Ein irischer Dorfpolizist

von Graham Norton 
4,2 Sterne bei28 Bewertungen
Ein irischer Dorfpolizist
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iamnomorningpersons avatar

Spannend, authentisch, voll Melancholie und schwarzem Humor! Ein Kriminalroman, der begeistert!

22an08s avatar

Ein Krimi der etwas anderen Art, dennoch war es schön zu lesen.

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Inhaltsangabe zu "Ein irischer Dorfpolizist"

Die Nr. 1 aus Irland: Ein Kriminalroman und gleichzeitig eine berührende Geschichte über Liebe, Geheimnis und Verlust, mit einem dunklen Grundton, leisem Humor und einer großen Liebe zu allen Figuren. Sergeant PJ Collins ist nicht dick, er ist fett. PJ gerät schnell ins Schwitzen und schnell aus der Puste, er hat in dem verschlafenen Kaff Duneen aber zum Glück auch nicht viel zu tun. Das ändert sich, als bei Schachtarbeiten menschliche Überreste gefunden werden. Im Dorf ahnen alle gleich, wessen Knochen das sein müssen: Tommy Burke, verschwunden vor zwanzig Jahren, genau an dem Tag, an dem sich seine Verlobte und seine Geliebte auf dem Marktplatz prügelten. PJ geht daran, die Frauen zu befragen – beide immer noch unglücklich und ungeliebt. Und begeht dabei einige schwer verzeihliche Fehler. Der aus Cork angereiste Kriminalkommissar hält den Dorfsheriff sowieso für eine Niete. Doch er irrt sich.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499291487
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:20.11.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 18.08.2017 bei Argon erschienen.

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    iamnomorningpersons avatar
    iamnomorningpersonvor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend, authentisch, voll Melancholie und schwarzem Humor! Ein Kriminalroman, der begeistert!
    Eine Lektüre, die man nicht aus der Hand legen kann!

    Manche Bücher schaffen es einfach, nicht nur einen Protagonisten zu begleiten, sondern einem das Fühlen und Leben eines ganzen Dorfes, einer ganzen Gemeinschaft näher zu bringen. Graham Norton gelingt es wunderbar, eine fast filmische Atmosphäre zu schaffen, eine Bühne zu bereiten für seine Akteure, denen man vom ersten Moment an nahe steht.
    Allen voran natürlich der nicht nur dicke, sondern fette Sergeant PJ Collins, der so liebenswert unbeholfen agiert und dennoch einen echten Bullen in sich trägt, der sich in einem Fall verbeißen kann (wenn auch aus ein bisschen Eigennutz) und diesen zu lösen versucht.

    Die Story ist spannend, lud zum Miträtseln ein und überraschte mit vielen stimmigen, aber unerwarteten Wendungen. Wohl durchdacht und höchst authentisch, als hätte der Autor die Geschichte aus der Realtität entnommen.

    Die flüssige und bildhafte Sprache machen dieses Buch zu einem besonderen Diamanten. Der schwarze Humor, der einen zum lauten Lachen bringt, gepaart mit dem empathischen Einfühlen in die Charaktere, die alle ihre Lasten und Laster zu tragen haben, sorgen für eine zauberhafte Mischung und lassen einen noch lange über das Buch nachdenken, nachdem man es nach der letzten Seite bedauernd aus der Hand gelegt hat.

    Es war auch richtig toll, einmal einen Helden zu erleben, der nicht den gängigen Idealen und Klischees entspricht, sondern seine Schwächen, sein Gewicht und eine große Portion Menschlichkeit mit sich trägt. PJ Collins und ganz Duneen wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Deshalb gibt es eine Leseempfehlung mit einem riesigen Ausrufezeichen von mir!

    Mein Fazit

    Spannend, authentisch, voll Melancholie und schwarzem Humor! Ein Kriminalroman, der begeistert, und ein Autor, der ein wahnsinniges Können besitzt! Hut ab und unbedingt lesen!

    Eine Lektüre, die man nicht aus der Hand legen kann!

