Grant Morrison The Invisibles

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Inhaltsangabe zu „The Invisibles“ von Grant Morrison

Collects The Invisibles numbered 1-12, Absolute Vertigo number 1. (Quelle:'Fester Einband/25.02.2014')
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  • Rezension zu "The Invisibles" von Grant Morrison

    The Invisibles
    last voice

    last voice

    05. October 2009 um 20:55

    (auf Englisch gelesen , ziemlich anspruchsvoll) Hör mal, echt gut, dass The Invisibles – The Invisible Kingdom nun zu Ende ist. Ich konnte auch echt nicht mehr. Und allein an der anspruchsvollen englischen Sprache wird es nicht gelegen haben. Dieser letzte Band macht einen Strich unter die Serie. Gut so. Irgendwann vorher hatte ich geschrieben, dass The Invisibles zu meiner Lieblingscomicserie werden könnte; ist es nicht geworden. The Invisibles – The Invisible Kingdom weicht im Zeichenstil (leider!) von den Vorgängern ab. Es ist flächiger, einfacher und – in meiner Sprache – weniger weg von realistischen Bilder hin zu Illustrationen. Ein auch sehr feiner Stil, aber ich hätte die Genossen/Innen auf dem Ende Ihrer Reise gerne in der gewohnten, tollen Optik gesehen. Die Story von The Invisibles – The Invisible Kingdom ist in identischer Weise zu den 6 vorausgehenden Bänden. Also liefere ich Euch im Folgenden ein Fazit über die gesamte Reihe: Ich habe bei The Invisibles drei Modi empfunden: 1) Konkrete Handlungen: es wird geredet, geschossen, überlegt, überlebt, weggelaufen, hingelaufen, gefoltert, gerettet, gesext, geschossen, geschossen und geschossen. Das war immer so saugeil; insb. in The Invisibles (Band 2) – Apocalipstick. Jauchz. 2) Zeitreisen und so: King Mob und seine Gang reisen und springen hier und da durch die Zeit und die Dimensionen, dass man nicht hinterher kommt: “Wo sind wir denn jetzt schon wieder?!” Oder ist das wieder einer dieser … 3) Psychotrips: Ihr kennt diese Frage: “Ist das jetzt ein Traum oder passiert das da (im Comic, im Film, im Buch, im Leben) wirklich?” In The Invisibles – The Invisible Kingdom wird die Frage zwar immer ganz gut beantwortet, aber Traumwelt, Psychotrip und Comicwirklichkeit fügen sich manches Mal nur zweifelhaft für mich zusammen. “Oder bin ich zu doof?” Die Serie hat mich überfordert. Es war mir nicht immer möglich, die drei o.g. Modi zu einem roten Faden, zu einer klammernden Geschichte zusammenzufügen. Mir nicht. Immer wieder konnte ich Fahrt aufnehmen, Tief eindringen; doch insgesamt wurde ich zwei-, dreimal zu oft abgehängt oder links liegen gelassen. Ich verspreche Euch aber: “Das liegt an mir!” The Inivisibles ist ganz große Comickunst und ich freue mich auf den weißen Moment Langeweile oder weite Muße, an dem ich die Reise ein zweites Mal buche und mit King Mob, Fanny, Jack “Dane” Frost u.a. für viele Stunden abhaue. In eine ganz andere Welt: dualistisch, bunt, mysteriös, aufregend und immer noch verdammt sexy. Dann vielleicht auch besser auf Deutsch.

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