Neue Rezensionen zu Graham Warren

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Klappentext:

In Sechmets Zorn, dem 6. Band der Serie "Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black", versuchen Kate, Alex und Kairo herauszufinden, warum man sie von Luxor, ihrem Beschützer Ramses und ihrer gesamten historischen Familie ferngehalten hat. Irgend etwas muss vor sich gehen, in Luxor ist es sonst nie so ruhig, jedenfalls nicht wochenlang. Die Leute aus der Vergangenheit sind nicht so, Leute aus der Vergangenheit bleiben nie lang friedlich.


Rezension:

Wie Kate, Alex und Kairo bereits nach der Wiederbeschaffung von „Anchtifis Papyrus“ im letzten Band vermuteten, dienten sowohl dieser als auch verschiedene neue Zwischenfälle hauptsächlich dazu, sie vom eigentlichen ‚Tatort‘ abzulenken. Nur was will man vor ihnen verbergen – und wer ist vor allem „man“? Die Tatsache, dass sowohl Nachtifi als auch Thutmosis anscheinend spurlos verschwunden sind, weckt den Verdacht der Freunde. Oder sollten das wieder nur Ablenkungsmanöver sein? Dass Sachmet etwas mit dem Durcheinander im Jenseits zu tun hat, scheint zumindest festzustehen. Eine der wenigen Spuren führt nach Deutschland, wo Alexʼ Stiefvater derzeit lebt.

Mit diesem 6. Band endet Graham Warrens Urban-Fantasy-Abenteuer um die junge Britin Kathryn Black und deren Freunde. Auch diesmal bekommen diese es natürlich wieder mit den Problemen ihrer ‚historischen Familien‘ und anderer Leute aus dem Jenseits zu tun und müssen dabei einige gefährliche Abenteuer überstehen. Wie gewohnt geht es dabei spannend, dank einiger humorvoller Episoden aber auch unterhaltsam zu. Leider zählt das eigentliche Finale eher zu den schwächeren Momenten der ansonsten sehr gelungenen Reihe. Der beinahe schon schnulzige Abschluss, bei dem obendrein einige über längere Zeit aufgebaute Fragen unbeantwortet bleiben, enttäuscht in dieser Hinsicht etwas. Auch wenn dieser Band ansonsten das von den vorhergehenden 5 gewohnte hohe Qualitätsniveau durchaus halten kann, wäre ein befriedigenderer Abschluss zu wünschen gewesen, wobei diese Kritik allerdings ausschließlich die letzten beiden Kapitel betrifft. Fans der „Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black“-Reihe werden auf diesen Abschied von den 3 abenteuerlustigen Freunden natürlich trotzdem keinesfalls verzichten wollen. Aber vielleicht veröffentlicht der Autor ja irgendwann doch noch eine Fortsetzung, in der es noch einige Antworten gibt? Band 3 stellte ja auch schon ein vermeintliches Ende dar.


Fazit:

Kathryn Blacks Abenteuer enden, wo sie begannen: in Ägypten. Dieses Buch stellt den Abschluss der abenteuerlichen Urban-Fantasy-Reihe dar.


- Blick ins Buch -

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Rezension zu "Anchtifis Papyrus (Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black 5)" von Graham Warren

Das Rätsel um Sechmet
Frank1vor 10 Monaten

Klappentext:

Anchtifi ist im Jenseits ein lebenswichtiger Papyrus abhandengekommen. Er findet einen Weg, um Kate und ihre Freunde auf die Suche nach dem Dokument zu schicken. Während ihrer Suche erleben sie nicht nur das von Hungersnöten gebeutelte Ägypten seiner Zeit, sondern erfahren auch äußerst bedrohliche Tatsachen über die beiden Göttinnen Hathor und Sechmet.


Rezension:

Kate, Alex und Kairo leben zusammen mit Alexʼ Freundin Emmy in dem beinahe palastartigen Haus nahe Luxors, das ihnen ihre Verwandten aus der Vergangenheit am Ende des vorhergehenden Bandes „Pharaonengold“ geschenkt haben. Die relative Ruhe langweilt sie jedoch zunehmend, worauf besonders Kate gereizt reagiert. Aufgerüttelt werden die Freunde erst, als bekannt wird, dass 2 Touristinnen verschwunden sind, offenbar entführt wurden und anscheinend Leute aus dem Jenseits dahinterstecken. Die Überraschung ist groß, als sie erfahren, dass es sich bei den Verschwundenen um 13-jährige Mädchen handelt. Die Spur führt schnell zu Anchtifi, einem Pharao aus der 1. Zwischenzeit – gut 1000 Jahre vor ihrem Freund Ramses –, dem ein Papyrus gestohlen wurde, welcher ihm seine Macht im Jenseits garantiert. Anchtifi bittet die Freunde, die bei den Wiedergekehrten aus der ägyptischen Vergangenheit mittlerweile eine gewisse Berühmtheit erlangt haben, ihm bei der Wiederbeschaffung zu helfen. Doch vieles ist in Wirklichkeit ganz anders, als es vorerst scheint …

Wie schon bei den vorherigen Bänden der Reihe gelingt es Graham Warren auch hier wieder, unerwartete Wendungen gleich reihenweise einzubauen. Vieles, was dem aufmerksamen Leser zuerst als Plothole erscheint, stellt sich plötzlich als Denkfehler der Freunde heraus, durch den der Leser bewusst auf eine falsche Fährte geführt wurde. Ständig wechseln sich Spannung und Action mit humorvollen Momenten ab. Mit diesem Aufbau seiner Geschichte gelingt es dem Autor erneut, das Buch zu einem echten Pageturner zu machen, den man am liebsten ohne Unterbrechung bis zur letzten Seite lesen möchte.

„Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black“ stellen ein außergewöhnliches Urban-Fantasy-Abenteuer mit (mittlerweile 16-jährigen) jugendlichen Helden dar, das sich sowohl von der Thematik als auch vom Stil äußerst positiv vom Genre-typischen abhebt.


Fazit:

Alle Daumen nach oben! Auch dieser Band verdient wieder eine absolute Leseempfehlung an alle Genre-Fans.


- Blick ins Buch -

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Rezension zu "Pharaonengold (Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black 4)" von Graham Warren

Auf der Suche nach Caesarion
Frank1vor 2 Jahren

Klappentext:

Alex und Emmy rennen im Britischen Museum um ihr Leben. Gleichzeitig verliert Alex einen ihm nahestehenden Menschen in Englands östlicher Grafschaft Norfolk. Sein Vater wird in Kairo überfallen. Kate und ihr Vater David werden in Ägypten vermisst.

Nach einem Jahr Ruhe melden sich die Vorfahren aus der Vergangenheit zurück. Sie verursachen nichts als Chaos. Im Jenseits ist der ewige Streit um die Vorherrschaft wieder ausgebrochen, und dieses Mal ist Kleopatra mit von der Partie. Das altägyptische Gold, das Kate, Alex und Kairo vor einem Jahr in Luxor gefunden hatten, wird massenweise gestohlen, aber niemand ahnt, zu welchem Zweck.

Alex und Emmy haben die Enge Englands satt. Statt Neues zu lernen, wie Dr. Margretti alias Echnaton ihnen versprochen hat, haben sie nur das Gefühl, ihre historischen Erinnerungen verloren zu haben. Es gibt für sie nur einen Ort, an dem sie wirklich denken und sie selbst sein können: Ägypten.


Rezension:

Noch am Ende des 3. Bandes der „Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black“-Reihe dachten Kate, Alex und Kairo, ihr Leben würde jetzt gemütlich. Doch schon bald mussten sie feststellen, dass sie sich stattdessen eher nach neuen Abenteuern sehnten. Alex, der zusammen mit Emmy Dr. Margretti nach London gefolgt war, langweilt sich bei dessen Unterrichtsstunden nur. Zu Kate hat er keinen Kontakt mehr, und Kairo kann ihm nur mitteilen, dass es ihm in dieser Hinsicht genauso geht. Gerüchteweise sollen Kate und ihr Vater sogar spurlos verschwunden sein. Eines Abends wird die Langeweile jedoch unterbrochen, als Alex und Emmy sich auf dem Heimweg gerade in einen Dienstgang des British Museum befinden. Ein Angreifer versucht, sie umzubringen. Und dieser Angreifer stammt eindeutig aus der Vergangenheit – der ägyptischen Vergangenheit, um genau zu sein. So dauert es nicht lange, bis sich Alex und Emmy auf den Weg nach Ägypten machen, wo sie sich auf die Suche nach denen machen, die ihnen nach dem Leben trachten. Zusammen mit Kairo und Kate geraten sie schnell wieder in das Intrigenspiel der Leute aus der Vergangenheit. Doch selbst der große Ramses ist ihnen diesmal keine große Hilfe.

Wer die 3 bisherigen Bände der Reihe kennt, wird sich auch hier schnell zurechtfinden. Auch wenn es offensichtlich erscheint, dass dieser 4. Band ursprünglich nicht geplant, sondern die Handlung nach der Trilogie in sich abgeschlossen war, gelingt es Graham Warren doch wieder, neue Abenteuer im bekannten Setting aufzubauen, indem jetzt Mitwirkende aus der griechischen Epoche Ägyptens ins Spiel gebracht werden.

Stilistisch kann der Autor das Niveau der Vorgänger halten. Zudem hat dieser Band im Gegensatz zu den bisherigen der Reihe offensichtlich ein vernünftiges Korrektorat erfahren, was den dort bereits guten Lesegenuss noch steigert. Dass die Handlung ein paar kleine Logiklücken aufzuweisen hat, stört da kaum, zumal diese für den eigentlichen Plot weitgehend unbedeutend sind.

Die gesamte „Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black“-Reihe hätte zweifellos mehr Aufmerksamkeit verdient, als sie bisher findet.


Fazit:

Allen Fans von Urban Fantasy mit jungen Helden kann man für „Pharaonengold“ (und der ganzen Reihe) eine absolute Leseempfehlung ausstellen.


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