Greg Laurie

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Rezension zu "Steve McQueen – Das geheime Glaubensleben des King of Cool" von Greg Laurie

Rezension zu "Steve McQueen - Das geheime Glaubensleben des King of Cool" von Greg Laurie
LaDragoniavor 8 Monaten

Aus dem Buch:

„... Ich erzähle Barbi davon, dass die Hoffnung auf ein zukünftiges Wiedersehen mit meinem Sohn eines Tages im Himmel für uns eine echte Trostquelle ist. Davon, dass wir, wenn wir an Jesus Christus glauben, zuversichtlich wissen können, dass wir unsere Lieben, die im Glauben gestorben sind, wiedersehen werden, und dass ich, je mehr ich Steve McQueens Geschichte nachgehe, desto zuversichtlicher werde, dass er einen solchen Glauben besaß.“


Zum Inhalt:

Filme wie Papillon, Gesprengte Ketten oder Die glorreiche Sieben machten ihn zum Hollywood-Idol der 60er und 70er Jahre. Er lebte ein Leben auf der Überholspur, fuhr für sein Leben gerne schnelle Autos und Motorräder und nahm erfolgreich an Rennen teil. Er lebte ein Leben am Limit, mit schönen Frauen und war auch Drogen und Alkohol mehr zugetan als es hätte sein sollen.

Doch am Ende seines Lebens geht er eine Beziehung ein, die sein bisheriges Leben drastisch auf den Kopf stellt. Er wendet sich Gott zu. Der King of Cool trifft auf den King of Kings.


Meine Meinung:

Der amerikanische Pastor Greg Laurie erzählt in „Steve McQueen – Das geheime Glaubensleben des King of Cool“ gemeinsam mit dem Autor und Journalisten Marshall Terrill, über einen kaum bekannten Teil von Steve McQueens Leben.


Seine Geschichte wird von den beiden wirklich spannend und sehr informativ erzählt, man ist wirklich von der ersten Seite an gefesselt. Ich konnte wirklich in jedem Abschnitt die Faszination Lauries an Steves Geschichte spüren. Vor allem die Parallelen sind wirklich zeitweise schon unheimlich, auch wenn der Pastor wesentlich früher zu Gott findet und sich sein Leben dadurch so ganz anders entwickelt als das des Schauspielers.

Zeitweise muss ich dem Autor hier allerdings ankreiden, das er sich hier manches mal doch zu sehr in seiner eigenen Biografie verliert. Es ist zwar wirklich toll, das ich als Leser dadurch direkt die Biografie von Greg Laurie mitgeliefert bekomme, also praktisch ein 2 in 1 Buch. Aber das Hauptaugenmerk sollte meiner Meinung nach doch mehr bei McQueen liegen.


Insgesamt gesehen, ist die Biographie aber trotzdem wirklich gut und interessant geschrieben und das Ende doch auch ein klein wenig überraschend.

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W

Rezension zu "Steve McQueen – Das geheime Glaubensleben des King of Cool" von Greg Laurie

Das schnelle Leben des Steve McQueen auf der Überholspur - bis hin zum Ankommen.
Waschbaerinvor 9 Monaten

Das Buch "Steve McQueen - Das geheime Glaubensleben des King of cool" von Greg Laurie mit Marschall Terrill, ist ein durch und durch amerikanisches Buch. Man lernt die USA von ihrer ganz speziellen Seite kennen und in Gedanken kann man Frank Sinatra (einer von Steve's Weggefährten) singen hören: "That's live..."

Ja, das ist das außergewöhnliche Leben von Steve McQueen, des Filmstars der 60er und 70er, der viele Millionen verdiente, der alles hatte was sich viele Menschen so wünschen, schnelle Autos, Frauen, Sex und Drogen. Aber auch des Jungen mit der alkoholkranken Mutter, die sich bis zur Besinnungslosigkeit betrank, der ohne Vater aufwuchs, da sich dieser schon ganz früh aus dem Staub gemacht hatte und vor seiner Verantwortung als Vater davon lief. Was blieb war ein Kind, das geduldet aber nicht geliebt wurde, das im Grunde niemand wollte und den Erwachsenen im Weg war. Kein Wunder, dass dieser Junge rebellierte, über die Stränge schlug und sich keine Grenzen setzen ließ.

Greg Laurie, ein Pastor, der wie Steve von einer alkoholabhängigen Mutter und ohne Vater aufgezogen wurde,  dafür wechselnde Stiefväter hatte von denen keiner einen bleiben Eindruck hinterließ, machte sich auf den Weg um einen Steve McQueen aufzuspüren, wie ihn die Fangemeinde nie kennenlernte. Dieser King of Cool, wie man ihn nannte, sollte endlich, als erwachsener Mann den Vater gefunden haben, welchen er sein ganzes Leben lang so sehr vermisst hatte? Gott?

Die Reise geht quer durch die USA. Der Autor trifft viele Weggefährten von Steve und obwohl dieser schon seit 38 Jahre verstorben ist, weiß jeder noch etwas zu dem Gesamtbild von Steve McQueen beizusteuern. Es entsteht das Bild eines Rebellen (Seite 173: Die Filmemacher hielten jeden Tag einen Gebetstreffs ab. Am Schluss sagten sie dann immer: Und rette uns vor Steve McQueen) aber gleichzeitig lesen wir von einem finanziell großzügigen Menschen, der nie vergaß aus welcher Armut er selbst kam und wie hart sein Weg ins Erwachsenenleben war. Das Erziehungsheim in dem er aufwuchs besuchte er auch noch später regelmäßig, als er bereits ein großer Filmstar war. Es war sein Zuhause gewesen und den dortigen Jungs fühlte er sich nah.

