Ein Hund im Winter

von Greg Kincaid 
4,3 Sterne bei16 Bewertungen
Ein Hund im Winter
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MissRose1989s avatar

George und Trucker - das sind wirklich zwei Helden, die man lieb gewinnt...

Ein schöne Geschichte über das Erwachsenwerden mit sympathischen Charakteren die man ins Herz schließt.

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Inhaltsangabe zu "Ein Hund im Winter"

Wie mein Hund das Weihnachtsfest gerettet hat

Winter in Kansas: Das Schicksal meint es nicht gut mit dem dreizehnjährigen George McCray. Sein Vater stirbt bei einem Unfall, seine Mutter zieht gemeinsam mit Georges Schwestern nach Minnesota. George bleibt allein zurück auf der Farm seiner Großeltern, die viel zu alt und gebrechlich für die harte Arbeit sind. Bald schon muss der Junge die Verantwortung eines erfahrenen Erwachsenen übernehmen, und in dunklen Stunden fühlt er sich oft einsam und überfordert.
Doch dann begegnet ihm eines Tages Tucker, der Irish Setter des stets betrunkenen Nachbarn Frank Thorne. Als dieser wenig später ins Gefängnis muss, kümmert sich George um den Hund. Schon bald spürt er, dass Tucker ihm bedingungslos zur Seite steht, und die Treue und Liebe des Hundes lassen ihn endlich wieder neuen Mut fassen. Und dank Tucker darf es dann sogar richtig Weihnachten werden …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442203871
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Page & Turner
Erscheinungsdatum:15.11.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    Phyrias avatar
    Phyriavor 7 Monaten
    Schöne, winterliche Geschichte

    George McCray erinnert sich an das Jahr 1962 als sein Vater tödlich verunglückt ist, seine Mutter daraufhin zurück nach Minnesota in die Nähe ihrer Familie gezogen ist und er sich dazu entschlossen hat einige Monate länger auf der Farm seiner Großeltern zu bleiben und ihnen zu helfen. Dadurch erlebt und lernt George mehr als er erwartet hätte und findet in Tucker, dem vierjährigen Irish Setter einen treuen Freund.


    Meine Meinung:

    Eine wunderschöne Geschichte über einen dreizehnjährigen Jungen, der nach dem Tod seines Vaters nicht mehr so recht weiß wo er hingehört. Er möchte weder seine Großeltern, die sonst niemanden hätten um ihnen zu helfen, im Stich lassen noch seine Mutter, bei der er wirklich gerne leben würde. Vor allem bei der ganzen schweren Arbeit auf der Milchfarm, die er an diesem harten Winter aufgetragen bekommt würde er am liebsten sofort zu seiner Mutter ziehen, seine Schuldgefühle lassen es aber nicht zu. Den Zwiespalt spürt man auch als Leser sehr gut und ich wusste trotz meiner Vermutung bis zum Ende nicht wofür er sich letztendlich entscheiden würde. An George kann man die Charakterentwicklung sehr gut verfolgen, er wächst über sich hinaus und übernimmt eine immer größere Verantwortung. Was mich überrascht und verwundert hat ist, dass er kein Mal seinen Großeltern gegenüber ausfallend wurde oder gar die Arbeit verweigert hat. Es hat ihn umso sympathischer gemacht. Manchmal wirkte George eben doch viel erwachsener als ich zuerst erwartet hätte.

    Und auch wenn er zuerst von der Idee sich um den Nachbarshund kümmern zu müssen nicht begeistert war, hat es sich schnell ins Gegenteil gewandelt und George wollte Tucker gar nicht mehr hergeben, so sehr hat er ihn ins Herz geschlossen. Dieser Hund hat ihm nicht nur die Tage versüßt sondern ihn nachts auch im Bett warm gehalten, außerdem weiß er ganz genau, wie man die Menschen um den Finger wickelt. Die tiefe Freundschaft zwischen den beiden ist einfach nur bezaubernd und gemeinsam erschaffen sie für alle ein wundervolles Weihnachtsfest.

    Muss zugeben, dass mich auch die Hilfsbereitschaft der Nachbarschaft und natürlich auch der McCray’s gerührt hat, denn auch in schweren Situationen waren sie alle füreinander da.

    Der Autor hat eine bemerkenswerte Geschichte mit liebenswerten Charakteren erschaffen und erzählt aus der Sicht von George unter anderem auch, dass die meisten Regeln immer noch das Leben selber bestimmt. Der Roman ist sehr flüssig zu lesen und auch nachvollziehbar.


