Greg Iles Adrenalin

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Inhaltsangabe zu „Adrenalin“ von Greg Iles

Penn Cage ist Bürgermeister in Natchez, Mississippi. Um seiner Stadt zu Geld zu verhelfen, hat er auf das Glücksspiel gesetzt. Nun fahren prächtige Dampfschiffe auf dem Fluss, alle zu Kasinos umgebaut. Doch ein Schiff unterscheidet sich von den anderen: die Magnolia Queen, auf der die finanzstärksten Spieler ein- und ausgehen. Ein Freund von Penn Cage hat Beweise, dass an Bord massive Verbrechen verübt werden. Als er kurz darauf brutal ermordet wird, verbeißt Cage sich in den Fall. Bald steht fest: Die Gäste der Magnolia Queen kommen nicht nur wegen des Glücksspiels. Sie wollen Blut sehen - Menschenblut.

Wenn man nicht auf die anderen hört. Penn wurde gewarnt, das er der Polizei nicht unbedingt vertrauen sollte.

— Bluesky_13

Zunehmend spannend und klingt lange nach. Empfehlenswert!

— EFST79

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  • Du kannst nicht einmal der Polizei trauen

    Adrenalin

    Bluesky_13

    03. November 2017 um 13:27

    MEINE MEINUNG Das Buch geht zu Beginn etwas schleppend los. Es wirkt sehr wohl spannend, doch der Autor geht bei manchen Dingen zu sehr ins Detail, die mit dem Fall nichts zu tun haben. Zumindest nicht direkt. Es bringt uns lediglich die Personen näher und wir lernen die Menschen kennen. Ab Seite 100 nimmt das Buch dann richtig Tempo auf und die Spannung steigt mit jeder Seite. Tim hatte Penn davor gewarnt, der Polizei zu vertrauen. Keinem konnte man vertrauen. Als Tim dann tot war, merkt Penn, dass Tim Recht hatte. Penn war sehr vorsichtig, denn hier stimmte einiges nicht. Hier geht es um Korruption und um Macht. Was einst dazu dienen sollte, die Stadt attraktiver zu machen, wird nun zur Bedrohung. Das Casino unterschlägt Geld, macht illegale Dinge, wie Hundekämpfe oder Prostitution von minderjährigen. So war das nicht geplant. Doch es ist schon immer so gewesen, wer das Geld hat, hat die Macht. Für Penn wird es richtig arg, denn die Leute, die Tim auf dem Gewissen haben, bedrohen nun seine Tochter und seine Mutter, außerdem auch noch seine Freunde und Bekannte. Doch Penn weiß sich da dank seiner Beziehung aus der Staatsanwaltszeit gut zu helfen. Dieses Buch wird hier immer spannender, was wird noch alles passieren und kann Penn seine Familie retten und bschützen? Dieses Buch hat von allem etwas, von Liebe und Hass, von Freundschaft und Feindschaft, aber vor allen Dingen hat es Spannung satt. Man weiß, um was es geht, man weiß wer da mit drinsteckt und trotz allem ist es spannend. Das muss ein Autor erst mal schaffen, die Leser so zu fesseln, aber bei mir hat es funktioniert. Ich war nach einem schwachen Anfang dann doch total gefesselt und begeistert. Emotionen kochen über und die Gefahr nimmt ihren Lauf. Das Buch hat ein sehr überraschendes Ende, das hätte ich so nicht ganz erwartet. Aber es ist wirklich gut. Ich kann es wirklich an alle Thriller Fans weiterempfehlen, ein wirklich gutes Buch. Einfach nur genial und wirklich lesenswert. Eure Bluesky_13 Rosi      

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  • Buchverlosung zu "Die Toten von Natchez" von Greg Iles

