Nachdem 1987 mit Rudolf Heß einer der größten deutschen Kriegsverbrecher stirbt, beginnt auf einmal ein Wettlauf gegen die Zeit. Angeblich hat er nach jahrzehntelangem Schweigen kurz vor seinem Tod ein Tagebuch verfasst, das viele Dinge, die wir über den zweiten Weltkrieg wissen, in einem anderen Licht erscheinen lassen könnte. Amerikaner, Russen, Engländer suchen auf beiden Seiten des geteilten Berlins danach. Besonders im Fokus steht der junger Polizeibeamte Hannes Apfel, der von seinem Vater zu einem geheimen Wacheinsatz vor dem Spandauer Gefängnis eingeteilt wurde. Und tatsächlich hat Hannes dort einen neunseitigen Brief eingesteckt, den er nur teilweise lesen kann. Als Hannes seiner Frau Iris davon erzählt, geraten beide in Lebensgefahr. Auf einmal werden sie von allen Seiten gejagt und sehen unabhängig voneinander nur eine Chance: Raus aus Westberlin zu einem geheimen Ort in der Bundesrepublik. Doch das ist erst der Anfang einer großen Odyssee über mehrere Kontinente.
Normalerweise bin ich ja kein großer Freund von Geschichten über den zweiten Weltkrieg, doch zum einen handelt es sich bei „Spandau Phoenix“ um einen Politthriller, zum anderen ist der Verfasser Greg Iles, dessen Werk ich seit Jahren sehr schätze. Genau wie bei seinen Natchez-Thrillern, entfaltet er eine komplexe, vielschichtige Handlung, die immer wieder mit Überraschungen aufwartet. Sie ist spannend erzählt, bloß das letzte Drittel zieht sich stellenweise ein kleines bisschen. Dennoch ist es eine interessante und gut recherchierte Geschichte, die jedem Fan von Politthrillern zusagen dürfte. Überrascht war ich, dass mit Jonas Stern auch eine Figur aus einem anderem anderen Iles-Roman („Schwarzer Tod“) auftaucht. Das sorgte für eine gewisse Wiedersehensfreude.
Obwohl der Roman bereits 1993 erschienen ist, erhielt er erst Anfang 2025 eine Hörbuchumsetzung. Nachdem die ungekürzte Fassung recht umfangreich ist und insgesamt eine Dauer von mehr als 27 Stunden hat, wurde sie in zwei Teile aufgesplittet. Beide Teile werden äußerst stimmig von Uve Teschner vorgetragen.
Greg Iles

Lebenslauf
Alle Bücher von Greg Iles
Leises Gift
Bisswunden
Infernal
Verratenes Land
12 Stunden Angst
Unter Verschluss
Blackmail
Natchez Burning
Neue Rezensionen zu Greg Iles
Nachdem 1987 mit Rudolf Heß einer der größten deutschen Kriegsverbrecher stirbt, beginnt auf einmal ein Wettlauf gegen die Zeit. Angeblich hat er nach jahrzehntelangem Schweigen kurz vor seinem Tod ein Tagebuch verfasst, das viele Dinge, die wir über den zweiten Weltkrieg wissen, in einem anderen Licht erscheinen lassen könnte. Amerikaner, Russen, Engländer suchen auf beiden Seiten des geteilten Berlins danach. Besonders im Fokus steht der junger Polizeibeamte Hannes Apfel, der von seinem Vater zu einem geheimen Wacheinsatz vor dem Spandauer Gefängnis eingeteilt wurde. Und tatsächlich hat Hannes dort einen neunseitigen Brief eingesteckt, den er nur teilweise lesen kann. Als Hannes seiner Frau Iris davon erzählt, geraten beide in Lebensgefahr. Auf einmal werden sie von allen Seiten gejagt und sehen unabhängig voneinander nur eine Chance: Raus aus Westberlin zu einem geheimen Ort in der Bundesrepublik. Doch das ist erst der Anfang einer großen Odyssee über mehrere Kontinente.
Normalerweise bin ich ja kein großer Freund von Geschichten über den zweiten Weltkrieg, doch zum einen handelt es sich bei „Spandau Phoenix“ um einen Politthriller, zum anderen ist der Verfasser Greg Iles, dessen Werk ich seit Jahren sehr schätze. Genau wie bei seinen Natchez-Thrillern, entfaltet er eine komplexe, vielschichtige Handlung, die immer wieder mit Überraschungen aufwartet. Sie ist spannend erzählt, bloß das letzte Drittel zieht sich stellenweise ein kleines bisschen. Dennoch ist es eine interessante und gut recherchierte Geschichte, die jedem Fan von Politthrillern zusagen dürfte. Überrascht war ich, dass mit Jonas Stern auch eine Figur aus einem anderem anderen Iles-Roman („Schwarzer Tod“) auftaucht. Das sorgte für eine gewisse Wiedersehensfreude.
Obwohl der Roman bereits 1993 erschienen ist, erhielt er erst Anfang 2025 eine Hörbuchumsetzung. Nachdem die ungekürzte Fassung recht umfangreich ist und insgesamt eine Dauer von mehr als 27 Stunden hat, wurde sie in zwei Teile aufgesplittet. Beide Teile werden äußerst stimmig von Uve Teschner vorgetragen.
Nachdem ihre Schwester an Krebs gestorben ist, beschleicht FBI Agentin Alice Morse der Verdacht, ihr Schwager könnte mit ihrem Tod etwas zu tun haben. Zumal nur wenige Wochen danach seine Geliebte bei ihm einzieht. Aber kann man Krebs absichtlich herbeiführen ? Sie fängt an zu suchen und stößt auf einen Scheidungsanwalt, dessen Klienten auffällig oft verwitwen, bevor es zu einer Scheidung kommt. Und das nächste Opfer scheint schon ausgewählt zu sein.
Spannend, flüssig geschrieben, sympathische Charaktere. Man fliegt geradezu durch die Seiten und es bleibt bis zum Schluß spannend. Auch die Tötungsmehode scheint plausibel erklärt worden zu sein. Ich habe eine Readers Digest Ausgabe gelesen. Die sind glaube ich etwas gekürzt, damit 3 Bücher in einen Band passen.
Es hat Spaß gemacht, diesen Krimi zu lesen.
Gespräche aus der Community

