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aba

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ein packender Thriller über Liebe, Schuld und Sühne

Spannung pur von der ersten bis zur letzten Seite!
Greg Iles hat es mit seinem neuesten Buch "Natchez Burning" noch einmal bis auf den ersten Platz der New-York-Bestseller-Liste geschafft. Als Kulisse für diese Geschichte, die erschreckend nah an der Realität ist, dient die Herrlichkeit des USA-Südstaates Mississippi.

Zum Inhalt
Penn Cage, Bürgermeister von Natchez, Mississippi, hat eigentlich vor, endlich zu heiraten. Da kommt ein Konflikt wieder ans Tageslicht, der seine Stadt seit Jahrzehnten in Atem hält. In den sechziger Jahren hat eine Geheimorganisation von weißen, scheinbar ehrbaren Bürgern Schwarze ermordet oder aus der Stadt vertrieben. Nun ist mit Viola Turner, eine farbige Krankenschwester, die damals floh, zurückgekehrt – und stirbt wenig später. Die Polizei verhaftet ausgerechnet Penns Vater – er soll sie ermordet haben. Zusammen mit einem Journalisten macht Penn sich auf, das Rätsel dieses Mordes und vieler anderer zu lösen.

Leseprobe

Zum Autor
Greg Iles wurde 1960 in Stuttgart geboren. Sein Vater leitete die medizinische Abteilung der US-Botschaft. Mit vier Jahren zog die Familie nach Natchez, Mississippi. Mit der "Frankly Scarlet Band", bei der er Sänger und Gitarrist war, tourte er ein paar Jahre durch die USA. Mittlerweile erscheinen seine Bücher in 25 Ländern. Greg Iles lebt heute mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Natchez, Mississippi. Fünf Jahre hat er kein Buch herausgebracht, da er einen schweren Unfall hatte.

Zusammen mit dem Rütten & Loening Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Natchez Burning" unter allen, die den Bestseller aus den USA im Rahmen einer Leserunde lesen, besprechen und rezensieren möchten. Was müsst ihr dafür tun? Bewerbt euch* im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr bis zum 18.02. über die folgende Frage diskutiert:

Viele US-Bürger dunkler Hautfarbe fühlen sich diskriminiert. Auch wenn die Gleichheit der Bürger im Grundgesetz verankert ist, spricht man oft von "Toleranz". Man sollte Verhalten, Meinungen oder Lebenseinstellungen tolerieren. Aber Hautfarben? Herkunft? Sollte man hier nicht von Gleichheit statt von Toleranz reden?

Wichtig für uns ist, dass wirklich eine Diskussion entsteht, bei der ihr aufeinander eingeht. Auf eure Meinungen sind wir gespannt!

Viel Glück!



* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

Autor: Greg Iles
Buch: Natchez Burning

Daniliesing

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ab sofort darf diskutiert werden!

sabatayn76

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich finde das einen sehr guten Ansatz und habe das - ehrlich gesagt - noch nie so verbalisiert.

Ich sehe das aber genauso: man sollte andere Meinungen etc. tolerieren, aber einen anderen Menschen aufgrund seiner Herkunft zu TOLERIEREN, klingt ein bisschen so, als käme ich irgendwie damit zurecht, dass es ihn gibt.

Deshalb finde ich es wichtig, dass man bei manchen Dingen tolerant ist und manche Dinge als gleich sehen, verstehen und akzeptieren kann. Ich will ja auch nicht als Frau von Männern toleriert werden. Genauso sollte es mit einer anderen Herkunft etc. getan werden.

Ich würde hier sehr gerne mitlesen, denn ich finde die Geschichte der Südstaaten spannend und interessiere mich für allgemein für Apartheid, Rassentrennung, Abschaffung der Sklaverei, gesellschaftliche Umbrüche etc.

