Die Schwarze Harfe

von Gravity Assist 
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Die Schwarze Harfe
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Inhaltsangabe zu "Die Schwarze Harfe"

An einem entfernten Punkt des Rings der Sterne treffen der junge Prinz Ja’en und die fremdweltliche Shikani aufeinander: er der Thronfolger von Endo, dessen Grossvater ermordet worden und dessen Zukunft angesichts der zerbrechenden Monarchie unabsehbar ist; sie, die einzige des Volkes der Senjasantii, die als Laar ein Königliches Kriegsschiff befehligt. Die beiden verbindet der unbeirrbare Bromen Cossan, geheimnisvoller Vrakaan-Jäger, brillanter Taktiker und Held aus Ja’ens Kindheit; ihm ist Shikani gefolgt, nachdem er die Seuche, an dem ihr Volk so grauenvoll litt, besiegt hatte. Doch noch etwas anderes verbindet Ja’en und Shikani: Es ist der Traum der Schwarzen Harfe, ein metaphysisches Phänomen, in dem sich die Jahrtausende alte Kultur der Senjasantii ausdrückt.

Dies ist Ja’ens und Shikanis Geschichte, von beiden erzählt: ihre Reise durch die Welten des Rings, ihr Kampf in den Weiten des Alls, die politischen Ränkespiele der verschiedenen Endo-Fraktionen, die Gefahren im Vakuum, auf glühend heissen Welten und im Rumpf eisiger Sternenschiffe. Es ist ihre Auseinandersetzung mit aristokratischen Handelshäusern, räuberischen Vrakaanen, Kolonisten aller Couleur und geheimnisvollen Temb’ran-Meistern, ihre Verwirrung darüber, dass Freund und Feind die Rollen tauschen, ihr Versuch zu erkennen, wie der Einzelne einen Unterschied machen kann – wenn er bereit ist, über sich hinauszuwachsen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783952428764
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:784 Seiten
Verlag:Edition 381
Erscheinungsdatum:06.03.2017

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Rezensionen und Bewertungen

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    Schmiesens avatar
    Schmiesenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Außerordentlich!
    Durchhalten lohnt sich.

    "Friede verlangt nicht nach Konfrontation, sondern Friede ist Konfrontation - als Ausdruck lebendiger Bewegung und Begegnung."

    Ein außergewöhnliches Werk hält man mit "Die Schwarze Harfe" in den Händen. Allein die hochwertige Aufmachung und die Schwere des fast 800 Seiten langen Buchs lassen Leserherzen höher schlagen. Ein Blick auf den Autor sorgt erst einmal für Staunen: Es handelt sich um ein fünfköpfiges Autorenkollektiv. Wer mehr über Entstehung und "MIttäterschaft" erfahren will, dem empfehle ich dringend die zugehörige Website dieschwarzeharfe.ch. Ein Blick auf diese Seite hat mich nämlich motiviert weiterzulesen. Meine Rezension möchte ich etwas anders aufbauen als sonst und auf einzelne Aspekte gezielt eingehen.

    Der Einstieg...
    fiel mir recht schwer. Laar, Pentaar, Senjasantii? Bromen, Shikani, Ja'en? Sarrakadan, Drial-Vehazzi, Rollm'edo? Um Gottes Willen, dachte ich, Namen über Namen, Bezeichnungen über Bezeichnungen, wie soll ich da jemals durchblicken? Doch tatsächlich lichtet sich der Nebel nach dem ersten Teil - nämlich dann, wenn man mit den beiden Ich-Erzählern in die Handlung einsteigt. Attribut: nicht mehr weglegbar.

    Die Welt...
    besteht eigentlich aus vielen, vielen Welten, Völkern und Mächten. Die Beziehungen sind komplex, insbesondere auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Jedes Detail ist ausgearbeitet, ich hatte oft das Gefühl, besser über die Elawaia (Ring der Sterne) Bescheid zu wissen, als über die Vorgänge auf dem Planeten Erde. Und es hat mir dort auch wesentlich mehr Spaß gemacht. Zudem sind die physikalischen, mathematischen und raumfahrerischen Aspekte mit einer Präzision erklärt, dass man sich als Leser fragt, wer der fünf Autoren wohl den Physik-Nobelpreis erhalten wird. Zu Beginn mögen Details wie Geschwindigkeiten und Abstände langweilig und überfrachtend wirken, aber im Laufe des Lesens fügen sie sich unabdingbar ins Gesamtbild und machen "Die Schwarze Harfe" zu einem Kunstwerk.

