Greg Keyes Newtons Kanone

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Inhaltsangabe zu „Newtons Kanone“ von Greg Keyes

Fantastische Abenteuer in der Tradition von Jules Verne! Schon immer galt Sir Isaac Newtons größte Leidenschaft den uralten Künsten der Alchemie. Doch niemals hätte der berühmte Gelehrte zu träumen gewagt, dass er eines Tages tatsächlich das legendäre Quecksilber der Weisen freisetzen würde – das sich allerdings schon bald als äußerst gefährliche Substanz erweist. Denn mit seiner Hilfe lassen sich nicht nur die Elemente beeinflussen, sondern auch verheerende Waffen von bislang unbekannter Schlagkraft konstruieren – deren Einsatz die Welt unaufhaltsam an den Rand der Apokalypse treibt … Ausgezeichnet mit dem renommierten französischen Grand Prix de l’Imaginaire!

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  • Rezension zu "Der Bund der Alchemisten 1" von Greg Keyes

    Newtons Kanone

    thursdaynext

    Ein historisch, fantastischer Abenteuerroman der erst im zweiten Drittel an Fahrt aufnimmt und mich nach einem langen, stellenweise ermüdenden Oeuvre letztendlich doch zu knappen 4 Sternen überzeugen konnte. Sehr phantasievolle Ideen machen die etwas flach wirkenden Protagonisten wett und gegen Ende wurde ich mit einigen Figuren doch noch vertrauter. Die Verquickung aus Magie und Technik macht den besonderen Reiz diese Auftaktbandes der Alchimisten Quadrologie aus. Der Gegensatz zu den historisch belegten Gestalten wie: Isaac Newton, Voltaire, Benjamin Franklin, Blackbeard und Mr. "l´état, c´est moi" ,Sonnenkönig Louis und der topaktuellen Massenvernichtungswaffe die London zerstören soll, ist, wenn man die bis heute übliche menschliche Hybris bedenkt, stimmig. Freunde, der überraschenden, ungewöhnlichen Fantasy werden, wenn sie nicht unbedingten Wert auf eine stilistisch "schöne" Erzählweise legen, sicherlich auf ihre Kosten kommen.

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  • Rezension zu "Der Bund der Alchemisten 1" von Greg Keyes

    Newtons Kanone

    rallus

    03. May 2012 um 10:18

    Im ersten Band des Bundes der Alchemisten entführt uns Greg Keyes in das Europa Anfang des 18.Jahrhunderts. Die Personen (Newton, Louis XIV., Benjamin Franklin...) sind bekannt, wir befinden uns in Boston, London und Versailles, Frankreich steht mit England im Krieg, auch das höfische Leben und die etwas verschlungene Sprache sind historisch, doch die Wissenschaft - besser Alchemie - steht auf einem anderen fortschrittlicheren Stand. Auch ist Louis, der Sonnenkönig, nicht gestorben, sondern wurde durch ein geheimnisvolles Elixier gerettet, ja fast unverwundbar gemacht. Die Geschichte ist alleine durch solch eine Änderung komplett anders geraten, Frankreich entwickelt sich nicht weiter in Richtung einer Republik, es erstarrt regelrecht im Absolutismus. Keyes beschreibt seine Welt aus der Sicht von Benjamin Franklin und Adrienne, eine Adlige am königlichen französischen Hof. Beiden ist jeweils ein Kapitel gewidmet die mit einem kleinen Cliffhanger enden und so die Spannung aufrechterhalten. 1720 begibt sich Franklin, 14-jährig, auf die Reise nach London zu dem Gelehrten Isaac Newton; Adrienne wird im Hofe eingeführt um den König endlich zu stürzen. Keyes beschreibt beide Welten, die gelehrte und die höfische, sehr plastisch und spannend, seine Charaktere wirken sehr echt und es werden nach und nach schonend Nebenfiguren eingeführt deren Wirken nicht immer offensichtlich erscheinen. Dies verknüpft er zu einem ungewöhnlichen historischen Paralellwelten Science Fiction, mit interessanten physikalischen und chemischen Abwandlungen, die eine authentische Bühne ergeben. Eine Melange aus Musketier, Jules Verne, historischen Abenteuer-Science Fiction Roman, der auch noch geschickt mit anderen Wesen aus den beschworenen Alchemiewelten aufwartet, die noch eine gewichtige Rolle spielen werden. Toller Auftakt der vierbändigen, leider weitgehend unbekannten Reihe, aber zu Recht 2002 mit dem französischen Grand Prix de l’Imaginaire (verlagsunabhängiger französischer Literaturpreis für Phantastische Literatur) als bester internationaler Roman ausgezeichnet. 8 von 10 Punkten.

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