Greg Iles Unter Verschluss

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Inhaltsangabe zu „Unter Verschluss“ von Greg Iles

Penn Cage kennt den Tod wie seine Westentasche: Als Staatsanwalt in Houston hat er sechzehn Menschen in die Todeszelle gebracht. Doch nach dem plötzlichen Tod seiner Frau sehnt er sich nach Ruhe und Frieden. Mit seiner kleinen Tochter begibt er sich in die Stadt seiner Kindheit, um den Schatten der Vergangenheit zu entfliehen. Doch Natchez, Mississippi, ist nicht der Ort, um seine Trauer zu begraben. Ein dunkles Geheimnis umgibt diese Stadt im Süden der USA, ein Geheimnis, das mit den Rassenunruhen der 60er Jahre verknüpft ist, und an dessen Aufdeckung niemand Interesse bekundet. Doch Penn Cage ist ein zu integrer Staatsanwalt, um ungesühnte Verbrechen ═ zumal solche, die bis in die höchsten Kreise des amerikanischen Establishements reichen ═ dem Vergessen anheimzustellen. Eine junge und attraktive Journalistin unterstützt ihn bei den Recherchen, die beide in große Gefahr bringen.

Schöner, spannender Krimi mit ein paar leichten Schwächen, die für mich aber nicht weiter ins Gewicht fallen!

— Mono-chan

wie ein guter burger... keine grossartigen überraschungen... der plot ist für greg iles schon sehr schräg und gewagt...

— Pashtun Valley Leader Commander

Ein waschechter Greg Iles mit Mississippi-Flair und authentischen Charakteren - super!

— DramaturgiaBlog

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  • Rassentrennung in Mississippi

    Unter Verschluss

    MichaelMerhi

    28. September 2016 um 09:05

    Greg Iles schafft es wunderbar eine Atmosphäre zu erschaffen, in der man vörmlich die rassentrennung in Mississippi des vergangenen Jahrhunderts, vor Augen sieht und spührt. Man fühlt mit den Charaktären mit und leidet. Aber vorallem hat mich die Stadtbeschreibung begeistert.Die Story an sich fand ich nicht so toll, fast schon banal will ich sagen. Aber was mich fasziniert hat war die Stadt und ihre Geschichte. Die Menschen und ihre Vergangenheit. An einigen Stellen fühlte ich mich selbst in der Stadt und mit den dort herschenden Vorurteilen konfrontiert. Wie gesagt, die Handlung ist doof, aber alles andere ist Genial geschrieben. Eine gern angenommene Geschichtslektion.Danke Greg IlesMeine schonungslose Rezension findet ihr wie immer auf meinen Youtube Kanal.https://www.youtube.com/watch?v=-r5nCPY5iwA

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  • Buchverlosung zu "Die Toten von Natchez" von Greg Iles

    Die Toten von Natchez

    aufbauverlag

    Penn Cage, der Bürgermeister von Natchez, Mississippi, und seine Verlobte, die Chefredakteurin Caitlin Masters, sind einem Anschlag entkommen, hinter dem die Doppeladler stecken, eine rassistische Organisation, die seit den sechziger Jahren ihr Unwesen treibt. Aber die Gefahr ist keineswegs beseitigt. Forrest Knox, ausgerechnet der Chef der State Police, ist der wahre Kopf der Doppeladler. Er will verhindern, dass Penn Beweise vorbringt, welche Morde die Doppeladler begangen haben. Doch Penn hat eine Spur, um die Toten zu finden. Sie führt in die Sümpfe des Mississippi River, zu einem geheimnisvollen Ort, an dem ein ganz besonderer Baum steht. Ein Thriller, der alles mit sich bringt: Hochspannung, großartige Charaktere und tiefe Einblickte in die Abgründe unserer GesellschaftÜber Greg IlesGreg Iles wurde 1960 in Stuttgart geboren. Sein Vater leitete die medizinische Abteilung der US-Botschaft. Mit vier Jahren zog die Familie nach Natchez, Mississippi. Mit der »Frankly Scarlet Band«, bei der er Sänger und Gitarrist war, tourte er ein paar Jahre durch die USA. Mittlerweile erscheinen seine Bücher in 25 Ländern. Greg Iles lebt heute mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Natchez, Mississippi. Fünf Jahre hat er kein Buch herausgebracht, da er einen schweren Unfall hatte. Mehr zum Autor unter www.gregiles.com Bei Rütten & Loening und im Aufbau Taschenbuch liegen seine Thriller „Natchez Burning“ und „Die Toten von Natchez vor“.Jetzt bewerben!Bewerbt euch im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr folgende Frage beantwortet: Welchen Thriller habt ihr zuletzt gelesen? Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.*** PS: Der Thriller hat 1008 Seiten. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr die Zeit und Lust habt, ein Buch in diesem Umfang zu lesen.