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BookfantasyXY

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 7: Kapitel 73 - Kapitel 85

Gruenente schreibt:
Warum kann Caitlin Jordan nicht vertrauen? In anderen Büchern hat die Intuition der Hauptperson meistens Recht. Hier würde mir das aber nicht gefallen. Eigentlich will Caitlin ja auch ihren Artikel schreiben. Da stimmt meiner Meinung nach was mit der Zeit nicht. Warum verschließen so viele die Augen vor der tödlichen Gefahr? Auch die große Zeitungsredaktion könnte in Flammen aufgehen. Dann wären alle Unterlagen weg. Eine Kopie beim FBI wäre doch wohl nicht das schlechteste. Interessant war auch das Gerangel der verschiedenen Polizeiinstitutionen, als alle um das tote Frettchen herumstanden. Die Konfrontation mit Royal war sehr interessant. Da wird einem klar, wie dieser Mensch so viel Erfolg haben konnte. Der ist ja echt eiskalt. Am Ende fällt Penn noch auf, das er nicht bei seiner Mutter/Tochter war. Hoffentlich war das kein Fehler.

Ich denke, es ist die Strategie des Autors, dass diese Gefahrenmomente so in die Länge gezogen werden, wobei er versucht, die Leserschaft an die Geschichte zu halten, indem gleichzeitig Spannung mit aufgebaut wird.

Brody Royal kann immer wieder seinen Kopf aus der Schlinge ziehen. Es ist immer eine Frage der Zeit.

BookfantasyXY

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 7: Kapitel 73 - Kapitel 85
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Gwenliest schreibt:
ja ich hab mich auch gefragt... wieso sie sich so dagegen wehrt die Unterlagen dem FBI zu geben, aus Angst die sind auch geschmiert ??? oder weil sie gierig Angst hat dann ihren Artikel nicht schreiben zu können? Ja die Szene hatte etwas Slapstick artiges wie sie alle um das tote Frettchen stehen...

Warum Caitlin die Unterlagen nicht dem FBI gegeben hat, kann ich nur vermuten, dass sie ihre Story vor der Bekanntgabe der Verbrechen vor allen anderen Institutionen veröffentlichen will. Caitlin zeigt ja immer wieder, dass sie in ihrem Job verbissen ist.

BookfantasyXY

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 7: Kapitel 73 - Kapitel 85
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Gela_HK schreibt:
Nicht zu vergessen, Caitlins Schwangerschaft. Tom soll an sein Enkelkind denken - ihre SMS - und selbst bringt sie alle in Gefahr. Mir ist Penn zu heroisch dargestellt. Dieser Ein-Mann-Kriegszug kommt so oft in amerikanischen Filmen vor. Familie wird immer so Klischeemäßig uberzogen dargestellt. Egal was jemand verbrochen hat, die Familie hält zusammen.

Ist das nicht American Life, was hier dargestellt wird?

BookfantasyXY

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 7: Kapitel 73 - Kapitel 85
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Sick schreibt:
Dieser Abschnitt war schon wieder thillermäßiger und es las sich ziemlich schnell. Tja, Sonny hat erkannt, dass jeder entbehrlich ist, der die Organisation auch nur ein bisschen in Gefahr bringt. Ob er die Fortsetzung erleben wird? Ich glaube einfach, dass Caitlin niemandem vertraut, außer vielleicht ihren Kollegen. Das mit der Zeit habe ich auch gedacht, erst macht sie so einen Stress, weil sie unbedingt ihre Artikel fertig bekommen will, und dann steht sie ewig in der Gegend rum und schaut sich tote Frettchen an. Das mit dem Frettchen habe ich übrigens nicht verstanden, also den Sinn dahinter. Sollte das eine Botschaft sein? Henry ist ein Schädling und wir richten ihn genauso hin, wie unliebsame Nagetiere? Hm, also dem FBI würde ich noch am ehesten vertrauen, besonders John Kaiser. Und dass es für alle sicherer wird, je mehr Kopien von den Unterlagen im Umlauf sind, das habe ich mir ebenfalls gedacht. Die Bedingungen kann man ja festhalten (z.B. dass Caitlin Zugang zu den FBI-Akten bekommt, dass sie weiterhin ihre Story bringen darf etc.). Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Caitlin ihr Vertrauen ziemlich willkürlich verteilt... Die Aktion von Ozan war ja eiskalt und richtig dreist. Der wird wohl als erstes weitergeben, dass Henry nicht tot ist, wovon Snake überzeugt ist. Und das Gespräch mit Royal fand ich direkt faszinierend. Der ist ja auch mit allen Wassern gewaschen. Hätte mich nicht gewundert, wenn er durchs Pokerspielen reich geworden wäre... So, jetzt bin ich natürlich auf die restlichen hundert Seiten gespannt und wie viele Fragen in diesem Band noch beantwortet werden...