    Die Charaktere...
    muss man einfach lieben. Zwei Ich-Erzähler, die fremdweltliche Shikani und der junge Prinz Ja'en, führen uns durch eine Geschichte, wie ich sie noch nicht gelesen habe. Ja'ens Entwicklung vom Kind zum Gelehrten ist faszinierend und eindringlich geschildert. An Shikani habe ich mein Herz verloren, denn sie steht für mich für Besonnenheit, Fähigkeit, wahre Zuneigung, Toleranz, Öffnung für das Unbekannte, Spiritualität, Vertrauen, Weisheit. Ein unglaublicher Charakter, den ich wahnsinnig gerne begleitet habe und den ich mir manchmal an meiner Seite wünschen würde.Auch alle anderen Charaktere, die in den Berichten und im Leben der Erzähler auftauchen, sind bis in die Feinheiten ausgearbeitet und vermitteln einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Elawaia. Besonders ans Herz gewachsen ist mir außerdem die Besatzung von Shikanis Schiff, der Schwarz-04, denn ihr Zusammenspiel war für mich an Harmonie nicht zu übertreffen. Die Fähigkeiten jedes Einzelnen wurden gewürdigt und voll zum Einsatz gebracht, nicht zuletzt wegen Bromen Cossan, der Shikani in dieser Hinsicht ausgebildet hat.Bromen bleibt während der ganzen Zeit undurchdringlich. Er ist der einzige Charakter, den ich nicht richtig begriffen habe - aber das liegt wohl daran, dass auch Ja'en und Shikani damit so ihre Probleme hatten. Diese Mystik um Bromen und das Gefühl des Fremdseins macht die Geschichte noch authentischer.

    Der Plot...
    ist außergewöhnlich. Viele Akteure werden durch Bromen in einen Krieg verwickelt, dessen Sinn und Zweck zunächst verborgen bleibt. Ja'en und Shikani werden mehr oder weniger direkt in diesen Krieg involviert - Shikani als Laar (Kommandant) der Königlichen Flotte, Ja'en als Thronfolger einer abgesetzten Monarchie. Ihre Reise durch den Ring nimmt den Leser mit zu jedem einzelnen Planeten, sogar ins Zentrum und zu den fremdweltlichen Senjasantii. Nie wirkt es so, als hätten die Autoren krampfhaft versucht, auch noch diese oder jene Welt schnell unterzubringen, im Gegenteil. Jede Station hatte einen Mehrwert für die Charaktere, ihre Entwicklung und die Geschichte. Das hebt "Die Schwarze Harfe" ganz entscheidend von anderen Büchern ab: Die Erkundung des Universums ist kein Selbstzweck, sondern entsteht immer aus einer Notwendigkeit heraus.Die Geschichte wird stark geformt durch die "Träume der Schwarzen Harfe", die Bromen, Shikan, Etani (Ja'ens Mutter) und einige weitere Akteure haben. Sie sind eine Art Zukunftsvision, öffnen allerdings auch den Zugang zur sogenannten "inneren Welt" (im Kontrast zur "äußeren Welt"), ein Konzept, nach dem insbesondere die Senjasantii (Shikanis Volk) leben. Dieses spirituelle Element hat mich persönlich sehr berührt, denn ich erkenne viel Wahrheit hinter dieser Vorstellung. "Die Schwarze Harfe" ist also keineswegs "nur" eine kriegerische Weltraumodysse, im Gegenteil. Hier werden zur Genüge philosophische und metaphysische Dimensionen bedient.

    "Die Schwarze Harfe" lässt mich in ihrer Außergewöhnlichkeit, ihrer Komplexität und ihrer Schönheit begeistert und erstaunt zurück. Habe ich zu Anfang noch gedacht, ich würde das Buch abbrechen, möchte ich mich jetzt kaum von Shikani, Ja'en und Schwarz-04 verabschieden. Gravity Assist ist ein Monumentalwerk gelungen, das Klassikercharakter hat. Ich wünschte, aus diesem Universum gäbe es bald noch mehr zu lesen. 

    Kommentare: 1
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    Hikivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Man muss sich darauf einlassen, ab dann wird es richtig gut!
    Reise durch die Elawaia

    „Die Schwarze Harfe“ ist etwas ganz Besonderes und definitiv kein Buch für Zwischendurch. Es erfordert Aufmerksamkeit und liest sich nicht „mal eben”, wodurch ein gewisser Anspruch an den Leser gestellt wird.

    Vor allem die ersten 150 Seiten (von zirka 800) waren eine Herausforderung für mich. Man lernt zunächst das fiktive Universum, seine Spielfiguren und die sich ständig verändernden Verhältnisse kennen, wodurch das Buch fast wie eine Nacherzählung bzw. ein geschichtliches Werk wirkt, was es schwierig für mich gemacht bzw. mich auch nicht wirklich angesprochen hat. Ich denke, dass es vielen so gehen wird, deswegen bitte ich diejenigen einfach durchzuhalten. Es ist es definitiv wert!

    Danach ändert sich der Stil ein klein wenig, wodurch der Leser aktiver ins Geschehen eingebunden wird. Nach ungefähr 200 Seiten hat man die Charaktere liebgewonnen und man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Schwarze Harfe bietet viele überraschende Wendungen und interessante, bildhafte Planeten und Bewohner.

    An einigen Stellen hätte man, für mein Befinden, auch etwas kürzen können. Wie beispielsweise der Abschnitt mit dem Kupran, auch wenn die Erfahrungen für Se’en und auch Ja’en wichtig gewesen sind, war es für mich etwas zu lang.Die Charaktere sind allesamt glaubhaft skizziert, auch wenn es kein genau definiertes „Gut & Böse“ gibt und man selber anfangs nicht weiß, ob man der Person trauen kann. Oft wechseln sich die Rollen und vieles ist absolut nicht vorhergesehen. Von den Charakteren sind mir ein paar sehr sympathisch, allen voran Shikani, andere natürlich weniger. Von einigen muss man sich aber leider auch verabschieden, da „beide“ Seiten Verluste einstecken müssen. Eine furchtbare Person ist allerdings dabei, die ich als komplett „böse“ einstufen würde. 