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  • Penn Cage zum ersten!

    Unter Verschluss

    wampy

    06. January 2016 um 17:46

    Buchmeinung zu Greg Iles – Unter Verschluss (The Quiet Game) „Unter Verschluss“ ist der Aufrakt der Serie um den Buchautor und ehemaligen Staatsanwalt Penn Cage des Autors Greg Iles. Die Originalausgabe erschien 1999 unter dem Titel „The Quiet Game“, die deutsche Ausgabe erschien erstmals 2001 bei Bastei Lübbe. Das ungekürzte Hörbuch erschien 2013 bei Audible und wird von Uve Teschner gesprochen. Klappentext: Penn Cage ist mit dem Tod bestens vertraut, denn als Staatsanwalt hat er sechzehn Menschen in die Todeszelle geschickt. Als seine Frau unerwartet stirbt, sucht er den Ort seiner Kindheit auf, um Ruhe und Frieden zu finden. Doch was ihn dort erwartet, wird sein Leben für immer verändern … Meine Meinung: Penn Cage, der erfolgreiche Kriminalschriftsteller und Ex-Staatsanwalt, zieht mit seiner jungen Tochter nach dem Tod seiner Frau nach Natchez, seinem Geburtsort in Mississippi. Dort erweckt ein ungelöster Todesfall, der rund 30 Jahre zurückliegt, sein Interesse. Bei seinen Nachforschungen wird er von verschiedenen Seiten gewarnt und aufgefordert, die Nachforschungen einzustellen. Als dann jedoch sein Elternhaus ein Raub der Flammen wird, gibt es für Penn Cage kein zurück. Zusätzlich wird er zwischen zwei Frauen hin und her gerissen – seiner Jugendliebe und der jungen Chefin der Provinzzeitung. Die Hauptpersonen kommen alle aus besseren Kreisen, haben aber auch alle ihre dunklen Flecken. Natürlich spielen auch Rassenkonflikte bei diesem Südstaatenroman eine wesentliche Rolle. Allein Penn Cage ist ein unerschütterlicher Held im Kampf gegen das Böse und kommt in mehrere fast aussichtslose Situationen. Greg Iles zeichnet ein recht düsteres Bild des amerikanischen Südens und auch einige Farbige aus dem Norden, die in Natchez Karriere machen wollen, kommen dabei nicht gut weg. Die kleinen Leute egal welcher Hautfarbe wollen aber nur ihr Leben leben und es bedarf einiges, sie zu Reaktionen zu verleiten. Penn Cage wird einer Verleumdung beschuldigt und es kommt zum Showdown im Gerichtssaal. Dies ist alles nicht wirklich neu, aber Greg Iles gelingt es doch immer wieder, den Leser zu überraschen. Die Spannungskurve bleibt auf einem sehr hohen Niveau und erreicht bei einigen Cliffhangern Maximalwerte. Zwischendurch findet der Autor aber auch die Ruhe und Gelegenheit, tempoärmere Teile einzubinden. Zum Sprecher: Uve Teschner wird seinem Ruf als einer der besten deutschen Hörbuchsprecher voll und ganz gerecht. Wie er jeder Person nicht nur eine Stimme sondern einen ganzen Charakter gibt, ist mehr als überzeugend. Fazit: Das Buch enthält viele typische Thrillerelemente, die jedoch geschickt und manchmal überraschend verbunden werden. Ab einem gewissen Zeitpunkt wollte ich das Hörbuch nicht mehr zur Seite legen, weil ich voll im Bann der Erzählung stand. Allein die Überhöhung der Hauptperson Penn Cage gefiel mir nicht. Trotzdem gebe ich 4,5 Sterne, die ich zu fünf Sternen aufrunde. Greg Iles ist ein typisch amerikanischer Thrillerautor mit hohem Suchtpotential. Wer diese Sachen mag, dem wird ein unvergleichliches Hörerlebnis geschenkt.