Das ist eine tolle Zusammenfassung. Die Angelegenheit mit dem Frettchen habe ich auch nicht verstanden. Mir kam es wieder ein Monstertier vor, das manipuliert wurde.

BookfantasyXY

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 7: Kapitel 73 - Kapitel 85
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Die Highlights meiner Meinung nach waren hier das Interview zwischen Caitlin und Katy, das nicht gerade einfach und risikolos war; und die Konfrontation zwischen Penn/ Kirk und Brody Royal/ Randall Regan. Auf der einen Seite fand ich es mutig von Caitlin, dass sie das Interview durchgeführt hat, aber andererseits nicht ganz ungefährlich, wie sich am Ende zeigt. Dass Katy so redselig war, denke ich, dass es an dem Alkohol und den Tabletten gelegen hat, die sie eingenommen hatte.

Penn hat sich in den Käfig des Löwen begeben, und tritt Brody Royal gegenüber, um mehr Licht über den Tod von Viola Turner zu bekommen. Man bekommt die Hoffnung, dass Brody mitspielt. Mal sehen, ob es auch positiv enden wird.

Man fragt sich am Ende dieses Leseabschnitts, was wohl noch kommt. Wird Tom gerettet? Wird Henry wieder gesund? Kann Caitlin ihren Artikel veröffentlichen?

BookfantasyXY

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 8: Kapitel 86 - Ende
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Hier kommt nun der Countdown.
Eine tolle Sache finde ich wie Henry Sexton und seine Mutter die Rollen tauschen, damit er sich aus dem Krankenhaus schleichen kann. In seinem Gesundheitszustand ziemlich leichtsinnig.
Henrys Tod kommt heldenhaft herüber.

Spannend sind die Situationen, in denen Penn, Caitlin, Henry, "Sleepy", Brody und Randall um ihr Überleben kämpfen. Hier gelingt es Greg Iles nochmal Spannung aufzubauen, wenn es auch bis zur letzten Seite ziemlich ausführlich passiert.

Meiner Meinung ist der letzte Leseabschnitt actionreich wie ein Hollywoodfilm, der allerdings Fragen offen lässt. Was wird mit Tom passieren; wird er überleben? Seine Frau Peggy und Enkeltochter Annie vermisse ich seit dem vorletzten Leseabschnitt.
Was genau geschah mit John Kaiser, Walker Dennis und Walt Garity? Erfahren wir es in den neuen Büchern? Das Ende bleibt somit offen.

BookfantasyXY

vor 2 Jahren

Fazit/Rezension

Das Buch konnte ich jetzt endlich beenden. Ich möchte mich beim Verlag und Lovelybooks bedanken, dass ich dieses Buch lesen durfte. Bei aba möchte ich mich für ihre Geduld bedanken, die sie aufgebracht hat für die Leserunde, die zeitlich gesehen nicht einfach gewesen ist.

Mir hat die Geschichte und die Idee dahinter gefallen. Jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe, bin ich froh, dass ich diese 1008 Seiten geschafft habe bis zum Ende.

Hier könnt ihr meine Rezension nachlesen:
http://www.lovelybooks.de/autor/Greg-Iles/Natchez-Burning-1129460806-w/rezension/1157369486/

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