    Hinter dem Buch steckt enormer Aufwand und sprachliches Talent. Dennoch glaube ich, dass das Buch nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient. Deswegen würde ich mir wünschen, dass jeder dem Buch eine Chance gibt. Durch die bildhaften Beschreibungen kann ich mir die Geschichte auch sehr gut filmisch umgesetzt vorstellen. 

    Das schlichte Cover passt auch hervorragend zur Geschichte und spricht mich total an. Dadurch hebt es sich für mich deutlich von der Masse ab.

    Fazit: Nach anfänglichem Kampf hat mir „Die schwarze Harfe“ überraschend gut gefallen. Mit viel Wortgewandtheit und Detailverliebtheit bringen uns die Autoren ihre erschaffenen Welten näher. Keine Frage, die Geschichte ist kein leichter Stoff und somit nicht jedermanns Geschmack. Aber Jemand, der anspruchsvolle Sci-Fi sucht, wird hier definitiv fündig!

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    MarkusNs avatar
    MarkusNvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der großartigste Science Fiction Roman des Jahres!
    Atemberaubend!

    Ich werde hier, im Gegensatz zu den anderen Rezensionen nicht über den Inhalt dieses großartigen Buches schreiben. Es ist, und das kann man ohne Übertreibung sagen, eines der besten seines Genres. Ohne Übertreibung, ohne Honig ums Maul zu schmieren!
    Die Handlung, davon gehe ich aus, ist weitestgehend bekannt: erzählt wir die wirklich epische Geschichte der Elawaia durch die beiden Protagonisten Shikani und Ja'en. 


    Klingt einfach … ist es aber nicht. Die Schwarze Harfe ist ein Buch für Leser. Und hier sollte sich jeder ernsthaft fragen, ob er denn einer ist. Die Geschichte geht in die Tiefe, spielt mit uns unbekannten Begriffen, Welten … lässt uns eintauchen, reißt uns raus und – ist definitiv nicht für "mal nebenbei" geeignet. Die schwarze Harfe ist ein Buch (abgesehen vom Genre) das den Begriff "Buch" wirklich verdient. Aufgrund der Kleinteiligkeit auf seine eigene Art "bekömmlich" geschrieben, verlangt es Zeit. Nicht nur zum Lesen, sondern vor allem zum Denken! Und das tut gut. 


    Es ist ein Buch bei dem wirklich vieles passt. Da stimmt der Rhythmus, die Länge der Kapitel, der Aufbau, die Abschnitte. Da sitz jeder Charakter und es macht verdammt viel Spaß den Entwicklungen der verschiedenen Personen zusehen zu dürfen. Der Leser erlebt große Schlachten in denen er bei jedem Wasserstofftank, der sich löst mitfiebert – ebenso wie präzise geschriebene taktische Manöver. Im Sternenring, wie auf dem Verhandlungstischen …


    Es ist ein komplexes Buch, das, bei richtiger Anwendung, dem Leser die Freude am Lesen zurückgibt. Es fesselt. Auf jeder Seite. Und zwingt den Leser aber, bei allen Cliffhangern, das Buch wegzulegen. Nachzudenken, das Gelesene zu reflektieren.


    Die Schwarze Harfe skizziert eine eigentlich fremde Welt und doch gibt es viele Geschehnisse, die den Fokus dann doch wieder auf unsere eigene lenken. Es ist eine Geschichte jenseits von Gut gegen Böse. Eine Geschichte von Gut gegen/mit Gut. Eine Geschichte, die auf wunderbaren Seiten beschreibt, dass es auf einem Weg nicht immer Sieger geben kann, und dass doch so mancher in der Erinnerung als einer der Größten hervorgeht.


    So schaffen es die Autoren einen Science-Fiction-Roman vorzulegen, der aus meiner Sicht seinesgleichen sucht. Ein Roman, der kein Bunt oder Allzu-Düster braucht. Ein Roman der eine Geschichte erzählt. Eine Geschichte, die den Leser auf eine ganz besondere Art und Weise berührt. In der inneren, wie in der äusseren Welt!

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    widder1987s avatar
    widder1987vor einem Jahr
    Kurzmeinung: ...
    Die Aufzeichnung aus einer fremden Welt...