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    Golondrinas avatar
    Golondrinavor 5 Monaten
    Charmant und zu Herzen gehend

    Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen und zeigt einmal mehr, dass Idylle trügerisch sein kann. Der titel-gebende Dorfpolizist ist so herrlich durchschnittlich, weit entfernt von Normalgewicht, hat wenig Selbstvertrauen und deckt doch lang geheim gehaltene Geheimnisse auf und löst den Fall. Endlich einmal ein dicker Held, der gern isst und nicht als dümmlich oder unsympathisch dargestellt wird. Das pilcher-ige, wenn es denn vorhanden sein soll, hat mich nicht gestört. Bin gespannt auf mögliche Nachfolger dieses Erstlings!

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    MissRichardParkers avatar
    MissRichardParkervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein toller Krimi der gute Unterhaltung verspricht.
    Macht Lust auf mehr

    PJ Collins ist  Polizist in einem Kleinen Ort. Er ist fett, wird ständig von seinen Mitmenschen mit viel zu viel Essen versorgt und vorallem wird er nicht richtig ernst genommen.
    Als bei einem Neubauprojekt Knochen gefunden werden, ist das DIE Chance für PJ, endlich der Polizist zu sein, der er immer sein wollte....


    Ein schöner, unterhaltsamer Krimi, der zwar nicht atemlos spannend ist, aber dennoch sehr packend. Die liebenswerten Charaktere geben dem schön geschriebenem Buch einen besonderen Touch.
    Macht definitiv Lust auf mehr!

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    SigiLovesBookss avatar
    SigiLovesBooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein amüsantes wie auch tiefsinniges sowie besonderes Lesevergnügen ;)
    Ein irischer Dorfpolizist

    Seargent Philipp James Collins, genannt "PJ", ein stark übergewichtiger, gutmütiger Mann, der sein Herz (bereits seit Kinderzeiten unter einer etwas dickeren Hautschicht) am rechten Fleck hat, jedoch von seinen Fähigkeiten als Polizist und auch im sonstigen Leben wenig überzeugt scheint, verrichtet schon viele Jahre einen ruhigen Polizeidienst in Duneen, einem schmucken, aber sehr abgelegenen Dorf weit unten im Süden Irlands.
    Die Leute im Dorf vertrauen und mögen ihn - doch ein Verbrechen ist in Duneen noch nie passiert...

    Bis PJ eines Tages die Nachricht ereilt, bei Schachtgrabungen an der Schule habe man Knochen gefunden, die er sich besser mal ansähe... Wie sich herausstellt, handelt es sich um die Überreste einer männlichen Leiche und im Dorf wird vermutet, es handele sich um Tommy Burke, der vor mehr als 20 Jahren plötzlich verschwand... Zwei Frauen, die dem jungen Mann nahestanden, werden von PJ befragt: Evelyn, eine der drei Ross-Schwestern, die zurückgezogen auf Aird Carraig leben und Brid Riordan, die sich in ihrem Leben furchtbar langweilt und wegen dieser Leere gerne zu einer vollen Weinflasche greift. Sie war damals öfter mit Tommy aus, erträumte sich ihn als ihren Ehemann...

    Welche Rolle spielte Mrs. Meany, PJ's Haushälterin bei den Geschehnissen, die sich vor langer Zeit ereigneten und nun einweiteres, kleines Skelett zutage fördern? Der in Ermittlungen sehr ungeübte PJ führt erste Befragungen bei Evelyn und Brid durch, die jedoch fürs Erste keine weiteren Aufschlüsse bringen. Aus Cork schaltet sich DCI Linus Dunne ein, der "Sumo", wie er PJ für sich nennt, für eine Niete hält und dem auch PJ einen Spitznamen gibt. Nach anfänglicher großer Unsicherheit (sehr witzig portraitiert von Graham Norton) gefällt es PJ mehr und mehr, ein Teil des Ermittlerteams zu sein und auch Dunne erkennt, dass er es hier wohl doch nicht mit einem Schwachkopf zu tun hat (von denen er in Cork umgeben ist, wie er sagt).

