, der wirklich hingebungsvoll seinen Platz in der überdimensionierten Liga neben genialen Erfindern, intriganten Geschäftsleuten und gut behüteten Geheimnissen sucht. Ein anschaulicher Roman, der wirklich lesenswert ist. Einzig das letzte Kapitel war für meinen Geschmack eine Note zu pretiös. 

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  • Von der Glühbirne und neuen Perspektiven

    Die letzten Tage der Nacht

    HarIequin

    22. August 2017 um 11:48

    „Zur Hölle noch eins, Regeln gibt es nicht – schlieβlich wollen wir doch etwas auf die Beine stellen.“  (Thomas Edison/Kapitel 2) „Die letzten Tage der Nacht“ gehört definitiv zu den liebsten Romanen, die ich in diesem Jahr lesen durfte. Er ist die Art von Buch, für die ich überhaupt lese: unterhaltsam, klug, vielschichtig und trotzdem spannend – ein echtes Highlight. Gleich zu Beginn wurde ich in diese altmodische Atmosphäre aufgesogen und es fängt auch wirklich spektakulär mit einem Unfall an einer der ersten Stromleitungen an. Die Handlung spielt zwischen 1888 und 1889 und erleutert den sogenannten Stromkrieg. Es geht um George Westinghouse gegen Thomas Edison, das Patent für die Glühbirne und wer Amerika ins Zeitalter der Elektrizität führen darf. Im Zentrum steht Paul Cravath, ein junger und aufstrebender Anwalt, der Westinghouse vertritt. Die Geschehnisse sind aus seiner Sichtweise geschildert. Ich habe ihn wirklich liebgewonnen und mit seiner ruhigen und vernünftigen Art war er mir direkt sympathisch. Trotzdem ist er sehr gewitzt und riskiert so einiges, seine Charakterentwicklung ist nicht statisch. Westinghouse und Edison kommen mal sympathischer und mal unsympathischer weg, aber begeistert war ich vor allem von Nikola Tesla. Das serbische Genie bekommt mehrere Auftritte, auf die ich mich immer freute. Sein skurriler Charakter und Ausdrucksweise gehören für mich zu den besten Punkten. Gut gefallen hat mir auch die Ausgewogenheit; niemand ist schwarz-weiβ und die Meinungen ändern sich. Da ich im Vorfeld nichts vom Stromkrieg wusste, fand ich die Geschichte sehr spannend und unvorhersehbar. Das Buch scheint gut recherchiert zu sein, wenn auch nicht alles chronologisch so stimmt und vieles natürlich fiktional ist. Die Charaktere stimmen alle historisch überein. Hilfreich ist da vor allem der Anhang, der die Unterschiede zur Realität erklärt. Das Buch hat mir vor allem eine völlig neue Sichtweise auf die Vergangenheit und ihre Erfinder präsentiert. Nichts wurde plötzlich erfunden und hat die Welt revolutioniert, es ist ein schleichender Prozess mit Patentkriegen, Zurückweisungen und langsamer Angewöhnung. Ich fühle mich nach beenden wirklich, als hätte ich etwas dazugelernt. Fehlendes Wissen zu Elektrizität etc. ist hier kein Nachteil, da vieles in die Handlung involviert und erklärt wird - da Paul selbst Jurist und kein Wissenschaftler ist, ist man auf demselben Wissensstand. Die Sprache ist gut zu lesen, nichts extravagantes, aber flüssig und angemessen. Mir bleibt nur zu sagen, dass ich absolut fasziniert von „Die letzten Tage der Nacht“ bin. Es ist ein Buch, das ich irgendwann noch einmal lesen möchte und Graham Moore gehört nun zu den Autoren, die ich ab jetzt weiter verfolgen werde.