    Inhalt: An einem entfernten Punkt des Rings der Sterne treffen der junge Prinz Ja’en und die fremdweltliche Shikani aufeinander: er der Thronfolger von Endo, dessen Grossvater ermordet worden und dessen Zukunft angesichts der zerbrechenden Monarchie unabsehbar ist; sie, die einzige des Volkes der Senjasantii, die als Laar ein Königliches Kriegsschiff befehligt. Die beiden verbindet der unbeirrbare Bromen Cossan, geheimnisvoller Vrakaan-Jäger, brillanter Taktiker und Held aus Ja’ens Kindheit; ihm ist Shikani gefolgt, nachdem er die Seuche, an dem ihr Volk so grauenvoll litt, besiegt hatte. Doch noch etwas anderes verbindet Ja’en und Shikani: Es ist der Traum der Schwarzen Harfe, ein metaphysisches Phänomen, in dem sich die Jahrtausende alte Kultur der Senjasantii ausdrückt. Dies ist Ja’ens und Shikanis Geschichte, von beiden erzählt: ihre Reise durch die Welten des Rings, ihr Kampf in den Weiten des Alls, die politischen Ränkespiele der verschiedenen Endo-Fraktionen, die Gefahren im Vakuum, auf glühend heissen Welten und im Rumpf eisiger Sternenschiffe. Es ist ihre Auseinandersetzung mit aristokratischen Handelshäusern, räuberischen Vrakaanen, Kolonisten aller Couleur und geheimnisvollen Temb’ran-Meistern, ihre Verwirrung darüber, dass Freund und Feind die Rollen tauschen, ihr Versuch zu erkennen, wie der Einzelne einen Unterschied machen kann – wenn er bereit ist, über sich hinauszuwachsen.

    Fazit: Das Autorenkollektiv 'Gravity Assist' begleitet den Leser in den Science-Fiction-Roman 'Die Schwarze Harfe' auf eine intergalatische Reise zu einer fiktiven Sternenwelt mit allen zivilisierten, geistlichen wie technologischen Themenspektrum aus den Geschichten und Abenteuern rundum Star Trek und StarWars, die mit irdischen (historischen) Königsregimeformen ummantelt ist.

    Das Cover mit seinem weißen 'Streifennetzwerk' kündigt von einer sich stetig im bewegungseinde Hauptstory, die von einer weiblichen und einer männlichen Hauptperson aus der 'ICH'-Erzählperspektive aus zwei verschiedene Blickwinkel ergänzt dargeboten wird. Der Leser kommt von Kapitel für Kapitel ein um ein Ereignis bzw. Erlebnis kreisende zweidimensionales Lesevergnügen, was einerseits mit Raumfahrtdetails über Raum-Zeit-Gefüge, Weltalltransportmittel und dessen Personalebene wie anderseits einen spirituellen Hintergrund und uns bekannten Gesellschaftformen erfüllt ist. Die Tatsache, dass fünf verschiede Personen ein Schriftstück verfassen statt eine Person, spiegelt sich unweigerlich im Endprodukt des knapp 780 Seitenwerkes wieder: Der Leser trifft auf hervorragend recherchierte Schauplätze (vor allem die komplexe 'Raumschiffdarstellungen), lebhafte Handlungsszenerie (,die leider durch die zu oft gewählte 'Doppeltbelebtheit' zu langatmig ist) und gute Charakterbeschreibung, die wiederrum durch verwirrende Dialoge wie teilweise 'unpassende' gewählte Sprache an Glanz verliert.

    Es ist als ein für die Nachkommen der 'Ring der Sterne'-Bewohner dokumentiertes Zeitzeugnis über gewaltüberschattende Machtschaften und emotionaler Selbstfindung, die im erinnerungssachlichen und sanften Wörter formuliert sind. Das Buch ist im drei unterschiedlich große Teile gegliedert, das eine von alltagvergessene Fantasygeschichte beinhaltet und eine umfangreichen Einstieg in die hochmodere intergalatische Fortbewegungstechnologie ermöglicht, kommt keine wirkliche Packheit auf...3,0 Sterne

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    Lessayrs avatar
    Lessayrvor einem Jahr
    Einzigartige Geschichte

    Der Science-Fiction Roman "Die schwarze Harfe" erschien im März 2017 beim "Edition 381" Verlag. Geschrieben und ausgearbeitet wurde es vom Autorenkollektiv Gravity Assist in 3 Jahren.
    Zum Inhalt möchte ich nicht mehr sagen. Ich denke man kann bereits viel aus dem Klappentext entnehmen und mit mehr wäre die Gefahr von Spoilern groß. 
    Für mich war dies ein sehr emotionales Buch, was einen sehr gefesselt hat. Es spielt in einer komplexen Welt im Universum "Der Ring". Das Cover verdeutlicht dies durch die Schlichtheit mit den Sternen und die Abbildung im Inneren zeigt den Ring und die einzelnen Galaxien. Für die Orientierung in der Geschichte ist diese sehr hilfreich. 
    So unterschiedlich wie die Welt, sind auch die Charaktere sehr vielschichtig dargestellt. Man wird eingeladen durch den Schreibstil sich die Personen bildhaft vorzustellen, wie sie denken, handeln und besonders wie sie sich fühlen. Es gibt zwei Hauptprotagonisten, der junge Prinz Ja'en und die Shikani. Die Erzählstränge wechseln zwischen den beiden und erzählt ihre Reise in der Welt des Rings. Hier erlebt man die Entwicklung der Protagonisten im Laufe der Jahre (insbesonders bei dem jungen Thronfolger). Im ersten Kapitel gilt: Auch wenn man es nicht sofort verstanden hat, weiterlesen denn es lohnt sich. Der Schreibstil ist allgemein sehr detailreich, insbesondere bei den gefühlvollen Handlungen, die eine Botschaft enthalten und bei den Weltraumschlachten, wo einem die Luft weg bleibt.
    Über die schwarze Harfe wird im Laufe des Buches immer öfters drüber gesprochen und diskutiert. Hier wird man eingeladen zum mitdenken und raten. Was es damit auf sich hat erfährt man im Epilog, was für mich ein rundum gelungener Abschluss darstellt.
    Fazit: Dies ist ein Science-Fiction was einem noch sehr lange im Gedächtnis erhalten bleibt und was ich auf jeden Fall mehrmals lesen werde. Ein vielschichtiges Buch das für mich viel vermittelt.