Ein Thriller, der alles mit sich bringt: Hochspannung, großartige Charaktere und tiefe Einblickte in die Abgründe unserer Gesellschaft
Über Greg Iles
Greg Iles wurde 1960 in Stuttgart geboren. Sein Vater leitete die medizinische Abteilung der US-Botschaft. Mit vier Jahren zog die Familie nach Natchez, Mississippi. Mit der »Frankly Scarlet Band«, bei der er Sänger und Gitarrist war, tourte er ein paar Jahre durch die USA. Mittlerweile erscheinen seine Bücher in 25 Ländern. Greg Iles lebt heute mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Natchez, Mississippi. Fünf Jahre hat er kein Buch herausgebracht, da er einen schweren Unfall hatte. Mehr zum Autor unter www.gregiles.com Bei Rütten & Loening und im Aufbau Taschenbuch liegen seine Thriller „Natchez Burning“ und „Die Toten von Natchez vor“.
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** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.
*** PS: Der Thriller hat 1008 Seiten. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr die Zeit und Lust habt, ein Buch in diesem Umfang zu lesen.

Ein packender Thriller über Liebe, Schuld und Sühne
Spannung pur von der ersten bis zur letzten Seite!Greg Iles hat es mit seinem neuesten Buch "Natchez Burning" noch einmal bis auf den ersten Platz der New-York-Bestseller-Liste geschafft. Als Kulisse für diese Geschichte, die erschreckend nah an der Realität ist, dient die Herrlichkeit des USA-Südstaates Mississippi.
Zum Inhalt
Penn Cage, Bürgermeister von Natchez, Mississippi, hat eigentlich vor, endlich zu heiraten. Da kommt ein Konflikt wieder ans Tageslicht, der seine Stadt seit Jahrzehnten in Atem hält. In den sechziger Jahren hat eine Geheimorganisation von weißen, scheinbar ehrbaren Bürgern Schwarze ermordet oder aus der Stadt vertrieben. Nun ist mit Viola Turner, eine farbige Krankenschwester, die damals floh, zurückgekehrt – und stirbt wenig später. Die Polizei verhaftet ausgerechnet Penns Vater – er soll sie ermordet haben. Zusammen mit einem Journalisten macht Penn sich auf, das Rätsel dieses Mordes und vieler anderer zu lösen.
Leseprobe
Zum Autor
Greg Iles wurde 1960 in Stuttgart geboren. Sein Vater leitete die medizinische Abteilung der US-Botschaft. Mit vier Jahren zog die Familie nach Natchez, Mississippi. Mit der "Frankly Scarlet Band", bei der er Sänger und Gitarrist war, tourte er ein paar Jahre durch die USA. Mittlerweile erscheinen seine Bücher in 25 Ländern. Greg Iles lebt heute mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Natchez, Mississippi. Fünf Jahre hat er kein Buch herausgebracht, da er einen schweren Unfall hatte.
Zusammen mit dem Rütten & Loening Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Natchez Burning" unter allen, die den Bestseller aus den USA im Rahmen einer Leserunde lesen, besprechen und rezensieren möchten. Was müsst ihr dafür tun? Bewerbt euch* im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr bis zum 18.02. über die folgende Frage diskutiert:
Viele US-Bürger dunkler Hautfarbe fühlen sich diskriminiert. Auch wenn die Gleichheit der Bürger im Grundgesetz verankert ist, spricht man oft von "Toleranz". Man sollte Verhalten, Meinungen oder Lebenseinstellungen tolerieren. Aber Hautfarben? Herkunft? Sollte man hier nicht von Gleichheit statt von Toleranz reden?
Wichtig für uns ist, dass wirklich eine Diskussion entsteht, bei der ihr aufeinander eingeht. Auf eure Meinungen sind wir gespannt!
Viel Glück!
* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.
Zusätzliche Informationen
Greg Iles wurde am 31. Dezember 1959 in Stuttgart (Deutschland) geboren.
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