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  • Netzwerke

    Die letzten Tage der Nacht

    Valabe

    16. August 2017 um 20:36

    „Nur weil etwas nicht tut, was es tun sollte, ist es nicht sofort nutzlos.“ Thomas Edison In den letzten Viertel des 19. Jahrhunderts bahnte sich in Amerika eine Schlacht an, wie sie seinesgleichen suchte. Der „Stromkrieg“ zwischen Westinghouse und Edison um das Patent der Glühbirne und die Praktikabilität des Wechselstromes sollte in die Geschichte eingehen. Der junge Anwalt Paul Cravath nimmt sich diesem schier aussichtslosen Wettstreit an. Es sollte sein bedeutendster Fall werden… Das Cover von „Die letzten Tage der Nacht“ hatte es mir sofort angetan und die Idee mittels Glühbirne eine erleuchtete Freiheitsstatur zu symbolisieren fand ich sehr gut gelungen. Den sogenannten „Stromkrieg“ gab es tatsächlich und auch der Großteil der in „Die letzten Tage der Nacht“ verwandten Situationen und Geschehnisse sind tatsächlich vorgefallen. Graham Moore hat mit seinem Roman eine historische Fiktion auf wahren Begebenheiten erschaffen, wenn gleich auch die Zeitachse der Handlungen im Roman etwas von der der Historie abweicht. In seinem Nachwort geht der Autor auf die realen Geschehnisse ein und erläutert, wie und warum er sie in seinem Roman anders umsetzte. Als Leser empfand ich seine „belleristische Bearbeitung“ der Geschehnisse als sehr gelungen. Jedes Kapitel ist zu Beginn mit persönlichen Zitaten von Thomas Edison, Nikola Tesla, Karl Popper u.a. versehen und geben stets einen kleinen Hinweis auf den Inhalt des folgenden Kapitels. Als Leser empfiehlt es sich ein wenig physikalisches Vorwissen vorzuweisen, denn gerade in den anfänglichen Kapiteln wird vieles über den Aufbau von Glühbirnen, Wechsel- und Gleichstrom erläutert. Dies mag für den einen oder anderen Leser etwas dröge erscheinen, ist aber für das Verständnis der Thematik sehr wertvoll. Abschließend kann ich nur sagen, dass „Die letzten Tage der Nacht“ ein wirklich lesenswertes und gut geschriebenes Buch, welches uns als Büchernarren die Wichtigkeit von Licht  umso mehr vor Augen führt.

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  • Wenn die Erleuchtung naht

    Die letzten Tage der Nacht

    LimitLess

    13. August 2017 um 10:10

    Graham Moore hat in seinem Buch ein richtig interessantes Stück Geschichte fiktiv aufgearbeitet. Es geht um den Stromkrieg im 19. Jahrhundert zwischen George Westinghouse und Thomas Edison, die sich darum streiten, ob jetzt Wechselstrom oder Gleichstrom der bessere Strom ist. Es ist außerdem der erste große Patentstreit der Geschichte.  Erzählt wird das Ganze aus der Sicht eines jungen Anwalts namens Paul Cravath, der Westinghouse vertritt und sich den Intrigen und Machtspielen der großen Parteien ausliefert. Zu Paul baut man im Laufe der Geschichte eine starke Sympathie auf, auch wenn er nicht darum bettelt, dass man ihn mag. Die Geschichte wurde sehr gut recherchiert und hat mich dazu angeregt, selbst einige Sachen nachzulesen. Moore schreibt sehr detailliert und auch anspruchsvoll. Er gibt der Geschichte Zeit und Raum sich zu entwickeln und überstürzt überhaupt nichts. Für mich gab es deswegen ein paar Längen zwischendurch, was der Originalität und meinem Interesse für die Story aber überhaupt nicht geschadet hat. Ich hab nur etwas länger gebraucht, um das Buch auszulesen.     Fazit Eine Hommage an den Erfindergeist. Gut recherchierte, fiktive Aufarbeitung der Geschichte. Elektrisches Licht ist für uns mittlerweile selbstverständlich, jedoch musste es erst mal von jemandem erfunden werden. Graham Moore hat hier eine herausragende Geschichte geschrieben, die zwar einige Längen aufweist, aber trotzdem sehr spannend aufgezogen wurde. 

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  • Die letzten Tage der Nacht.

