Greg Rucka Whiteout: Melt

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Inhaltsangabe zu „Whiteout: Melt“ von Greg Rucka

Zurück im Eis! Eigentlich wollte US-Marshal Carrie Stetko die Wärme Neuseelands in ihrem Urlaub geniessen. Doch die amerikanische Regierung hat einen guten Grund, sie zurück in die ewige Kälte des südlichsten Kontinents zu schicken. Atomwaffen. Russische Spezialtruppen. Und 14 tote Polarforscher auf dem Eis. Kein einfacher Mordfall also für den Marshal, sondern eine internationale Bedrohung – wer stahl die Atomwaffen, und was hatten sie überhaupt in der friedlichen Antarktis zu suchen? Die Suche nach der Antwort führt sie weiter weg von jeder Zivilisation, als sie je zuvor war. Ausgezeichnet mit dem Eisner Award für die beste Miniserie.

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  • Rezension zu "Whiteout" von Greg Rucka

    Whiteout: Melt
    Alexandra-Supertramp

    Alexandra-Supertramp

    25. January 2010 um 14:57

    Was Greg Rucka und Steve Lieber mit "Whiteout" aufs Papier gezaubert haben, ist ein Krimi in ebenso eindrucksvoller wie ungewöhnlicher Kulisse. Die Antarktis ist als Handlungsort so mit das unverbrauchteste Terrain, das man sich vorstellen kann und das macht zu einem nicht unerheblichen Teil den Reiz der Geschichte aus. Die Antarktis ist kurz vor Wintereinbruch ein Ort in Aufbruchstimmung. Die meisten Menschen werden in ihre Heimat ausgeflogen, bevor die restlichen Verbliebenen für sechs Monate in der Dunkelheit des antarktischen Winters eingeschlossen sind. US-Marshal Carrie Stetko muss bis Einbruch des Winters unbedingt noch einen Fall lösen - ausgerechnet einen Mord. Die Zeit drängt und im Laufe der Ermittlungen stolpern Carrie und ihre britische Kollegin Lily Sharpe über weitere Leichen. Die entmutigende Frauenquote von etwa 200:1 macht den beiden ermittelnden Damen die Sache nicht unbedingt leichter. Aber Stetko und Sharpe schieben nicht umsonst Dienst in der Antarktis. Sie sind aus hartem Holz geschnitzt und meistern sowohl die widrigen Witterungsbedingungen, als auch die männliche Übermacht. Der Fall an sich nimmt einen durchaus spannenden, aber auch etwas vorhersehbaren Verlauf. Der aufmerksame Leser bekommt schon recht früh einen sehr entscheidenden Hinweis zur Lösung des Falls präsentiert. Es ist der Wettlauf gegen die Zeit, der die Sache spannend macht und mit zunehmender Seitenzahl ist es auch die Befürchtung, dass die beiden Heldinnen drauf und dran sind in eine Falle zu tappen, weil sie Zusammenhänge, die der Leser schon erkannt hat, selbst noch nicht erfasst haben. Eine wichtige Rolle spielt natürlich auch der Handlungsort selbst. Die spannendste Szene der Geschichte spielt sich folglich mitten in einem verheerenden antarktischen Sturm ab: Minusgrade bis in den dreistelligen Bereich und Sichtweiten von ca. 15 cm bringt der verheerende "Whiteout" mit sich, dem Carrie und Lily trotzen müssen. Das sorgt für dramatische Szenen und zusätzliche Spannungsmomente. Besonders stimmig wirkt die Geschichte aufgrund der Zeichnungen von Steve Lieber. Man möchte meinen, dass Schwarz-Weiß-Zeichnungen bei einem Handlungsort wie der Antarktis schnell etwas öde werden, aber Lieber beweist das Gegenteil. Er arbeitet viel mit diffusen Grauschattierungen, kehrt aber auch immer wieder harte Kontraste heraus. FAZIT: Greg Rucka und Steve Lieber haben mit "Whiteout" eine Geschichte abgeliefert, die als Krimi sehr solide ist, aber durch ihren ungewöhnlichen Handlungsort und die damit einhergehenden besonderen äußeren Umstände ein absolut besonderes und ungewöhnliches Lesevergnügen ist.

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