    Fazit:

    Ein schön erzähltes Buch übers Erwachsenwerden, Freundschaft, das Leben, Verlust, Verantwortung und Familie mit unglaublich sympathischen Charakteren die man ins Herz schließt.

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    MissRose1989s avatar
    MissRose1989vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: George und Trucker - das sind wirklich zwei Helden, die man lieb gewinnt...
    Eine süsse Geschichte

    Das Cover zeigt einen zuckersüssen Hund und im Hintergrund ein kleines Farmhaus und einen Jungen, der vermutlich George ist, der einen kleinen Weihnachtsbaum auf einem Schlitten zieht. Das Cover ist wirklich schön und passend gestaltet.  Der Leser lernt im Buch den 13-Jährigen George kennen, der für sein Alter sehr reif ist und das wahrscheinlich durch seine Erlebnisse schnell erwachsen werden musste.  George hat seinen Vater erst bei einem Unfall verloren und seien Mutter hat es nach dem Tod des Vaters nicht mehr auf der Farm ausgehalten, so das sie mit ihre Schwestern nach Minnesota gezogen ist und somit weit weg von Kansas, aber eben auch weit weg von George. George wird von seinen Grosseltern aufgezogen, die aber durch die harte Arbeit auf der Farm schon alt und gebrechlich sind und die immer wieder vom Verhalten von George überfordert sind.  George kann dann das Verhalten seiner Verwandten nicht wirklich verstehen, weswegen er sich dann in die Arbeit stürzt, die auf der Farm im Winter recht hart ist.  Eines Tages trifft George auf Trucker, den Hund des alkoholkranken Nachbarn Frank, den George schnell ins Herz schliesst und um den er sich kümmern darf, als Frank ins Gefängnis muss und dank Trucker wird es auch wieder Weihnachten auf der Farm... George ist ein wirklich besondere Junge, der für sein Alter schon sehr weit im Denken und Handeln ist und gerade das schreckt manchmal den Leser etwas, aber die Freundschaft zwischen George und Trucker ist schon etwas besonderes, auch wenn man das gleich im ersten Augenblick spürt.  Die Geschichte ist vom Aufbau her gut durchdacht, aber man muss beim Lesen alle Verstrickungen im Kopf behalten, damit man dann nicht durcheinander kommt.  Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, aber leider ist die Geschichte an viele Stellen recht vorhersehbar, was schade ist, weil es gibt eben keine überraschende Wendungen oder ähnliches, es soll eben mehr ein Buch zum Wohlfühlen und entspannen sein. 

    Fazit: Die Geschichte von George und Trucker ist eine Geschichte, die nicht nur zu Weihnachten passt, sondern die man die gesamte Winterzeit hin durch lesen kann und die einfach immer wieder besinnliche Stimmung aufkommen lässt. George ist für sein Alter schon sehr reif, was er auch sein muss, wenn man dann seine Lebensgeschichte bedenkt, gerade das macht das Buch aber leider auch in manchen Momenten recht vorhersehbar. Aber die Geschichte und deren Entwicklung ist schon gut durchdacht und lädt ein zum Einlesen und verweilen. Allerdings muss man sich dann schon wirklich auf die Geschichte einlassen, sonst verpasst man in einigen Momenten wichtige Zusammenhänge. 

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    Lesegenusss avatar
    Lesegenussvor 7 Jahren
    Rezension zu "Ein Hund im Winter" von Greg Kincaid