    Die letzten Tage der Nacht

    ClaraOswald

    11. August 2017 um 21:08

    New York, 1888. Thomas Edison hat mit seiner bahnbrechenden Erfindung der Glühbirne ein Wunder gewirkt. Die Elektrizität ist geboren, die dunklen Tage der Menschheit sind Vergangenheit. Nur eine Sache steht Edison und seinem Monopol im Weg, sein Konkurrent George Westinghouse. Zwischen den beiden Männern entbrennt ein juristischer Kampf, es geht um die Millarden-Dollar-Frage: Wer hat die Glühbirne wirklich erfunden? Und wer hat also die Macht, ein ganzes Land zu elektrifizieren?Die ersten 100 Seiten empfand ich anstrengend, aber dann war ich in der Geschichte und gespannt wie es weitergeht. Wie im Klappentext erwähnt, geht es um die Beantwortung der Frage, wer die Glühbirne erfunden hat. Hat Edison ein Recht auf sein Patent oder hat er es verfrüht eingereicht und so falsche Angaben gemacht? Hat er sie erfunden oder nur weiterentwickelt? Hat Westinghouse die Glühbirne erfunden oder nur eine Verbesserung?Paul Cravath ist der Anwalt von George Westinghouse und will den Prozess um alles in der Welt gewinnen. Diese Umsetzung der Geschichte fand ich spannend und erinnerte mich teilweise an die Serie -How to get away with murder-.Der Autor hat gut recherchiert, im Anhang sind noch alle Quellen verzeichnet und er erklärt, wie fiktiv die Geschichte ist und was er zu Gunsten des Romans verändert hat. Mir hätte es gefallen, wenn er auch zeitlich näher an der Realität geblieben wäre. Dennoch hat er es gut umgesetzt.Gut gefallen haben mir besonders Nikola Tesla und Agnes Huntington.Auf den letzten Seiten entwickelt sich sogar noch ein Liebesdrama zwischen Paul Cravath und Agnes Huntington, das hatte ich so nicht erwartet. Dennoch wirkte es auf mich wohl dosiert und platziert.Der Schreibstil war wunderbar, der hat mir sehr gut gefallen. Auch die Zitate am Anfang jedes Kapitel und jedes Buches fand ich gut gewählt. Hier wurden großartige Erfinder zitiert.Graham Moore hat die Geschichte unterhaltsam aufbereitet. Lehrreich und spannend.

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  • Die letzten Tage der Nacht

    Die letzten Tage der Nacht

    twentytwo

    06. August 2017 um 17:30

    In New York brodelt es. Geniale Köpfe und skrupellose Unternehmer, liefern sich im sogenannten Stromkrieg einen beispiellosen Machtkampf, der immer größere Kreise zieht. In zahlreichen Gerichtsverfahren, um das umstrittene Patent der Glühbirne und in dem erbitterten Gerangel um Gleich- oder Wechselstrom, liefern sich die Erfinder Thomas Edison, George Westinghouse und Nikola Tesla, einen beispiellosen Kampf. Die Erfindungen und der damit verbundene Fortschritt, treten dabei immer mehr in den Hintergrund und finanzielle Interessen gewinnen die Oberhand. Es entsteht ein undurchsichtiges Geflecht aus Intrigen und Verleumdung. Erst durch einen genialen Deal gelingt, es dem Stromkrieg ein zufriedenstellendes Ende zu setzen.FazitEin fesselnder Roman in dem eine spannende historische Zeit, basierend auf tatsächlichen Ereignissen, sehr informativ und realistisch nachvollzogen wird.

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  • Der Stromkrieg

    Die letzten Tage der Nacht

    BuecherDanny

    30. July 2017 um 16:30

    New York im Jahre 1888, es geht um den Patentstreit zwischen Thomas Edison und George Westinghouse. Wer von den beiden Erfindern hat die Glühbirne wirklich erfunden? Wer sitzt an der Macht um ganz Amerika mit Strom zu versorgen? Der junge Anwalt  Paul Cravath vertritt in diesem juristischen Kampf, bei dem es um Milliarden-Dollar geht, seinen Mandanten Westinghouse. Kann der unerfahrene Cravath Thomas Edison besiegen?   Dieser spannende Roman über den Stromkrieg konnte mich schnell in seinen Bann ziehen! Besonders interessant wird das Buch dadurch, dass die meisten Ereignisse wirklich so geschehen sind. Lediglich die Reihenfolge wurde etwas verändert und auf einen Zeitraum von 2 Jahren verkürzt.   Die Charaktere der  historischen und fiktiven Personen sind sehr gut ausgearbeitet. Der Roman wird aus der Sicht von Paul Cravath, dem jungen Anwalt erzählt. Er war mir sympathisch obwohl auch er nicht frei von Schuld und Skrupellosigkeit ist. Ich habe mit Spannung seine Erfolge und Misserfolge miterlebt.   Durch die bildliche Sprache fühlte ich mich ins New York des 19. Jahrhunderts versetzt.   Dem Autor ist es gelungen, Wissen über wichtige Erfindungen wie zum Beispiel die Glühbirne, Gleich- und Wechselstrom zu vermitteln ohne dass es für den Laien langweilig oder zu schwer verständlich war.  Sehr gut gefallen haben mir auch die Zitate die jedes Kapitel eingeleitet haben. Auch das Nachwort ist absolut lesenswert! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für diesen spannenden und informativen historischen Roman!  

