Greg Bear Die Stadt am Ende der Zeit

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Inhaltsangabe zu „Die Stadt am Ende der Zeit“ von Greg Bear

Träumen Sie von einer Stadt am Ende der Zeit?

Diese Frage findet sich eines Tages im Kleinanzeigenteil etlicher amerikanischer Zeitungen. Offenbar ein skurriler Scherz. Aber als einige Leser auf die Anzeige antworten, beginnt eines der phantastischsten Abenteuer, das je erzählt wurde. Denn es gibt sie wirklich: die Stadt am Ende der Zeit.

Eine Stadt, deren Technologie so weit fortgeschritten ist, dass man sie von Magie kaum mehr unterscheiden kann. Eine Stadt, in die sich die letzten Lebewesen eines sterbenden Universums geflüchtet haben. Eine Stadt, die nun Kontakt mit der Gegenwart aufnimmt – um zu retten, was wir als »Mensch« bezeichnen...

Der Leser sollte sich für dieses Buch Zeit nehmen

— NicoleP

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— BTOYA

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  • Die Stadt am Ende der Zeit

    Die Stadt am Ende der Zeit

    NicoleP

    03. October 2017 um 12:23

    Im Seattle der Gegenwart lockt eine merkwürdige Kleinanzeige drei Menschen, die nicht ahnen, auf welche Reise sie sich dadurch begeben werden. Es gibt eine Stadt am Ende der Zeit. Diese nimmt jetzt Kontakt mit der Gegenwart auf, um die Menschheit zu retten.In seinem Roman spielt Greg Bear geschickt mit einem schwierigen Thema. Leider bin ich mit den Hauptfiguren nicht warm geworden. Sie blieben mir zu fern, als das irgendwelche Emotionen entstehen hätten können. Dennoch ist es ein interessantes Buch, welches das Thema „Zeit und Raum“ gut aufgreift. Mit Glossar und Anmerkungen erwarten den Leser fast 900 Seiten. Viele Erklärungen helfen zwar, die Geschehnisse zu verstehen, blähen das Buch dadurch aber auch auf. Doch man darf die Erklärungen auch nicht weglassen, da sich das Buch sonst noch schwerer lesen würde.Das Buch hatte auch seine Längen und es fehlte an Spannung. Durch den Versuch, den Überblick über Zeit und Raum zu behalten, bleibt diese auf der Strecke. Der Leser sollte sich für dieses Buch Zeit nehmen und ohne lange Unterbrechungen lesen, da ein Wiedereinstieg meist nur durch zurückblättern gelingen kann.„Die Stadt am Ende der Zeit“ ist eine verwirrende Geschichte, und ich fand das Buch auch schwer zu lesen. In der Geschichte lösen sich Zeit und Raum vollkommen auf, was es schwermacht, der Handlung zu folgen. Trotz aller Kritikpunkte ist es ein gutes Buch, welches den ein oder anderen Leser mit Sicherheit begeistern wird.Weitere Rezensionen gibt es unter www.nicole-plath.de

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  • Ich suche Romane, die außerirdische Welten und fremde Lebensformen...

    Wonnefried

    Ich suche Romane, die außerirdische Welten und fremde Lebensformen beschreiben, ich bin schon bei Jack Vance ein wenig fündig geworden und freue mich über weitere Empfehlungen.

    • 19
  • Rezension zu "Die Stadt am Ende der Zeit" von Greg Bear

    Die Stadt am Ende der Zeit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. August 2010 um 12:46