    Die Toten von Natchez

    aufbauverlag

    Penn Cage, der Bürgermeister von Natchez, Mississippi, und seine Verlobte, die Chefredakteurin Caitlin Masters, sind einem Anschlag entkommen, hinter dem die Doppeladler stecken, eine rassistische Organisation, die seit den sechziger Jahren ihr Unwesen treibt. Aber die Gefahr ist keineswegs beseitigt. Forrest Knox, ausgerechnet der Chef der State Police, ist der wahre Kopf der Doppeladler. Er will verhindern, dass Penn Beweise vorbringt, welche Morde die Doppeladler begangen haben. Doch Penn hat eine Spur, um die Toten zu finden. Sie führt in die Sümpfe des Mississippi River, zu einem geheimnisvollen Ort, an dem ein ganz besonderer Baum steht. Ein Thriller, der alles mit sich bringt: Hochspannung, großartige Charaktere und tiefe Einblickte in die Abgründe unserer GesellschaftÜber Greg IlesGreg Iles wurde 1960 in Stuttgart geboren. Sein Vater leitete die medizinische Abteilung der US-Botschaft. Mit vier Jahren zog die Familie nach Natchez, Mississippi. Mit der »Frankly Scarlet Band«, bei der er Sänger und Gitarrist war, tourte er ein paar Jahre durch die USA. Mittlerweile erscheinen seine Bücher in 25 Ländern. Greg Iles lebt heute mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Natchez, Mississippi. Fünf Jahre hat er kein Buch herausgebracht, da er einen schweren Unfall hatte. Mehr zum Autor unter www.gregiles.com Bei Rütten & Loening und im Aufbau Taschenbuch liegen seine Thriller „Natchez Burning“ und „Die Toten von Natchez vor“.Jetzt bewerben!Bewerbt euch im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr folgende Frage beantwortet: Welchen Thriller habt ihr zuletzt gelesen? Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.*** PS: Der Thriller hat 1008 Seiten. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr die Zeit und Lust habt, ein Buch in diesem Umfang zu lesen.

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  • Sorry, Penn Cage, das war leider nix...

    Adrenalin

    bettina_hofbauer

    03. January 2016 um 13:25


  • Spannend und voller Brutalität

    Adrenalin

    Deltajani

    09. July 2014 um 23:57

    Wow! Ich bin begeistert! Ich frage mich beim lesen eines Buches ja oft wie dieses sich wohl als Film machen würde. Meistens komme ich zu dem Schluss, dass das Material dafür nicht reicht. Aber nicht hier. Adrenalin bietet alles was es für einen Kassenschlager braucht. Spannung, Mord, ein starkes, nicht ganz normales Ermittlerteam, eine kriminelle Bande, Brutalität, Korruption, und ein bisschen Gefühl.  Viele Charaktere spielen mit und dennoch schafft es Greg Iles jeden einzelnen dem Leser nahe zu bringen. Samt deren Vergangenheit, die beiläufig sicher für die Story selbst hilfreich ist. Angsteinflösende Fieslinge, geschmierte und schmierige Polikter & Oberhäupter, eine aufringlich herumschnüffelnde und sich somit in Gefahr bringende Presse, alles ist dabei. Der Schreibstil ist einfach gehalten und flüssig, so dass man keinerlei Probleme hat mehrere Kapitel auf einen Schlag zu verschlingen. Zumindest wenn man die ersten paar Seiten hinter sich hat. Hierbei wechselt der Autor gekonnt oft die Szenerie. Die Hauptgeschichte um Penn Cage und sein Team immer wieder unterbrochen um zu den zeitgleich ablaufenden Nebenschauplätzen zu gelangen. Mit kursiver Schrift dargestellt weiß man sofort, dass der Schauplatz und die Perspektive wechselt.  Gut gelungen auch immer wieder die Wandlung um die Spannung wieder nach oben zu treiben. Da denkt man oft, jetzt wird alles gut - und ZACK, da passiert wieder etwas aufregendes und das Buch wird dicker und dicker. Das Buch ist auch sehr brutal geschrieben - oft geht Greg Iles ins Detail und selbst wenn er es nicht tut kann man sich wahrhaftig vorstellen wie sehr die Opfer (Mensch & Tier) leiden müssen. Nichts für empfindsame Seelen.  Ich wusste auch nicht, dass es bereits 2 weitere Bände rund um Penn Cage gibt, allerdingt braucht man diese Vorgänger auch nicht zu kennen, da diese Geschichte in sich abgeschlossen ist und auch in keiner Weise auf eine ältere Story verweist.  Alles in allem ein Buch "Gut gegen Böse" wo der Bürgermeister der Stadt versucht für Gerechtigtkeit zu kämpfen, wenn auch nicht mit ganz konventionellen Mitteln. 