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    Sassenach123s avatar
    Sassenach123vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wow, bin jetzt noch ganz aufgeregt. Ein wahnsinnig tolles Buch
    Eine Reise durch den Ring

    Eine Reise durch den Ring

    Die schwarze Harfe wurde erschaffen von Gravity Assist. Wer oder was ist Gravity Assist werden sie sich nun fragen. Gravity Assist ist ein Zusammenschluss von Autoren. Alles begann mit einer Idee von Stefan Bommeli, er wollte die Idee vom Ring der Sterne umsetzten, ein Buch schreiben. Aber so ein komplexes Werk wie "Die schwarze Harfe" war allein fast nicht umzusetzen. So bekam er nach und nach Unterstützung von Tobias Bangerter, Matea Zosak, Berenice Bommeli und Sven Hirsch-Hoffmann. Nun begann das Team alles aus zu besprechen und zu konzipieren, was dabei herausgekommen ist, ist ein komplexes und tiefgreifendes Science-Fiction-Abenteuer der besonderen Art. Science-Fiction der gehobenen Klasse sozusagen.

    Das Cover des Buches ist dunkel gehalten und ziert eine Sternekarten und spricht mich gut an.

    Die Geschichte ist eine Reise durch eine ferne Galaxie, anschaulich erklärt durch die Reiseführer, Bromen Cossan, Shikani, Tochter der Senjasantii, Habun Illban Ja'en und Se'en Linnt, um die wichtigsten zu nennen.

    Bromen ist ein Endoer, der als Offizier in der Flotte der Könige seinen Dienst tut, und wird mit der Zeit der höchste militärische Befehlshaber in dieser Flotte. Shikani ist Angehörige der Senjasantii, das einzige nichtendoische Volk in diesem Buch. Sie ist die erste Angehörige ihres Volkes, die ihren Planeten und ihr Volk verlässt um mit den Endoern durch die Sterne zu reisen. Habun, letzter überblender Nachfahre von der ersten Monarchie der Endoer. Se'en Linnt ist ein Endoer, war früher mit Bromen in der königlichen Flotte. Er wird aber Konsul der Ringhandelsföderation einer Vereinigung aus Händlern und Reedern.

    Die Geschichte spielt in der Zeit nach der Besiedlung des Raumes. Die Monarchie stagniert, wird von vielen auch nicht mehr als zeitgemäß angesehen. Es gibt Fraktionen von Händlern, religiösen Fanatikern und Monarchisten, die alle an ihren eigen Vorteil denken. Durch die entstehenden Spannungen kommt es zu Konflikten und beginnenden militärischen Auseinandersetzungen. Es gipfelt in der fast kompletten Auslöschung der monarchischen Familie, und einem offenen militärischen Konflikt.

    Durch das Buch zieht sich die schwarze Harfe als roter Faden. Die schwarze Harfe sind Träume, besonderer Lebewesen, Endoer und Sensajantii, in denen die Zukunft und die Geschicke der Lebewesen und der Galaxie eine zentrale Rolle spielen.

    Das ist das Grundgerüst der Handlung. Es ist aber eine so komplexe Geschichte, dass ich nicht vorgreifen möchte, und den interessierten Leser empfehle diese Reise selbst anzutreten. Viele Sachen eröffnen sich jedem individuell. Der Stil war am Anfang gewöhnungsbedürftig, komplex und einfach anders, aber von Beginn an fesselnd und spannend. Es entsteht eine Geschichte, die man als Science-Ficton-Fan einfach gelesen haben muss. Ich habe schon vieles in diesem Genre gelesen, und war überrascht etwas derartig Neues zu entdecken.

    Die schwarze Harfe zieht in die analen der gehobenen Science-Fiction Literatur ein. Ich kann dieses Werk nur empfehlen, es ist eine Bereicherung. Das Buch ist vergleichbar mit einer tollen Reise, auf die man mitgenommen wird, man will am Ende nicht mehr weg. Je näher ich dem Ende des Buches kam, fragte ich mich, ob ich danach jemals wieder so eine gute Reise finden werde. Wünschenswert wären weitere Arbeiten des Autorenensembles Gravity Assist.

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    MalaikaSanddollers avatar
    MalaikaSanddollervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Neue Helden, neue Ideen die einem in Abenteur ertränken...
    Aller Anfang ist schwer, aber dann versteht man das Universum...

    Am Anfang bin ich nicht sehr gut in die Geschichte eingestiegen. Die vielen Namen, Konstellationen und die andauernd wechselnden Perspektiven haben mich hauptsächlich verwirrt. Da ich nicht gewusst habe, dass es ab dem zweiten Teil nur noch bergauf gehen würde, war die große Seitenanzahl auch ziemlich abschreckend. Dazu kam das Gewicht des Buches, das einen täglichen Transport beinahe unmöglich macht.

