Greg Webster , Tom Doyle Im Angesicht des Todes: Der Mut verfolgter Christen im Nahen Osten

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Inhaltsangabe zu „Im Angesicht des Todes: Der Mut verfolgter Christen im Nahen Osten“ von Greg Webster

Assam verwendet für den Bibelschmuggel nach Somalia eine „sichere“ Methode: Er legt sich in einen Sarg, unter den Leichnam. Kein Muslim wird es wagen, dort nachzuschauen. Er muss nur hin und wieder unbemerkt den Sargdeckel öffnen, für frischen Sauerstoff … Acht aktuelle Berichte über einzelne verfolgte Christen. Sie leben sehr nah bei Jesus, gerade in der Bedrohung. Ihre Hoffnung ist stark: Sterben bedeutet für sie, in der Ewigkeit bei Jesus zu sein.

Hochbrisant, topaktuell - u. a. mit Berichten direkt aus dem syrischen Bürgerkrieg -, und gleichzeitig so ermutigend. Klare Kaufempfehlung!

— cho-ice

Ein bewegendes, aufklärendes und erschütterndes Buch.

— Maerchentraum
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  • Im Angesicht des Todes

    Im Angesicht des Todes: Der Mut verfolgter Christen im Nahen Osten

    LEXI

    Jesus hat gesagt: „Habt keine Angst vor den Menschen, die zwar den Körper, aber nicht die Seele töten können“! (Matthäus 10,28) Diese Worte in der Bibel zu lesen berührt Menschen aus Deutschland oder Österreich zwar, aber ob wir das Ausmaß dieser Aussage auch tatsächlich zu begreifen vermögen, wage ich zu bezweifeln. Den geistlichen Kampf in der Welt mit all seinen schrecklichen Begleiterscheinungen zu verstehen, vermögen wohl nur jene Menschen, die ihn aus der Perspektive eines Insiders erleben mussten. Tom Doyle und Greg Webster stellen in ihrem Buch „Im Angesicht des Todes“ acht Schicksale solcher Insider vor. Geschichten verfolgter Christen, die mit Gewalt, Folter und Tod konfrontiert wurden, aber auch Gebetserhörung, lebensverändernde Träume von Jesus Christus, und Wunder erleben durften. In einleitenden Worten berichten die Autoren von der Verfolgung der Christen im einundzwanzigsten Jahrhundert und führen einige aktuelle Beispiele an. Sie zeigen auch auf, was es Menschen im Nahen Osten heutzutage kosten kann, Christ zu sein, eine Bibel zu besitzen und Jesus nachzufolgen. In Folge dürfen wir acht Geschichten mutiger Gläubiger erfahren, für die Jesus Christus der Rettungsring darstellte, der sie durch das Leid hindurch führte und dank dessen sie jedweder Verfolgung standhalten konnten. Menschen, die enormes Leid ertrugen, sich gegen die Machthaber stellten und dennoch dem christlichen Glauben treu blieben, ihn sogar bis heute aktiv verbreiten und gestärkt aus ihren Leiden hervorgehen. Die Schicksale, die hier präsentiert werden, sind voller unvorstellbarer Gräueltaten, wo ich an manchen Passagen angesichts der furchtbaren Taten fassungslos war. Zugleich aber durfte ich immer wieder von der Art und Weise lesen, wie der Glaube an Jesus Menschen zu verändern vermag. Die Geschichten erzählen von Ereignissen in Somalia, Syrien, dem Irak, Saudi Arabien und Ägypten. Ein besonders dramatisches, sehr aktuelles Thema sind die Islam-Morde und Gräueltaten im Namen Allahs. Bei den grauenhaften Taten handelt es sich um einen Krieg um Menschenseelen, und „Bibel-Leute“, jene Menschen, die das Evangelium verkünden und verbreiten und den Menschen Hoffnung geben, werden ihrer Zusammenkünfte wegen verfolgt und getötet. Ich muss gestehen, dass der von den Muslimen in diesem Buch bejubelte und angekündigte weltweite Dschihad mir manche Seite der Lektüre große Angst machte… ein Szenario, das man sich aufgrund der Zeitungsberichte nicht mehr nur als reine Utopie vorstellen darf. Ebenso aktuell wie nie zuvor ist das Thema der Flucht aus einem von Gewalt und Willkür gebeuteltem Syrien… nach Beendigung des Buches kann man sich in die Situation der Flüchtlinge, die dieser Tage zu Tausenden über die Grenze nach Österreich oder Deutschland kommen, noch weit intensiver hinein versetzen. Die Autoren merkten in der Einleitung dieses Buches an, dass es unmöglich sei, diese wahren Berichte zu lesen, und nicht von ihnen bewegt zu werden. Sie haben vollkommen Recht. Die unvorstellbaren Gräueltaten werden nicht reißerisch, sondern in Form von Tatsachenberichten, Erzählungen Betroffener, dargeboten. Und dennoch gibt es zwischen den tragischen Schicksalen, dem Leid und Schmerz, der Angst und Verfolgung immer wieder Hoffnung – hier in Form der „Bibel-Leute“, die wie Sterne in der Nacht voran gehen und mit ihrem Leuchten anderen Menschen den Weg zu Christus weisen. „Woran merkt man, dass jemand einer von den Bibel-Leuten geworden ist? – Das ist ganz einfach. Man sieht es an ihren Gesichtern. An der Liebe in ihren Augen.“ Was mir sehr zu denken gab ist die Tatsache, dass es in Regionen, in denen die Menschen in Frieden und Wohlstand leben, kaum Gemeindewachstum gibt. Betroffen las ich, dass das Evangelium dann am meisten verbreitet wurde bzw. wird, wenn Feindschaft, Gefahr und Verfolgung drohen. Christliche Gemeinden, die ausschließlich im Untergrund existieren dürfen, sind eine ebenso kaum vorstellbare Tatsache für mich. Ich möchte dieses Buch daher jedem Christen ans Herz legen. Es macht uns zwei Dinge bewusst, nämlich einerseits die Tatsache, dass es auch bzw. sogar in der heutigen Zeit grauenhafte und massive Christenverfolgungen gibt. Der zweite Aspekt ist die Tatsache, dass dieses Buch dankbar und nachdenklich macht. Dankbar dafür, seinen Glauben frei ausleben zu dürfen. Nachdenklich deshalb, weil mir bewusst wurde, dass wir vielleicht in unserer Bequemlichkeit verharren könnten… uns vielleicht gar nicht klar ist, wie dankbar wir sein müssen, offen und uneingeschränkt Gottesdienste feiern und die Gemeinschaft mit anderen Christen genießen zu dürfen? Ein Buch wie ein Science Fiction…jedoch leider eine Zukunftsversion, die in vielen Ländern dieser Erde bereits furchtbare Realität geworden ist und vor der man die Augen nicht länger verschließen kann.