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  • Hunde, wollt ihr ewig....?

    Adrenalin

    simonfun

    09. August 2013 um 01:06

    Eine ziemlich illustre Gruppe - ein Bürgermeister, ein pensionierter Arzt, ein pensionierter Ranger, ein Scharfschütze, eine Reporterin, ein ziemlich unpensionierter Sicherheitsberater und andere - rotten sich zusammen, um einer fiesen Truppe von Bösewichten da hin zu treten, wo's ziemlich weh tut. Rasante Action hält sich zwar in Grenzen, aber die subtile Gewalt öffnet eine untere Gefühlsschublade, die sehr bewegt. Das Dilemma, in dem sich der Held mit seiner Truppe befindet, ist sehr anschaulich beschrieben und lässt eigentlich nur eine Lösung zu, die ich aber nicht bestätigt haben wollte. Allerdings hat sich der Autor genau für diese entschieden. Der in Ich-form geschriebene Roman wechselt ab und zu zu anderen Protagonisten, wobei die dabei gewählte Kursivschrift sehr stört. Kursiver Text sind für mich Gedanken und keine aktiven Handlungsfäden. Daher war ich öfters im Lesefluss gehemmt. Dennoch überwiegen die guten Textpassagen und lassen ein paar Schwächen gerne verzeihen, wie auch der unglücklich gewählte Buchitel. Wie auch immer - durchaus lesenswert!

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  • Der 3. Fall für Penn Cage

    Adrenalin

    Buechersuechtig

    30. April 2013 um 20:00

    DIE GESCHICHTE... Als Bürgermeister von Natchez möchte Penn Cage seiner Heimatstadt zu Geld verhelfen und hat die Glücksspielschiffe an den Mississippi-River geholt. Doch ein Schiff hebt sich von den anderen Casinoschiffen ab, denn auf der "Magnolia Queen" sollen furchtbare Verbrechen wie Hundekämpfe oder Prostitution verübt werden. Ein früherer Freund von Penn Cage namens Tim Jessup macht den Bürgermeister auf die Missstände aufmerksam und wird kurz darauf tot aufgefunden. Der ehemalige Strafverteidiger und Romanautor ermittelt auf eigene Faust und begibt sich dadurch in große Gefahr... MEINE KURZMEINUNG: Reihe: 3. Band der Penn Cage-Reihe, beginnt ca. 2 Jahre nach dem Ende von "Blackmail". Handlungsschauplatz: Natchez, Mississippi, man erfährt viel über die Stadt und seine Bewohner Hauptpersonen: Penn Cage, 45, lebt mit seiner 11-jährigen Tochter Annie in Natchez und ist auch Bürgermeister dieser Stadt, der Ex-Staatsanwalt ist sehr neugierig und hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, weshalb er abermals in Schwierigkeiten gerät. Penn Cage ist ein sympathischer, facettenreicher Protagonist, der mir mittlerweile ans Herz gewachsen ist. Nebenfiguren: Sehr viele Nebenfiguren, die häufig farblos wirken. Romanidee: Glücksspiel, illegale Machenschaften und Machtspielchen wurden in "Adrenalin" verpackt. Erzählperspektiven: Neben Haupterzähler Penn schildern auch andere Nebenfiguren wie Penns Freundin Caitlin, Tim und Linda die temporeichen Begebenheiten aus ihrem jeweiligen Blickwinkel. Unzählige Erzählperspektiven und Handlungsstränge Handlung: Durch die ausgeschmückten, langatmigen Schilderungen wird die Spannung immer wieder gebremst, außerdem kommt die Story oftmals recht unglaubwürdig rüber. Enthält etliche brutale Szenarien - nicht für zartbesaitete Leser geeignet! Schreibstil: sehr ausführlich gehalten FAZIT: "Adrenalin" macht seinem Namen keine Ehre, was am recht konstruierten und langatmigen Plot, den Unmengen von Nebencharakteren, Erzählperspektiven & Handlungssträngen liegt. Da können auch die oftmals grausamen Passagen und etliche spannende Stellen auch nicht mehr alles retten. Der 3. Band rund um den sympathischen Penn Cage konnte mich leider nicht ganz überzeugen und bekommt deshalb von mir bescheidene 3 STERNE.