    Durch eine Menge Situationskomik stellte sich bei mir immer wieder ein Grinsen ein und dem Roman ist anzumerken, dass Graham Norton einen ausgeprägten Sinn für Komik besitzt und stilistisch  (neben seiner Profession als Comedian) durchaus auch als Autor brillieren kann! Der schwarzhumorige Ton, in den die Geschicke des P.J. Collins gefärbt sind, ist äußerst amüsant und unterhaltsam wie auch leicht und flüssig zu lesen. Doch auch an Tiefgang fehlt es bei der Beschreibung all' der auftretenden Figuren wie z.B. Brid Riordan, Abigail, Florence und besonders Evelyn Ross, DCI Dunne, Mrs. Meany wie auch postum Tommy Burke keineswegs. Es handelt sich nicht unbedingt um einen Kriminalroman, jedoch liegen der Handlung kriminelle Fakten zugrunde, die im Dunstnebel der Vergangenheit so mancher Bewohner Duneens liegen.

    Fazit:

    Eine wirklich sehr berührende, schwarzhumorige Geschichte, die die ganze Palette menschlicher Verhaltensweisen und Emotionen in (situations)komischer und doch real erscheinender Weise beschreibt, dass man nur von einem Lesevergnügen der besonderen Art sprechen, nein schreiben kann. Für die meisten dieser überaus liebenswerten, etwas skurrilen und sehr facettenreich beschriebenen Hauptprotagonisten bedeutet der unverhoffte Knochenfund, dass das eigene Leben wieder - oder auch ENDLICH - "ins Rollen kommt", was sprichwörtlich am meisten auf den heldenhaften und allzu menschlichen PJ zutreffen mag. Gerne würde ich seinen Weg weiterverfolgen und vergebe für diesen witzigen Roman mit irischem Humor gewürzt und einem Augenzwinkern sowie ordentlichem Tiefgang angereichert
     4 * .



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    Literaturwerkstatt-kreativs avatar
    Literaturwerkstatt-kreativvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein sehr interessanter Krimi, der ohne viel Blutvergießen auskommt !
    "Erin"

    Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert

    Ein Irischer Dorfpolizist“ von Graham Norton

    Duneen ist ein kleines verschlafenes Nest in Irland. Jeder kennt jeden und jeder Tag ist wie der Andere. Und genau aus diesem Grund arbeitet P. C. Collins dort, – er wollte einen ruhigen Job.

    „Die Leute mochten ihn durchaus, und es gab im Grunde keine Beschwerden, dass die Sicherheit im Dorf von einem Mann abhing, dem schon beim Gang zur Kommunion der Schweiß ausbrach“

    Bewegung ist nämlich für P.C. ein Fremdwort, denn er ist nicht dick, sondern fett und vor allem mag er es gemütlich. Das ändert sich jedoch abrupt, als auf der Burke-Farm bei Bauarbeiten menschliche Überreste gefunden werden. Die Mordkommission aus Cork übernimmt den Fall.

    „Der Detective Superintendant aus Cork trat die Kippe seiner dritten Camel Light des Morgens aus. PJ sah ihn an. Gott, was für ein widerlicher Arsch. Das zurückgegelte Haar, die lange Hakennase, dieser Anzug und das saubere, gebügelte Hemd. Und was für ein Mann trug Socken, die zur Krawatte passten“

    Detective Linus Dunne übernimmt den Fall und hält P.C. Collins erst einmal für eine Niete. Er gibt ihm zwar Anweisungen, geht aber eigentlich davon aus, das P.C. Collins für ihn keine wirkliche Unterstützung ist. Für die Leute im Dorf ist schnell klar, wer der Tote ist. Es kann nur Tommy Burke sein. Er war nämlich vor Jahren einfach verschwunden und hatte sowohl seine Verlobte, als auch seine Geliebte einfach zurückgelassen. Evelyn Ross und Brid Riordan nämlich, sie waren beide hoffnungslos in Tommy verliebt und hatten sich sogar am Tag seines Verschwindens noch um ihn geprügelt. Im ganzen Dorf gibt es nun nur noch ein Gesprächsthema und alte Geschichten werden wieder aufgerollt. P.C. Collins beginnt mit den Befragungen und stößt auf eine Mauer des Schweigens.  Anfangs noch sehr unbeholfen wächst er mit seiner Aufgabe und kann  endlich zeigen was in ihm steckt.

