Grazia Deledda

 3.6 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Schilf im Wind, La madre. und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Grazia Deledda

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Grazia DeleddaSchilf im Wind
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Schilf im Wind
Schilf im Wind
 (4)
Erschienen am 01.09.1951
Grazia DeleddaMarianna Sirca
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Marianna Sirca
Marianna Sirca
 (2)
Erschienen am 01.08.2004
Grazia DeleddaLa madre.
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La madre.
La madre.
 (3)
Erschienen am 01.01.1997
Grazia DeleddaCosima
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Cosima
Cosima
 (1)
Erschienen am 01.01.1991
Grazia DeleddaDie offene Tür. Erzählungen
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Die offene Tür. Erzählungen
Die offene Tür. Erzählungen
 (1)
Erschienen am 01.01.1964
Grazia DeleddaSchilf im Wind
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Schilf im Wind
Schilf im Wind
 (0)
Erschienen am 23.03.2018
Grazia DeleddaSchilf im Wind
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Schilf im Wind
Schilf im Wind
 (0)
Erschienen am 13.01.2017
Grazia DeleddaBis an die Grenze
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Bis an die Grenze
Bis an die Grenze
 (0)
Erschienen am 08.08.2017

Neue Rezensionen zu Grazia Deledda

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Rezension zu "Die Maske des Priesters" von Grazia Deledda

Rezension zu "Die Maske des Priesters" von Grazia Deledda
Duffyvor 6 Jahren

Der junge Elias Portolu kehrt nach einer verbüssten Haftstrafe auf dem Festland zurück in das Dorf seiner Familie und verliebt sich in die Braut seines Bruders Pietro. Darum geht es in diesem Buch, das im Sardinien um 1900 spielt. Daraus erwächst auch die ganze inhaltliche Dramatik, denn die Insel und deren Bewohner ist geprägt von einem starken Glauben, festen familiären Regeln und einer rigrosen Bestimmung über die Rolle der Geschlechter. Einer Auffassung von Ehre und Moral, deren Nichtbeachtung eine Schande ist und durch Ächtung und Verstoß bestraft wird. Es ist ein Leben, das durch die Arbeit und die Rauheit der Insel bestimmt wird. Ein idealer Nährboden für Konflikte, wenn es wirklich einmal Ausreißversuche gibt. Grazia Deledda, selbst im Bergland um Nuoro aufgewachsen, hatte nur einen Wunsch, nämlich "sardische" Literatur zu schreiben. Sie, die selbst nur vier Jahre Volksschule absolvierte, schaffte es wie kein anderer, diesem Anspruch gerecht zu werden. Schnörkellos, gradlinig, aber mit einer einmaligen ausdrucksstarken Bildhaftigkeit zeichnet sie ihr Sardinien und dessen Bewohner. Die Verbundenheit mit ihrer Insel ist in jedem Satz zu spüren und auch dafür bekam die Schriftstellerin, die über dreißig Romane verfasste, zu Recht den Nobelpreis für Literatur. Nicht nur Sardinienliebhaber werden sich dieser Magie nicht entziehen können.

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Rezension zu "Cosima" von Grazia Deledda

Rezension zu "Cosima" von Grazia Deledda
Duffyvor 8 Jahren

In diesem Roman, der erst nach ihrem Tod erschien, erzählt die Nobelpreisträgerin ihre Jugend und die Entwicklung hin zur Schreiberin. Sie schildert das entbehrungsreiche Leben auf "ihrer" Insel mit allen ihren Klischees, mit denen man in einer archaischen Gesellschaft leben muss, den Kampf um die Umöglichkeit, als Frau Anerkennung zu bekommen. Trotz ihrer Abwanderung nach Rom, oder gerade deswegen, bleibt sie Sardinien aufs Heftigste verbunden.
Deleddas Bücher verströmen den Geruch ihrer Heimat, die Erde, die Berge, die Felder und das Meer. Es gelingt ihr, wie kaum einem anderen Autor ihr Land mit Worten zu beschreiben, das man die Luft anhalten möchte, so schön und einzigartig ist es. Die Brillianz ihres Schreibstils ist nicht konstruiert, sie kommt aus dem Herzen, es sind tiefe Gefühle und Empfindungen, die aus ihren Büchern herausquellen und den Leser in atemberaubende Gegenden führt. Wer Sardinien kennt, für den sind die Werke von Grazia Deledda mehr als nur eine Dia-Show, sie sind pures Vergnügen an einem Land, dessen Schönheit, hat man sie erstmal begriffen, sich unvergänglich ins Herz einbrennt. Für Leser, die ab und zu beim Lesen die Augen zumachen und in aller Ruhe die geschilderten Bilder zum Leben erwecken können.

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Rezension zu "Die offene Tür. Erzählungen" von Grazia Deledda

Rezension zu "Die offene Tür. Erzählungen" von Grazia Deledda
Duffyvor 8 Jahren

Das Werk der sardischen Nobelpreisträgerin ist so umfangreich, dass es viele schlaue Köpfe nicht geschafft haben, sie auf eine Richtung festzulegen. Es ist auch schwierig, denn die Vielschreiberin hat jede Menge guter Bücher geschrieben, doch das Eine, das Herausragende ist ihr nicht gelungen. Dafür hat sie sich um ihre Heimat bemüht, indem sie wie keine andere die Landschaft ihrer Insel so intensiv und genau beschrieben hat, wie kein zweiter. Dabei sind teilweise auch Handlung und die Personen in den Hintergrund geraten oder so mit dem Ambiente verschmolzen, dass eine Gewichtung nicht mehr möglich war. So geschehen auch in dieser kleinen Sammlung von Geschichten, deren Charme mehr die Beschreibung als der Inhalt ausmacht. Verwoben mit dem traditionellen Brauchtum sind diese Erzählungen eine gute Beschreibung von Land und Leuten. Dass sich Deledda der Insel irgendwie verpflichtet fühlte, ist immer wieder haerauszulesen. Die Stärke dieser Geschichten liegt also nicht im Inhalt, sondern in einer Sprache, die so bildhaft ist, dass sie den Leser direkt in die Orte der Geschehnisse eintauchen lässt.
Die mir vorliegende Reclam-Ausgabe von 1964 enthält einen interessanten Anhang, einen sehr interessanten Aufsatz über Deleddas Werk von Mario Losano

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