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  • Rezension zu "Adrenalin" von Greg Iles

    Adrenalin

    SomeBody

    02. May 2012 um 10:32

    Erzählt wird in "Adrenalin" eine recht grausame Handlung rund um Hundekämpfe, Geldwäsche und Glücksspiel aus Sicht mehrerer Protagonisten. Leider fehlt es dem Buch trotz Spannung und interessanter Thematik an Gefühl, was durchaus für den Leser einfach hinderlich ist, tiefer in die Geschichte einzutauchen als vom Autor vorgegeben.

  • Schöner, fesselnder Thriller

    Adrenalin

    Thommy28

    16. February 2012 um 16:03

    Penn Cage ist Bürgermeister der Stadt Natchez / Mississippi. Von einem alten Schulkameraden, Tim Jessup, wird er zu einem mitternächtlichen Treffen auf den Friedhof beordert. Er ahnt nicht, dass er damit seine Familie in grösste Gefahr bringen wird. Auf den Casinoschiffen, mit denen er seiner Stadt einen neuen Aufschwung ermöglichen wollte, findet mehr als nur das lizensierte Glücksspiel statt. Vom Casinoschiff Magnolia Queen aus werden schreckliche Verbrechen begangen und die Täter wissen bereits Bescheid, dass Tim geplaudert hat. Dies istTim´s Todesurteil. Kurz darauf steckt Penn tief drin in einem Sumpf aus Erpressung, Überwachung, Mord, Vergewaltigung und blutigen Hundekämpfen. Das Buch ist sehr angenehm zu lesen und sehr fesselnd. Erzählt wird die Geschichte im Wesentlichen aus der Sicht des Penn Cage in Ichform. Dazwischen sind aber immer wieder Kapitel eingestreut, die in der dritten Person geschrieben sind und die Geschehnisse beschreiben, bei denen Penn Cage nicht dabei ist. Zum Beispiel geht es dabei mal um Linda Church, eine Mitarbeiterin des Casinoschiffs, die von den Verbrechern in einem Hundezwinger festgehalten und gequält wird, oder um die Freundin von Penn, Caitlin Masters (und weitere Personen). Diese Erzählweise führt zu sehr interessanten Einblicken in das Geschehen aus ganz verschiedenen Perspektiven. Hat mir sehr gut gefallen!

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  • Rezension zu "Adrenalin" von Greg Iles

    Adrenalin

    JaneSmith

    24. August 2011 um 11:56

    Sehr sehr spannend und ziemlich blütrünstig. Greg Iles eben, ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite in wenigen Tagen verschlungen. Habe schon einige Bücher des Autors gelesen, Penn Cage & Co. sind tolle Figuren. Greg Iles Bücher sind für mich immer hart an der Grenze, zu blutrünstig zu sein, weil sie aber so spannend sind, bekommt er trotzdem die volle Punktzahl - 1A Urlaubskrimi.

  • Rezension zu "Adrenalin" von Greg Iles

    Adrenalin

    jens_kunad

    06. August 2011 um 16:18

    Ein Buch über Beziehungen zwischen macht und Geld. Für mich war es in diesem Buch echt nachvollziehbar wie die politischen Mächte und die Geldmächte Beziehungen eingehen um zu Überleben. Es ist sehr packend und spannend geschrieben wie der Held des Buches ohne Beziehungen auf weiter Flur allein stehen würden und sich durch die politischen und kriminellen Machenschaften in seinem Ort mit Hilfe seiner waren Freunde kämpft.