    Fazit:

    Vorab muss ich gestehen, das mir der Roman erst einmal lediglich durch das schöne blaue Cover ins Auge sprang. Als ich dann den Titel las, wollte ich als Irland-Liebhaberin natürlich mehr wissen. Der Klappentext hat mich dann restlos überzeugt.

    Der bekannte irische Schauspieler, Comedian und Talkmaster Graham Norton hat seinen ersten Roman geschrieben und ich würde sagen, sein Debüt ist ihm hervorragend gelungen. Norton hat einen interessanten Fall hervorgebracht, handwerklich gut erzählt und mit P.C. Collins einen wirklich sehr außergewöhnlichen Ermittler lebendig werden lassen. Vor allem im Zusammensiel mit seinem Pondon Linus Dunne, dem doch schon sehr versnobten, exzentrischen Detective aus Cork. Auch die anderen Figuren sind mit viel Hingabe kreiert und bis ins kleinste Details liebevoll herausgearbeitet. Der Schreibstil des Autors ist ruhig, überlegt und besonnen, sehr passend zur Atmosphäre des ruhigen und verschlafenen Duneen, und – wie wird es anders sein -, auch zur Hauptfigur P. C. Collins. Das Graham Norton von Berufs wegen Comedian ist, zeigt der wundervolle ironische Humor in diesem Buch. Wer allerdings Krimis liebt, in dem es viel Blutvergießen gibt, der ist hier doch fehl am Platz. Ich jedenfalls fühlte mich durch Graham Norton wunderbar unterhalten und hoffe, es wird noch eine Fortsetzung von P.C. Collins geben, denn, die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt, wie ich finde.

    Eine absolute Leseempfehlung !!!


     www.literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2017/09/16/erin


    Besten Dank an den Kindler/Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar

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    SharonBakers avatar
    SharonBakervor einem Jahr
    Stilecht, charmant und geschickt erzählt ...

    Duneen ist ein verschlafenes kleines Kaff, wo jeder jeden kennt und nie was passiert. Genau deshalb hat sich damals PJ Collins auf die Polizistenstelle beworben, ein ruhiger Job. Immerhin ist der Sergeant nicht gerade von der sportlichen Sorte und mag es gemütlich. Während seiner wohlverdienten Pause passiert es allerdings, das ein Bauarbeiter auf ihn zu kommt und ihn bittet, mit auf die Baustelle zu kommen, da man dort etwas gefunden hätte, was seiner Aufmerksamkeit bedarf. Und tatsächlich findet man menschliche Überreste und PJ muss die Kriminalisten einschalten. Im Dorf macht der Fund auch direkt die Runde und es wird gemunkelt, um wen es sich handeln könnte. Tommy Burke ist nämlich damals verschwunden und hat eine Verlobte und Geliebte zurückgelassen. Ist er der Tote? Was ist damals passiert? Und wer wird den Fall aufklären, der Profi aus Cork, oder der doch über sich hinauswachsende Dorfsheriff?
    Als ich damals die Vorschauen durchstöbert hatte, ist mir dieses Buch sofort ins Auge gesprungen. Irland, Dorf und ein Toter! Momentan genau mein Beuteschema und die Kritiken aus Irland und England haben auch ein bisschen beigesteuert. Ich wollte es unbedingt lesen und habe es in zwei Tagen verschlungen, und ob es sich gelohnt hat, erzähle ich euch jetzt.

    PJ Collins ist das typische Klischee, gutmütig, gemütlich und überaus dick, naja, unbedarfte Dorfbewohner würden fett sagen. Dabei hat er eine sehr angenehme Ausstrahlung und wird, trotz das er kein Einheimischer ist, in der Gemeinde gut aufgenommen und anerkannt. Zu Anfang spürt man aber, dass er nicht ganz glücklich ist, mit seiner momentanen Situation und sogar übers Abnehmen denkt er nach. Und dann kommt diese Leiche und das Gefühl, selbst diesen Fall lösen zu wollen, als es den Schnösel von Detective zu überlassen. Dass er dabei auch noch zwischen zwei Frauen gerät, hätte er niemals gedacht. Ich fand dieses sympathischen Bären einfach klasse und mochte seine tollpatschige Art unheimlich gern. Er versuchte immer sein bestes zu geben und hat sich selbst angespornt und sogar den höheren Ermittler gezeigt, was Polizeiarbeit ist. So ist man einfach mit gewachsen und hatte wirklich Freude dabei, wenn er seinen Schäfchen auf den Leim ging.