    Greg Bear, das Genie hinter dem Meisterwerk "Blutmusik", erschafft mit seinem Epos über das Ende aller Zeiten, in dem die als Typhon bekannte Entropie alle Materie und alle Fäden der Zeit auffrisst, den "Herr der Ringe" der Science Fiction. Bears Phantasie scheint keine Grenzen zu besitzen, denn gleich am Anfang beschreibt er die sogenannte "Stadt am Ende der Zeit" so fremd- und eigenartig, wie man das von einer Entwicklung, die Milliarden Jahre und mehr angehalten hat, erwarten würde. Hier hilft dem Leser nur ein stumpfes Akzeptieren der beschriebenen Dinge - worauf die Handlung hinauslaufen wird ist erstmal nicht abzusehen, selbst dann nicht, wenn sie in die Vergangenheit - unsere Gegenwart - springt und von sogenannten "Schicksalswandlern" berichtet - Menschen, die in andere Schicksalsfäden ihres Lebens, in das Multiversum anderer Realitäten, eintauchen können. Bear nutzt seine Kreativität und Phantsie, seine hin- und herspringende Geschichte zwischen unterschiedlichen Zeiten und Personen, elegant um zu verschleiern, das auch dieses Buch die typischen Mängel des großen Fantasy-Epos "Herr der Ringe" aufweist: Es wird gewandert und gewandert und gewandert. Die eigentliche Handlung des Buches ist so spannungsarm und kurz, so versteckt hinter den Motiven von Thermodynamik und Quantenmechanik, das sie nüchtern in einem Satz abgehandelt werden könnte, die Figuren bleiben hierbei blass, wenngleich Bear versucht einen Schuss Romantik und eine gewisse Komplexität innerhalb der Charaktere zu simulieren. Dies gelingt ihm nicht besonders gut, da einem das Geschehen abseits seiner auf Genialität getrimmten Ideen reichlich egal ist. Gegen Ende hin, die letzten zweihundert Seiten dieses quälend langen Werkes, kann man getrost überfliegen, soweit man sich sicher ist, das man verstanden hat, worauf alles hinauslaufen wird, und das ist wie bereits erwähnt weder besonders spannend noch clever. Da nützen auch alle Anspielungen auf die griechische Mythologie nichts mehr, die genauso aufgesetzt wirken wie einst der Merowinger oder Persephone in der bekannten "Matrix"-Saga. Unterm Strich ist Bear ein großartiger Visionist und Zukunftsdenker, der getrost zu den ganz großen in der ernsthaften Science Fiction gezählt werden muss - aber leider auch ein lausiger Geschichtenerzähler, dessen Genialität immer im Vordergrund vor einer guten Erzählung stehen muss. Wem dies genügt, der wird in der "Stadt am Ende der Zeit" ein kongeniales Werk entdecken - der Rest fällt hinten runter und wird sich zu Tode langweilen. Meiner Meinung nach gehört für ein wahres Meisterwerk beides letztenlich untrennbar zusammen.

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  • Rezension zu "Die Stadt am Ende der Zeit" von Greg Bear

