Grazia Deledda La madre.

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Inhaltsangabe zu „La madre.“ von Grazia Deledda

Leider gar nicht spannend - zieht sich wie Kaugummi.

— Isy2611
Isy2611
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  • Rezension zu "La madre." von Grazia Deledda

    La madre.
    Duffy

    Duffy

    30. October 2010 um 07:40

    1920 erschien "La Madre", eins der wichtigsten Bücher der Nobelpreisträgerin aus Sardinien und es behandelt ein Thema, das heute wieder aktueller ist, denn je. Einige Jahre hat der junge Priester Paulo aus vollster Überzeugung als Priester einer kleinen Dorfgemeide gewirkt. Ihm zur Seite stand seine Mutter, für die ihr Sohn den einzigen Lebensinhalt darstellt. Der Priester verliebt sich in eine junge Witwe und ist nun den Versuchungen einerseits und der Einflußnahme der Mutter andererseits ausgesetzt und muss in kürzester Zeit seine Entscheidungen treffen. Mit eindringlicher und starker Poesie beschreibt die Autorin den Kampf des Priesters mit sich selbst und den Kampf gegen/für das Zölibat. Bis zum Schluss bleibt das Buch intensiv bei den beteiligten Menschen und obwohl das Thema eigentlich nicht dazu einlädt - ja, auch die Spannung steigt ins Unermeßliche. Ein großartiges Buch, das sich auch gerade wegen der Diskussion um unsere "Seelenhirten" ruhig etwas in den Vordergrund drängeln könnte. Und diese einzigartige Autorin aus Sardinien hätte wohl auch mehr posthume Achtung verdient.

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