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  • Literatursimulation...

    Unter Verschluss

    Boris

    Ich habe lange überlegt. Schreibe ich was oder breite ich den Mantel des Schweigens über dieses "Buch". Das sich der Ich-Erzähler brüstet diverse Menschen als Staatsanwalt zum Tode verurteilt zu haben...OK, habe ich geschluckt  ...man muss ja nicht immer einer Meinung sein. Aber, nach einer Hinrichtung folgende Feststellung: "Den Tod aus solcher Nähe zu sehen zehrt an einem wie ein Tag in glühend heißer Sonne. Und es heizt sexuelles Feuer an-den Drang zur Fortpflanzung." (Seite 268) Das zum Ich-Erzähler. Jetzt zum Autor. In diesem Buch wimmelt es von schiefen Bildern. Nur ein Beispiel: "Heute will der radioaktive Niederschlag, der sich auf der Beerdigung auf meine Gefühle gesenkt hat, sich einfach nicht auflösen." (Seite 458) Radioaktiver Niederschlag senkt sich auf Gefühle und hat auch noch die Eigenschaft sich nicht aufzulösen....Was will der Autor mir damit sagen außer: Ganz große Gefühle!!! Noch schlimmer finde ich allerdings, das der Autor meine Intelligenz beleidigt. Und das ständig. Zum Beispiel Seite 388, folgende Anweisung an einen schwarzen Polizisten: "Ich möchte, dass du auf der Nordseite bleibst. Versuch dafür zu sorgen, dass die Leute drinnen bleiben." Der nächste Satz lautet: "Der Sheriff sagt Ike, er solle die schwarze Bevölkerung in ihren Häusern  halten."  Gut das dieser Nachsatz kam...hätte ich ja nie verstanden was diese Anweisung bedeutet. Der Autor kommt auf über 600 Seiten nur, weil er alles und jedes, sei es noch so offensichtlich noch einmal erklärt, noch einmal wiederholt was gerade erzählt wurde. Wieder keine Alternative zu J.L.Burke! Schund!

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  • komplex, fesselnd und unterhaltsam

    Unter Verschluss

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    16. November 2014 um 08:15

