Nachdem ich die Beschreibung gelesen hatte, die hinten auf dem Buch stand, nahm ich an, dass es in dem Buch in erster Linie nur um die schwierige Beziehung zwischen Ellie und ihrer Schwiegermutter Linda gehen würde. Ich nahm an, Linda sei ein echtes "Schwiegermonster", das Ellie permanent nervt und quält. Zwar geht es in dem Roman am Anfang vor allem um Linda - die für ihren geliebten Sohn und Ellie die ganze Hochzeit organisiert und dabei wenig Rücksicht auf Ellies Wünsche nimmt, - doch dann nimmt sie in dem Buch eine weniger wichtige Rolle ein und es geht mehr um Ellies eigenes Leben, ihre Freundinnen, und ihre Schwangerschaft.
Natürlich beschwert Ellie sich wieder und wieder über ihre Schwiegermutter, doch ich fand es etwas ermüdend, immer wieder dasselbe zu lesen: Linda ist manipulativ, mischt sich überall ein, will das Kind von Ellie und Dan am liebsten ganz für sich usw. usw. Ich hatte mir da etwas mehr Witz und Biss erwartet, nicht ständige Wiederholungen über Lindas Fehler und Charakterschwächen.
Das Buch ist sehr angenehm zu lesen, eine perfekte Ferienlektüre, allerdings ist es nicht besonders fesselnd. Auch das Ende kommt nicht allzu überraschend.
Ganz nette Chick-Lit, die aber auch unterhaltsamer und weniger vorhersehbar sein könnte.
Green Jane
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THE OTHER WOMAN
SECOND CHANCE
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In "Second Chance", meinem ersten Roman von Jane Green, geht es um mehrere ehemalige Schulfreunde und Schulfreundinnen, die nach vielen Jahren nur noch gelegentlich Kontakt zueinander haben. Nur einer von ihnen hat es geschafft, mit allen eng befreundet zu bleiben, nämlich Tom. Ausgerechnet dieser Mann stirbt allerdings, als sein Zug von Terroristen attackiert wird.
Nun treffen die ehemaligen Freunde sich wieder. Alle haben sie sich über die Jahre verändert. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Holly, die zwei Kinder hat, mit ihrem Ehemann jedoch nicht mehr glücklich ist. Dann jedoch verliebt Holly sich in Toms jüngeren Bruder Will, der unglücklicherweise noch gar nicht dazu bereit ist, sesshaft zu werden...
"Second Chance" hat mich beim Lesen ein wenig an Elin Hilderbrands "The Castaways" erinnert. Es war etwas schwierig für mich, mich in die einzelnen Personen hineinzuversetzen und ich konnte nicht wirklich mit ihnen mitleben- und leiden. Obwohl das Buch flüssig zu lesen war, fand ich die Geschichte leider nicht besonders spannend. Wirklich überraschende Wendungen gibt es in dem Buch ebenfalls nicht.
Ich denke, dass dieses Buch ein gutes "Weglesebuch" für zwischendurch ist. Da es ein guter Zeitvertreib ist, vergebe ich drei Sterne.
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