Steve McQueen blieb sein Leben lang ein Suchender. Doch seinem leiblichen Vater lag nichts daran von ihm gefunden zu werden, obwohl sie lange Zeit nicht weit von einander entfernt wohnten. Irgendwann kam Steve mit Gott in Verbindung. Nach und nach machte es in seinem Denken "Klick". Es wurde für ihn selbstverständlich die Sonntagsgottesdienste zu besuchen. Endlich kam er irgendwo an, fand einen Halt. Ein halbes Jahr vor seiner Krebsdiagnose wurde ihm das zuteil, was er sein Leben lang vergeblich gesucht hatte.

Es ist eine schöne, wenngleich auch in vielen Teilen traurige Biographie eines Weltstars, eines Menschen.


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Martinchens avatar

Rezension zu "Steve McQueen – Das geheime Glaubensleben des King of Cool" von Greg Laurie

Steve McQueens Glaubensleben
Martinchenvor 9 Monaten

"In den 1960er Jahren war Steve McQueen der größte Filmstar seiner Generation – und einer der coolsten Männer aller Zeiten. Er lebte so, wie er seine Motorräder und Autos fuhr: furchtlos, rücksichtslos und mit Vollgas. Doch am Ende seines Lebens mit schnellen Autos, Frauen und Drogen nahm McQueen eine überraschende Abzweigung: er macht ernst mit Jesus." - soweit der Klappentext.

 

Das Buch ist im fontis-Verlag erschienen. Der Schutzumschlag zeigt ein Schwarz-weiß-Foto von Steve McQueen, der nachdenklich in die Ferne schaut - sehr passend für den Inhalt. Wird der Schutzumschlag entfernt, zeigt sich ein schlichter schwarzer Einband mit auffälliger Silberschrift - sehr schön gestaltet.

 

Es gibt viele Biografien über den bekannten Filmstar Steve McQueen. Diese hier unterscheidet sich jedoch grundlegend. Greg Laurie, Jahrgang 1952,  ist Pastor und Autor von mehr als 70 Büchern. Für Greg Laurie, der sich bereits früh in seinem Leben für Jesus entschied, war Steve McQueen der Held seiner Jugend und er ist auch heute noch sein Fan.

Laurie interessierte sich deshalb stark für McQueens Leben und stellte einige Parallelen fest. In einem Artikel fand er einen Hinweis darauf, dass Steve McQueen sich etwa ein halbes Jahr vor Ausbruch seiner Krebskrankheit Jesus zugewandt hat. Dies ist eine der Parallelen, die Greg Laurie zu seinem eigenen Leben festgestellt hat und die der Aufhänger für dieses Buch sind.

 

Laurie ist es gelungen, mit McQueens Weggefährten, Kollegen, Bekannten und vor allem mit seiner Witwe Barbara zu sprechen und so den Menschen über die bekannte Vita hinaus kennen zu lernen. Dieses Wissen teilt er mit dem Leser, der hier den Menschen Steve McQueen findet.

 

Greg Laurie schreibt zusammen mit Marshall Terrill kurzweilig und flüssig. Die Biographie lässt sich sehr gut lesen.

 

Kleine Kritikpunkte habe ich: ich habe Steve McQueens Lebenslauf am Ende des Buches vermisst. Er wäre eine gute Ergänzung. Greg Laurie liefert seine Biografie in großen Teilen mit, um die Parallelen aufzuzeigen und zu erläutern, was an manchen Stellen dazu führt, dass er mehr von sich schreibt. In zwei Kapiteln geht mit ihm zudem der Prediger durch, was den einen oder anderen Leser möglicherweise eher verschreckt..

 

Mein Fazit: eine sehr lesenswerte Biografie des "King of Cool" Steve McQueen.

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Arwen10s avatar
Diese Leserunde findet mit feststehenden Lesern statt. Wer möchte, kann sich gerne mit eigenem Buch anschließen:

Steve McQueen von Greg Laurie




Zum Inhalt:


In den 1960er Jahren war Steve McQueen der größte Filmstar seiner Generation – und einer der coolsten Männer aller Zeiten. Er lebte so, wie er seine Motorräder und Autos fuhr: furchtlos, rücksichtslos und mit Vollgas. Doch am Ende seines Lebens mit schnellen Autos, Frauen und Drogen nahm McQueen eine überraschende Abzweigung: Er machte ernst mit Jesus.

In diesem Buch führt Greg Laurie Interviews mit Angehörigen, Freunden, Schauspielerkollegen und Bekannten von Steve McQueen sowie mit seiner Witwe und seinem Pastor. Der Autor spürt die dramatischen Veränderungen auf, die im Frühjahr 1979 im Leben des Schauspielers vor sich gingen – sechs Monate bevor McQueen die Diagnose erhielt, dass er unheilbar an Krebs erkrankt war.

Welche entscheidenden Schritte führten McQueen dazu, eine so umwälzende Entscheidung zu treffen? Und vielleicht noch wichtiger: Warum wird dieser Teil seiner Geschichte so selten erzählt? Dieses Buch gibt Antwort auf diese Fragen und leuchtet jenen Teil von McQueens Leben aus, der bislang im Verborgenen blieb.





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