    Die Damen möchte ich auch noch kurz erwähnen. Brid Riordan war Tommys Verlobte, von Liebe kann man hier nicht sprechen, da sie einfach ein gutes Erbe hatte und sie nicht unbedingt eine Schönheit ist. Das Leben meinte es mit ihr auch nicht immer so gut, aber ihre Entwicklung hat unglaublich Spaß gemacht zu verfolgen. Von der Alkoholikerin und ungeliebten Ehefrau mausert sie sich noch um einiges und stellt sich auch ihrer Vergangenheit. Sie wird von Seite zu Seite einfach sympathischer.

    Dann haben wir Evelyn Ross, sie lebt mit ihren drei Schwestern zusammen auf dem Hof ihrer verstorbenen Eltern und irgendwie ist das ein dauerhafter Zustand. Drei Jungfern, die sich selbst genug sind. Zumindest nach dem ersten Anschein, denn Evelyn fehlt was, sie sehnt sich nach Liebe, Zweisamkeit und Glück. So dachte sie damals, alles in Tommy gefunden zu haben und hängt dieser Vorstellung ihre restliches Leben nach. Beschützt von ihren Schwestern und trotzdem einsam, als dann die Knochen gefunden wurden, brechen alte Wunden auf. Evelyn ist ein spezieller Charakter, aber sie macht die Fallsuche auch unheimlich spannend.

    Ein irischer Dorfpolizist hat einfach alles, was ein gutes Buch ausmacht. Einen interessanten und kniffeligen Fall, einen sympathischen Ermittler, Frauengeschichten und Dorfgeheimnisse, die schwer aufzudecken waren. Tja, und Geheimnisse können ja gerade in solch einer Konstellation für mächtig Wirbel sorgen. Außerdem fand ich die Grundstimmung und die Situationskomik einfach wunderbar und diese war ganz perfekt in die Geschichte eingemischt. Auch seine Figuren gingen einen ans Herz und so manche Situation hat einfach überrascht. Der Autor lässt uns kennenlernen, entdecken und staunen. Dabei erleben wir mit, wie sich manche an ihr Schicksal klammern, oder sich freikämpfen und das es Liebe gibt, diese nur nicht immer einfach ist. Ein unglaublich authentischer Roman, der einen oft das Gefühl gab, mittendrin zu sein im Geschehen und den vorbei fahrenden Polizeiwagen hinterher zu schauen. Einfach total süffig, wie ein guter Baileys.

    Graham Norton hat eine einfühlsame, charmante und geschickte Geschichte geschrieben, die es lohnt, zu lesen. Am Ende seiner Danksagung hofft er, dass einem sein Buch gefallen hat und ich kann aus ganzen Herzen sagen, es war absolut großartig! Thank you

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    K
    Kaluluvor einem Jahr
    Kriminalroman mit Einfühlungsvermögen

    Ein kleines, verschlafenes Dorf in Südirland. Einfühlsam und eindringlich schreibt Norton über seine Einwohner. Ein Kriminalroman in ruhigem Erzählton mit Herz und Charme.

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    22an08s avatar
    22an08vor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein Krimi der etwas anderen Art, dennoch war es schön zu lesen.
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    -Leselust-s avatar
    -Leselust-vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein schöner Krimi. Ein ganz guter Fall, der feine britische Humor und jede Menge Menschlichkeit und Schicksale.
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    AllerleiRauschs avatar
    AllerleiRauschvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Krimi, der wirklich gut erzählt ist und deren Charaktere beinahe bildlich erscheinen. Hat mir sehr gut gefallen.
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