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  • Die letzten Tage der Nacht

    Die letzten Tage der Nacht

    Alexlaura

    26. July 2017 um 21:25

    Thomas Edison und George Westinghouse führen Ende des 19. Jahrhunderts einen existenzgefährdenden Streit darüber wer die Glühbirne erfunden hat. Die Geschichte wird aus der Sicht des jungen Anwalts von George Westinghouse erzählt.   Das Buch ist in viele kleine Kapitel unterteilt und beginnen immer mit Zitaten von früheren Wissenschaftlern. Durch diese Strukturierung ist das Buch leicht verständlich aufgebaut.   In dem Buch wird eine unglaubliche Spannung aufgebaut und bis zur letzten Seite hochgehalten. Wenn in der Schule früher die Physik auch so vermittelt worden wäre, dann hätte ich mehr aufgepasst. Auch für Nichttechniker wirklich verständlich.   Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.

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  • Gleichstrom oder Wechselstrom?

    Die letzten Tage der Nacht

    black_horse

    24. July 2017 um 21:17

    Ende des 19. Jahrhunderts entbrennt in Amerika ein heißes Duell zwischen den Kontrahenten Edison und Westinghouse um die Vorherrschaft im Stromgeschäft. Edison, der das Patent auf die Glühbirne besitzt, hat die besseren Karten. Doch der junge Anwalt Paul Cravath ist entschlossen, Edison vor Gericht zu bezwingen, was ein ziemlich gefährliches Vorhaben ist. Der geniale Nikola Tesla gerät zwischen die Fronten.Der Autor Graham Moore hat sehr ausführlich die historischen Details zu den Wissenschaftlern Edison, Westinghouse, Tesla und Bell recherchiert. Auch Paul Cravath ist eine historische Persönlichkeit, genau wie die Sängerin Agnes Huntington. In diesem Buch gelingt es Moore, aus vielen historischen Details und einer Brise Fiktion einen Roman zu weben, der dem Leser die Geschichte des Stromkriegs fesselnd und locker lesbar präsentiert.Die 72 recht kurzen Kapitel, die jeweils mit einem interessanten Zitat eines Erfinders beginnen, sind kurzweilig und trotz des schwierigen Themas gut verständlich geschrieben. Ich war begeistert, so unterhaltsam über eine spannende Zeit des wissenschaftlichen Fortschritts zu lesen und diese berühmten Persönlichkeiten näher kennenlernen zu dürfen.Ein absolut empfehlenswerter Wissenschaftsroman!

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  • Modern verpackte Geschichte plus Unternehmensphilosophie