    Dafür ist das Cover aber wunderschön!  Die Farben harmonieren perfekt miteinander und auch graphisch schaut es total interessant aus. Dabei passt es auch noch gut zum Inhalt. Wirklich gelungen.

    Auch fand ich die Karte des Rings im Buch drinnen sehr hilfreich. Auf diese Weise konnte ich mich ein bisschen orientieren, da ich natürlich noch nie in diesem fiktiven Universum war und mich logischerweise nicht auskannte…

    Die zwei Hauptprotagonisten waren mir ziemlich schnell sympathisch und ich konnte sehr schnell mit ihnen mitfiebern. An den Schreibstil musste ich mich ein bisschen gewöhnen, aber ich konnte mich schnell einleben.

    Ich würde sagen, dass das Buch perfekt für Leute ist, die die Zeit haben, sich so voll und ganz in die Welt der Sterne begeben zu können. Für mich war das etwas schwierig, weil ich andauernd aus dieser Welt wieder auftauchen musste…

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    Mohnblutvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schwere Kost, die sich aber lohnen kann
    Keine leichte Reise durchs All...

    Die Schwarze Harfe ist ein Science Fiction Roman über die Politik eines über mehrere Planeten verstreuten Volkes. Nach einem Putschversuch übernimmt das Militär, doch nichts hält die verschiedenen Regierungen mehr zusammen. Mitten in diesen Wirrungen befinden sich Ja‘en, der Enkel des ehemaligen Königs, und Shikani, Befehlshaberin eines der Kriegsschiffe. Während die verschiedenen Parteien ihre Züge setzen, sieht Ja‘en keinen Platz mehr für ihn, für eine Monarchie. Und währenddessen träumen die Spielenden den Traum der schwarzen Harfe: Sie sehen die Zukunft und was werden kann.


    Das Buch besteht auch mehreren Teilen. Im ersten wird die lange Vorgeschichte beinahe Jahr für Jahr erzählt. In jedes Wort ist Information gestopft, schwer das alles zu erfassen und zu behalten. Teil eins liest sich wie ein spannendes Geschichtsbuch. In ihm berichten Shikani und Ja‘en, die beiden Ich-Erzähler, von Bromen Crossan, dem bedeutenden Militär. Nebenbei wird die Technik, die Kulturen der verschiedenen Planeten und so manches andere erläutert. Es war nicht einfach diesen Stil zu lesen. Leider ist er hundertdreißig Seiten lang. Ich denke, das könnte viele Leser abschrecken. Vielleicht ist es aufgrund des Autorenteams so eskaliert: Der eine will diese Nebenhandlung, dem nächsten sind die Figuren wichtig, der andere hat das größere Ganze mit der Politik im Auge und der andere die verschiedenen Technologien und Völker. Alles musste in diesen ersten Teil. Der Rest des Buches profitiert absolut von der Existenz des ersten Teiles: Er sorgt dafür, dass die Nebencharaktere vielschichtig sind, dass die Technik real und die ganze Welt belebt wirkt. Ohne die Informationen aus dem ersten Teil würde das Buch verlieren, daher kann ich nicht raten, ihn beim Lesen einfach zu überspringen. Dadurch gingen auch wichtige Informationen verloren. Trotzdem würde ich dem ersten Teil allein 0 Sterne geben – einfach wegen seiner Art und Weise. Das hätte nicht so sein müssen.


    In Teil zwei geht es dann um die Hauptpersonen. Immer wieder wechselt die Perspektive und beide Handlungsstränge waren interessant, mal mehr mal weniger. Ich wollte nie weiter blättern um den anderen Handlungsstrang zu lesen. Ja‘en erzählt rückblickend von sich als Kind, was er erlebt hat, immer wieder gibt es Zeitsprünge und man kann erleben, wie er erwachsen wird, auch wenn klar ist, dass er dies aus der Sicht des Erwachsenen berichtet. Er wächst im Zentrum der Macht völlig machtlos auf. Er wird zu einem intelligenten Gelehrten.

    Shikani ist eine Außerirdische in dieser Welt, sie entstammt der Rasse der Senjasantii. Wirklich interessant war deren Art zu Leben und deren Ansichten. Sie sieht ein wenig von Außen auf die Welt, ist aber dennoch Laar, also militärischer Befehlshaber eines Kriegsschiffes. Bromen Crossan ist eine wichtige Person in ihrem Leben, sie ist ihm gefolgt und nun dient sie unter ihm. Währenddessen zerfällt die Politik immer mehr. Dieses Buch verzichtet auf theatralische Dialoge und bleibt immer sehr Nüchtern, wenn Personen miteinander sprechen. Wirklich emotional wollte das Buch nur ein oder zweimal sein.


    Das Buch wurde spannend. Gerade zum Ende hin konnte ich es manchmal kaum aus der Hand legen. Dieses Buch ist keine Kost für zwischendrin. Man muss dieses Buch lesen wollen und sich durch arbeiten.  