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  • Rezension zu "Adrenalin" von Greg Iles

    Adrenalin

    Tialda

    07. July 2011 um 12:04

    x Autor: Greg Iles x Titel: Adrenalin x Originaltitel: The Devil’s Punchbowl x Genre: Thriller x Erscheinungsdatum: 16. Februar 2011 x 656 Seiten x Bastei Lübbe Verlag x ISBN: 9783404165421 x Erste Sätze: Mitternacht im Garten der Toten. Ein silberweißer Mond, der hoch über dem spiegelschwarzen Fluss und dem Deich steht, wirft sein kaltes Licht auf das Louisiana-Delta. Ich stehe zwischen den schimmernden Steinen auf der Mississippi-Seite und zittere. In weitem Rund bin ich der einzige lebende Mensch. Zu meinen Füßen liegt eine nackte Granitplatte; darunter ruht die Leiche meiner Frau. Klappentext: Penn Cage ist Bürgermeister in Natchez, Mississippi. Um seiner Stadt zu Geld zu verhelfen, hat er auf das Glücksspiel gesetzt. Nun fahren prächtige Dampfschiffe auf dem Fluss, alle zu Kasinos umgebaut. Doch ein Schiff unterscheidet sich von den anderen: die Magnolia Queen, auf der die reichsten Spieler ein- und ausgehen. Ein Freund von Penn Cage, hat Beweise dafür, dass auf dem Schiff massive Verbrechen verübt werden. Als er kurz darauf brutal ermordet wird, verbeißt Cage sich in den Fall. Bald steht fest: Die Gäste der Magnolia Queen kommen nicht nur wegen des Glücksspiels. Sie wollen Blut sehen. Und manche an Bord sogar Menschenblut … Worum geht es? Als Penn Cage, Bürgermeister der Stadt Natchez, die am Mississippi liegt, eines Nachts von einem alten Schulkameraden, Tim Jessup, zu einem mitternächtlichen Treffen auf den Friedhof beordert wird, ahnt er noch nicht, in welcher Gefahr er und seine Familie schon sehr bald schweben werden. Denn auf den Casinoschiffen, mit denen er seiner Stadt einen neuen Aufschwung ermöglichen wollte, geschehen schreckliche Verbrechen und die Täter wissen bereits Bescheid, dass Tim geplaudert hat. Dies ist sein Todesurteil und kurz darauf steckt Penn schon viel zu tief drin – zwischen Erpressung, ständiger Überwachung und Blutspielen versucht er den Fall zu lösen und seine Familie zu beschützen. Rezension: Bei Greg Iles’ Thriller „Adrenalin“ wäre es besser gewesen, den Originaltitel, „The Devil’s Punchbowl“, beizubehalten, da der deutsche Titel, wie so oft, nicht besonders gut zum Buch passt. Während der Anfang vielversprechend klingt, wartet man im restlichen Inhalt vergeblich auf den erhofften Adrenalinstoß. Erzählt ist die Geschichte aus Penn Cage’s Sicht und das ungewöhnliche an „Adrenalin“ ist, dass immer wieder Kapitel untergemischt wurden, die in der dritten Person geschrieben sind. Dabei handelt es sich dann um Szenen, bei denen Penn nicht anwesend ist – man erhascht also einen Blick mehr, als es dem Protagonisten vergönnt ist. Zum Beispiel geht es dabei oft um Linda Church, eine Mitarbeiterin des Casinoschiffs, die von den Verbrechern in einem Hundezwinger festgehalten und gequält wird, da sie zu viel weiß. An sich ist das Buch angenehm zu lesen. Doch fehlte mir leider das gewisse Etwas, das das Werk zu einem fesselnden Buch macht. Eigentlich hat es genügend Potential um spannend sein zu können – so kann man z.B. den Verlauf nicht vorhersehen – und doch liest sich „Adrenalin“ mehr wie ein Zeitungsartikel, trotz der Ich-Perspektive. Was fehlt ist eindeutig Emotion. Man erfährt kaum, was Penn Cage denkt, was in ihm vorgeht, wo doch alle bedroht werden, die er liebt. Zwar gibt es durchaus einige grausame Szenen, doch diese sind nie direkt und ausführlich beschrieben. Man erfährt zwar was passiert, aber vergisst nicht, dass man nur ein Buch liest – wohingegen man sich bei manchen Büchern ja so fühlt, als wäre man live dabei. So geht leider der ‘Thrill’ verloren, der einen Thriller eigentlich ausmacht und damit geht „Adrenalin“, meiner Meinung nach, schon beinahe eher in die Krimi-Richtung. Für Leser, die zart besaitet sind und Thriller normalerweise meiden, könnte dieses Buch aber ein Versuch wert sein, da es definitiv nicht auf die Psyche abspielt oder Angst macht. Fazit: Ein ‘Sonntagsfahrt-Thriller’. Ganz nett zu lesen, aber nicht belastend oder besonders anspruchsvoll. Vielleicht auch ein ‘Einsteig-Thriller’ für Neulinge auf diesem Gebiet. ____________ Meine Originalrezension erschien bei necroweb.de