    Kurzbeschreibung: Penn Cage kennt den Tod wie seine Westentasche: Als Staatsanwalt in Houston hat er sechzehn Menschen in die Todeszelle gebracht. Doch nach dem plötzlichen Tod seiner Frau sehnt er sich nach Ruhe und Frieden. Mit seiner kleinen Tochter begibt er sich in die Stadt seiner Kindheit, um den Schatten der Vergangenheit zu entfliehen. Doch Natchez, Mississippi, ist nicht der Ort, um seine Trauer zu begraben. Ein dunkles Geheimnis umgibt diese Stadt im Süden der USA, ein Geheimnis, das mit den Rassenunruhen der 60er Jahre verknüpft ist, und an dessen Aufdeckung niemand Interesse bekundet. Doch Penn Cage ist ein zu integrer Staatsanwalt, um ungesühnte Verbrechen - zumal solche, die bis in die höchsten Kreise des amerikanischen Establishements reichen - dem Vergessen anheimzustellen. Eine junge und attraktive Journalistin unterstützt ihn bei den Recherchen, die beide in große Gefahr bringen. Meinung: Ich muss ja zugeben, dass ich den Autor Greg Iles bis vor kurzem noch gar nicht kannte und nur durch Zufall auf ihn gestoßen bin. Nun habe ich innerhalb kürzester Zeit mein zweites Buch von ihm gelesen und habe auch hier wieder fesselnde Unterhaltung gefunden. Dieses Mal geht es um die Rassenproblematik im Süden der USA, sowie einen ungelösten Mord mit vielen Verbindungen in die heutige Zeit. Ich muss gestehen, dass ich Bücher mit solch politischen Themen eher selten lese und dementsprechend anfangs etwas skeptisch war. Und obwohl seit damals viel Zeit vergangen ist, schafft es Greg Iles ein überzeugendes Bild der damaligen Zustände zu vermitteln, aber auch gleichzeitig glaubhaft aufzuzeigen, dass manche Konflikte auch heute noch unterschwellig vor sich hin schwelen können. Der Start in die Geschichte ist eher etwas ruhig und es wird dem Leser viel Zeit gegeben den Protagonisten und die allgemeine Situationen kennenzulernen. Jedoch nimmt der Roman dann rasch an Fahrt auf und der Plot wird schnell ziemlich vielseitig und extrem spannend. Obwohl der Autor manchmal fast ein bisschen ausschweifend und sehr detailliert erzählt, wird es nie langweilig, da Herr Iles sehr fesselnd schreiben kann. Durch die Ich-Perspektive bekommt der Leser einen guten Überblick über alles was Protagonist Penn weiß und fühlt, kann sich mit ihm identifizieren und mit ihm zusammen an den Hintergründen und Zusammenhängen rätseln. Dabei fand ich es nur etwas nervig, dass Penn bei den Gefühlen zu seiner Jugendliebe immer wieder jeglichen logischen Menschenverstand verloren hat und sich lange Zeit so manipulieren ließ. Dennoch bekommt der Autor am Ende noch die Kurve, so dass man im Nachhinein gut mit dieser Schwäche leben kann. Man muss sagen, dass die Nebencharaktere alle ein bisschen blass bleiben und noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit vertragen hätten. Jedoch funktioniert der Roman auch so ganz gut und kann mit seinen verstrickten Wendungen und den vielen aufgedeckten Abgründen mehr als überzeugen. Fazit: Ein spannender Roman, der unter anderem ein politisches Thema spannend aufarbeitet und Abgründe aufzeigt. Es gibt viele Handlungsstränge und Wendungen, welche geschickt zu einer komplexen und packenden Handlung verbunden wurden. Auch wenn manchmal ein bisschen ausschweifend erzählt wird und die Nebencharaktere alle etwas blass bleiben, kann der Plot fesseln und überzeugen. Von mir gibt’s 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Unter Verschluss" von Greg Iles

    Unter Verschluss

    Aldona

    17. February 2013 um 20:01

    leider habe ich zu dem buch keine beziehung finden können obwohl das thema an sich mich schon sehr interessiert hat

  • Rezension zu "Unter Verschluss" von Greg Iles

    Unter Verschluss

    Das_Leseding

    11. November 2012 um 18:47

    Klappentext: Penn Cage kennt den Tod wie seine Westentasche: Als Staatsanwalt in Houston hat er sechzehn Menschen in die Todeszelle gebracht. Doch nach dem plötzlichen Tod seiner Frau sehnt er sich nach Ruhe und Frieden. Mit seiner kleinen Tochter begibt er sich in die Stadt seiner Kindheit, um den Schatten der Vergangenheit zu entfliehen. Doch Natchez, Mississippi, ist nicht der Ort, um seine Trauer zu begraben. Ein dunkles Geheimnis umgibt diese Stadt im Süden der USA, ein Geheimnis, das mit den Rassenunruhen der 60er Jahre verknüpft ist, und an dessen Aufdeckung niemand Interesse bekundet. Doch Penn Cage ist ein zu integrer Staatsanwalt, um ungesühnte Verbrechen ═ zumal solche, die bis in die höchsten Kreise des amerikanischen Establishements reichen ═ dem Vergessen anheimzustellen. Eine junge und attraktive Journalistin unterstützt ihn bei den Recherchen, die beide in große Gefahr bringen. — Ein Südstaaten-Thriller der mit 672 Seiten einfach zu lang ist. der Protagonist Penn Cage wirkt teilweise wie ein Supermann und dann wie ein naives Wesen, also nicht mein Fall und daher viel mir das Lesen sehr schwer. Ich hatte keinen Draht zu den Charakteren – und es waren sehr viele – daher sollte der Leser auch beim lesen aufmerksam folgen können, sonst könnte es sehr verwirrend werden. Die Geschichte selbst ist nicht schlecht. Es geht um die Rassentrennung und um die Behandlung der Menschen mit unterschiedliche Hautfarbe und Glauben. Fazit: sehr langatmig und kompliziert geschrieben, aber durch das Rassenthema ist es lesenswert. Daher 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Unter Verschluss" von Greg Iles