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    Jarvens avatar
    Jarvenvor einem Jahr
    Eine verzaubernde Welt

    Als ich schon das Buch in der Hand hielt, war ich fasziniert von dem wunderschönen, anregenden Cover. Es machte Lust auf mehr. Meine Neugierde und Vorfreude auf das Buch wurden auch nicht enttäuscht. Denn dieses Buch verbirgt eine ganz eigene Welt, die sich vor allem durch ihre Vielschichtigkeit und Komplexität auszeichnet. Den ein oder anderen mag das vielleicht abschrecken, vor allem, wenn man zunächst die ersten 100 Seiten liest, da sehr viele Orte und Namen genannt werden. Jedoch sollte man sich nicht davon abhalten lassen das Buch zu lesen, da "die Schwarze Harfe" noch so viel mehr als nur verwirrende Namen und Orte beinhaltet. Es geht um eine Liebesgeschichte in einer ausgedachten Welt, die aber gleichzeitig sich auch mit Familiengeheimnissen, Politik, Kriegsgeschehen und vor allem auch mit ethischen Fragen befasst, wie zum Beispiel das Zusammenleben von Rassen und die daraus resultierenden Konflikte. Es wirkt von den Autoren vollkommen durchdacht. Sie haben feinsinnig auf jedes Detail geachtet, was vor allem auch zu der inneren Logik der Welt beiträgt.  Dadurch wird der Leser nach einiger Zeit vom Author mitgenommen und beginnt eine Abenteuerreise. Abgesehen von der Vielschichtigkeit sind auch die Charaktere sehr gut durchdacht und feinsinnig gestaltet. Es gibt nicht nur gut und böse, sondern auch sie sind viel tiefgründiger gestaltet, als man es aus vielen anderen Büchern kennt. Die Komplexität lehnt sich dabei schon an einen wirklichen Menschen an. Dadurch kann man sich auch sehr gut mit den Hauptfiguren identifizieren und fängt an sie auf ihrer Reise zu begleiten und mit ihnen mit zu fiebern, was sich natürlich auch positiv auf den Spannungsbogen des Buches auswirkt.
    Abschließend kann ich also sagen, dass ich dieses Buch am Ende des Tages nicht mehr aus den Händen legen konnte. Man hat sich schnell in der neuen Welt heimisch gefühlt und wollte, dass die Reise und das Geschehen weiter geht. Am Anfang musste ich auch ein bisschen kämpfen, obwohl es auch sehr flüssig geschrieben ist, aber es waren doch einfach zu viele Namen und Orte. Jedoch hat sich der "Kampf" gelohnt und ich habe mich in dieses Buch verliebt.

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    StefanBommelis avatar
    StefanBommelivor einem Jahr
    Zusammenfassung erster Rezensionen (Juni 2017)

    Ich möchte einen kurzen Überblick (ohne Spoiler) über die bisherigen Rückmeldungen zur Schwarzen Harfe geben.

    >> Lob (bisher 5 Sterne) erhält das Buch:

    -        Für den interdisziplinären Facettenreichtum der Weltbeschreibung sowie die Plausibilität von Handlung und Rahmenbedingungen.

    -        Für die Charaktere, insbesondere die Entwicklung der Hauptfiguren. Für die «fein herausgearbeiteten» Ich-Erzähler. Für die Ambivalenz der Charaktere, die sich einem simplen gut-böse-Schema entzieht.

    -        Für die Komplexität der Geschichte: im positiven Sinne anspruchsvoll. Für die «magischen» Elemente, die allerdings sorgsam in die «Realität» eingebettet seien.

    -        Für die Emotionalität der Geschichte, die viele als mitreissend empfinden; für das Ende und die finale Auflösung.

    -        Für den «Drive», den das Buch vor allem ab Teil 2 bis zum Schluss entwickelt.

    -        Das sprachliche Niveau bzw. die flüssige Schreibweise.

    -        Dass das Buch insgesamt auch Nicht-Sci-Fi-Lesende anspricht.

    >> Kritik:

    -        Der Anfang (einige sagen der ganze Teil 1) ist zäh: Viele Beschreibungen, viele Namen und Orte, nur nacherzählte Handlung. Auch einige Lesende, die das Buch insgesamt super finden, mussten am Anfang etwas «durchhalten».

    -        Das Buch ist – vielleicht weil zu Fünft verfasst – vielschichtig, einige haben das zu kompliziert gefunden und sich z.B. an «zu viel Politik» gestört.

    -        Die Sequenz in der roten Wüste, die einige sehr mögen, hat anderen überhaupt nicht gefallen oder schien nicht recht zum Rest des Buches zu passen.

    >> Das Buch sollte demnächst auch via Amazon.de als Taschenbuch bestellbar sein, sorry für die Verzögerung. Bis dahin kann das Buch via www.dieschwarzeharfe.ch bestellt werden.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    E
    Begleite den kindlichen Thronfolger Ja'en und die kriegerische und fremdweltiche Shikani auf ihrer Reise durch die Welten des Rings und auf der Suche nach der eigenen Bestimmung.
    Zur Leserunde
    m_exclamationpoints avatar

    Eine Reise durch den Ring der Sterne

    Die „Die Schwarze Harfe“, ein Roman, der Science-Fiction und Fantasy verbindet, erzählt von Ja’en, dem kindlichen Thronfolger eines zerfallenden Sternenkönigreichs, der zwischen die Fronten gerät und dabei der fremdweltlichen Shikani begegnet, die vor den Traditionen ihres Volkes geflohen und in die Kriegsflotte eingetreten ist. Für beide beginnt eine gemeinsame Reise durch Krieg, politische Intrigen und Konfrontationen in der äusseren wie der inneren Welt.