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  • Rezension zu "Adrenalin" von Greg Iles

    Adrenalin

    Desire

    14. May 2011 um 10:40

    Dieses Buch ist nichts für zarte Gemüter.

  • Rezension zu "Adrenalin" von Greg Iles

    Adrenalin

    Pashtun Valley Leader Commander

    17. March 2011 um 09:19

    Ein Buch wie Southern Comfort.... Schwer, klebrig, herunterziehend und dann macht es PENG und man legt es nicht mehr aus der Hand. Am Start wieder einmal ein netter ehemaliger Staatsanwalt mit kleiner Tochter. In der zweiten Reihe die ehemalige Freundin, in den Gran Ole South zugezogene Reporterin und Zeitungserbin... Hier wird dann schon einmal Niemand verschreckt, alles im grünen weissen angelsächsischen protestantischen Bereich.... 600 Seiten schwer- ein richtiger Ziegel.... Langsam kommt dieser Schauferladdampfer in Fahrt und streift eiine ganze Reihe von Tabuthemen, die den geneigten weissen westlichen Leser leicht erregt schauern lassen.... Unser netter weisser Staatsanwalt hätte in Texas auch eine Drehtür in diie Gaskammer einbauen lassen können..... Dieser Gutmensch zieht nach Natchez, Missippi, das ist da wo sich an den Bäumen farbige Bürgerechtler mit der Tochter des Seilers um den Hals sanft im Wind wiegten.... Ja, er kümmert sich m Arbeitsplätze.... und holte das "Glücksspiel" in seine kleine saubere Welt, in der eigentlich die Waltons das Licht ausmachen sollten.... Und dann bricht der Sturm mit aller Gewalt los.... Hundekämpfe, USB Sticks in Körperöffnungen (von Jungs), beste gestrauchelte Freunde die von Klippen geschmissen werden und eine atemberaubend bunte siebte Kavallerie aus EX-Texasrangern und Söldnern, die sich auf den Weg machen um mit dem Übel aufzuräumen...Und die Jungs räumen auf.... Greg Iles ist ein Singlemalt.....Je älter er wird, deso runder liest er sich..... Schwer, manchmal verstörend, und zum Glück viele Lesegewohnheiten brechend nimmt unser Damper an Fahrt auf!!!!

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  • Rezension zu "Adrenalin" von Greg Iles

    Adrenalin

    Chrissi92

    11. February 2011 um 21:17

    Habe gute Rezensionen gehört und dadurch angefangen das Buch zu lesen. Die Spannung hält sich in Grenzen und ich habe das Gefühl beim lesen nicht wirklich vorran zu kommen, was vielleicht an den vollgestopften Seiten liegt (im Verhältnis zu anderen Büchern). Was mir absolut nicht gefällt sind die Hundekämpfe um die es zum Teil geht. Blutige Szenen mit Menschen kann ich lesen aber bei den Tieren hört bei mir irgendwie auf...da bin ich sehr empfindlich und deswegen ist dieses Buch wohl nichts für mich, da ich doch ein sehr großer Tierliebhaber bin.