    Unter Verschluss

    Buechersuechtig

    08. November 2010 um 08:26

    Die Geschichte... Als die Frau von Ex-Staatsanwalt und Bestseller-Autor Penn Cage stirbt, zieht er mit seiner 4-jährigen Tochter Annie wieder in seine Heimatstadt Natchez/Mississippi, um in der Nähe seiner Eltern zu sein. Außerdem hofft Penn, dass ihnen seine alte Heimat die ersehnte Ruhe gibt. Im Flugzeug lernt die charmante Caitlin kennen, die sich rasch als Zeitungsverlegerin (wohnhaft in Natchez) entpuppt. In einer Unterhaltung kommt das Gespräch auf einen alten ungeklärten Fall, wo 1968 ein schwarzer Bürgerrechtskämpfer wurde durch eine Autobombe getötet wurde. Dieser Fall wurde nie aufgeklärt und Penn Cage verspricht den Fall zu klären. Caitlin verwendet dies in einem Zeitungsartikel und bringt so eine Lawine in´s Rollen. Eigentlich wollte Penn nur seine Ruhe und seine Trauer begraben, doch er wird in diesen Fall so verstrickt, dass es kein Zurück mehr für ihn gibt. Schnell wird klar, dass der frühere Richter Leo Marston in den Fall verwickelt war. Leo Marston ist ein einflussreicher Mann, der für seine Karriere & seine Familie über Leichen geht. Und zudem ist er noch der Vater von Olivia/Livy, die in der Highschool Penn Caigs große Liebe war. Penn, der ja versprochen hat, den Mord aufzuklären, bewegt sich auf sehr dünnem Eis, um Leo Marston den Mord nachzuweisen... Meine Meinung: "Unter Verschluss" erinnert mich an den Schreibstil bzw. die Bücher von John Grisham. Dessen Fans werden mit diesem Wälzer sicher ihre Freude haben. Leider ist die Handlung viel zu langatmig und wäre mit 250 Seiten weniger auch ausgekommen. Erzählt werden die Geschehnisse aus der Sicht von Penn in der Ich-Form, was mir eigentlich immer recht gut gefällt, nur machen mir die überflüssigen Passagen schon zu schaffen - das bremst einfach den Lesefluss zu sehr... Leider kommen mir auch zu viele Namen und Personen in der Geschichte vor, sodass mir manchmal davon der Kopf "schwirrte". Die Protagonisten sind von der Personenanzahl (wie oben erwähnt) viel zu viel und hätten ruhig noch besser "herausgearbeitet" werden können. Teilweise bleiben sie blass/farblos und wirken hölzern. FAZIT: Als Thriller würde ich dieses Werk auch nicht bezeichnen, höchstens als Krimi (da es schon etliche Leichen gibt und Penn Caige oft nur knapp mit dem Leben davon kommt ). Alles in allem eine solide Leistung, für die leider nur mittelmäßige 3 1/2 (von 5) STERNE vergeben kann.

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  • Rezension zu "Unter Verschluss" von Greg Iles

    Unter Verschluss

    Jens65

    20. June 2008 um 22:19

    Ein sehr gut aufgebauter Thriller der nie langweilig wird und auch das Thema Rassismus wird von verschiedenen Seiten beleuchtet. Einmal angefangen kann man das Buch nicht mehr weglegen. Sehr empfehlenswert.

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