Mein Schatz hofft stets, dass in solchen Büchern irgendetwas Weltbewegendes drin steht. Tut es aber nicht. Wer ein-, zweimal Sex gehabt hat und als Jugendliche/r ein paar Zeitschriften durchgeblättert hat, der weiss, was da drin steht. Einen Extrapunkt gibt es für den Tintenfisch, den ich mal ausprobieren möchte. Alles andere: alter Hut.
Grant Stoddard
Alle Bücher von Grant Stoddard
Ich tat es für die Wissenschaft
Richtig guter Sex
Working Stiff
Neue Rezensionen zu Grant Stoddard
Er war der letzte, dem man den Job zutraute: Doch gerade weil der blasse Engländer kaum Erfahrung in Sachen Sex hatte, wurde seine Kolumne „Ich tat es für die Wissenschaft“ ein Riesenerfolg. Denn Grant Stoddard stellt sich jeder Herausforderung – egal ob es sich um das Erproben eines außergewöhnlichen Sexspielzeugs oder eine Nebenrolle im Porno handelt.
Stoddard erzählt, wie er eine Nacht mit einer Pornodarstellerin gewann und wie dies sein Leben veränderte.
Darüber schrieb er für ein Magazin und im weiteren macht er noch sehr viele Randerfahrungen für dieses Magazin.
Sie bitten ihn, alle möglichen Spielarten und Neigungen auszuprobieren.
Er schleicht sich dazu in die innersten Zirkel und berichtet darüber.
Das Buch ist interessant und lustig zugleich, denn Stoddard schreibt dies zu einem Zeitpunkt, wo sein Ausstieg bereits sicher ist.
Auf den letzten Seiten des Buchs erfolgt auch seine letzte Erfahrung, danach will er was anderes machen.
Vom Stil her absolut lustig geschrieben, er schreibt das sehr entspannt und nimmt kein Blatt vor dem Mund.
Auch bringt er seine eigenen Gefühle für die jeweilige Situation mit rein und erwähnt, wenn ihm etwas irreal vorkommt.
Ich würde es jedem empfehlen, der seine Reise durch die Randbereiche der Sexualität miterleben und miterleiden möchte.
Ich las es für den Spaß...und wurde nicht enttäuscht!
Zuerst war ich mir nicht ganz sicher, ob das wieder eins dieser typischen "hey, ich schreibe einfach über Sex, dann wird sich das Ding schon verkaufen"-Bücher sein wird - aber weit gefehlt. Statt einfach nur seine Kolummnen zu veröffentlichen (die man ja genausogut online nachlesen könnte), beschreibt Grant Stoddard vielmehr sein turbulentes Leben drum herum. Und das macht er mit viel Witz. Angefangen bei seiner kauzigen Vermieterin, die läuft, als wolle sie bei jedem Schritt kleine Mäuse zertreten, bis hin zu seinen vielen verkorksten Beziehungen sind einige wirklich sehr lustige Episoden dabei.
Beim Lesen (unter anderem im Zug) musste ich öfter laut auflachen und bin daraufhin wahrscheinlich von einigen Mitfahrern schon als bescheuert abgestempelt worden. Aber das war's definitiv wert!
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