Greg Cox Star Trek Voyager 14 - Das schwarze Ufer

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Inhaltsangabe zu „Star Trek Voyager 14 - Das schwarze Ufer“ von Greg Cox

Seit Wochen durchquert die Voyager einen besonders leeren und abgelegenen Bereich des Delta-Quadranten. Es gibt kaum etwas, was die tägliche Routine an Bord des Raumschiffes stört, und die Besatzung wirkt zunehmend gereizt und unaufmerksam. Doch plötzlich empfängt die Voyager Signale eines ihr unbekannten Planeten. Bilder von atemberaubender Schönheit, die alle Reisenden zum Besuch der schwarzen Ufer von Ryolanow einladen.<P> Die Ryol scheinen friedliebende Wesen zu sein, und Captain Kathryn Janeway nimmt nur zu gerne die Chance wahr, ihrer Mannschaft zum dringend benötigten Landurlaub zu verhelfen.<P> Und tatsächlich erweist sich Ryolanow als wahres Paradies. Umgeben von einer traumhaft schönen Landschaft genießt die Besatzung der Voyager die großzügige Gastfreundschaft seiner Bewohner und läßt sich von ihren Dienern, den Neffalern, verwöhnen.<P> Doch es ist ein trügerisches Idyll. Kes, die telepathisch begabte Ocampa, wird von mentalen Schreien und Hilferufen geplagt, die aus dem Innern des Planeten zu kommen scheinen. Zutiefst beunruhigt begibt sich Kes auf die Suche nach der Ursache ihrer Visionen. Gemeinsam mit ihrem Gefährten Neelix stößt sie auf die versteckten Überreste eines gigantischen Raumschiffs und auf ein düsteres Geheimnis, das den wahren Charakter der Ryol offenbart.<P> Das schwarze Ufer hat einfach alles, was einen guten Voyager-Roman ausmacht: eine spannende Handlung, großartige Aliens, jede Menge Action und eine vielschichtige Handlung, die auch den unbekannteren Crewmitgliedern viel Raum läßt, ihre Charakteren zu entwickeln. Greg Cox bringt zudem das Kunststück fertig, eine dichte Atmosphäre der Bedrohung aufzubauen, ohne zunächst allzu konkret werden zu müssen, und seine Hauptfigur Kes ist dafür das perfekte Medium. <I>--Stephan Fingerle</I>
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  • Rezension zu "Das schwarze Ufer. Star Trek Voyager 14." von Greg Cox

    Star Trek Voyager 14 - Das schwarze Ufer
    artphilia

    artphilia

    Ist schon Jahre her, dass ich den Roman gelesen hab, aber mir hat er gut gefallen. Kes mal im Mittelpunkt, was ich allerdings erfrischend fand, auch wenn sie nie allzu beliebt war. Ich denke, dass man Kes nie eine wirklich Chance zur Entwicklung gab. Ihre Fähigkeiten kommen in diesem Roman schön rüber. :)

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  • Rezension zu "Das schwarze Ufer. Star Trek Voyager 14." von Greg Cox

    Star Trek Voyager 14 - Das schwarze Ufer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. May 2012 um 09:42

    Die Inhaltsangabe klingt erstmal reichlich konventionell: Die Crew der Voyager stolpert man wieder über einen scheinbar paradiesischen Planeten mit gastfreundlichen Bewohnern, die sich erst spät als Bedrohung herausstellen. Klingt wie hundertmal im TV gesehen und genauso oft als Roman gelesen. Das ist zwar nicht ganz verkehrt. Allerdings muss ich sagen, dass der Autor dieses klassische Szenario geradezu meisterhaft aufgearbeitet hat. Cox schreibt hier sehr fundiert im ST-Universum, es gibt Dutzende Anspielungen auf frühere Episoden, teils sogar mit leicht selbstironischem Unterton, fabelhaft. Außerdem hat er bei den Figuren auch den richtigen Ton getroffen, er kommt sehr nah an die natürliche Sprechweise der Figuren in der Serie heran. Überhaupt hat Cox die Hürde "ST-Sprech" sehr gut gemeistert, wobei man auch die Übersetzung ins Deutsche loben muss. Hier und da wird sogar der ST-Technobabble ein bisschen auf die Schippe genommen, fand ich sehr amüsant. Diesbezüglich ist DAS SCHWARZE UFER einer der besten ST-Titel von Heyne. Die Handlung ist spannend und flüssig erzählt, der Plot eröffnet immer genau die richtige Anzahl an verschiedenen Schauplätzen und legt immer die richtigen Schwerpunkte auf die Figuren. Die meiste Zeit steht Kes im Mittelpunkt, oft aber auch Chakotay oder Paris. Die Perspektiven der Figuren sind gut geschildert. Die Story ist wie gesagt nicht unbedingt originell, und die Aliens sind ein bisschen eindimensional. Es gibt keine großartigen Überraschungen. Das hat aber auch den Vorteil, dass mal nicht ein riesiges Kartenhaus aufgebaut und durch eine lahme Auflösung wieder eingerissen wird. Das Ende ist schlüssig und gut durchdacht und lässt den Leser befriedigt zurück. Der Roman spielt gegen Ende von Season 3, die Diskrepanzen zum TV-Canon sind minimal und absoulut zu vernachlässigen. Zugegeben, fünf Sterne sind objektiv gesehen vielleicht ein bisschen zu großzügig. Aber ich empfand es als willkommene Abwechslung, mal wieder einen richtig schönen, klassischen ST-Roman zu lesen, in dem nicht gleich das ganze Universum sowie sämtliche Paralleluniversen kurz vor der Auslöschung stehen. Und weil der Roman einfach gut und rund ist gibt's heute einfach mal die Höchstpunktzahl. So. Für mich einer der besten VOY-Titel. Danke, Greg Cox.

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