    Die letzten Tage der Nacht

    MrsFraser

    11. July 2017 um 13:55

    Ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe, bei dem ich jetzt aber nicht ganz weiß, wie ich es beurteilen soll. Es ist nicht unbedingt der anspruchsvolle Roman, den ich erwartet habe, aber es ist ein sehr gut recherchiertes Buch über den Stromkrieg, das sicherlich verfilmt werden will und nebenbei einen Bogen schlägt zur heutigen Unternehmenskultur. 1888: Edison und Westinghouse liefern sich ein Wettrennen um die Elektrifizierung Amerikas: Wer hat die Glühbirne erfunden? Ist Gleichstrom oder Wechselstrom die erste Wahl? In einem schier undurchdringlichen Wust aus Patentrechtsstreitigkeiten, unbegreiflichen Erfindungen und finanziellen Interessen übernimmt der junge Anwalt Paul Cravath die Verteidigung von Westinghouse und sichert sich so einen übermächtigen Gegner: Edison und sein Netzwerk aus Spionen, parteiischen Journalisten und unerschöpflichen Geldgebern. Graham Moore hat die tatsächlich stattgefundenen Ereignisse des Stromkrieges auf einen Zeitraum von 2 Jahren gestrafft und teilweise ihre Reihenfolge verändert, aber alles, was sich in seinem Roman auf die Erfinder, Anwälte und Unternehmer bezieht, ist tatsächlich so geschehen. Er hätte aber nicht den Oscar für das Drehbuch von 'The Imitation Game' gewonnen, wenn er nicht wüsste, was eine filmreife Story neben einem interessanten Prozess braucht: Also hat er noch eine Liebesgeschichte eingesponnen, die zwar auch auf einer realen Person beruht, aber nicht verbürgt und wohl größtenteils erfunden ist. Agnes ist die in meinen Augen interessanteste Figur des Romans. Sie erscheint irgendwie deutlich intelligenter als das vermeintliche juristische Wunderkind Paul und ist für sein Vorankommen fast so entscheidend wie er selbst.Generell habe ich beim Lesen immer wieder denken müssen 'Wie geschrieben für's Kino.' und das ist bei der Geschichte des Autors ja wohl auch keine Überraschung. Trotzdem hat es irgendwie einen leicht bedauerlichen Beigeschmack, weil es dem Roman bzw. seinen Figuren etwas Oberflächlichkeit verleiht. Die Hauptfigur Paul erscheint eher passiv und mitgerissen von den Ereignissen, als dass er selbst derjenige wäre, der sie beeinflusst. Dass ihm das passiert, obwohl er doch so ausgesprochen begabt und gewieft ist, schwächt seinen Charakter leider. Auf der Leinwand ist das aber natürlich spannend, wenn man gemeinsam mit der Hauptfigur erst nach und nach die Zusammenhänge begreift.Moore hat jedes seiner Kapitel mit einem Zitat überschrieben. Viele Zitate stammen, natürlich neben Zitaten von Edison selbst oder dem Wissenschafttheoretiker Karl Popper, von Steve Jobs oder Bill Gates. Zu Beginn hat mich das verwundert, weil es mir schlicht zeitlich nicht zur Story passen wollte, aber zum Schluss des Buches wird ziemlich klar, was Moore vermitteln will: Wirklich bahnbrechender Fortschritt, richtig 'gute' Erfindungen entstehen nicht in Einzelarbeit im Kämmerlein, nein, dafür ist ein Unternehmen erforderlich, in dem eine Struktur herrscht und in Teams an unterschiedlichen Fronten gearbeitet wird. Und mir scheint, Moore glaubt das Steve Jobs mit Apple Inc. einiges in dieser Hinsicht richtig gemacht hat. So gelesen ist 'Die letzten Tage der Nacht' nicht nur eine kurzweilige Geschichtsstunde mit interessanten Biografien, sondern auch eine Huldigung eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt und ein begeistertes Plädoyer für die Teamarbeit.

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  • Die letzten Tage der Nacht

    Die letzten Tage der Nacht

    Bosni

    30. June 2017 um 22:03

    Wer hat die Glühbirne erfunden? Diese Frage muss der junge New Yorker Anwalt Paul Cravath in seinem ersten Fall lösen. Denn sein Mandant, George Westinghouse, wird von Thomas Edison gleich mehrmals verklagt, weil er angeblich dessen Patet für die Glühbirne verletzt hat....."Die letzten Tage der Nacht" von Graham Moore ist ein Buch, welches ich rein von der Thematik her wohl nie in die Hand genommen hätte. Physik gehörte nämlich nicht unbedingt zu meinen Lieblingsschulfächern.Da das Buch aber von Anfang an fast ausschließlich sehr gute Bewertungen erhielt, entschied ich mich, es mir doch einmal näher anzusehen. Und glücklicherweise wurde ich nicht enttäuscht.Zu Beginn (okay, eigentlich bis zu den letzten 5 Seiten) dachte ich, dass das Buch nur einige reale Fakten bzw. Personen enthält und der Rest rein fiktiv ist. Gehört hatte ich lediglich schon einmal von Tesla und Edison, alle anderen Personen und auch Handlungen (inkl. dem Stromkrieg) waren mir gänzlich unbekannt. Umso faszinierter war ich, als ich am Ende des Buches las, dass das allermeiste des Buches wirklich auf realen Tatsachen beruht. Sogar den jungen Anwalt Paul gab es wirklich. An dieser Stelle muss ich schon einmal ein großes Lob an den Autor aussprechen: In diesem Buch steckt vermutlich unglaublich viel Recherchezeit und diese vielen Informationen dann auch noch in einem Roman zu verpacken, dass ist schon hohe Kunst!Besonders mochte ich auch, wie Graham Moore am Ende in einem Nachwort noch einmal für alle Szenen erwähnt, was der Wahrheit entspricht und was seiner Fantasie entspringt.Weiterhin gefielen mir die Zitate, mit denen jedes neue Kapitel beginnt, sehr gut. Denn teilweise stammen sie von Personen aus dem 21. Jahrhundert und passen trotzdem wunderbar. Daran sieht man vor allem auch, dass die Grundthematik des Streites immer noch absolut aktuell ist. Wenn es auch heutzutage nicht mehr um Glühlampen geht.Den Schreibstil des Autors fand ich leider nicht durchgänging gelungen. Ich kann kein konkretes Beispiel nennen, aber einige Sätze wurden meiner Meinung nach durch die Grammatik noch etwas verkompliziert (besonders an sowieso schon komplizierteren Stellen, an denen irgendwelche physikalischen Gesetze erklärt werden :D). Trotzdem ist das Buch aber auch ohne größeres physikalisches Fachwissen definitiv sehr gut verständlich und wenn nicht, dann kann man die Ausschweifungen der Erfinder über ihre verschiedenen Glühfädenarten auch einfach etwas überspringen ;) Ich gebe ehrlich zu, ich habe das das ein oder andere Mal gemacht, weil mich diese Szenen einfach etwas langweilten. Insgesamt ist "Die letzten Tage der Nacht" von Graham Moore trotz einigen wenigen etwas langatmigeren Szenen ein tolles Buch und besonders für alle Technik- bzw. Physikbegeisterten Menschen absolut zu empfehlen. Natürlich auch für alle anderen, die sich einfach mal auf ein außergewöhnliches Buch, welches es so sicher kein zweites mal gibt, einlassen möchten.