    Prolog:
    Hunde stehen mit einer Pfote in der Wildnis und kratzen mit der anderen an der Tür zum Menschsein. Sie sitzen zwischen zwei Stühlen …
    Ab und an haben ein paar Auserwählte unter uns das Glück, einem Hund zu begegnen, der sich ganz natürlich zwischen diesen beiden Welten hin- und herzubewegen scheint …
    Privates Vorwort:
    Warum am Anfang der Rezension gleich ein Spoiler? Am Ende des Buches sagte ich mir, es hätte nicht besser geschrieben werden können. Denn wer je einen besonderen Hund besaß oder so wie bei uns, jetzt wieder einen neuen (gebrauchten) Hund zu uns genommen haben, weiß was gemeint ist. Es ist wohl vorbestimmt gewesen, dass genau diese beiden Hunde zu einem Zeitpunkt in unser Leben traten, wo sie uns und wir sie brauchten.
    Statement:
    Das Buch „Ein Hund im Winter“ von dem Autor Greg Kincaid, der hauptberuflich als Rechtsanwalt arbeitet und sich in der Organisation „Petfinders“ engagiert, handelt von einem Jungen und der Freundschaft zu einem Hund. Im Laufe der Geschichte wird der Leser erkennen, dass es nicht nur so ein Hund ist, sondern mehr.
    Orte bringen Erinnerungen zurück, an Geschehnisse, die sich vielleicht vor langer Zeit ereignet haben. So ergeht es auch unserem Protagonisten George, der in der alten Holzscheune auf den McCray’sHill eine Art Familienmuseum unterhält. Dieser Platz beherbergt vieles, so auch ein altes Hundehalsband. Tucker war der Name des Hundes. Die Geschichte „Ein Hund im Winter“ ist in der Ich-Form des Protagonisten geschrieben.
    Und genau in dieser Scheune beginnt die Handlung des 13-jährigen George und Tucker, im Jahre 1062. Die Familie von George, seine Mutter, seine beiden Geschwister lebten bislang auf der Farm der Großeltern. Sein Vater ist tot, bis eines Tages die Mutter mit den Geschwistern die Einsamkeit auf der Farm nicht mehr aushält und in die Stadt zieht. George bleibt bei den Alten und hilft so gut er kann. Das bedeutet für ihn viel Arbeit. Ein harter Winter zieht ins Land, und bedeutet für den Großvater, dass noch mehr auf ihn zukommt, denn er ist für die Räumung der Straßen zuständig. Und eines Tages bringt er den Hund des Nachbarn Thorne mit. Dieser hat ein starkes Alkoholproblem und muss ins Gefängnis. Der verwahrloste Irish Setter findet in George einen neuen Gefährten – und umgekehrt genauso. Doch der Tag kommt, an dem Frank Thorne aus dem Gefängnis entlassen wird und seinen Hund zurückfordert.
    In dem Buch von Greg Kincaid „Ein Hund zu Weihnachten“ wächst der Leser mit der Geschichte und erlebt nicht nur das Heranwachsen eines Jungen, sondern schaut auch in das Innere, der Seele, erfährt viel um Schmerz und Verlust.
    So hart wie das Leben auch mit Menschen umgehen kann, es gibt immer wieder einen Lichtpunkt. Aus vielem können wir Kraft schöpfen, aber nichts kann einen Freund ersetzen, sei es vielleicht „NUR“ ein Tier.
    Spoiler S. 23:
    Dieser Hund drückte mir seine kühle, nasse Nase ins Gesicht, als wären wir alte Freunde, die nach grausamer Trennung nun endlich wieder zusammengefunden hatten.
    Absolute Leseempfehlung.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein schöne Geschichte über das Erwachsenwerden mit sympathischen Charakteren die man ins Herz schließt.
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Geschichte mit sympathischen Charakteren, die unter anderem über das Erwachsenwerden, die Freundschaft und den Verlust handelt.
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    bookaholic_s avatar
    bookaholic_vor 3 Jahren
    C
    curry20vor 3 Jahren
    Marlee3007s avatar
    Marlee3007vor 3 Jahren
    Y
    yvonne13vor 4 Jahren
    S
    Speedyhundvor 4 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar
    Ich persönlich liebe ja den Winter, weil es eine wunderbare Zeit zum Lesen ist. Man kann es sich dann so toll mit einem Buch und einem Kakako eingekuschelt gemütlich machen. Jedes Jahr lese ich auch ein paar Weihnachts- und Winterbücher und wollte einfach mal fragen, wer das noch so macht?

    Habt ihr Lust, hier einfach mal zu erzählen, welche Bücher ihr dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit lesen möchtet? Habt ihr schon welche im Blick? Ich fände es klasse, wenn wir uns hier bis Weihnachten über unsere Entdeckungen austauschen und damit natürlich auch tolle neue weihnachtliche Bücher entdecken können.

    Ich habe gerade mal meine Bücher zusammengesucht (Foto angehängt), die ich dieses Jahr zus Auswahl hätte. Teilweise sind es Neuerscheinungen aber auch schon ältere Bücher, die ich leider noch nicht geschafft habe zu lesen.

    Was lest ihr gern in der Weihnachtszeit - was wollt ihr 2013 lesen? Ich bin neugierig :-)
    Zum Thema

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