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  • Rezension zu "Adrenalin" von Greg Iles

    Adrenalin

    HelgaR

    29. January 2011 um 20:34

    3. Fall Penn Cage. Penn Cage war früher Staatsanwalt in Houston, aber irgendwann wollte er niemanden mehr verurteilen und gab den Beruf auf. Er wurde Schriftsteller und schrieb seine Gerichts-Erfahrungen nieder. Nachdem seine Frau Sarah an Krebs starb, zog er vor sieben Jahren mit seiner damals vierjährigen Tochter Annie in seine Heimat Natchez, Mississippi, zurück und wurde dort Bürgermeister. Um die Geldsituation seiner Heimatstadt aufzumöbeln, hat er Schiffe zu Kasinos umbauen lassen, die nun von den Reichen laufend besucht werden. Mit einem Schiff gibt es allerdings große Probleme. Auf der „Magnolia Queen“ sollen ganz furchtbare Verbrechen geschehen. Hier treffen sich die Reichen nicht nur zum Glücksspiel, sondern auch zu verbotenen Spielen, bei denen auch Blut fließt. Tim Jussup, ein Freund von Penn Cage, arbeitet auf dem Schiff und ist dabei diese Verbrechen aufzudecken. Tim trifft sich heimlich mit Penn und erzählt ihm, dass er noch ein paar Beweise braucht, die er ihm dann geben wird, damit er alles auffliegen lassen kann. Kurz davor wird er allerdings ganz brutal ermordet und Penn versucht nun hinter das Geheimnis zu kommen. Penn weiß nicht, wem er noch vertrauen kann, seine ganze Familie wird angegriffen und bedroht, er muss alte Freunde von früher kommen lassen, die sie beschützen und ihm helfen sollen, alles aufzudecken und die Drahtzieher hinter Gitter zu bringen. Eine sehr gefährliche Angelegenheit, da die Korruption und die Macht dieser Leute enorm sind und sie außerdem über Leichen gehen. Penn muss unbedingt die Beweise von Tim finden, hat aber keine Ahnung, wo er sie versteckt haben könnte, oder wer sie bereits an sich genommen hat. Eine außergewöhnliche Story, die sehr detailliert und kompakt ist. Hin und wieder dachte ich, dass es vielleicht etwas zu sehr in die Länge gezogen ist, aber im Nachhinein muss ich sagen, dass es durchgehend spannend war und ich keine Durststrecke hatte. Im Gegenteil, es ist eine so interessante und unglaubliche Geschichte, dass man nicht genug Hintergrundinformation bekommen kann. Auch die einzelnen Schicksale gehen einem zum Teil sehr nahe. Die Personen sind alle sehr stark gezeichnet und jede für sich ist eine Persönlichkeit. Ich habe auch viel über deren Privatleben erfahren, was für diese Geschichte sehr wichtig ist, und einige sind mir sehr ans Herz gewachsen. Hauptsächlich wird aus der Sicht von Penn Cage erzählt, aber auch aus der Sicht der anderen, die in kursiver Schrift dargestellt wird. Die Geschehnisse sind sehr brutal und blutig dargestellt und haben mich einige Male den Atem anhalten lassen. Trotzdem ist es für mich ein Pageturner, der sich flüssig lesen lässt und mir sehr gut gefallen hat. Allerdings vermute ich, dass bei diesem Buch die Meinungen sehr auseinandergehen werden. Das Ende ist mir etwas zu abrupt, da hätte ich gerne noch etwas mehr erfahren, wobei der Autor aber in seiner Danksagung eine Fortsetzung für das nächste Jahr ankündigt, auf die ich schon sehr neugierig bin.

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