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  • Was für eine Zeit!

    Die letzten Tage der Nacht

    Cleo15

    21. June 2017 um 07:34

    In dem Buch  „Die letzten Tage der Nacht“ geht es vorrangig um den Rechtsstreit zwischen Thomas Edison und Georg Westinghouse. Beide wollen die Glühbirne erfunden haben und vertreiben. Doch nur Edison darf das, weil er das Patent zuerst eingereicht hat. Doch in diesem Buch geht es noch um viel mehr. Es geht um das Erfinden von heute so selbstverständlichen Dingen, wie z.B. den Röntgenapparat. Und es geht um Menschen, die großes geleistet haben, wie Tesla oder Bell und ihr Leben in dieser sich rasant ändernden Zeit. Charaktere: Paul Cravath ist der Erzähler der Geschichte. Er vertritt Georg Westinghouse als Anwalt und versucht dessen Firma gegen Thomas Edison zu verteidigen. Er ist ein sehr kluger und gerissener Mensch und doch erkennt er das Böse und Verschlagene in den Menschen nicht immer gleich. Für einen Anwalt ist er nicht egoistisch genug, wobei er mit dem Verlauf der Geschichte immer mehr seiner Prinzipien über Bord wirft. Sein Charakter hat mir gut gefallen, auch die kleine Liebesgeschichte, die den Rechtsstreit aufgelockert hat. Von den Erfindern kommen viele zu Wort und jeder hat seine eigene Persönlichkeit. Die Hauptcharaktere sind an den wahren Persönlichkeiten orientiert, was mich mit unter wirklich staunen ließ. Ich hätte nie gedacht, dass Nicola Tesla so ein verrückter Mensch war oder dass Edison so ruchlos gewesen ist. Jeder hat seine eigenen Ziele und möchte diese um jeden Preis verwirklichen. Das war sehr interessant zu lesen, hat mich aber auch oft überrascht bis erschreckt. Schreibstil: Graham Moore hat es geschafft, wahre Ereignisse und Menschen mit etwas Fantasie in eine spannende Geschichte zu stecken. Im Nachwort wird noch einmal erklärt, was von all dem wirklich geschehen ist und ich war erstaunt, wie viel das doch war. Die Zeit der großen Erfindungen ist nicht nur geprägt von den Sprüngen hin zu einer moderneren, verbesserten Welt, sondern auch von viel Missgunst und Neid. Das hat Herr Moore sehr eindrucksvoll und detailliert geschildert. Fazit: Die Zeit der Erfinder, die einfach nur aus Spaß und ohne finanzielles Interesse in ihrem Keller herumschrauben, ist vorbei. Das zumindest behauptete Edison am Ende. Damit hatte er nicht ganz Recht, da noch die ein oder andere große Erfindung kam. Nicht umsonst wird am Anfang der Kapitel immer mal unter anderen Steve Jobs rezitiert. Und trotzdem war die Zeit damals schon eine besondere. Bisher habe ich noch viel zu wenig darüber gewusst, deswegen bin ich sehr froh, dieses interessante und spannende Buch gelesen zu haben. Von daher vergebe ich fünf Sterne :)

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