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  • Leserunde zu "Im Angesicht des Todes: Der Mut verfolgter Christen im Nahen Osten" von Greg Webster

    Im Angesicht des Todes: Der Mut verfolgter Christen im Nahen Osten

    LEXI

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen. Der Brunnen Verlag stellt 2 Exemplare des Buches „Im Angesicht des Todes“ von Greg Webster zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! Der Sohn eines Piraten hat fürs Schmuggeln von Bibeln nach Somalia eine "sichere" Methode gefunden: Er legt sich in einen Sarg, unter den Leichnam. Denn kein Muslim wird es wagen, dort nachzuschauen. Er muss nur hin und wieder unbemerkt den Sargdeckel öffnen, für frischen Sauerstoff. Mit jeder Fahrt geht er ein hohes Risiko ein ... Acht aktuelle Berichte über das Leben einzelner verfolgter Christen in Somalia, Syrien, Irak, Saudi-Arabien und Gazastreifen. Sie leben sehr nah bei Jesus, trotz oder gerade in der Bedrohung. Sie planen nicht für lange Zeit, sondern sind ganz im Heute. Sie vergeben ihren Feinden. Hass verwandelt sich in Liebe. Diese Christen treffen sich heimlich nachts in wechselnden Häusern. Sie erleben Gottes Wunder und helfen Muslimen, denen Jesus im Traum erschienen ist. Sie fürchten Folter und Kreuzigung. Aber ihre Hoffnung ist stark: Sterben bedeutet für sie ganz unmittelbar, in der Ewigkeit bei Jesus zu sein. Einer der syrischen Christen schreibt an die Leser: "Betet für uns, aber bitte: Fühlt euch nicht schlecht wegen uns. Wir waren nie freier als heute. Und obwohl wir bereit sind zu sterben, sind unsere Gräber immer noch leer." Jedes Kapitel schließt mit einem längeren Originaltext eines verfolgten Christen. Das Buch knüft nahtlos an Träume und Visionen an - eine Fortsetzung der Apostelgeschichte im Heute. Leseprobe: http://brunnen-verlag.de/im-angesicht-des-todes.html#box-sample Falls ihr eines der 2 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 25. Juni 2015, 24 Uhr hier im Thread und beschreibt euren Eindruck der Leseprobe. Ich möchte darauf hinweisen, dass Arwen10 die Bücher selber verschickt. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 1,60 Euro Porto-kosten zu überweisen. Bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet. Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von 4 Wochen zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Die Gewinner werden in der LR bekanntgegeben, es erfolgt keine Benachrichtigung per PN. Erfolgt innerhalb von 48 Stunden keine selbständige Übermittlung der Versandadresse per PN, wird neu ausgelost. Fehlende Adressen werden nicht per PN eingefordert. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen

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  • Erschütternd und bewegend

    Im Angesicht des Todes: Der Mut verfolgter Christen im Nahen Osten

    Maerchentraum

    13. August 2015 um 23:25

    Cover: Die Farbgebung, Schriftart und die gewählten Bilder passend sehr gut zum Buch und deswegen finde ich das Cover sehr gelungen. Inhalt: Das Buch beschreibt mehrere Kurzgeschichten, in denen es hauptsächlich um ehemalige Muslime geht, die zum Christentum konvertiert sind, nachdem sie Jesus in ihren Träumen erleben durften. Was das Thema Jesus und Träume angeht, bin ich noch unsicher, wie ich das bewerten soll und möchte diesbezüglich noch keine Stellung beziehen, aber die Geschichten klangen schon ehrlich und wahr. Ich muss sagen, dass mich das Buch sehr bewegt und erschüttert hat. Mir sind öfter mal die Tränen geflossen, besonders, wenn die Personen erzählt haben, wie Jesus ihnen geholfen hat. Es war wirklich schön zu lesen. Der Rest war allerdings eher unschön und dramatisch. Im Buch wird auch nichts beschönigt, die tatsächlichen Ereignisse werden wahrheitsgetreu und realistisch dargestellt und zeigen die Gefahren von Christen im Nahen Osten auf. Sei es mit Folterungen, Morden (selber unter Familienmitgliedern), Ehrenmorde, Vergewaltigungen und weiteres. Es war wirklich schrecklich zu lesen und diese Menschen müssen sowas Tag für Tag durchmachen. Furchtbar. Außerdem gibt es am Ende der erzählten Geschichten immer noch Abschlusskommentare, die mir gut gefallen haben. Fazit: Ein wirklich erschütterndes, bewegendes und aufklärendes Buch über verfolgte Christen im Nahen Osten. Es öffnet die Augen und zeigt die Gefahren auf. Aber nicht nur das, auch den Mut, die Hoffnung und Liebe, die diese Menschen ausleben. Tag für Tag auf ihrem Weg mit Jesus. Zu sehen, wie stark ihr Glaube ist und das in so einer großen Gefahr ist wirklich großartig. Ein wirklich tolles Buch, das sich zu lesen lohnt!

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  • Ein Buch das aufrüttelt und nachdenklich macht

    Im Angesicht des Todes: Der Mut verfolgter Christen im Nahen Osten

    Arwen10

    10. August 2015 um 07:11

    Im Buch " Im Angesicht des Todes: Der Mut verfolgter Christen im Nahen Osten" findet sich genau das, was der Titel verspricht. Dabei handeln diese wahren Geschichten von ehemaligen Moslems, die sich zum Christentum bekehrt haben. Die Umstände sind jedesmal anders, jedoch geht der Bekehrung oft ein Traum von Jesus voraus. Manchmal hat man beim Lesen den Eindruck, dass genau diese Träume den Bekehrten die Kraft geben, das auszuhalten , was ihnen bevorsteht. Dieses Buch ist wirklich erschütternd. Wenn ein Moslem sich zum Christentum bekehrt, ist alles erlaubt. Da wird die Mutter, die ihren Sohn wegschickt, weil er nicht mehr sicher ist, grausam umgebracht und der Vater erschießt seinen Sohn auf der Strasse. Daneben gibt es aber auch Einblicke in das Leben der Menschen dort. Welche neuen Entwicklungen es politisch gibt und wie ein Leben in Gefahr aussieht. Hier im Westen geht vieles unter, habe ich den Eindruck. Am Rande bekommt man mit, dass es hier und da Unruhen gibt und Kriege, aber man erfährt wenig mehr. Hier im Buch gibt es ein paar Einblicke. Und die Entwicklung ist nicht schön. Das Buch ist für alle Leser interessant, die sich mit dem Thema beschäftigen möchten. Allerdings gehen dem Leser die Schicksale wirklich nahe und man kommt ins Überlegen, was hier auf der Welt alles los ist. Und am Ende stellt sich die Frage: Was würde ich tun ? Bin ich auch bereit für Jesus zu sterben ?

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