Greg Bear Äon

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Inhaltsangabe zu „Äon“ von Greg Bear

Aufbruch ins Unbekannte Ein Lichtblitz zuckt über den Himmel, und wenig später entdecken Astronomen einen künstlichen Himmelskörper, der offenbar die Erde umkreist. Als Astronauten schließlich auf dem 'Stein', wie er bald genannt wird, landen, stoßen sie auf ein erschreckendes Phänomen: Der Stein ist künstlich ausgehöhlt, und eine der Kammern erstreckt sich weit in die Dunkelheit jenseits der Außenhülle. Ist es eine andere Dimension? Und was haben die geheimnisvollen Erschaffer des Steins mit der Menschheit vor?

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  • Zu primitiv.

    Äon

    Sieben

    11. November 2013 um 12:37

    Ich bin wahrscheinlich zu primitiv für dieses Buch. Mit durch den Klappentext geweckter Vorfreude auf einen Science-Fiction-Roman über parallele Dimensionen (gibt es ja selten genug, obwohl dieses Thema so schier endlos viele Möglichkeiten bietet) kaufte ich dieses "Meisterwerk der Science-Fiction". Dass es bereits in den 80er Jahren geschrieben wurde sollte man ja angeblich gar nicht merken. Es ist bereits einige Monate her, dass ich "Äon" gelesen habe, daher kann ich leider nicht mehr so ganz ins Detail gehen, denn - das sei ruhig vorweggenommen - es fiel für mich doch sehr in die Kategorie "gelesen und vergessen". Ein paar Dinge sind mir aber noch im Gedächtnis geblieben. Da wäre als allererstes die bedauernswerte Tatsache, dass es sich hierbei zwar um einen Science-Fiction-Roman handelt, sich die Fiktion aber allenfalls auf die Rahmenhandlung beschränkt. Sie bildet vielmehr die Kulisse für einen Politthriller, vor dem der kalte Krieg, der Konflikt zwischen den USA und Russland sowie seitenlange politische Diskussionen zwischen diversen Generälen und sonstigen Entscheidungsträgern im Vordergrund stehen. Selbst die Bevölkerung des "Steins", scheinbar außerirdischer Herkunft und technisch unglaublich hoch entwickelt, hat offenbar nie den menschlichen Verstand der 80er Jahre überschritten. "Äon" wurde somit das erste Buch, in dem ich haufenweise Seiten lediglich überflogen, gar überblättert habe. Das entspricht normalerweise nicht meiner Philosohpie des Lesens, aber ich war von diesen Passagen dermaßen gelangweilt, dass es auch im Hinblick auf die Gesamtzahl von 650 Seiten einfach nicht anders ging. Der zweite herausstechende Kritikpunkt ist der, dass der Autor es leider zu keinem Zeitpunkt schaffte, mir die Welt, die er innerhalb des Asteroiden erschuf, bildlich nahezubringen. Es fiel mir unglaublich schwer mir diese riesigen, gleichsam ausgedehnten wie verlassenen Städte in den Kammern eines Himmelskörpers vorzustellen. Dasselbe galt für technische Errungen- und Gerätschaften. Es mag an mir liegen, aber ich fühlte mich da als Leser von Greg Bear auch zu wenig an die Hand genommen. Von vielen Büchern habe ich im Nachhinein Erinnerungen im Kopf, Bilder, die so echt und realistisch wirken, dass ich mich manchmal frage, ob ich das als Buch gelesen oder als Film gesehen habe. Wenn ich an Äon zurückdenke, ist da - nichts. Nur die Tiefe des Raumes. Ich könnte nun noch andere Dinge als Kritik anbringen,wie beispielweise die teils seltsam und angestaubt wirkenden Wörter, die der Autor benutzt ("drunten" und "droben", wer sagt soetwas? Vielleicht hätte man dieses und andere Beispiele im Rahmen der Neuveröffentlichung etwas modernisieren können.), oder die wie aus einem schlechten Porno stammenden Sexszenen (Mann: "Ich hatte schon so lange keinen Sex mehr, ich hab die ganze Zeit einen Ständer." - Frau: "Oh, wenn du geil bist, kannst du uns nicht mehr konzentriert genug kommandieren. Na gut, dann blas ich dir einen." Nicht wörtlich zitiert, aber ich musste doch lachen und an "Wieso liegt hier eigentlich Stroh" denken...), aber das wäre wohl kleinkariert und meiner persönlichen Abneigung gegen das Buch geschuldet. "Äön" hat mich somit vier Tage lang gelangweilt und ich habe es nur zuende gelesen, um nicht auch noch meinen Grundsatz, ein einmal angefangenes Buch nicht vorzeitig beiseite zu legen (es könnte ja doch noch was tolles kommen), zu brechen. An das Ende kann ich mich auch schon gar nicht mehr erinnern, es muss also ebenfalls belanglos gewesen sein. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu primitiv für dieses "Meisterwerk der Science-Fiction"... Ich vergebe zwei Sterne - die Ein-Stern-Bewertung hebe ich mir auf für das erste Buch, bei dem ich es tatsächlich nicht mal bis zum Ende schaffe.

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