    Die Stadt am Ende der Zeit

    sabisteb

    13. August 2010 um 10:06

    Die achtzehnjährige Ginny nimmt Zuflucht in einem Lagerhaus voller alter Bücher, bewacht von einem alten Mann namens Arthur Conan Bidewell, der in den Abweichungen der Bücher vom Original, Hinweise auf das Ende der Welt sucht. Der vierundzwanzigjährige Jack Rohmer, ein Jongleur, ein Lebenskünstler, leidet unter Blackouts, in welchen er mit einem jungen Mann aus der Stadt am Ende der Zeit zeitweilig den Körper tauscht. Daniel Patrick Iremonk, ein Wanderer zwischen den Welten. Wenn es für ihn eng wird, wechselt er den Körper. Max Glaucous, ein Glücksjäger und Vogeljäger auf der Suche nach Integralläufern. Jebrassy und Tiadba, zwei Nachgezüchtete und zwei Liebende aus der Stadt am Ende der Zeit. Über all dies wacht in einer Stadt am Ende der Zeit, geschützt nur noch durch Realitätsgeneratoren, eine Gerontokratie aus Unsterblichen, die durch und durch von der eigenen unübertrefflichen Weisheit überzeugt ist mit Polybiblios und seinen Epitomen an deren Spitze. Dieses Buch ist echt schwere Kost und zwar in mehrfacher Hinsicht. Zum einen hat das Buch das Format und das Gewicht eines Backsteins. Mit kleinerer Schrift und etwas dünnerem Papier wäre es deutlich handlicher gewesen. Zum anderen ist dieses Buch eine Geschichte auf der Basis der Quantenphysik, Greg Bears literarische Interpretation der Quantenmechanik. Es geht um Philosophie, Realität, Zeit und Parallelwelten (hier Schicksalsfäden). Die Zeit bewegt sich nicht wie ein Punkt vorwärts; vielmehr läuft sie wie ein Pinsel aus [...]. Und dieser aus Schicksalsfäden zusammengefügte Pinsel malt für jeden Menschen ein anderes Bild (S. 131). Der Autor Malt das Bild von Ginny, Kacl, Daniel, Max, Arthur, der drei Hexen und Katzen in einer Weltenlinie, die ein Riss in der Zeit von ihrer Vergangenheit abschneidet und deren Ende, der Terminus sie von jeder möglichen Zukunft trennt. Und so sind die Protagonisten mehr oder weniger sowohl von der Kausalität als auch von der Eventualität abgeschnitten, den beiden pulsierenden Wellen der Zeit. (S. 406) Dieser Satz sagt doch alles, oder? Sprache ist für den Autor die DNA des Kosmos (S. 408), Bücher schützen vor dem Ende der Zeit und halten die Realität stabil. Die Liebe zu Bücher und die Idee einer Universalbibliothek verfolgte auch Andreas Eschmach in seinem Buch Quest: Roman, an welches mich dieser Roman stark erinnerte. Das Buch ist poetisch. Der Autor entwirft eine Mythologie des Universums. Diese mythologischen Texte erinnern an viele religiöse Schriften und sind genauso verwirrend und unverständlich. Die Geschichte, die Prinzipien und die Handlung sind verwirrend wie die Quantenmechanik, auf der sie beruhen. Teilweise wurde englische Gedichte auch nicht übersetzt (S. 134), was bei Lesern, die es Englischen nicht mächtig sind, zu weiterer Verwirrung führen dürfte. Fazit: Quantenphysik und Quantenmechanische Prinzipien als Roman mit poetischen und mythologischen Texten. Poetisch und verwirrend. Sicherlich nicht jedermanns Sache und eher schwere Kost.

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  • Rezension zu "Die Stadt am Ende der Zeit" von Greg Bear

    Die Stadt am Ende der Zeit

    Kaenguruh

    13. November 2009 um 22:36

    "Die Stadt am Ende der Zeit" ist vielleicht der menschlichste und emotionalste aller Bear-Romane. Vielleicht ist der Roman vielerorts deshalb eher negativ bis mittelmäßig bewertet, weil er nicht, wie es bisher oft der Fall war, die klassische, techniklastige Science Fiction bedient. Und doch ist es eindeutig Science Ficition - allerdings eher in der Tradition der technisch-moralischen Utopien. Einzigartig ist in jedem Fall die ungeheure gedankliche Spannweite der Erzählung - für "die Stadt am Ende der Zeit" muss der Begriff "Utopie" in einer ganz anderen Dimension (im Sinne von: Komplexität) verwendet werden. Trotz der teilweise komplexen und detail-verliebten Handlungsstränge und Charakterentwicklungen behält der Roman die Atmosphäre einer gemütlichen Erzählung an einem Winterabend. Es gibt hier und da Längen, die jedoch durch das großartige Gesamtkonzept ausgeglichen werden. Wer nicht unbedingt einen Todesstern braucht, um Spaß an Science Ficition zu haben, und Orwell, Huxley oder Baxter mag ... der sollte unbedingt zu diesem Werk greifen. Ich bin so kühn und tippe, dass es sich - früher oder später - sogar als SciFi-Klassiker etablieren wird.

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