    Die ersten Stimmen auf LovelyBooks sind begeistert. Einige schreiben, dass das Buch am Beginn anspruchsvoll sei, da eine zunächst fremde Welt vorgestellt wird. Viel Lob erhält der Roman dann jedoch für die komplexe, interdisziplinäre Weltbeschreibung, die fein herausgearbeiteten Hauptfiguren, deren innere wie äussere Entwicklung und die durchdachte Mischung realistischer und metaphysischer Elemente; gefallen hat zudem das wachsende Tempo der Geschichte und die sprachliche wie emotionale Kraft, die auch Lesende ausserhalb des Genres anspricht.

    Mach mit bei unserer Buchverlosung zu „Die Schwarze Harfe“ vom Autorenkollektiv „Gravity Assist“ und lass dich von dieser fantasievollen und ergreifenden Science-Fiction-Neuerscheinung bezaubern! 

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    An einem entfernten Punkt des Rings der Sterne treffen der junge Prinz Ja’en und die fremdweltliche Shikani aufeinander: er der Thronfolger von Endo, dessen Grossvater ermordet worden und dessen Zukunft angesichts der zerbrechenden Monarchie unabsehbar ist; sie, die einzige des Volkes der Senjasantii, die als Laar ein Königliches Kriegsschiff befehligt. Die beiden verbindet der unbeirrbare Bromen Cossan, geheimnisvoller Vrakaan-Jäger, brillanter Taktiker und Held aus Ja’ens Kindheit; ihm ist Shikani gefolgt, nachdem er die Seuche, an dem ihr Volk so grauenvoll litt, besiegt hatte. Doch noch etwas anderes verbindet Ja’en und Shikani: Es ist der Traum der Schwarzen Harfe, ein metaphysisches Phänomen, in dem sich die Jahrtausende alte Kultur der Senjasantii ausdrückt.

    Dies ist Ja’ens und Shikanis Geschichte, von beiden erzählt: ihre Reise durch die Welten des Rings, ihr Kampf in den Weiten des Alls, die politischen Ränkespiele der verschiedenen Endo-Fraktionen, die Gefahren im Vakuum, auf glühend heissen Welten und im Rumpf eisiger Sternenschiffe. Es ist ihre Auseinandersetzung mit aristokratischen Handelshäusern, räuberischen Vrakaanen, Kolonisten aller Couleur und geheimnisvollen Temb’ran-Meistern, ihre Verwirrung darüber, dass Freund und Feind die Rollen tauschen, ihr Versuch zu erkennen, wie der Einzelne einen Unterschied machen kann – wenn er bereit ist, über sich hinauszuwachsen.



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    Stimmen der Community

    Es hat mir großen Spaß gemacht. Es hat mich begeistert. Ich habe selten ein rundum so gelungenes gut recherchiertes Buch gelesen. 
    Ich hoffe, dass ich bald wieder etwas von euch lesen darf. 

    –Cornelia_Ruoff

    Ich danke dem Team von Gravity Assist, daß ihr mich auf eine Reise mitgenommen habt, die mich sehr berührt hat. Ihr habt wirklich gute Arbeit geleistet und ich wünsche euch (und somit uns Lesern) weiterhin viel Erfolg! 
    –bri114

    Danke das ich dieses faszinierende und spannende Buch lesen durfte.Ich bin restlos begeistert. 
    –Vampir989

    Über das Autorenkollektiv "Gravity Assist"

    "Die Schwarze Harfe" wurde vom Kollektiv "Gravity Assist" geschrieben, zu dem Stefan Bommeli, Tobias Bangerter, Sven Hirsch-Hoffmann, Berenice Bommeli und Matea Zosak gehören. Drei Jahre haben die Fünf begeistert am Buchprojekt gearbeitet. 
    Mehr Infos zum Entstehungsprozess und den Autoren/innen findet ihr hier.


    Gemeinsam mit Edition 381 vergeben wir 10 Exemplare von dem Science-Fiction-Geheimtipp "Die Schwarze Harfe"!
    Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 26.07. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und löse folgende Aufgabe: 

    Immer wieder scheint der Weg für Ja’en und Shikani vorgezeichnet zu sein, doch beide wehren sich gegen ihr Schicksal. Was denkst du dazu: Würdest du dir wünschen, dass es in deinem Leben eine feste Bestimmung bzw. eine höhere Aufgabe gibt, oder willst du frei entscheiden und deinen eigenen Weg gehen, wohin auch immer er führt?

    Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und drücke euch allen ganz fest die Daumen! 

    Bitte beachte vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen!
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    Begleiten Sie den jungen Prinzen Ja'en und die fremdweltliche Shikani auf ihrer Reise durch die Welten des Sternenrings und auf ihrer Suche nach 
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